geldfieber

Arbeitseinkommen vs. Kapitaleinkommen

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93 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 28 Minuten schrieb Systemrelevant:

Na ja, Sparen ist auch so eine Kunst für sich. Es ist halt problemlos möglich auch ein monatliches Nettoeinkommen von 10k auf den Kopf zu hauen und am Ende mit einer 0 auf dem kontoauszug aufzuwachen. Meine Freundin hatte eine monatliche Ersparnis von ca 800 Euro als sie zu mir zog und trotzdem war am Monatsende immer Ebbe. Inzwischen hat sie meine Ratschläge bzgl. der Finanzen angenommen und schafft es ca. 25% ihres Netto auf ein TG zu packen. Wenn ich mich umschaue sehe ich eigentlich nur Menschen, die so weitermachen wie bisher und sich gar nicht die Frage stellen warum sie wann wie viel für was ausgeben. Da kommt die Frage gar nicht auf ob man nicht vielleicht 5, 10 oder 20% des Einkommen auf die Seite legen könnte und dann reicht es schon aus neue Reifen für das Auto zu kaufen um ein Loch in die Kasse zu reißen. Da spielt es halt auch keine Rolle wie hoch das Einkommen ist. War das in dem Buch Wolf of Wall Street in dem er erzählte, dass in der Firma so ein hoher sozialer Druck herrschte sich z. B. einen Lambo zu kaufen um dazugehören und am Ende waren quasi alle trotz eines Jahresgehaltts in Höhe von 1/4 Mio Dauerpleite.

Muß man überall dazu gehören?

Muß man alles so machen wie die anderen?

 

Nö:

vor 19 Stunden schrieb dev:

Da muß man halt wissen was man will, Arbeitseinkommen verschwenden oder Kapitaleinkommen ersparen ;-)

 

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb dev:

Muß man überall dazu gehören?

Muß man alles so machen wie die anderen?

 

Nö:

 

 

Das ist immer so eine Sache einfach pauschalisieren geht hier nicht.

Ich gebe dir in den meisten Fällen ja recht, aber in meinem Berufsumfeld wo die Leute zum Teil auch sehr jung schon richtig viel Geld verdienen, ist Status schon fast ein Teil des Karriereplans. 

Ohne Maßanzug für > 1.500€ fällst du hier ab, sowas wird dann deutlich weniger gerne befördert. Klingt perfide - aber so ist unsere Welt in manchen Teilen. 

 

Meine Beobachtungen sind da zumindest die folgenden: Hast du einen "normalen", guten Job dann musst du nicht dem Strom hinterher schwimmen, verdienst in der Regel zumindest im frühen Stadium deiner Karriere aber auch nur überschaubar.

Hast du einen Job in einer Top Kanzlei, UB, oder IB ist es notwendig viel Geld mehr oder minder aus dem Fenster zu werfen.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor 47 Minuten schrieb Toomi:

Das ist immer so eine Sache einfach pauschalisieren geht hier nicht.

Ich gebe dir in den meisten Fällen ja recht, aber in meinem Berufsumfeld wo die Leute zum Teil auch sehr jung schon richtig viel Geld verdienen, ist Status schon fast ein Teil des Karriereplans. 

Ohne Maßanzug für > 1.500€ fällst du hier ab, sowas wird dann deutlich weniger gerne befördert. Klingt perfide - aber so ist unsere Welt in manchen Teilen. 

 

Meine Beobachtungen sind da zumindest die folgenden: Hast du einen "normalen", guten Job dann musst du nicht dem Strom hinterher schwimmen, verdienst in der Regel zumindest im frühen Stadium deiner Karriere aber auch nur überschaubar.

Hast du einen Job in einer Top Kanzlei, UB, oder IB ist es notwendig viel Geld mehr oder minder aus dem Fenster zu werfen.

Die Frage ist, brauch man das wirklich oder reden sich alle nur ein, weil sie Angst haben das ihr Hamsterrad schneller als das Gehalt wächst!?

