Mein erstes Weltindexdepot aus ETFs mit 40000€ Startkapital

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81 posts in this topic

Posted · Edited by R-Byte

Der Vanguard ist ausschüttend und dient zum Ausnutzen des Sparerfreibetrags, der SPDR ist thesaurierend und dient zur Steuerstundung. Ansonsten sehe ich die beiden ETF relativ gleichwertig, die etwas höhere Marktabdeckung des SPDR steht eine schlechtere TD gegenüber.

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Posted · Edited by intInvest

vor 3 Minuten schrieb west263:

Wenn schon SmallCap gewollt sind, hätte ich entweder All-World oder einen normalen ACWI mit einem reinen World SmallCap ETF kombiniert.

Der FTSE ist ja der All-World und der ACWI IMI hat ja ebenfalls SmallCaps.

Über einen seperaten SmallCap ETF kann man streiten, mir erschließt sich aber primär die Mischung von FTSE und MSCI nicht.

 

 

vor 1 Minute schrieb R-Byte:

Der Vanguard ist ausschüttend und dient zum Ausnutzen des Sparerfreibetrags, der SPDR ist thesaurierend und dient zur Steuerstundung.

 

Ok das erklärt den Gedankengang : )

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vor 2 Stunden schrieb joinventure12:

es ist abzusehen dass sich langfristig unberechenbare Regierungen an der Markt [Macht?] befinden

Warum mußte ich bei dieser Beschreibung darüber nachdenken, daß der MSCI World einen sehr hohen Anteil USA enthält ......?

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vor 9 Stunden schrieb joinventure12:

wie würdest du reagieren, wenn du absolut nicht mehr an China glaubst? - was aber mittlerweile 50% des gesamten EM Sektors darstellt.

Er muss nicht reagieren, denn es wird alles schon im Schwellenländer Index eingepreist sein, ohne sein zu tun.

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Posted · Edited by joinventure12

vor 20 Minuten schrieb Walter White:

Er muss nicht reagieren, denn es wird alles schon im Schwellenländer Index eingepreist sein, ohne sein zu tun.

Nimm mal als vergleich die Brexitdiskussion. Aktuell könnte ich nicht sagen ob ein Hard oder Soft Brexit eingepreist ist. Mit einer halben Mille im Depot konnte man vielleicht kalte Füße kriegen und vorher Rechtzeitig aus dem Gebiet aussteigen.

 

Mein Argument ist Flexibilität, ich sage ja nicht dass bei einer anderen Kombi der Effekt nicht eintritt. Aber man könnte...

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In meinem Post meinte ich natürlich MSCI ACWI IMI und nicht MSCI ACWI EM IMI. Im MSCI ACWI IMI sind EM ja schon mit drin.

 

Danke für die Antworten. In den Thread "ETF Depot aufbauen" habe ich schon reingeschnuppert, werde aber nochmal genauer lesen. Die anderen Threads werde ich mir auch mal angucken. Den Thread mit der 3 ETF BIP Strategie habe ich mir auch angesehen, würde aber zu den 4 ETF tendieren, da es mich ja anscheinend nur 1,50€ pro Order mehr kosten würde. Das einzige was ich bei dem 4 ETF Modell vermisse sind die Small Caps. 

 

Deswegen stellt sich mir die Frage ob ich die Welt nach BIP ohne Small Caps oder nach Marktkapitalisierung mit Small Caps abbilden soll. Die ganzen Regionen ETFs gibt es ja anscheinend nicht als IMI Version, außer den EM. Ich würde wohl dann wenigstens den EM als IMI nehmen.

 

Gibt es die Möglichkeit das BIP mit 4 FTSE ETFs genauso sauber abzubilden wie mit MSCI ETFs? Das Konzept von dem FTSE Index sagt mir mehr zu, da er günstiger und breiter gestreut ist (die kleinsten Caps im FTSE World sind kleiner als die kleinsten Caps im MSCI World). Allerdings bevorzuge ich thesaurierend und alle FTSE sind ausschüttend.

