geldfieber

Arbeitseinkommen vs. Kapitaleinkommen

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  • Kapital
  • Arbeitnehmer
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93 posts in this topic

Posted · Edited by geldfieber

Hallo zusammen,

 

vor einigen Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch zum Wert des eigenen Humankapitals.

 

Ich versuche einige Thesen daraus wiederzugeben und freue mich auf eine kontroverse Diskussion hier im Forum:

- In jungen Jahren sollte der Fokus auf der Steigerung des Arbeitseinkommens liegen. Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

- Das mittlere Management ist für viele Arbeitnehmer das Ende ihrer beruflichen Entwicklung.

- Für den Eintritt in das Top Management spielen äußere Umstände eine viel stärkere Rolle.

- Dementsprechend pendelt sich das Arbeitseinkommen irgendwann ein und es folgt nur noch eine Steigerung in Höhe der Inflationsrate.

- Ab diesem Zeitpunkt wäre der Fokus auf das Kapitaleinkommen zu legen und dieses durch kluge (aktive) Investments zu steigern.

- Bei der Steigerung meines Kapitaleinkommens bin ich weniger fremdbestimmt, habe aber eine größere Varianz der Ergebnisse (Totalverlust vs Millionengewinn).

 

//korrigiert - Danke Toni.

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Gerade eben schrieb geldfieber:

- Das mittlere Management ist für viele Arbeitgeber das Ende ihrer beruflichen Entwicklung.

Du meinst Arbeitnehmer.

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vor einer Stunde schrieb geldfieber:

Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

Ist es das tatsächlich? Ich habe es in den Jahren nur selten miterlebt, dass jemand der die beste Leistung erbringt tatsächlich entsprechend entlohnt wurde. Meist ist ein schwarzer Schwan für die Beförderung oder Gehaltserhöhung verantwortlich. Ganz nebenbei noch das Verkaufstalent. Bezüglich einer Stelle im oberen Management stimme ich dir zu.

vor einer Stunde schrieb geldfieber:

Ab diesem Zeitpunkt wäre der Fokus auf das Kapitaleinkommen zu legen und dieses durch kluge (aktive) Investments zu steigern.

Ab diesem Zeitpunkt wäre es bereits zu spät. Ein synchroner Aufbau ist meiner Meinung nach erstrebenswert. 

Anfangs Arbeitseinkommen und langsamer aber sicherer Aufbau eines zusätzlichen Kapitaleinkommens. Fehler geschehen. Doch diese sollten früh passieren wenn noch wenig Geld im Spiel ist.

 

Aber allgemein vertrete ich die Aussage: Planbar ist gar nichts, egal in welchen Zusammenhang.

 

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Eine ernstgemeinte Frage, über die man nachdenken kann : Warum willst du eigentlich dein Einkommen ständig steigern? 

 

Ich frage mich das selbst auch immer öfter. Was ist der Grund? 

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Posted · Edited by Schwachzocker

vor 10 Minuten schrieb fnord:

Eine ernstgemeinte Frage, über die man nachdenken kann : Warum willst du eigentlich dein Einkommen ständig steigern? 

 

Ich frage mich das selbst auch immer öfter. Was ist der Grund? 

Möglicherweise um mehr Geld zu haben? Manche Leute finden es gut, mehr Geld zu haben.

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Posted · Edited by dev

vor 11 Minuten schrieb fnord:

Eine ernstgemeinte Frage, über die man nachdenken kann : Warum willst du eigentlich dein Einkommen ständig steigern? 

 

Ich frage mich das selbst auch immer öfter. Was ist der Grund? 

Schon allein wegen der Inflation benötigt man 2-3% nach Steuer und Abgaben.

Wenn die Familie wächst, wachsen auch die Ausgaben überportional.

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vor 32 Minuten schrieb JosefSpa:

Ist es das tatsächlich? Ich habe es in den Jahren nur selten miterlebt, dass jemand der die beste Leistung erbringt tatsächlich entsprechend entlohnt wurde. Meist ist ein schwarzer Schwan für die Beförderung oder Gehaltserhöhung verantwortlich. Ganz nebenbei noch das Verkaufstalent.

Ich sehe schon einen positiven Zusammenhang zwischen Leistung und Einkommen.

 

Wenn wir allerdings über Leistung und Leistungsbewertung sprechen, dann immer aus der Perspektive des Arbeitgebers. Gut ist, was dein Vorgesetzter für gut befindet.

 

Zitat

Ab diesem Zeitpunkt wäre es bereits zu spät. Ein synchroner Aufbau ist meiner Meinung nach erstrebenswert. 

 

Stimmt. Man sollte keines der Felder vernachlässigen und sich sehr früh mit seiner Karriere und parallel dazu mit der Kapitalanlage beschäftigen.

 

Mit Fokus ist ein sehr intensiver Zeiteinsatz gemeint, vergleichbar mit einer Nebenbeschäftigung.

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vor 2 Stunden schrieb geldfieber:

vor einigen Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch zum Wert des eigenen Humankapitals.

Magst Du mitteilen, mit wem Du dieses Gespräch hattest?

 

vor 2 Stunden schrieb geldfieber:

- In jungen Jahren sollte der Fokus auf der Steigerung des Arbeitseinkommens liegen. Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

Naja, relativ! Die Person, mit der Du gesprochen hast, hat wohl nie Zeiten der Massenarbeitslosigkeit miterlebt. Wichtig ist wohl aber generell der Abschluss, dessen Qualität und ob man überhaupt einen Schulabschluss hat.
 

