Anfänger, weg von der Hausbank zum Online Broker

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Hallo zusammen,

 

ich heiße Flo und bin 28 Jahre alt.

Ich spare wie viele Menschen mein Geld bei einer Volksbank, warum? Man ist damit groß geworden, Eltern haben bereits ein Konto usw.

 

mit zunnehmendem Alter mache ich mir Gedanken ob der Finanzberater der Hausbank wirklich die beste Wahl ist.

Ich fange an - klassisch - über Freunde Kontakt zu einem "unabhängigen" Finanzberater aufzubauen. Die größte eigenständige Finanzberatung.

 

Bei beiden wird schnell klar, der Weg führt weg vom Sparbuch hin zu Sparplänen in Form von aktiven Fonds.

Neben den 5% Ausgabeaufschlag fallen auch noch laufende kosten an.

Natürlich wurde darauf hingewiesen, wenn auch die laufenden Kosten eher schön gerechnet werden.

Die 5% Ausgabeaufschlag soll man als bezahlung sehen, dass man eine individuelle Betreuung bekommt. (auf Frage, dass es die gleichen Produkte online für 0% gibt)

 

Nun man spart, Monat für Monat, sein Geld. Verfolgt den Verlauf, ich stelle fest, bezogen auf meine monatlichen käufe und den Gegenwert verliere ich mehr Geld.

Ich wende mich mit Fragen zu dem Produkt an den Finanzberater und merke, so gerne und Zeitintensiv wie beim Verkauf der Produkte, kann man sich jetzt nicht mehr um mich kümmern.

Außerdem hört man aus dem Umkreis der Finanzberater wie einfach es doch sei, mit dummen Kunden, viel Geld zu verdienen.

Das steigert natülich nicht das Vertrauen und man überlegt zunnehmend nicht selbst einer der "Dummen " zu sein.

 

Ich zahle jeden Monat über 70€ Ausgabe Aufschläge für einen "Service" mit dem ich nicht zufrieden bin.

Nun würde ich gerne meine monatlichen Sparraten anders Anlegen und mich selber besser informieren.

 

 

Ich habe Angefangen mich in den doch recht vielen Beirägen einzulesen.

Nun würde ich euch bitten, mein Vorhaben zu beurteilen, vll. habt ihr Anregungen oder Hinweise auf Stolpersteine.

 

1.)

Gibt es einen deutlichen Vorteil den ich bewahre, wenn ich bei einem/ zwei Finanzberater bleibe? Habe ich evtl. etwas nicht bedacht.

 

Zu meiner aktuellen Situaton

 

Ich spare monatlich 1200,-, gleich verteilt auf 3 DWS Fonds

- DWS Top Dividende

- DWS Deutschland

- DWS Vermögensildung

Einmal Anlagen über DWS Concept Kaldemorgen

 

VR

100,- monatlch Union Kontrolliert ( alternative zum Sparbuch, einziger ohne Ausgabeaufschlag)

200,- monatlich Union Global

30,- monatlich Union Favorit

 

Außerdem ist ein Bausparvertrag vorhanden, der jedoch im Moment mit nur 50,-pro Monat , eher ruht.

 

145 fließt in die RiesterRente UNI Global Vorsorge, auch wenn man hier meist nichts gutes liest, möchte ich das noch nicht angehen.

 

 

Ich würde gerne mit ETFs einsteigen, diese scheinen recht Pflege leicht, evlt. kann man über den Kauf von einzel Posten etwas später nach denken.

Grundsätzlich

die Rente mit 145,- weiter besparen

50,- für den Bausparvertrag

100,- weiterhin in Union Kontrolliert ( Art Sparbuch)

 

Die restlichen 1430 Euro

verteilt auf 2 ETFs

Einen Weltweiten

einen Europaweiten

 

Die anderen Sparpläne nicht weiter besparen jedoch ersteinmal nicht verkaufen.

(5% sind ja bereits bezahlt) Evtl. aber alle in ein Debot übernehmen. ( Hierzu muss ich erst weiter lesen)

Aktueller "Sparwert" ohne Rente beträgt Rund 72000 Euro.

