iheliel

Investition in Aktien sinnvoll? 26000 EUR Einmalanlage, 250 EUR Sparplan

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Geschrieben · bearbeitet von iheliel

Grüß Gott,

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen: Keine

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen: Consorsbank, ca. 1000 EUR IE00BKX55T58

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage: Soviel wie eben nötig
4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Ausgewogen mit einer Tendenz Richtung Rendite

 

1. Alter: 31,5 Jahre

2. Berufliche Situation: Prekär, sachgrundlos befristet im öffentlichen Dienst ohne Ausbildung und Interesse
3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Nein

4. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht: Egal, solange was bei rum kommt

 

1. Anlagehorizont: Bis zur Rente
2. Zweck der Anlage: Altersvorsorge

3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Sowohl als auch
4. Anlagekapital: 26.000,- EUR, bis zu 250,- EUR monatl.

 

1. Existentielle Risiken absichern

Berufsunfähigkeitsversicherung: Baßler, 1.000,- EUR pro Monat versichert

Haftpflicht inkl. Hausrat: Allianz

Rechtsschutz: KS/AUXILIA

Pflegeversicherung: Allianz, 600,- EUR pro Monat versichert

Versicherungsleistungen insgesamt: ca. 80 EUR pro Monat

2. Liquiditätsreserve schaffen

vorhanden, ca. 30%

3. Grundlagen-Threads lesen

Das ist ja mein Problem, ist das sinnvoll für mich in meiner Situation oder kann ich mir die Zeit sparen? Siehe Fragen unten.

4. Schulden / Kredite tilgen

Gab und gibt es nicht

5. Eigene Situation beurteilen

Kein Eigenheim geplant

Keine Familie geplant

Arbeitslosigkeit ist zu 100% nicht vermeidbar, heißt dass anders herum, das von Arbeit abhängige Menschen nicht in Aktien investieren sollten?

6. Asset Allokation durchführen

durchgeführt, ca. 30% Tagesgeld, ca. 70% Risiko

7. ETF-Strategie auswählen

erledigt, ausschüttend

8. Sichere Anlage-Strategie auswählen

erledigt, Tagesgeld

 

Über meine Person:

Staatsangehörigkeit: deutsch (Geboren und aufgewachsen in Ostdeutschland; Lebend in Westdeutschland seit 4 Jahren),

Soziale Schicht: ca. 13.000 EUR Jahresnettodurchschnittsverdienst auf die letzten 10 Jahre gerechnet; aktuelle Warmmiete: 600,- EUR monatl.

Ausbildung: Realschulabschluss: 3,8; FH-Reife: 3,2; IHK-Ausbildung: Prüfung mit 3/Schule mit 1,6

Gesundheit: Angeborene Augenfehlstellung & doppeltgekrümmte Wirbelsäule mit Plattfüßen; Verdauungsprobleme; Fettleibigkeit; unsportlich; depressive, pessimistische und melancholisch-phlegmatische Lebenseinstellung, soziale Verwahrlosung

 

Lebenslauf:

Ärmliches Elternhaus in Bezug auf Geld, Gesundheit & Bildung

6 Schulen in 10 Schuljahren, Fächer mit guten Noten: Kunst & Deutsch, Schlechte Noten: Der Rest, Hassfach: Mathe

Mangels Möglichkeiten und eigenem stark eingeschränkten Horizont irgendwie durch schulische Ausbildung zum technischen Assistenten für Informatik + FH-Reife gequält, Verdienst: 0 EUR

Zwangswehrdienst, Verdienst ca. 400 EUR Sold

Aus ähnlichen Gründen durch zweite Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gequält, zusätzliche Belastung durch Interessenkonflikte mit Arbeitgeber => Kein Ausbildungszeugnis erhalten, Verdienst ca. 450 EUR

6 Monate Weiterbeschäftigung im Ausbildungsbetrieb => Schlechtes Arbeitszeugnis erhalten, Verdienst ca. 1200 EUR Brutto

2,5 Jahre in Agentur gearbeitet => Gutes Arbeitszeugnis, Verdienst ca. 1400 EUR Brutto

Seit 4 Jahren im öffentlichen Dienst => Gutes Arbeitszwischenzeugnis, Verdienst ca. 2900 EUR Brutto

 

Während dieser gesamten Zeit ca. 46.200 EUR angespart.

4.000 EUR für größeren Urlaub als Therapie gegen BurnOut ausgegeben

2.500 EUR mit BitCoins verloren

4.700 EUR für Computertechnik ausgegeben

Aktuelles Vermögen: 35.000 EUR

 

Fragen:

Ist es sinnvoll unter oben genannten Bedingungen überhaupt in Aktien, Fonds, etc. zu investieren? Falls nicht kann ich mir ja jede weitere Mühe sparen.