 

Und wenn die Statussysmbole zum Job gehören, sollte man diese gedanklich vom Netto abziehen - lohnt sich der Stress dann noch?

 

Diese Dinge müssen Sie tun, um reich zu werden - und zu bleiben

https://www.merkur.de/leben/geld/diese-dinge-muessen-tun-reich-werden-bleiben-zr-8486491.html

Zitat

Viel Geld sparen

So langweilig es auch klingen mag: Wer reich werden möchte, muss sparen, sparen, sparen. Da führt kein Weg daran vorbei, betont Corley.

 

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten

Wer genug Erspartes angesammelt hat, der kann dies nun auch weiter vermehren – indem Sie es klug anlegen. Investieren Sie in Aktien, Anleihen, Fonds oder Immobilien. Diese bescheren zusätzliche Einnahmen – bei geringem Einsatz.

 

Kontrollieren Sie Ihre Ausgaben

Für was geben Sie Ihr Geld aus? Sind diese Dinge wirklich nötig – oder sind sie nur Luxus? Am besten ist es, Sie erstellen einen Finanzplaner über Ihre laufenden Ausgaben. So erkennen Sie schnell, wo Ihr Geld hinfließt – und wo es unnötig ist. Ansonsten verlieren Sie schnell den Überblick – und am Ende stehen Sie wieder mit leeren Händen da.

 

Leben Sie unter Ihren Verhältnissen

Sicherlich ist es verlockend, im Luxus zu schwelgen, wenn Sie einmal reich sind – doch Ihr Vermögen vermehrt Ihr ausschweifender Lebensstil auch nicht gerade. Am Ende tappen Sie in eine Konsumfalle, das Ihr Vermögen dahin schmilzt.

 

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Geschrieben

Am 3.11.2018 um 11:32 schrieb geldfieber:

Hallo zusammen,

 

vor einigen Tagen hatte ich ein interessantes Gespräch zum Wert des eigenen Humankapitals.

 

Ich versuche einige Thesen daraus wiederzugeben und freue mich auf eine kontroverse Diskussion hier im Forum:

- In jungen Jahren sollte der Fokus auf der Steigerung des Arbeitseinkommens liegen. Diese Steigerung ist durch geschickte Studien- und Arbeitgeberwahl gut steuerbar und planbar

- Das mittlere Management ist für viele Arbeitnehmer das Ende ihrer beruflichen Entwicklung.

- Für den Eintritt in das Top Management spielen äußere Umstände eine viel stärkere Rolle.

- Dementsprechend pendelt sich das Arbeitseinkommen irgendwann ein und es folgt nur noch eine Steigerung in Höhe der Inflationsrate.

- Ab diesem Zeitpunkt wäre der Fokus auf das Kapitaleinkommen zu legen und dieses durch kluge (aktive) Investments zu steigern.

- Bei der Steigerung meines Kapitaleinkommens bin ich weniger fremdbestimmt, habe aber eine größere Varianz der Ergebnisse (Totalverlust vs Millionengewinn).

 

//korrigiert - Danke Toni.

Sorry deine Karriere These ist reine Utopie. Wir sind in Deutschland und hier wird es immer zügig zu Ende sein mit deiner Karriere, wenn nicht weitere Titel und Zertifikate kommen. 

 

Die Zeiten als sich ein normaler Gross- und Aussenhandelskaufmann zum Geschäftsführer mit 6 stelligen Netto Einkommen hoch gearbeitet hat sind doch selten. 

 

Die Realität ist eher, der Personaler will keine Risiken eingehen und stellt nur theoretisch befähigte Personen ein zu ein möglichst geringen Gehalt. 

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Geschrieben

vor 8 Minuten schrieb smarttrader:

Sorry deine Karriere These ist reine Utopie. Wir sind in Deutschland und hier wird es immer zügig zu Ende sein mit deiner Karriere, wenn nicht weitere Titel und Zertifikate kommen. 

