Fondsgebundener Riestervertrag für 2-fachen Vater

  • Fondsgebunden
  • Riester
  • Rentenversicherung
  • Elternteil

Geschrieben

Bervor ich mit meinem Anliegen starte:

Basisangaben zur persönlichen Situation
Alter: 29

Familienstand: verheiratet

Kinder: 2 (2015&2017), drittes für 2019/2020 geplant

geplanter Renteneintritt: ~ in 38 Jahren


Berufliche Situation: Angestellt als Software Entwickler (mit Master in Mathematik)

Bruttojahreseinkommen: ~45.000 bei 80% Stelle mit 2 Jahren Erfahrung. Wenn die Kinder größer sind, werde ich wieder mehr arbeiten und mehr verdienen. Auch sonst rechne ich mit steigendem Gehalt.

Wieviel Geld bleibt bei Abzug aller Kosten im Monat übrig: Genug um nebenher zu Riestern (mehr Info ist hier glaube ich erst mal nicht nötig).

Berufliche Situation meiner Frau:
Arbeitet aktuell 60% als verbeamtete Lehrerin an einer Privatschule. Durch diese Konstellation gab es in der Vergangenheit Probleme die Riesterförderung zu beantragen. Ich will darauf nicht weiter eingehen, weil es ein sehr ärgerliches Thema war.
Ich denke so lange wir beide nicht 100% arbeiten kann sich sowieso nur für einen von uns Riestern lohnen von daher lassen wir es einfach dabei, dass ich riester.


mtl. reserviertes Kapital für Altersvorsorge insgesamt:

Ich bin bei dem Thema noch nicht sonderlich weit und möchte übers Riestern damit beginnen. Weitere Planung der Altersvorsorge mach ich im Anschluss.


Risikotyp / Risikobereitschaft / Umgang mit Verlusten:
Halbwegs risikoaffin würde ich sagen.
Noch keine größeren Verluste erlebt.
Ich verstehe, dass die Garantieleistung Riestern zu einer risikoarmen Investition macht und dadurch umgekehrt im Falle der von mir angedachten fondsgebundene Rentenversicherung eine erhebliche Bremse darstellen kann.


bisherige Risikovorsorge / Falls nicht: Personen und Sachversicherungen im Überblick:
Guter Punkt. Klär ich im Anschluss, aber nicht im diesem Thread.


Umfang der Absicherung (Einzelperson, Familie, Lebenspartner):
Späteres Thema.


bisherige Erfahrung mit Altersvorsorgeanlagen:
Keine.

 

So, nun zu meinem Anliegen:

Ich habe in den letzten Wochen immer wieder hier im Forum mitgelesen, wenn es um das Thema Riestern ging. Ich habe auch den Sticky von polydeikes gelesen (vielen Dank, super Arbeit! Ich habe verstanden, dass die Informationen zum Teil veraltet sind).
Mein Verständnis ist, dass sich Riestern an sich für mich lohnen müsste.
Gehen wir von 45.000€/Jahr aus.
45.000€ * 0,04 = 1.800€
Zunächst mit 2 Kinder -> Zulagen 775€
(775)/(1.800-775) -> Förderquote 75,6%

Später hoffentlich mit 3 Kindern -> Zulagen 1075€
(1075)/(1800-1075) -> Förderquote 148,3% 

Wenn ich dann irgendwann keine Kinderzulagen mehr bekomme wird voraussichtlich mein Gehalt hoch genug sein, damit sich Riestern für mich über den Steuervorteil lohnt.

Habe ich das soweit richtig verstanden?


Wenn ja, geht es weiter mit der Art zu Riestern:

Ich hoffe trotz der Riestergarantie langfristig mit einer fondsgebundene Rentenversicherung die beste Rendite zu bekommen.
Mein aktueller Plan ist über fiseba von Condor den Congenial riester garant C70 Comfort D abzuschließen:
Produktinfo auf fiseba
https://fiseba.de/pdf/produktinfo_riester_condor.pdf
Fondauswahl
http://www.condor-versicherungen.de/produkte/fonds/gefoerderte-renten/index.html

Was meint ihr dazu. Soweit ein guter Plan?

