Erfahrung mit "Oskar"

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35 posts in this topic

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Moin,


bin gerade auf die iOS App "Oskar" gestoßen. Diese App bzw. der Anbieter dahinter übernimmt quasi den Sparplan und verwaltet ihn.

Ich finde die Lösung an sich zeitgemäß, schönes Design der App, allerdings sind mir die Gebühren deutlich zu hoch und ich habe lieber alles selber in der Hand.

 

Weitere Informationen: 

https://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/oskar-der-einfache-und-intelligente-etf-sparplan-7200173

 

Was findet ihr das Produkt und würdet ihr es nutzen? 

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Wenn ich keine/Lust Zeit hätte um mich selbst zu kümmern, dann würde ich einen Roboadvisor nehmen. 

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Posted · Edited by sigmabe

22 minutes ago, x03x said:

Gebühren deutlich zu hoch

Schon erschreckend wie viele noch immer in diesem Bereich mitverdienen wollen und erst recht, dass das wohl auch funktioniert

https://www.oskar.de/kosten/

 

Was haben wir denn da ab 10.000 € Anlage (darunter sind es noch 0,2 % p.a. mehr):

 

Produktkosten ETF 0,14 % p.a. (soll wohl die durchschnittliche TER der enthaltenen ETFs/ETC sein)

und zusätzlich 0,8 % p.a. unterteilt in

-Vermögensverwaltung Scalable Capital 0,325 % p.a.

-Wertpapierhandel Baader Bank 0,15 % p.a.

-Servicevergütung Oskar.de GmbH 0,325 % p.a.

 

Eigentlich dachte ich die Kosten seien auch in diesem Bereich schon deutlich geringer, aber wenn die Oskar.de GmbH eben auch noch ihren Anteil einfordert... Wofür eigentlich genau, was kann hier Scalable Capital nicht selbst? Etwa das

22 minutes ago, x03x said:

zeitgemäß, schönes Design der App

?

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Posted · Edited by whister

Lustig. Ein Robo der wieder einen anderen Robo benutzt. Und jeder will selbstverständlich etwas verdienen...

 

vor 21 Minuten schrieb Portfolio2055:

Wenn ich keine/Lust Zeit hätte um mich selbst zu kümmern, dann würde ich einen Roboadvisor nehmen. 

Dann nimmt man eine 1 ETF Lösung + TG und fertig ist die Laube.

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34 minutes ago, whister said:

Ein Robo der wieder einen anderen Robo benutzt

Möglicherweise ist das ganze noch seltsamer. Die Oskar.de GmbH hat wohl etwas mit finanzen.net zu tun, siehe https://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/oskar-der-einfache-und-intelligente-etf-sparplan-7200173 . Die Finanzen.net GmbH wiederum ist der Betreiber des Finanzportals der Axel Springer SE, finanzen.net, laut Wikipedia das größte Online-Finanzportal in Deutschland. Der Finanzen.net Ratgeber hat sich (ist das ein Zufall?) aktuell auch mit ETF-Sparplänen und Robo-Advisor beschäftigt. Inwiefern man dort dem eigenen Anspruch gerecht wird, dass die Ratgeber-Artikel objektiv recherchiert und unabhängig erstellt seien, mag jeder selbst beurteilen.

 

Ich glaube das WPF wird noch gebraucht...

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lol kauft nen msci oder ftse all world und fertig ... das mache ich seit geburt der kinder und ist so simpel wie oscar und kostet weniger.

 

1mal im jahr muss man den etf anpassen, da vllt ne kostenlose aktion ausläuft und fertig = pro jahr 10min aufwand.

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Aus Unternehmensregister: Neueintragungen


16.04.2018

 


HRB 730224: Oskar.de GmbH, Karlsruhe, Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.02.2018 und 22.03.2018. Geschäftsanschrift: Gartenstraße 67, 76135 Karlsruhe.

Gegenstand: Erstellung und Betrieb von Internetportalen und mobilen Anwendungen zur Zuführung von Kunden für Finanzdienstleister. Erlaubnispflichtige Geschäfte nach dem Kreditwesengesetz werden nicht ausgeübt. Stammkapital: 25.002,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Nienhaus, Dominik, Marxzell, *17.07.1977; Ohr, Jens Stephan, Karlsruhe, *27.04.1978; Schille, Peter, Karlsruhe, *09.06.1978, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Wie sieht z.B so ein Oskar 70 aus sprich gibt es hier Infos zu ähnlichen "Musterdepots"?!

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vor 1 Minute schrieb LeonS.:

Wie sieht z.B so ein Oskar 70 aus sprich gibt es hier Infos zu ähnlichen "Musterdepots"?!

