Sind ETF-Anleger via Wertpapierleihe mit schuldig an Cum-Ex?

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Geschrieben

Für das Dividendenstripping und den Cum-Ex/Cum-Cum-Betrug wird laut Berichten Wertpapierleihe genutzt, um die fraglichen Aktien zur "richtigen" Zeit im Depot beziehungsweise nicht im Depot zu haben.

Wenn mein ETF-Anbieter Wertpapierleihe betreibt, ist es dann möglich, dass er (und damit ich!) bewusst oder unbewusst bei diesem Betrug mitgeholfen hat?

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Geschrieben

Es sollte mich nicht überraschen dass bald irgendwo kommt, dass ETFs eine ZENTRALE ROLLE spielen.

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Geschrieben

vor 30 Minuten schrieb Jebediah Kerman:

Wenn mein ETF-Anbieter Wertpapierleihe betreibt, ist es dann möglich, dass er (und damit ich!) bewusst oder unbewusst bei diesem Betrug mitgeholfen hat?

 

Stell Dir mal vor, Du seist Aktionär beim Autoverleiher SIXT.

Und nun kommt jemand und leiht sich bei SIXT ein Auto. Und damit fährt er dann einen unschuldigen Passanten tot.

Hat der Aktionär dann bewußt oder unbewußt mitgeholfen, einen unschuldigen Passanten zu überfahren?

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Geschrieben

Nennt sich Störerhaftung B-)

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb Nachdenklich:

 

Stell Dir mal vor, Du seist Aktionär beim Autoverleiher SIXT.

Und nun kommt jemand und leiht sich bei SIXT ein Auto. Und damit fährt er dann einen unschuldigen Passanten tot.

Hat der Aktionär dann bewußt oder unbewußt mitgeholfen, einen unschuldigen Passanten zu überfahren?

Ja, unbewusst!:lol:

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Geschrieben

vor 18 Minuten schrieb Schwachzocker:

Ja, unbewusst!:lol:

Um das zu beurteilen, müsste man die Aktionäre befragen. Sinn macht das selbstredend nicht, denn wenn man das weiterdenkt, hilft jeder bei irgendwas bewusst oder unbewusst mit. Wenn man das nicht möchte, muss man eben wieder in ne Höhle ziehen und vegane Selbstversorgung betreiben.

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Geschrieben

Als Einzelinvestor geht es wieder um die Moral. Möchte ich in Tabak und Waffen investieren, weil ich mir bewusst bin die Anwender töten sich oder jemand anderen? Der ETF Anleger macht sich meist über sowas keine Gedanken.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

vor 12 Stunden schrieb Nachdenklich:

Stell Dir mal vor, Du seist Aktionär beim Autoverleiher SIXT.

Und nun kommt jemand und leiht sich bei SIXT ein Auto. Und damit fährt er dann einen unschuldigen Passanten tot.

Hat der Aktionär dann bewußt oder unbewußt mitgeholfen, einen unschuldigen Passanten zu überfahren?

 

Oder man leiht jemandem ein Auto und dieser nutzt es als Fluchtwagen für einen Banküberfall. Dabei spielt es eine wesentliche Rolle, ob man von dem geplanten Banküberfall vorher wusste. Jeder weiß wohl, wofür Wertpapierleihe genutzt wird. Leerverkäufe sind allerdings erlaubt und auch bezüglich des Dividendenstrippings ist es umstritten, ob es tatsächlich illegal ist. Das ganze Thema im Zusammenhang mit BlackRock wird doch momentan bloß aufgebauscht, um Friedrich Merz zu diskreditieren. Vor einiger Zeit wurde schonmal Carsten Maschmeyer damit konfrontiert. 

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Um die Frage zu beantworten. Nein, denn um diese cum-ex Geschäfte machen zu können muss einer der Betrüger die Aktie verleihen. Wenn dein Broker bzw. ETF-Emmitent also kein Dreck am stecken hat, dann hast du damit auch nichts zu tun (hättest du sonst natürlich auch nciht, wie schon angemerkt wurde).

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Die Anleger sind teilweise mit schuldig, wenn der entsprechende Broker sich dachte mit Cum-Ex seinen Gewinn maximieren zu können, denke ich. Aber wenn sie das nicht wussten, und der Broker im Geheimen agierte, trifft einem da keine wirkliche Schuld.

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