 

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vor 2 Stunden schrieb King of the Bong:

Das einzige was ich bei dem 4 ETF Modell vermisse sind die Small Caps. 

 

Nach der Definition von MSCI befinden sich im FTSE 5% Small Caps.

MSCI: 85 % der Marktkapitalisierung sind Large und Mid Cap, 14% Small Caps und 1% Micro Caps

FTSE: 90% der Marktkapitalisierung sind Large und Mid Cap. Dadurch sind m.E. die letzten 5% bereits Small Caps nach MSCI-Definition.

 

wie Du nachfolgend ja auch schon selbst angedeutet hast:

 

vor 2 Stunden schrieb King of the Bong:

Das Konzept von dem FTSE Index sagt mir mehr zu, da er günstiger und breiter gestreut ist (die kleinsten Caps im FTSE World sind kleiner als die kleinsten Caps im MSCI World). Allerdings bevorzuge ich thesaurierend und alle FTSE sind ausschüttend.

 

Die Vanguards gibt es nur ausschüttend - aber die Ausschüttungen könntest Du für das Rebalancing nutzen.

 

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vor 2 Stunden schrieb King of the Bong:

, würde aber zu den 4 ETF tendieren, da es mich ja anscheinend nur 1,50€ pro Order mehr kosten würde. Das einzige was ich bei dem 4 ETF Modell vermisse sind die Small Caps. 

 

Deswegen stellt sich mir die Frage ob ich die Welt nach BIP ohne Small Caps oder nach Marktkapitalisierung mit Small Caps abbilden soll. Die ganzen Regionen ETFs gibt es ja anscheinend nicht als IMI Version, außer den EM. Ich würde wohl dann wenigstens den EM als IMI nehmen.

 

Guten Tag,

 

irgendwie verstehe ich die Sorgen vieler Anleger hier nicht.

Warum vermisst Du die Small Caps?

Doch wohl, weil Du Dir von den Small Caps langfristig eine bessere Rendite versprichst.

 

Was hindert Dich dann, das 4 ETF Modell umzusetzen und eine Portion Small Cap dazu zu nehmen?

Den EM Fonds bekommst Du in der IMI Version. Dann nimm doch einfach eine Prise US oder Europa Small Cap dazu.

Löse Dich von den vorgekauten Modellen und entscheide Dich, was Du warum willst. Und dann stricke Dir Deine Lösung selbst.

 

Disclaimer: Ich behaupte nicht, daß die 4-ETF-BIP + SC Lösung mehr Erfolg verspricht als eine 1-ETF-Lösung. Ich weiß es nicht und keiner weiß es im Voraus.

Ich behaupte nur, daß die immer wieder vorgekauten Menüs eine Anregung sind, von der man nach Geschmack abweichen kann.

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Posted · Edited by mathx

vor 3 Stunden schrieb King of the Bong:

Allerdings bevorzuge ich thesaurierend und alle FTSE sind ausschüttend.

 

 

Hier muss ich dann doch nochmal meine Gedanken los werden:

Wenn ein ETF jährlich nur steigt, dann habe ich mit der Thesaurierung und der Besteuerung der Vorabpauschalen kein Problem. Am Ende wird dann wie folgt versteuert:

(Verkaufswert - Einstandspreis - Summe aus Vorabpauschalen) * Steuersatz

 

Haben wir aber in einigen Jahren Kursrückgänge - und die werden wir haben - dann wird auch die Vorabpauschale besteuert, wenn nur der Kurs des Vorvorjahres wieder erreicht wird. Sprich es wird dann erst mal doppelt besteuert. Das ist durch die Rechnung oben erstmal auch gar kein Problem, da es wieder in Abzug gebracht wird. ABER: Es kann passieren, dass die Rechnung negativ wird und man daher bereits zu viele Steuern gezahlt hat. Nun gibt es auch hierfür eine Lösung: Verlustverrechnungstopf. Bedeutet aber auch, dass man anderweitig Gewinne gemacht  und bereits Steuern gezahlt haben muss, um den Verlustverrechnungstopf auch verrechnen zu können. Wobei man fairerweise sagen muss, dass der nicht verfällt und auch in den Folgejahren verrechnet werden kann. Am Ende bleibt es ein Nullsummenspiel.

