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Energieversorger

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313 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 4 Minuten schrieb reko:

Passt leider nicht. Kohle ist bei uns z.Z. überwiegend Grundlast und einen Fluß kann man kein halbes Jahr aufhalten. Auch Biogas kann derzeit max für einige Tage gespeichert werden.

Das ist natürlich Käse, und ich glaube das weißt du auch.

Schua dir die Studie von Fraunhofen an, wie gut PV und Wind sich ergänzen.

Schau dir an, an welchen Tagen und Monaten wir Strom exportieren müssen.

Schau dir an, wie Wasserkraft, Biomasse funktioniert.

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor 25 Minuten schrieb DrFaustus:

Das ist natürlich Käse, und ich glaube das weißt du auch.

Schua dir die Studie von Fraunhofen an, wie gut PV und Wind sich ergänzen.

Schau dir an, an welchen Tagen und Monaten wir Strom exportieren müssen.

Schau dir an, wie Wasserkraft, Biomasse funktioniert.

Das funktioniert z.Z noch wunderbar, weil fossile Energien einspringen. Auch Export/Import ist nur eine temporäre Lösung bis unsere Nachbarländer auch auf erneuerbare Energien umstellen.

Zur Zeit ist ein schönes Beispiel (Ramsteins Link), obwohl wir noch nicht in der kritischsten Jahreszeit sind.

25. Jan 5:00  Emissionsfaktor 621gCO2/kWh. Über längere Zeit kaum Sonne und Wind - also wären kurzfristige Speicher leer.

Stromerzeugung 28.1.2019.png

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb reko:

Lt Video Prof. Sinn gibt es

 

Danke für den Link zum Video.

 

Man mag über einzelne Aussagen diskutieren, das Video macht aber die Dimensionen deutlich.

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor 12 Minuten schrieb Nachdenklich:

Man mag über einzelne Aussagen diskutieren, das Video macht aber die Dimensionen deutlich.

Nochmal, das ist mit den realen Daten von 2014 durchgerechnet. Man kann natürlich Sinn unterstellen, dass er nicht rechnen kann oder annehmen, dass es künftig immer mehr Wind und Sonne als 2014 geben wird.

Das sind die nackten Zahlen. Die Schlußfolgerungen kann/muß jeder selbst ziehen. Auch Sinn sagt, dass erneuerbare Energien funktionieren. Aber man braucht sehr viel Speicher oder muß große Überkapazitäten aufbauen. Mir geht es nur darum welche Speicher sind in welchen Umfang überhaupt realisierbar.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 1 Stunde schrieb reko:

Das funktioniert z.Z noch wunderbar, weil fossile Energien einspringen. Auch Export/Import ist nur eine temporäre Lösung bis unsere Nachbarländer auch auf erneuerbare Energien umstellen.

Zur Zeit ist ein schönes Beispiel (Ramsteins Link), obwohl wir noch nicht in der kritischsten Jahreszeit sind.

25. Jan 5:00  Emissionsfaktor 621gCO2/kWh. Über längere Zeit kaum Sonne und Wind - also wären kurzfristige Speicher leer.

Stromerzeugung 28.1.2019.png  0   83 kB

Was ist denn mit der Biomasse und Wasserkraft los?

ich dachte:

Zitat

 

 


und einen Fluß kann man kein halbes Jahr aufhalten. Auch Biogas kann derzeit max für einige Tage gespeichert werden.
 

 

 

Und auch trotz dieses schlechten Zeitraums hätte man hier keine 8 Tage Autrakie gebraucht, wenn man alle konventionellen Kraftwerke auf PV und Wind umgestellt hätte.

 

https://www.umweltbundesamt.de/bild/kraftwerksleistung-in-deutschland

vor 53 Minuten schrieb reko:

Nochmal, das ist mit den realen Daten von 2014 durchgerechnet. Man kann natürlich Sinn unterstellen, dass er nicht rechnen kann oder annehmen, dass es künftig immer mehr Wind und Sonne als 2014 geben wird.

Das sind die nackten Zahlen. Die Schlußfolgerungen kann/muß jeder selbst ziehen. Auch Sinn sagt, dass erneuerbare Energien funktionieren. Aber man braucht sehr viel Speicher oder muß große Überkapazitäten aufbauen. Mir geht es nur darum welche Speicher sind in welchen Umfang überhaupt realisierbar.

Große Überkapazitäten hat man auch jetzt schon. 213 GW installierte Kraftwerksleistung vs. 80 GW Spitzenverbrauch.

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Geschrieben

vor 40 Minuten schrieb DrFaustus:

https://www.umweltbundesamt.de/bild/kraftwerksleistung-in-deutschland

Große Überkapazitäten hat man auch jetzt schon. 213 GW installierte Kraftwerksleistung vs. 80 GW Spitzenverbrauch.

 

Nach dieser Milchmädchenrechnung (ich bitte um Entschuldigung bei allen Milchmädchen mit IQ über 80) haben wir mit der installierten Kraftwerksleistung der Erneuerbaren unseren Strombedarf gedeckt.

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Geschrieben

vor 1 Minute schrieb Ramstein:

 

Nach dieser Milchmädchenrechnung (ich bitte um Entschuldigung bei allen Milchmädchen mit IQ über 80) haben wir mit der installierten Kraftwerksleistung der Erneuerbaren unseren Strombedarf gedeckt.

Das habe ich nicht gesagt. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass "Überkapazität" auch jetzt schon in deutlichem Maße vorhanden ist.

Und die "Grundlast" des Kohlestroms hauptsächlich zu negativen Preisen ins Ausland geschifft wird.