 

Die Zeiten als sich ein normaler Gross- und Aussenhandelskaufmann zum Geschäftsführer mit 6 stelligen Netto Einkommen hoch gearbeitet hat sind doch selten. 

 

Zunächst würde ich sagen, daß ich nicht erst dann von einer erfolgreichen Karriere sprechen würde, wenn man mit einem "6 stelligen Netto Einkommen" entlohnt wird. Aber das magst Du anders bewerten.

 

Zum anderen mag es Deiner Erfahrung entsprechen, daß ohne Titel und Zertifikate nichts ginge. Ich beobachte in meinem Umfeld aber auch ganz anderes.

Ich denke gerade an einen Neffen von mir. Er hat Mittlere Reife. Sein Vater war in einem mittelständischem Betrieb als Meister angestellt. Daher kannte man dort die Familie und ging davon aus, daß der Sohn zuhause die Arbeitshaltung des Vaters übernommen hätte. Der Sohn wurde als Lehrling (Mechatroniker) eingestellt, schloß die Lehre erfolgreich ab, machte später noch eine Weiterbildung als Techniker und wird heute als Projektleiter bei der Einrichtung eines neuen Zweigbetriebs an anderem Ort eingesetzt. Mit 30 Jahren. Ganz ohne Studium und ohne Abitur. Aber mit zunächst einem Netzwerk (sonst hätte er die Stelle vielleicht nicht bekommen) und dann mit Engagement und Arbeitshaltung.

 

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vor 40 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Zunächst würde ich sagen, daß ich nicht erst dann von einer erfolgreichen Karriere sprechen würde, wenn man mit einem "6 stelligen Netto Einkommen" entlohnt wird. Aber das magst Du anders bewerten.

 

Zum anderen mag es Deiner Erfahrung entsprechen, daß ohne Titel und Zertifikate nichts ginge. Ich beobachte in meinem Umfeld aber auch ganz anderes.

Ich denke gerade an einen Neffen von mir. Er hat Mittlere Reife. Sein Vater war in einem mittelständischem Betrieb als Meister angestellt. Daher kannte man dort die Familie und ging davon aus, daß der Sohn zuhause die Arbeitshaltung des Vaters übernommen hätte. Der Sohn wurde als Lehrling (Mechatroniker) eingestellt, schloß die Lehre erfolgreich ab, machte später noch eine Weiterbildung als Techniker und wird heute als Projektleiter bei der Einrichtung eines neuen Zweigbetriebs an anderem Ort eingesetzt. Mit 30 Jahren. Ganz ohne Studium und ohne Abitur. Aber mit zunächst einem Netzwerk (sonst hätte er die Stelle vielleicht nicht bekommen) und dann mit Engagement und Arbeitshaltung.

 

Du wieder sprichst dir selbst, mit einer Weiterbildung zum Techniker.... . 

 

Meinst du als reiner Knüppel Kalle hätte er diese Position bekommen? 

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vor 22 Minuten schrieb smarttrader:

Du wieder sprichst dir selbst, mit einer Weiterbildung zum Techniker.... . 

 

Meinst du als reiner Knüppel Kalle hätte er diese Position bekommen? 

 

Natürlich nicht!  Aber eine Weiterbildung eines Gesellen zum Techniker ist keine weiter oben angedeutete ständige Hechelei nach weiteren Titeln und Zertifikaten.

Nach meinem Verständnis ist das solide "Grundlagenausbildung".

Die Position ging halt nicht an einen der studierten Ingenieure (die dort im Dutzend rumspringen) oder an einen studierten BWLer, sondern an einen Praktiker, der wußte, wo die Probleme im Betrieb tatsächlich liegen und von dem die Vorgesetzten wußten, daß er sich mit Augenmaß um die realen Abläufe kümmern würde und von dem die Vorgesetzten wußten, welches Leistungsvermögen er hatte.

Unsere Wirtschaft wird nicht nur von Durchlauferhitzern vorangetrieben, wobei es die sicher auch in erheblicher Anzahl gibt.  

