700€ monatl. Sparrate, ETF/Einzelaktien/P2P - Bewertung

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1. Erfahrungen mit Geldanlagen

  • Seit Ende 2017 angefangen mich mit Finanzbloggs, Büchern etc. einzulesen
  • Seit April 2018 begonnen mit ETF Sparplänen
  • Seit Mai 2018 Tagesgeld
  • Seit ~Oktober 2018 Einzelaktien Spekulatius - höchst fraglich im Nachhinein
  • Seit Januar 2019 P2P - Bondora + großen Tagesgeldanteil zu Bondora Go & Grow

 

1.1 Der aktuelle Anlageplan sieht folgendermaßen aus:

  • 350€/Monat gehen in ETFs -> Anlagehorizont ~25 Jahre
  • 350€/Monat gehen in "liquide Anlageklassen", bisher war es bei mir das Tagesgeldkonto - aufgrund meiner Risikobereitschaft bin ich jedoch nun dabei es bei Bondora Go & Grow einzulagern. Den Risiken bin ich mir bewusst.
  • Zusätzliche Einkünfte durch Verkäufe/Überschüsse/Zusatzeinkünfte möchte ich in Einzelaktien/P2P investieren, derzeit ist der Anteil dort 50% meines Gesamtportfolios, viel zu hoch, war ein Anfängerfehler, den ich so nicht wieder machen würde...

 

Immer getreu dem Motto: Mut steht am Anfang jedes Handelns.. :)

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Bisher nur ein Depot bei der Comdirect, da ich die Sparplanhöhe erhöhen möchte, eventueller Depotwechsel vorgesehen.

Die Sparpläne sind monatlich.

 

Comdirect:

Vanguard S&P 500 [WKN: A1JX53 ISIN: IE00B3XXRP09] (33.3%)

iShares STOXX Europe 600 [WKN: 263530 ISIN: DE0002635307] (33,3%)

iShares Core MSCI EM IMI [WKN: A111X9 ISIN: IE00BKM4GZ66] (33,3%) - den "IMI" habe ich gewählt, da die TER um einiges günstiger sind als die normalen

 

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Mehrere Stunden pro Woche.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Riskobereit, theoretisch machen mir bei den 700€ monatlich 40% Schwankungen nichts aus, da mein Anlagehorizont gerade bei den ETFs ~25 Jahre ist - jedoch habe ich natürlich noch keine Finanzkriese durchgestanden, demnach habe ich noch gut reden.

 

 

 

Optionale Angaben:

1. Alter: 27

2. Berufliche Situation: Festangestellt, "Maschinenbau" im weitesten Sinne, 60k brutto

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Nein

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont: min. 25 Jahre,

2. Zweck der Anlage: Nicht mehr Zeit für Geld eintauschen, frühzeitig in Rente mit ~50-55 dabei jedoch.

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?: Beides!

4. Anlagekapital: Monatlich mind. 700€ - einmalig ~3700€ zur Verfügung, sobald ich diese ohne große Verluste aus der Einzelaktie wieder bekommen kann.. (WKN: A2JM6M)

 

Aktuelle Situation:

Unsicher ob die drei gewählten ETFs langfristig einem MSCI World ebenbürtig sind, ich wollte halt "etwas anderes" machen.

Eigentlich wollte ich eine Verteilung von:

40% NA

30% Europa

20% EM

10% Japan

Jedoch konnte ich mich nie für einen passenden Japan ETF entscheiden, weshalb ich jetzt 33,3 - 33,3 und 33,3 Verteilung habe und nicht 45, 35, 20 o.ä. kann ich mir nicht beantworten.

Unschlüssig ob ich lieber zwei Depots eröffnen sollte, eines evtl. bei Onvista für günstige Sparpläne und eines zum Traden.

Unsicher ob es sich lohnt die 3700€ EA mit ~1100€ Verlust zu verkaufen um sie wo anders anzulegen, oder ob ein Warten auf steigende Kurse die sinnvollere Variante ist.

 

 

Für jede einzelne Antwort bin ich sehr dankbar :)

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vor 5 Minuten schrieb Paykatt:

Unsicher ob es sich lohnt die 3700€ EA mit ~1100€ Verlust zu verkaufen um sie wo anders anzulegen, oder ob ein Warten auf steigende Kurse die sinnvollere Variante ist.

ich will dir jetzt nicht mit dem Spruch kommen, "Wenn Du die Aktie heute noch kaufen würdest, behalte sie, wenn nicht, verkaufen". aber so manche Erfahrung muss man machen, um daraus zu lernen, wieviel Risiko man bereit ist einzugehen.

Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser, wie ein Schrecken ohne Ende. Immer wenn Du in dein Depot schaust, siehst Du diesen dicken roten Balken und dann? Hast Du ein gutes Gefühl, das sich dieser Pennystocks wieder erholt oder nervt dich diese Position / Verlust.

 

Wenn ich mir den Chart so anschaue, könnte man weinen. :( Scheint wohl eine Blase gewesen zu sein, gepusht und abgestürzt.

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Was soll denn das Ziel der Investition in Einzelwerte sein?

 

Warum G&G mit den niedrigen Zinsen, aber dem vollen Kredit- und Plattformrisiko? Grüne Kredite bei Bondora oder kurzlaufende Kredite anderer Plattformen sind doch vergleichbar liquide. Bist Du dir wirklich der Risiken von G&G bewusst, wenn Du scheinbar deinen "risikofreien" Vermögensanteil hinein stecken willst?