 

 

Was haltet ihr davon nur auf 2 ETFs aufzuteilen, ist das zu einseitig?

Ergibt es Sinn, einmal Anlagen eher auf einen höheren Sparplan von 6 Monaten zu verteilen um Schwankungen auszugeichen?

 

Flo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by Theresnowayout

vor 4 Stunden schrieb Florian90:

 

 

Ich zahle jeden Monat über 70€ Ausgabe Aufschläge für einen "Service" mit dem ich nicht zufrieden bin.

 

 

Zitat

 

 

Ich habe Angefangen mich in den doch recht vielen Beirägen einzulesen.

Nun würde ich euch bitten, mein Vorhaben zu beurteilen, vll. habt ihr Anregungen oder Hinweise auf Stolpersteine.

 

1.)

Gibt es einen deutlichen Vorteil den ich bewahre, wenn ich bei einem/ zwei Finanzberater bleibe? Habe ich evtl. etwas nicht bedacht.

Bestandsprovision für die Bank vergessen ....jedes Jahr Zahlemann .. :-)

 

Bevor ich mit ETF anfange , oder aktiv weitermache würde ich mir einen günstigen Broker suchen.

 

mfg Rene

 

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Wenn du die Altbestände nicht verkaufen willst sondern "bei Null" mit ETF-sparen starten willst dann tu doch besser alles in einen einzigen weltweiten ETF bis die Depotgrösse dieses ETFs weitere Difersifikation rechtfertigt. Willst du umschichten, könnte man das nochmals überdenken.

 

Die Frage ist ja auch, wo du hinwillst. Willst du Renditestark sparen und dich nicht um viel kümmern müssen, oder hast du Freude dran deine Wertpapier-Anlage beständig zu optimieren.

 

Aber egal ob du deine Altbestände halten oder umschichten willst, höre auf meinen Vorredner und such dir (in allrer Ruhe) einen günstigen Broker. Bei dem du dann auch kostengünstigst in ETFs sparen kannst.

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vor 2 Stunden schrieb Chevprolet:

Aber egal ob du deine Altbestände halten oder umschichten willst, höre auf meinen Vorredner und such dir (in allrer Ruhe) einen günstigen Broker. Bei dem du dann auch kostengünstigst in ETFs sparen kannst.

Ich würde mir erst die ETFs suchen die ich haben möchte und erst danach den Broker, bei dem es die von mir gewünschten ETF zu den für mich besten Konditionen gibt.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Die restlichen 1430 Euro

verteilt auf 2 ETFs

Einen Weltweiten

einen Europaweiten

Warum explizit Europa übergewichten? Welt + Schwellenländer reicht aus. Oder auch nur ein ETF auf den All Country World. Wenn du Europa explizit wegen einer BIP Gewichtung haben möchtest, dann muss dir klar sein, dass du damit nicht zwangsweise besser bist als mit einer Gewichtung nach Marktkap.

 

 

Ich kenne die Konditionen deiner bisherigen Anlage nicht aber wenn zu den normalen Verwaltungsgebühren zusätzlich jährlich sowas wie "Bestandsprovision" anfällt, würde ich das ganze auflösen und in ETFs stecken.
Warum würdest du die aktiven Fonds behalten wollen? Weil du warten willst bis diese im Plus sind? Das wäre ein typischer Fehler. Trenn dich von Anlagen die du mit dem heutigen Wissen nicht mehr kaufen würdest.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Ergibt es Sinn, einmal Anlagen eher auf einen höheren Sparplan von 6 Monaten zu verteilen um Schwankungen auszugeichen?

Kann man machen, damit reduziert man das Risiko alles für den höchsten Preis zu kaufen. Damit sinkt aber auch die Rendite, sollten die Preise steigen. Es ist eher eine psychologische Sache. Wenn du dich damit wohler fühlst, dann streck die Anlage über 6 Monate.

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Posted · Edited by Walter White

vor 10 Stunden schrieb Florian90:

Was haltet ihr davon nur auf 2 ETFs aufzuteilen, ist das zu einseitig?