Zitat


Das mittlere Management ist für viele Arbeitnehmer das Ende ihrer beruflichen Entwicklung.

 

Trivial. Oder wollen wir anstreben, dass jeder Arbeitnehmer Manager eines DAX-Konzern wird. Wer macht dann die Arbeit?

 

Zitat

Für den Eintritt in das Top Management spielen äußere Umstände eine viel stärkere Rolle.

Genau, je dünner die Luft wird, desto mehr spielen die Faktoren Glück und Beziehungen eine Rolle.

 

Zitat

Dementsprechend pendelt sich das Arbeitseinkommen irgendwann ein und es folgt nur noch eine Steigerung in Höhe der Inflationsrate.

Trivial!

 

Zitat

Ab diesem Zeitpunkt wäre der Fokus auf das Kapitaleinkommen zu legen und dieses durch kluge (aktive) Investments zu steigern.

Klugheit hilft definitiv.

 

Zitat

Bei der Steigerung meines Kapitaleinkommens bin ich weniger fremdbestimmt, habe aber eine größere Varianz der Ergebnisse (Totalverlust vs Millionengewinn).

Du bist nicht verpflichtet, einer abhängigen Beschäftigung nachzugehen. Man kann sich auch selbstständig machen. Dann bist Du weniger fremdbestimmt.

 

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by geldfieber

vor 22 Minuten schrieb Schwachzocker:

Magst Du mitteilen, mit wem Du dieses Gespräch hattest?

Mit einem Arbeitskollegen.

 

Zitat

Naja, relativ! Die Person, mit der Du gesprochen hast, hat wohl nie Zeiten der Massenarbeitslosigkeit miterlebt. Wichtig ist wohl aber generell der Abschluss, dessen Qualität und ob man überhaupt einen Schulabschluss hat.

Der Wert des Abschluss sinkt sobald man in das Berufsleben eingetreten ist. Ab dann zählt nur die Berufserfahrung. Zusätzliche Qualifikationen können helfen, man sollte aber immer den Zeitaufwand dafür abwägen.

Natürlich hat keiner aus meiner Peergroup wirklich harte Zeiten (Weltkrieg, weltweite Rezession) erlaubt. Aber selbst in solchen Zeiten werden es manche Berufsgruppen leichter haben und besser über die Runden kommen weil die Nachfrage nach deren Leistungen vorhanden ist. Der Punkt ist dass allein die Wahl des Studienfachs und des späteren Berufs mein Lebenseinkommen stark beeinflusst und diese Wahl kann ich bewusst treffen.

 

Zitat

Trivial. Oder wollen wir anstreben, dass jeder Arbeitnehmer Manager eines DAX-Konzern wird. Wer macht dann die Arbeit?

Ich glaube das wurde von dir nicht richtig verstanden: Die Beförderung in das mittlere Management ist ein erreichbares Karriereziel für die meisten Arbeitnehmer. Bis dorthin kann ich mit Fleiß und Fachwissen kommen.

 

Zitat

Du bist nicht verpflichtet, einer abhängigen Beschäftigung nachzugehen. Man kann sich auch selbstständig machen. Dann bist Du weniger fremdbestimmt.

Die Fremdbestimmung ist bei einer unternehmerischen Tätigkeit viel höher als im Angestelltenverhältnis.

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vor 2 Minuten schrieb geldfieber:

Der Wert des Abschluss sinkt sobald man in das Berufsleben eingetreten ist. Ab dann zählt nur die Berufserfahrung.

 

Nicht nur die Erfahrung. Erfahrungen kann man sammeln. Was eigentlich zählt sind Persönlichkeit und Vernetzung.

 

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vor 8 Minuten schrieb geldfieber:

Der Wert des Abschluss sinkt sobald man in das Berufsleben eingetreten ist. Ab dann zählt nur die Berufserfahrung.

 

100% Zustimmung. :P

20 Jahre Berufserfahrung in Niederbayern: wer braucht da Sprachkenntnisse für einen Aufstieg ins internationale Geschäft?

Ingenieurstudium und 10 Jahre Berufserfahrung: ein MBA stört beim Auf/Umstieg ins Management nur.

 

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vor 8 Minuten schrieb Ramstein:

 

100% Zustimmung. :P

20 Jahre Berufserfahrung in Niederbayern: wer braucht da Sprachkenntnisse für einen Aufstieg ins internationale Geschäft?

Ingenieurstudium und 10 Jahre Berufserfahrung: ein MBA stört beim Auf/Umstieg ins Management nur.

 

 

Unterschätze nicht uns Niederbayern und unsere Ingenieure  

https://de.wikipedia.org/wiki/ZF_Passau

https://www.knorr-bremse.com/de/unternehmen/knorr-bremse-weltweit

https://www.micro-epsilon.de/

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Posted · Edited by Dividenden-Pirat

Am ende sind es die Beharrlichkeit die Entscheidet am Arbeitseinkommen sowie beim Kapitaleinkommen. Ich hatte immer das streben ins Managment zu kommen. Andere wollen eine Familie oder ein VW Scirocco fahren. Ich wollte Manager werden. Also nach meiner Berufsausbildung  und nach 2 Jahren dort arbeiten, habe ich gesucht bis ein Unternehmen bereit war einen jungen Mann diese Verantwortung zu geben die er wollte. Triva dazu, mein alter AG wollte mich so jung nicht ins Managment oder mir mehr Verantwortung geben. Jetzt bin ich in einem anderen Unternehmen verantwortlich für die Umsätze die mein alter AG mit uns fährt. Ich werde in meiner alten Ausbildungsstätte gern von den Ausbildern etc. belächelt. Aber in 3 Jahren in einem gesättigten Markt über 60% Wachstum - organisch - sprechen für mich und nicht für das ehemalige Grinsen der anderen.

