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greenhorn13

ab 100.000 EUR Depot auf Thesaurierer umstellen? ggf. Small Caps dazu?

Empfohlene Beiträge

satgar
vor 8 Minuten von greenhorn13:

Was spricht dafür, was dagegen?

Da keiner in die Zukunft gucken kann, ist das was du willst, nicht möglich.

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Synthomesc
vor 52 Minuten von greenhorn13:

Ja grundsätzlich fühle ich mich damit wohl. Aber die Börsen sind ja auch in den letzten Jahren sehr gut gelaufen. Wenn beispielsweise emerging Markets deutlich unterperformt und es Crasht, hätte ich gern eine genaue mathematische Aufteilung. Ich habe ja weder BIP noch Marktkapitalisierung, auch kein 50 zu 50 wie zb der Kommer ETF.  
gerne würde ich zum Beispiel die Allokation einmal jährlich anhand der Marktentwicklung und der BIP Gewichtung anpassen. Was spricht dafür, was dagegen? wo bekomme ich die Quellen für diese Gewichtung her? 

Nach 7 Jahren! kommst du wieder und hast solche Fragen im Gepäck!?
Praktiziere stur nach Marktkapitalisierung. Du weißt es nämlich nicht besser als der Markt, weichst aber davon ab!

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richtungsding

Mir jedenfalls haben die Notgroschen Videos die letzten Zweifel zum Thema Gewichtung nach BIP/Region ausgeräumt.

 

 

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GuyInborito

Eigentlich sollte es keine Zweifel geben was vernünftig ist mMn. In BIP sind politische Risiken nicht eingepreißt, equal ist eine Wette auf small und gegen large caps. Die einzig prognosefreie Art zu investieren ist nach Marktkapitalisierung. Und nein man kann Risiken nicht absenken indem man irgendwas beimischt. Man verschiebt es nur woanders hin und das wäre wiederum eine Wette gegen die EMH. Diese Wetten gewinnt man auf Dauer alle nicht. Kurzfristig vielleicht, möglicherweise sogar mittelfristig, aber auf mehrere Jahrzehnte halt nicht.

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Joker_19
vor 17 Minuten von GuyInborito:

Die einzig prognosefreie Art zu investieren ist nach Marktkapitalisierung. 

 

So absolut würde ich das nicht sagen. Letztendlich ist auch die Gewichtung nach Marktkapitalisierung nur eine Wette darauf, dass die Einschätzung aller Marktteilnehmer alle Faktoren bestmöglich berücksichtigt. Sie basiert auf einigen Annahmen, die letztendlich auch Prognosen darstellen. Die KI sagt dazu:

 

Zitat

grafik.thumb.png.98d298ed706d8b09b8b5b2daa32ff9d2.png

 

Ich investiere auch weitestgehend nach Marktkapitalisierung, es scheint mir das überzeugendste Konzept, aber völlig "prognosefrei" ist es halt auch nicht.

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Malvolio

Wenn man weiß, dass sich bestimmte Marktbereiche (z.B. EM) in Zukunft besser entwickeln als der breite Marktdurchschnitt, dann sollte man natürlich verstärkt dort investieren. Aber leider kann man das in der Regel kaum wissen.

 

Wenn man nicht über hellseherische Fähigkeiten verfügt, sollte man grundsätzlich breit diversifiziert anlegen. Über die Details und die Umsetzung kann man dann immer noch trefflich streiten. ;) 

 

 

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GuyInborito

Die KI liegt falsch. Es ist eben keine Übergewichtung der USA vorhanden. Es ist schlicht die aktuelle Marktkapitalisierung. Die USA wären nur dann übergewichtet wenn sie zB nach mcap 60% sind, jemand aber zu 70% in den USA investiert ist. Nur und allein dann wäre es eine Übergewichtung. MACP ist die neutralste und prognosefreiste Art zu investieren. Es ist völlig egal wie der Index aktuell aussieht. Die ganzen Beimischspezialisten von vor 10 Jahren können zu dem Thema gerne mal befragt werden die damals den USA "Klumpen" reduziert haben.

 

Ich sage nicht dass jemand der nicht nach mcap investiert nicht auch recht haben kann für den Zeitraum wo er investiert. Das wäre aber schlicht und einfach Zufall bzw Glück. Wer sich darauf nicht verlassen will hat eigentlich nur eine Möglichkeit.

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Joker_19
· bearbeitet von Joker_19
vor 1 Stunde von GuyInborito:

MACP ist die neutralste und prognosefreiste Art zu investieren. 