 

M.E. bietet es sich aber an, zumindest teilweise ausschüttende ETF zu haben, da auch die Dividenden mit dem Topf verrechnet werden (noch vor Ausnutzung des Freistellungsauftrages). Man hat sonst mit den thesaurierenden nun genau den entgegengesetzten Effekt zu früher: Steuerstundung nur umgekehrt :-)

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vor einer Stunde schrieb mathx:

wenn nur der Kurs des Vorvorjahres wieder erreicht wird.

Das musst du nochmal erklären.

Für die Vorabpauschale wird jedes Jahr einzeln betrachtet, völlig losgelöst von den Kursen der Vorjahre.

Hier gilt ganz simpel einfach nur: Wert 01.01.JJJJ und Wert 31.12.JJJJ.

 

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vor 2 Minuten schrieb intInvest:

Das musst du nochmal erklären.

Für die Vorabpauschale wird jedes Jahr einzeln betrachtet, völlig losgelöst von den Kursen der Vorjahre.

Hier gilt ganz simpel einfach nur: Wert 01.01.JJJJ und Wert 31.12.JJJJ.

 

Korrekt, es wird nur das einzelne Jahr betrachtet, es kann aber folgendes Szenario geben:

01.01.2018 bis 31.12.2018 Wertsteigerung 1000 € --> Vorabpauschale wird besteuert

01.01.2019 bis 31.12.2019 Wertverlust 1000 € --> Es passiert nichts

01.01.2020 bis 31.12.2020 Wertsteigerung 1000 € --> Vorabpauschale wird besteuert.

 

Wir haben dann insgesamt eine Wertsteigerung von 1000 €, aber 2x die Steuer der Vorabpauschale abgeführt. Mit dem aktuellen Basiszinssatz würde das Ergebnis aus Verkaufswert- Einstandspreis - Summe aus Vorabpauschalen zwar noch positiv ausfallen und man hätte die Differenz zu versteuern. Aber das Szenario kann sich bei langem Anlagehorizont beliebig wiederholen und auch der Basiszinssatz kann und wird zulegen. Und es ist möglich, dass das Ergebnis dann negativ wird.

 

Am Ende bleibt es ein Nullsummenspiel, bzw. wirkt sich nur geringfügig aus. Aber man sollte sich zumindest Gedanken darüber machen und versuchen das zu verstehen.

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@mathx

Ach so meintest du das, ja das Szenario kann natürlich eintreten.


Ich habe für mich entschieden, dass ich auch nach Ausschöpfen des Freibetrags bei Ausschüttern bleiben werde.
Zumindest nach heutiger Lage. 

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Kann mir jemand sagen, wie ich prozentuale Anagaben von den Ausschüttungen in der Vergangenheit vom Vanguard FTSE All-World UCITS ETFISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52 finden kann? Auf justetf.com ist das anscheinend nur als Premium Mitglied ersichtlich.

 

Ich möchte ausrechnen, ab ca. welchem Vermögen ich die 801€ des Steuerfreibetrages überschreiten würde.

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Posted · Edited by ameis

vor 30 Minuten schrieb King of the Bong:

Kann mir jemand sagen, wie ich prozentuale Anagaben von den Ausschüttungen in der Vergangenheit vom Vanguard FTSE All-World UCITS ETFISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52 finden kann? Auf justetf.com ist das anscheinend nur als Premium Mitglied ersichtlich.

