Anlage-Tipps für Familie nach Hausbau (vorhandene Mischfonds vs. ETFs)

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29 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

 

ich hab mich ein bißchen in dem Forum umgeschaut und da der Großteil meiner Frage auf Mishfonds/ETFs abzielt, poste ich den Beitrag mal hier. Falls der Post an anderer Stelle besser aufgehoben ist, dann lasst es mich bitte einfach wissen und entweder ich poste in selbst an anderer Stelle oder ein Mod verschiebt den Beitrag einfach. Des Weiteren ist der Post ziemlich lange aber ich dachte mir ich leg lieber gleich am Anfang alle Fakten auf den Tisch, bevor noch mehrere Nachfragen kommen. Danke auf jeden Fall jetzt schon mal fürs Lesen und die Geduld. Ich hoffe mal ich löse keinen Shitstorm aus.

 

Wir haben letztes Jahr ein Haus gebaut und nachdem jetzt der finanzielle Rahmen abzusehen ist (sprich innen ist alles ausgebaut und außen müssen 2019 nur noch ein paar Büsche gepflanzt und evtl. etwas Rindenmulch am Hang angebracht werden, es sind aber keine größeren Beträge (>2.000 Euro) mehr zu erwarten) geht es darum bzw. mache ich mir Gedanken, wie wir unser „verbliebenes“ Geld am besten anlegen bzw. wie wir evtl. auch umstrukturieren.
 

Ein paar Gedanken habe ich mir natürlich selbst gemacht aber ansonsten bin ich hier für Anregungen offen.
 

Hier mal die Ausgangslage:

Darlehen fürs Haus:

  • Bank-Darlehen: 190.000 Euro, SZB: 30 Jahre, Zinssatz 1,99%
  • KfW-Darlehen: 190.000 Euro, SZB 20 Jahre, Zinssatz 1,75%

Das Darlehen wurde 2017 aufgenommen und nach einem tilgungsfreien Jahr zahlen wir den Kredit seit ca. März/April ab. Maximale Sondertilgung pro Jahr beim Bank-Kredit ist 6.000 Euro. Beim KfW-Darlehen gibt es keine Beschränkung. Das KfW-Darlehen läuft 02/2037 aus und dann wären noch ca. 67.400 Euro abzuzahlen. In 11/2037 bekomme ich zudem noch eine private Lebensversicherung von Standard Life ausbezahlt (ca. 39.000 Euro). Das KfW-Darlehen sollte als auch bei steigenden Zinsen in 2037 kein Problem darstellen. Das Bank-Darlehen ist innerhalb der SZB zurückgezahlt.
 

Familien-Vermögen:

  • 30.000 Bank-Konto
  • 40.000 in Mischfonds, genauer:

o   Carmignac Patrimoine A (A0DPW0) Wert: 7.850 Euro (Minus 660 Euro)

o   DWS Concept DJE Alpha Renten Global (974515) Wert: 2.550 Euro (Plus 200 Euro)

o   Flaggschiff Wachstum (A0M5RC) Wert: 5.800 Euro (Plus 1.000 Euro)

o   Sauren Global Balanced (930920) Wert: 7.100 Euro (Plus 170 Euro)

o   Vermögensmanagement Chance (A0MUWU) Wert: 5.850 Euro (Minus 750 Euro)

o   X of the Best - dynamisch (A0Q5MC) Wert: 10.200 Euro (Plus 820 Euro)

 

Weitere Anmerkungen von mir:

  • Um für etwaige Krisenzeiten gewappnet zu sein bzw. um unvorhergesehene Kostenblöcke stemmen zu können, habe ich mir überlegt, dass ich 15.000 bis 20.000 Euro auf dem Bankkonto als Puffer lassen will. Meine Frau und ich arbeiten zwar beide Vollzeit aber wir bekommen nächsten Monat unser zweites Kind und daher werden wir 2019 bedingt durch die 12 Monate Elternzeit weniger Einkommen erzielen als in den Jahren davor.
  • Von dem Recht auf Sondertilgung für das Bank-Darlehen wollte ich in den nächsten drei Jahren auf jeden Fall Gebrauch machen. Das wären über drei Jahr 18.000 Euro. Speziell am Anfang der Laufzeit würde ich damit ca. 11.000 Euro an Zinsen sparen. Der Punkt spielt natürlich auch in den obigen Punkt mit dem relativ hohen Betrag auf dem Bank-Konto als Puffer mit rein.
  • Bleiben ungefähr 50.000 bis 55.000 Euro für die Geldanlage übrig bzw. evtl. nur noch 10.000 bis 15.000 Euro je nachdem, was ich mit den Mischfonds mache. Habe mich jetzt mal ein paar Tage versucht in die Thematik einzulesen und es scheint ja doch viele Anleger zu geben, welche auf ETFs stehen bzw. dazu raten. Dazu neige ich mittlerweile auch. Ich überlegen mir auch ernsthaft die Mischfonds wieder aufzulösen. Mit dem Carmignac und dem Vermögensmanagement Chance bin ich zwar leider im Minus aber so richtig überzeugt bin ich da nicht mehr. Vor allem der Carmignac enttäuscht mich schon längere Zeit.
  • Um das Risiko noch etwas zu streuen, wollte ich zudem noch ein bisschen Geld in Aktien und Rohstoffe (Gold) anlegen (ist zumindest eine Überlegung). Des Weiteren habe ich gelesen, dass es in Zusammenhang mit ETFs auch Sinn machen kann, Geld in Festgeldkonten anzulegen.

 

Folgende Szenarien gibt es daher für mich:

Szenario 1: Fast alles wie bisher

  • 20.000 Euro Bank/Tagesgeld
  • 40.000 Euro Mischfonds
  • 10.000 Euro in ETFs (z.B.: HSBC MSCI World UCITS ETF)

Szenario 2: Teilweise raus aus den Mischfonds

  • 20.000 Euro Bank/Tagesgeld
  • 23.000 Mischfonds (Flagschiff, Sauren und X of the Best bleiben, Rest wird verkauft)
  • Je 3.000 Euro in Aktien der Allianz und Telekom (u.a. wegen der Dividende)
  • 5.000 Euro in Gold
  • 16.000 Euro in ETFs (HSBC)

Szenario 3: Komplett raus aus dem Mischfonds

  • 20.000 Euro Bank/Tagesgeld
  • 20.000 Euro Festgeld
  • 20.000 Euro ETFs
  • Je 3.000 Euro in Aktien der Allianz und Telekom
  • 4.000 Euro in Gold

Szenario 4: Ohne Mischfonds, Aktien und Gold

  • 20.000 Euro Bank/Tagesgeld
  • 25.000 Euro Festgeld
  • 25.000 Euro ETFs

Szenario 5: ???