 

Wenn ich die nächste Stufe auf der Karriere haben möchte weil mein aktueller AG das nicht so sieht wie ich, suche ich mir 2 - 3 Alternativen zu meinem aktuellen Arbeitgeber. Wenn es mir bei meinem aktuellen AG gefällt, spreche ich offen mit ihm, wenn es eine Lösung gibt, dann auf gehts. Wenn nicht, ab zum nächsten mit mehr Gehalt und mehr Verantwortung. So kann man das beliebig machen. Natürlich muss auch der berufliche Erfolg gegeben sein, für welchen man selber verantwortlich ist. 

 

Beim Kapitaleinkommen habe ich viele Fehler gemacht und nicht auf meine Arbeitsstärke der Beharrlichkeit vertraut sondern hin und her getradet wie kein zweiter.

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vor 2 Stunden schrieb geldfieber:

- In jungen Jahren sollte der Fokus auf der Steigerung des Arbeitseinkommens liegen. Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

Anfangs Arbeitseinkommen und langsamer aber sicherer Aufbau eines zusätzlichen Kapitaleinkommens. Fehler geschehen. Doch diese sollten früh passieren wenn noch wenig Geld im Spiel ist.

 

Aber allgemein vertrete ich die Aussage: Planbar ist gar nichts, egal in welchen Zusammenhang.

 

Wie JosefSpa schrieb, denke ich auch, dass es sinnvoll ist, so früh wie möglich Erfahrungen mit Investitionen zu sammeln. Wenn du 40 bist und eine Summe X auf deinem Konto hast und ohne Erfahrung investierst, kann die auch schnell weg sein. Dann war die letzte Dekade Arbeit umsonst. 

 

vor 2 Stunden schrieb geldfieber:

- Bei der Steigerung meines Kapitaleinkommens bin ich weniger fremdbestimmt, habe aber eine größere Varianz der Ergebnisse (Totalverlust vs Millionengewinn).

 

Wenn es um die Steigerung geht bist du noch viel mehr fremdbestimmt. Wenn du bei einem soliden Arbeitgeber eine gefestigte Stellung inne hast, ist dein Einkommen für die nächsten Jahre wahrscheinlich deutlich besser planbar (jeden Monat das Gehalt) als die Steigerung deines Kapitals. Wenn die Börse im Falle von Aktieninvestments nicht mitspielt oder du falsch liegst, dann ist von Steigerung keine Rede mehr.

 

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

Ist es das tatsächlich? Ich habe es in den Jahren nur selten miterlebt, dass jemand der die beste Leistung erbringt tatsächlich entsprechend entlohnt wurde. Meist ist ein schwarzer Schwan für die Beförderung oder Gehaltserhöhung verantwortlich. Ganz nebenbei noch das Verkaufstalent. 

Dem stimme ich auch zu. Deutlich schneller kommt man bei der Karriere ans Ziel, wenn man Jobhopping betreibt. Intern ist es in vielen Unternehmen Glücksspiel. Im Unternehmen in dem ich arbeite, steigen die auf, die wenig ausgelastet waren, deswegen das nächste Projekt zugewiesen bekommen haben, welches dann größer und größer wurde. Mit Kompetenz hat das oft wenig zu tun. 

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vor 46 Minuten schrieb geldfieber:

Wenn wir allerdings über Leistung und Leistungsbewertung sprechen, dann immer aus der Perspektive des Arbeitgebers. Gut ist, was dein Vorgesetzter für gut befindet.

Wenn das doch nur so wäre. Ein Vorgesetzter ist nur solange Ansprechpartner, bis man eine Hierachieebene erreicht bei der es keinen richtigen Vorgesetzten mehr gibt bzw. man mit ihm kaum mehr zu tun hat. Dann gilt es sich eher an anderen Stellen zu bewerben und wer entscheidet dann? Der Personaler. Verkaufstalent ist deshalb wichtiger als jedes Fachwissen und Leistung dieser Welt.

 

vor 24 Minuten schrieb geldfieber:

Der Punkt ist dass allein die Wahl des Studienfachs und des späteren Berufs mein Lebenseinkommen stark beeinflusst und diese Wahl kann ich bewusst treffen.

Ist das so? Vor 20 Jahren hat sich die Informatikernachfrage noch nicht derartig angedeutet wie man sie heute kennt. Es gleicht eher einen Würfelspiel. Ich studiere heute X aber was wird in X Jahren wirklich gebraucht? Dies kann man nicht beeinflussen. Ohnehin sollte man sein Studium an seine eigenen Interessen knüpfen und nicht an das was vielleicht viel Geld einbringt.

vor 26 Minuten schrieb geldfieber:

Bis dorthin kann ich mit Fleiß und Fachwissen kommen.

Bis dorthin kannst du mit der richtigen Selbstdarstellung und den richtigen Kontakten kommen. Fleiß und Fachwissen ist schön wird aber von vorher angesprochenen übertroffen.

vor 28 Minuten schrieb geldfieber:

Die Fremdbestimmung ist bei einer unternehmerischen Tätigkeit viel höher als im Angestelltenverhältnis.

Das kommt sehr darauf an was man macht.