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Geschrieben

Also meiner Meinung nach ist die Weiterbildung zum Techniker mal mindestens mit einem Bachelor gleich zusetzten und ein Bachelor reicht ja auch schon zum Ingenieur sein...

 

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vor 14 Stunden schrieb Nachdenklich:

 

Natürlich nicht!  Aber eine Weiterbildung eines Gesellen zum Techniker ist keine weiter oben angedeutete ständige Hechelei nach weiteren Titeln und Zertifikaten.

Nach meinem Verständnis ist das solide "Grundlagenausbildung".

Die Position ging halt nicht an einen der studierten Ingenieure (die dort im Dutzend rumspringen) oder an einen studierten BWLer, sondern an einen Praktiker, der wußte, wo die Probleme im Betrieb tatsächlich liegen und von dem die Vorgesetzten wußten, daß er sich mit Augenmaß um die realen Abläufe kümmern würde und von dem die Vorgesetzten wußten, welches Leistungsvermögen er hatte.

Unsere Wirtschaft wird nicht nur von Durchlauferhitzern vorangetrieben, wobei es die sicher auch in erheblicher Anzahl gibt.  

Und rein aus dem Gefühl heraus, war diese Entscheidung bedingt durch Vitamin B und nicht durch die beste Qualifikation. 

 

In der Techniker Weiterbildung ist das ganze betriebswirtschaftliche meiner Kenntnis nach nicht dabei. Ein entsprechender Master mit Betriebswirt als Ergänzung sollte dort wohl das Optimum sein. 

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb smarttrader:

In der Techniker Weiterbildung ist das ganze betriebswirtschaftliche meiner Kenntnis nach nicht dabei. Ein entsprechender Master mit Betriebswirt als Ergänzung sollte dort wohl das Optimum sein. 

Wenn man den Zettel braucht ja, sonst kann man auch ohne Studium lernen und wenn man nicht alle Nase lang das Unternehmen wechselt, ist Leistung mehr Wert, als Zettel.

 

Man kann es Vitamin B nennen, aber scheinbar war dem AG ein geförderter MA mit Wurzeln im Unternehmen lieber, als ein externer Durchlauferhitzer.

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Geschrieben · bearbeitet von smarttrader

Was ist eigentlich euer Durchlauferhitzer? 

 

Jemand der seine Qualifikationen nachweisen kann? Und die Stelle ohne wirkliche Einarbeitung besetzen kann? 

 

Was macht euch so sicher, das der Neffe bis zum Rentenalter in diesem Unternehmen bleibt? 

 

Warum sollte er das Betriebswirtwissen einfach so können? Wenn das so einfach wäre, warum ist Betriebswirtschaft so ein Hochkompetenz Thema? 

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor einer Stunde schrieb dev:

und wenn man nicht alle Nase lang das Unternehmen wechselt, ist Leistung mehr Wert, als Zettel.

 

... und das ist der Punkt, den ich eigentlich machen wollte. Leistung, die sich in der Praxis bewiesen und bewährt hat und nicht von einem Zettel abhängig ist, Leistung die nicht nur fachlich begründet ist, sondern sich auch durch Persönlichkeit ausdrückt. Und ja, zum Einstieg hilft Vitamin B enorm. Ich nenne es Vernetzung.

 

vor 19 Minuten schrieb smarttrader:

Was macht euch so sicher, das der Neffe bis zum Rentenalter in diesem Unternehmen bleibt? 

 

Nichts!  Man weiß ja gar nicht, ob das Unternehmen so lange existiert.  Aber darum ging es doch gar nicht.

 

Ich erinnere nochmal daran - der Anlaß für meinen kleinen Beitrag war eigentlich dieser Beitrag von smarttrader:  "Wir sind in Deutschland und hier wird es immer zügig zu Ende sein mit deiner Karriere, wenn nicht weitere Titel und Zertifikate kommen."

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor 31 Minuten schrieb smarttrader:

Was ist eigentlich euer Durchlauferhitzer?

MA die ständig auf der Suche sind und nur sehr kurze Zeit ein Unternehmen beglücken.

