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lennschko

Trade Republic Bank - Broker

Empfohlene Beiträge

tobias.l.
· bearbeitet von tobias.l.

Ich hatte kurz vor dem Verkauf den Chart gesnippt: 

 

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Ich hatte entsprechend der Anzeige mit einer "Brutto-"Rendite von 35,5 k gerechnet. 

 

Die finale Auszahlung sah dann folgendermaßen aus: 

 

image.png.25d1ff5bd92ada5716df9be98e5b8a5e.png

 

Das zwischen Rendite und Gewinn eine Differenz in Höhe der Quellensteuer und vllt. noch eine Ausführungsgebühr existiert ist mir schon klar, nach meinem Verständnis hätte der Gewinn bei ca. 26.672 € liegen müssen. Oder übersehe ich hier etwas? 

 

 

vor einer Stunde von Bast:

Wenn bereit bist, die genauen Ankaufs- und Verkaufsdaten oder die anonymisierte Verkaufsabrechnung zu posten wird man Dir besser helfen können. 

Bestand hat nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Damit berechnest Du deinen Gewinn oder Deine Rendite. 

Bei mir stimmen (nach Depotübertragungen) die angezeigten Renditen im Webinterface bei Flatex und DAB kein Stück. 

Portfolio Perfomance ist höchst empfehlenswert. Es gibt einen Faden dazu hier im Forum. 

Zu deinem 2. Punkt. Das nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs relevant ist bin ich mir bewusst. Ich lebte bisher nur in der Annahme, dass eben diese Werte, welche aufgrund unterschiedlicher Käufe natürlich schwanken, in der App so angezeigt werden wie sie dann auch mit einem Verkauft berechnet werden. Und das ist bei mir mEn nicht der Fall. Oder aber ich übersehe irgendetwas.

 

Ein Währungsthema haben wir hier mEn auch nicht, da der Fonds in EUR gehandelt wird. 

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DennyK
· bearbeitet von DennyK
vor 2 Stunden von tobias.l.:

Das zwischen Rendite und Gewinn eine Differenz in Höhe der Quellensteuer und vllt. noch eine Ausführungsgebühr existiert ist mir schon klar, nach meinem Verständnis hätte der Gewinn bei ca. 26.672 € liegen müssen. Oder übersehe ich hier etwas? 

Hast du die Vorabpauschalen der letzten Jahre berücksichtigt? Auch bei einem ausschüttenden ETF ist in den letzten Jahren eine Vorabpauschale angefallen und diese senkt den zu versteuernden Gewinn beim Verkauf. Wenn du 26.672€ erwartest und TR 24.889€ schreibt dann sind das ja lediglich 1783€ Differenz. Da dürftest du in einem Bereich liegen wo die Vorabpauschale bei dir passen könnte.

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chirlu
vor 2 Stunden von tobias.l.:

Das nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs relevant ist bin ich mir bewusst. Ich lebte bisher nur in der Annahme, dass eben diese Werte, welche aufgrund unterschiedlicher Käufe natürlich schwanken, in der App so angezeigt werden wie sie dann auch mit einem Verkauft berechnet werden.

 

Die erste Berechnung geht von einem (Gesamt-)Kaufpreis von 202917,02 Euro aus, die zweite von einem von 207262,33 Euro. Welches ist es denn? Warum TR mal so und mal so rechnet, ist natürlich rätselhaft.

 

vor 3 Stunden von Ramstein:

das macht eine Steuersimulation inkl. Berücksichtigung der gezahlten Vorabpauschalen? Wenn du mal kurz erläuterst, wie das geht, habe ich wieder was gelernt.

 

Die Ermittlung des steuerlichen Gewinns ist ziemlich exakt. Die Vorabpauschalen muss man noch manuell abziehen und eine eventuelle Teilfreistellung anwenden. Ich liege dann immer bis auf ein, zwei Cent richtig.

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Bast
· bearbeitet von Bast
vor 12 Stunden von Ramstein:

Und  das macht eine Steuersimulation inkl. Berücksichtigung der gezahlten Vorabpauschalen? Wenn du mal kurz erläuterst, wie das geht, habe ich wieder was gelernt.

