Den ETF-Einstieg mit Vanguard in jungen Jahren - Kapital vorhanden

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Hallo zusammen,

 

ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema Vermögensaufbau und damit auch mit ETFs, aber habe das ganze bisher eher vor mich hergeschoben. Ich erstelle diesen Thread hier, um einen konkreten Rat bzw. mir eine zweite Meinung zu meinen finanziellen Vorhaben zu holen und auch um meine Gedanken dazu etwas zu ordnen. Aber zuerst einmal ein paar Informationen über mich.

 


Alter: Ich bin 20 Jahre alt.
Berufliche Situation: Ich absolviere ein (duales) Informatik Studium (Zuhause wohnhaft).
Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft: Der Sparer-Pauschbetrag wird von mir aktuell nicht ausgeschöpft.
Erfahrungen mit Geldanlagen: Ich habe so gut wie keine praktischen(!) Erfahrungen mit Geldanlagen.
Darstellung bereits vorhandener Fondspositionen: Ich besitze derzeit keine Fondspositionen.
Zeitliche Aufwandsbereitschaft: Mit einem quartärlichen oder monatlichen Rebalancing hätte ich kein Problem, mit irgendwelchen Anlage-strategischen Entscheidungen will ich mich aber nach Beginn nicht zu regelmäßig rumschlagen, sondern diesen Plan erstmal primär weiter "befüttern".
Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten: Es ist schwer ohne wirkliche Vorerfahrung hierbei einen realistischen Wert zu nennen, trotzdem denke ich aufgrund des längeren Anlagehorizonts und dem Fakt, dass ich nicht von dem eingespeisten Geld unmittelbar existenziell abhängig bin, dass ich ein gewisses Risiko und damit auch (kurz- und mittelfristige) Verluste verkraften kann.
Anlagehorizont: Ich gehe hierbei von etwa 30-45 Jahren aus, doch falls ich Kinder bekommen sollte, könnte ich mir vorstellen im Alter von den Ausschüttungen als passives Einkommen und weiteren (passiven) Einkünften zu leben, soweit es die finanzielle Situation denn zulässt. Somit wäre der Anlagehorizont "open end".
(Die weiteren Punkte der Pflichtangaben habe ich aufgrund Mehrfachnennung weggelassen. Diese Informationen folgen in den unteren Textabschnitten.)

 

Zusätzliches zur finanziellen Situation:
Derzeit befinden sich ~17.000€ auf meinem Girokonto, welches sich aus einem Erbe und jahrelang Erspartem zusammensetzt.
Dazukommend haben meine Eltern vor vielen Jahren ein Spar-Konto auf meinen Namen angelegt und auf dieses monatlich eine Geldsumme überwiesen. Dabei handelt es sich gegenwärtig um weitere ~20.000€ (momentaner Zins: 0,75 % p. a.) und war eigentlich für mein Studium gedacht, doch aufgrund der Tatsache, dass ich mich für ein bezahltes, duales Studium entschieden habe, kann ich diese Summe für Anderweitiges verwenden.
Darüber beinhaltete das erwähnte Erbe zusätzlich zu dem Geldbetrag mehrere Goldmünzen. Den Wert dieser Münzen schätze ich grob auf ~20.000€, doch sicher bin ich mir dabei nicht, da diese nach dem Tod des Angehörigen in ein von mir angemietetes Bankschließfach verschwanden.
Schlussendlich ist noch zu sagen, dass ich neben meinem monatlichen Gehalt noch eine Halbwaisenrente beziehe.

 

Mein grober Anlageplan:
Wie man vielleicht aus dem bisherigen Textschwall entnehmen kann, habe ich aufgrund mehrerer Umstände schon gewisse Rücklagen, welche ich gewinnbringend anlegen will, um mich für das Alter abzusichern und um möglichst früh ansatzweise "finanziell unabhängig" zu sein.
Mein Plan wäre einen großen Teil des Geldes, welches sich auf dem Girokonto befindet (~15.000€, so dass noch Reserven vorhanden sind), in den kommenden Monaten mittels einer Einmalanlage in ETFs zu investieren. Als Zeitpunkt habe ich die erste Aprilwoche dieses Jahres im Blick, zumal ich bis dahin noch etwas Zeit habe die letzten Unklarheiten zu beseitigen und ich in diesem Zeitpunkt eine Woche Urlaub haben werde.
Dazu soll monatlich mittels eines Sparplans ~500€, welche gerade durchschnittlich am Monatsende übrig bleiben, dazukommen. Die monatliche Sparrate wird in den kommenden Jahren durch noch folgende Gehaltssprünge sehr wahrscheinlich weiter ansteigen.
Die vorhandenen Rücklagen auf dem Sparkonto (~20.000€) werde ich in diesem Jahr wahrscheinlich noch nicht anfassen, da ich erstmal mit meiner ETF-Anlagestrategie "warm" werden will und ich darauf zumindest einen kleinen Zins bekomme. Doch grundsätzlich habe ich auch damit vor diese in ETFs zu anzulegen. Zusätzlich könnte ich diese Summe bei kleineren Markteinbrüchen, wie beispielsweise Anfang des Jahres investieren, obwohl sowas ja nicht ganz dem Credo des passiven Investierens entspricht. :-*
Bei dem Umgang mit der nicht geringen Anzahl an Goldmünzen tue ich mir etwas schwer. Auf der einen Seite liest man immer wieder von einem empfohlenen Goldanteil am Gesamtportfolio von 5-10%, auf der anderen Seite würde es mir irgendwie schwerfallen die geerbten Münzen zu verkaufen. Deswegen würde ich diese Münzen halten, da bei weiterem Aufbau des Portfolios dieser Anteil sich auch immer näher an ein "normales" Niveau annähert.