Nicht viel, warum ließt du unten im Link ETF Kochrezept.

 

vor 6 Stunden schrieb Theresnowayout:

Bevor ich mit ETF anfange , oder aktiv weitermache würde ich mir einen günstigen Broker suchen

 

Falscher Ansatz, erst Produkt(e) wählen, dann geeigneten Broker.

 

vor 10 Stunden schrieb Florian90:

wenn ich bei einem/ zwei Finanzberater bleibe?

 

Wir nennen sie hier liebevoll Verkäufer . Spreche sie doch mal gezielt auf kostenlose ETFs an und schaue dir die Reaktionen an.

 

Ich schlage vor vor dem Aufräumen der Baustelle (mal wieder) die Stickys zu lesen, aber gefühlt schreibe ich das schon täglich. :-*

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/37453-informationen-für-neue-nutzer/

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/ 

 

Liebevoll gepflegt, und wird immer noch aktualisiert, hier noch mal ein Danke an @Ramstein

 

vor 10 Stunden schrieb Florian90:

Neben den 5% Ausgabeaufschlag fallen auch noch laufende kosten an.

 

Ein teurer Fehler.

 

https://www.finanzen.net/ratgeber/wertpapiere/fondsdiscount-fonds-ohne-ausgabeaufschlag-kaufen

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by Florian90

vor 6 Stunden schrieb Chevprolet:

Die Frage ist ja auch, wo du hinwillst. Willst du Renditestark sparen und dich nicht um viel kümmern müssen, oder hast du Freude dran deine Wertpapier-Anlage beständig zu optimieren.

 

Ich denke das sich diese Freude daran entwickeln kann, jedoch ist das nicht von heute auf Morgen erledigt.

Erstes gestecktes Ziel ist es 100k bis zum 30. anzusparen. und dann muss man weiter schauen.

Ob es möglich ist bis zum 40. 500k zusammen zu bekommen. Bei der aktuellen Sparrate ohne Einmalzahlungen sind wohl eher 400k realitisch 

 

Da sind aber ja viele Variablen die jetzt noch garnicht absehbar sind, z.B. Kinder / Job

 

vor 3 Stunden schrieb intInvest:

Warum würdest du die aktiven Fonds behalten wollen? Weil du warten willst bis diese im Plus sind? Das wäre ein typischer Fehler. Trenn dich von Anlagen die du mit dem heutigen Wissen nicht mehr kaufen würdest.

 

 

 

Genau das hatte ich mir gedacht

vor 2 Stunden schrieb Walter White:

 

Ich schlage vor vor dem Aufräumen der Baustelle (mal wieder) die Stickys zu lesen, aber gefühlt schreibe ich das schon täglich. :-*

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/37453-informationen-für-neue-nutzer/

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/ 

 

Liebevoll gepflegt, und wird immer noch aktualisiert, hier noch mal ein Danke an @Ramstein

 

 

Ein teurer Fehler.

 

https://www.finanzen.net/ratgeber/wertpapiere/fondsdiscount-fonds-ohne-ausgabeaufschlag-kaufen

 

 

 

 

 

Danke, ich werde in den Stickys heute Abend weiter lesen. Viele Infos die teilweise auch verunsichern.

Der Berater/Verkäufer gibt natürlich immer das Gefühl, alles richtig zu machen. Die Realität sieht anders aus aber das richtige vom falschen zu Unterscheiden fällt auf den ersten Blick nicht so leicht.

 

Vielen Dank erstmal für das Feedback.

 

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Mach dir mal keine Gedanken, lesen bildet und bis her wurde jedem lernwilligem hier geholfen. Du hast ja schon mal ambitionierte Ziele, das spricht für dich. Lese in Ruhe die Stickeys mit allen Links, ja das dauert etwas, aber danach bist du schon 5 Schritte weiter und es kommen sicherlich neue Fragen. Ich hatte mit Anfang 20 auch Fehler gemacht, nur da gab es noch nicht so wirklich das I-Net wo ich mal schnell fragen/nachlesen konnte. Daher musste ich meine Produkte (Union Investment) und mich selbst hinterfragen ob ich das möchte. Heute weiß ich was ich will und kenne auch das mein Risiko. Das sind deine beiden Vorteile, die dir in die Karten spielen,  jung und Infos on mass. :thumbsup:

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vor 21 Stunden schrieb intInvest:

Ich würde mir erst die ETFs suchen die ich haben möchte und erst danach den Broker, bei dem es die von mir gewünschten ETF zu den für mich besten Konditionen gibt.

