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Hallo. Ich hole mir einen der drei großen iShares J.P. Morgan EM UCITS ETF ins Boot. 

 

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/254531/ishares-j-p-morgan-em-bond-eur-hedged-ucits-etf?switchLocale=y&siteEntryPassthrough=true#/

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251824/ishares-jp-morgan-emerging-markets-bond-ucits-etf?switchLocale=y&siteEntryPassthrough=true#/

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251724/ishares-emerging-markets-local-government-bond-ucits-etf#/

 

In welcher Währung würdet ihr kaufen? In lokaler Währung, Dollar oder Euro? Zur Diversifikation gegenüber Aktien im Us/Eu Bereich dürfte lokal Währung am vernünftigsten sein oder sehe ich das falsch? 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

vor einer Stunde schrieb Daniel.:

In welcher Währung würdet ihr kaufen? In lokaler Währung, Dollar oder Euro?

Zur Diversifikation gegenüber Aktien im Us/Eu Bereich dürfte lokal Währung am vernünftigsten sein oder sehe ich das falsch? 

 

An deutschen Börsen kaufst du immer in Euro.

 

Du meinst vermutlich, ob der Fonds gegen Euro gehedged werden sollten. Das kann man aber nur beantworten, wenn man weiss, was du willst. Willst du in Fremdwährung diversifizieren, ist Hedging natürlich Blödsinn. Ebenso, wenn du Euro- und US$-Anlagen hast und in EM-Währungen diversifizieren willst.

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Geschrieben

Die Variante mit Euro-Hedging hat die geringste Korrelation zum Aktienmarkt und die geringste Volatilität, und wäre damit am besten geeignet, Depotschwankungen zu verrringern. Allerdings musst Du wissen, dass der Hedge aktuell 2,5% p.a. kostet, weil die Zinsdifferenz zwischen USD und EUR im Moment sehr groß ist.

 

EM-Bonds in lokaler Währung scheinen eher was für US-Anleger zu sein. In der Theorie klingt es zwar interessant, irgendwelche exotischen Währungen abzudecken, aber praktisch bringt es aus meiner Sicht keinen nennenswerten Vorteil gegenüber Dollar-Anleihen.

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vor 3 Stunden schrieb xfklu:

EM-Bonds in lokaler Währung scheinen eher was für US-Anleger zu sein. 

 

Die Weichwährungen laufen oftmals gegensätzlich zum USD. (Verschuldung in USD, Abhängigkeit von Rohstoffexporten etc.) Das kann ein ganz guter Dollar-Hedge sein.

Als EUR-Investor stellt sich aber in der Tat die Frage, was es einem bringt.

vor 3 Stunden schrieb xfklu:

Allerdings musst Du wissen, dass der Hedge aktuell 2,5% p.a. kostet, weil die Zinsdifferenz zwischen USD und EUR im Moment sehr groß ist.

 

Ich habe trotzdem die gehätschte Variante.  Irgendeinen Tod muss man sterben...

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Zitat

Principal Global Investors: Einfluss der US-Mid-Term-Wahlen auf die Schwellenländer

 

Emerging Market Debts als attraktive Anlageklasse 
Der gegenwärtige Zyklus neige sich dem Ende zu, so Buchet. Viele negative Faktoren wie die Zinserhöhungen der Fed und der starke US-Dollar spiegelten sich bereits im Pricing wider. „EMDs (Emerging Markets Debts) werden – im Gegensatz zu den meisten konkurrierenden festverzinslichen Anlageklassen - zu attraktiven Werten gehandelt und nähern sich ihrem 5-Jahres-Tiefststand“, erläutert der CIO. „Abgesehen von unvorhersehbaren globalen Ereignisrisiken können EMDs zum Zeitpunkt der US-Zwischenwahlen als eine der wenigen billigen, technisch saubereren globalen Anlageklassen gelten, in denen wichtige Risikoereignisse bereits vorbei sind und sich die Ströme und die Stimmung nur verbessern können“, resümiert Buchet. „Daher halten wir es für sinnvoll, dass Anleger sich langsam wieder in EMD-Positionen zurückziehen.“

 

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Danke für die hilfreichen Antworten. Das mit den EMDs sehe ich ähnlich, daher werde ich mich hier noch stärker positionieren. Mal sehen wann die EZB die Zinsdifferenz ausgeglichen hat. Wenn sie (wovon momentan auszugehen ist) Ende 2019 den ersten Schritt machen wird es wohl noch eine weile dauern bis es sich dem Mittelwert von 0,5 wieder annähert. Es sei den die Konjunktur überhitzt in den USA zu stark, dann wird es spannend zu beobachten wie stark die FED reagieren wird. 

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Geschrieben

Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen sind mir zu wackelig, daher bevorzuge ich diese in USD. Ich benutze dafür den Vanguard-ETF IE00BZ163L38.

EUR-hedging brauche ich nicht bzw. ist mir zu teuer.

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Geschrieben

Es stellt sich halt die Frage ob es momentan überhaupt Sinn macht sein Portfolio aufzustocken. Mittlerweile haben wir einen 10 Jährigen Bullenmarkt, dieser Zyklus neigt sich nun dem Ende zu. Die Anleihen werden fallen, die Aktien vor allem im US Bereich womöglich nochmal anziehen. Was dann kommt dürfte auf der Hand liegen. Die Frage, wie heftig und wie lange der Abschwung dauern wird, lässt sich nicht beantworten.

 

http://www.aktiencheck.de/kolumnen/Artikel-Hat_Baerenmarkt_begonnen-9130638

 

 

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Geschrieben

Daniel, beziehst dich konkret auf Schwellenländeranleihen oder allgemein auf den Aktienmarkt?

 

Hier mal der Chart eines der Schwellenländeranleihen-ETFs -- kann sein, dass es weiter runter geht, aber nach der Schwäche der letzten Monate könnte ich mir auch gut vorstellen, dass es nun wieder nach oben anzieht -- daher, warum sollte man jetzt nicht aufstocken?

chart.jpg

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Geschrieben

Ich beziehe mich allgemein auf den Kapitalmarkt. Wobei es durchaus möglich ist, dass die Party noch 1-2 Jahre weitergeht. Aber immer mehr Indikatoren sprechen für ein Ende des Bullenmarktes in absehbarer Zeit. Die Wirtschaft verläuft nun mal zyklisch (wobei es nicht immer in einer Rezession oder gar Depression enden muss). Für den Lanfristinvestor dürfte das keine tragende Rolle spielen, wir werden sehen wie es weitergeht. 

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Geschrieben · bearbeitet von Rubberduck

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Geschrieben · bearbeitet von Rubberduck

Zinsstrukturkurven

 

Auf Anhieb nicht viele Länder gefunden, wo der DWS-Befund gilt.

Beispiele wären Singapur oder China.

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