MM2015AVM

Altervorsorge ab35 Fonds Stuttgarter Flex

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43 Beiträge in diesem Thema

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Hallo

 

ich hab heute meine "Unterlagen" für meine Altersvorsorge bekommen.  Es handelt sich um den FlexRente invest (Tarif 53oG) der Stuttgarter mit Fortzahlung der Beiträge im BU Fall.

 

Ich bin mir völlig unsicher, ob das Produkt "meins" ist . Ich war bei einem Finanzberater und wir haben bei 3 Terminen über eine BU und eine Altersvorsorge gesprochen. Leider ist das Thema so kompelx , dass ich immer mehr Fragen kriege, umso mehr ich lese.

 

Ich wollte eigentlich nur zusätlich was zur Rente ansparen.

 

Bin Angestellter (1600€ netto), verheiratet, 1 kind, mietswohnung, haus eventuell mal, aber bei den Preisen und meinem Gehalt wohl eher nicht.

 

ich hab ca 200 € drüber im Monat. Finanzielle Rücklagen belaufen sich gerade auf ca 1000€ ... hab im Dezember endlich mal geschafft meinen Dispokredit zu kündigen.

 

rund 100€ sollen in die BU(1300€ Absicherung] gehen und ca 100€ in die Altersvorsorge. Beides mit 5% Steigerung pro Jahr (aussetzbar)

 

Durch die genaue Bezeichnung der Versicheung in den Unterlagen, habe ich mir auf der Webseite der Stutgarter mal die Unterlagen durchgelesen.

 

Irgendwie war mir garnicht bewusst, vermutlich hab ich das auch nicht gefragt, das ich mein Komplettes Eingezahltes "verzocken" kann.

 

Gut aber bei 100€  im Monat kommt ja auch nicht viel rum , wenn ich es "normal" anlege.

Wobei mir auch nicht so richtig klar ist, wo der Vorteil bei der Versicherung sein soll, im Grunde könnte ich doch selber Fonds besparen ohne den Pferdefuss und die entstehenden Kosten ?

 

'In den Unterlagen stand drin, das mir im Falle der Kündigung, der Berater auch noch Kosten überhelfen kann. Welche sollen das denn sein ?

 

Ich hab  jetzt mehrfach hier im Forum quer gelesen, was mich alles noch mehr verunsichert hat.

 

Im Grunde hab ich gerade nicht mal eine exakte Frage, ausser vielleicht was würdet ihr machen in meiner Situation ?

 

 

 

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vor 10 Minuten schrieb MM2015AVM:

ich hab ca 200 € drüber im Monat. Finanzielle Rücklagen belaufen sich gerade auf ca 1000€ ... hab im Dezember endlich mal geschafft meinen Dispokredit zu kündigen.

Wieso kündigt man seinen Dispo? Ohne Dispo kommt man im Fall der Fall in viel größere Probleme als mit (Zahlungsschwierigkeiten, Rücklastschriften, Inkasso etc.). Selbstverständlich sollte man einen Dispo nur im Notfall in Anspruch nehmen - kündigen halte ich jedoch für keine gute Idee.

 

vor 13 Minuten schrieb MM2015AVM:

Im Grunde hab ich gerade nicht mal eine exakte Frage, ausser vielleicht was würdet ihr machen in meiner Situation ?

Du solltest dir als erstes überlegen was du möchtest. Was ist der Zweck der Anlage? Wirklich nur Altersvorsorge? Ist ein Notgroschen vorhanden (~3 Nettogehälter)? Kannst du Verluste verkraften? Wie hoch ist deine Risikotoleranz? Wie hoch wird deine Rentenlücke sein? Wie ist deine Frau abgesichert?

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vor 7 Minuten schrieb whister:

Wieso kündigt man seinen Dispo? Ohne Dispo kommt man im Fall der Fall in viel größere Probleme als mit (Zahlungsschwierigkeiten, Rücklastschriften, Inkasso etc.). Selbstverständlich sollte man einen Dispo nur im Notfall in Anspruch nehmen - kündigen halte ich jedoch für keine gute Idee.

ich denke mal, er hat sich etwas unglücklich ausgedrückt und meinte mit Dispokredit, das er diesen in Anspruch genommen hat und seit Dezember wieder im + Saldo seines Konto ist.

So habe ich das verstanden.