 

Bedenke Aktionen bzw., kostenlose Sparpläne etc.. dauern meist nicht ewig.

 

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vor einer Stunde schrieb Theresnowayout:

Bedenke Aktionen bzw., kostenlose Sparpläne etc.. dauern meist nicht ewig.

Ich habe geschrieben "mit den für mich besten Konditionen", das muss nicht zwangsweise kostenlos sein. Nach wie vor gilt hier, erst Produkt suchen, dann den dazu passenden Anbieter (ob kostenlos oder nicht).


Als Anmerkung:
Bei OnVista sind die Sparpläne seit langer Zeit kostenlos und das ohne Aktion. Natürlich kann OnVista das jederzeit ändern, es ist aber keine von vornherein begrenzte Aktion.

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Guten Abend,

 

nach ein paar Abenden lesen ist noch nicht alles klar aber doch schon besser.

Dank geht an Ramstein, wirklich gut strukturierte Infos.

 

Ich werde also eine Grundstätzliche Verteilung von 30/70 anstreben. "Sichere" Anlagen zu Aktien.

Rund 20.000 im Bauspar/Tagesgeld

52.000 in ETFs

 

Derzeit sind es eher 40/60.

Ich werde also ersteinmal fast 100% in die ETFs legen bis die Gewichtung wieder passt.

 

Bei der Aufteilung bin ich noch nicht schlüssig.

Was heißt hoher Anlage Betrag, dass ist ja für jeden relativ.

 

strebe ich eine

Welt: 70%

Emerging Markets: 30%

Verteilung an, ist der rebalancing  Aufwand geringer als bei einer

 

 

Europa: 26%

Nordamerika: 26%

Pazifik: 8%

Emerging Markets: 26%

Frontier Markets: 4%

Small Caps: 10%

 

Nur hab ich bei der zweiten Variante eher die Möglichkeit genauer Einfluss zu nehmen mit einem rebalancing, sehe ich das richtig?

Oder bin ich hier auf dem Holzweg.

 

Ausschlag gebend sind die Kosten und die größe des ETFs, damit kann ich es vermeiden direkt einen ETF zu erwichen, der nach 6 Monaten geschlossen wird.

Evtl. noch der Einfachheit halber, versuchen bei einem Broker zu bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by nikolov

vor 11 Stunden schrieb Florian90:

Nur hab ich bei der zweiten Variante eher die Möglichkeit genauer Einfluss zu nehmen mit einem rebalancing, sehe ich das richtig?

Oder bin ich hier auf dem Holzweg.

Das Rebalancing findet zunächst mal zwischen den Risikoklassen, d.h. zwischen risikoarmem und risikoreichen Anteil statt. Das ist wichtig, um das Risikolevel auf erträglichem Niveau zu halten. Erst dann betrachtet man das Rebalancing innerhalb einer Risikoklasse.

 

Was das angeht ist die zweite Variante zunächst mal kleinteiliger. Dadurch wird es unwahrscheinlich, kostengünstig mit wenigen Transaktionen die gewünschte Verteilung wieder hinzubekommen.

 

Beispiel:

Ausgehend von der 70:30 Verteilung für Aktien:Tagesgeld und World:Emerging Markets (EM), d.h. zu Beginn hat man 49% in Aktien World, 21% in Emerging Markets, 30% in Tagesgeld (ges. 100%).

Nach einem Jahr haben wie 60% Aktien und 40% Tagesgeld, wobei sich die Aktien zu 80% World und 20% Emerging Markes aufteilen, d.h. 48% Aktien World, 12% Emerging Markets, 40% Tagesgeld.

