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Fairr-ETF-Sparplan

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Hallo und frohes neues Jahr!

 

Im Thread zum Thema "Fairr.de Riester" gab es zwei Hinweise auf den neuen ETF-Sparplan (unabhängüg von Riester):

 

und

 

Da offtopic, wurde das neue Thema dort nicht weiter behandelt.

 

Konkret derzeit:

  • Verschiedene Varianten (Fairr-Variante mit World und EM-ETF, prozentual dazu Renten nach Wunsch, sowie Kommers, etc.)
  • Eigene Varianten möglich
  • ETF-TER von 0.12% bei Fairr-Variante
  • Gebühren von  € 36,- p.A. plus 0.2% vom Depotwert (gemittelt) p.A.
  • monatliches Rebalancing auf Wunsch

 

Ich finde das ganz gut von der Idee her für Leute, die sich nicht beschäftigen möchten.

Toll wäre sicher noch eine "finanztest"-Variante gewesen (nur MSCI World-ETF, ggf. bis zu 25% EM).

Was ich auch nicht so toll finde: monatliches Rebalancing oder gar keines. Die Idee von Finanztest, bei absoluten Abweichungen der prozentualen Verhältnisse zu Rebalancen, finde ich von der "Logik dahinter" am Besten. Wurde zumindest von Finanztest und anderen Seiten (finanzwesir) auch immer wieder untermauert, dass ein zu häufiges Rebalancing nicht sinnvoll ist.

 

Kosten finde ich mäßig gut. Für ein gemanagtes Produkt sicherlich OK, im Vergleich zu einem kostenlosen Depot beim Vermittler kriegt man ja immerhin noch ein rundum-sorglos-Paket inkl. Support dazu fürs Geld.

Im Vergleich zu Angeboten von "Finanzberatern" (Verkäufern mit Provision) sicherlich die bessere Variante. Ich denke da an Sparkassen (DEKA), VoBa (Union) und pseudo-Unabhängige (TauRes, die empfehlen von Storch mit hoher TER).

 

Ich würde mich zu anderen Meinungen freuen und welches wohl die passende Zielgruppe ist. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es bisher nur: "Gar keine Börse" vs. "ich mache alles selbst". Diese Variante  ist aber irgendwo dazwischen anzusiedeln. Wohl die Personen, die einen Finanzberater auch aufsuchen (meine Vermutung).

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Hi Ben. Du kannst doch die finanztest-Variante selber machen, die Auswahl der Wertpapiere ist frei und offen. Beim Rebalancing hoffe ich später auch noch auf andere Intervalle als monatlich. Da bin ich bei dir. Die Erfahrung zeigt aber, dass sowohl die Sutor Bank als auch fairr als Vermittler auf solche Anregungen aus der Kundschaft gerne eingehen.

 

Wenn man dieses Produkt mit den Roboadvisorn am Markt vergleicht, dann ist dies sicherlich das günstigste Angebot. Jedenfalls bei einigermaßen hohen Sparraten.

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vor 15 Stunden schrieb jensebluemchen:

Hi Ben. Du kannst doch die finanztest-Variante selber machen, die Auswahl der Wertpapiere ist frei und offen. Beim Rebalancing hoffe ich später auch noch auf andere Intervalle als monatlich. Da bin ich bei dir. Die Erfahrung zeigt aber, dass sowohl die Sutor Bank als auch fairr als Vermittler auf solche Anregungen aus der Kundschaft gerne eingehen.

 

Wenn man dieses Produkt mit den Roboadvisorn am Markt vergleicht, dann ist dies sicherlich das günstigste Angebot. Jedenfalls bei einigermaßen hohen Sparraten.

Ich schreib denen mal und melde mich.

 

Da ich mein Depot schon nach Anleitungen hier und Finanztest aufgebaut habe, ist es für mich derzeit nicht interessant. Ich habe zwar eine etwas höhere TER, da ich keine Core-ETFs habe, aber  dafür keine Kontoführung und keine 0.2% Pauschale.

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Hey, ich habe eine Antwort von Fairr erhalten. Die finde ich interessant und aufschlussreich.

 

Zum Thema Rebalancing:

Fairr sieht im monatlichen Rebalancing kein Problem, weil es nichts kostet. Macht man das in seinem eigenen Depot, kostet das üblicherweise um die 1% Gebühr (so rechnet Finanztest).

Es werden aber noch Vorschläge und Meinungen gesammelt. Mein Hinweis mit dem Rebalancing bei 20% Abweichung (Vorschlag Finanztest) ist eingegangen.

 

Zum Thema Finanztest-ETF-Empfehlung:

Das "Profil" wird nicht angeboten, damit man nicht mit einer Zeitung von Verbraucherschützern unerlaubt (d.h. ohne Genehmigung) Werbung macht.

 

---

 

Meine Meinung:

Kostenloses Rebalancing ist für Rebalancing-Fans natürlich ein Knaller. Ich persönlich würde hingegen ein Rebalancing bei 20% Abweichung per Mail anfragen, und als Fonds entweder 100% MSCI World oder 80% Word + 20% EM nehmen (Beispiel).