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vor 30 Minuten schrieb MM2015AVM:

Im Grunde hab ich gerade nicht mal eine exakte Frage, ausser vielleicht was würdet ihr machen in meiner Situation ?

Ich würde mich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern. Das aber nicht bei einem Finanzberater sondern bei einem darauf spezialisierten Versicherungsmakler. Mit dem Thema Altersvorsorge kannst du dir noch ein paar Monate Zeit lassen, die du dann nutzt, um dich genauer zu informieren. "Alt" bist du noch lange nicht, berufsunfähig kannst du schon morgen werden. Und schon heute kann irgendwas auftreten, was es dir nicht mehr möglich machen wird, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

 

Das soll keine Panikmache sein. Ich selber habe keine BU (und bin halbwegs gesund Ü60 geworden, Glück gehabt...), erlebe aber, dass es junge Menschen gibt, die nur noch schwer versicherbar sind.

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Um BU will er sich ja kümmern.

Mir fehlt eine RLV. Für den Todesfall die Familie absichern.

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 27 Minuten schrieb Alter:

Um BU will er sich ja kümmern.

Ich fürchte nur: mittels eines nicht unbedingt optimalen (Kombi)Produktes.

 

Zitat

Mir fehlt eine RLV.

Ja. Und eine PHV.

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vor 59 Minuten schrieb whister:

Wieso kündigt man seinen Dispo? Ohne Dispo kommt man im Fall der Fall in viel größere Probleme als mit (Zahlungsschwierigkeiten, Rücklastschriften, Inkasso etc.). Selbstverständlich sollte man einen Dispo nur im Notfall in Anspruch nehmen - kündigen halte ich jedoch für keine gute Idee.

 

Du solltest dir als erstes überlegen was du möchtest. Was ist der Zweck der Anlage? Wirklich nur Altersvorsorge? Ist ein Notgroschen vorhanden (~3 Nettogehälter)? Kannst du Verluste verkraften? Wie hoch ist deine Risikotoleranz? Wie hoch wird deine Rentenlücke sein? Wie ist deine Frau abgesichert?

 

wie ich schrieb ... rücklagen 1000€ ... der Dispo wurde gekündigt. da er viel zu oft in Anspruch genommen wurde. Es existiert noch ein zweiter ... bzw. auch eine Kreditkarte.

 

Ja meine Rente soll bei Jährlichen Steigerungen von 2% laut Rentekasse bei 1200€ liegen ... die Jährliche Steigerung von 2% ist völlig unrealistisch.

 

Ich geh davon aus, dass ich im alter mehr Geld brauche, also muss ich was ansparen, oder was meintest du ?

 

Ich hab einen BU Antrag an die SWISS Life abgeschickt, wie ich geschrieben hab. Abersicherung von 1300€.

So richtig überzeugt bin ich von dem Produkt nicht. Es wird immer Leute geben die das brauchen, aber die Masse wird nur einzahlen, sonst wären die ganzen Makler/Vertreter/etc. ja nicht so scharf drauf die Dinger abzuschliessen. (Gibt es da irgendwelche Auszahlungsstatistiken ? Wer für was und wie lange was gekriegt hat ? )

 

Was soll ich mit einer RLV absichern? Ich hab kein Haus und auch sonst nix. Meine Frau könnte zur Not alles alleine tragen. Familie gibt es ja auch noch .

 

Aktuelle Versicherungen hab ich : Rechtsschutz, Haftpflicht, Unfall fürs Kind.

 

Wieso wird empfohlen einen Versicherungsmakler für die Altersvorsorge zu nutzen anstatt eines unabhaengigen Finanzberaters ?

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 14 Minuten schrieb MM2015AVM:

So richtig überzeugt bin ich von dem Produkt nicht. Es wird immer Leute geben die das brauchen, aber die Masse wird nur einzahlen,

So ist das mit Haftpflichtversicherungen (egal ob "privat" oder "kfz") auch. Die Masse zahlt nur ein.  Zum Glück(!) zahlen auch bei der BU-Versicherung die meisten nur ein. Aber wenn du heute schon weißt, dass du die nicht brauchst: ist doch prima.

 

Zitat

Was soll ich mit einer RLV absichern? Ich hab kein Haus und auch sonst nix. Meine Frau könnte zur Not alles alleine tragen. Familie gibt es ja auch noch .

