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Startup - eigenen Fonds auflegen - Kapitalgeber finden

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  • Zins
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  • Mezzanine
  • Fremdfinanzierung
  • Erfolgsbeteiligung

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Hallo Gemeinde, 

 

nach mehreren Stunden Recherche, möchte ich mich doch einmal an euch wenden. Wir sind gerade dabei ein Unternehmen aufzubauen. Wir haben die ersten paar Monaten viel vorbereitet und so langsam kommen nun die ersten Aufträge rein. Da Wachstum Kapital benötigt und etwas mehr Aufträge reinkommen also wir stemmen können, müssen wir leider etwas Fremdkapital aufnehmen. Kapitalbedarf ist 45.000 EUR, was in Zeiten von Billionen von EUR im Finanzmarkt nahezu lächerlich ist, aber das ist nun mal so. Kapitalbedarf wird gebraucht für 60% in Maschinen und 40% in Working Capital. 

 

Folgende Optionen fallen aus: 

- Banken (da wir keine Sicherheiten bieten)

- Investoren (die wollen direkt Anteile)

- Business Angel oder ähnliches (dafür ist unsere Summe zu klein). 

- Subventionen der EU

- ich möchte große Verträge vermeiden. 

 

Idee ist nun folgende: 

Im Prinzip möchte ich so etwas wie einen kleinen Fond auflegen, d.h. 50.000 EUR Kapital einsammeln. 

Die Anleger sollen dann einen Zins von 8% p.a. erhalten. Für den Fond werden dann Ende des Jahres 10% vom EBIT reserviert und anteilig an die

Anleger - abhängig wie viel X von 50.000 EUR prozentual am Fond beteiligt worden ist -  ausgegeben. 

Also ähnlich einem Mezzanine. 

 

Fragen: 

- Kennt ihr Plattformen im Internet, auf welchen Mann diese Art von Fond ausgeben kann?

- Viele Plattformen, die ich gefunden habe, haben eine aufwendige Prüfung - was auch irgendwo verständlich ist - und hohe Gebühren? 

- Gibt es Banken oder Investoren, die diese Art des Geschäfts betreiben? 

 

Würde mich über euer Feedback freuen. 

 

Euer 

Vaecordiae 

 

 

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Zitat

eigenen Fond auflegen

 

Du beginnst mit einem groooßen Topf.

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Gerade eben schrieb Ramstein:

 

Du beginnst mit einem groooßen Topf.

 

…….. und viel Gemüse …………...

 

 

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vor 8 Minuten schrieb vaecordiae:

 

…….. und viel Gemüse …………...

 

 

Irgendwer muss es ja sagen: 

1. Du hast die Anspielung von Ramstein nicht verstanden. 

2. Das Vorhaben via Fonds umzusetzen ist so unrealistisch, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll, bei regulatorischen Bedingungen, Kapitaleinsatz, egal.

3. So als Bsp.: Erstberatung bei der IHK, vielleicht ist eure Firma da ja eh Zwangsmitglied, schon mal ins Auge gefasst? Qualität dort kann ich nicht einschätzen, wäre monetär aber eine der günstigeren Anlaufstellen, um Euch über den Möglichkeiten- und Unmöglichkeitenraum bezüglich der anvisierten Unternehmensfinanzierung grob zu orientieren. Diese Orientierung scheint mir in einem Maße nötig, wie sie das Forum kaum leisten kann. 

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Vielleicht können ja auxmoney & co weiterhelfen.

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Für Summen in dieser Größe würde sich doch als "Beweis des Erfolgs" https://www.wikifolio.com/de/de/home eignen. Dort könnt ihr das Kapital (bzw. euer vorhandenes) anlegen und erhaltet sogar eine Performance Gebühr falls ihr Erfolg habt. Und gleichzeitig könnt ihr beweisen, dass euer Fonds reelle Renditen erwirtschaften kann oder eben nicht.

Dann würde man euch die 45.000 € auch geben...

Dort sind beim größten Wikifolio immerhin 15 Millionen angelegt.

 

 

 

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Posted · Edited by Mentalmarkt

vor 10 Minuten schrieb Totti3004:

Vielleicht können ja auxmoney & co weiterhelfen.

 Naheliegend, aber ich fürchte, das sind die Plattformen, die so viel prüfen....

 

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Abgesehen von der Brühe: 45.000 sind die berühmten Peanuts, mit denen sich kein ernst zu nehmender Investor beschäftigt. Und falls doch, will er natürlich eine Beteiligung (wenn die Idee gut ist), sonst ist er nicht interessiert. 