 

vor 24 Minuten schrieb Nachdenklich:

Was eigentlich zählt sind Persönlichkeit und Vernetzung.

Absolute Zustimmung.

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vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

Wenn das doch nur so wäre. Ein Vorgesetzter ist nur solange Ansprechpartner, bis man eine Hierachieebene erreicht bei der es keinen richtigen Vorgesetzten mehr gibt bzw. man mit ihm kaum mehr zu tun hat. Dann gilt es sich eher an anderen Stellen zu bewerben und wer entscheidet dann? Der Personaler. Verkaufstalent ist deshalb wichtiger als jedes Fachwissen und Leistung dieser Welt.

 

Ich habe bisher noch kein seriöses Unternehmen mit einer unklaren oder gar fehlenden Berichtslinie erlebt. Selbst ein CEO - sofern kein geschäftsführender Gesellschafter - hat einen Vorgesetzten.

Im Umkehrschluss würde es bedeuten dass der betreffende Mitarbeiter aus genannten Beispiel auch keine Zielvorgaben hat. Spielt man das Beispiel noch weiter, stellt sich die Frage ob die Stelle dann überhaupt einen Zweck hat?

 

Die Arbeit der Personalabteilung besteht darin ungeeignete Bewerber auszusortieren und die Fachabteilung betreffend des Rekrutierungsprozesses zu unterstützen. Ein Personaler wird - hoffentlich - keine Einstellungsentscheidung stellvertretend für die Fachabteilung treffen. 

 

Das angesprochene Verkaufstalent ist natürlich wichtig, jedoch aus anderen Gründen: Es ist ein differenzierender Faktor im Berufsleben. Wenn ich zwei gute Kandidaten habe, entscheide ich mich für denjenigen mit den besseren Social Skills. Natürlich muss ein ausreichendes Fachwissen vorhanden sein. Ein völlig ahnungsloser Kandidat kann die fehlende Fachkompetenz langfristig nicht durch verkäuferisches Geschick überspielen ;-)

 

Um mal ein anderes Thema anzuschneiden: Wieso sollte man mach mehr Einkommen streben? Immerhin sind irgendwann alle Grundbedürfnisse erfüllt ...

 

Für mich persönlich war nie Sicherheit oder Luxus die Motivation dahinter. Ich sehe ein Vermögen und Einkommen als ein Indikator für die Summe der (richtigen?) Entscheidungen, die man im Laufe seines Lebens getroffen hat. Hinzu kommt natürlich ein gewisses Wettbewerbsdenken als weiterer Ansporn.

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Posted · Edited by Dividenden-Pirat

vor 24 Minuten schrieb geldfieber:

 

Ich habe bisher noch kein seriöses Unternehmen mit einer unklaren oder gar fehlenden Berichtslinie erlebt. Selbst ein CEO - sofern kein geschäftsführender Gesellschafter - hat einen Vorgesetzten.

Im Umkehrschluss würde es bedeuten dass der betreffende Mitarbeiter aus genannten Beispiel auch keine Zielvorgaben hat. Spielt man das Beispiel noch weiter, stellt sich die Frage ob die Stelle dann überhaupt einen Zweck hat?

 

Die Arbeit der Personalabteilung besteht darin ungeeignete Bewerber auszusortieren und die Fachabteilung betreffend des Rekrutierungsprozesses zu unterstützen. Ein Personaler wird - hoffentlich - keine Einstellungsentscheidung stellvertretend für die Fachabteilung treffen. 

 

Das angesprochene Verkaufstalent ist natürlich wichtig, jedoch aus anderen Gründen: Es ist ein differenzierender Faktor im Berufsleben. Wenn ich zwei gute Kandidaten habe, entscheide ich mich für denjenigen mit den besseren Social Skills. Natürlich muss ein ausreichendes Fachwissen vorhanden sein. Ein völlig ahnungsloser Kandidat kann die fehlende Fachkompetenz langfristig nicht durch verkäuferisches Geschick überspielen ;-)

 

Um mal ein anderes Thema anzuschneiden: Wieso sollte man mach mehr Einkommen streben? Immerhin sind irgendwann alle Grundbedürfnisse erfüllt ...

 

Für mich persönlich war nie Sicherheit oder Luxus die Motivation dahinter. Ich sehe ein Vermögen und Einkommen als ein Indikator für die Summe der (richtigen?) Entscheidungen, die man im Laufe seines Lebens getroffen hat. Hinzu kommt natürlich ein gewisses Wettbewerbsdenken als weiterer Ansporn.

 

Also ich bin mir ziemlich sicher, dass man jemanden alles verkaufen kann ohne ein Wissen. Verkaufen sind zu 90% Emotionen. Ich kenne Verkäufer die von Produkten keine Ahnung haben aber seine Kunden begeistern können und am ende sagen, ich fahre Porsche und deswegen brauchst du das teure. Weil man Ihnen glaubt Sie fahren Porsche weil viele seiner Empfehlung für das Teure gefolgt sind. Das Komische ist, diese Verkäufer arbeiten weniger und verdienen mehr als die die viel Fachkompetenz haben und stets bemüht sind. 

 

Am ende verkauft man sich selber. Wieso glauben wir es gibt menschen denen fliegt alles zu? Es sind die Emotionen die Sie wecken. 

 

Muss ein Autoverkäufer alles über ein Auto wissen? Nein er muss erkennen, was seinem Kunden wichtig ist und nur diese Aspekte auf das Produkt übertragen. Wenn das Produkt alles erfüllt was dem Kunden wichtig ist, kann er ja nicht sagen, gut das Auto hat alles was mir wichtig ist aber dennoch will ich es nicht.