Wenn deine Frau das auch so sieht: alles prima. Habt ihr darüber gesprochen?

 

Zitat

Wieso wird empfohlen einen Versicherungsmakler für die Altersvorsorge zu nutzen anstatt eines unabhaengigen Finanzberaters ?

Nicht für die Altersvorsorge, sondern für die BU-Versicherung. Wenn ich so einige Threads hier im Forum lese, ist die Swiss Life nicht unbedingt der Topanbieter im BU-Bereich.

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Geschrieben

 

vor 3 Minuten schrieb odensee:

So ist das mit Haftpflichtversicherungen (egal ob "privat" oder "kfz") auch. Die Masse zahlt nur ein.  Zum Glück(!) zahlen auch bei der BU-Versicherung die meisten nur ein. Aber wenn du heute schon weißt, dass du die nicht brauchst: ist doch prima.

fdgfd

 

Wenn deine Frau das auch so sieht: alles prima. Habt ihr darüber gesprochen?

 

Nicht für die Altersvorsorge, sondern für die BU-Versicherung. Wenn ich so einige Threads hier im Forum lese, ist die Swiss Life nicht unbedingt der Topanbieter im BU-Bereich.

 

Was  sind denn die Erfahrungen mit Swiss Life damit die nicht empfohlen wird ? Wieso ist der Makler besser als der andere ?

 

KFZ Haftpflicht ist eher ein schlechtes Beispiel. Ohne darf ich das KFZ ja garnicht bewegen.

Darum geht es mir ja. Für KFZ gibt es an jeder Ecke Statistiken etc.  Bei BU kann man sich doof und dusselig suchen, man findet keine Zahlen um sein persönliches Risiko abzuschätzen ?!

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Geschrieben

allo und Willkommen hier im Forum

 

Hier gab es schonmal dieses Thema:

Egal was Du auch machst, alle Versicherungen und Banken wollen nur eins,

Dein bestes, Dein Geld.

 

Ich würde Dir raten nimm Dein Geld selbst in die Hand

und baue Dir ein eigenes einfach Depot aus 1-3 ETFs zusammen und fertig,

da brauchst Du keine Gebühren und Provisionen zahlen,

und Du kommst immer dran, wenn sich Dein Leben verändert

und dann brauchst Du auch keinen Rückkaufswert, wie bei Lebensversicherungen.

 

Ghost_69 :-* 

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Geschrieben · bearbeitet von Alter

@MM2015AVM

Du hast ein Kind. Das alleine reicht schon. Mein Sohn bekam plötzlich Epilepsie und meine Frau musste EZ nehmen da wir viele Termine deshalb hatten.

 

Stell dir mal vor du wärst in meiner Situation und wärst plötzlich gestorben. 

Deine Frau hätte genug um die Ohren; keine finanziellen Sorgen da zu habe ist eine große Hilfe.

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Geschrieben

vor 6 Minuten schrieb Alter:

@MM2015AVM

Du hast ein Kind. Das alleine reicht schon. Mein Sohn bekam plötzlich Epilepsie und meine Frau musste EZ nehmen da wir viele Termine deshalb hatten.

 

Stell dir mal vor du wärst in meiner Situation und wärst plötzlich gestorben. 

Deine Frau hätte genug um die Ohren; keine finanziellen Sorgen da zu habe ist eine große Hilfe.

 

Ja wie ich oben geschrieben hab, mein Spielraum sind 200€ .

 

Alles kacke !

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Geschrieben

vor 20 Minuten schrieb MM2015AVM:

Was  sind denn die Erfahrungen mit Swiss Life damit die nicht empfohlen wird ?

Ich suche jetzt nicht stundenlang im Forum, nur weil du keine Lust dazu hast.

 

vor 20 Minuten schrieb MM2015AVM:

Wieso ist der Makler besser als der andere ?

Du warst doch gar nicht bei einem Makler.

 

vor 20 Minuten schrieb MM2015AVM:

KFZ Haftpflicht ist eher ein schlechtes Beispiel.

KFZ Haftpflicht ist, wie jede Riskoversicherung, ein sehr gutes Beispiel. Am besten ist es, man braucht nie Geld aus der Versicherung. Hast du wenigstens eine PHV für deine Familie?

