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Rat der alten Hasen und Absegnung des ETF Sparplans meiner Familie

Geschrieben

Hallo zusammen,

durch meine Internet Recherche bin ich auf dieses Board gestoßen und habe hier bereits viele hilfreiche Informationen gefunden. Kurz zu mir und meinem Vorhaben:

32 Jahre alt, Familienvater, solides Einkommen und grundsätzlich auch Erfahrung mit der Geldanlage im Allgemeinen. Ich habe jahrelang ein Depot mit mehreren Fonds geführt und zeitlich wirklich optimal wieder liquidiert. Ich bilde mir hier aber wirklich rein gar nichts darauf ein, sondern hatte schlicht und ergreifend Glück mit dem Zeitpunkt des Verkaufs. Nun möchte ich aber frisch neu starten und (dieses Mal wenigstens) ein Portfolio mit Sinn und Verstand aufbauen.

Ich habe versucht mich über Wochen in die Materie ein zu arbeiten, viele Foren, Videos und auch Artikel verschlungen. Nun fühle ich mich halbwegs entscheidungsfähig, habe aber immer noch einige Unklarheiten und auch Verständnisprobleme, die mich vom umsetzen abhalten.  Der eigentliche Plan:

Mittel- bis langfristige Geldanlage ohne fest definiertes Ziel über mtl. Sparraten (momentan peile ich min 300€ - 600€ an) und jährlich Einmalzahlungen mit dem Zweck das rebalancen nicht zu ignorieren. Die Schwankungsbreiten habe ich verinnerlicht und kann mich hiermit arrangieren. Aktuell würde das Depot nicht einmal 1% meines „Vermögens“ ausmachen. Ich denke man kann den Plan also als durchaus konservativ beschreiben.

Bei dem Depot schwanke ich aktuell zwischen den folgenden beiden Modellen:

1.       Klassisches Weltportfolio mit 70% iShares MSCI World und 30% iShares MSCI EM IMI (wegen den Small Caps)

2.       Angepasstes Weltportfolio mit 60% iShares MSCI World und 30% iShares MSCI EM IMI und noch 10% iShares Stoxx Europe 600

Die Sparpläne sollen über den Broker onvista bespart werden und sind dort im Sparplan kostenlos. Lediglich die Ordergebühr von 5€ - 6,5€ könnte beim rebalancen Probleme machen bzw. zu unverhältnismäßig hohen Kosten führen. Ich muss gestehen dieser Punkt fiel mir erst im Nachgang auf….

Grundsätzlich finde ich die Attribute physisch und thesaurierend überzeugender als die jeweiligen Gegenpole. Hier finde ich aber auch viele unterschiedliche Meinungen. Bzgl. des Anbieters iShares habe ich natürlich auch ein gewisses Ausfallrisiko. Aufgrund der Marktmacht, des Nettovermögens (der jeweiligen Fonds) und den jeweiligen Auflagedaten mache ich mir aber weniger Sorgen und halte diesen Punkt für eher unwichtig. Machen wir uns nichts vor, bevor es ernsthafte Probleme mit BlackRock/iShares geben wird, werden auf der Welt vermutlich andere Dinge passieren. Ist vielleicht etwas naiv aber ich lasse mich hier wirklich gerne aufklären falls ihr andere Ideen habt.

 

Nun habe ich natürlich viel gelesen, Factsheets studiert und mir auch unterschiedliche Meinungen zu dem Thema angehört. Hierdurch ergeben sich für mich nun noch folgende offene Fragen:

·       Inwiefern ist es nun noch steuerschädlich in thesaurierende ETF Sparpläne zu investieren? Spricht für euch noch etwas dagegen?

·       Inwiefern macht die Aufteilung Variante 2 mit 3 ETF Sparplänen überhaupt Sinn. Ich lese immer wieder das ein Depotwert unter 50.000€ hier zu hohe Rebalancing Kosten aufwirft, schlicht aufgrund des zu geringen Anlagevermögens.

