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Frage zum Short selling bei Tesla

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Geschrieben

Guten Tag,

 

ich habe eine Frage zu der aktuellen short situation, im speziellen bei Tesla. Es gibt ja Angaben, dass ein Teil der Aktien ca 20% (?) ausschließlich Leerverkäufe sind.

 

Desweiteren habe ich auch erst kürzlich von einem "berühmten tesla-short seller" gelesen, der ca 20% (?) seines eigenen Portfolios ausschließlich dafür nutzt Tesla zu "shorten", ich gehe davon aus, dass er nicht mehr so berühmt und gefragt wäre, wenn er damit hohe Verluste einfahren würde.

 

Sicher lassen sich die massiven Kursschwankungen nicht mehr mit dem normalen Verhalten der Privatanleger erklären, sodass ich schlussfolgere, dass es mit dem Shorten zusammenhängt.

 

Es gibt ja Annahmen, dass ab irgend einem Kurs die short seller so viel Geld verloren haben müssten, dass sie auch Ihr Interesse daran verlieren. Aber das lese ich schon eine Weile und ist nicht eher die hohe Volatilität der Anreiz für die massiven Investitionen?

 

Und die Frage die mich am meisten beschäftigt, könnte es theoretisch möglich sein, dass diese berühmten short seller sich jeden Tag in der Whatsapp Gruppe Bescheid sagen, wann es Heute soweit ist und dann alle massiv leerverkaufen und das im zweistelligen Milliardenbereich, sodass der Kurs automatisch einstürzt, sie somit den Kurs manipulieren und die Angst der Privatanleger nutzen die das ganze dann noch anfeuern?

 

Oder würde da die SEC sofort eingreifen?

 

Vielen Dank im Voraus.

 

Gruß

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Geschrieben

Für jeden der Short geht gibt es jemanden der Long geht. Glaubst du dass die Long geher sich alle in einer WhatsApp Gruppe verabreden: heute hauen wir die sporties mal so richtig in die Pfanne?

 

im Fall Tesla gibt es sogar ganz sicher einen der Long ist und gerne mal die shortis verbrennen möchte, gerne auch über Social Media =Twitter und mit Ankündigungen tesla von der Börse nehmen zu einem absurd hohen Preis.

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Geschrieben · bearbeitet von Runze

Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr Qualität von diesem Forum erhofft.

 

Aktuell sind es wohl 1:4 die shorten, 75% Long, zum long gehen braucht man sich nicht verabreden, auch wenn ein short squeeze ein durchaus bekannteres Szenario ist als ein "Long squeeze", aber woher nehmen die Shorties ihre Informationen denn, der komplette Medienwald schreit "kauft Tesla" und der Kurs stürzt seine typischen 10% pro Tag ein.. und das vor allem immer zuerst Nasdaq dann Europa, was wahrscheinlich bei einem Ami-Papier normal ist, aber die hohe Volatilität hängt bei Tesla, laut den Experten, mit der hohen Short Beteiligung zusammen und nun frage ich mich wie sich so etwas organisiert, gehen die automatisch short sobald der Kurs fällt oder welche Indikatoren werden da verwendet?

 

Ich sage ja nicht, dass die sich gegen Tesla verschwören, sondern möchte lediglich verstehen, wie so etwas profitabel über längere Zeiträume funktioniert. Sind die so gut, dass die ihre Limits perfekt kennen oder steckt da mehr dahinter?

Meine Idee ist lediglich, dass sie ja ineffizienter wären, wenn sie sich nicht absprechen, wenn sie doch das selbe Ziel verfolgen und so auch Effektiver arbeiten könnten.

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

Um darüber zu diskutieren müsste man zuerst mal definieren was man unter "short-selling" überhaupt versteht.

Meiner Meinung nach gibt es diverse Möglichkeiten eine Aktien zu "shorten"

 

1. Kauf von Put-Optionen/Put-OS/diverse Zertifikate die an fallenden Kursen partizipieren

Vorteil: Verlustrisiko begrenzt auf den Kapitaleinsatz

Nachteil: Verlust bei steigender Vola, Verlust von Zeitwert

 

2. Aktien leihen und verkaufen (Leerverkäufe)

Vorteil: sehr geringer Kapitaleinsatz, kein Verlust durch Vola

Nachteil: unbegrenztes Verlustrisiko

 

3. short Call - Verkauf von Call-Optionen

Vorteil: Gewinn über den Zeitwert, Geringer Kapitaleinsatz

Nachteil: unbegrenztes Verlustrisiko, begrenztes Gewinnpotenzial (Prämie)

 

Gerade bei Tesla, wo die Optionsprämien sehr sehr hoch sind, würde ich Variante 3 auf jeden Fall Variante 1 vorziehen.

Und auch mit dieser Variante kann man in Phasen wo die Aktie steigt sogar noch Gewinne machen, wenn die Aktie nicht sehr stark steigt.

 

Beispiel:

short Call mit Strike 360 USD bis Januar 2020. Prämie 81,60 USD.

Das heißt, die Aktie könnte theoretisch 22% steigen und du hast mit dieser Variante immernoch nichts verloren.

Das Ganze kann man natürlich je nach Meinung und Risikobereitschaft deutlich aggressiver ausgestalten.

 

Zu der Theorie, dass sich die Shortseller "absprechen". Nein, das würde ich mal nicht unterstellen. Auch weil die Quote an Shortpositionen kaum signifikant abnimmt. Das wäre dann aber ja der Fall, wenn die Short-Gemeinde immer wieder rein und raus hüpft. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall.