 

Wenn ich bei etablierten Firmen wie Genworth Financial oder Mogo Finance zweistellige Zinsen bekomme, warum soll ich dann einem Klitschen-Startup für 8% mein Geld geben? Was man da braucht, sind ziemlich dumme Anleger. Ob ihr die hier im WpF findet? Gut möglich, aber ich bin's nicht.

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vor 1 Stunde schrieb vaecordiae:

- Investoren (die wollen direkt Anteile)

- Business Angel oder ähnliches (dafür ist unsere Summe zu klein). 

Verstehe nicht, warum ihr ausschließt, Investoren am Unternehmen zu beteiligen. 50% von einer großen Summe kann mehr sein als 100% von einer kleinen Summe.

 

vor 1 Stunde schrieb vaecordiae:

Kapitalbedarf wird gebraucht für 60% in Maschinen und 40% in Working Capital.

Maschinen könnt ihr evtl. leasen statt kaufen, das würde euren Kapitalbedarf um 60% reduzieren.

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vor 2 Stunden schrieb vaecordiae:

Im Prinzip möchte ich so etwas wie einen kleinen Fond auflegen, d.h. 50.000 EUR Kapital einsammeln.

Warum setzt ihr kein eigenes Kapital ein? Auch wenn das Unternehmen kein Kredit bekommt könnt ihr privat Kredite aufnehmen und diese in das Unternehmen stecken. Oder ist euch das Risiko zu hoch?

 

vor 2 Stunden schrieb vaecordiae:

Die Anleger sollen dann einen Zins von 8% p.a. erhalten. Für den Fond werden dann Ende des Jahres 10% vom EBIT reserviert und anteilig an die

8% p.a. ??? Ist das ein Schreibfehler? Da fehlt mindestens eine 0 nach der 8.

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Ich glaube mit dem Begriff Fond(s) hast Du hier einige auf die falsche Fährte geführt:

Wollt Ihr nicht eher soetwas wie eine (Nachrang-)Anleihe für Euer Unternehmen rausgeben?

Soetwas hat hier eine kleine Brauerei in der Stadt gemacht:

Über eine Internetplattform Genussscheine als Nachrangdarlehen und einer Laufzeit über 11 Jahre, die 6%-Zinsen hätte es dann in Naturalien gegeben.

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vor 3 Stunden schrieb chaosmuc:

 

Soetwas hat hier eine kleine Brauerei in der Stadt gemacht:

Über eine Internetplattform Genussscheine als Nachrangdarlehen und einer Laufzeit über 11 Jahre, die 6%-Zinsen hätte es dann in Naturalien gegeben.

Wenn ich das "muc" in deinem Namen richtig deute meinst du bestimmt die Giesinger, oder? Das stimmt natürlich, dass das bei denen super geklappt hat, aber die wussten vermutlich, was sie tun, haben natürlich auch mehr Möglichkeiten, sich professionelle Beratung zu holen (Volumen war glaub ich irgendwas bei 1Mio) und verstandenen es auch, das sexy zu verkaufen (klar, bei dem Produkt). 

@Totti3004 hat ja wie du auch ganz zurecht auf P2P verwiesen.

 

Aaaaaber: wer Kapital für sein Startup sucht und die Ahnung von Unternehmensfinanzierung hat, wie sie im Eingagspost durchscheint, der braucht m. E. vor allem Hilfe dabei, wie er professionelle (trotzdem günstige) Know-how-Aufbau-Hilfe bezüglich der Finanzwirtschaft der Kleinunternehmung findet. Keine Rocket Science, muss man aber machen. Ist noch nötiger als das Stickies-Lesen für ETF-Newbies.

 

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vor 9 Stunden schrieb Mentalmarkt:

Aaaaaber: wer Kapital für sein Startup sucht und die Ahnung von Unternehmensfinanzierung hat, wie sie im Eingagspost durchscheint, der braucht m. E. vor allem Hilfe dabei, wie er professionelle (trotzdem günstige) Know-how-Aufbau-Hilfe bezüglich der Finanzwirtschaft der Kleinunternehmung findet. Keine Rocket Science, muss man aber machen. Ist noch nötiger als das Stickies-Lesen für ETF-Newbies.

 

Mir scheint es auch, dass es an extenziellen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen fehlt. Es scheint zumindest so. Man kennt die Leute und das Unternehmen ja nicht.

 

Ward ihr schon mal mit einem mittelfristigen Wirtschaftsplan und euren aktuellen Zahlen bei einer Bank? Läuft der Betrieb schon oder sind die 50 TEURO die Startfinanzierung, um anfangen zu können?