Naja und dann kommt die Fondauswahl. Ich denke für den Moment ist es aber erst mal genug und die Disskusion zu Fondauswahl würde ich etwas zurück stellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

@Benutzername123,

 

kurz: ja, ja. 

 

a) Die Berechnung ist okay. Ich sage es mal so:  Du zahlst 1.025 € selbst ein und kommst "am Endes des Tages"* auf ein Guthaben von 2.100 €. (*So salopp formuliert, wie die Zahlungsströme etwas anders sind.)

b) Auch die Versicherung/Tarif kann man so machen. 

 

Lg und viel Erfolg damit

Framal

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 6 Stunden schrieb Benutzername123:

Habe ich das soweit richtig verstanden?

Hast du. Ist schon ärgerlich, dass man deiner Frau damit Probleme bereitet hat.Ihre Förderungsquote wäre sicherlich höher gewesen.

vor 7 Stunden schrieb Benutzername123:

Wenn ja, geht es weiter mit der Art zu Riestern:

Ich hoffe trotz der Riestergarantie langfristig mit einer fondsgebundene Rentenversicherung die beste Rendite zu bekommen.
Mein aktueller Plan ist über fiseba von Condor den Congenial riester garant C70 Comfort D abzuschließen:
Produktinfo auf fiseba
https://fiseba.de/pdf/produktinfo_riester_condor.pdf
Fondauswahl
http://www.condor-versicherungen.de/produkte/fonds/gefoerderte-renten/index.html

Was meint ihr dazu. Soweit ein guter Plan?

Ich halte wegen der höheren Kosten nicht viel von fondsgebundenen Rentenversicherungen. Warum nicht ein Fondssparplan?

vor 6 Stunden schrieb Framal:

a) Die Berechnung ist okay. Ich sage es mal so:  Du zahlst 1.025 € selbst ein und kommst "am Endes des Tages"* auf ein Guthaben von 2.100 €. (*So salopp formuliert, wie die Zahlungsströme etwas anders sind.)

Wieso 2.100 €? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Framal

@Knacker,

ui, ui, ui, Du hast Recht, das 3. Kind ist ja noch "in Arbeit", in der Planungsphase so zusagen (übrigens viel Spaß dabei). Korrekt wäre also 1.325 € Eigenanteil bei 2.100 € Gesamtbeitrag. 

 

Zitat

a) Ich halte wegen der höheren Kosten nicht viel von fondsgebundenen Rentenversicherungen. b) Warum nicht ein Fondssparplan?

a) Auch da hast Du Recht, stimme ich grundsätzlich zu. Aber hier haben wir bei 1.325 € Eigenleistung einen Zuschuss i.H.v. 775 € (zukünftig sogar noch zunehmend). Da wiegt das Kostenargument nicht so sehr.  

 

b) Weil einfach nicht mehr bei rumkommt. Du müsstest jetzt einen ETF Sparplan mit 110 € MB gegen einen Riester mit 175 € MB rechnen. Ferner ist es dem Kunden nicht verboten, sollte die Förderung später zurückgehen, DANN einen Sparplan zu machen. Man muss sich doch nicht heute für 30 + x Jahre festlegen. Jetzt gilt es für mich erstmal, die derzeit hohe Förderung mitzunehmen. Ferner ist es ja nicht verboten nebenher noch einen Sparplan machen.

 

MfG

Framal

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Studi24

vor 11 Stunden schrieb Benutzername123:

Mein aktueller Plan ist über fiseba von Condor den Congenial riester garant C70 Comfort D abzuschließen

Machst du aus meiner Sicht keinen Fehler mit, grundsätzlich eine gute Wahl.

 

vor 4 Stunden schrieb Knacker:

Ich halte wegen der höheren Kosten nicht viel von fondsgebundenen Rentenversicherungen. Warum nicht ein Fondssparplan?