Ich habe mir einen Sparplan in Höhe von 200,- EUR monatlich für den IE00BKX55T58 und 100 ,- EUR zweimonatlich für den IE00B3VVMM84 eingerichtet, also im Verhältnis 80:20 - ist dies so sinnvoll? Die Consorsbank legt die Ausschüttungen automatisch wieder an. Ich kenne mich jedoch mit den Spreads und Minimumspesen nicht so aus. Ich zahle die 1,5% Gebühren nochmal oben auf die Sparrate drauf, damit wirklich die runden Zahlen eingezahlt werden.

Mein Giro- und Tagesgeldkonto habe ich bei der IngDiBa. Ich wollte mit Konten und Depot zur DKB wechseln, sofern die mich rein lassen. Spricht hier irgendwas dagegen?

Bringt es aufgrund der Altersdiskriminierung überhaupt noch etwas in das eigene Humankapital zu investieren? Und falls ja, wo sollte ich da anfangen?

Gelten für mich auch die aktuellen Sterbetafeln oder habe ich bedingt durch meine soziale Herkunft weniger Restlebenszeit?

Wie und wo findet man mit 30+ noch sozialen Anschluss und überhaupt so was wie Freundschaften?

Ab welcher Kotzgrenze ist es sinnvoll aufzugeben und freiwillig ins HarzIV zu gehen?

 

Servus,

iheliel

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Geschrieben

Herrjie. Altersvorsorge und Vermögensaufbau sind immer sinnvoll, aber du brauchst glaube ich in erster Liniel Beratung im Hinblick auf dein Mindset.

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vor 6 Stunden schrieb iheliel:

Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Ausgewogen mit einer Tendenz Richtung Rendite

Deine Risikobereitschaft TG/Aktien wie du schreibst von 30/70 passt dann aber nicht, müsste ja eher umgedreht angelegt werden...

 

Schließe mich aber meinem Vorposter an und sehe dein Hauptproblem eher wo anders - wünsche dir aber einen konstruktiven Thread.

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

Assetalokation: altersentsprechend ok. (Ja, manche würden zu 100% Aktien raten...)

Aufteilung: developed / emerging: statt 80/20 könntest du 90/10 mit nur einem ETF abbilden.

deine Lebenserwartung hängt deutlich mehr von deinem aktuellen Lebensstil als von deiner Herkunft ab. Meine Meinung.

 

Ansonsten: falls das kein Trollversuch ist (Hassfach Mathe / Informatikausbildung ), du bist mit dem größeren Teil deiner Fragen im falschen Forum. Mein Rat: kümmere dich zunächst um die größeren Baustellen, deine ETF-Sparpläne kannst du so laufen lassen.

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@Chevprolet:

Vielen Dank für deine Antwort. Kannst du mir sagen, wo genau ich mich hier hinwenden sollte? Bei der Arbeitsagentur hat man mich abgewiesen mit der Begründung dass man mir bei meinen Problemen nicht helfen könnte und psychologische Betreuung suchen sollte. Bei Psychologen erhalte ich keinen Termin, die sind die ganze Zeit über ausgebucht. Ich hatte es mal bei einem Heilpraktiker versucht. Der hat mir ca. 200 EUR abgenommen und habe ihn danach nie wieder gesehen.

 

@klingklang:

Vielen Dank für deine Antwort und deinem Wunsch mir gegenüber.

Zitat

Deine Risikobereitschaft TG/Aktien wie du schreibst von 30/70 passt dann aber nicht, müsste ja eher umgedreht angelegt werden...

Da hast du Recht. Meine persönliche Risikoaversion würde ich so ausrichten, wie ich es genannt hatte, also ausgewogen. Das ich TG/Aktien so gewichtet habe wie angegeben ist dem Umstand geschuldet, dass ich gelesen hatte, dass man in jüngeren Jahren mehr Risiko nehmen sollte. Diese Gewichtungen wollte ich dann mit fortschreitendem Alter anpassen so wie J. Bogle es mal vorgeschlagen hatte (bis 34 Jahre 70% Aktien, bis 37 Jahre 60% Aktien, bis 45 Jahre 50% Aktien, usw.)

 

@odensee:

Vielen Dank für deine Antwort. Da du schreibst, dass manche zu 100% Aktien raten würden, wie sieht hier der Lebenszyklus aus? Also ab welchem Alter fährt man den Risikobehafteten Anteil herunter? Gibt es hier auch eine AlterZuAktienquote-Übersicht?