Ich packe mit einer Transaktion ca. 10% vom Tagesgeld in die Emerging Markets und bin fertig.

 

Versuch das mal so elegant mit der 6er ETF-Kombi. Um gegenüber der relativ einfachen 70:30 Aufteilung im Vorteil zu sein, muss der ETF-Zoo diese Transaktionskosten über eine entsprechende Mehrrendite wieder wettmachen. Die ist aber nicht garantiert - im Gegensatz zu den Kosten.

 

vor 11 Stunden schrieb Florian90:

Ausschlag gebend sind die Kosten und die größe des ETFs, damit kann ich es vermeiden direkt einen ETF zu erwichen, der nach 6 Monaten geschlossen wird.

Evtl. noch der Einfachheit halber, versuchen bei einem Broker zu bleiben.

Für die Kosten gibt's den passenden Sticky von Holzmeier.

Die Fondsgröße wird gerne überschätzt. Laut einschlägiger Finanzliteratur ist man ab ca. 50 Mio. Fondsgröße auf der sicheren Seite, vor allem wenn der Fonds schon einige Jahre am Markt ist.

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Spare bloß nicht mehr in den Privatfonds Kontrolliert. 

DE000A0RPAM5

 

Dies als Sparbuchersatz zu sehen ist eine Falschberatung

 

Absoluter Grottendachfonds mit fast 2% Kosten p.a.

 

Dieses Jahr bei ca. -5%

 

https://www.fondsweb.com/de/DE000A0RPAM5

 

Schlimm genug, dass dies einer der größten Fonds Deutschlands ist mit über 18 Mrd. Volumen

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Schau dir doch nochmal die Bedingungen des Bausparvertrags genau an. 

Normalerweise fallen die Kosten von meist 1,0% - 1,6% am Anfang an und sind damit längst bezahlt, die laufenden Verwaltungskosten sind i. d. R.zu vernachlässigen. 

Wenn der Sparzins annehmbar ist, evtl. ein Bonus bei Nichtannahme des Kredits ausbezahlt wird, würde ich die erlaubte Regelsparsumme von 3 Promille(?) der Bausparsumme monatlich einzahlen und die Anlage z. B. gedanklich dem Anleihenteil zurechnen. 

Die meisten Kassen sträuben sich bei besser verzinsten Verträgen darüber hinaus gehende Zahlungen anzunehmen. 

 

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Am 12/9/2018 um 23:54 schrieb Florian90:

mit zunnehmendem Alter mache ich mir Gedanken ob der Finanzberater der Hausbank wirklich die beste Wahl ist.

 

145 fließt in die RiesterRente UNI Global Vorsorge, auch wenn man hier meist nichts gutes liest, möchte ich das noch nicht angehen.

Hallo Florian,

ich glaube nicht dass du bei einem Finanzberater warst. Den hättest du auf Stundenbasis bezahlen müssen. Du warst statt dessen bei einem Bankberater, der die Bank berät und auf Provisionsbasis bezahlt wird. Dem kannst du nicht vorwerfen, dass er auch von irgend etwas leben will.

 

Du willst weiter Riestern obwohl dir bewusst ist dass es unsinnig ist? So wird das mit der Finanzplanung nichts. Dem Bankberater gönnst du die Provision nicht, aber dem Versicherungsmakler umso mehr?

 

Die Frage die du dir stellen solltest ist wie viel Zeit du im Monat für das Investieren aufwenden kannst und willst. Danach entscheidet sich dann ob du ein aktiver oder passiver Investor wirst. ETFs sind eine mögliche Lösung für passives Investieren.

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Ich würde auch ernsthaft ins Auge fassen die Altbestände an aktiven Fonds zu verkaufen, selbst wenn du damit Verluste realisieren solltest. Das Hauptproblem bei aktiven Fonds ist nicht so sehr der Ausgabeaufschlag, der schon schlimm genug ist, sondern die laufenden Kosten die jedes Jahr anfallen. Auf die Dauer schlagen diesese Kosten deutlich stärker ins Gewicht als ein einmaliger Ausgabeaufschlag.