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Geschrieben

vor 18 Minuten schrieb Runze:

aber woher nehmen die Shorties ihre Informationen denn,

 



der komplette Medienwald schreit "kauft Tesla" und der Kurs stürzt seine typischen 10% pro Tag ein..

 

Ich könnte jetzt sagen: Die Shorties können Bilanzen und Verkaufszahlen lesen.

Aber das ist sicherlich zu einfach.

Natürlich sind viele Shorties in ihrer Blase gefangen, wie auch viele Tesla-Fans.

Schau dir doch einfach den Tesla-Thread an. Da siehst du woher die Infos kommen und wie sie von der einen oder anderen Seite interpretiert werden.

Auf die Medien würde ich jedenfalls nichts geben. Wenn jemand überhaupt keine Ahnung hat, dann die.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 26 Minuten schrieb Runze:

Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas mehr Qualität von diesem Forum erhofft.

Und übrigens:

 

Jemand, der so schreibt. Sollte sich tunlichst nicht über fehlende Qualität beschweren:

Zitat

 

Aktuell sind es wohl 1:4 die shorten, 75% Long, zum long gehen braucht man sich nicht verabreden, auch wenn ein short squeeze ein durchaus bekannteres Szenario ist als ein "Long squeeze", aber woher nehmen die Shorties ihre Informationen denn, der komplette Medienwald schreit "kauft Tesla" und der Kurs stürzt seine typischen 10% pro Tag ein.. und das vor allem immer zuerst Nasdaq dann Europa, was wahrscheinlich bei einem Ami-Papier normal ist, aber die hohe Volatilität hängt bei Tesla, laut den Experten, mit der hohen Short Beteiligung zusammen und nun frage ich mich wie sich so etwas organisiert, gehen die automatisch short sobald der Kurs fällt oder welche Indikatoren werden da verwendet?

 

Ich sage ja nicht, dass die sich gegen Tesla verschwören, sondern möchte lediglich verstehen, wie so etwas profitabel über längere Zeiträume funktioniert. Sind die so gut, dass die ihre Limits perfekt kennen oder steckt da mehr dahinter?

Meine Idee ist lediglich, dass sie ja ineffizienter wären, wenn sie sich nicht absprechen, wenn sie doch das selbe Ziel verfolgen und so auch Effektiver arbeiten könnten.

 

Wild aneinandergereihte Halbsätze zu einem rießigen Schachtelsatz vereint.

Wenn du eine vernünftige Antwort willst, solltest du vielleicht erstmal stukturiert ausdrücken, was du überhaupt wissen möchtest.

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Geschrieben

Mal eine allgemeine Anmerkung zu der Ausgangsfrage: Short-Positionen bedeuten nicht automatisch, dass jemand der Basis-Aktie gegenüber pessimistisch gestimmt ist. Es kann sich auch schlicht um Absicherungsgeschäfte handeln. Diese können Banken, Market-Maker, Halter von Anleihen und viele Andere eingehen, nur um eine bestimmte Strategie umzusetzen. Schon alleine deshalb wird man bei eigentlich jeder größeren Aktiengesellschaft auch Short-Positionen vorfinden, was aber nicht zwangsläufig heißt, dass die alle den Untergang dieses Unternehmens herbeischwören/-sehnen. 

 

Bei Tesla sind es natürlich viele, die auf der Short-Seite stehen, was sicherlich mit der schlechten Bilanz und der Geldknappheit des Unternehmens zu tun hat. Wenn man Short-Positionen bei AGs heranzieht, dann müsste man sie eher in Relation zum Marktumfeld betrachten, um sie als eher hoch oder gering einstufen zu können.

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On 12/10/2018 at 5:33 PM, Dandy said:

Mal eine allgemeine Anmerkung zu der Ausgangsfrage: Short-Positionen bedeuten nicht automatisch, dass jemand der Basis-Aktie gegenüber pessimistisch gestimmt ist. Es kann sich auch schlicht um Absicherungsgeschäfte handeln. Diese können Banken, Market-Maker, Halter von Anleihen und viele Andere eingehen, nur um eine bestimmte Strategie umzusetzen. Schon alleine deshalb wird man bei eigentlich jeder größeren Aktiengesellschaft auch Short-Positionen vorfinden, was aber nicht zwangsläufig heißt, dass die alle den Untergang dieses Unternehmens herbeischwören/-sehnen. 

 

Bei Tesla sind es natürlich viele, die auf der Short-Seite stehen, was sicherlich mit der schlechten Bilanz und der Geldknappheit des Unternehmens zu tun hat. Wenn man Short-Positionen bei AGs heranzieht, dann müsste man sie eher in Relation zum Marktumfeld betrachten, um sie als eher hoch oder gering einstufen zu können.

 

Vielen Dank für die Perspektive, ich schlussfolgere daraus, dass ein Großteil dieser Geschäfte, abseits der Kritiker und "Short-Profis", bewusst als Verluste abgeschrieben werden, mit dem Versicherungsgedanken im Hintergrund.

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On 12/10/2018 at 4:37 PM, DrFaustus said:

Und übrigens:

 

Jemand, der so schreibt. Sollte sich tunlichst nicht über fehlende Qualität beschweren:

 

Wild aneinandergereihte Halbsätze zu einem rießigen Schachtelsatz vereint.

Wenn du eine vernünftige Antwort willst, solltest du vielleicht erstmal stukturiert ausdrücken, was du überhaupt wissen möchtest.

Vielen Dank für deine konstruktive Kritik, es war selbstverständlich nicht meine Absicht meine Sätze zu kompliziert zu formulieren. Ich hatte, auf Grund der Qualität der Antwort, keine Motivation mehr Zeit für die Reaktion aufzuwenden.

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