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Geschrieben · bearbeitet von reko

vor 56 Minuten schrieb DrFaustus:

Was ist denn mit der Biomasse und Wasserkraft los?

ich dachte:

 

Und auch trotz dieses schlechten Zeitraums hätte man hier keine 8 Tage Autrakie gebraucht, wenn man alle konventionellen Kraftwerke auf PV und Wind umgestellt hätte.

 

Man sieht, dass Biomasse und Wasserkraft eben nicht an den/die geringe(n) Wind und Sonne angepagt wurden - weil das eben nicht geht. Alle 35 deutschen  Pumpspeicher mit 0,038TWh können die benötigten 80GW nur eine knappe halbe Stunde liefern, dann sind sie leer. Es funktioniert nur weil wir notfalls Sonne und Wind 100% durch fossile Brennstoffe ersetzen.

 

Geschätzt hat  Wind und Solar am 25. Jan gemittelt ca. 1GW gebracht (Biomasse 6GW, Wasserkraft 2GW). Hätte man für einen Tag Speicher (=50 fach mehr Pumpspeicher) dann hätten wir ohne fossile Energien an diesen Tag die 70 fache Menge an Wind und Solarkraftwerken gebraucht. Haben wir für eine Woche, einen Monat Speicher sieht es etwas besser aus. Bei 11,3TWh  Speicher sind alle Probleme gelöst (für 2014).

Hier der Effekt einer Mittelung durch Demandmanagement - kurzfristiger Speicher wirkt sich ähnlich aus

Speichervolumen mit Glättung.png

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 7 Minuten schrieb reko:

 

Man sieht, dass Biomasse und Wasserkraft eben nicht an den geringe(n) Wind und Sonne angepagt wurden - weil das eben nicht geht.

Offensichtlich geht das auch bei Kohle nicht, sonst müsste man nicht im Winter deutlich mehr Strom exportieren als im Sommer.

Zitat

Alle 35 deutschen  Pumpspeicher mit 0,038TWh können die benötigten 80GW nur eine knappe halbe Stunde liefern, dann sind sie leer. Es funktioniert nur weil wir notfalls Sonne und Wind 100% durch fossile Brennstoffe ersetzen.

Dass es zu wenig Speicherkapazität gibt, ist unbestritten. Brauchen wir nicht drüber reden. Aber wenn du sachlich diskutieren willst: Zeig doch mal die halbe Stunde, wo das fett markierte notwendig gewesen wäre ohne fossile Brennstoffe. Danke!

Zitat

 

Geschätzt hat  Wind und Solar am 25. Jan gemittelt ca. 1GW gebracht (Biomasse 6GW, Wasserkraft 2GW).

Du solltest besser Schätzen lernen. Der 25. beginnt am Punkt "25.01." und endet am Punkt "26.01.".

Gemittelt würde ich schätzen 10GW.

Zitat

Hätte man für einen Tag Speicher (=11,4 fach mehr Pumpspeicher) dann hätten wir ohne fossile Energien an diesen Tag die 70 fache Menge an Wind und Solarkraftwerken gebraucht.

Nö. Wenn du den 25.01 puffern willst (nehmen wir mal an, es gibt an diesem Tag keinen Wind und keine Sonne), dann musst du dir anschauen, welchen Strom im vorherigen Zeitraum zu Befüllung der Speicher bereitstellen musstest.

Zitat

Haben wir für eine Woche, einen Monat Speicher sieht es etwas besser aus. Bei 11,3TWh  Speicher sind alle Probleme gelöst.

Sind unnötig, wie ich schon geschrieben habe. 8 Tage Speicherkapazität braucht kein Mensch, wenn man Grundlastträger im ausreichenden Maße hat, wie Wasser und Biomasse.

 

 

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vor 2 Minuten schrieb DrFaustus:

8 Tage Speicherkapazität braucht kein Mensch, wenn man Grundlastträger im ausreichenden Maße hat, wie Wasser und Biomasse.

 

Falls, nicht wenn. Denn man hat sie nicht und wird sie auch nicht haben.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 2 Minuten schrieb Ramstein:

 

Falls, nicht wenn. Denn man hat sie nicht und wird sie auch nicht haben.

Glaskugel?

Wer sagt dir, dass man in 15-20 Jahren nicht deutlich höhere Wirkungsgrade bei PV erzielt, so dass PV auch an schlechten Tagen zu einem guten Teil der Grundlast beitragen wird?

Wer sagt dir, dass Wasserkraft nicht mittels Gezeitenkraftwerke etc. deutlich effektiver genutzt werden kann?

 

So weit wie du würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.

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vor 11 Minuten schrieb DrFaustus:

Du solltest besser Schätzen lernen. Der 25. beginnt am Punkt "25.01." und endet am Punkt "26.01.".

Ich bitte um Entschuldigung für die ungenaue Zeitangabe

 

Stromverbrauch 23-25.Jan.png

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor 10 Minuten schrieb DrFaustus:

Glaskugel?

Wer sagt dir, dass man in 15-20 Jahren nicht deutlich höhere Wirkungsgrade bei PV erzielt, so dass PV auch an schlechten Tagen zu einem guten Teil der Grundlast beitragen wird?

Wer sagt dir, dass Wasserkraft nicht mittels Gezeitenkraftwerke etc. deutlich effektiver genutzt werden kann?

 

So weit wie du würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen.

 

Ich vertraue da auf meine Intelligenz und mein Wissen. Bisher bin ich damit gut gefahren.

 

PS: Sub conditione Jacobi sprechen wir uns in 20 Jahren wieder.

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