 

 

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vor einer Stunde schrieb Paykatt:
  • 350€/Monat gehen in "liquide Anlageklassen", bisher war es bei mir das Tagesgeldkonto - aufgrund meiner Risikobereitschaft bin ich jedoch nun dabei es bei Bondora Go & Grow einzulagern. Den Risiken bin ich mir bewusst.

Erzähl bitte mal, welche Risiken du siehst.

Für wie riskant hältst du dieses Investment?

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Geschrieben

@stummlfumml@bondholder

Da hätte ich wohl etwas mehr ins Detail gehen sollen:

Mein Tagesgeld Anteil der über meinem Notgroschen (auf dem TG) liegt, ist derzeit nominal noch sehr gering, daher könnte ich einen Ausfall dieses Anteils verschmerzen, wenngleich es natürlich nicht schön ist.

Mir ist bewusst, dass ich bei G+G alle Anteile an die Plattform abgebe und sofern diese den Bach runter geht, ich davon wahrscheinlich nicht mehr viel zurück bekommen werde. Es ist ebenso, bei vergleichbarer Rendite, viel riskanter als ein World ETF.

Jedoch komme ich an dieses Geld jeden Tag heran und muss nicht erst auf die Rückzahlungen der Kredite warten.

 

Beim schreiben dieser Antwort stellt sich mir selbst gerade die Frage, ob ich nicht lieber den Notgroschen Anteil auf dem TG erhöhe und dafür den Rest in "normale" p2p oder ETFs stecke..

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 16 Minuten schrieb Paykatt:

Mein Tagesgeld Anteil der über meinem Notgroschen (auf dem TG) liegt, ist derzeit nominal noch sehr gering, daher könnte ich einen Ausfall dieses Anteils verschmerzen, wenngleich es natürlich nicht schön ist.

Möchtest du in deinem Portfolio – von der Liquiditätsreserve (Notgroschen) abgesehen – überhaupt keinen risikoarmen Anteil haben?

Dagegen ist erstmal nichts einzuwenden, wenn dir die Konsequenzen bewußt sind.

Würdest du dich mit 100% Aktienquote wohl fühlen?

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Geschrieben · bearbeitet von Paykatt

vor 10 Minuten schrieb bondholder:

Möchtest du in deinem Portfolio – von der Liquiditätsreserve (Notgroschen) abgesehen – überhaupt keinen risikoarmen Anteil haben?

Dagegen ist erstmal nichts einzuwenden, wenn dir die Konsequenzen bewußt sind.

Würdest du dich mit 100% Aktienquote wohl fühlen?

Zur Zeit würde ich mich damit sehr wohl fühlen, in 10 Jahren wird das vielleicht etwas anders aussehen, aber das ist heute auch nicht wichtig :)

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Geschrieben

vor 47 Minuten schrieb Paykatt:

Jedoch komme ich an dieses Geld jeden Tag heran und muss nicht erst auf die Rückzahlungen der Kredite warten.

Grüne Kredite wirst Du bei Bondora ohne Aufschlag auf dem Zweitmarkt sofort los. Bei 1-2% Aufschlag auch i.d.R. innerhalb einer Woche. Auf anderen Plattformen gibt es wiederum kurz laufende Kredite mit Laufzeiten von 6-30 Tagen, die man versetzt laufen lassen kann und entsprechend auch liquide sind. Deswegen tu ich mich immer schwer mit dem Argument, dass man wegen der Liquidität die niedrigeren Zinsen bei G&G in Kauf nimmt, aber das volle Risiko trägt.

 

Und welches Ziel versuchst Du denn nun mit der Investition in Einzelaktien zu verfolgen?

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vor 2 Minuten schrieb stummlfumml:

Grüne Kredite wirst Du bei Bondora ohne Aufschlag auf dem Zweitmarkt sofort los. Bei 1-2% Aufschlag auch i.d.R. innerhalb einer Woche. Auf anderen Plattformen gibt es wiederum kurz laufende Kredite mit Laufzeiten von 6-30 Tagen, die man versetzt laufen lassen kann und entsprechend auch liquide sind. Deswegen tu ich mich immer schwer mit dem Argument, dass man wegen der Liquidität die niedrigeren Zinsen bei G&G in Kauf nimmt, aber das volle Risiko trägt.

 

Und welches Ziel versuchst Du denn nun mit der Investition in Einzelaktien zu verfolgen?

Das Ziel der bisherigen war, den "boom" mitzunehmen und ein wenig zu spielen.

Da ich den passiven Ansatz auf der einen Seite total super finde und mir dieser auch voll und ganz zuspricht, jedoch ist es doch ein wenig langweilig..

Sogesehen suche ich einfach ein wenig Abwechslung, mit der Hoffnung den ein oder anderen glücklichen Schnapper zu machen.

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Dann würde ich mir erstmal darüber klar werden, ob Du spielen oder nicht mehr Zeit für Geld eintauschen und frühzeitig in Rente gehen möchtest.

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Geschrieben

Das ist ja nur ein geringer Teil im Portfolio den ich dafür verwenden möchte, von daher brauch ich mich zwischen den zwei Punkten nicht entscheiden.

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