Es ging um eine Software zur korrekten Renditeberechnung. Dazu nutzt Du auch Portfolio Performance, oder? Zur Erfassung der Vorabpauschalen gibt es seit kurzem in der Tat eine Erweiterung:

Am 5.1.2026 um 13:40 von Bast:

Über r/Finanzen bin ich auf eine weitere Software zum Tracken der Vorabpauschalen gestoßen, die mit PP funktionieren soll. Hat die schon jemand getestet?

 

https://github.com/nspo/pyfifovap

Habe ich jedoch noch nicht getestet.

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Bast
vor 12 Stunden von tobias.l.:

Ich lebte bisher nur in der Annahme, dass eben diese Werte, welche aufgrund unterschiedlicher Käufe natürlich schwanken, in der App so angezeigt werden wie sie dann auch mit einem Verkauft berechnet werden. Und das ist bei mir mEn nicht der Fall. Oder aber ich übersehe irgendetwas.

Hast Du alle Anteile komplett verkauft? Sonst kommt FIFO zum Tragen. Oder einen Depotübertrag gemacht vorher? TR hat (wie von @chirlu bereits festgestellt) offensichtlich in der „indikativen“ Berechnung einen anderen Kaufpreis berechnet. Kannst Du nachvollziehen, zu welchem Gesamtpreis Du eingekauft hast?

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stagflation

Heise Newsticker:

Zitat

Trade Republic erhält Lizenz für eigenen Handelsplatz

 

Der Neobroker Trade Republic darf künftig einen elektronischen Handelsplatz betreiben. Die Berliner kontern damit das anstehende Rückvergütungsverbot der EU.

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Ramstein

Toll! Je mehr Handelsplätze, desto zersplitterter die Umsätze. Das mag bei den großen ETFs vernachläsdigbar sein, ist aber bei den weniger liquiden Werten bedauerlich.

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Megatron
· bearbeitet von Megatron
vor 31 Minuten von stagflation:

Heise Newsticker:

Trade Republic erhält Lizenz für eigenen Handelsplatz

 

LS1LUS hat es Freitag bereits mit einem Dip von 10% zur Kenntnis genommen

vor 7 Minuten von Ramstein:

Toll! Je mehr Handelsplätze, desto zersplitterter die Umsätze. Das mag bei den großen ETFs vernachläsdigbar sein, ist aber bei den weniger liquiden Werten bedauerlich.

Dass die überhand nehmenden EU Regulierungen selten zum Nutzen des Kunden sind und die Wirtschaft recht schnell "Workarounds" findet ist ja so nichts neues

 

 

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limuc
vor 12 Stunden von Ramstein:

Toll! Je mehr Handelsplätze, desto zersplitterter die Umsätze. Das mag bei den großen ETFs vernachläsdigbar sein, ist aber bei den weniger liquiden Werten bedauerlich.

Richtig! Und dann wird vom europäischen Kapitalmarkt gelabert, wir sollten mal hierzulande die Flut an Börsen konsolidieren und nicht noch weiter aufsplitten, grob geschätzt haben wir hier ca. 15 Handelsplätze und das bei dem vergleichsweise kleinen Markt, da kann man nur neidisch in die USA schauen.

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altaso
vor 5 Stunden von limuc:

Richtig! Und dann wird vom europäischen Kapitalmarkt gelabert, wir sollten mal hierzulande die Flut an Börsen konsolidieren und nicht noch weiter aufsplitten, grob geschätzt haben wir hier ca. 15 Handelsplätze und das bei dem vergleichsweise kleinen Markt, da kann man nur neidisch in die USA schauen.

Nun jeder möchte was vom Kuchen abhaben. 
eichtig wäre, ein gemeinsamer europäischer EU Kapitalmarkt und nicht mehr DAX und Co. Aber da wollen zu viele Leute noch mitverdienen. Also bleiben wir bei der Kleinstaaterei. 