 

Ich möchte ausrechnen, ab ca. welchem Vermögen ich die 801€ des Steuerfreibetrages überschreiten würde.

https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/prices

 

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vor 43 Minuten schrieb King of the Bong:

Kann mir jemand sagen, wie ich prozentuale Anagaben von den Ausschüttungen in der Vergangenheit vom Vanguard FTSE All-World UCITS ETFISIN IE00B3RBWM25, WKN A1JX52 finden kann? Auf justetf.com ist das anscheinend nur als Premium Mitglied ersichtlich.

 

Ich möchte ausrechnen, ab ca. welchem Vermögen ich die 801€ des Steuerfreibetrages überschreiten würde.

Verlasse dich nie auf Angaben auf irgendwelchen Seiten, schaue immer beim Anbieter, wie die anderen schon geschrieben hatten.

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Wie kommt ihr auf die Werte?

 

Ich gehe davon aus:

 

Ausschüttungsfrequenz Vierteljährlich

Historisch rendite per Schlusskurs am 31. Dez. 2018 2,31 %

 

801€ / 4 = 200,25€

2,31% von 8669€ = 200,25€

200,25€ * 4 = 801€

Also müsste ich doch schon den steuerfreien Betrag ausschöpfen, wenn ich nur 8669€ in den Vanguard FTSE ALL-World investiere.

 

Ich glaube selbst, dass das nicht stimmt, finde aber den Fehler nicht.

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vor 10 Minuten schrieb King of the Bong:

Historisch rendite per Schlusskurs am 31. Dez. 2018 2,31 %

Die 2,31% ist eine jährliche Rendite (auch wenn sie vierteljährlich ausgezahlt wird).

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vor 7 Minuten schrieb King of the Bong:

Ausschüttungsfrequenz Vierteljährlich

Historisch rendite per Schlusskurs am 31. Dez. 2018 2,31 %

 

801€ / 4 = 200,25€

2,31% von 8669€ = 200,25€

200,25€ * 4 = 801€

Also müsste ich doch schon den steuerfreien Betrag ausschöpfen, wenn ich nur 8669€ in den Vanguard FTSE ALL-World investiere.

 

Ich glaube selbst, dass das nicht stimmt, finde aber den Fehler nicht.

 

Also ich habe jetzt nicht nachgeschaut was die Ausschüttungsrendite für 2018 war, rechne aber mal mit deinen 2,31%.

 

2,31% bezieht sich auf das gesamte Jahr, es wird also nicht bei jeder Ausschüttung 2,31% ausgeschüttet, sondern entsprechend weniger.

 

Du musst folgendermaßen rechnen mit den 2,31% als Beispiel:

 

Benötigte Ausschüttung um 801€ Freibetrag zu nutzen: 801€ / 0,7 (70% TFS) ~= 1144€

Benötigter Betrag um 1144€ bei 2,31% Ausschüttungsrendite zu erhalten = 1144€ / 0,0231 ~= 49524€

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Was genau ist die TFS und warum muss mehr als 801€ ausgeschüttet werden um den Freibetrag von 801€ auszunutzen?

 

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Also kann man quasi sagen, dass wenn man nur einen ETF und sonst nichts bespart, man einen Steuerfreibetrag von 1144€ und nicht 801€ hat?!

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vor 1 Stunde schrieb King of the Bong:

Also kann man quasi sagen, dass wenn man nur einen ETF und sonst nichts bespart, man einen Steuerfreibetrag von 1144€ und nicht 801€ hat?!

 

Natürlich nicht, die Differenz im Beispiel zwischen 1144 und 801 ist nicht steuerpflichtig.

 

Die Rechenbeispiele zeigen nur das was sie sollen; in welcher Höhe muß ich Einkünfte erzielen um den den Steuerfreibetrag nutzen zu können.

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Das verstehe ich nicht. Wie viel darf denn jetzt höchstens ausgeschüttet werden um den Steuerfreibetrag auszunutzen ohne ihn zu überschreiten? 

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