 

Sicherheit ist nicht deine Motivation? Das kannst du sagen weil du auf der Sonnenseite des leben lebst in Deutschland. Würdest du wissen was Hunger ist dann hättest du eine andere Motivation.

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vor 21 Minuten schrieb geldfieber:

Natürlich muss ein ausreichendes Fachwissen vorhanden sein. Ein völlig ahnungsloser Kandidat kann die fehlende Fachkompetenz langfristig nicht durch verkäuferisches Geschick überspielen

Ja langfristig. Nur kurzfristig ist es völlig egal. Im Bewerbungsgespräch kann Fachwissen nicht zuverlässig festgestellt werden. Ich verspreche dir ich könnte beim Personalgespräch jeden Personaler von meinen Wissen über Biomedizin überzeugen obwohl ich noch nie einen Fuß in das Gebiet gesetzt habe. Vorbereitung und Selbstdarstellung ist alles. Dies gilt auch beim Beförderungs/Gehaltsgespräch.

vor 27 Minuten schrieb geldfieber:

Ich habe bisher noch kein seriöses Unternehmen mit einer unklaren oder gar fehlenden Berichtslinie erlebt.

Es ist ein Unterschied ob eine Hierachiebene vorhanden ist und man mit ihr aktiv zusammen arbeiten muss oder ob diese Hierachie lediglich passiver Natur ist. Es gibt haufenweise Stellen wo ein Vorgesetzter nicht weis ob ein Mitarbeiter gute Arbeit vollrichtet. Er weis meist lediglich sie wird gemacht. Ob das effizient oder langsam von Statten geht, kann er häufig nur raten.

vor 29 Minuten schrieb geldfieber:

Die Arbeit der Personalabteilung besteht darin ungeeignete Bewerber auszusortieren und die Fachabteilung betreffend des Rekrutierungsprozesses zu unterstützen.

Wenn die Fachabteilung involviert ist und es um eine niedere Anstellung in diese geht, hast du sicherlich recht. Doch wenn es sich um den Chefposten einer Fachabteilung handelt, hat niemand einer Fachabteilung Mitspracherecht.

 

vor 31 Minuten schrieb geldfieber:

Ich sehe ein Vermögen und Einkommen als ein Indikator für die Summe der (richtigen?) Entscheidungen, die man im Laufe seines Lebens getroffen hat.

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das halte ich für ein sehr verkorkstes Weltbild. Es würde bedeuten, dass jeglicher Konsum, jeder Urlaub, jedes Vergnügen, Kinder, Familie, usw. Fehlentscheidungen wären, da sie Geld und Vermögen kosten. Andersherum wäre die Ausbeutung von anderen aus reinem Egoismus eine richtige Entscheidung. Nichts ist meiner Meinung nach ein schlechterer Indikator für gute Entscheidungen als Geld.

 

vor 2 Stunden schrieb bounce:

Im Unternehmen in dem ich arbeite, steigen die auf, die wenig ausgelastet waren, deswegen das nächste Projekt zugewiesen bekommen haben, welches dann größer und größer wurde. Mit Kompetenz hat das oft wenig zu tun. 

Dies ist leider viel zu häufig die Realität. Ich bin ja froh, dass einige noch denken durch Fachwissen und Kompetenz die Karriereleiter erklimmen zu können, doch das Leben wird den meisten an einen bestimmten Punkt eines Besseren belehren.

 

Wer für echte Leistung belohnt werden will, den bleibt nur die Selbstständigkeit. Dort belohnt man sich mit jedem Funken Anstrengung selbst. In Unternehmen ist man immer von dem guten Willen von anderen abhängig.

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vor einer Stunde schrieb Dividenden-Pirat:

Muss ein Autoverkäufer alles über ein Auto wissen? Nein er muss erkennen, was seinem Kunden wichtig ist und nur diese Aspekte auf das Produkt übertragen. Wenn das Produkt alles erfüllt was dem Kunden wichtig ist, kann er ja nicht sagen, gut das Auto hat alles was mir wichtig ist aber dennoch will ich es nicht.

So ganz ohne Fachwissen geht es nicht, dazu das folgende Beispiel: Wenn der Verkäufer kein Wissen über seine Produktpalette hat, wird er dem Kunden keine passende Empfehlung geben können.

 

vor einer Stunde schrieb Dividenden-Pirat:

Sicherheit ist nicht deine Motivation? Das kannst du sagen weil du auf der Sonnenseite des leben lebst in Deutschland. Würdest du wissen was Hunger ist dann hättest du eine andere Motivation.

Natürlich. Wäre meine Lebenssituation eine andere, würden mich auch andere Motivatoren antreiben. Das ist nicht verwerflich.

 

vor 46 Minuten schrieb JosefSpa:

Es ist ein Unterschied ob eine Hierachiebene vorhanden ist und man mit ihr aktiv zusammen arbeiten muss oder ob diese Hierachie lediglich passiver Natur ist. Es gibt haufenweise Stellen wo ein Vorgesetzter nicht weis ob ein Mitarbeiter gute Arbeit vollrichtet. Er weis meist lediglich sie wird gemacht. Ob das effizient oder langsam von Statten geht, kann er häufig nur raten.

Eine Hierarchie kann weder aktiv noch passiv sein. Sie gliedert - in unserem Beispiel - Mitarbeiter in eine Rangordnung ein.