Wegen der Aufteilung, ich hatte gelesen, da der Emerging Markets stärker herum volatilisiert, dass es sinnvoll ist, diesen von den Industrienationen zu trennen.

Dies ist definitiv kein Trollversuch. Wenn du im Osten aufwächst und die falschen Talente hast, hast du es deutlich schwerer. Mir wurde geraten trotz meiner kreativen/musischen Ader eine technische Ausbildung zu absolvieren. Als ich denen sagte, dass ich dafür weder Interesse noch Talent hätte meinten die nur, dass das an der Einstellung liegen würde. Ich hatte auch merkwürdigerweise keine Mathematik in meiner Anwendungsentwicklerausbildung. Ich nehme mal an, dass das mit den Zuständen im Osten zusammenhängt so nach dem Motto: Ums arbeiten kommt er nicht drum herum, also machen wir es denen auch nicht so schwer und quälen sie nicht mit Mathe. Ich habe mich für die Informatik entschieden weil ich Physik überhaupt nicht kapiert habe und Design, Kunst, Filmregie berufsmässig eher in der Gosse endet. Die Konkurrenz ist einfach zu groß. Auf meine aktuelle Webentwicklerstelle hatte ich 2 Mitkonkurrenten. Unser Designer musste sich gegen 70 Mitbewerber durchsetzen. Dieses "Ausbildung nach Talent"-Schema funktioniert aus meiner Sicht nur für den vermögenden Teil der Bevölkerung, die können sich die Zeit hierfür erkaufen. Der ganze Rest muss beruflich irgendwas marktkonformes machen und das ist nunmal Physik/Informatik/Medizin/Maschinenbau/Automatisierung&Digitalisierung/Umwelttechnik. Hieraus entwickeln sich dann solche Widersprüche wie ich einer bin. Das ist EHRLICH kein getrolle!

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Geschrieben · bearbeitet von Raspotnik

Hi iheliel,

 

Deutlich rentabler als eine Investition in Aktien empfinde ich eine Investition in Dich selbst! Die beste Vorsorge für das Alter ist, wenn Du Dein Leben in den Griff bekommst. Ich habe alles gelesen was Du geschrieben hast. Du suchst verständlicherweise nach Gründen weshalb Du so bist, und siehst Dich dabei ganz stark als externen, stabilen Faktor an -- das sind Ausreden! Das Folgende mag jetzt hart klingen, aber aus meiner Sicht entspricht es der Wahrheit und es soll Dir ernsthaft helfen!

 

Zitat

Gelten für mich auch die aktuellen Sterbetafeln oder habe ich bedingt durch meine soziale Herkunft weniger Restlebenszeit?

Nein, aktuelle Sterbetafeln gelten für Dich nicht. Aber nicht wegen Deiner sozialen Herkunft, sondern weil Du fett bist, Dich schlecht ernährst, keinen Sport betreibst und als Folge sozial verkümmert bist. Positiv, aber leider die negativen Aspekte so nicht aufwiegend: Deine offensichtliche Intelligenz und Bildung. Letztere bilden den Schlüssel Dich selbst wieder aufzurichten. Hör auf Dich zu bemitleiden, betreibe Sport (Gewichtheben. Falls Du Dich schämst, nimm einen Personal Trainer), investiere Geld in gutes Essen und Kleidung, geh in die VHS und mache einen Kochkurs. Ich empfehle aus dem Bauch heraus 4chan.org/fit und reddit.com/r/theredpill als Startpunkte. Gleichzeitig kannst Du zu einem Arzt gehen und von Antriebslosigkeit reden, damit er Dich einem Psychotherapeuten überweist. Wenn Du in der langen Wartezeit auf den Termin Fortschritte machst (weniger Gewicht, besseres Lebensgefühl), kannst Du immer noch absagen.

 

Viel Erfolg, und Godspeed!

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Geschrieben · bearbeitet von Chevprolet

vor 14 Stunden schrieb iheliel:

@Chevprolet:

Vielen Dank für deine Antwort. Kannst du mir sagen, wo genau ich mich hier hinwenden sollte? Bei der Arbeitsagentur hat man mich abgewiesen mit der Begründung dass man mir bei meinen Problemen nicht helfen könnte und psychologische Betreuung suchen sollte. Bei Psychologen erhalte ich keinen Termin, die sind die ganze Zeit über ausgebucht. Ich hatte es mal bei einem Heilpraktiker versucht. Der hat mir ca. 200 EUR abgenommen und habe ihn danach nie wieder gesehen.