Mein konkreter ETF-Anlageplan:
Nach meiner bisherigen Recherche tendiere ich bei meinem ETF-Portfolio zu einer BIP-Annäherung mittels FTSE Fonds. Konkret schwebt mir die forenbekannte 50% Vanguard FTSE Developed World, 30% Vanguard FTSE Emerging Markets und 20% Vanguard FTSE Developed Europe ex UK Lösung vor. Die entstehende Ausschüttungen würde ich unmittelbar wieder reinvestieren, um so den maximalen Effekt des Zinseszins zu nutzen. Für einen genaueren Online Broker habe ich mich noch nicht entschieden, doch dieses werde ich demnächst mal abwägen.


Offene Fragen bzw. Unklarheiten:
=======================

 

1.: Wie bewertet ihr meine Asset Allocation bei Ausführung dieser Strategie? Wenn ich die genannten Giro- und Sparkonto Reserven so anlege und meine geplante Sparrate durchziehe, würde der ETF-Wert unter Nichtbeachtung des Kursverlaufes und der Erhöhung der Sparrate in 12 Monaten über ~40.000€ sein. Dem gegenüber stehen die Goldmünzen im geschätzten Wert von ~20.000€ und einer kleineren Geldsumme auf dem Giro-/Tagesgeldkonto, so dass anfallende Kosten gedeckt sind. Bei weiterer Besparung relativiert sich wie erwähnt der Anteil des Goldes. (Noch zu sagen ist, dass ich im Laufe der Zeit auch den Anteil des Geldes auf dem Giro-/Tagesgeldkonto erhöhe. Dies mache ich aber abhängig von dem Zeitpunkt, an dem ich aus meinem Elternhaus in eine eigene Wohnung ausziehe, infolge höhere Kosten anfallen werden.)

 

2.: Wie sehr unterscheiden sich die ausschüttenden FTSE Fonds gegenüber äquivalenten thesaurierenden MSCI Fonds in Bezug auf Steuern und anfallenden Kosten? Seit der Steuerreform 2018 müsste sich doch der Steuerstundungseffekt relativieren oder wie viel macht das heute noch wirklich langfristig aus? Zum einen haben die FTSE Fonds einen geringen TER, eine physische Replikationsmethode und eine ausreichende Fondsgröße und zum anderen glaube ich, dass mir tendenziell eher ausschüttende Fonds liegen, aufgrund der Vermutung, dass es mir im Alter schwerer fallen würde thesaurierende Fonds zu verkaufen, als von der Ausschüttung der Fonds als Teil eines passiven Einkommens zu leben. Klingt vielleicht etwas dumm, aber sowas könnte ich mir bei mir gut vorstellen. ;)

 

3.: Das ist jetzt vielleicht eher eine Glaubensfrage, die man nur mit einem Blick in die allwissende Kristallkugel beantworten kann, aber ich versuche es trotzdem einmal. ;) Empfiehlt ihr Einsteigern wie mir, mit meinem Kapital eher die angesprochene BIP-Annäherung oder die Marktkapitalisierungsstrategie. Für mich als Laie klingt die BIP-Annäherung am sinnigsten, dort anzulegen, wo Wirtschaftskraft vorhanden ist, doch im Web sind die Meinungen dazu ja stark gespalten, da die Japan-Blase anscheinend das Performance-Verhältnis einmalig stark verschoben hat.

 

4.: Inwiefern ist diese 3 ETF-Lösung bei höhere Anlagesummen anwendbar? Man liest online immer wieder mal von "wilderen" ETF-Portfolios mit mehr ETFs, durch die man eine gewünschte Feinabstimmung erzielt. Doch ist dies bei höheren Anlagesummen wie beispielsweise ~200.000€ nötig oder fährt man weiterhin gut genug mit der 3 ETF-Lösung (also natürlich in Kombination mit anderen Anlageobjekten).