Der Tarif ist günstiger als jeder Riester-Fondssparplan, den es aktuell gibt.

 

vor 2 Stunden schrieb Framal:

Da wiegt das Kostenargument nicht so sehr.

Günstiger geht Riestern mit Fonds aktuell nicht.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 20 Stunden schrieb Framal:

@Knacker,

ui, ui, ui, Du hast Recht, das 3. Kind ist ja noch "in Arbeit", in der Planungsphase so zusagen (übrigens viel Spaß dabei). Korrekt wäre also 1.325 € Eigenanteil bei 2.100 € Gesamtbeitrag.

Unabhängig davon bin ich davon ausgegangen, dass er nicht mehr als 1.800 € abzügl. Zulagen einzahlen sollte, weil die restlichen 300 € (bis 2.100 €) eh nicht gefördert aber später steuerpflichtig werden.

vor 18 Stunden schrieb Studi24:

Der Tarif ist günstiger als jeder Riester-Fondssparplan, den es aktuell gibt.

Günstiger geht Riestern mit Fonds aktuell nicht.

Das ist mir neu. Bisher wurde immer gepredigt, dass der Versicherungsmantel viel Geld frisst. Aber was ist mit der Flexibilität? Es wird aber doch so sein, dass bei der Versicherung die Abschlussgebühren vorab abgezogen werden, so dass man bei einem späteren Wechsel oder bei einer vollständigen Entnahme unnötige Kosten verursacht hat.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

@Knacker,

Zitat

… bin ich davon ausgegangen, dass er nicht mehr als 1.800 € abzügl. Zulagen einzahlen sollte …

Ja, ich im 1. Beitrag „eigentlich“ auch, nur in meiner Korrektur habe ich das aus dem Auge verloren. Also, 1025 € zahlen; 1.800 € auf dem Konto, okay?

 

Zitat

… Bisher wurde immer gepredigt, dass der Versicherungsmantel viel Geld frisst. …

Entscheidend ist der gewählt Tarif, nicht die Meinung der Allgemeinheit. (siehe auch unten)

 

Zitat

… Aber was ist mit der Flexibilität? …

a) Siehe Fondsliste. Hänge ich hier nicht dran, die ist aber rel. umfangreich und ausreichend.

b) Du kannst dich wie beim Depot die Rate ändern und auf Gegebenheiten reagieren.

 

Zitat

… Es wird aber doch so sein, dass bei der Versicherung die Abschlussgebühren vorab abgezogen …

 

Kosten 1.- 4. c Jahr.png

 

Man hat nach 5 Jahren insgesamt 5.125,20 € eingezahlt (85,42 € p.M)  und bei 0% Zinsen ein Guthaben von 4.990,60 €. Da sind an laufenden Kosten in 5 Jahren insgesamt 134,60 € weg. Rund 27 € p.a.. 

Hinzu kommen aber 3.875 € an Zulagen. Da muss ich mich nicht an den Kosten hochziehen.

 

Einzig könnte man anmerken, dass ein Riesterprodukt ja nicht 100% der Rate in die gewählten Fonds steckt, sondern zur Sicherung des Garantieguthaben Rendite verloren geht.

Aufteilung Sparrate.PNG

 Die Condor steckt erstmal 100% der Sparrate in die gewählte Fondsstrategie. (siehe oben)

 

Nach etwa 20 Jahren, wenn vielleicht die Zulagen nicht mehr in voller Höhe fließen, hat man bei 25.626 € Einzahlung (bei 6% Rendite) 59.818 € + 15.500 € an Zulagen auf dem Konto. Das schaffst Du mit einem Depot doch nie und nimmer.  

 

Lg

Framal

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Hallo,

 

Ich habe genau die condor comfort d abgeschlossen.

Bei mir steht nun allerdings in der police en anderer rückkaufwert als im Angebot. Ich kann es mir nicht erklären - das würde ja wenn ich es richtig verstehe auf sehr hohe Kosten hinweisen? 