 

 

Wo du dich vor allem in deiner Gegend konkret hinwenden kannst kann ich dir nicht beantworten. Ich weiss aus dem Bekanntenkreis dass Kassenpatienten bei Therapeuten teils über ein Jahr Wartezeit haben, diejenigen die ernsthaft Hilfe brauchen bezahlen das oft aus eigener Tasche auf Rechnung um diesen Umstand zu umgehen.

 

Generell möchte ich mir zwar kein Urteil erlauben, aber deine Sorgen oder Probleme irgendwo abzuladen so wie ich dich verstehe ist vielleicht der falsche Ansatz. Mit Initiative und eigener  Arbeit an deiner Grundhaltung solltest du beginnen, und etwas Optimismus und Lebensfreude entwickeln. Víelleicht funktioniert für dich ein Teamsport oder ein Hobby in einem Verein, um soziale Kontakte aufzubauen die dich stützen können. Versuch auch an deiner beruflichen Perspektive zu arbeiten, wenn dich die Situation so belastet.

 

Edit: Habe erst nach meinem Post den Beitrag von Raspotnik gelesen, dem kann ich nur zustimmen.

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Geschrieben

@Raspotnik:
Vielen Dank für deine offene und ehrliche Meinung mir gegenüber. Die Kernaussage deute ich wie folgt: Entweder ziehe ich meinen Ar**** selber aus der Gosse oder werde ewig da bleiben, dass wird mir keiner abnehmen. Ich denke das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich denke die Schwierigkeit liegt hierbei in der Unkenntnis von formalen Dingen. Ich hätte vor meiner Tätigkeit im Westen nicht gedacht, dass das eigene Alter eine so krasser Aussortierungsgrund ist. Ich denke mein Kernproblem ist, dass ich von zwei Seiten angegriffen werde, einmal der Vergangenheit die immer noch irgendwie im Kopf an einem nagt und dann die ungewisse Zukunft vor allem im Berufsleben von dem ich zu 100% abhängig bin. Die Sache mit der Altersdiskriminierung wie bspw. dass man ab 30 keine Ausbildung oder Studium mehr anfängt sind mir schlicht nicht bekannt gewesen. Weder habe ich das in der Schule gelernt noch hat mir mein näheres Umfeld jemals von solchen Dingen berichtet oder Information zukommen lassen. Ich werde versuchen das Beste draus zumachen, vielen Dank!

 

@Chevprolet:

Vielen Dank, dass du dich hierzu noch einmal gemeldet hast! Es ging mir weniger um den Ort sondern eher um die Institution an die ich mich wenden könnte um vielleicht Alternativen zu Therapeuten zu erfahren, bei welchen einen Termin zu ergattern sich als äußerst schwierig herausgestellt hat. Dies wurde ja aber auch schon von anderen Forenmitgliedern hier bestätigt. Es ist also nichts außergewöhnliches was nur mir widerfährt, dass ist schonmal irgendwie beruhigend. Wegen der beruflichen Veränderung stoße ich eben vierlerorts auf taube Ohren, ich vermute aufgrund der Altersdiskriminierung. Naja, ich kann es nicht mehr ändern und werde weiter dran bleiben.

 

Danke für euer Verständnis!

 

 

 

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb iheliel:

@Raspotnik:
Vielen Dank für deine offene und ehrliche Meinung mir gegenüber. Die Kernaussage deute ich wie folgt: Entweder ziehe ich meinen Ar**** selber aus der Gosse oder werde ewig da bleiben, dass wird mir keiner abnehmen. Ich denke das trifft den Nagel auf den Kopf. Ich denke die Schwierigkeit liegt hierbei in der Unkenntnis von formalen Dingen. Ich hätte vor meiner Tätigkeit im Westen nicht gedacht, dass das eigene Alter eine so krasser Aussortierungsgrund ist. Ich denke mein Kernproblem ist, dass ich von zwei Seiten angegriffen werde, einmal der Vergangenheit die immer noch irgendwie im Kopf an einem nagt und dann die ungewisse Zukunft vor allem im Berufsleben von dem ich zu 100% abhängig bin. Die Sache mit der Altersdiskriminierung wie bspw. dass man ab 30 keine Ausbildung oder Studium mehr anfängt sind mir schlicht nicht bekannt gewesen. Weder habe ich das in der Schule gelernt noch hat mir mein näheres Umfeld jemals von solchen Dingen berichtet oder Information zukommen lassen. Ich werde versuchen das Beste draus zumachen, vielen Dank!