 

5.: Findet ihr, dass ich bei meiner ETF-Strategie mit den genannten 3 FTSE Fonds die Small Caps zu wenig berücksichtige und wie würde eine sinnvolle Erweiterung aussehen die diese mehr beinhaltet? 

 

6.: Was haltet ihr grundsätzlich von meinen Plänen? Fallen euch grobe Schnitzer auf oder habt ihr kleinteiligere Tipps, wie ich mich in dem Thema anders zu verhalten habe?

 


Entschuldigung für den langen Text... Ich wäre euch für jegliche Beiträge dazu dankbar und wünsche euch einen erfolgreichen Start in die Woche!
Liebe Grüße :)

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vor 35 Minuten schrieb derdiedas123:

Seit der Steuerreform 2018 müsste sich doch der Steuerstundungseffekt relativieren oder wie viel macht das heute noch wirklich langfristig aus?

Dazu das Excel File in meiner Signatur.

 

vor 35 Minuten schrieb derdiedas123:

dass mir tendenziell eher ausschüttende Fonds liegen,

Es gibt selbstverständlich auch ausschüttende MSCI Fonds. Nur eine Anmerkung, kein pro/contra FTSE oder MSCI.

 

vor 36 Minuten schrieb derdiedas123:

Empfiehlt ihr Einsteigern wie mir, mit meinem Kapital eher die angesprochene BIP-Annäherung oder die Marktkapitalisierungsstrategie.

Das hat nichts mit Einsteiger/Erfahrener zu tun, sondern eher mit persönlicher Einstellung. Glaube ich eher an Marktkap. oder BIP Gewichtung? In diesem Leitfaden gibt es eine Grafik zur Revenue Exposure. Lesen und verstehen.

 

vor 39 Minuten schrieb derdiedas123:

Inwiefern ist diese 3 ETF-Lösung bei höhere Anlagesummen anwendbar? Man liest online immer wieder mal von "wilderen" ETF-Portfolios mit mehr ETFs, durch die man eine gewünschte Feinabstimmung erzielt. Doch ist dies bei höheren Anlagesummen wie beispielsweise ~200.000€ nötig oder fährt man weiterhin gut genug mit der 3 ETF-Lösung (also natürlich in Kombination mit anderen Anlageobjekten).

Ich würde sagen man fährt auch bei über 200.000€ mit einer 1 ETF Lösung sehr gut ; >

 

 

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb intInvest:

Dazu das Excel File in meiner Signatur.

Daraus lässt sich schließen, dass ein Unterschied der beiden ETF-Typen in Hinblick auf die Performance zugunsten des thesaurierenden ETFs existiert, aber dieser den Braten nicht wirklich fett macht. Liege ich mit dieser Annahme richtig?

 

vor 5 Stunden schrieb intInvest:

Das hat nichts mit Einsteiger/Erfahrener zu tun, sondern eher mit persönlicher Einstellung. Glaube ich eher an Marktkap. oder BIP Gewichtung? In diesem Leitfaden gibt es eine Grafik zur Revenue Exposure. Lesen und verstehen.

Da hast du recht. Im Nachhinein hätte ich mir diese Glaubensfrage vielleicht doch sparen sollen... :D

 

vor 5 Stunden schrieb intInvest:

Ich würde sagen man fährt auch bei über 200.000€ mit einer 1 ETF Lösung sehr gut ; >

Gut zu wissen, dass ein immer größer werdendes ETF-Portfolio automatisch nicht komplexer werden muss. Wenn man sich so manche Portfolios im Web anschaut, kann das einem diesen Eindruck suggerieren.

 


Vielen Dank für deinen Input. Für folgende Beiträge bin ich natürlich weiterhin sehr dankbar!

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Geschrieben · bearbeitet von moonraker

vor 2 Stunden schrieb derdiedas123:
vor 7 Stunden schrieb intInvest:

Dazu das Excel File in meiner Signatur.

Daraus lässt sich schließen, dass ein Unterschied der beiden ETF-Typen in Hinblick auf die Performance zugunsten des thesaurierenden ETFs existiert, aber dieser den Braten nicht wirklich fett macht. Liege ich mit dieser Annahme richtig?

Die wichtigere Erkenntnis sollte eigentlich sein, dass Ausschütter zu bevorzugen sind, solange der jährliche Freibetrag noch nicht ausgeschöpft wird...

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Geschrieben

vor 10 Stunden schrieb derdiedas123:

1.: Wie bewertet ihr meine Asset Allocation bei Ausführung dieser Strategie? Wenn ich die genannten Giro- und Sparkonto Reserven so anlege und meine geplante Sparrate durchziehe, würde der ETF-Wert unter Nichtbeachtung des Kursverlaufes und der Erhöhung der Sparrate in 12 Monaten über ~40.000€ sein. Dem gegenüber stehen die Goldmünzen im geschätzten Wert von ~20.000€ und einer kleineren Geldsumme auf dem Giro-/Tagesgeldkonto, so dass anfallende Kosten gedeckt sind. Bei weiterer Besparung relativiert sich wie erwähnt der Anteil des Goldes. (Noch zu sagen ist, dass ich im Laufe der Zeit auch den Anteil des Geldes auf dem Giro-/Tagesgeldkonto erhöhe. Dies mache ich aber abhängig von dem Zeitpunkt, an dem ich aus meinem Elternhaus in eine eigene Wohnung ausziehe, infolge höhere Kosten anfallen werden.)

Ich halte nichts von Gold, denn es macht keine Rendite. Wenn es nicht gerade Münzen mit historischen Wert sind würde ich sie zu Geld machen.

 

Ich an deiner Stelle würde 3 bis 4k€ als Notfallreserve in Cash in der Socke vorhalten, und jeden anderen Wert investieren. Du bist jung und kannst 2 bis 3 Börsencrashes aussitzen.

 

Zitat

3.: Das ist jetzt vielleicht eher eine Glaubensfrage, die man nur mit einem Blick in die allwissende Kristallkugel beantworten kann, aber ich versuche es trotzdem einmal. ;) Empfiehlt ihr Einsteigern wie mir, mit meinem Kapital eher die angesprochene BIP-Annäherung oder die Marktkapitalisierungsstrategie. Für mich als Laie klingt die BIP-Annäherung am sinnigsten, dort anzulegen, wo Wirtschaftskraft vorhanden ist, doch im Web sind die Meinungen dazu ja stark gespalten, da die Japan-Blase anscheinend das Performance-Verhältnis einmalig stark verschoben hat.

Ich glaubte bis vor einigen Wochen auch noch an BIP, denke nun aber das MarketCap die einzig wahre Metrik ist. Darauf gekommen bin ich weil ich mich näher mit Faktor-Investing auseinandergesetzt habe. Stellt sich heraus, ein MarketCap-Index enthält alle Faktoren die es gibt, bekannte wie Momentum oder Value, und unbekannte. Ich profitiere von allen. Natürlich habe ich auch alle Negativfaktoren drin. Für die Zukunft kann aber keiner sagen ob Momentum noch lohnt, oder BIP, oder sonstwas.

 

Zitat

4.: Inwiefern ist diese 3 ETF-Lösung bei höhere Anlagesummen anwendbar? Man liest online immer wieder mal von "wilderen" ETF-Portfolios mit mehr ETFs, durch die man eine gewünschte Feinabstimmung erzielt. Doch ist dies bei höheren Anlagesummen wie beispielsweise ~200.000€ nötig oder fährt man weiterhin gut genug mit der 3 ETF-Lösung (also natürlich in Kombination mit anderen Anlageobjekten).

Wie intInvest sehe ich es auch, viel Geld bedeutet nicht man muss ein komplexes Portfolio haben.

 

Zitat

5.: Findet ihr, dass ich bei meiner ETF-Strategie mit den genannten 3 FTSE Fonds die Small Caps zu wenig berücksichtige und wie würde eine sinnvolle Erweiterung aussehen die diese mehr beinhaltet? 

Nein, finde ich nicht.

 

Zitat

6.: Was haltet ihr grundsätzlich von meinen Plänen? Fallen euch grobe Schnitzer auf oder habt ihr kleinteiligere Tipps, wie ich mich in dem Thema anders zu verhalten habe?

Finde ich ok, würde eben nur voll investieren und würde auf MarketCap setzen, also z.B. nur FTSE AllWorld. Aber ob ich oder du am Ende bessere Renditen haben kann heute keiner sagen. Ich glaube du machst nichts falsches.

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Geschrieben

Top dass du dich schon so früh mit dem Thema auseinander setzt und auch schon einiges an Wissen angehäuft hast. Manch anderer (inklusive mir) hat in dem Alter das Geld für andere Dinge rausgehauen. 

 

Ich würde es einfach halten. Ein bisschen Notfallreserve, den Rest in einen All World Contry ETF. Bzgl. der Brokerwahl würde ich mir zuerst den passenden ETF raussuchen und danach den Broker. Aktionen kann man nutzen, muss man aber nicht, da die immer zeitlich begrenzt sind.

 

 

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Geschrieben

Hallo,

ich befinde mich in einer sehr ähnlichen Lage, bin ebenfalls 20 Jahre alt dualer Student und baue gerade meine Anlagestrategie auf. ^_^ 

Persönlich werde ich auf eine 2 ETF Lösung setzen.

(70/30 MSCI World / MSCI EM)

 

Generell finde ich deinen Plan und deine Strategie sehr sinnvoll. Persönlich setze ich jedoch auf Thesaurierende ETFs, damit ich die Ausschüttungen nicht wieder selbst anlegen muss. Ich werde zuerst vorsichtig in den Aktienmarkt mit 60% Aktien und 40% *risikoarmen* Anteil starten, da ich zuerst mit dieser Assetaufteilung in sinkenden Aktienmärkten Erfahrungen sammeln möchte. 

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vor 22 Stunden schrieb moonraker:

Die wichtigere Erkenntnis sollte eigentlich sein, dass Ausschütter zu bevorzugen sind, solange der jährliche Freibetrag noch nicht ausgeschöpft wird...

Danke für den Hinweis. Die Excel File sollte ich mir heute Abend noch einmal genauer zu Gemüte führen.

 

vor 20 Stunden schrieb Einstiegskurs:

Ich halte nichts von Gold, denn es macht keine Rendite. Wenn es nicht gerade Münzen mit historischen Wert sind würde ich sie zu Geld machen.

 

Ich an deiner Stelle würde 3 bis 4k€ als Notfallreserve in Cash in der Socke vorhalten, und jeden anderen Wert investieren. Du bist jung und kannst 2 bis 3 Börsencrashes aussitzen.

Diese Einstellung zu Gold teile ich bzw. meine rational-denkende Gehirnhälfte. Wenn man den Performance-Unterschied zwischen den beiden Anlageformen über einen längeren Zeitraum betrachtet, welcher bei mir ja auch vorhanden ist, kann einem ganz mulmig werden. Trotzdem fällt es mir wegen dem längeren Familienbesitz und der Sicherheit, die es zumindest für Einsteiger wie mich als Anlageobjekt ausstrahlt, etwas schwer jenes zu verkaufen. Aber da kommt man wieder zu dem Thema, welchen Anlagerisiken man sich aussetzten lassen will...
Derzeit denke ich, dass ich zuerst den beschriebenen Einstieg Schritt für Schritt machen werde und mich danach um den Umgang mit den Goldmünzen kümmere, bei dem dann ein Verkauf auch infrage kommt.

 

vor 9 Stunden schrieb Hansolol:

Top dass du dich schon so früh mit dem Thema auseinander setzt und auch schon einiges an Wissen angehäuft hast. Manch anderer (inklusive mir) hat in dem Alter das Geld für andere Dinge rausgehauen. 

Vielen Dank für das Lob!

 

 

Jetzt noch eine andere Frage: Nachdem ich mich hier im Forum und auch bei weiteren Quellen immer mehr einlese und von euch Input auf meine Fragen bekomme, fülle ich relativ sicher, die Sache langsam anzupacken. Deswegen vergleiche ich gerade die verschiedenen Broker in Bezug auf meine genannte 3 ETF-Lösung.

 

Nach meinem bisherigen Stand neige ich sehr zu Comdirect, weil:
1.: die gewünschten ETFs vorhanden und Sparplan-fähig sind.
2.: einer der drei ETFs (FTSE EM) derzeit kostenlos besparbar ist.
3.: die erstellten Sparpläne sehr flexibel sind, so dass einzelne Erhöhungen oder eine Reinvestition der Ausschüttung leicht von der Hand gehen.
4.: für drei Jahre garantiert und bei regelmäßiger Besparung auch danach keine Depotkosten anfallen.
5.: durch einen Affiliate-Link 10 Free Trades inklusive sind, mit denen ich die beschriebenen Einmalanlagen durchführen könnte.
6.: die Benutzeroberfläche angenehm wirkt.

 

Zunächst habe ich die Frage, ob in einem Comdirect-Depot eine Funktion verfügbar ist, mit der Ausschüttungen automatisch reinvestiert werden, oder ob ich das händisch mit Erhöhung des Sparplans oder Einmalanlagen machen muss.

 

Und was haltet ihr von dem Boker in meiner Situation bzw. habt ihr irgendwelche Broker-Empfehlungen bei genanntem 3er FTSE-Portfolio, zu dem ich gerade tendiere. Die allgemeinen Sparplan-Gebühren bei Comdirect von 1,5% sind zwar nicht zu übersehen, aber das kann ich bei einer monatlichen Sparrate von 500€ gegenüber den Festpreis-Brokern noch schlucken. Spotify wollte ich sowieso kündigen. :D

 

Liebe Grüße!

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Geschrieben · bearbeitet von Belgien

vor 9 Stunden schrieb Hansolol:

 Aktionen kann man nutzen, muss man aber nicht, da die immer zeitlich begrenzt sind.

 

 

 

Sehe ich anders. Das Einzige, was ich als Normalmensch ohne hellseherische Fähigkeit zur wirtschaftlichen Entwicklung verschiedener Weltregionen in der Zukunft mit vertretbarem Aufwand selbst unter Kontrolle habe und optimieren kann, ist die Kostenseite meiner Vermögensanlage. Daher nutze ich stets den kostengünstigsten Broker für meine Wertpapieraktivitäten. Wenn der Kostenvorteil aus einer zeitlich befristeten Aktion resultiert, dann nutze ich diesen Vorteil, solange er existiert. Wenn sich die Kosten ändern, dann wechsele ich den Broker. Depotüberträge sind gebührenfrei und kosten mich wenige Minuten für das Ausfüllen eines Depotübertragungsformulars (plus ggf. die Zeit für das Ausfüllen eines Depoteröffnungsanzrags, sollte ich bei dem Broker noch kein Depot haben). 

 

Manche Zeitgenossen halten ein solches Vorgehen für viel zu kompliziert, wollen stets alle Wertpapiere in einem Depot, möglichst bei derselben Bank, bei Sie auch ihr Girokonto und ihr Tagesgeldkonto führen. Ein mehrfacher Wechsel der Bank scheint für diese Gruppe undenkbar zu sein. Ich sehe dies anders, vielleicht weil ich schon so häufig die Bank gewechselt habe und dieser Vorgang seinen Schrecken für mich verloren hat. Im konkreten Fall würde ich daher überprüfen, wo ich die Einmalanlage preisgünstig realisieren sowie einen kostenfreien oder zumindest kostenarmen Sparplan für die ins Auge gefassten ETFs anlegen kann und bei diesem Broker mein Depot eröffnen. Wenn es bei den Vanguard ETFs bleibt, dürfte es bei der Brokerwahl dann wohl auf Onvista hinauslaufen.

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Geschrieben

vor 2 Stunden schrieb Belgien:

Im konkreten Fall würde ich daher überprüfen, wo ich die Einmalanlage preisgünstig realisieren sowie einen kostenfreien oder zumindest kostenarmen Sparplan für die ins Auge gefassten ETFs anlegen kann und bei diesem Broker mein Depot eröffnen. Wenn es bei den Vanguard ETFs bleibt, dürfte es bei der Brokerwahl dann wohl auf Onvista hinauslaufen.

oder bei der Ing ab 500€ ohne Gebühren kaufen.

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Geschrieben

vor 12 Stunden schrieb Belgien:

Wenn es bei den Vanguard ETFs bleibt, dürfte es bei der Brokerwahl dann wohl auf Onvista hinauslaufen.

Warum? OnVista hat keinen der 3 ETF im (Sparplan)Programm. Nur der FTSE All World ist bei OnVista besparbar.

 

vor 10 Stunden schrieb Noch_Neu_Hier:

oder bei der Ing ab 500€ ohne Gebühren kaufen.

Das wäre dann 1 ETF pro Monat, kann man schon machen. Natürlich kann man auch 3 Monate ansparen und alle 3 ETF im 4. Monat kaufen.

 

vor 12 Stunden schrieb derdiedas123:

Zunächst habe ich die Frage, ob in einem Comdirect-Depot eine Funktion verfügbar ist, mit der Ausschüttungen automatisch reinvestiert werden

Soweit ich weiß nicht. Bei manchen Brokern geht das dann auch erst ab einem bestimmten Betrag, ich weiß auch nicht ob diese Funktion komplett kostenlos ist.

 

vor 12 Stunden schrieb derdiedas123:

oder ob ich das händisch mit Erhöhung des Sparplans oder Einmalanlagen machen muss.

Würde ich eigentlich bevorzugen.

 

vor 12 Stunden schrieb derdiedas123:

Und was haltet ihr von dem Boker in meiner Situation bzw. habt ihr irgendwelche Broker-Empfehlungen bei genanntem 3er FTSE-Portfolio

Also ich meide Sparpläne bei der comdirect aufgrund der 1,5% Sparplangebühren und versuche zumindest die Kosten die ich beeinflussen kann, niedrig zu halten.

Für deine 3er Kombi würde ich mir mal DKB anschauen. Pauschal 1,5€ pro Sparplanausführung, also 4,5€ bei 3 ETF und damit 0,9% im Bezug auf 500€ Sparrate. Wenn du den Sparplan quartalsweise ausführen lässt, wären das 4,5€ pro 1500€ und damit 0,3%.

Wenn es kein Sparplan sein muss und du keine Probleme damit hast manuell zu kaufen, wäre Ing mit der 500€ Aktion auch wirklich eine Überlegung. 

Prüfe auch bei jedem Broker wie er mit der Vorabpauschale umgeht, falls das Verrechnungskonto nicht genug gedeckt ist, manche Broker geben an Anteile zu verkaufen um damit die Vorabpauschale zu decken. Andererseits sollte es nicht schwierig sein paar Euro am Jahresanfang

auf dem Verrechnungskonto zu parken.

 

Sollte dir eine 1 ETF Lösung wie der Vanguard FTSE All World ausreichen, würde ich zu OnVista gehen, da hier dauerhaft kostenlos als Sparplan verfügbar. Der Broker ist vom UserInterface etwas gewöhnungsbedürftig, aber für simples Buy&Hold über Sparpläne sehr geeignet.

 

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Geschrieben · bearbeitet von derdiedas123

vor 22 Stunden schrieb Caldo:

Hallo,

ich befinde mich in einer sehr ähnlichen Lage, bin ebenfalls 20 Jahre alt dualer Student und baue gerade meine Anlagestrategie auf. ^_^ 

Persönlich werde ich auf eine 2 ETF Lösung setzen.

(70/30 MSCI World / MSCI EM)

 

Generell finde ich deinen Plan und deine Strategie sehr sinnvoll. Persönlich setze ich jedoch auf Thesaurierende ETFs, damit ich die Ausschüttungen nicht wieder selbst anlegen muss. Ich werde zuerst vorsichtig in den Aktienmarkt mit 60% Aktien und 40% *risikoarmen* Anteil starten, da ich zuerst mit dieser Assetaufteilung in sinkenden Aktienmärkten Erfahrungen sammeln möchte. 

Klingt ebenso gut!

Als Duali hat man's finanziell schon gut. :D

 

 

Danke für die vielen Beiträge zur Broker-Wahl in Bezug zu meinem geplantem Portfolio.
Trotz der vielen Vorschläge werde ich zumindest anfangs das Depot von Comdirect nutzen, weil sich die Kosten einigermaßen relativieren, da ich mir durch den genannten Affiliate-Link die Ordergebühren sparen kann (10 Free Trades inklusive) und der FTSE EM derzeit kostenlos besparbar ist. Mit meiner 3er ETF Entscheidung wird es sich schon um ein paar Order handeln, was bei der DKB unvorteilhaft wäre. Zusätzlich müsste ich bei der DKB noch ein weiteres Girokonto eröffnen.
Auf lange Sicht gesehen ist Comdirect mit seinen 1,5% schon etwas teuer, aber ein Anbieter-Wechsel zu beispielsweise der DKB ist in Zukunft immer noch möglich. Spätestens nach Beendigung meines Studiums, infolge sich die Sparrate weiter erhöht, wäre ein Wechsel zu einem Fixpreis-Modell (DKB) sehr interessant.
Voraussichtlich werde ich mir dort in den nächsten Tagen ein Depot erstellen und vielleicht etwas früher als geplant anfangen.

 

Eine Sache vielleicht noch: Nach weiterer Betrachtung des BIP-Verhältnisses versuche ich eine BIP-Annäherung mittels 50% Vanguard FTSE Developed World, 35% Vanguard FTSE Emerging Markets und 15% Vanguard FTSE Developed Europe ex UK umzusetzen. Das ist jetzt ein wenig Erbsenzählerei, aber so habe ich keine so starke Überbewertung von Europa.

 

Durch diesen Thread und Weiteren (als passiver Leser) sind die letzten Unbehagen zu der Thematik fast verschwunden. Noch einmal vielen Dank für den regen Input hier und die sehr hilfsbereite Community! :thumbsup:

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Geschrieben · bearbeitet von Belgien

vor 9 Stunden schrieb intInvest:

Warum? OnVista hat keinen der 3 ETF im (Sparplan)Programm.

 

 

Alle drei vom TO genannten Vanguard ETFs gehören zu den "kostenfrei" (OTC über L&S) handelbaren ETFs der laufenden 2019er Aktion bei Onvista (de facto kostet der Kauf durch die Handelsplatzgebühr derzeit 0,80€). Ich hatte allerdings nicht überprüft, ob diese ETFs auch sparplanfähig bei Onvista sind, da miich bislang nur der FTSE ALL World interessierte. Nun ist dies geklärt, die drei genannten Vanguard ETFs sind nicht sparplanfähig, sondern können nur im OTC-Einzelkauf (ab 1.500€) mit derzeit 80 Cent Kosten erworben werden.

 

Comdirect ist - wenn Kosten nicht die alleinige Rolle spielen - sicherlich eine vernünftige Brokerwahl. Gerade wenn es der Erstkontakt zur Welt des Online-Brokings ist, könnte Onvista in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig sein (allerdings ist vieles auch eine Frage der Gewöhnung).

