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US-Depot vs. deutsches Depot

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Hallo Community,

 

ich wende mich mit einer kurzen Frage an euch. Konkret geht es um folgendes: Ich (doppelte Staatsbürgerschaft - USA & Deutschland - arbeitend und lebend in Deutschland) frage mich, ob ein Depot in Deutschland einem Depot in den USA vorzuziehen ist oder umgekehrt. Ich fliege Ende des Monats in die USA und dachte mir, dass ich dort ja eigentlich ein neues Depot eröffnen könnte, sofern das Vorteilhaft wäre.

 

Ich bin relativ neu in der Wertpapierthematik und entschuldige mich bereits im Vorfeld, falls diese Frage dämlich sein sollte.

 

Euch allen eine gute Zeit und beste Grüße,

Kalbatros

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Von US-Amerikanern weiß ich, dass man mit der US Staatsbürgerschaft bei so gut wie keiner deutschen Bank ein Depot bekommt wg. FATCA.

Allerdings sind das Fälle, wo nur eine Staatsbürgerschaft besteht. Evtl. ist es bei Doppelter einfacher. Kann ich aber nicht so recht glauben.

 

Hast du schon ein deutsches Depot? Wenn nein, würde ich erstmal klären ob du überhaupt eines bekommt. Falls nicht ist die Frage obsolet.

Bist du in den USA steuerpflichtig? Wenn nicht, willst du das mit einem US Depot ändern?

Überlegt dir das gut und ziehe ggf. einen Steuerberater hinzu.

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Danke für deine schnelle Antwort! Zu deinen Fragen:

 

Ich habe bereits ein Depot in Deutschland (Comdirect). Es gibt für Doppelstaatsbürger mehrere Anbieter, bei denen man problemlos ein Depot eröffnen kann (von der Consorsbank weiß ich es genau). Man muss hier jedoch zusätzliche Formulare ausfüllen und wird spätestens hier darüber informiert, dass man in den USA Steuerpflichtig ist. Für mich war das der Moment, in dem ich Panik bekommen habe unwissentlich Steuern hinterzogen zu haben :) Da ich jedoch kein Einzelfall bin gibt es ein spezielles Verfahren, um Menschen wie mir, denen ihre Steuerpflichtigkeit in den USA nicht bewusst war, entgegen zu kommen ("streamlined procedure").

 

Daraus habe ich gelernt: Als Amerikaner ist man immer Steuerpflichtig in den USA, in der Regel muss man aber dank der Doppelbesteuerungsabkommen keine Steuern in den USA abführen bzw. bekommt diese in Deutschland erstattet.

 

Ich dachte mir nur, dass man mit einem US-Depot evtl. gebühren sparen kann oder so. Der Tipp mit dem Steuerberater ist gut, habe ihm eben mal eine kurze Mail geschrieben.

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vor einer Stunde schrieb Kalbatros:

Danke für deine schnelle Antwort! Zu deinen Fragen:

 

Ich habe bereits ein Depot in Deutschland (Comdirect). Es gibt für Doppelstaatsbürger mehrere Anbieter, bei denen man problemlos ein Depot eröffnen kann (von der Consorsbank weiß ich es genau). Man muss hier jedoch zusätzliche Formulare ausfüllen und wird spätestens hier darüber informiert, dass man in den USA Steuerpflichtig ist. Für mich war das der Moment, in dem ich Panik bekommen habe unwissentlich Steuern hinterzogen zu haben :) Da ich jedoch kein Einzelfall bin gibt es ein spezielles Verfahren, um Menschen wie mir, denen ihre Steuerpflichtigkeit in den USA nicht bewusst war, entgegen zu kommen ("streamlined procedure").

 

Daraus habe ich gelernt: Als Amerikaner ist man immer Steuerpflichtig in den USA, in der Regel muss man aber dank der Doppelbesteuerungsabkommen keine Steuern in den USA abführen bzw. bekommt diese in Deutschland erstattet.

 

Ich dachte mir nur, dass man mit einem US-Depot evtl. gebühren sparen kann oder so. Der Tipp mit dem Steuerberater ist gut, habe ihm eben mal eine kurze Mail geschrieben.

 

Normale Bankdienstleistungen sind in der Regel in den USA teuerer, Onlinebroker gibt es dort auch (teilweise günstiger als diejenigen hier).

Ob sich der Aufwand lohnt würde ich mal bezweifeln.

Alleine die Geldtransfers verschlingen einiges an Gebühren. Ohne jetzt Experte zu sein, würde ich auch vermuten, dass die steuerliche Situation eher ungünstig ist (Quellensteuereinbehalt).

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Ich bin Doppelstaatler, habe bei Comdirect online Bank Tochtergesellschaft der Commerzbank ohne Probleme ein Giro plus Wertpapier Depot bekommen. 

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