Image 1.jpg  0   295 kB

https://www.oskar.de/anlagestrategie/

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Posted · Edited by LeonS.

5 minutes ago, ameis said:

Danke :-)

 

Ist das eine solides Portfolio zum selbst Bauen? Wenn ich die Kosten hoch rechne bin ich bei 1,51 % ? Oskar verlangt 1,14% wo ist mein Denkfehler? 

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vor 10 Minuten schrieb LeonS.:

Wenn ich die Kosten hoch rechne bin ich bei 1,51 % ? Oskar verlangt 1,14% wo ist mein Denkfehler?

wenn ich das richtig lese, zahlst Du bei Oskar ab 10.000€ 0,8% Gebühr pro Jahr.

Wo und wie setzen sich deine angebenen 1,51% zusammen?

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vor 2 Minuten schrieb west263:

wenn ich das richtig lese, zahlst Du bei Oskar ab 10.000€ 0,8% Gebühr pro Jahr.

Wo und wie setzen sich deine angebenen 1,51% zusammen?

Ich zitiere sigmabe von weiter oben:

 

Was haben wir denn da ab 10.000 € Anlage (darunter sind es noch 0,2 % p.a. mehr):

 

Produktkosten ETF 0,14 % p.a. (soll wohl die durchschnittliche TER der enthaltenen ETFs/ETC sein)

und zusätzlich 0,8 % p.a. unterteilt in

-Vermögensverwaltung Scalable Capital 0,325 % p.a.

-Wertpapierhandel Baader Bank 0,15 % p.a.

-Servicevergütung Oskar.de GmbH 0,325 % p.a.

 

Bezüglich der 1,51%, sieht es so aus als hätte er die TER für alle ETF addiert, was natürlich falsch ist.

 

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@ameis, trotzdem Danke

Ich habe das schon verstanden und auch so auf der Internetseite gelesen.

 

Mich interessiert, wie @LeonS.auf die ominösen 1,51% kommt.

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vor 15 Minuten schrieb west263:

@ameis, trotzdem Danke

Ich habe das schon verstanden und auch so auf der Internetseite gelesen.

 

Mich interessiert, wie @LeonS.auf die ominösen 1,51% kommt.

Hilfe zur Selbsthilfe, ich verstehe :thumbsup:

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4 hours ago, LeonS. said:

Oskar verlangt 1,14%

Wie man auf die 0,14 % p.a. TER kommt ist auch aus meiner Sicht nicht klar, deshalb auch das "soll wohl" in meiner Formulierung. Die gewichtete TER müsste ja eigentlich von der Zusammensetzung abhängen und daher bei den unterschiedlichen "Anlagestrategien" unterschiedlich sein.

 

4 hours ago, LeonS. said:

Ist das eine solides Portfolio zum selbst Bauen?

Vermutlich bewegen sich solche Produkte immer irgendwo zwischen rationaler Standardlösung und dem, was sich gut vermarkten lässt. Ich hätte zumindest gewissen Zweifel daran soetwas 1:1 nachzubauen jedenfalls in den Details.

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Das Problem, ich konnte niemals bei irgendwelchen Robo‘s eine Aktienquote von 100% fahren- es waren immer Anleihen oder Renten ETF dabei. Davon halte ich jedoch wenig. Der Anlagehorizont meiner Kinder ist 50+. Die können eine ganze Weile 100% fahren. Und da ist es billiger einfach den Vanguard All World zu nehmen. 

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vor 7 Stunden schrieb Portfolio2055:

Das Problem, ich konnte niemals bei irgendwelchen Robo‘s eine Aktienquote von 100% fahren- es waren immer Anleihen oder Renten ETF dabei. Davon halte ich jedoch wenig. Der Anlagehorizont meiner Kinder ist 50+. Die können eine ganze Weile 100% fahren. Und da ist es billiger einfach den Vanguard All World zu nehmen. 

Wozu sollte man sich bei 100% Aktienquote überhaupt die Kosten eines Robo-Advisors antun?

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vor 9 Minuten schrieb bondholder:

Wozu sollte man sich bei 100% Aktienquote überhaupt die Kosten eines Robo-Advisors antun?

Das sehe ich auch so. Außerdem: Wozu sollte man sich auch bei einer geringeren Aktienquote die Kosten eines Robo-Advisors antun? :) Diese Robo-Advisor sind eine schöne Einnahmequelle für die Anbieter. Aber niemand braucht das wirklich. Ich glaube diese ganzen Scalable / Easyfolio / Oskar Geschichten werden sich nicht lange halten.