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Holgerli
vor 6 Stunden von altaso:

Nun jeder möchte was vom Kuchen abhaben. 

Hier bitte nicht vergessen warum TR und auch SC ihren eigenen Handelsplatz machen: Weil die großen, teuren Player halt nicht wollten, dass die Neos so preiswerte Käufe anbieten und deswegen PFOF mit viel Lobbyarbeit verboten haben / haben lassen.

 

vor 6 Stunden von altaso:

Also bleiben wir bei der Kleinstaaterei. 

Solange große, ausländische Player meine Käufe teurer machen wollen, nur weil sie nur teuer können: Ja zur Kleinstaaterei!

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masu

Wettbewerb belebt den Markt. Ich finde es für den kleinen Investor gut

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Belgien
· bearbeitet von Belgien
Am 2.2.2026 um 22:28 von Holgerli:

Hier bitte nicht vergessen warum TR und auch SC ihren eigenen Handelsplatz machen: Weil die großen, teuren Player halt nicht wollten, dass die Neos so preiswerte Käufe anbieten und deswegen PFOF mit viel Lobbyarbeit verboten haben / haben lassen.

 

Solange große, ausländische Player meine Käufe teurer machen wollen, nur weil sie nur teuer können: Ja zur Kleinstaaterei!

 

Nette Verschwörungstheorie, doch entbehrt sie, wie die meisten Verschwörungstheorien seit Chemtrails, jüdischer Weltverschwörung und Übernahme der Weltherrschaft durch Reptiloiden jeglicher Grundlage. Die "großen Player" im Brokermarkt, ob nun nur teuer (1. Aussage) oder sogar "ausländisch" (2. Aussage), bluten durch das PFOF-Verbot genauso wie die Neos (absolut betrachtet sogar in größerem Umfang als die Neos, da sie insbesondere im Derivathandel höhere Rückvergütungen erhalten, doch macht dies relativ betrachtet einen im Vergleich zu den Neos geringeren Prozentsatz ihrer Einnahmen aus). Die Lobbyarbeit zur Einführung des PFOF-Verbots kam von den führenden europäischen Handelsplätzen (Deutsche Börse, Euronext), die einen Verlust von Marktanteilen verhindern wollten und ein Zahlungsverbot von Bestechungsgelder seitens konkurrierender Handelsplätze durchsetzen konnten.

 

 

vor 22 Stunden von masu:

Wettbewerb belebt den Markt. Ich finde es für den kleinen Investor gut

Prinzipiell stimme ich der Aussage zwar zu, doch hat die Zersplitterung der Handelsplätze auch nachteilige Effekte für den Investor. Geringere Liquidität am jeweiligen Handelsplatz führt immer zur Ausweitung der bid/ask-Spanne. Mit der Referenzmarktgarantie der Neos scheint dieses Problem zwar zunächst behoben, doch zum einen führt sinkende Liquidität auf dem Referenzhandelsplatz auch dort zur Spreadausweitung, die sich dann auf den Neobroker-Handelsplatz überträgt, und zum anderen funktioniert die Referenzmarktgarantie nicht perfekt.

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limuc

@Belgien: Danke für die fundierte Klarstellung, ich könnte es nicht besser ausdrücken!

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krett
· bearbeitet von krett

Das PFOF-Verbot wird am Ende kaum Auswirkungen auf den Markt haben. Die Diskussion darüber ist die Zeit nicht Wert. Beispiel Trade-Republic: Die machen (grob) 1/3 des Umsatzes mit PFOF, 1/3 mit Ordergebühren (99 cent) und 1/3 mit sonstigem. Sie müssten also nur ihre Gebühren auf exorbitante (;)) 1,99€ verdoppeln und die Sache wäre gegessen. Und das auch nur wenn sie den Wegfall überhaupt vollständig kompensieren wollen und überhaupt keine anderen Wege finden. Das ist ein regulatorisches Randthema und für Endkunden absolut irrelevant. Würde es nicht in der Presse stehen, niemand würde oder wird etwas merken.

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