·       Einhergehend mit diesem Punkt schwanke ich auch noch zwischen diesen Klassikern oder den „Kommer“ Smart Beta bzw. Factoring Pendants der jeweiligen ETF Modelle. Grundsätzlich sagt mir hier allerdings mein Bauchgefühl: Zu komplex, zu geringes Anlagevermögen (aktuell ja noch 0€ *hust*) und nicht bewährt. Viele Quellen argumentieren, dass man zunächst das Depot auf einen ordentlichen Wert (ca. 50TEU) ansparen sollte, um dann über Factor ETF oder Rohstoff EFS etc. nachzudenken. Wie steht ihr hierzu?

·       Wenn möglich möchte ich die Sparrate skalieren lassen. Bedeutet: die 300€ entsprechen der absoluten Minimalsumme, ich traue mir auch eine deutliche höhere Sparrate zu. Ist es nicht grundsätzlich möglich diese monatlich anzupassen oder seht ihr hier größere Probleme? Ich möchte mich erst einmal an die neuen Belastungen gewöhnen und auch langsam Erfahrungen sammeln.

Ein Beispiel hierzu:

o   Sparrate von 01.-06.2019 300€

o   Sparrate von 07.-12.2019 700€

·       Wie gestaltet ihr das rebalancen? Aktuell erscheint mir die Cash Flow Rebalancing Methode am sinnvollsten und ich würde einfach jeden Januar (demnach einmal jährlich) frisches Geld in das Depot investieren, um die ursprünglichen Faktoren wiederherzustellen. Allerdings macht mir hier die Ordergebühr meines Brokers Sorgen. Macht es hier evtl. Sinn die Intervalle auf 2 Jahre zu strecken oder wiederspricht das dem eigentlichen Sinn der Balance?

 

Ich glaube damit habe ich meine gröbsten Verständnisprobleme beschrieben. Ich hoffe ihr seht, dass ich mich mit dem Thema beschäftigt habe und nicht alles vorgekaut bekommen möchte, sondern lediglich einen Rat der „älteren“ Hasen benötige. Ich will keinen Plan umsetzen, welchen ich nicht im Vorfeld verstanden habe oder der zu größeren Problemen führen wird.

 

Ich danke euch im Vorfeld und wünsche allen einen guten Start in die Woche!  

 

 

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vor 5 Minuten schrieb piccolar:

Lediglich die Ordergebühr von 5€ - 6,5€ könnte beim rebalancen Probleme machen

Einfach den Sparplan um den gewünschten Betrag (bei OnVista in 50€ Schritten) erhöhen und somit kostenlos rebalancen : )

 

vor 6 Minuten schrieb piccolar:

Ist vielleicht etwas naiv aber ich lasse mich hier wirklich gerne aufklären falls ihr andere Ideen habt.

Bis jetzt gab es noch keinen Fall, bei dem ein ETF Anleger systembedingt Geld verloren hätte. Weiterhin ist es egal ob iShares, dbx etc. , denn die ETFs sind Sondervermögen und gehören nicht zur Insolvenzmasse. Das Risiko der Wertpapierleihe bleibt natürlich.

 

vor 9 Minuten schrieb piccolar:

Grundsätzlich finde ich die Attribute physisch und thesaurierend überzeugender

Falls dein Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist, wird bis es soweit ist eher empfohlen ausschüttende ETFs zu nutzen. Insgesamt geht es hier um round about 200€ Steuerersparnis pro Jahr.

 

vor 11 Minuten schrieb piccolar:

Inwiefern ist es nun noch steuerschädlich in thesaurierende ETF Sparpläne zu investieren? Spricht für euch noch etwas dagegen?

Siehe Kommentar davor.

 

vor 11 Minuten schrieb piccolar:

Inwiefern macht die Aufteilung Variante 2 mit 3 ETF Sparplänen überhaupt Sinn. Ich lese immer wieder das ein Depotwert unter 50.000€ hier zu hohe Rebalancing Kosten aufwirft, schlicht aufgrund des zu geringen Anlagevermögens.

Die Frage ist, ob du explizit nicht nach Markt.kap. sondern vermutlich nach BIP gewichten möchtest und warum du das möchtest. 