 

 

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vor einer Stunde schrieb Malvolio:

Ich würde auch ernsthaft ins Auge fassen die Altbestände an aktiven Fonds zu verkaufen, selbst wenn du damit Verluste realisieren solltest. Das Hauptproblem bei aktiven Fonds ist nicht so sehr der Ausgabeaufschlag, der schon schlimm genug ist, sondern die laufenden Kosten die jedes Jahr anfallen. Auf die Dauer schlagen diesese Kosten deutlich stärker ins Gewicht als ein einmaliger Ausgabeaufschlag.

 

Alle Pauschalurteile sind Unfug. :P

 

Ich erfasse die Performance für meine Assetklassen und die aktiven Fonds (die ich habe) sehen dabei nicht schlecht aus. Warum sollte ich die verkaufen?

 

Bildschirmfoto 2018-12-20 um 11.01.15.png

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vor 3 Stunden schrieb Ramstein:

 

Alle Pauschalurteile sind Unfug. :P

 

Ich erfasse die Performance für meine Assetklassen und die aktiven Fonds (die ich habe) sehen dabei nicht schlecht aus. Warum sollte ich die verkaufen?

 

Bildschirmfoto 2018-12-20 um 11.01.15.png  1   69 kB

 

Welche aktiven Fonds hast du denn? Wenn ich mir die Performance seit 2009 ansehen, dann scheinen mir ETFs in den meisten Jahren doch deutlich besser zu laufen.

 

Wie läuft eigentlich das "Hirnriss-Portfolio"? ;)

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vor 14 Stunden schrieb Marfir:

Hallo Florian,

ich glaube nicht dass du bei einem Finanzberater warst. Den hättest du auf Stundenbasis bezahlen müssen. Du warst statt dessen bei einem Bankberater, der die Bank berät und auf Provisionsbasis bezahlt wird. Dem kannst du nicht vorwerfen, dass er auch von irgend etwas leben will.

 

Du willst weiter Riestern obwohl dir bewusst ist dass es unsinnig ist? So wird das mit der Finanzplanung nichts. Dem Bankberater gönnst du die Provision nicht, aber dem Versicherungsmakler umso mehr?

 

Die Frage die du dir stellen solltest ist wie viel Zeit du im Monat für das Investieren aufwenden kannst und willst. Danach entscheidet sich dann ob du ein aktiver oder passiver Investor wirst. ETFs sind eine mögliche Lösung für passives Investieren.

Nunja, ich denke man kann es nennen wie man mag. 

Der eine ist der Bankberater der andere nennt sich Finanzberater.

 

Die Sache ist, dass man auch gute Dinge über die RiesterRente liest.

Mein größtes Problem liegt darin, dass es scheinbar viele verschiedene Wege gibt.

Kein klares gut/schlecht.

Viele Meinungen,

technische Themen sind da meist einfacher.

Ein L Wasser braucht x sek. bei Energy Y, um zu kochen. Da gibt es keine zwei Meinungen.

 

Dauerhaft werden wahrscheinlich 1-2 h pro Woche realistisch sein.

Bis her bin ich der Meinung, ich muss mich erstmal auch hauptsächlich darum bemühen, Geld zu verdienen um es überhaupt anzulegen.

Also eher passiv, bei der Zeit ?!

 

Ich habe mich schon gedanklich damit abgefunden, meine Anteile zu verkaufen.

Meine größte Sorge sind die beiden Gespräche mit den Verkäufern...

Das ich Verluste mache, ja.

Ich bin 28, es wird vll auch nochmal passieren das ich irgendwo Geld verliere.

Ich hoffe nur nicht 2 mal an der gleichen Stelle.

 

Zu dem Bausparer muss ich mal nachsehen nach meinem Urlaub.

Ich befürchte da gibt es jedoch nur 0,25% Sparzins.

 

 

Danke für eurer Feedback 

 

 

 

 

 

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vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Die Sache ist, dass man auch gute Dinge über die RiesterRente liest.

