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Nur jeder Dritte Deutsche spart privat fürs Rentenalter

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115 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Man darf Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten absetzten, wenn der Arbeitgeber zum gleichen Zweck bereits den gleichen Betrag steuerbegünstigt als Zuschuss gewährt hat? 

Umd selbst wenn, sind 6 Euro "vom Finanzamt" für den Durchschnittsverdiener eher 2 Euro mehr in der eigenen (netto) Tasche. 

Wird eng mit Kaffee UND Brötchen :P

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Geschrieben · bearbeitet von LBO1987

Es gibt insgesamt 12 Euro pro Arbeitstag vom Finanzamt 1 x jährlich. Mein AG gibt mir davon schon 6 Euro monatlich. Ich kann also nur noch 6 Euro angeben. Am Ende kommen aber dennoch 12 Euro pro Arbeitstag raus. Sind also mehr als 2 Euro netto. Aber selbst damit komme ich ganz gut zu Recht. Man muss nur Wissen wo. Zufälliger Weise sind es genau die, die keinen Rabattkartenquark haben. Die haben die Preise einfach vorher angehoben und sagen jetzt, schaut her, ihr könnt sparen.

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb LBO1987:

Es gibt insgesamt 12 Euro pro Arbeitstag vom Finanzamt 1 x jährlich. Mein AG gibt mir davon schon 6 Euro monatlich. Ich kann also nur noch 6 Euro angeben. Am Ende kommen aber dennoch 12 Euro pro Arbeitstag raus. Sind also mehr als 2 Euro netto. Aber selbst damit komme ich ganz gut zu Recht. Man muss nur Wissen wo. Zufälliger Weise sind es genau die, die keinen Rabattkartenquark haben. Die haben die Preise einfach vorher angehoben und sagen jetzt, schaut her, ihr könnt sparen.

 

Das stimmt doch so nicht. Es kommen 6€ (Arbeitgeber) + 6€ * Dein Grenzsteuersatz raus. Sagen wir mal als Beispiel Dein Grenzsteuersatz liegt bei 38%, dann sind das 6€ + 6€ * 38% = 8,28€

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Am 17.1.2019 um 20:10 schrieb LBO1987:

 

Ich weiß nicht wo du wohnst, aber ist das echt so teuer bei euch? Bei uns kostet sowas nicht mal die Hälfte wenn man weiß wo!

 

Du hast ja super Berufsgruppen rausgesucht. Wenn du beim Bäcker bist, hat der Handwerker vielleicht schon 5 Stunden gearbeitet, glaubst du da ist der Kaffee aus der Thermoskanne noch warm? Meinst du das belegte Brötchen schmeckt bei 25 Grad nach 5 Stunden noch? 

Ich kaufe mir auch ab und zu was unterwegs, weil ich nach z.B. 12 Stunden gerne einen frischen Kaffee trinken möchte. Unterwegs kochen geht nun mal nicht. Und wenn bei mir auf Arbeit 40 Grad herrschen, kann ich meine Belegten Brötchen wegwerfen. Dem Handwerker geht es bestimmt genau so! 

 

So sieht et us! Du bist ja Lokführer und ich fahre regelmäßig längere Strecken mit dem ICE. Da "gönne" ich mir auch meist jeweils einen Kaffee (für den Preis plus einen Schnaps kriegt man im Supermarkt schon ein ganzes Pfund Kaffee im Angebot). Auch "gönne" ich mir oft eine Platzkarte. Das Geld dafür kann man sich bei weniger vollen Zügen zwar sparen (leider weiß man vorher häufig nicht, wie voll der Zug tatsächlich ist). Aber mehrere Stunden zu stehen oder auf dem Boden zu sitzen bzw. mehrmals den Platz zu wechseln (weil die Reservierungsanzeige mal wieder defekt ist) ist auch nicht gerade prickelnd. Studenten, Arbeitslose und Geringverdiener müssen halt den Gürtel etwas enger schnellen. Wer sich allerdings belegte Brötchen und Kaffee beim Bäcker "leisten" kann und will (und im Idealfall trotzdem am Monatsende (zum investieren) noch was über hat), soll das ruhig tun. Nicht jeder will schließlich ein sog. Frugalist sein. 