 

vor 16 Minuten schrieb ghost_69:

Egal was Du auch machst, alle Versicherungen und Banken wollen nur eins,

Dein bestes, Dein Geld.

 

Ich würde Dir raten nimm Dein Geld selbst in die Hand

und baue Dir ein eigenes einfach Depot aus 1-3 ETFs zusammen und fertig,

da brauchst Du keine Gebühren und Provisionen zahlen,

und Du kommst immer dran, wenn sich Dein Leben verändert

und dann brauchst Du auch keinen Rückkaufswert, wie bei Lebensversicherungen.

Um in Falle einer BU wendet er sich dann an dich?  Merkwürdiger Beitrag...

 

vor 7 Minuten schrieb MM2015AVM:

Ja wie ich oben geschrieben hab, mein Spielraum sind 200€ .

 

Alles kacke !

Und da sagst du, deine Frau kommt schon alleine klar? Sieht sie das auch so?

 

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vor 3 Minuten schrieb odensee:

Ich suche jetzt nicht stundenlang im Forum, nur weil du keine Lust dazu hast.

Darum geht es doch garnicht. Ich hab das so verstanden, dass Swiss Life Produkte hier öfters ein Thema sind.

vor 3 Minuten schrieb odensee:

Du warst doch gar nicht bei einem Makler.

Die Frage ist warum ein Makler in Sachen BU jetzt bessere Angebote machen kann, als ein Finanzberater.

vor 3 Minuten schrieb odensee:

 

KFZ Haftpflicht ist, wie jede Riskoversicherung, ein sehr gutes Beispiel. Am besten ist es, man braucht nie Geld aus der Versicherung. Hast du wenigstens eine PHV für deine Familie?

Wie ich geschrieben habe, habe ich eine Haftpflichtversicherung.

vor 3 Minuten schrieb odensee:

 

Und da sagst du, deine Frau kommt schon alleine klar? Sieht sie das auch so?

Muss sie wohl. Sie interessiert das Thema nicht und Makerl/Berater wollen einem nur was aufquatschen. Ihre Meinung.

 

 

 

 

 

 

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Geschrieben

Also mein Tipp

1. RLV. Kosten im Monat 20-30Euro als Angestellter. Wir reden NICHT von einer Kapitalbildenden LV!

2. BU 

3. Du hast nicht viel Geld aber ein Kind. Nimm Riester. Zahl in einen Banksparplan und bleib flexibel für die mögliche Immobilie.

 

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vor 15 Minuten schrieb MM2015AVM:

Muss sie wohl. Sie interessiert das Thema nicht und Makerl/Berater wollen einem nur was aufquatschen. Ihre Meinung.

Deine Frau braucht ja auch keine abzuschließen. Du als treusorgender Ehemann und Vater solltest das tun.

 

Ansonsten: mache, was du und insbesondere dein Finanzberater für richtig halten.

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Geschrieben

Gerade eben schrieb odensee:

Ansonsten: mache, was du und insbesondere dein Finanzberater für richtig halten.

Wenn ich wüsse was richtig oder falch ist. würde ich ja hier nicht anfangen zu schreiben ?

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Geschrieben

Wir haben die unsere Tipps gegeben. Den Rest musst du machen

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Geschrieben · bearbeitet von Bambam82

Hallo,

 

also grundsätzlich bin ich nicht der Fan davon, dass hier immer wieder Leute mit wenig finanzieller Bildung verbal gesteinigt werden. Andererseits ist es oft so wie mit der Hilfe für Afrika. Hilfe zur Selbsthilfe!

Du musst die wichtigen und dann hoffentlich richtigen Entscheidungen treffen. Wir können dir nur unsere eigenen Meinungen als Entscheidungshilfen mitteilen:

 

Wenn du "nur" über 1.600 € verfügst, musst du dafür sorgen, dass es auf keinen Fall weniger wird. Also wäre natürlich eine geeignete BU wichtig. Ich kann aus Erfahrung auch bestätigen, dass man diese immer bei einem Versicherungsmakler und nicht bei einem "Finanzberater" abschließen sollte. Dieses Konstrukt der Stuttgarter sagt mir nichts. Auf Anhieb konnte ich den Tarif im Internet auch nicht finden.

