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1ole

US-ETF wo kaufen? In DE nicht möglich?!

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1ole

Hallo, 

ich würde gerne einen ETF (US1320618887) kaufen, der bei allen meinen Brokern nicht handelbar ist, anscheinend auch nicht bei anderen deutschen Brokern. Vermutlich gibt es da Zulassungsregeln o.ä., die der ETF nicht erfüllt (ich hatte bei Consors nachgefragt, die meinten nur, dass das Wertpapier bei ihnen nicht handelbar ist).

 

Hab dann mal bei einem österreichischen Broker geschaut, da wurde der Fonds auch nicht angezeigt, bei einem Schweizer Broker schon. Meine Vermutung ist, dass der ETF in der EU nicht handelbar ist, z.B. in der Schweiz aber schon.

 

Weiss zufällig jemand, wie sicher so ein Schweizer Brokerkonto ist, vermutlich so sicher wie ein Deutsches? Und vermutlich sicherer als ein US-Konto? Gibt es irgendwelche Haken/Nachteile, die zu beachten sind v.a. bzgl. der Sicherheit der Anlage (komme ich sicher an die Wertpapiere, wenn die Bank pleite ist, etc.)? Es geht mir also nur darum, einzelne Wertpapiere kaufen zu können, die ich bei deutsche Brokern nicht bekomme, nicht um Steuerersparnis o.ä.

 

Danke   

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etherial
· bearbeitet von etherial

Es scheint da eine EU Regel MiFID II zu geben, die es extrem schwierig macht ETFs über europäische Broker zu handeln. Es geht hier wohl um eine nicht offene Subventionierung europäischer Fonds (oder wie soll man es sonst verstehen wenn diese Regelung erst in Kraft trat als die andere sanktionierende Regel "schwarze oder intransparente Fonds" wegfiel.

 

Eine ausführlichere Diskussion gibt es hier: https://www.wertpapier-forum.de/topic/52727-amerikanische-vanguard-etfs-nach-steuerreform-2018/?do=findComment&comment=1164588 (eventuell den Thread dahin verschieben?).

 

Vielleicht hilft dir als Lösung folgendes:

 

 

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1ole

super, danke!

 

Am praktikabelsten erscheint mir momentan ein Kauf über einen Schweizer Onlinebroker. Swissquote zeigt mir den ETF zumindest mal an, ob er dort auch handelbar ist, muss ich noch rausfinden.

 

Wobei ich nochmal überlegen muss, ob sich Aufwand und Risiko lohnen. Aufwand weil ich mich selbst um die Steuer kümmern muss, Risiko weil das Geld dann in die USA wandert und falls krumme Geschäfte innerhalb so eines Fonds laufen sollten, scheint es zwar auch eine Sicherung zu geben, aber natürlich wäre dann Gerichtsstand USA. Ist wohl unwahrscheinlich, dass so ein Fall aufritt, aber dennoch möglich. 

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

Also gehandelt wird er schon.

 

Nachtrag: Bei Flatex komme ich bis zur PIN-EIngabe; da habe sicher abgebrochen.

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Niklasschnick

Hat man dann nicht nur Zusatzaufwand, sonder nicht sogar auch eine "Strafsteuer", wenn der Fonds nicht nach europäischen Regeln publiziert? Der letzte Kommentar von 1ole klingt so als wäre es nur ein bißchen mehr Aufwand.

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nikolov

Das mit der Strafsteuer sollte seit der Steuerreform Anfang 2018 der Vergangenheit angehören. Was jedoch sicher ist, ist dass es keine Teilfreistellung (z.B: 30% bei Aktienanteil > 50%) auf diese ETFs gibt. Ob es noch mehr Nachteile gibt weiß ich nicht, aber ich investiere ja auch nicht in solche ETFs.

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