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vor 54 Minuten schrieb sparfux:

 

Das stimmt doch so nicht. Es kommen 6€ (Arbeitgeber) + 6€ * Dein Grenzsteuersatz raus. Sagen wir mal als Beispiel Dein Grenzsteuersatz liegt bei 38%, dann sind das 6€ + 6€ * 38% = 8,28€

 

Da hast du Recht! Mit 8,28 Euro am Tag komme ich aber gut zu Recht. 

 

 

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vor 43 Minuten schrieb Schildkröte:

 

So sieht et us! Du bist ja Lokführer und ich fahre regelmäßig längere Strecken mit dem ICE. Da "gönne" ich mir auch meist jeweils einen Kaffee (für den Preis plus einen Schnaps kriegt man im Supermarkt schon ein ganzes Pfund Kaffee im Angebot). Auch "gönne" ich mir oft eine Platzkarte. Das Geld dafür kann man sich bei weniger vollen Zügen zwar sparen (leider weiß man vorher häufig nicht, wie voll der Zug tatsächlich ist). Aber mehrere Stunden zu stehen oder auf dem Boden zu sitzen bzw. mehrmals den Platz zu wechseln (weil die Reservierungsanzeige mal wieder defekt ist) ist auch nicht gerade prickelnd. Studenten, Arbeitslose und Geringverdiener müssen halt den Gürtel etwas enger schnellen. Wer sich allerdings belegte Brötchen und Kaffee beim Bäcker "leisten" kann und will (und im Idealfall trotzdem am Monatsende (zum investieren) noch was über hat), soll das ruhig tun. Nicht jeder will schließlich ein sog. Frugalist sein. 

 

Studenten, Arbeitslose und Geringverdiener haben aber i.d.R. kein Geld zum investieren. Da stellt sich die Frage nicht. 

Ich kaufe mir i.d.R. keine belegten Brötchen, die nehme ich mit, genauso wie den Kaffee. Zusätzlich kaufe ich mir dann aber auch ab und zu etwas, weil ich gar nicht so viel mitnehmen könnte, wie ich an langen Tagen benötige. Dem Geringverdiener geht es vielleicht auch manchmal so, das er bei seiner 12 Stunden Schicht mal gerne was frisch gekochtes Essen möchte und nicht nur trockene belegte Semmeln. Dem kann man doch keinen Vorwurf dann machen, dafür geht er doch auch arbeiten. Man muss halt gucken wo man kauft. 3,50 Euro oder mehr für einen Kaffee bei Starbucks würde ich ehrlich gesagt nicht zahlen. Das ist mir dann auch zu teuer. Da müßte ich dann schon Aussicht aufs Meer haben das man sich sowas gönnt finde ich, aber so einfach zwischendrin im hektischen Alltag, ne. Aber jeder so wie er mag. :-)

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Geschrieben · bearbeitet von Knacker

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vor 3 Minuten schrieb Knacker:

Die 6 € des Arbeitgebers rühren sicherlich noch aus der Zeit (bis 2013), als bei einer Abwesenheit von 8 - 14 Stunden nur 6 € steuerfrei waren. Seit 2014 sind es bei mehr als 8 Stunden 12 €. Deshalb bleiben die erhaltenen 6 € steuerfrei und für weitere 6 € gibt obendrauf noch eine Steuererstattung.

Diese Differenz zwischen verschiedenen Quellen hatte ich mir nicht erklären können, es bleibt aber trotzdem bei 6 € pauschal versteuert (=netto) vom Arbeitgeber plus 6 € mal Grenzsteuersatz (max. 2,65 € netto).

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vor 6 Stunden schrieb LBO1987:

Es gibt insgesamt 12 Euro pro Arbeitstag vom Finanzamt 1 x jährlich. Mein AG gibt mir davon schon 6 Euro monatlich. Ich kann also nur noch 6 Euro angeben. Am Ende kommen aber dennoch 12 Euro pro Arbeitstag raus. Sind also mehr als 2 Euro netto. Aber selbst damit komme ich ganz gut zu Recht. Man muss nur Wissen wo. Zufälliger Weise sind es genau die, die keinen Rabattkartenquark haben. Die haben die Preise einfach vorher angehoben und sagen jetzt, schaut her, ihr könnt sparen.