 

vor 12 Minuten schrieb piccolar:

Einhergehend mit diesem Punkt schwanke ich auch noch zwischen diesen Klassikern oder den „Kommer“ Smart Beta bzw. Factoring Pendants der jeweiligen ETF Modelle.

Ich würde zunächst simpel anfangen ohne die Faktor Geschichten. Dazu gibt es hier einen Leitfaden. Ob sich das wirklich "lohnt" weiß niemand.

 

vor 14 Minuten schrieb piccolar:

Ist es nicht grundsätzlich möglich diese monatlich anzupassen oder seht ihr hier größere Probleme? Ich möchte mich erst einmal an die neuen Belastungen gewöhnen und auch langsam Erfahrungen sammeln.

Ist ohne Probleme möglich und kannst du so machen. 

 

vor 14 Minuten schrieb piccolar:

Wie gestaltet ihr das rebalancen? Aktuell erscheint mir die Cash Flow Rebalancing Methode am sinnvollsten und ich würde einfach jeden Januar (demnach einmal jährlich) frisches Geld in das Depot investieren, um die ursprünglichen Faktoren wiederherzustellen. Allerdings macht mir hier die Ordergebühr meines Brokers Sorgen. Macht es hier evtl. Sinn die Intervalle auf 2 Jahre zu strecken oder wiederspricht das dem eigentlichen Sinn der Balance?

 

Rebalancing vorzugsweise mit "frischem" Geld. Also keine Umschichtung durch ETF Verkauf/Kauf. Wie oben bereits beschrieben, einfach den Sparplan für den einen Monat entsprechend anpassen.

 

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vor 14 Minuten schrieb piccolar:

·       Wie gestaltet ihr das rebalancen? Aktuell erscheint mir die Cash Flow Rebalancing Methode am sinnvollsten und ich würde einfach jeden Januar (demnach einmal jährlich) frisches Geld in das Depot investieren, um die ursprünglichen Faktoren wiederherzustellen. Allerdings macht mir hier die Ordergebühr meines Brokers Sorgen. Macht es hier evtl. Sinn die Intervalle auf 2 Jahre zu strecken oder wiederspricht das dem eigentlichen Sinn der Balance?

 

 

Da siehst Du die Probleme schon richtig. Die Kosten sind Dir sicher, die Überrendite nicht.

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Geschrieben · bearbeitet von Ramstein

Aufgrund deiner Frage habe ich in ETF-Depot aufbauen bei Rebalancing einen kleinen Absatz eingefügt.

 

Zitat

Rebalancing

Alle 6 oder 12 Monate wird geschaut, wie sich das Depot entwickelt hat. Wenn die Gewichtungen deutlich (5% oder 10%) vom Plan abweichen, so sollte man ein Rebalancingdurchführen. Dies gibt einen wichtigen Hinweis auf die Anzahl der Märkte, in die man investiert. Wenn z.B. der 20%-Anteil um 10% abweicht, so sind das nur 2% der Anlagesumme. Beispiel: 10.000 Euro Anlagesumme, 200 Euro Abweichung. Wenn man jetzt für 200 Euro kauft oder verkauft, so sind die Gebühren relativ hoch. Man sollte also im obigen Beispiel gut überlegen, ob man wirklich 3 verschiedene ETFs nimmt, oder ob nicht 2 auch ausreichen. Wenn das Depot wächst, kann man später immer noch neue ETFs dazu nehmen.

 

Das Rebalancing kann man bei Sparplänen durch (temporäre) Anpassung der monatlichen Anlagen vornehmen. Oder durch Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld. Oder eben einmal im Jahr was umschichten.

 

Für ein ausgewogenes Depot sollte man das Rebalancing zwischen den Asset-Klasse (Aktien, Renten) und auch innerhalb der Assetklassen zwischen den einzelnen Märkten durchführen.