 

vor 31 Minuten schrieb smarttrader:

Jemand der seine Qualifikationen nachweisen kann?

Auf dem Papier oder gelebt?

 

vor 31 Minuten schrieb smarttrader:

Was macht euch so sicher, das der Neffe bis zum Rentenalter in diesem Unternehmen bleibt?

Nichts, aber die Wahrscheinlichkeit ist höher.

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Geschrieben

@Nachdenklich was ist die nächste logische Beförderung? Niederlassungsleiter? Ist sowas für 50 Mitarbeiter ohne tiefgehende betriebswirtschaftliche Kenntnisse? Wie soll der BAB aussehen? Wer macht die Lohnabrechnungen? Bilanzen, GUV usw.. Wer übernimmt Nachkalkulationen usw.. Und wenn du das bist, weil vielleicht bewährt und die Betriebsorganisation sowas ausschließt? Willst du denn ab 35 zb. Bis Rentenalter ein Posten bekleiden, wo maximal Inflationsausgleich am Gehalt vorgenommen wird? Bei 7000 Brutto monatlich bleiben? Oder doch lieber die freie Wahl haben, nach 5 Jahren was anderes zu machen?

 

@dev also ist bei dir jeder ein Durchlauferhitzer der Karriere machen will und seinen Arbeitgeber, seinen aktuellen Bedürfnissen anpasst?

 

Und was sind gelebte Qualifikationen? Das Arbeitszeugnis? Wo man alles rein schreibt um den Mitarbeiter seine berufliche Laufbahn nicht zu verbauen? Da wird denn ausgeschmückt. 

 

Oder das vor einer unabhängigen Einrichtung bewertete Wissensstand, wo man bei erfolgreicher Prüfung ein Abschluss oder Zertifikat erhält, was in manchen Bereichen zwingend notwendig ist? Zum Beispiel Handwerksrolle? EVU für Zählerbeantragung? Die Microsoft Server 2xxx Zertifizierung? 

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Geschrieben

vor 54 Minuten schrieb smarttrader:

@dev also ist bei dir jeder ein Durchlauferhitzer der Karriere machen will und seinen Arbeitgeber, seinen aktuellen Bedürfnissen anpasst?

Für einen AG ist das so.

 

vor 55 Minuten schrieb smarttrader:

@dev

Und was sind gelebte Qualifikationen?

Gelebte Qualifikationen sind die die ich kann, alles andere hab ich mal gekonnt und benotet bekommen.

 

Ich kenne einige die haben ein IT-Studium hinter sich, kannste aber praktisch nicht gebrauchen. Deswegen unterscheide ich zwischen gelebtes und zertifiziertes Wissen.

 

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Geschrieben

@devalso ist deine Schlussfolgerung, das andere dein Leben bestimmen, mit der Tatsache das du dich von einen Arbeitgeber abhängig machst? Sorry dann bin ich lieber Durchlauferhitzer und wechsel meinen Arbeitgeber und suche einen, zu meiner aktuellen Position passenden aus. Das monetäre ist auch wichtig.

 

Ich habe in meinem früheren Berufsleben so eine Firma kennengelernt. Da wurde jeder nach 2 Jahren und außerordentlichen Einsatz Projektleiter. Ich habe nach 1,5 Jahren gekündigt, weil jeder der sein Namen schreiben konnte und seine Projekte ordentlich abgearbeitet hat Projektleiter. Den ihr Job bestand aus Einkauf erledigen und Terminierung. Wenn es viel war, wurde ein Angebot abgegeben, was aus einem vorherigen Projekt stammte und angepasst wurde. 

 

Die Gehälter und auch diese Firmenphilosophie, das jeder alles ohne Titel kann, machte mir schon damals Sorgen und Unmut. Vor 2 Jahren ist die Firma insolvent gegangen, und der Chef nannte als Hauptgrund das fehlende controlling und zu hohe Kosten. 

 

Ich denke eher, das dies ein ewiges Diskussionsthema ist. 