 

Was zudem noch in meine Überlegungen reinspielt: Es wird ja jetzt schon seit geraumer Zeit über einen bevorstehenden Börsencrash spekuliert. Wann der ist oder wie hart kann natürlich keiner voraussagen, dass wohl aber keiner kommt, scheint ja außer Frage zu stehen. Könnte es daher Sinn machen, bei allen Neuanlagen (also wenn ich jetzt in ETFs umsattle) im Rahmen eines Sparplans einzuzahlen? Also am Beispiel von Szenario 3 nicht auf einmal 20.000 Euro in ETFs zu investieren sondern über 2-3 Jahre monatlich einen Betrag im Rahmen eines Sparplans reinzuschießen bis ich 20.000 Euro einbezahlt habe?

So…ziemlicher lange Post. Hoffentlich hat es sich zumindest der ein oder andern durchgelesen. Für Tipps, Anregungen, Denkanstöße usw. bin ich natürlich dankbar.

VG Kalle

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vor 6 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

In 11/2037 bekomme ich zudem noch eine private Lebensversicherung von Standard Life ausbezahlt (ca. 39.000 Euro)

1. Prüfen, ob die Einzahlungen nicht besser zur Sondertilgung des KFW-Darlehens genutzt werden sollten.

 

2. Mischfonds veräußern (steuerlich strecken wegen Sparerpauschbetrag) und sondertilgen.

 

3. Kein Festgeld sondern Sondertilgungen. Es gibt momentan kein attraktives FG für ein Zinsdifferenzgeschäft.

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vor 16 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

Es wird ja jetzt schon seit geraumer Zeit über einen bevorstehenden Börsencrash spekuliert. Wann der ist oder wie hart kann natürlich keiner voraussagen, dass wohl aber keiner kommt, scheint ja außer Frage zu stehen. Könnte es daher Sinn machen, bei allen Neuanlagen (also wenn ich jetzt in ETFs umsattle) im Rahmen eines Sparplans einzuzahlen?

ich höre nur die Untergangsprediger dieses von ihrer Kanzel herunter schreien.

Wenn Du so davon überzeugt bist, das ein Crash kommt, wo ist da die Logik, Geld im Aktienmarkt zu investieren? und als erstes solltest Du deine Gewinne in den Mischfonds sichern. Dein aktueller Verlust, könnte mit dem anfallenden Gewinn verrechnet werden.

 

Mich würde mal interessieren, wie Du zu so einer Reihe von Mischfonds gekommen bist und wie lange Du diese schon hast. Hast Du dir mal die TER der einzelnen Fonds angeschaut? Der X of the Best (mir völlig unbekannt) hat eine von fast 3%.

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Geschrieben

Mach dir mal in Excel einen Plan, was du Jahr an Jahr alleine an Zinszahlungen (nicht die Tilgung!) für deine beiden Darlehen bezahlen musst und ob du das die nächsten 20-30 Jahre wirklich machen willst.

 

Mein Rat daher: Sondertilgung nutzen wo es nur eben geht und möglichst schnell die Darlehen zurückzahlen. Dann kannst du dich mit der Geldanlage beschäftigen.

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10 minutes ago, west263 said:

ich höre nur die Untergangsprediger dieses von ihrer Kanzel herunter schreien.

Wenn Du so davon überzeugt bist, das ein Crash kommt, wo ist da die Logik, Geld im Aktienmarkt zu investieren? und als erstes solltest Du deine Gewinne in den Mischfonds sichern. Dein aktueller Verlust, könnte mit dem anfallenden Gewinn verrechnet werden.

 

Mich würde mal interessieren, wie Du zu so einer Reihe von Mischfonds gekommen bist und wie lange Du diese schon hast. Hast Du dir mal die TER der einzelnen Fonds angeschaut? Der X of the Best (mir völlig unbekannt) hat eine von fast 3%.

Danke fürs Feedback:

a) Crash: Naja...langfristig bin ich ja schon überzeugt Erträge zu erwirtschaften. Außerdem spiele ich auch mit dem Gedanken, die Mischfonds aufzulösen und auf dem Konto zu lassen, bis der Crash kommt. Bin natürlich kein Experte, eher das Gegenteil aber wie gesagt...überall lese ich, dass die Kurse bald mal in den Keller fallen.

b) Also du meinst Mischfonds auflösen und das bisschen Gewinn mitnehmen (dazu tendiere ich auch).

c) Die Mischfonds hab ich teilweise seit 2012. Über MLP. Beklage mich da nicht wirklich. Hab mich nie mit dem Thema wirklich beschäftigt und dann halt da mein Geld angelegt. Ist ja nicht so, dass jetzt nur noch die Hälfte übrig ist. Und die Kickbacks die der MLP-Brerater bekommen hat, die hab ich ja auf ein Verrechnungskonto überwiesen bekommen. Aber wie gesagt, es geht mir jetzt hier nicht um die Vergangenheit. Die Mischfonds hab ich aus Unwissenheit.

30 minutes ago, Kuju said:

1. Prüfen, ob die Einzahlungen nicht besser zur Sondertilgung des KFW-Darlehens genutzt werden sollten.

 

2. Mischfonds veräußern (steuerlich strecken wegen Sparerpauschbetrag) und sondertilgen.

 

3. Kein Festgeld sondern Sondertilgungen. Es gibt momentan kein attraktives FG für ein Zinsdifferenzgeschäft.

zu 1.) Laut einer Schulfreunding, welche sich mit dem Thema Versicherungen auskennt, ist die LV gut, weil steuerfrei und ich soll die weiterlaufen lassen. Bin geneigt das zu tun bzw. verlasse mich da auch ihre Meinung.

zu 2.) Was genau heißt strecken...über Jahre hinweg? (Sorry...keine Ahnung was genau du meinst).

zu 3.) Ok...danke...macht Sinn.

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10 minutes ago, Kezboard said:

Mach dir mal in Excel einen Plan, was du Jahr an Jahr alleine an Zinszahlungen (nicht die Tilgung!) für deine beiden Darlehen bezahlen musst und ob du das die nächsten 20-30 Jahre wirklich machen willst.

 

Mein Rat daher: Sondertilgung nutzen wo es nur eben geht und möglichst schnell die Darlehen zurückzahlen. Dann kannst du dich mit der Geldanlage beschäftigen.

Das mit den Sondertilungen hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht, aber auf der anderen Seite denke ich mir immer, dass es doch mit ETFs möglich sein sollte mehr als die 1,99% Zinsen p.a. an Rendite zu erwirtschaften. Daher bin ich etwas zögerlich das kompette Geld (bis auf einen Sicherheitspuffer von 15.000 bis 20.000 Euro) in die Sondertilgung zu stecken.