Mal unabhängig vom Vertrag: "Riester" ist eine gute Sache.... wenn man zu einer passenden Zielgruppe gehört. Und es ist Geldverschwendung, wenn man nicht dazu gehört. Um herauszufinden, zu welcher Zielgruppe du gehörst, kann der (zugegeben: veraltete) Riestersticky von polydeikes beitragen. In Anbetracht der ca. 40 Jahre die noch zwischen dir und deiner Rente liegen und den bis dahin zu erwartenden gesetzlichen Änderungen kann dir aber trotzdem niemand sagen, ob "Riester" tatsächlich sinnvoll ist für dich.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Ein L Wasser braucht x sek. bei Energy Y, um zu kochen. Da gibt es keine zwei Meinungen.

Es fängt schon damit an, dass es länger dauert, wenn du keinen Deckel auf dem Topf hast. :P

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Bis her bin ich der Meinung, ich muss mich erstmal auch hauptsächlich darum bemühen, Geld zu verdienen um es überhaupt anzulegen.

Also eher passiv, bei der Zeit ?!

Ich meine: ja.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Ich habe mich schon gedanklich damit abgefunden, meine Anteile zu verkaufen.

Meine größte Sorge sind die beiden Gespräche mit den Verkäufern...

Das ich Verluste mache, ja.

Hast du Sorge, dass die beiden dich belabern? Kannst du den Verkauf nicht einfach schriftlich beauftragen?

 

Zu den Verlusten: die hättest du wahrscheinlich auch, wenn du in ETFs investiert hättest (wenn auch nicht in der Höhe...). Momentan geht es eben abwärts. Also ärgere dich nicht über die Verluste, sondern sieh zu, dass du nicht weiter in teure Produkte sparst.

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vor 23 Stunden schrieb Malvolio:

Ich würde auch ernsthaft ins Auge fassen die Altbestände an aktiven Fonds zu verkaufen, selbst wenn du damit Verluste realisieren solltest.

Die Verluste, kann man dann später mit Gewinnen verrechnen, also halb so wild.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Nunja, ich denke man kann es nennen wie man mag. 

Der eine ist der Bankberater der andere nennt sich Finanzberater.

Man muss das im Kontext sehen. Ein Berater der Bank wird dir natürlich die von der Bank vertriebenen Produkte verkaufen. Das ist natürlich nur selten eine maßgeschneiderte Lösung die optimal für dich ist.

Das heißt natürlich nicht, dass jeder Honorarberater dir immer die optimale Lösung präsentiert, aber tendenziell wird man hier wirklich besser beraten.

 

Meiner Meinung nach sollte man das aber alles selbst in die Hand nehmen, es wirklich kein Hexenwerk.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Die Sache ist, dass man auch gute Dinge über die RiesterRente liest.

Mein größtes Problem liegt darin, dass es scheinbar viele verschiedene Wege gibt.

Kein klares gut/schlecht.

Viele Meinungen,

technische Themen sind da meist einfacher.

Ein L Wasser braucht x sek. bei Energy Y, um zu kochen. Da gibt es keine zwei Meinungen.

Riester KANN! sich lohnen, das ist aber jedes mal eine Einzelfallentscheidung und hier kann man keine pauschalen Aussagen treffen.

Viele setzen sich mit dem Thema nicht auseinander, schließen Riester ab und sind dann enttäuscht, dass es FÜR SIE! die falsche Entscheidung war.
Das hat aber mit dem Produkt nichts zu tun.

 

vor 9 Stunden schrieb Florian90:

Meine größte Sorge sind die beiden Gespräche mit den Verkäufern...

Warum das? Weil du Angst hast, dass sie dir wieder irgendwas "andrehen"? Entschlossen und mit Selbstvertrauen auftreten. Umso mehr du dich vorab informierst desto sicherer kannst du im Gespräch auftreten.

Frag doch die "Berater" warum sie dir keine ETFs empfohlen haben, warum du 5% Ausgeaufschlag + Bestandsprovision zahlen musst, wo es doch deutlich günstigere Alternativen gibt.
Anscheinend bieten die Berater ja keinen Mehrwert für dich sieh:

Am 9.12.2018 um 23:54 schrieb Florian90:

....so gerne und Zeitintensiv wie beim Verkauf der Produkte, kann man sich jetzt nicht mehr um mich kümmern.