Das Standard-ETF-Profil von Fairr finde ich aber auch nicht schlecht, da es eine sehr gute TER hat (0.12%).

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Ohne mich jetzt zu sehr damit befasst zu haben kommt mir jedoch sofort in den Sinn, dass Fairr das Rebalancing sicherlich nicht steuerneutral machen wird, da kein Versicherungsmantel, oder? Oder rebalancen die nur mit frischem Geld? Bei gestopptem Sparplan wird das dann interessant, evtl. also viele "vorgezogene" Steuerzahlungen.

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2 hours ago, mampf said:

Es werden aber noch Vorschläge und Meinungen gesammelt.

Von wem? Von Fairr :D ? 

 

Preislich ist das meiner Meinung nach nicht besonders aufregend etwa im Vergleich zum Versicherungsmantel von mylife, der genauso viel kostet - EUR 36 Fix- und 0,2% p.a. Verwaltungskosten.

 

Ich glaube bei mylife kostet das Rebalancing mit ETFs allerdings etwas, man kann es aber steuerneutral machen und muss es ja nicht monatlich machen.

 

Die Steuerstundung des Versicherungsmantels macht das "kostenlose" Rebalancing allerdings mehr als wett, würde ich spontan sagen, ohne es theoretisch begründen zu können.

 

Auch zu bedenken ist dabei, dass bei mylife die EUR 36 für die ganze Vertragslaufzeit fix festgeschrieben sind, bei fairr nicht. 

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Posted · Edited by mampf

Am 2.1.2019 um 22:06 schrieb Nasenwasser:

Ohne mich jetzt zu sehr damit befasst zu haben kommt mir jedoch sofort in den Sinn, dass Fairr das Rebalancing sicherlich nicht steuerneutral machen wird, da kein Versicherungsmantel, oder? Oder rebalancen die nur mit frischem Geld? Bei gestopptem Sparplan wird das dann interessant, evtl. also viele "vorgezogene" Steuerzahlungen.

 

Am 2.1.2019 um 22:40 schrieb Hodler:

Ich glaube bei mylife kostet das Rebalancing mit ETFs allerdings etwas, man kann es aber steuerneutral machen und muss es ja nicht monatlich machen.

Die Steuerstundung des Versicherungsmantels macht das "kostenlose" Rebalancing allerdings mehr als wett, würde ich spontan sagen, ohne es theoretisch begründen zu können.

 

OK,

und wie funktioniert das mit dem kostenlosen rebalancing? Gute Frage, wie das mit dem Steuermantel funktioniert. Sagt mir so gar nichts. Wie funktioniert das?

 

 

---

 

Am 2.1.2019 um 22:40 schrieb Hodler:
Zitat

Es werden aber noch Vorschläge und Meinungen gesammelt.

Von wem? Von Fairr :D ? 

 

Ja, das haben die mir so gemailt. Die haben jetzt schon öfters zu hören bekommen, dass die Leute nicht monatlich rebalancen wollen.

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Posted · Edited by Hodler

 

5 hours ago, mampf said:

OK,

und wie funktioniert das mit dem kostenlosen rebalancing? Gute Frage, wie das mit dem Steuermantel funktioniert. Sagt mir so gar nichts. Wie funktioniert das?

Naja, du musst halt eine Versicherung abschließen. Kostet bei günstigen Maklern c.a. 150 EUR Vermittlungsgebühr. Und innerhalb dieser Versicherung ist während der gesamten Laufzeit die Steuer aufgeschoben, das liefert einen Renditevorteil gegenüber diesem Fairr-Angebot (nicht gegenüber einem selbstgeführtem Fondsdepot!). Vom Handling nimmt es auch einiges an Aufwand raus, weil man, wie gesagt, halt die Steuer beim Rebalancing ignorieren kann und bei der jährlichen Steuererklärung die Lebensversicherung nicht angeben muss, sondern nur bei der Kündigung oder Teilkündigungen.

 

Beim mylife Produkt ist das Rebalancing meines Wissens nach allerdings nicht kostenfrei, sondern es werden die Kosten der kooperierenden Fondsdepotbank weitergegeben.

 

Das Kostenranking (der genannten Produkte) sieht meines Erachtens so aus, beginnend mit dem günstigsten auf 1:

 

1. eigenes Fondsdepot (v.a. wenn man den Pauschbetrag nicht überschreitet)

2. mylife Fondsmantel (v.a. für Rohstoff- und Rentenfonds interessant, weil da 15% TFS erreicht werden kann vs. 0% TFS freier Fondsanlage )

3. fairr ETF Sparplan

5 hours ago, mampf said:

Ja, das haben die mir so gemailt. Die haben jetzt schon öfters zu hören bekommen, dass die Leute nicht monatlich rebalancen wollen.

Finde ich auch nicht gut. Die sollen mal lieber an der stelle sparen und versuchen, dass sie günstiger als mylife anbieten können, bei 0,1% p.a. Verwaltungskosten wirds attraktiv.

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