 

Des Weiteren denke ich, dass du auf alle Fälle eine Risiko-LV abschließen solltest. Als Vater von zwei Kindern würde ich mit dem Gedanken nicht klarkommen, dass im schlimmsten Fall meine Familie in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte. Ich habe vor wenigen Wochen beispielsweise eine Risiko-LV mit einer Summe von 170.000 € für knapp 13 € monatlich abgeschlossen. Ich bin zwar Beamter auf Lebenszeit (sterben kann ich allerdings auch), aber ich denke, dass du als Angestellter auch einen halbwegs vernünftigen Beitrag bekommen müsstest.

 

Was den Vermögensaufbau angeht, solltest du zuerst die absoluten Basics beherzigen und für eine ausreichende Notreserve in Höhe von mehreren Monatsnettogehältern sorgen. Anschließend wäre die Frage, was nach Abschluss der o.g. Versicherungen von den 200 € noch für den eigentlichen Vermögensaufbau übrig ist, oder was deine Frau eventuell noch dazu beisteuern könnte?

 

Dazu sei aber auch gesagt, dass selbst 50 € in einem Welt-ETF per Sparplan immer noch besser sind, als dieses Geld auf irgendwelchen Sparbüchern liegen zu lassen.

Wie gesagt kann man den Punkt Vermögensaufbau aber eigentlich erst dann seriös durchdiskutieren, wenn man weiß, wie viel am Ende tatsächlich dafür übrig geblieben ist.

 

Ich finde es gut, dass du dir diese Gedanken machst!

 

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 55 Minuten schrieb Bambam82:

also grundsätzlich bin ich nicht der Fan davon, dass hier immer wieder Leute mit wenig finanzieller Bildung verbal gesteinigt werden.

Bist du der Meinung, dass das hier geschehen ist?

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Bambam82

Ich empfand es als die Vorstufe des Steinigens. Ich denke, dass man manchmal einfach ein bisschen mehr Geduld mitbringen sollte. Wenn ich aber irgendwann über 7.000 Beiträge geschrieben habe, sehe ich es wahrscheinlich auch anders....

 

Was die Nettogehälter angeht, wollte ich nur darstellen, dass 1.000 € als Notreserve sehr wenig sind. Ob man da jetzt 3,4 oder 25 Nettogehälter als persönliche Sicherheit empfindet sei dahingestellt. Aber 1.000 € bieten auch objektiv betrachtet wenig Sicherheit.

 

Nebenbei würde ich die Sache mit dem Dispo bzw. der Kreditkarte zwar kritisch sehen aber auch nicht verteufeln. Die Gründe für deren Einsatz wären näher zu beleuchten. Mit 1.600 € monatlich und einer Familie im Hintergrund könnten auch schnell sinnvolle Gründe für den Einsatz einer Kreditkarte vorgelegen haben ;-)

 

Nachdem ich es nochmal gelesen habe, denke ich, dass man eh den Fokus auf die Ehefrau legen sollte. Beteiligt sie sich am Vermögensaufbau aktuell? Wenn sie im Notfall alles selbst tragen kann...was macht sie dann jetzt mit ihren Mitteln?

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Geschrieben

200€ müssten reichen.

Nehmen wir an, seine 100€ für die BU passen.

20€-30€ für die RLV

Ich nehme mal 30000 € im Jahr an. Für Riester wäre das ein Eigenanteil von 725 € p.a.

Das wäre also machbar.

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Geschrieben

Ich möchte mal einen minimal besparten Riester vorzuschlagen. Das gesparte kann nicht gepfändet werden, es muss bei Arbeitslosigkeit nicht verknuspert werden, man kann es vererbbar machen, es wird im Rentenalter nicht voll auf eine Grundrente angerechnet und wenn ich es richtig sehe bekommst du eine Förderquoteüber 30%. Rechne mal selber:

 

http://www.n-heydorn.de/riesterrechner.html

 

 

Anmerkungen:

 

1) Leute die teure Riesterverträge abgeschlossen haben und nach 10 Jahren Boomwirtschaft immer noch im Minus sind werden dir sagen das du praktisch Sudoku begehst

2) Du musst einen Riesteranbieter finden der günstige Konditionen hat

3) Was ist mit deiner Frau?