 

 

Also lies hier die Stickys und informiere dich.

Welche Ziele sollen mit welcher Anlage erreicht werden, wie ist die Situation jetzt, wie soll die Situation in Zukunft sein.
Mach dir über das Gesamtkonzept Gedanken.

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vor 14 Stunden schrieb Florian90:

Die Sache ist, dass man auch gute Dinge über die RiesterRente liest.

 

Ein L Wasser braucht x sek. bei Energy Y, um zu kochen. Da gibt es keine zwei Meinungen.

 

Dauerhaft werden wahrscheinlich 1-2 h pro Woche realistisch sein.

Bis her bin ich der Meinung, ich muss mich erstmal auch hauptsächlich darum bemühen, Geld zu verdienen um es überhaupt anzulegen.

Also eher passiv, bei der Zeit ?!

Rechne doch mal aus wie alt du werden musst um dein angespartes Kapital + Inflationsausgleich wieder heraus zu holen. Danach wirst du selbst merken dass Versicherung nur das versichern, was zu deren Vorteil ist.

 

Frag mal jemandem im Hochgebirge oder auf der ISS wann sein Wasser kocht. :rolleyes:

 

Na klar musst du Geld verdienen und es auch behalten. D.h. nicht alles verleben und auch nicht irgend welches Zeug auf pump kaufen. Statt dessen viel sparen und Stück für Stück investieren.

 

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vor 18 Stunden schrieb Florian90:

Meine größte Sorge sind die beiden Gespräche mit den Verkäufern...

Kündigungen wickelt man am besten schriftlich ab. Nimm entweder ein Blatt Papier und einen Stift oder schreibe den Text elektronisch und drucke ihn danach aus.

Oder verbringst du deine Freizeit lieber damit, von dir nicht gewünschte Kundenrückgewinnungsgespräche zu führen?!?

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Am 17.12.2018 um 21:18 schrieb Cai Shen:

Schau dir doch nochmal die Bedingungen des Bausparvertrags genau an. 

Normalerweise fallen die Kosten von meist 1,0% - 1,6% am Anfang an und sind damit längst bezahlt, die laufenden Verwaltungskosten sind i. d. R.zu vernachlässigen. 

Wenn der Sparzins annehmbar ist, evtl. ein Bonus bei Nichtannahme des Kredits ausbezahlt wird, würde ich die erlaubte Regelsparsumme von 3 Promille(?) der Bausparsumme monatlich einzahlen und die Anlage z. B. gedanklich dem Anleihenteil zurechnen. 

Die meisten Kassen sträuben sich bei besser verzinsten Verträgen darüber hinaus gehende Zahlungen anzunehmen. 

 

Also 0,25% Guthabenzins

bei einem späteren Sollzins von 2,75%

Also so gut wie garnichts...

 

 

 

Ich werde jetzt zunächst ein neues Depot eröffnen, bei der ONVISTA.

Anschließend den Sparplan eirnichten für 2 ETF´s

Welt und Emerging Märkte

 

Dann mein Depot bei der DB/DVAG auflösen,

 

im nächsten Schritt erfolgt dann der Umbau oder Auflösung der VR Bank.

Da muss ich jedoch noch schauen, was ich jetzt mit dem Riester und dem Bausparer mache. Evtl. dann auch ein Kostenloses GIRO Konto.

 

 

Einen guten Übergang.

Bis nächstes Jahr:)

 

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Bevor man sich für einen Broker entscheidet sollte man seine persönliche Assetallocation im Blick haben und folgende Punkte abklären:

- Steuerbescheid 

- Quellensteuer - Vorabbescheinigung- gilt sie pauschal oder nur für jedes Asset?

- Kosten Verrechnungskonto 

- Wie wird die Vorabpauschale gehandelt 

- will man bei ETF bleiben? Oder vielleicht auch mal Einzelaktien? Sparplan auf diese?

 

 

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