 

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Am 3.12.2018 um 10:56 schrieb intInvest:

Einfach den Sparplan um den gewünschten Betrag (bei OnVista in 50€ Schritten) erhöhen und somit kostenlos rebalancen : )

 

Bis jetzt gab es noch keinen Fall, bei dem ein ETF Anleger systembedingt Geld verloren hätte. Weiterhin ist es egal ob iShares, dbx etc. , denn die ETFs sind Sondervermögen und gehören nicht zur Insolvenzmasse. Das Risiko der Wertpapierleihe bleibt natürlich.

 

Falls dein Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist, wird bis es soweit ist eher empfohlen ausschüttende ETFs zu nutzen. Insgesamt geht es hier um round about 200€ Steuerersparnis pro Jahr.

 

Siehe Kommentar davor.

 

Die Frage ist, ob du explizit nicht nach Markt.kap. sondern vermutlich nach BIP gewichten möchtest und warum du das möchtest. 

 

Ich würde zunächst simpel anfangen ohne die Faktor Geschichten. Dazu gibt es hier einen Leitfaden. Ob sich das wirklich "lohnt" weiß niemand.

 

Ist ohne Probleme möglich und kannst du so machen. 

 

 

Rebalancing vorzugsweise mit "frischem" Geld. Also keine Umschichtung durch ETF Verkauf/Kauf. Wie oben bereits beschrieben, einfach den Sparplan für den einen Monat entsprechend anpassen.

 

Erst einmal vielen Dank für die Antworten. Ich plane mit dem Start der Sparraten in diesem Monat.

Einige Punkte sind mir allerdings immer noch nicht klar geworden.

 

Einfach den Sparplan um den gewünschten Betrag (bei OnVista in 50€ Schritten) erhöhen und somit kostenlos rebalancen : )

- Natürlich eine clevere Idee, allerdings klappt dies ja nur bei "kleinen" Depots. Oder würdest du auch eine "Rebalance" Sparrate von einmalig 10.000 in Kauf nehmen und diese einen Monat später wieder auf 300€ reduzieren :)? Wenn es in der Praxis so einfach geht wäre das genial.

 

Die Frage ist, ob du explizit nicht nach Markt.kap. sondern vermutlich nach BIP gewichten möchtest und warum du das möchtest. 

- Was heißt hier wollen. Grundsätzlich kann ich mit der EU Übergewichtung gut leben, glaube aber (Mischung aus Bauchgefühl und Recherche) das mein "mini" Depot mit (weit) unter 50.000€ Voloumen keine 3 sondern eher 2 ETF Bausteine rechtfertigt. Gerade wenn es um das rebalancen geht machen denke ich nur 2 ETF Bausteine anfänglich Sinn. Ich würde dann später überlegen den MSCI World/MSCI EM IMI auf mehrere "unter" ETF Bausteine auszuweiten. Bitte klärt mich auf ob dieser Plan schwachsinnig ist oder absolut zielführend ist :). Von den Faktor ETF Varianten ratet ihr ja ab und ich denke auch, für mich absolut unangebracht.

 

Die Rate monatlich zu skalieren haltet ihr für unbedenklich? Ich würde dann von Monat zu Monat entscheiden ob es bei 300€ bleiben soll oder mehr in das Depot fließen darf.

 

Ich danke euch!

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vor 5 Minuten schrieb piccolar:

Oder würdest du auch eine "Rebalance" Sparrate von einmalig 10.000 in Kauf nehmen und diese einen Monat später wieder auf 300€ reduzieren :)? Wenn es in der Praxis so einfach geht wäre das genial.

viele Broker haben beim Sparplan eine max. Grenze drin. Onvista, glaube ich, bei 2.000€. Wenn Du also mal etwas mehr investieren möchtest, entweder einen weiteren Sparplan einmalig ausführen oder auch mal den Broker mit der Bezahlung von Gebühren unterstützen.

 

vor 7 Minuten schrieb piccolar:

Bitte klärt mich auf ob dieser Plan schwachsinnig ist oder absolut zielführend ist :).

das ist schon ein sehr guter Weg, das Depot anfänglich so einfach wie nur möglich, zu halten. 2 ETF bis 50.000€ und auch noch darüber hinaus :thumbsup:

 

vor 9 Minuten schrieb piccolar:

Die Rate monatlich zu skalieren haltet ihr für unbedenklich? Ich würde dann von Monat zu Monat entscheiden ob es bei 300€ bleiben soll oder mehr in das Depot fließen darf.