Es gibt Vorgesetzte mit einer hohen Führungsspanne und dementsprechend wenig unmittelbaren Kontakt zu den zugeordneten Mitarbeitern. Solche Vorgesetzte werden im Einzelfall vielleicht nicht wissen, ob ein Mitarbeiter nach objektiven Gesichtspunkten gute Arbeit leistet. Sehr wohl wird dieser Vorgesetzte aber eine subjektiv geprägte Meinung über die Leistung des Mitarbeiters haben und einen Mitarbeiter danach beurteilen. Ob das nun sehr fair ist, spielt keine Rolle. Das Berufsleben erhebt ja nicht den Anspruch fair zu sein.

 

vor 57 Minuten schrieb JosefSpa:

Wenn die Fachabteilung involviert ist und es um eine niedere Anstellung in diese geht, hast du sicherlich recht. Doch wenn es sich um den Chefposten einer Fachabteilung handelt, hat niemand einer Fachabteilung Mitspracherecht.

 

Nehmen wir der Einfachheit halber an dass der Abteilungsleiterposten neu besetzt wird. Auch hier entscheidet die Fachabteilung über die Nachbesetzung. Die Fachabteilung ist in diesem Fall allerdings die nächsthöhere (fachliche) Hierarchieebene.

 

vor einer Stunde schrieb JosefSpa:

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das halte ich für ein sehr verkorkstes Weltbild. Es würde bedeuten, dass jeglicher Konsum, jeder Urlaub, jedes Vergnügen, Kinder, Familie, usw. Fehlentscheidungen wären, da sie Geld und Vermögen kosten. Andersherum wäre die Ausbeutung von anderen aus reinem Egoismus eine richtige Entscheidung. Nichts ist meiner Meinung nach ein schlechterer Indikator für gute Entscheidungen als Geld.

 

Diese Interpretation und das Beispiel Familie/Urlaub als Kostenfaktor zu betrachten, stammt aus deiner Feder. Man muss meine Aussage differenzierter sehen: Je mehr richtige Entscheidungen ich in Bezug auf Einkommen und Vermögen treffe, desto positiver entwickeln sich beide Messgrößen. Familie und Urlaub kann für einige Menschen die richtige Entscheidung sein weil sie damit ausgeglichener und erfolgreicher sind.

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Posted · Edited by Flughafen

vor 9 Stunden schrieb geldfieber:

Ich versuche einige Thesen daraus wiederzugeben und freue mich auf eine kontroverse Diskussion hier im Forum:

- In jungen Jahren sollte der Fokus auf der Steigerung des Arbeitseinkommens liegen. Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

- Das mittlere Management ist für viele Arbeitnehmer das Ende ihrer beruflichen Entwicklung.

- Für den Eintritt in das Top Management spielen äußere Umstände eine viel stärkere Rolle.

- Dementsprechend pendelt sich das Arbeitseinkommen irgendwann ein und es folgt nur noch eine Steigerung in Höhe der Inflationsrate.

- Ab diesem Zeitpunkt wäre der Fokus auf das Kapitaleinkommen zu legen und dieses durch kluge (aktive) Investments zu steigern.

- Bei der Steigerung meines Kapitaleinkommens bin ich weniger fremdbestimmt, habe aber eine größere Varianz der Ergebnisse (Totalverlust vs Millionengewinn).

 

Das Arbeitseinkommen steigt ungefähr bis Mitte 40, dann nimmt es ab. Einen 50-jährigen stellt man nicht mehr so gerne ein, wie einen 40-jährigen, und als 60-jähriger wird es schon ganz schwierig, selbst in einer boomenden Branche. Folglich werden die Pausen der Arbeitslosigkeit größer und das nächste Gehalt geringer. Ich bin studierter Informatiker, 47, habe dieses Jahr einen Jobwechsel gehabt und verdiene auf Papier nur 3 Tausend brutto weniger, tatsächlich aber 11 Tausend brutto weniger. 

 

Das Kapitaleinkommen solltest Du beginnen mit Deinem ersten Gehalt aufzubauen, nicht erst mit Mitte 40. Ende 40 empfehlen Vermögensberater bereits aufzuhören, neues Geld den Kapitalanlagen hinzuzufügen und bis zur Rente das Kapital beitragsfrei arbeiten lassen (reinvestieren), danach mit Entnahmen beginnen. Ich bin dieser Empfehlung gefolgt und baue jetzt das Investment-Portfolio meiner Frau auf. Sie ist 10J jünger und hat kaum Ersparnisse, da kann ich noch lange sinvoll investieren. 

 

vor 4 Stunden schrieb geldfieber:

Um mal ein anderes Thema anzuschneiden: Wieso sollte man mach mehr Einkommen streben? Immerhin sind irgendwann alle Grundbedürfnisse erfüllt …

Ich strebe nicht nach mehr Einkommen, sondern nach mehr Vermögen. Ich denke, das Geld ist bei mir besser aufgehoben, als bei vielen anderen Zeitgenossen und strebe deswegen nach mehr Vermögen. Das mit den Grundbedürfnissen ist nicht ganz so einfach. Die meisten Deutschen haben z.B. das Grundbedürfnis nach einem Einfamilienhaus, aber die wenigsten können es sich leisten. Oder ich habe z.B. ein Grundbedürfnis nach einem Garten an der mediterranen Küste und einem eigenen kleinen Flugzeug, um schnell und flexibel fürs Wochenende mit der Familie runter zu fliegen. Aber das wäre unwirtschaftlich, daher werde ich kein Geld in die Befriedigung dieses Bedürfnisses reinstecken.