1. Ist das zu naiv/kurz gedacht?

2. Wenn doch mehr auf Sondertilung setzen, dann aber mehr/komplett das Bank-Darlehen über Jahre hinweg sonderteilgen (weil höherer Zinssatz; es gehen aber nur 6.000 pro Jahr) oder auch teilweise KfW-Darlehen, weil ja nicht abzusehen ist bzw. fast eher davon auszugehen ist, dass der Zinssatz in 20 Jahren höher als 1,75% beträgt.

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irgendwie kann ich mich mit keinem deiner 4 Szenarien anfreunden.

Ich sehe deine 40.000€ in Mischfonds und deine Darlehen und frage mich, wieso hast Du diese in 2017 nicht aufgelöst. Damit hättest Du deine Kredit Aufnahme um 40.000€ reduziert und damit dann auch eine kleinere monatl. Rate. und was da nicht noch alles dran hängt, weniger Zinsen gezahlt, mehr getilgt und früher fertig mit der Finanzierung.

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Just now, west263 said:

irgendwie kann ich mich mit keinem deiner 4 Szenarien anfreunden.

Ich sehe deine 40.000€ in Mischfonds und deine Darlehen und frage mich, wieso hast Du diese in 2017 nicht aufgelöst. Damit hättest Du deine Kredit Aufnahme um 40.000€ reduziert und damit dann auch eine kleinere monatl. Rate. und was da nicht noch alles dran hängt, weniger Zinsen gezahlt, mehr getilgt und früher fertig mit der Finanzierung.

Hausbau ist ja immer mit Unwägbarkeiten verbunden und ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen. Im Grunde hatte ich Glück, dass ich beim Hausbau mit dem kompletten Kosten da auch rauskam wo ich dachte, dass ich rauskomme. Hätte das ein oder andere Gewerk oder die Erdarbeiten (wir haben am Hang gebaut) mehr gekostet, dann hätte ich ggfs. nachfinanzieren müssen. Und da ich KfW ja unbegrenzt und Bank-Darlehen zumindest 6.000 im Jahr sondertilgen kann, wollte ich einfach auf Nummer sicher gehen. Außerdem hatte ich die Hoffnung bzw. irgendwie klammer ich mich da immer noch dran bzw. löse mich erst so langsam davon, dass es möglich sein sollte auf Jahre hinweg zumindest eine geringfügig höhere Rendite zu erwirtschaften als die 1,75 bzw. 1,99% Zinsen.
Gibt es groß ein Szenario mit dem du dich anfreunden könntest?

 

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Gerade eben schrieb KalleGrabowski13:

Das mit den Sondertilungen hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht, aber auf der anderen Seite denke ich mir immer, dass es doch mit ETFs möglich sein sollte mehr als die 1,99% Zinsen p.a. an Rendite zu erwirtschaften. Daher bin ich etwas zögerlich das kompette Geld (bis auf einen Sicherheitspuffer von 15.000 bis 20.000 Euro) in die Sondertilgung zu stecken.

1. Ist das zu naiv/kurz gedacht?

2. Wenn doch mehr auf Sondertilung setzen, dann aber mehr/komplett das Bank-Darlehen über Jahre hinweg sonderteilgen (weil höherer Zinssatz; es gehen aber nur 6.000 pro Jahr) oder auch teilweise KfW-Darlehen, weil ja nicht abzusehen ist bzw. fast eher davon auszugehen ist, dass der Zinssatz in 20 Jahren höher als 1,75% beträgt.

 

Na wenn ich mir deine derzeitigen Anlagen so ansehe, stehst du knapp 1% im Plus - vor Steuern. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich das Anlagekapital in den nächsten 2-3 Jahren noch einmal halbieren könnte. Und wenn dann noch die (leider menschliche) Panik ausbricht, verkaufst du womöglich sogar mitten im (vermeintlichen) Crash. Die 5-6% Marktrendite sind eben nicht in Stein gemeißelt, obwohl es die letzten Jahre so aussah.

 

Ich meine bislang nichts vom verfügbaren Einkommen gelesen zu haben, aber ich würde wirklich jeden Cent vorrangig in das teurere Bankdarlehen bis zur Sondertilgung stecken (direkt am Anfang des Jahres, dann ist es weg) und alles was am Jahresende noch übrig ist, in die Sondertilgung des KfW-Darlehens. Denn 2% nach Steuern erwirtschaftest du momentan im Festgeldbereich nicht.

 

Du musst also die eingesparten Zinsen als risikolose FG-Anlage mit 2% Verzinsung ggü. einer risikobehafteten, unsicheren Marktrendite abwägen. Mit würde die Entscheidung zugunsten der ersten Möglichkeit leichtfallen.

 

Genau so habe ich es auch in der Praxis gemacht und werde mein Darlehen (wir haben uns "damals" 3,75% gegönnt) Anfang nächsten Jahres vorfällig ablösen können - in 8 statt 10 Jahren Laufzeit bei vereinbarten 10% Sondertilgung. Das KfW-Darlehen ist schon längst weg und ein kleiner Bausparer ebenfalls. Mit einer abbezahlten Immobilie im Rücken kann ich mich dann auch wieder vermehrt der Geldanlage widmen.

 

Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

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Geschrieben · bearbeitet von Akaman

vor 12 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

dass es möglich sein sollte auf Jahre hinweg zumindest eine geringfügig höhere Rendite zu erwirtschaften als die 1,75 bzw. 1,99% Zinsen.
Gibt es groß ein Szenario mit dem du dich anfreunden könntest?

 

1. brauchst du brutto mehr als das, damit netto 1,75 bzw. 1,99 rauskommen.

2. sind die Kredite (bzw. die Tilgung) risikolos. Für risikolose bzw. extrem risikoarme Anlagen bekommst du derzeit nie 1,75%.

 

edit: Kez war schneller, obwohl er das gleiche viel ausführlicher und eleganter formuliert hat. Chapeau.

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vor 26 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

Das mit den Sondertilungen hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht, aber auf der anderen Seite denke ich mir immer, dass es doch mit ETFs möglich sein sollte mehr als die 1,99% Zinsen p.a. an Rendite zu erwirtschaften. Daher bin ich etwas zögerlich das kompette Geld (bis auf einen Sicherheitspuffer von 15.000 bis 20.000 Euro) in die Sondertilgung zu stecken.

1. Ist das zu naiv/kurz gedacht?

...

Im Prinzip kann man diese Erwartungshaltung natürlich aufgrund der Historie haben. Zu bedenken ist dabei jedoch folgendes:

 

1.) Auf Gewinne an der Börse müssen Steuern gezahlt werden; die Tilgung von Schulden ist steuerfrei.