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Posted · Edited by Sascha.

Am 25.3.2019 um 16:16 schrieb x03x:

Was findet ihr das Produkt und würdet ihr es nutzen?

Wenn ich z.B. ab dem 30. Lebensjahr für eine zusätzliche Rente mit 68 spare und z.B. 100.000€ im Schnitt über die Jahre dort angespart habe, würde ich also sehr grob gerechnet 800€ im Jahr Gebühren an die Vermittler zahlen.

Und das dann 38 Jahre lang. Macht etwas über 30.000€ die ich dort an Gebühren zahle, welche ich hätte behalten können, wenn ich einfach selber ein Depot eröffnet und ETF´s gekauft hätte.

Warum sollte ich das tun? :huh:

Nur weil die ne tolle App haben?

Das Produkt ist einfach zu teuer.

Zwar besser als der Mist, der bei manchen Privatbanken und Genossenschaftsbanken den Kunden angedreht wird, aber immernoch Mist genug ums nicht haben zu wollen. :lol:

 

Depot beim Onlinebroker eröffnen, kost oft garnix.

ETF´s monatlich im Sparplan kaufen kost oft auch garnix.

Fertig. Dafür muss man grademal 3 Zettel ausfüllen und ist fertig und hat 30.000€ gespart. Geiler Stundenlohn.

Wer braucht da ne App für?

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Posted · Edited by bondholder

vor 7 Stunden schrieb Sascha.:

Wer braucht da ne App für?

Wer solche Fragen stellt, gehört offensichtlich nicht zur Zielgruppe.

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Posted · Edited by FelixW

Kann mir jemand sagen, ob es einen offensichtlichen Grund gibt für die Gewichtung vom MSCI Pacific ex Japan im Aktienanteil bei Oskar?

BIP, MC und alles dazwischen ist ja irgendwie "normal" - aber 16% für  MSCI Pacific ex Japan (19% wenn man den MSCI World SC rausrechnet) verwundern mich etwas.

26% MSCI USA

21% Stoxx 600

16% MSCI EM IMI

16% MSCI Pacific ex Japan

6% Nikkei 225

15% MSCI World SC

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On 3/30/2019 at 3:11 AM, Sascha. said:

Wenn ich z.B. ab dem 30. Lebensjahr für eine zusätzliche Rente mit 68 spare und z.B. 100.000€ im Schnitt über die Jahre dort angespart habe, würde ich also sehr grob gerechnet 800€ im Jahr Gebühren an die Vermittler zahlen.

Und das dann 38 Jahre lang. Macht etwas über 30.000€ die ich dort an Gebühren zahle, welche ich hätte behalten können, wenn ich einfach selber ein Depot eröffnet und ETF´s gekauft hätte.

Warum sollte ich das tun? :huh:

Nur weil die ne tolle App haben?

Das Produkt ist einfach zu teuer.

Zwar besser als der Mist, der bei manchen Privatbanken und Genossenschaftsbanken den Kunden angedreht wird, aber immernoch Mist genug ums nicht haben zu wollen. :lol:

 

Depot beim Onlinebroker eröffnen, kost oft garnix.

ETF´s monatlich im Sparplan kaufen kost oft auch garnix.

Fertig. Dafür muss man grademal 3 Zettel ausfüllen und ist fertig und hat 30.000€ gespart. Geiler Stundenlohn.

Wer braucht da ne App für?

Die Rechnung kann ich leider nicht nachvollziehen..

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vor 2 Stunden von penga:

Die Rechnung kann ich leider nicht nachvollziehen..

Die Rechnung ist hanebüchen, der Grundtenor aber korrekt.

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Posted · Edited by StefanU

Man zahlt am Schluss 800 p.a., also im Durchschnitt 400 * 38 = 15200.

Dabei ist aber die Verzinsung nicht korrekt gerechnet, bei 3% p.a. wäre es z.B. nur 12600.

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vor 3 Stunden von penga:

Die Rechnung kann ich leider nicht nachvollziehen.

Sascha geht in seiner fiktiven Rechnung davon aus, daß bei einer Spardauer von 38 Jahren das Depotvolumen im Durchschnitt 100.000,- Euro beträgt. In den ersten Jahren weniger, in den letzten Jahren mehr.

0,8 % von 100.000,- * 38 Jahre =30.400,- Euro.

 

Am 30.3.2019 um 03:11 von Sascha.:

Wenn ich z.B. ab dem 30. Lebensjahr für eine zusätzliche Rente mit 68 spare und z.B. 100.000€ im Schnitt über die Jahre dort angespart habe, ....

 

 

 

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