 

Fest zu halten ist, die Freiheit wächst mit jedem Zertifikat und Titel. 

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Geschrieben · bearbeitet von dev

vor 16 Minuten schrieb smarttrader:

@devalso ist deine Schlussfolgerung, das andere dein Leben bestimmen, mit der Tatsache das du dich von einen Arbeitgeber abhängig machst?

Meiner Meinung nach sind Arbeitgeber von den Mitarbeitern abhängig und nicht umgedreht.

 

Ich habe auch schon gute und schlechte Arbeitgeber, deshalb bin ich jetzt Selbstständig ;-)

 

Und dann sind Zertifikate völlig egal, entweder man kann es oder man kann den Auftrag nicht annehmen.

 

 

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb dev:

Meiner Meinung nach sind Arbeitgeber von den Mitarbeitern abhängig und nicht umgedreht.

 

Ich habe auch schon gute und schlechte Arbeitgeber, deshalb bin ich jetzt Selbstständig ;-)

 

Und dann sind Zertifikate völlig egal, entweder man kann es oder man kann den Auftrag nicht annehmen.

 

 

 

Nennt man Durchlauferhitzer jetzt Business Kasper?

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Geschrieben

vor 5 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Nennt man Durchlauferhitzer jetzt Business Kasper?

Diese Bezeichnung hast du eingeführt, kanne ich noch nicht ;-)

 

Dürfte ähnlich viele Bezeichungen geben, so wie Brotscheiben auch regional unterschiedliche Bezeichnungen haben. :-D

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Geschrieben

Am 6.11.2018 um 13:35 schrieb smarttrader:

Sorry deine Karriere These ist reine Utopie. Wir sind in Deutschland und hier wird es immer zügig zu Ende sein mit deiner Karriere, wenn nicht weitere Titel und Zertifikate kommen. 

 

Die Zeiten als sich ein normaler Gross- und Aussenhandelskaufmann zum Geschäftsführer mit 6 stelligen Netto Einkommen hoch gearbeitet hat sind doch selten. 

 

Die Realität ist eher, der Personaler will keine Risiken eingehen und stellt nur theoretisch befähigte Personen ein zu ein möglichst geringen Gehalt. 

 

Deine Aussagen zeugen von Unkenntnis des beruflichen Systems:

- Ein gut bis sehr gut abgeschlossenes Studium der gängigen Studienrichtungen (WiWi, MINT, ...) reicht für eine Karriere bis rauf in den Vorstand vollkommen aus. Keiner der Herren und Damen im Vorstand hat regelmäßig neue Zertifikate gesammelt, sondern sich über Leistung und Erfolg im Berufsleben profiliert. Wer daran zweifelt, möge sich die Vita der DAX Vorstände ansehen. Alternativ verweise ich auf entsprechende Profile auf Xing und LinkedIn.

- Die Personalabteilung trifft keine Einstellungsentscheidungen, das liegt immer in der Verantwortung des Fachvorgesetzten. Dieser muss später nämlich mit dem Mitarbeiter zusammenarbeiten.

- "nur theoretisch befähigte Personen" werden nicht eingestellt. Der Entscheider möchte immer einen Beleg dass die Kenntnisse auch praktisch eingesetzt wurden. Andernfalls könnte man Bewerbungsgespräche stark verkürzen und den Kandidaten nur zu seinen Hobbys und Freizeitaktivitäten befragen ...

 

Manchmal wurde ich mich etwas über die weltfremden Ansichten im Forum hinsichtlich des Berufslebens ...

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Geschrieben

Du redest von extremen. Wer wird schon im Vorstand oder Ceo von Dax Konzernen sitzen? Nicht die breite Bevölkerung. 

 

Also die anderen 99%. Und deine Einstellung wundert mich, seit wann sind Personaler nicht mehr für Einstellungen zuständig? 

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Geschrieben

vor 31 Minuten schrieb smarttrader:

Du redest von extremen. Wer wird schon im Vorstand oder Ceo von Dax Konzernen sitzen? Nicht die breite Bevölkerung. 