 

Insgesamt habe ich im Familienkreis eine Rolle als Finanzierer eingenommen. Meine Kinder und meine Frau bekommen das Geld für ihren Unterhalt von mir, ich finanziere den Urlaub. Meine ukrainische Schwiegermutter konnte die heiße Kriegsphase mit Russland mehrere Monate bei uns in Sicherheit verbringen und sich der Entwicklung ihrer Enkelin widmen, obwohl die Ukrainer offiziell keinen Asylantrag bei uns stellen dürfen. Meinem ukrainischen Schwager habe ich das Studium finanziert, er hat bereits das 4te Studiumjahr als ITler erfolgreich abgeschlossen. Das deutsche Finanzamt meint zwar, ich dürfte dieses Geld nicht von der Steuer absetzen, aber das werden wir noch sehen, die Rechtslage dürfte auf meiner Seite s sein. Ich kann mir sowohl einen Rechtsanwalt leisten als auch meinen Liebsten und Nächsten Hilfsprogramme leisten, die kein Staat finanziert. Kurz: selbst wenn die eigenen Grundbedürfnisse befriedigt sind, gibt es genug andere Menschen, die Hilfe brauchen. Und die staatlichen Hilfsprogramme funktionieren nicht so gut, wie private Hilfe. Dafür brauche ich Geld.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 36 Minuten schrieb Flughafen:

 

Ich strebe nicht nach mehr Einkommen, sondern nach mehr Vermögen. Ich denke, das Geld ist bei mir besser aufgehoben, als bei vielen anderen Zeitgenossen und strebe deswegen nach mehr Vermögen. Das mit den Grundbedürfnissen ist nicht ganz so einfach. Die meisten Deutschen haben z.B. das Grundbedürfnis nach einem Einfamilienhaus, aber die wenigsten können es sich leisten. Oder ich habe z.B. ein Grundbedürfnis nach einem Garten an der mediterranen Küste und einem eigenen kleinen Flugzeug, um schnell und flexibel fürs Wochenende mit der Familie runter zu fliegen. Aber das wäre unwirtschaftlich, daher werde ich kein Geld in die Befriedigung dieses Bedürfnisses reinstecken.

 

 

Ohne Wertung - wirklich interessant, was man so alles unter Grundbedürfnissen versteht.

 

Meine Auffassung ist wesentlich bescheidener, eher wie folgt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundbedürfnis 

Zitat

 

Grundbedürfnisse nach Maslow

Ein bekanntes hierarchisches Modell der Bedürfnisse ist die Maslowsche Bedürfnispyramide:

Grundbedürfnisse finden sich in diesem Modell in den unteren Stufen:

körperliche Grundbedürfnisse (auch biologische Grundbedürfnisse genannt): Atmung (saubere Luft); Wärme (Kleidung); Trinken (sauberes Trinkwasser); Essen (gesunde Nahrung); Schlaf (Ruhe und Entspannung)

Sicherheit: Unterkunft/Wohnung; Gesundheit; Schutz vor Gefahren; Ordnung (Gesetze, Rituale)

Soziale Beziehungen: Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe, Sexualität, Fürsorge, Kommunikation

 

 

Zitat

 

Ende 40 empfehlen Vermögensberater bereits aufzuhören, neues Geld den Kapitalanlagen hinzuzufügen und bis zur Rente das Kapital beitragsfrei arbeiten lassen (reinvestieren), danach mit Entnahmen beginnen

@Flughafen Weil's mich interessiert - gibt's dazu einen Link bzw. Literatur?

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Moin,

 

ich plädiere auch dafür, mit dem Vermögensaufbau sofort zu beginnen, auch wenn es nur kleine Beträge sind. Mit kleineren Beträgen sind die Fehler oft billiger und man hat mehr Zeit zum Lernen.

 

Was den Job angeht, würde ich aus heutiger Sicht z. B. über so einen Satz nachdenken:

"Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen."

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vor 2 Stunden schrieb pillendreher:

Ohne Wertung - wirklich interessant, was man so alles unter Grundbedürfnissen versteht.

 

Meine Auffassung ist wesentlich bescheidener, eher wie folgt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grundbedürfnis 

Zitat

 

Grundbedürfnisse nach Maslow

Ein bekanntes hierarchisches Modell der Bedürfnisse ist die Maslowsche Bedürfnispyramide:

Grundbedürfnisse finden sich in diesem Modell in den unteren Stufen:

körperliche Grundbedürfnisse (auch biologische Grundbedürfnisse genannt): Atmung (saubere Luft); Wärme (Kleidung); Trinken (sauberes Trinkwasser); Essen (gesunde Nahrung); Schlaf (Ruhe und Entspannung)

Sicherheit: Unterkunft/Wohnung; Gesundheit; Schutz vor Gefahren; Ordnung (Gesetze, Rituale)

Soziale Beziehungen: Freundeskreis, Partnerschaft, Liebe, Nächstenliebe, Sexualität, Fürsorge, Kommunikation

 

 

 