 

Ich wollte nicht alle Arguemente der KI bewerten, aber die Grundaussage, dass auch eine Gewichtung auf MCAP auf Annahmen beruht, also nicht rein "prognosefrei" ist, legt sie gut dar. Insofern stimme ich dir zu, "prognosefreieste" passt, ich würde sagen "prognoseärmste", aber halt nicht rein prognosefrei.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio

Das Marktportfolio besteht aus der gewichteten Summe einer jeden (Geld-)Anlage des Marktes. Es ist das bestmöglich diversifizierte Portfolio in der Portfoliotheorie bzw. im Capital Asset Pricing Model (CAPM), welches unabhängig von der Risiko-Rendite-Präferenz der Investoren ist. .... (habe ich mir bei wikipedia ausgeliehen)

 

Wie gesagt .... es ist ein theoretisches Konzept, eine Art "Idealtypus". Das Problem in der Realität ist, dass man es in Wirklichkeit nie abbilden kann und bestenfalls eine .... letztendlich willkürliche .... vereinfachende und praktikable Annäherung anstreben kann.

 

Die gängigen Indices von MSCI, FTSE, usw. sind einer dieser Ansätze. Das ist aber weit davon entfernt, die "einzig richtige Lösung" zu sein. Ein Marktportfolio kann selbst ein MSCI ACWI IMI schon nicht sein, da hier auch nur ein kleiner Ausschnitt aller handelbaren Finanzinstrumente enthalten sind. Noch komplizierter wird es, wenn wir auch nicht öffentlich gehandelte Vermögenswerte einbeziehen, z..B. große Personengesellschaften, Immobilien, usw.

 

Es ist also müßig, sich über die "richtige" Abbildung des Marktportfolios zu streiten. "Der Markt" an sich ist schon unvollkommen genug, geschweige denn von unseren Möglichkeiten ihn abzubilden.

 

Das ändert natürlich nichts am Ratschlag, ein möglichst gut diversifiziertes Portfolio aufzubauen. Aber ob  man sich dann mit 70% USA oder weniger wohl fühlt, dass muss jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden. Alle genauen Prozentsätze sind letztendlich eine Scheingenauigkeit. Und was die Zukunft bringt und ob das alles dann genau so läuft wie in der Vergangenheit, weiß eh niemand. 

 

Also .... breit streuen ... und locker bleiben. ;) 

 

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Joker_19

@Malvillo  Auf welchen Beitrag bezieht sich dein Statement?

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Sapine

Die CAPM beeindruckt mich genauso wenig wie die EMH. Das sind theoretische Modelle, die von Annahmen ausgehen, die es in der Realität nur näherungsweise gibt. Tatsächlich ist eine Anlage nach Marktkapitalisierung eine mit einem leichten Momentumfaktor. Ich stimme @Malvoliozu, dass es keine perfekte prognosefreie Anlageform gibt. 

 

Zur Frage des TO: supertobs veröffentlicht in seinem Musterdepot immer wieder die aktuelle BIP Gewichtung, obwohl er selbst mittlerweile glaube ich davon abweicht. 

 

Mach Dich nicht verrückt damit, ob Du 5 % mehr oder weniger von einer Region hast. Das wichtige und entscheidende ist die Disziplin mit der man seine Sparpläne durchzieht. Natürlich muss man das an die Lebenssituation anpassen (Bsp. Kauf einer Immobilie) aber langfristig ist das disziplinierte Sparen der Erfolgsfaktor. Du kannst die Anteile anpassen, wenn Du mittlerweile denkst, dass der EM Anteil zu hoch ist, Du kannst es aber auch stur weiter durchziehen. Nur zögern, zaudern und aussetzen oder gar verkaufen ist wirklich schädlich.

 

Deine Sparraten sind offensichtlich beachtlich, wenn man bedenkt, dass Du in der Zeit auch noch eine Familie gegründet hast. Auch wenn nicht das eigentliche Thema des Fadens, macht es Sinn zu prüfen, ob die Familie ausreichend abgesichert ist (BU Versicherung evtl. auch LV). 

 

Viel Erfolg weiterhin!

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 1 Stunde von Joker_19:

@Malvillo  Auf welchen Beitrag bezieht sich dein Statement?