2.) Das Tilgen von Schulden ist absolut risikofrei; eine Aktienanlage ist das mitnichten.

3.) Es geht auch darum, dass Du Dich von einer gewissen Fragilität befreist, die Schulden nun einmal mit sich bringen (Arbeitslosigkeit, Krankheit, sonstige unvorhersehbare negative Ereignisse).

 

Aus den o.g. Gründen würde ich mindestens dazu raten, es mit einer Aktienanlage nicht zu übertreiben, sprich nicht zu hoch heranzugehen, wenn man es denn überhaupt machen möchte.

 

Auf jeden Fall würde ich (!) folgendes machen:

 

1.) Prüfen (kalkulieren) welche voraussichtliche Rendite Deine Lebensversicherung nach eventuellen Steuern abwirft. Das sollte mehr sein als Deine Zinslast.

2.) Sicherstellen, dass die Darlehen am Ende der Laufzeit getilgt sind, andernfalls droht teure Anschlussfinanzierung. Das muss Dich nicht aus der Bahn werfen, ist aber nun einmal schlecht für die Gesamtrendite.

3.) Schieße Deine Fonds in den Wind. Da sind Mischfonds mit hohem Anleiheanteil dabei. Da kann man nicht unbedingt die Erwartung haben, dass die besser als 2% rentieren, es sei denn man kennt sich aus und weiß was man tut. Außerdem sind auch sehr teure Dachfonds dabei, die ihrerseits in Fonds investieren. Da bezahlt man doppelt, einmal für den übergeordneten Dachfonds und dann noch für die einzelnen Zielfonds.

 

vor einer Stunde schrieb KalleGrabowski13:

...

zu 2.) Was genau heißt strecken...über Jahre hinweg? (Sorry...keine Ahnung was genau du meinst).

Du kannst 801 Euro (1602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten) jährlich steuerfrei an Gewinnen realisieren. Dazu musst Du Deiner Bank nur einen entsprechenden Freistellungauftrag erteilen.

Ich sehe aber nicht, dass das "Strecken" über mehrere Jahre hier Sinn macht, denn wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt Dein Gewinn unter 800 Euro. Und selbst wenn Du darüber liegst, dürfte der Mehrwert marginal sein.

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Warum nicht den Großen Batzen als Sondertilgung ins KFW-Darlehen? Dann hast du keine 67kEUR Restschuld mehr am Ende sonder vllt. noch 10-15kEUR weil du ja dann nur noch 150kEUR über 19 Jahre abzahlen mußt. Und die Restschuld könntest du mit weiteren kleinen jährlichen Sondertilgungen ggf. auch noch wegbekommen. Dann wäre KFW nach 20 Jahren komplett getilgt.

 

Mit den 3x 6000 EUR Sondertilgung hast du das Bank-Darlehen ja dann bereits um 3 Jahre verkürzt. Und nach Abschluß des KFW-Darlehens kannst du die freigewordenen Mittel in weitere Sondertilgungen des Bankdarlehens stecken. 2 weitere Sondertilgungen im 21. und 22. Jahr verkürzen dann das Bankdarlehen auf 25 Jahre und du kannst schuldenfrei mit dem Vermögensaufbau beginnen.

 

 

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5 hours ago, Kezboard said:

 

Na wenn ich mir deine derzeitigen Anlagen so ansehe, stehst du knapp 1% im Plus - vor Steuern. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich das Anlagekapital in den nächsten 2-3 Jahren noch einmal halbieren könnte. Und wenn dann noch die (leider menschliche) Panik ausbricht, verkaufst du womöglich sogar mitten im (vermeintlichen) Crash. Die 5-6% Marktrendite sind eben nicht in Stein gemeißelt, obwohl es die letzten Jahre so aussah.

 

Ich meine bislang nichts vom verfügbaren Einkommen gelesen zu haben, aber ich würde wirklich jeden Cent vorrangig in das teurere Bankdarlehen bis zur Sondertilgung stecken (direkt am Anfang des Jahres, dann ist es weg) und alles was am Jahresende noch übrig ist, in die Sondertilgung des KfW-Darlehens. Denn 2% nach Steuern erwirtschaftest du momentan im Festgeldbereich nicht.

 

Du musst also die eingesparten Zinsen als risikolose FG-Anlage mit 2% Verzinsung ggü. einer risikobehafteten, unsicheren Marktrendite abwägen. Mit würde die Entscheidung zugunsten der ersten Möglichkeit leichtfallen.

 

Genau so habe ich es auch in der Praxis gemacht und werde mein Darlehen (wir haben uns "damals" 3,75% gegönnt) Anfang nächsten Jahres vorfällig ablösen können - in 8 statt 10 Jahren Laufzeit bei vereinbarten 10% Sondertilgung. Das KfW-Darlehen ist schon längst weg und ein kleiner Bausparer ebenfalls. Mit einer abbezahlten Immobilie im Rücken kann ich mich dann auch wieder vermehrt der Geldanlage widmen.

 

Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

Vielen Dank für deine Meinung. Klingt schon alles sehr schlüssig. Vor allem der Plan die Sondertilgung des Bank-Darlehens am Jahresanfang zu machen und am Jahresende nochmal eine ST beim KfW-Darlehen. Mischfonds werde ich wohl auf jeden Fall nächste Woche veräußern. Was die Sondertilgungen angeht, würde ich aufgrund des höheren Zinssatzes schon vermehrt das Bank-Darlehen tilgen. Mit der Veräußerung des Mischfonds hab ich dann nächste Woche 70.000 Euro auf dem Konto. Selbst wenn ich die nächsten 4 Jahre jeweils 6.000 Euro das Bank-Darlehen tilge und 4.000 Euro das KfW-Darlehen, hab ich nach vier Jahren immer noch mindestens 30.000 Euro auf dem Konto (sofern wir nicht noch Geld ansparen, dann sogar mehr). Folgende zwei Ideen kamen mir grad spontan:

  • 40.000 Euro wandern auf ein Festgeldkonto, beispielsweise HSH Norbank. Dort ist die Einlage zu 100% gesichert und ich bekomme 0,81% Zinsen anstatt 0,01% auf meinem Girokonto bei der MLP-Bank. Das wären über drei Jahren immerhin knapp 1.000 Euro. Lohnt sich der Aufwand oder gibt es bei sowas einen Haken?
  • Was hälst du persönlich von der Idee 15.000 bis 20.000 Euro in solide deutsche Aktientitel wie Allianz oder Telekom zu investieren. Die Dividende liegt aktuell glaub bei ca. 7%. Selbst wenn es in 2 Jahren oder so mal keine Dividende gibt, hab ich immer noch eine höhere Rendite erwirtschaftet, als wenn das Geld "nur" auf dem Tagesgeldkonto rumliegen würde. Ich hätte natürlich das Problem, dass der Kurs im Minus sein könnte ich ich dann mit Verlust verkaufen müsste, sofern ich das Geld bräuchte. Kurs vorhersagen kann natürlich keiner aber wäre das was. was sich halbwegs vernünftig anhört?

Verfügbares Einkommen nach Abzug aller Fixen Kostenblöcke (Versicherungen, Bank-Darlehen, Strom, Wasser, Kiga, Internet usw) liegt bei ca. 2.500 Euro. Davon muss aber der ganze "variable" Rest bezahlt werden, also Lebensmittel, Tanken, Internetbestellungen (Amazon & Co.) aber auch alles außerordentliche bzw. eher seltene wie Steuerberater, KfZ-Reparaturen, Möbel usw. . Ich habe schon genaue Aufstellung für was wir in der Vergangenheit Geld bezahlt haben, aber vernünftig abschätzen lässt es sich halt nicht, weil wir bedingt durch den Hausbau einige Kosten hatten, welche so in den nächsten Jahren nicht vorkommen sollten wie beispielsweise Möbel, Baumarkt usw. Des Weiteren haben wir dieses Jahr noch ein größeres Auto gekauft und ein zweites Kinderzimmer eingerichtet. Das sind alles Kosten, welche so dann in naher Zukunft erstmal nicht anstehen. Insofern denke ich die 2.500 Euro reichen sehr gut aus für eine vierköpfige Familie.

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5 hours ago, Schwachzocker said:

Im Prinzip kann man diese Erwartungshaltung natürlich aufgrund der Historie haben. Zu bedenken ist dabei jedoch folgendes:

 

1.) Auf Gewinne an der Börse müssen Steuern gezahlt werden; die Tilgung von Schulden ist steuerfrei.

2.) Das Tilgen von Schulden ist absolut risikofrei; eine Aktienanlage ist das mitnichten.

3.) Es geht auch darum, dass Du Dich von einer gewissen Fragilität befreist, die Schulden nun einmal mit sich bringen (Arbeitslosigkeit, Krankheit, sonstige unvorhersehbare negative Ereignisse).

 

Aus den o.g. Gründen würde ich mindestens dazu raten, es mit einer Aktienanlage nicht zu übertreiben, sprich nicht zu hoch heranzugehen, wenn man es denn überhaupt machen möchte.

 

Auf jeden Fall würde ich (!) folgendes machen:

 

1.) Prüfen (kalkulieren) welche voraussichtliche Rendite Deine Lebensversicherung nach eventuellen Steuern abwirft. Das sollte mehr sein als Deine Zinslast.

2.) Sicherstellen, dass die Darlehen am Ende der Laufzeit getilgt sind, andernfalls droht teure Anschlussfinanzierung. Das muss Dich nicht aus der Bahn werfen, ist aber nun einmal schlecht für die Gesamtrendite.

3.) Schieße Deine Fonds in den Wind. Da sind Mischfonds mit hohem Anleiheanteil dabei. Da kann man nicht unbedingt die Erwartung haben, dass die besser als 2% rentieren, es sei denn man kennt sich aus und weiß was man tut. Außerdem sind auch sehr teure Dachfonds dabei, die ihrerseits in Fonds investieren. Da bezahlt man doppelt, einmal für den übergeordneten Dachfonds und dann noch für die einzelnen Zielfonds.

 

Du kannst 801 Euro (1602 Euro bei gemeinsam veranlagten Eheleuten) jährlich steuerfrei an Gewinnen realisieren. Dazu musst Du Deiner Bank nur einen entsprechenden Freistellungauftrag erteilen.

Ich sehe aber nicht, dass das "Strecken" über mehrere Jahre hier Sinn macht, denn wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt Dein Gewinn unter 800 Euro. Und selbst wenn Du darüber liegst, dürfte der Mehrwert marginal sein.

Was du geschrieben hast geht ja in die Richtung von Kezboard. Die Gründe, welche für das tilgen sprechen, sind schon schlüssig und eileuchtend. Scheint was dran zu sein ;-) Mischfonds fliegen auf jeden Fall nächste Woche raus.

 

zu 1. (zweiter Teil): Mit der Rendite der Lebensversicherung meinst du die von mir angesprochene private Lebensversicherung von Standard Life oder?

zu 2. SZB beim Bank-Darlehen ist ja 30 Jahre. Ohne Sondertilung wäre der Kredit nur mit der momentanen Tilgungsrate nach 27 Jahren abbezahlt. Anschlussfinanzierung erwarte ich hier also eher nicht und bei dem KfW-Darlehen hab ich ja stand jetzt die Lebensversicherung und somit "blühlt" mir lediglich eine Anschlussfinanzierung von 28.000 Euro. Sollte mich nicht aus der Bahn werfen aber danke für den Hinweis.

zu 3.: Sehe ich mittlerweile genauso.

 

Gleiche Frage an dich wie an Kezboard:

9 minutes ago, KalleGrabowski13 said:

Was die Sondertilgungen angeht, würde ich aufgrund des höheren Zinssatzes schon vermehrt das Bank-Darlehen tilgen. Mit der Veräußerung des Mischfonds hab ich dann nächste Woche 70.000 Euro auf dem Konto. Selbst wenn ich die nächsten 4 Jahre jeweils 6.000 Euro das Bank-Darlehen tilge und 4.000 Euro das KfW-Darlehen, hab ich nach vier Jahren immer noch mindestens 30.000 Euro auf dem Konto (sofern wir nicht noch Geld ansparen, dann sogar mehr). Folgende zwei Ideen kamen mir grad spontan:

  • 40.000 Euro wandern auf ein Festgeldkonto, beispielsweise HSH Norbank. Dort ist die Einlage zu 100% gesichert und ich bekomme 0,81% Zinsen anstatt 0,01% auf meinem Girokonto bei der MLP-Bank. Das wären über drei Jahren immerhin knapp 1.000 Euro. Lohnt sich der Aufwand oder gibt es bei sowas einen Haken?
  • Was hälst du persönlich von der Idee 15.000 bis 20.000 Euro in solide deutsche Aktientitel wie Allianz oder Telekom zu investieren. Die Dividende liegt aktuell glaub bei ca. 7%. Selbst wenn es in 2 Jahren oder so mal keine Dividende gibt, hab ich immer noch eine höhere Rendite erwirtschaftet, als wenn das Geld "nur" auf dem Tagesgeldkonto rumliegen würde. Ich hätte natürlich das Problem, dass der Kurs im Minus sein könnte ich ich dann mit Verlust verkaufen müsste, sofern ich das Geld bräuchte. Kurs vorhersagen kann natürlich keiner aber wäre das was. was sich halbwegs vernünftig anhört?

 

2 hours ago, magicw said:

Warum nicht den Großen Batzen als Sondertilgung ins KFW-Darlehen? Dann hast du keine 67kEUR Restschuld mehr am Ende sonder vllt. noch 10-15kEUR weil du ja dann nur noch 150kEUR über 19 Jahre abzahlen mußt. Und die Restschuld könntest du mit weiteren kleinen jährlichen Sondertilgungen ggf. auch noch wegbekommen. Dann wäre KFW nach 20 Jahren komplett getilgt.

 

Mit den 3x 6000 EUR Sondertilgung hast du das Bank-Darlehen ja dann bereits um 3 Jahre verkürzt. Und nach Abschluß des KFW-Darlehens kannst du die freigewordenen Mittel in weitere Sondertilgungen des Bankdarlehens stecken. 2 weitere Sondertilgungen im 21. und 22. Jahr verkürzen dann das Bankdarlehen auf 25 Jahre und du kannst schuldenfrei mit dem Vermögensaufbau beginnen.

 

 

Ich will einfach das Darlehen mit dem höheren Zinssatz schneller tilgen. Aber evlt. muss ich es mal durchrechnen ob ich nicht besser fahre, wenn ich das KfW sofort mit 30.000 oder 40.000 Euro tilge. Danke für den Hinweis.

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vor 27 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

40.000 Euro wandern auf ein Festgeldkonto, beispielsweise HSH Norbank. Dort ist die Einlage zu 100% gesichert und ich bekomme 0,81% Zinsen anstatt 0,01% auf meinem Girokonto bei der MLP-Bank. Das wären über drei Jahren immerhin knapp 1.000 Euro. Lohnt sich der Aufwand oder gibt es bei sowas einen Haken?

Was genau gefällt dir an der Idee, Geld erst zu 1,75% p.a. zu leihen, um es dann zu 0,81% p.a. anzulegen? Die Logik dahinter verstehe ich nicht. Das ist ein Zinsdifferenzgeschäft mit garantiert negativer Rendite.

 

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Ich hab mir grad mal die Mühe gemacht und die Rendite der Standard Life Lebensversicherung ausgerechnet. Bin mir aber beim Ergebis nicht sicher. Ich hab folgende Formel angewendet:

Effektiver Jahreszinssatz in Prozent = [Kreditkosten x 24 x 100 %] : [Nettodarlehensbetrag x (Laufzeit in Monaten + 1)]

In meinem Fall zahle ich momentan monatlich 66,50 Euro. Das waren anfangs glaub mal 60 Euro aber der Einfachheit halber hab ich das jetzt mal 66,50 pro Monat hochgerechnet. Auszahlungsbetrag nach 37 Jahren wären 38.819 Euro steuerfrei. Was ich also gerechnet habe wäre: (9293x24x100)/(29526x(888+1))=0,84 effektive Jahresverzinsung sprich Rendite. Ist das richtig? Würde dann ja doch deutlich gegenüber den 1,75% Zinsen des KfW-Kredits abstinken. Dann würde ich mir das evtl. doch noch mal überlegen. Auszahlungsbetrag bei Kündigung wären ca. 12.200 Euro. Kann ich das in die Rechnung irendwie mit einbringen bzw. ich glaub meine Schulfreundin meinte, dass ich das evtl. bei Kündigung versteuern müsste. Das müsste ich evtl. nochmal nachfragen. Rechnung ist aber richtig oder?

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13 minutes ago, bondholder said:

Was genau gefällt dir an der Idee, Geld erst zu 1,75% p.a. zu leihen, um es dann zu 0,81% p.a. anzulegen? Die Logik dahinter verstehe ich nicht. Das ist ein Zinsdifferenzgeschäft mit garantiert negativer Rendite.

 

Hhm...so gesehen hast du natürlich recht. Ich muss das glaub morgen nochmal durchrechnen bzw. mir Gedanken machen und evtl. hier nochmal ein paar Zahlen posten. Ich hab auf jeden Fall eine Excel-Tabelle mit Tilgungsverlauf pro Kredit und hab da vorhin mal dran "rumgespielt". Würde ich das KfW-Darlehen in diesem Jahr noch mit 40.000 Euro tilgen, dann würde ich laut meiner Excel-Tabelle knapp 15.000 Euro Zinsen sparen. Würde ich statt dessen das Bank-Darlehen in den nächsten sechs Jahren jeweils mit 6.000 Euro sondertilgen, dann würde ich damit knapp 16.750 Euro Zinsen sparen. Die Zinsersparnis wäre also bei der Sondertilgung des Bank-Darlehens höher. Würde ich das machen, bräuchte ich aber einen Großteil des Geldes erst in 3-4 Jahren und würde dann halt einfach mit dem Festgeld-Konto über drei Jahre nochmal 1.000 Euro reinholen. Ist das schlüssig oder gibt es da einen Denkfehler?

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vor 7 Stunden schrieb KalleGrabowski13:

Ich hab mir grad mal die Mühe gemacht und die Rendite der Standard Life Lebensversicherung ausgerechnet. Bin mir aber beim Ergebis nicht sicher. Ich hab folgende Formel angewendet:

Effektiver Jahreszinssatz in Prozent = [Kreditkosten x 24 x 100 %] : [Nettodarlehensbetrag x (Laufzeit in Monaten + 1)]

In meinem Fall zahle ich momentan monatlich 66,50 Euro. Das waren anfangs glaub mal 60 Euro aber der Einfachheit halber hab ich das jetzt mal 66,50 pro Monat hochgerechnet. Auszahlungsbetrag nach 37 Jahren wären 38.819 Euro steuerfrei. Was ich also gerechnet habe wäre: (9293x24x100)/(29526x(888+1))=0,84 effektive Jahresverzinsung sprich Rendite. Ist das richtig?...

Ich kann die Zahlen und die Rechnung gedanklich nicht nachvollziehen. Aber die bisher erreichte Rendite spielt keine Rolle. Entscheidend ist, was ab jetzt bis zum Ende dabei herumkommt. Hier gibt es einen Rechner:

https://www.zinsen-berechnen.de/

Im übrigen gibt es auch die Option, die Lebensversicherung ruhen zu lassen.

 

vor 8 Stunden schrieb KalleGrabowski13:

...

  • Was hälst du persönlich von der Idee 15.000 bis 20.000 Euro in solide deutsche Aktientitel wie Allianz oder Telekom zu investieren. Die Dividende liegt aktuell glaub bei ca. 7%. Selbst wenn es in 2 Jahren oder so mal keine Dividende gibt, hab ich immer noch eine höhere Rendite erwirtschaftet, als wenn das Geld "nur" auf dem Tagesgeldkonto rumliegen würde. Ich hätte natürlich das Problem, dass der Kurs im Minus sein könnte ich ich dann mit Verlust verkaufen müsste, sofern ich das Geld bräuchte. Kurs vorhersagen kann natürlich keiner aber wäre das was. was sich halbwegs vernünftig anhört?