 

@Chevprolet:

Vielen Dank, dass du dich hierzu noch einmal gemeldet hast! Es ging mir weniger um den Ort sondern eher um die Institution an die ich mich wenden könnte um vielleicht Alternativen zu Therapeuten zu erfahren, bei welchen einen Termin zu ergattern sich als äußerst schwierig herausgestellt hat. Dies wurde ja aber auch schon von anderen Forenmitgliedern hier bestätigt. Es ist also nichts außergewöhnliches was nur mir widerfährt, dass ist schonmal irgendwie beruhigend. Wegen der beruflichen Veränderung stoße ich eben vierlerorts auf taube Ohren, ich vermute aufgrund der Altersdiskriminierung. Naja, ich kann es nicht mehr ändern und werde weiter dran bleiben.

 

Danke für euer Verständnis!

 

 

 

Ich möchte noch ergänzen, dass Dein Schreibstil auf überdurchschnittliche Intelligenz und überdurchschnittlichen Humor schließen lässt. Um bei deiner feinen Ironie zu bleiben: Auch mit 31 Jahren hat man normalerweise noch ein paar Jährchen zu leben und kann etwas daraus machen. Wenn es sein muss, kann man in Deutschland jederzeit studieren - auch nebenberuflich. Es gibt viele weitere (Weiter-)Bildungsmöglichkeiten und Berufschancen. Die Arbeitsmarktsituation ist so gut wie seit Jahrzehnten nicht und mit deinem fachlichen Hintergrund sollte es klappen.

Über deine Finanzen hast Du dir schon sehr vernünftige Gedanken macht, das ist aber nicht dein Hauptproblem. Arbeite an deiner Einstellung und deiner Zukunft!

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Geschrieben · bearbeitet von iheliel

@Moneycruncher:

Vielen Dank für deinen Beitrag und dein Kompliment! Ich denke nur, dass mein Schreibstil eher auf ein Talent in sprachlicher Hinsicht begründet liegt, was auch entsprechende Noten aus der Schulzeit bestätigen. Als überdurchschnittlich würde ich das allerdings nicht bezeichnen. Ich habe mal an einem wissenschaftlichen Intelligenztest teilgenommen, einfach weil ich wissen wollte wo ich da so stehe und um eventuell meine berufliche Laufbahn besser darauf ausrichten zu können. Mein IQ beträgt 107 ist also nur Durchschnitt. Mathematisch bin ich dafür absolut untauglich. Falls du mit dem Humor und der Ironie meinst, das ich hier nur herumtrollen möchte, dann muss ich dich leider enttäuschen, was ich hier darlege entspricht 1 zu 1 der Wahrheit.
Die Altersdiskriminierung ergibt sich aus dem Umstand, dass Unternehmen lieber blutjunge Mitarbeiter einstellen wollen die sie entsprechend ihren eigenen Vorstellungen und Vorlieben formen und prägen können. Wer das nicht mit sich machen lässt wird frühzeitig gehen müssen. Dabei spielt die Marktsituation eher eine untergeordnete Rolle. Die ist für die jetzigen Jugendlichen und junge Erwachsene im Alter von 16 bis ca. 28 von Vorteil. Wer aber im Alter danach nicht die entsprechende Reife in Form von Zeugnissen und persönlichen Erfolgen vorweisen kann wird es sehr schwer haben. Dies sind meine Erfahrungen und auch das Wissen welches von diversen Berufsberatern, wie bspw. Herrn Dr. Heiko Mell kommuniziert wird. Ich habe für meinen Beruf eben kein Talent und meine Talente sind nicht arbeitsmarktkonform - das ist so mein zentrales Berufsproblem. Ich bin auch eher geisteswissenschaftlich veranlagt als mathematisch/physikalisch/medizinisch.
Ich werde weiter dran bleiben und mich irgendwie durchbeißen, vielen Dank für deine Einschätzungen!

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Geschrieben

@iheliel

Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Investiere Zeit und Geld zuerst in dich selbst. Die "Rendite" = Zufriedenheit wird in diesem Fall am höchsten sein.

Weiterhin würde ich mich mit der Situation auseinandersetzen, wohin dein beruflicher Weg gehen könnte. Wenn du feststellst, dass du mit deiner bisherigen Ausbildung keine Zukunft siehst, ist ein Weg, ein Studium oder eine Weiterbildung berufsbegleitend zu absolvieren. Bevor du hier jedoch eine Entscheidung triffst, solltest du erstmal "in dich" gehen und überlegen, was du in den nächsten 35 Jahren beruflich machen möchstest. Vielleicht gelingt es dir ja, deine Interessen und Fähigkeiten mit den Erfordernissen des Arbeitsmarktes in Übereinstimmung zu bringen.

 

Gruß

Bavarese

 

 

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