 

 

 

 

88E1C400-6BF1-4C2D-8CE7-D5F888972B5C.jpeg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Wegen der Probleme die Riesterförderung Deiner Frau: Sie kann doch pro Kind 3 Jahre Kindererziehungszeit beantragen, die hintereinandergehängt bis 2024 reichen. Dadurch ist sie unmittelbar förderberechtigt: https://www.fondsportal24.de/html/kindererziehungszeit.html

 

Wenn sich Riestern für sie mehr lohnt, sollte sie es auch machen und die Förderung bekommen. Sie steckt schon eh mehr zurück als Du und ist auf eine Altersversorgung genauso angewiesen.

 

Statt der fondsgebundenen Versicherung würde ich Fairriester nehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Danke schon mal für die ganzen Antworten. Ich kam leider nicht dazu früher etwas zu schreiben.

 

@Framal & @Knacker
Das 1800€ vs 2100€ Thema hat mich auch verwirrt. Ich werde das selbstverständlich so handlen, dass ich möglichst viel Förderung bekomme und keine unnötigen Steuern zahle. Das heißt erst mal ~1800 abzüglich Förderung und nach und nach mehr einzahlten.

 

@Knacker & @Michalski
Fondssparplan und Fairriester klingen natürlich auch interessant. Ich möchte aber eine gewisse Kontrolle über die Fonds haben, also fällt das für mich leider raus.

 

@Michalski
Förderberechtigt ist sie als Beamtin ohnehin. Da sie aber an einer Privatschule arbeitet, zahlt ihr die Schule das Gehalt. Das heißt die müsste ihr eine Auskunft geben, wie viel sie verdient um die Förderung berechnen zu können. Um diese Sachen kümmert sich wiederum eine Steuerfirma oder so, die sich weigert, weil sie der Meinung sind, das Landesamt für Besoldung müsste das machen. Zusätzlich hat sich die Debeka noch dumm angestellt.
Wie auch immer. Da es sich ohnehin erst ab 2 Kinder wirklich lohnt ist noch kein großer Schaden entstanden und jetzt sorg ich halt dafür, dass die Zulagen bei uns ankommen.

 

--------------------------------------------------------------


Ich habe mich bei fiseba gemeldet und werde wohl in der nächsten Woche das ganze abschließen. Einige Fragen werde ich sicherlich noch an den Vermittler dort haben. Hier würde ich aber gerne noch über die Fondsauswahl reden:
Hier noch mal der Link:
http://www.condor-versicherungen.de/produkte/fonds/gefoerderte-renten/index.html

 

Zunächst muss ich einen der 4 Wertsicherungsfonds auswählen. Ich erkenne die Unterschiede zwischen den Fonds nicht so wirklich. Vielleicht kann man es aber auch auf eine einfache Frage beschränken:
Spricht etwas dagegen sich für den ETF (DWS Garant 80 ETF-Portfolio) zu entscheiden?


Nun zur eigentlich Fondsauswahl.
Zunächst mal ist klar, dass hier keine Entscheidung für die Ewigkeit fällt, da ich ja mehrfach im Jahr umschichten kann.
Meine Erfahrungen bzgl Investitionen in Fonds halten sich sehr in Grenzen. Ich nutze die 40€ Vermögenswirksamen Leistungen meines Arbeitgebers für einen Fondsparplan und lege für meine Kinder je 50€ pro Monat in Fondsparplänen an.
Für mich und meine Frau liegt noch unsinnig viel Geld auf einem Tagesgeldkonto, um das ich mich als nächstes kümmern werde. Ich werde mich also intensiver in das Thema Fonds einlesen und das erlangte Wissen auch auf mein Riester-Depot anwenden können.