Nichts! Das sind hochriskante Einzelinvestments. Und die gedankliche Trennung von Kursentwicklung und Dividende halte ich für einen schweren Fehler. Natürlich kommt es auf die Gesamtrendite an. Und der Kurs verringert sich bei Auszahlung der Dividende genau um die Höhe der Dividende. Irgendwo muss das Geld ja herkommen.

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Mein Rat: die nächsten Jahre tilgen was geht. Den Rest einfach aufs tagesgeldkonto. Keine Aktien oder Fonds aktuell. 

 

Der Kreditbetrag ist sehr hoch in relation zum Einkommen, hier sollte man die sichere Lösung wählen. 

 

Bloß keine einzelaktien kaufen, das ist viel zu wenig planbar. 

 

Mit deinen Kennzahlen ist es nicht sinnvoll zu spekulieren. 

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vor 12 Stunden schrieb KalleGrabowski13:

Vielen Dank für deine Meinung. Klingt schon alles sehr schlüssig. Vor allem der Plan die Sondertilgung des Bank-Darlehens am Jahresanfang zu machen und am Jahresende nochmal eine ST beim KfW-Darlehen. Mischfonds werde ich wohl auf jeden Fall nächste Woche veräußern. Was die Sondertilgungen angeht, würde ich aufgrund des höheren Zinssatzes schon vermehrt das Bank-Darlehen tilgen. Mit der Veräußerung des Mischfonds hab ich dann nächste Woche 70.000 Euro auf dem Konto. Selbst wenn ich die nächsten 4 Jahre jeweils 6.000 Euro das Bank-Darlehen tilge und 4.000 Euro das KfW-Darlehen, hab ich nach vier Jahren immer noch mindestens 30.000 Euro auf dem Konto (sofern wir nicht noch Geld ansparen, dann sogar mehr). Folgende zwei Ideen kamen mir grad spontan:

  • 40.000 Euro wandern auf ein Festgeldkonto, beispielsweise HSH Norbank. Dort ist die Einlage zu 100% gesichert und ich bekomme 0,81% Zinsen anstatt 0,01% auf meinem Girokonto bei der MLP-Bank. Das wären über drei Jahren immerhin knapp 1.000 Euro. Lohnt sich der Aufwand oder gibt es bei sowas einen Haken?
  • Was hälst du persönlich von der Idee 15.000 bis 20.000 Euro in solide deutsche Aktientitel wie Allianz oder Telekom zu investieren. Die Dividende liegt aktuell glaub bei ca. 7%. Selbst wenn es in 2 Jahren oder so mal keine Dividende gibt, hab ich immer noch eine höhere Rendite erwirtschaftet, als wenn das Geld "nur" auf dem Tagesgeldkonto rumliegen würde. Ich hätte natürlich das Problem, dass der Kurs im Minus sein könnte ich ich dann mit Verlust verkaufen müsste, sofern ich das Geld bräuchte. Kurs vorhersagen kann natürlich keiner aber wäre das was. was sich halbwegs vernünftig anhört?

Verfügbares Einkommen nach Abzug aller Fixen Kostenblöcke (Versicherungen, Bank-Darlehen, Strom, Wasser, Kiga, Internet usw) liegt bei ca. 2.500 Euro. Davon muss aber der ganze "variable" Rest bezahlt werden, also Lebensmittel, Tanken, Internetbestellungen (Amazon & Co.) aber auch alles außerordentliche bzw. eher seltene wie Steuerberater, KfZ-Reparaturen, Möbel usw. . Ich habe schon genaue Aufstellung für was wir in der Vergangenheit Geld bezahlt haben, aber vernünftig abschätzen lässt es sich halt nicht, weil wir bedingt durch den Hausbau einige Kosten hatten, welche so in den nächsten Jahren nicht vorkommen sollten wie beispielsweise Möbel, Baumarkt usw. Des Weiteren haben wir dieses Jahr noch ein größeres Auto gekauft und ein zweites Kinderzimmer eingerichtet. Das sind alles Kosten, welche so dann in naher Zukunft erstmal nicht anstehen. Insofern denke ich die 2.500 Euro reichen sehr gut aus für eine vierköpfige Familie.

 

Sondertilgung am Jahresanfang ist deshalb sinnvoll, weil du für das laufende Jahr auf die 6.000 € keine Zinsen mehr zahlen musst. Die Sondertilgung für das KfW-Darlehen könnte ja zeitlich mit dem Weihnachtsgeld oder so gemacht werden.

 

Zu FG zu 0,81% vor Steuern < 2% Zinsersparnis wurde ja bereits geantwortet. Das macht wirtschaftlich keinen Sinn. Auf steigende Zinsen im TG/FG-Bereich innerhalb der nächsten 5 Jahre würde ich nicht spekulieren. Das wird wenn, ganz piano vonstatten gehen, sonst haben wir direkt die nächste Krise.

 

Von der Aktienanlage in Einzeltitel kann ich dir in der derzeitigen Situation nur abraten, es sei denn, du weißt genau, was du machst. Den Eindruck erweckst du bei mir - bei aller Sympathie - nicht. Ob Allianz und Telekom solide sind, steht auf einem anderen Papier. Prinzipiell wären mir die Beträge, um eine halbwegs vernünftige Diversifizierung hinzubekommen, zu klein.

Bei Minimum 10 Positionen á 4.000 Euro würde der Spaß ab 40.000 Euro losgehen. Darunter fressen dich die Handelsgebühren auf.

 

Mein Rat daher: wenn du investieren willst, dann eine 2 ETF-Strategie mit MSCI World und Emerging Markets. Beispiele findest du hier im Fondsbereich.

 

Aber wie gesagt: Tilgung sollte dein Primärziel sein, denn in 30 Jahren kann viel (Unschönes) passieren.

 

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Also...bin jetzt immerhin etwas schlauer :-)

 

  • Die Mischfonds kommen weg bzw. hab ich schon in Auftrag gegeben. Das sollte morgen über die Bühne gehen.
  • Mit dem Link von Schwachzocker hab ich die LV von Standard Life mal durchgerechnet und da mir die 38.819 mindestens garantiert ist, komme ich bei einer mtl. Einzahlung von 60 Euro in den ersten 17 Jahren und einer mtl. Einzahlung von 66,50 Euro in den letzten 20 Jahren auf eine Rendite von 2,7%. Damit war die LV dann doch auf jeden Fall besser als die Sondertilung.