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Einen Fonds aufzulegen dafür ist unsinnig (zu aufwendig und zu teuer).

 

Wenn Kredite von der Bank nicht möglich sind, empfehle ich private Kredite von den bekannten 3Fs: Family, friends and fools. Diesen könnt ihr problemlos 8% Zinsen für ihr Geld anbieten.

 

 

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Das was du da vor hast ist ja im Grunde eine normale Kommanditgesellschaft.

 

Und bei so kleinen Summen sollte doch die örtliche Sparkasse oder Volksbank nicht komplett abgeneigt zu sein.

 

Ansonsten wie Yoko sagte, Freunde und Bekannte und vielleicht mal die örtlichen Landlords abklappern :D

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Posted · Edited by whister

vor einer Stunde schrieb Yoko:

Wenn Kredite von der Bank nicht möglich sind, empfehle ich private Kredite von den bekannten 3Fs: Family, friends and fools. Diesen könnt ihr problemlos 8% Zinsen für ihr Geld anbieten.

Achtung. Auch hier braucht man etwas Ahnung um die Verträge korrekt zu gestalten. Ansonsten betreibt man ganz schnell ein zulassungspflichtiges Bankgeschäft.

 

EDIT: Übrings sind solche Kredite in dieser Phase üblicherweise Wandelanleihen - Beteiligungen scheint er jedoch nicht zu wollen. Ohne diese Komponente gibt einem wahrscheinlich Niemand Geld für 8% p.a. (obwohl "Dumb German Money" :D)

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Posted · Edited by Cai Shen

vor 18 Stunden schrieb vaecordiae:

- Banken (da wir keine Sicherheiten bieten)

Wirklich nicht?
Seid ihr alle möglichen Optionen durch, auch KfW Gründerdarlehen?

 

Muss echt Glück gehabt haben, dass mir 2 von 3 angefragten Banken das Geld quasi hinterherwerfen wollten.

Wirklich umfassende Sicherheiten, zumindest in Anbetracht der Kredithöhe, hatte ich auch nicht.

Die Dritte Bank hätte unter der Auflage finanziert, dass der Kredit durch die Bürgschaftsbank abgesichert wird.

Selbst mit dieser - für mich teuersten Option - waren wir meilenweit unter 8%.

 

https://www.buergschaftsbank.berlin/start.html

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Posted · Edited by pillendreher

vor einer Stunde schrieb Cai Shen:

Wirklich nicht?
Seid ihr alle möglichen Optionen durch, auch KfW Gründerdarlehen?

 

Muss echt Glück gehabt haben, dass mir 2 von 3 angefragten Banken das Geld quasi hinterherwerfen wollten.

Wirklich umfassende Sicherheiten, zumindest in Anbetracht der Kredithöhe, hatte ich auch nicht.

Die Dritte Bank hätte unter der Auflage finanziert, dass der Kredit durch die Bürgschaftsbank abgesichert wird.

Selbst mit dieser - für mich teuersten Option - waren wir meilenweit unter 8%.

 

https://www.buergschaftsbank.berlin/start.html

Auch wenn Off Topic, weil's mich interessiert:

Darf ich fragen (fragen darf man ja immer, ob man antwortet und was, steht jedem frei), um was für eine Art von Unternehmensgründung es sich handelte, wann das war und wie das Unternehmen aktuell wirtschaftlich dasteht?

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Du müsstest die Art des Unternehmens deinem Namen nach sehr gut kennen :rolleyes: und ja, wirtschaftlich über dem, was die T. H. in den letzten Jahren als Durchschnitt ermittelt. 

 

Aber auch die so ziemlich extremste Konkurrenzsituation, die man sich vorstellen kann. Wenn ich mich nicht verzähle, sind das mit der letzten Neueröffnung jetzt 10 Läden im entscheidenden Umkreis von 500 - max. 1000 m. 

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Posted · Edited by pillendreher

:thumbsup: Danke, hab's schon vermutet und alles gute für Dich!

 

Ich stand vor ein paar Jahren vor der selben Entscheidung und habe ich mich dagegen entschieden.

Gründe waren

- die zunehmende Bürokratie - Dokumentationswahn über alles

- die für jeden halbwegs vernünftig denkenden Menschen, abstrusen Vorgaben seitens der Kammer

- der zunehmende Konkurrenzdruck übers Internet

- die stümperlichen Preisverhandlungen mit den Kassen und die dadurch immer weiter schwindenden Margen

 

Hauptgrund war natürlich, dass ich als Angestellter ein deutlich entspannteres Leben habe.

 

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