Ich würde an deiner Stelle, erstmal für mind. ein halbes Jahr, die Sparplanausführung mit einem festen Betrag laufen lassen und nicht eingreifen. Das hindert dich daran, selber Entscheidungen über die Ausführung zu treffen. Laufen lassen, egal wie die Kurse sind.

Wähle die Rate so, das Du sie jederzeit ausführen kannst. Solltest Du der Meinung sein, diesen Monat hätten es auch z.B. 100€ mehr sein können, notiere dir die Summe und gut ist. Halbes Jahr später schaust Du, ob Du die Rate erhöhst oder so weiter laufen lässt. oder sie einmalig erhöhst, um dieses monatl. mögliche Mehr und dann wieder reduzieren.

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vor 2 Stunden schrieb piccolar:

Einfach den Sparplan um den gewünschten Betrag (bei OnVista in 50€ Schritten) erhöhen und somit kostenlos rebalancen : )

- Natürlich eine clevere Idee, allerdings klappt dies ja nur bei "kleinen" Depots. Oder würdest du auch eine "Rebalance" Sparrate von einmalig 10.000 in Kauf nehmen und diese einen Monat später wieder auf 300€ reduzieren :)? Wenn es in der Praxis so einfach geht wäre das genial.

Das Rebalancing beschränkt sich bei dir ja auf die Aktienkomponente und auf 2 ETFs. Da wird die Zeit zeigen, ob das Rebalancing-Potenzial überhaupt so groß ist wie du jetzt vielleicht annimmst. M. E. nimmst du es mit der Kostendisziplin etwas zu ernst ;) Wenn das Depot so groß ist, dass du 10k€ aufwenden musst und auch kannst, um den schlechter gelaufenen ETF nachzukaufen und die Ausgangsgewichtung wieder herzustellen, dann bringen dich die einmaligen Gebühren auch nicht um. 

 

Andere Frage: Hast du eigentlich eine Zielallokation bzgl. deines Vermögens (Aktien, Anleihen, TG/FG, …)? Dann könnte auch eine Überlegung sein, diese sofort umzusetzen und mit frischem Geld sukzessive auszubauen. Durch die verschiedenen Anlageklassen würde auch das Thema Rebalancing eine andere Wertigkeit erhalten.

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vor 14 Stunden schrieb piccolar:

Natürlich eine clevere Idee, allerdings klappt dies ja nur bei "kleinen" Depots. Oder würdest du auch eine "Rebalance" Sparrate von einmalig 10.000 in Kauf nehmen und diese einen Monat später wieder auf 300€ reduzieren :)? Wenn es in der Praxis so einfach geht wäre das genial.

Warum sollte man das nicht so machen können, bis auf evtl. die angesprochenen Limits pro Sparplan. Bei OnVista kann man z.B. einfach mehrere Sparpläne auf den gleichen ETF erstellen und damit das Limit umgehen. Bei der DKB liegt das Limit glaube ich sogar bei 100.000€.

Und bis es mal soweit ist, dass du wirklich 10.000€ rebalancen musst, vergeht auch etwas Zeit : )

vor 14 Stunden schrieb piccolar:

Was heißt hier wollen.

Naja, du musst schon entscheiden wie du gewichten möchtest. Nach Marktkap. oder nach BIP oder eben nach einer anderen Gewichtung die du für sinnvoll erachtest. Möchtest du exakt nach Marktkap. gewichten, reicht genau 1 ETF.

 

 

vor 11 Stunden schrieb ineedadollar:

Andere Frage: Hast du eigentlich eine Zielallokation bzgl. deines Vermögens (Aktien, Anleihen, TG/FG, …)? Dann könnte auch eine Überlegung sein, diese sofort umzusetzen und mit frischem Geld sukzessive auszubauen. Durch die verschiedenen Anlageklassen würde auch das Thema Rebalancing eine andere Wertigkeit erhalten.

Diese Frage sollte zuerst geklärt werden.

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