 

Bei der Anlage auf ein Festgeldkonto ging es mir um folgenden Vergleich: Variante A) ich nehme die nächsten 6 Jahre die Sondertilgung von 6.000 Euro beim Bank-Darlehen in Anspruch oder B) ich tilge 36.000 Euro des KfW-Darlehens sofort. Bei Variante A zahle ich 2.000 weniger Zinsen. Also lohnt es sich in meinen Augen eher auf die Sondertilgung des Bank-Darlehens zu setzen. Da ich dann aber jeweils "nur" 6.000 Euro tilge, habe ich in den nächsten 3-4 Jahren deutlich zu viel Geld auf dem Konto (hört sich be********* an :-) ) und habe nach einer" sicheren" Anlagenform gesucht. Und da bin ich halt auf das Festgeldkonto gekommen. Mir ist schon klar, dass 0,81 < 1,75 ist aber wenn ich das KfW-1,75-Darlehen tilge, dann hab ich weniger für das Bank-1,99-Darlehen übrig und fahre dann schlechter. Ist die Denkweise unlogisch oder unter den Umständen nachvollziehbar?

 

Insofern bin ich auch dahingehend schlauer, dass ich auf jeden Fall in den nächsten Jahren vermehrt auf die Karte Sondertilgung setzen werde...jetzt geht es aber nur noch darum für mich rauszufinden in welchem Verhältnis...also ob wirkliich komplett auf Sondertilgung oder ob ich einen Betrag X, also beispielsweise 20.000 Euro doch anlege mit dem Wissen, dass es dann halt aus Jahre/Jahrzehnte gebunden ist.

 

@ Kezborad: Danke für den Hinweis zwecks der Aktienanlage in Einzeltitel. Kann ich durchaus mit Leben bzw. ich hab auch gar nicht den Anspruch mich da auszukennen. Finde den Finanzmarkt schon interessant aber der Tag hat nunmal nur 24 Stunden und ich hab für sowas schlicht keine Zeit. Zumindest nicht um das auf Dauer gewissenhaft zu machen. Das ich mir jetzt mal ausführlich Gedanken mache und da auch einiges an Grips reinstecke, das ist OK bzw. auch wichtig aber ich will da jetzt eine Lösung/einen Weg finden mit dem ich die nächsten Jahre halbwegs gut leben kann.

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Zu viel Geld auf dem Konto? Dann hast du was falsch gemacht ... ;)

 

Mach doch mal ein Excelsheet, wo du neben den Zins- und Tilgungszahlungen noch den monatlichen "Überschuss" aufführst, also das frei verfügbare Geld, das nach Ausgaben und Konsum zur Geldanlage und/oder zusätzliche Sondertilgung zur Verfügung steht. Deinen Angaben nach sollten das ca. 500-1.000 € im Monat sein.

D.h. die 6.000 für das Bankdarlehen sind eh jedes Jahr drin. Alles on top (Weihnachtsgeld, Boni, Gehaltssteigerungen, unerwartete Erbschaft) könnte auf einem Tagesgeldkonto gesammelt werden und evtl. zur Sondertilgung des KfW-Darlehens verwendet werden.

 

Damit sollte klar sein, wie die 36.000 €, die im Raum stehen, zu verwenden sind: 6.000 Sondertilgung sofort (sofern dieses Jahr noch nicht genutzt), 6.000 direkt im Januar 2019 und den Rest ins KfW-Darlehen stecken.

 

Deine Prioritäten jedes Jahr: 6.000 € im Januar ins Bankdarlehen, den "Rest" ins KfW-Darlehen. Da sollte nix übrig bleiben und am Ende eine deutlich schneller abbezahlte Immobilie rauskommen :thumbsup:

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vor 27 Minuten schrieb KalleGrabowski13:

...

Bei der Anlage auf ein Festgeldkonto ging es mir um folgenden Vergleich: Variante A) ich nehme die nächsten 6 Jahre die Sondertilgung von 6.000 Euro beim Bank-Darlehen in Anspruch oder B) ich tilge 36.000 Euro des KfW-Darlehens sofort. Bei Variante A zahle ich 2.000 weniger Zinsen. Also lohnt es sich in meinen Augen eher auf die Sondertilgung des Bank-Darlehens zu setzen. Da ich dann aber jeweils "nur" 6.000 Euro tilge, habe ich in den nächsten 3-4 Jahren deutlich zu viel Geld auf dem Konto (hört sich be********* an :-) ) und habe nach einer" sicheren" Anlagenform gesucht. Und da bin ich halt auf das Festgeldkonto gekommen. Mir ist schon klar, dass 0,81 < 1,75 ist aber wenn ich das KfW-1,75-Darlehen tilge, dann hab ich weniger für das Bank-1,99-Darlehen übrig und fahre dann schlechter. Ist die Denkweise unlogisch oder unter den Umständen nachvollziehbar?

...

Nein, für mich nicht.:unsure:

Die 1,75% Rendite, die Du bei Tilgung des KfW-Darlehens erzielen könntest, sind noch immer mehr als die 0,81% beim Festgeld.

 

Wenn wir so weiter machen, lautet die Empfehlung gleich:

"Nehme noch einen Verbraucherkredit zu 4% Zinsen auf und lege das Geld in Festgeld zu 0,81% an." 

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2 Sondertilgungen bei der Bank(18/19) und Rest KfW Sondertilgung.

 

Danach Bankdarlehen immer im Februar maximal tilgen und fertig.

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Am ‎04‎.‎11‎.‎2018 um 18:20 schrieb Schwachzocker:

Nein, für mich nicht.:unsure:

Die 1,75% Rendite, die Du bei Tilgung des KfW-Darlehens erzielen könntest, sind noch immer mehr als die 0,81% beim Festgeld.

 

Wenn wir so weiter machen, lautet die Empfehlung gleich:

"Nehme noch einen Verbraucherkredit zu 4% Zinsen auf und lege das Geld in Festgeld zu 0,81% an." 

Ich glaube es geht ihm darum, dass er genau mit den 36.000€ rechnet und den gesamten Betrag für das Tilgen des Bankdarlehens zurückbehält und somit "effektiv" kein Geld übrig ist, um damit das KFW-Darlehen zu tilgen.

Alles, was er ins KFW-Darlehen steckt, nähert Lösung B) an Lösung A) an und schmälert nach der Rechnung die 2.000€ Zinsersparnis.

 

@KalleGrabowski13€ kommt den im Laufe der Zeit nicht wieder neues Geld dazu, welches man mit in die Berechnungen nehmen kann?

Wenn jedes Jahr z.B. 5.000€ neu angespart werden, bräuchtest du natürlich nicht für jedes Jahr 6.000€ zurückbehalten.

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