Es ist schon stimmig, was LBO1987 da schrieb. Er hat es nur nicht mit Zahlen belegt.

vor 6 Stunden schrieb LBO1987:

Es gibt insgesamt 12 Euro pro Arbeitstag vom Finanzamt 1 x jährlich. Mein AG gibt mir davon schon 6 Euro monatlich. Ich kann also nur noch 6 Euro angeben. Am Ende kommen aber dennoch 12 Euro pro Arbeitstag raus. Sind also mehr als 2 Euro nett.

Die 6 € des Arbeitgebers rühren sicherlich noch aus der Zeit (bis 2013), als bei einer Abwesenheit von 8 - 14 Stunden nur 6 € steuerfrei waren. Seit 2014 sind es bei mehr als 8 Stunden 12 €. Deshalb bleiben die erhaltenen 6 € steuerfrei und für weitere 6 € gibt obendrauf noch eine Steuererstattung.

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Geschrieben · bearbeitet von Cai Shen

Es kam aber so rüber, als wolle er 12 € verkonsumieren - es sind in dieser Konstellation AG+Finanzamt max. 8,66 € netto auf die Hand.

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vor 28 Minuten schrieb Cai Shen:

Diese Differenz zwischen verschiedenen Quellen hatte ich mir nicht erklären können, es bleibt aber trotzdem bei 6 € pauschal versteuert (=netto) vom Arbeitgeber plus 6 € mal Grenzsteuersatz (max. 2,65 € netto).

Ich glaube nicht, dass es Verpflegungspauschale und Pauschalversteuerung gemeinsam gibt. Der Arbeitnehmer erhält 6 € und kann 12 € steuerlich absetzen.

vor 21 Minuten schrieb Cai Shen:

Es kam aber so rüber, als wolle er 12 € verkonsumieren - es sind in dieser Konstellation AG+Finanzamt max. 8,66 € netto auf die Hand.

Ja Du hast recht. Mich hat seine Aussage "Ich kann also nur noch 6 Euro angeben." veranlasst zu glauben, er hätte verstanden, dass die weiteren 6 € nur eine zusätzliche Steuerersparnis bringen.

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Am 1/19/2019 um 05:05 schrieb LBO1987:

Und was hat man davon wenn man mit 60 ins Pflegeheim muss? Dann ist das Geld auch futsch. Das jemand täglich für 3,50 Euro Kaffee kauft ist ja wohl eher selten, oder? Mein Kaffee to Go kostet 70 Cent. Ja das möchte ich mir leisten, einfach weil auch keine andere Möglichkeit besteht. Genauso Allgemein Lebensmittel, da spare ich nicht. Es gibt doch nichts über ein schönes Stück Fleisch. Aber das konsumiere ich auch nicht täglich.

Mit anderen Worten: Du bist nicht bereit auf Konsum heute zu verzichten für evtl. erforderliche Ausgaben in der Zukunft. Das ist völlig fein - jedoch ist es dann meiner Meinung nach auch nicht Aufgabe des Saates dir bei einer evtl. Notsituation (Berufsunfähigkeit, Altersarmut etc.) zu helfen.

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vor 29 Minuten schrieb whister:

Das ist völlig fein - jedoch ist es dann meiner Meinung nach auch nicht Aufgabe des Saates dir bei einer evtl. Notsituation (Berufsunfähigkeit, Altersarmut etc.) zu helfen.

Wieso nicht? Sozialabgaben gehen doch auch von seinem Brutto ab. 

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vor 1 Minute schrieb magicw:

Wieso nicht? Sozialabgaben gehen doch auch von seinem Brutto ab. 

Den Sozialabgaben steht eine entsprechende Versicherungsleistung gegenüber - auf diese hat man selbstverständlich Anspruch. Oftmals ist das jedoch nicht ausreichend - und dann sollte jeder der sich selbst in die Notsituation gebracht hat (das hat man meiner Meinung nach sofern man privat vorsorgen konnte und das nicht tat) auch keine Hilfe vom Staat erwarten (und erhalten).

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Geschrieben · bearbeitet von Mentalmarkt

(will meine Zeit ja in 2019 vernünftiger einsetzen - daher gelöscht, da sinnlos, @Alter auf argumentative "Lücke" (freundlich formuliert) hinzuweisen)

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