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Überzahlung Bausparvertrag Debeka BS1

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Geschrieben · bearbeitet von TheMarl

Hallo,

 

meine Frau hat einen Bausparvertrag BS1 mit 16000 EUR Bausparsumme von der Debeka mit 3% Guthabenzinsen. Seit 2011 werden 50 EUR monatlich (als VL) sowie einmalig jährlich 512 EUR eingezahlt. Regelsparbetrag sind 3%o, also 480 EUR. Wird also überzahlt. 

 

Sie ist jetzt allerdings in Elternzeit, die VL werden nicht mehr eingezahlt. Sie wollte die 50 EUR monatlich jetzt selber einzahlen, hier sperrt sich aber die Debeka, sprich überweist das Geld zurück. Berater wollte sich "kümmern", aber da tut sich seit zwei Wochen nichts. 

 

Ich gehe richtig in der Annahme, dass das soweit korrekt ist, also die Debeka das jederzeit ablehnen kann, da mehr als der Regelsparbetrag?

Oder gibt es hier Ausnahmen, weil das seit 2011 schon so gemacht wird? Interessant wäre ja auch, was ist, wenn die 50 EUR als VL wieder regulär nächstes Jahr fließen.

 

Habt ihr da Erfahrungen mit gemacht? Danke

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Hallo,

ich habe eine ähnliche Konstellation (BS1 mit 3% Guthabenzins, Bausparsumme 16.000 EUR, ursprünglich vereinbarte Einzahlung mtl. 50 EUR, Vertragsbeginn 2010). Allerdings liefen die Einzahlungen nicht über VL, sondern wurden von mir selbst überwiesen bzw. per Lastschrift eingezogen.

Mir hatte die Debeka schon im Dezember 2014 (!!!) mitgeteilt, dass künftig nur noch Einzahlungen maximal in Höhe des Regelsparbeitrags von 3 Promille der Bausparsumme, also 48 EUR mtl. akzeptiert werden. Da half auch kein Hinweis auf die ursprünglich vereinbarte Einzahlung, das frühere Bewerben des BSV durch die Debeka als Zinsanlage oder die lächerliche Differenz von 2 EUR mtl.

Daher denke ich, dass du die Einzahlungen auch auf 48 EUR mtl. wirst begrenzen müssen!

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vor 17 Stunden schrieb TheMarl:

Hallo,

 

meine Frau hat einen Bausparvertrag BS1 mit 16000 EUR Bausparsumme von der Debeka mit 3% Guthabenzinsen. Seit 2011 werden 50 EUR monatlich (als VL) sowie einmalig jährlich 512 EUR eingezahlt. Regelsparbetrag sind 3%o, also 480 EUR. Wird also überzahlt. 

 

Sie ist jetzt allerdings in Elternzeit, die VL werden nicht mehr eingezahlt. Sie wollte die 50 EUR monatlich jetzt selber einzahlen, hier sperrt sich aber die Debeka, sprich überweist das Geld zurück. Berater wollte sich "kümmern", aber da tut sich seit zwei Wochen nichts. 

 

Ich gehe richtig in der Annahme, dass das soweit korrekt ist, also die Debeka das jederzeit ablehnen kann, da mehr als der Regelsparbetrag?

Oder gibt es hier Ausnahmen, weil das seit 2011 schon so gemacht wird? Interessant wäre ja auch, was ist, wenn die 50 EUR als VL wieder regulär nächstes Jahr fließen.

 

Habt ihr da Erfahrungen mit gemacht? Danke

Die Debeka akzeptiert aufgrund der hohen Zinsbelastung für die Bausparkasse nur noch Einzahlungen des Versicherungsnehmers der im Vertrag stehenden max. 3% der Bausparsumme.

Bei deinem Vertrag sind das nur noch 40,00 € monatlich (480 € jährlich).

 

Wurde der Vertrag aber damals als VWL Vertrag abgeschlossen, so kann der Kunde glaubhaft darstellen, dass er den Bausparvertrag zum Vertragszeitpunkt abgeschlossen hat, um mit den VWL Zahlungen des Arbeitgebers die Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämier zu bekommen.

In diesem Fall muss die Debeka hier Einzahlungen des Arbeitgebers bis zu max. Fördergrenze 470 € der Arbeitnehmersparzulage und maximal  512 € für die Wohnungsbauprämie akzeptieren.

 

Sprich ohne Arbeitgeberzahlungen kannst du selbst maximal 480 € einzahlen, über Arbeitgeberzahlungen als VWL (vermögenswirksame Leistungen) können maximal 982,00 € jährlich eingezahlt werden.

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Die Debeka schießt sich dabei doch selbst ins Knie. Dann läuft der Vertrag halt noch ein paar Jahre länger, als ursprünglich gedacht. Mit 3 Promillle Regelbesparung kann der Bausparvertrag fast 20 Jahre laufen :-)

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vor 15 Stunden schrieb andjessi:

Die Debeka schießt sich dabei doch selbst ins Knie. Dann läuft der Vertrag halt noch ein paar Jahre länger, als ursprünglich gedacht. Mit 3 Promillle Regelbesparung kann der Bausparvertrag fast 20 Jahre laufen :-)

Nicht unbedingt. Die Debeka geht fest davon aus, dass mittelfristig wieder steigende Zinsen am Markt existieren werden und sie die 3% dann wieder erwirtschaften wird.

Ich sehe es aber auch wie du, die Debeka hat diese Maßnahmen alle nur mit kurzfristigen Blickwinkel umgesetzt, da akute Finanzierungsnot besteht. Wurde im Thread "Debeka im Zinsdilemma" gut aufgearbeitet.

 

Tipp:

Wer seinen Steuerfreibetrag von 801 € bereits ausgeschöpft hat, sollte den Freibetrag in seinen Bausparer auf "null" senken. Die Debeka muss dann 25% der Zinsen per Abgeltungssteuer abführen, diese kann man sich ggf. über die Steuererklärung zurückholen.

Durch die Reduzierung der Zinsgutschriften im Bausparer wird die Laufzeit mit den lukrativen 3% nochmal verlängert, :) da es noch längere dauert bis die Bausparsumme erreicht ist.

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