Wer sagt denn, dass ein Einfamilienhaus und ein mediterranes Grundstück die Maslowschen Bedürfnisse nicht befriedigen? :) Du kannst Dir einen Nadelbaum vor dem Schlaffenster pflanzen und exzellente saubere Luft haben. Die jodreiche und warme Meeresluft tut Deiner Lunge gut und belastet nicht rheumatisch Deine Gelenke, wie die kalte Nordseeluft. Das Essen aus eigenem Garten ist gesünder, als aus den Märkten, in einem Einfamilienhaus in München oder an der See könnte ich sicherlich ruhiger und entspannter schlafen, als in einem Mehrfamilienhaus, wo es immer wieder zu Lärm durch die Nachbarn kommt. Auch die Sexualität kann man in den eigenen 4 Wänden besser ausleben, wenn man sicher ist, dass die Nachbarn nicht mithören. Ich glaube, nicht Deine Auffassung ist bescheidener, sondern Du hast Dir einfach noch nicht überlegt, dass ein Einfamilienhaus in München, dazu ein Sommerhaus an der warmen See und ein Privatflugzeug sehr gut einen Teil Deiner Bedürfnisse befriedigen könnte. Es sind für mich gar keine Ziele, sondern nur das Mittel zum gleichen Zweck, wie bei Dir. Und ich stelle mir keine Villa an der Cote d'Azur vor, das wäre mir zu luxuriös, ich stehe nicht auf Luxus, ein bescheidenes einfaches Urlaubshäuschen auf irgendeiner kroatischen Insel würden mir bereits reichen. Ist auch gar nicht so teuer. Das Problem sind wahrscheinlich die Spritpreise, ein Privatflugzeug dürfte viel teuren Sprit fressen, sonst würde viele Leute damit in den Urlaub fliegen statt mit den Autos in den Staus rumhängen.

 

vor 3 Stunden schrieb pillendreher:

Weil's mich interessiert - gibt's dazu einen Link bzw. Literatur?

Das Buch war leider auf russisch, von einer Investmentfirma geschrieben. Schade, denn das ist ein exzellentes Werk, auf wenigen Dutzend Seiten führt es in die Phylosophie des Investierens ein und enthält fertig Infos, die ich mir über viele Jahre erarbeiten musste. 

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vor 11 Stunden schrieb JosefSpa:

Ohnehin sollte man sein Studium an seine eigenen Interessen knüpfen und nicht an das was vielleicht viel Geld einbringt.

 

Da muss man etwas differenzieren. Will man mit dem Studium später beruflich Fuß fassen, dann sollte man schon danach trachten etwas zu studieren, was am Arbeitsmarkt auch nachgefragt wird. Natürlich sollte das Studium einen auch interessieren irgendwo, klar. Das gilt wohlgemerkt nur für den Fall, dass man mit dem Studium später am ARbeitsmarkt Fuß fassen will. Wenn man das Studium wirklich nur rein "hobbymäßig" macht, dann kann und soll man sich natürlich ohne Weiteres zu 100 % vom Interesse leiten lassen. Aber wenn man mit dem Studium später auch seine Brötchen verdienen will, sollte man schon etwas darauf achten, was am Arbeitsmarkt überhaupt nachgefragt wird und was nicht so.

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vor 12 Stunden schrieb geldfieber:

So ganz ohne Fachwissen geht es nicht, dazu das folgende Beispiel: Wenn der Verkäufer kein Wissen über seine Produktpalette hat, wird er dem Kunden keine passende Empfehlung geben können.

@Dividenden-Pirat hat es passend bezeichnet. Der Verkäufer braucht kein Fachwissen, nur das was für den Kunden relevant ist. Und das kann er sich in einer halben Stunde vorm Kundentermin aneignen. 

vor 12 Stunden schrieb geldfieber:

Solche Vorgesetzte werden im Einzelfall vielleicht nicht wissen, ob ein Mitarbeiter nach objektiven Gesichtspunkten gute Arbeit leistet. Sehr wohl wird dieser Vorgesetzte aber eine subjektiv geprägte Meinung über die Leistung des Mitarbeiters haben und einen Mitarbeiter danach beurteilen. Ob das nun sehr fair ist, spielt keine Rolle.

Das spielst in diesem Zusammenhang sehr wohl eine Rolle. Du behauptest Arbeitseinkommen ist planbar und mit Fleiß erreichbar. Tja hat man einen nach deinen Beispielen einen Vorgesetzten sehr einen subjektiv nicht leiden kann, hat man ein Problem. Ich würde gern von mir behaupten, dass meine Aufstiege im Berufsleben ausschließlich meiner Fachkompetenz zuzuordnen sind. Doch diese Aussage wäre einfach gelogen, so traurig wie es auch sein mag...

vor 12 Stunden schrieb geldfieber:

Auch hier entscheidet die Fachabteilung über die Nachbesetzung. Die Fachabteilung ist in diesem Fall allerdings die nächsthöhere (fachliche) Hierarchieebene.

Und wenn es dabei keine Fachabteilung mehr gibt sondern nur noch den Herrn Doktor X?

vor 4 Stunden schrieb dagobertduck2204:

Natürlich sollte das Studium einen auch interessieren irgendwo, klar.

Dies sollte immer das Hauptmerkmal sein. Selbst wenn einem z. B. Sport unendlich interessiert, Sporttherapeuten unendlich schlecht bezahlt werden, so sollte das anschließende Berufsleben eine Erfüllung darstellen, die auch mit weniger Geld zu erreichen ist. Man kann die Frage auch umformulieren: unglückliches Leben oder weniger Geld. Die Antwort ist meiner Meinung nach klar.

Aktuell zeigt sich aus meiner Sicht das klare Bild von Informatik Absolventen. Teilweise weniger PC affin als 65 Jährige Rentner... Einfach weil man nur das Geld am Ende des Tunnels sah. Eine Arbeitsstelle werden sie trotzdem dankend erhalten, doch glücklich machen wird sie das nie...

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