 

Für den Moment muss ich aber Entscheidungen treffen.
Mir ist es nicht egal, was die Firmen, in deren Anteile ich investiere, für Unfug treiben. Bisher ist auch alles, was ich in Fonds investiert habe in "nachhaltige Fonds" geflossen. Bei der Fondsauswahl von Condor kommt da für mich vor allem der terrAssisi Aktien I AMI in Frage. Ich habe aber keine Ahnung wie sehr ich das Depot diversifizieren soll. Intuitiv hätte ich mal vermutet, dass bis zu 50% in diesen Fond in Ordnung gehen und ich mir für den Rest noch was dazu suchen sollte.

Gut in Frage käme auch noch der Pioneer Fd.Gl.Ecology E ND.
Danach würde ich dann von dem Versuch "nachhaltige Fonds" auszuwählen abrücken und habe nach Fonds gesucht, mit deren aktuellen Portfolios ich immer noch gut leben kann. Dabei habe ich mal die hier ins Auge gefasst und würde daraus noch eine Mischung hinzufügen:
Schroder ISF Gl.Clim.Ch.USD A Acc
FF - Glob.Technology Fund A Dis EUR

So, und jetzt ihr. Ist das vertretbar für den Anfang (oder auch für länger)?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Knacker

vor einer Stunde schrieb Benutzername123:

Förderberechtigt ist sie als Beamtin ohnehin. Da sie aber an einer Privatschule arbeitet, zahlt ihr die Schule das Gehalt. Das heißt die müsste ihr eine Auskunft geben, wie viel sie verdient um die Förderung berechnen zu können. Um diese Sachen kümmert sich wiederum eine Steuerfirma oder so, die sich weigert, weil sie der Meinung sind, das Landesamt für Besoldung müsste das machen. Zusätzlich hat sich die Debeka noch dumm angestellt.

Wie auch immer. Da es sich ohnehin erst ab 2 Kinder wirklich lohnt ist noch kein großer Schaden entstanden und jetzt sorg ich halt dafür, dass die Zulagen bei uns ankommen.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Deine Frau weiß doch zum Jahresende, wie viel sie verdient hat. Dieser Wert gilt dann für das Folgejahr. Also ich an Deiner Stelle würde ich das Riestern der Frau überlassen. Du musst viel mehr Eigenbeitrag leisten als sie und steuerlich bringt es Dir im Augenblick nichts. Aber im Alter ist alles steuerpflichtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Benutzername123

vor 45 Minuten schrieb Knacker:

Das kann ich nicht nachvollziehen. Deine Frau weiß doch zum Jahresende, wie viel sie verdient hat. Dieser Wert gilt dann für das Folgejahr. Also ich an Deiner Stelle würde ich das Riestern der Frau überlassen. Du musst viel mehr Eigenbeitrag leisten als sie und steuerlich bringt es Dir im Augenblick nichts. Aber im Alter ist alles steuerpflichtig.

So wie ich es verstanden habe, ist sie nicht an die benötigten Dokumente zur Beantragung der Zulagen gekommen. Sie hat das mit unterschiedlichen Leuten von der Debeka besprochen und die wussten auch nicht mehr weiter. Ich war nicht involviert, gehe aber einfach mal davon aus, dass sie das schon ordentlich versucht haben. Sie hat es vor ein paar Monaten jedenfalls noch mal versucht und als es immer noch nicht ging, habe ich gesagt, dass ich dann halt die Zulagen nehme. 

Im Übrigen glaube ich nicht, dass der Unterschied so groß ist. Sie verdient nicht viel weniger als ich und sobald die Familiesituation es erlaubt geht erst mal sie von den Stunden hoch und nicht ich. Kann sein, dass sie dann phasenweise mehr als ich verdient.

Grundsätzlich wäre es anders schon besser, aber bevor ich da ewig drauf warte bis sich was tut und meine Frau noch mal das riesen Generve hat, mach wir es jetzt lieber so rum. 

 

Edit: Sagen wir mal wir arbeiten in ein paar Jahren beide 90%. Dann müsste jeder auf 2100 (+60 inzwischen?) aufstocken um die vollen Zulagen zu bekommen. Da gibts dann keinen Unterschied mehr. Eine gewisse Differenz ergibt sich nur für die nächsten paar Jahre. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden