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ETF, gemanagte Fonds vs nicht gemanagte Fonds

  • Fonds
  • ETF
  • gemanaged
  • frei
  • Vergleich
  • Performance

Posted · Edited by Loschuh

Hallo,

habe bisher ausschließlich in Anleihen selbst investiert. Will etwas in Fonds gehen (in Eigenregie natürlich). Dazu ein paar simple Fragen:

- bei den Handelsplätzen von ETFs tauchen Frankfurt, Stuttgart  usw auf,  aber auch Fondsgesellschaft (z.B. ComStage MSCI World TRN UCITS): es ist ein Fonds-Manager genannt. Ist dieser Fonds stets gemanagt??

- oder sind ETFs nicht gemanagte Fonds (sagte die Bank...??)

- wären solche Fonds, die nur über Fondgesellschaften erworben werden können, von Vorteil oder nur teuer ?(das sind dann keine ETFs)

- ich habe mit iShares High Yield Corp Bond EUR UCITS ETF mal angefangen. Der schüttet aus und der Kurs ging am gleichen tag in 1% runter - hängt das mit Ausschüttung zusammen). Ist  dieser Kursabfall die Verwaltungsgebühr p.a., den ich zahlen muss ?

- kommt die Ausschüttung aus mein Konto - bisher is da noch nix?

 

Würde mich freuen über feedback

Lo

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vor 16 Minuten schrieb Loschuh:

- kommt die Ausschüttung aus mein Konto - bisher is da noch nix?

Die Ausschüttung kommt Ende März aufs Konto (Fälligkeitsdatum=27.03.2019)

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251843/IHYG?referrer=tickerSearch

 

Unter ETFs versteht man in der Regel Indexfonds mit Börsenhandel aber ohne Management.

 

Daneben gibt es dann noch Indexfonds ohne Börsenhandel, aber die kann man getrost ignorieren.

 

Fonds mit Fondsmanagement werden hier im Forum kurz als "Fonds" bezeichnet.

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vor 1 Stunde schrieb xfklu:

Unter ETFs versteht man in der Regel Indexfonds mit Börsenhandel aber ohne Management.

Ich würde hier spitzfindig auf ein aktives Management hinweisen, denn:

Zitat

- bei den Handelsplätzen von ETFs tauchen Frankfurt, Stuttgart  usw auf,  aber auch Fondsgesellschaft (z.B. ComStage MSCI World TRN UCITS): es ist ein Fonds-Manager genannt. Ist dieser Fonds stets gemanagt??

Ist natürlich ein Indexfonds in Form eines ETFs, der kein aktives Management hat, aber durchaus eins, dass sich darum kümmert, dass man die Indexentwicklung möglichst gut trifft.

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Hast du nicht auch neulich behauptet: bei NV Bescheinigung würde das Finanzamt irgendwie/irgendwo Verlust ausgleichen?

Du investiert in Anleihen- insofern müsste Dir Ausschüttung/Kupon/Zinsen bekannt sein.

Die Frage ist eher: du kaufst selbstständig Anleihen und willst jetzt einen Bond-ETF?!? Bzw hast einen gekauft. Warum? Ist der besser als Anleihen? 

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vor 28 Minuten schrieb Portfolio2055:

Hast du nicht auch neulich behauptet: bei NV Bescheinigung würde das Finanzamt irgendwie/irgendwo Verlust ausgleichen?

Du investiert in Anleihen- insofern müsste Dir Ausschüttung/Kupon/Zinsen bekannt sein.

Die Frage ist eher: du kaufst selbstständig Anleihen und willst jetzt einen Bond-ETF?!? Bzw hast einen gekauft. Warum? Ist der besser als Anleihen? 

Ich hab gesagt, dass WENN Keine NV, dann landen die 25% ds Verlustes auf meinem Konto. Verkaufe ich mit 1000 Euro Verlust dann 250 Euro Ausgleich/Verlusttopf. Bei NV gibts nix, da keine Kapitalertragssteuer gezahlt wurde.

 

Zur 2ten Bemerkung: ich mache mit meinem AnleihenPortfolio ca. 3,5% Rendite mit den Zinsen. Zusätzlich Kursgewinne nehme ich mit, wenn der Kursanstieg so 4-5mal der Zinszahlung entspricht (gekauft bei 101% und 3% Zins. Dann verkaufe ich, wenn der Kurs 113%, dann heb ich für 4 Jahre die "Zinsen im Sack", z.B, Zypern Anleihen). Hier mein Portfolio:

Capture.JPG

 

Ich will die Rendite noch was nach oben bringen, daher ETF wie MSCI ETF o ä. Da sind 1600 Aktien drin. Mit Einzelaktien bisher nur unschön. Hab zB Geely und BYD und glaube an den E-Automarkt in China.

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Tja - Anleihen bringen keine zusätzliche Rendite.

Mit einer NV Bescheinigung gibt es keinen Verlusttopf.

Dann bleibe doch bei Anleihen!

Mit Geely und BYD brauchst du nicht kommen als Einzelaktien- das sind Werte die vielleicht als ,Byprodukt‘ im Depot landen- aber sicher nicht beide Gleichzeitig ohne ein Gegeninvestment.

Deine NV kannst du Wunderbar nutzen für Dividenden und Zinsen- also wo konkret ist dein Problem?

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Posted · Edited by Loschuh

Die NV habe ich für meine Kinder, denen ich Depots führe. Die Studieren noch und haben kein Einkommen. Ich hab natürlich keine NV.

 

Wie gesagt, ich will Rendite heben mit Aktien-ETFs. Ich gehe mal über die Fonds-Manager, die mal als kreative Köpfe  aus der Masse hervorgetreten sind.

 

Meine Frage war: wenn ich einen Fonds bei der "Fonds-Firma" kaufe, dann kostet das so 4-5% Ausgabeaufschlag und jahrlich1-2% des investierten Betrages. z.B. A0DLK6 macht Chr. Hart als Fondsmanager (2016 Morning  Star Award für A0DLK6- bester Fondmanager "Aktien Weltweit). Das kann ich aber auch als ETF direkt an Börse kaufen ohne 5% Aufschlag...wie passt da zusammen??

 

 Allerdings -  wenn ich den A0DLK6 und den ETF110 übereinanderlege ist da kaum ein Unterschied.

 

 

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Fonds sind nicht dein Zielgebiet. Rendite heißt Aktie oder ETF aber gewiss nicht mehr. Was willst du wirklich? Wieviel Risiko willst du?

Wie sieht dein Depot überhaupt aus? Wieviel soll in Aktien oder ETF oder Fonds Fliesen?

Ein Fond ist teuer in der Anschaffung und Unterhaltung. 

Mit Eigenrecherche und Co kann viel selbst gemacht werden - das fehlt mir bei dir..das Forum soll jetzt tolle Produkte für dich empfehlen- ne ne anders: lese über ETF und Fond und komme dann mit einem konkreten Vorschlag wieder...

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Posted · Edited by Nachdenklich

Edit: Gelöscht.

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vor 2 Stunden schrieb Loschuh:

Meine Frage war: wenn ich einen Fonds bei der "Fonds-Firma" kaufe, dann kostet das so 4-5% Ausgabeaufschlag und jahrlich1-2% des investierten Betrages. [....] Das kann ich aber auch als ETF direkt an Börse kaufen ohne 5% Aufschlag...wie passt da zusammen??

Ein Fonds wird nicht zum ETF, nur weil man ihn über die Börse kauft.

 

Fonds:

Kauf über KAG (Fonds-Firma): Zum NAV-Wert (d.h. der einmal börsentägliche ermittelte Wert basierend auf den gehaltenen Wertpapieren), evtl Ausgabeaufschlag (Achtung bei der Brokerwahl: Suche einen Broker wo es den größtmöglichen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gibt).

Kau über Börse: Kauf zu einem Preis, über den sich Käufer und Verkäufer einig werden, bei manchen Fonds auch gerne mal über NAV-Wert.  Da der NAV-Wert auch mal gerne mit Verzögerung bekanntgegeben wird und die Zusammensetzung nicht immer bekannt ist, ist bei der Preisfindung eine Schätzung inbegriffen.

 

ETF:

Kauf über Börse: Die KAG beauftragt Market-Maker damit, dass die Anteile nahe am NAV-Wert liquide handelbar sind, d.h. Du wirst Dir schwer tun den Fonds zu Wucherpreisen los zu werden, da so für einen fairen Preis gesorgt werden soll.

 

 

Laufende Kosten (Fonds und ETF):

Die werden von der KAG laufend (d.h. börsentäglich) aus dem Fondsvermögen abgezogen, da bekommst Du keine Rechnung und die zahlst Du, egal wie Du an Deine Anteile gekommen bist.

 

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Posted · Edited by iTrader

vor 1 Stunde schrieb chaosmuc:

Ein Fonds wird nicht zum ETF, nur weil man ihn über die Börse kauft.

Nicht?

Zitat

Ein börsengehandelter Fonds[1][2] (englisch exchange-traded fund, ETF) ist ein Investmentfonds, der an einer Börse gehandelt wird. Er wird im Normalfall nicht über die emittierende Investmentgesellschaft, sondern über die Börse am Sekundärmarkt erworben und veräußert.[3]:2 Die meisten börsengehandelten Fonds sind passiv verwaltete Indexfonds.

Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Börsengehandelter_Fonds

 

Dass man ETF=Indexfonds setzt, ist der allgemeine Sprachgebrauch. Laut Definition aber nicht ganz korrekt. Oder irre ich mich hier?

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Posted · Edited by Ramstein

vor 11 Stunden schrieb chaosmuc:

Ein Fonds wird nicht zum ETF, nur weil man ihn über die Börse kauft.

 

vor 9 Stunden schrieb iTrader:

Nicht?

Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Börsengehandelter_Fonds

 

Dass man ETF=Indexfonds setzt, ist der allgemeine Sprachgebrauch. Laut Definition aber nicht ganz korrekt. Oder irre ich mich hier?

 

Nicht! Man kann auch die "aktiven" Fonds an der Börse kaufen. Sogar ohne Ausgabeaufschlag.

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Es gibt Indexfonds, die keine ETFs sind (siehe [1] einige der Fonds aus diesem Thread sind wohl an keiner deutschen Börse gelistet) und ein ETF muss auch nicht unbedingt stur einem Index folgen (smart-beta, Portfolio-ETFs die wie ein Dachfonds verschiedene andere ETFs halten und nach "Startegie" gewichten).

Soweit ich gelesen habe, entstanden ETFs aus einem US-amerikanischen Steueroptimierungstrick. Bei der Rückgabe von Anteilen bei klassischen (US-)Fonds kann es sein, dass auf Fondsebene Steuern anfallen. Dies kann vermieden werden, wenn die Anteile nicht an die KAG zurückgehen sondern weiterverkauft werden. Siehe dazu auch Cration/Redemption Prozess.

 

Kennzwichen für einen ETF ist, dass die KAG das Listing an den Börsen "vorantreibt" und für Sponsored Partner sorgt, die ETF-Anteile selbst "erzeugen" können und für einen fairen Preis sorgen.

 

-------------

[1]

 

 

 

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