Auf keinen bestimmten. Ich wolle nur mal allgemein meinen Senf zum Thema dazu geben und drauf hinweisen, dass es einzig richtige Lösungen/Vorgehensweisen zur Portfoliodiversifikation in der Praxis gar nicht geben kann. Jede konkrete Herangehensweise ist letztendlich immer nur eine heuristische Methodik nach bestimmten Prämissen/Annahmen   .... und das das gar nicht schlimm ist. ;) 

 

Ich persönlich habe mir für mich persönlich eine Ziel-Allokation bei Aktien von 37,5% Europa, 35% Nordamerika, 12,5% Asien/Pazifik und 15% Emerging Markets gesetzt. Das ist eine grobe Mischung aus Marktkapitalisierung, BIP-Gewichtung und meiner persönlichen Einschätzungen. Man kann nun trefflich darüber streiten, ob man die Gewichtung gut findet oder nicht .... ich fühle mich wohl damit und das ist für mich erstmal das wichtigste. Keine Anlageberatung! ;) 

 

Ich habe eine Mischung aus Einzelwerten und ETFs ... wobei ich marktbreite ETFs bevorzuge in denen idealerweise auch kleinere und mittelgroße Werte schon enthalten sind. 

 

Wie Sapine schon sagte ... SC hinzumischen kann man machen, wenn Spaß daran hat .... undbedingt nötig ist das aber auch nicht, wenn man ansonsten breit diversifizierte Indices ausgewählt hat.

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Joker_19
vor 35 Minuten von Malvolio:

Auf keinen bestimmten.

 

Okay, dann ist alles klar. Ich hatte irgendwie einen Bezug zu meinem Beitrag vermutet, konnte aber keinen inhaltlichen Zusammenhang erkennen B-)

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greenhorn13
vor 9 Stunden von Malvolio:

Auf keinen bestimmten. Ich wolle nur mal allgemein meinen Senf zum Thema dazu geben und drauf hinweisen, dass es einzig richtige Lösungen/Vorgehensweisen zur Portfoliodiversifikation in der Praxis gar nicht geben kann. Jede konkrete Herangehensweise ist letztendlich immer nur eine heuristische Methodik nach bestimmten Prämissen/Annahmen   .... und das das gar nicht schlimm ist. ;) 

 

Ich persönlich habe mir für mich persönlich eine Ziel-Allokation bei Aktien von 37,5% Europa, 35% Nordamerika, 12,5% Asien/Pazifik und 15% Emerging Markets gesetzt. Das ist eine grobe Mischung aus Marktkapitalisierung, BIP-Gewichtung und meiner persönlichen Einschätzungen. Man kann nun trefflich darüber streiten, ob man die Gewichtung gut findet oder nicht .... ich fühle mich wohl damit und das ist für mich erstmal das wichtigste. Keine Anlageberatung! ;) 

 

Ich habe eine Mischung aus Einzelwerten und ETFs ... wobei ich marktbreite ETFs bevorzuge in denen idealerweise auch kleinere und mittelgroße Werte schon enthalten sind. 

 

Wie Sapine schon sagte ... SC hinzumischen kann man machen, wenn Spaß daran hat .... undbedingt nötig ist das aber auch nicht, wenn man ansonsten breit diversifizierte Indices ausgewählt hat.

Interessante Allokation, warum Europa und Pacific so hoch?

 

ich bin eigentlich fein mit meiner Allokation, habe allerdings ein Problem: ich habe mir leider nicht genau notiert, weshalb ich diese Allokation gewählt habe. Ich habe mich damals viel damit beschäftigt, und habe gesagt, ich lass es einfach laufen. Das hat ja auch gut geklappt. Aber ich hätte gerne für mich eine rationale Entscheidung, insbesondere wenn es mal crashed und dauerhaft seitwärts verläuft. Dann würde ich mich wohl damit fühlen, wenn ich eine rationale Grundlage für meine Entscheidung habe. 

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Richie_Rich
12 hours ago, Malvolio said:

Auf keinen bestimmten. Ich wolle nur mal allgemein meinen Senf zum Thema dazu geben und drauf hinweisen, dass es einzig richtige Lösungen/Vorgehensweisen zur Portfoliodiversifikation in der Praxis gar nicht geben kann. Jede konkrete Herangehensweise ist letztendlich immer nur eine heuristische Methodik nach bestimmten Prämissen/Annahmen   .... und das das gar nicht schlimm ist. ;) 

 

Ich persönlich habe mir für mich persönlich eine Ziel-Allokation bei Aktien von 37,5% Europa, 35% Nordamerika, 12,5% Asien/Pazifik und 15% Emerging Markets gesetzt. Das ist eine grobe Mischung aus Marktkapitalisierung, BIP-Gewichtung und meiner persönlichen Einschätzungen. Man kann nun trefflich darüber streiten, ob man die Gewichtung gut findet oder nicht .... ich fühle mich wohl damit und das ist für mich erstmal das wichtigste. Keine Anlageberatung! ;) 

 

Ich habe eine Mischung aus Einzelwerten und ETFs ... wobei ich marktbreite ETFs bevorzuge in denen idealerweise auch kleinere und mittelgroße Werte schon enthalten sind. 