4) BU muss einzeln geklärt werden

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 18 Minuten schrieb Bambam82:

Ich empfand es als die Vorstufe des Steinigens. Ich denke, dass man manchmal einfach ein bisschen mehr Geduld mitbringen sollte. Wenn ich aber irgendwann über 7.000 Beiträge geschrieben habe, sehe ich es wahrscheinlich auch anders....

off-topic: Nun ich sehe es anders. Man kann fragen und bekommt Antworten. Siehe Beitrag #4. Wenn einem die Antworten nicht in den Kram passen, dann ist das nicht das Problem des Antwortenden. Meine Beitragszahl spielt da übrigens keine Rolle. Eine ähnliche Antwort hätte ich auch schon vor drei vier Jahren gegeben. Manches ändert sich nicht so schnell.

 

Zitat

Was die Nettogehälter angeht, wollte ich nur darstellen, dass 1.000 € als Notreserve sehr wenig sind. Ob man da jetzt 3,4 oder 25 Nettogehälter als persönliche Sicherheit empfindet sei dahingestellt. Aber 1.000 € bieten auch objektiv betrachtet wenig Sicherheit.

Das sehe ich auch so. Ich halte allerdings nicht viel davon, Nettogehälter als Entscheidungsbasis für Rücklagen zu verwenden. Wer ein dickes Depot sein eigen nennt, braucht überhaupt keine Rücklagen (trifft auf TO nicht zu), wer eine eigene Immobilie hat (trifft auch nicht zu) braucht eine höhere Rücklage als ein Mieter. Wer einen sicheren Job hat braucht eine geringere Rücklage als jemand, der das nicht hat, wer ein Kind zu versorgen hat.... wer eine Partnerin hat, die selbst zum Familieneinkommen beiträgt... usw. usw.

 

Zitat

Nebenbei würde ich die Sache mit dem Dispo bzw. der Kreditkarte zwar kritisch sehen aber auch nicht verteufeln. Die Gründe für deren Einsatz wären näher zu beleuchten. Mit 1.600 € monatlich und einer Familie im Hintergrund könnten auch schnell sinnvolle Gründe für den Einsatz einer Kreditkarte vorgelegen haben ;-)

Es ging nicht ums Verteufeln. Ist einfach eine Rechenaufgabe. Wenn man in Altersvorsorge spart und gleichzeitig gelegentlich Dispozinsen zahlen muss, ist das für die Altersvorsorge nicht förderlich. Mit einer flexiblen Rücklage, deren Höhe ich jeden Monat selber festlegen kann, ist das weniger problematisch: wenn das Geld nicht reicht am Monatsende, wird eben nichts für's Alter zurückgelegt und wenn es reicht, dann ab damit. Das geht aber meines Wissens naxh mit einer Versicherung nicht oder nur umständlich. Wobei der TO ja auch darüber nachdenkt, selber in Fonds zu sparen (was mehr Disziplin erfordert als monatlich was an eine Versicherung zu zahlen, aber sicher nicht die dümmste Lösung ist.)

 

Zitat

Nachdem ich es nochmal gelesen habe, denke ich, dass man eh den Fokus auf die Ehefrau legen sollte. Beteiligt sie sich am Vermögensaufbau aktuell? Wenn sie im Notfall alles selbst tragen kann...was macht sie dann jetzt mit ihren Mitteln?

:thumbsup:

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Geschrieben

Meine Frau verdient 50% mehr als ich (inkl. Kindergeld) .

Meines Wissens nach hat sie damals Riester mit minimalbetrag im Studium angefangen. das sollte nach wie vor weiter so laufen ohne das da wer was geändert hat.

 

Mein Finanzberater sagte wörtlich : "der sinn im riestern hat er bisher noch nicht verstanden!"  deswegen war das eigentlich auch kein thema und zumindest aus den medien hatte man ja gehört, das das alles nicht so dolle sein soll.

da hatte ich jetzt garnicht weiter nachgedacht.

 

@bambam82

 

https://www.stuttgarter.de/rente-vorsorge/privatrente

(ganz unten stehen die Versicherungsbedingungen und da ist der Tarif aufgeführt)

 

Ich weiß immer noch nicht was an dem Versicherungsmakler besser ist als an dem unabhaengigen Finanzberater ? Kann der bessere Sachen aushandeln? Im Endeffekt verdienen doch beide durch Provision ?

 

Die 1000€ liegen aktuell auf einem Tagesgeldkonto.

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