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Geschrieben · bearbeitet von derdiedas123

Ich wollte mich mal wieder melden und einen kurzen Statusbericht abgeben. Vor ca. einer Woche wurde mein Depot bei der Comdirect freigeschaltet und ich habe alle nötigen Daten per Post bekommen. Daraufhin habe ich die erste beschriebene Einmaleinlage investiert. Schlussendlich wurde es doch der FTSE All World aufgrund der Einfachheit und weil ich mich zu sehr verzettelt habe mit verschiedenen ETF-Strategien. Wenn beispielsweise die Emerging Markets eine Überrendite erbringen, wird sich die ja langfristig auch in der Marktkapitalisierung und somit im All World widerspiegeln. Und eigentlich sollte ich mich derzeit mehr auf meine kommenden Prüfungen konzentrieren. ;)


Jetzt habe ich noch ein weiteres Anliegen: Nachdem ich jetzt etwas committed bin, habe ich mehr und mehr Lust mich in diesem Bereich weiter zu informieren und suche deswegen nach passender Literatur abseits der Informationsflut im Internet.

Zum einen würde ich gerne etwas mehr über die Makroökonomischen Zusammenhänge der Wirtschaft und den Folgen einzelner Aktionen der verschiedenen wirtschaftlichen Akteure ((Zentral-)Banken, Regierungen und Co.) auf die unterschiedlichen Anlageklassen wissen (bestenfalls mit Anführung von Beispielen aus der Vergangenheit). Also vereinfacht: Wie funktioniert die Wirtschaft? Was sind die Folgen, wenn Akteur X sich so verhält? Wie macht sich diese Aktion auf Anlageklasse Y bemerkbar?

Zum anderen reizt mich die Idee des aktiven Stockpickings, so dass ich mich damit gerne auseinandersetzen würde um somit vielleicht ein aktives Portfolio ergänzend (oder ersetzend) in der Zukunft erstellen zu können.

Habt ihr mir vielleicht Vorschläge für diese beiden Fälle?


Grüße

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Geschrieben

Kauf Dir eines der amerikanischen Standard Textbooks, die sind wesentlich angenehmer zum Einstieg wie die aus dem deutschsprachigen Raum. Kann auch die deutsche Übersetzung sein (die sind dann auch billiger), besser sind sie auf englisch.

 

Ganz einfach ist der Samuelson & Nordhaus (entspricht etwa Einführung in die VWL/Economics), etwas mehr Substanz hat der Mankiw oder Blanchard (jeweils explizit Macroeconomics, aber ohne Vorwissen oder Mathematik). 

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Geschrieben

Das Buch "Der große Kostolany" hat mir am Anfang auf lustige und amüsante Art und Weise die grobe Funktionsweise von Börse und Wirtschaft klargemacht.

Und ist halt recht locker und auch mal lustig geschrieben.

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Geschrieben

Am 27.2.2019 um 17:32 schrieb derdiedas123:

Als Duali hat man's finanziell schon gut. :D

 

 

Kann man pauschal nicht so sagen,  du bist halt schon sehr an deine Firma während des Studiums gebunden und kannst schlecht bei anderen Konkurrenz-Firmen über kleine Praktikas oder Werkstudent netzwerken.  Zudem mussten meine Dual-Studienkollegen in den Semesterferien dann immer dort arbeiten während wir Zeit und die Möglichkeit hatten schon kleine eigene Gewerbe/Firmen zu gründen und da am Ende deutlich mehr verdient haben als die Kollegen mit Arbeitsvertrag.

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Geschrieben · bearbeitet von klingklang

Was ich jetzt bei deinem Text nicht entdeckt habe ist deine vollständige AA, wäre vllt. gut die einfach und Übersichtlich zu dokumentieren (hier vereinfacht, ist klar - sonst Excel oder PortofolioPerformance).

Z.B.:

  • xx% RK1
    • xx% untergliedert in Cash, Tagesgeld, Festgeld, usw....
  • xx% RK3
    • xx% untergliedert Aktien, ETF, Rohstoffe (z.B. Gold) usw....

Sonst muss ich anmerken das ich es bemerkenswert finde sich mit 20 solche umfangreichen Gedanken zu machen. 

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Geschrieben

Sehe ich auch so, wäre super, wenn du deine genaue Asset Allocation nochmal vorstellst. Besteht die Option, dass du in Zukunft ein eigenständiges Masterstudium anstreben könntest? Das wäre dann zu berücksichtigen.

 

Hör dir den aktuellen Podcast vom Finanzwesir an, da geht es um Gold und es wird aus unterschiedlichen Gesichtspunkten bewertet. Gold wird dort als Sicherheit bei Hyperinflationen oder Währungskrisen gesehen. Falls du glaubst, dass ein solches Risiko irgendwann eintreten könnte und falls du auch glaubst, dass Gold dir dann hilft dich bspw. günstig mit einer neuen Währung einzudecken, dann kannst du sicherlich einen kleinen Goldanteil behalten. Ich würde an deiner Stelle aber den Wert deines Goldbestandes einmal konkret beziffern lassen. Wenn es tatsächlich 20.000€ sind empfinde ich das als zu hoch. Da das Gold für dich auch einen emotionalen Wert zu haben scheint, musst du ja auch nicht alles verkaufen.

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