 

Also die anderen 99%. Und deine Einstellung wundert mich, seit wann sind Personaler nicht mehr für Einstellungen zuständig? 

 

Ich möchte dich bitten das Thema differenzierter zu betrachten:

- In deinem Beispiel und meiner Antwort geht es um Einstellungsentscheidungen. 

- Das Beispiel der DAX-Vorstände ist auf andere Berufsgruppe übertragbar und damit allgemein gültig: Ein Vertriebler braucht nicht dutzende Zertifikate um erfolgreich im Beruf zu sein, es zählt der Umsatz. 

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vor 7 Stunden schrieb geldfieber:

 

Ein Vertriebler braucht nicht dutzende Zertifikate um erfolgreich im Beruf zu sein, es zählt der Umsatz. 

 

Auch das kann man differenzierter betrachten.

 

Ein Vertriebler für IT muss für eine Stelle in einem der innovativeren Unternehmen einen gewissen fachlichen Tiefgang nachweisen. Nur Soft Skills und Rhetorik reichen da nicht nicht. Im Presales ist es nochmal eine ganze Nummer schärfer. 

 

Solange der IT Vertriebler er die Kenntnisse mitbringt, ist ein Zertifikat nicht zwanghaft notwendig, vereinfachte jedoch einiges im Bewerbungsprozess (Stichwort "Signaling"). 

 

Dein Verweis auf die Vitae der jetzigen DAX Konzerne, hinkt insofern etwas, als dass sie sich in der prä-hightech Ära nach oben gearbeitet haben, wo ein tiefgreifendes technisches/ digitales Verständnis nett aber nicht notwendig ist. (Das alles ceteris paribus: natürlich muss man auch heute noch top Leistung, Führung, Netzwerk, Ehrgeiz, etc mitbringen.)

 

Mit ein Grund, warum die DAX Konzerne ihre top Manager regelmäßig nach San Francisco schiffen - bestimmt gibt's für die Teilnahme auch ein Zertifikat. ;-) 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Meine bisherige Erfahrung bei früheren Arbeitgebern: Vorgesetzte schicken Mitarbeiter gerne auf Weiterbildungen, insbesondere zu Rhetorikkursen. Dafür kriegt man natürlich auch eine Teilnahmebescheinigung. Wenn die Weiterbildung jedoch nicht fruchtet und man sich weiterhin schlecht artikuliert, bringt auch das tollste Zertifikat nichts. 

 

 

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Geschrieben

Ok dann war es bei mir immer purer Zufall, das es mit Gehalt und Position mit jeder Weiterqualifierung sich geändert hat. 

 

Und Rhetorik, KAM sind schlechte Beispiele. Warum soll ein maximal 50 Stunden Seminar jetzt solche Auswirkungen haben? Da zählt eher das gelernte, sind die Umsätze um xx% gestiegen? 

 

Aber schauen wir mal in technische Bereiche. Wieso ist es bei jeder "gehobener" Stelle ein Weiterqualifierung Pflicht? Wieso schreibt Unternehmen xxx eindeutig in ihren Anforderungsprofil das für diese Stelle zum Beispiel Betriebswirt notwendig ist und für 1 Stufe tiefer reicht, Ing, Techniker oder Meister? Das widerspricht eure, alles kann jeder. 

 

Wieso ist ein Chefarzt im Krankenhaus meist Professor? Kann er doch auch als Assistenzarzt machen. 

 

Warum ist ein Anwendungsentwicklung C/C++ für den eigenen Arbeitgeber und für andere wertvoller, wenn er nach 5 Jahren sich noch einmal ins Abendstudium wagt und zum Beispiel noch JS,/Java,/php und HTML lernt also Web Entwicklung? 

 

Bei mir brachte das damals 800 Euro Brutto mehr im Monat und 3 Bewerbungen zu 9 Euro. Das ist ja eurer These nach Quatsch und abends 1 Buch darüber lesen hätte gereicht. 

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