 

Wie Sapine schon sagte ... SC hinzumischen kann man machen, wenn Spaß daran hat .... undbedingt nötig ist das aber auch nicht, wenn man ansonsten breit diversifizierte Indices ausgewählt hat.

Was ist dein Benchmark, an dem du deine Allokation misst?

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market anomaly
Am 21.5.2026 um 08:41 von GuyInborito:

Die KI liegt falsch. Es ist eben keine Übergewichtung der USA vorhanden. Es ist schlicht die aktuelle Marktkapitalisierung. Die USA wären nur dann übergewichtet wenn sie zB nach mcap 60% sind, jemand aber zu 70% in den USA investiert ist. Nur und allein dann wäre es eine Übergewichtung. MACP ist die neutralste und prognosefreiste Art zu investieren. Es ist völlig egal wie der Index aktuell aussieht. Die ganzen Beimischspezialisten von vor 10 Jahren können zu dem Thema gerne mal befragt werden die damals den USA "Klumpen" reduziert haben.

 

Ich sage nicht dass jemand der nicht nach mcap investiert nicht auch recht haben kann für den Zeitraum wo er investiert. Das wäre aber schlicht und einfach Zufall bzw Glück. Wer sich darauf nicht verlassen will hat eigentlich nur eine Möglichkeit.


Alles richtig, letztlich geht es doch aber darum: langfristig breit diversifiziert und günstig investiert zu sein, ohne viel zu handeln. Je länger ich investiert bin und je mehr ich am Markt erlebe, desto gelassener werde ich was die Vehikelwahl betrifft.

Ich habe für mich sehr grosse Batzen (mehrere Jahresgehälter) sowohl im Arero als auch in einer „Vanguard all World/RK1 60:40“ Kombination. Langfristig ist mir beides gut genug und ich habe auch noch etliche Jahre vor mir. Es ist wirklich, wieder das Wort langfristig, am wichtigsten einfach investiert zu sein ohne Unterbrechungen. Hauptsache man ist am Markt mit vielen Aktien dabei!

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supertobs
Am 21.5.2026 um 07:48 von GuyInborito:

Und nein man kann Risiken nicht absenken indem man irgendwas beimischt.

Das sollte nicht unwidersprochen bleiben. Absolut grundfalsch. Im Extremum wäre das ja Einzelaktie.

Modern Portfolio Theorie ist da Stichwort zum einlesen, "diversification is the only free lunch" etc pp

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 15 Stunden von Richie_Rich:

Was ist dein Benchmark, an dem du deine Allokation misst?

Ich habe keine Benchmark. Ich schaue mir nur die absolute Performance an. 

vor 18 Stunden von greenhorn13:

Interessante Allokation, warum Europa und Pacific so hoch?

 

ich bin eigentlich fein mit meiner Allokation, habe allerdings ein Problem: ich habe mir leider nicht genau notiert, weshalb ich diese Allokation gewählt habe. Ich habe mich damals viel damit beschäftigt, und habe gesagt, ich lass es einfach laufen. Das hat ja auch gut geklappt. Aber ich hätte gerne für mich eine rationale Entscheidung, insbesondere wenn es mal crashed und dauerhaft seitwärts verläuft. Dann würde ich mich wohl damit fühlen, wenn ich eine rationale Grundlage für meine Entscheidung habe. 

Nunja, ich wohne ja im Euro Raum, hier kenne ich mich am besten aus und ich mache Europa auch Hauptsächlich als Einzelaktien. Neben der Reduzierung des Währungsrisikos kannst du es auch Home-Bias nennen. Ich finde 35%-40´% Europa aber noch vertretbar. Ich habe Asien/Pazifik (inkl. Japan) mit 12,5% Zielgewichtung. Finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich hoch. Ich überlege sogar ab und zu, ob ich nicht auf 15% gehen soll. Ich möchte halt auch die andere Seite der Welt außerhalb der westlichen Hemisphäre mit 25%-30% im Portfolio haben. Wie gesagt .... man kann jeweils immer über ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger diskutieren .... aber man muss sich ja irgendwann entscheiden. Manchmal verändere ich auch die Gewichte etwas. Wichtig ist mir eben, dass ich mich damit wohl fühle. Ich sehe das auch immer eher als grobe Orientierungshilfe für neue Investitionen. Neue Mittel werden dann in der Regel dort angelegt, wo die größte Differenz zwischen Ziel- und Ist-Allokation besteht. 

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Richie_Rich
34 minutes ago, Malvolio said:

Ich schaue mir nur die absolute Performance an. 


Darf man fragen, wie die war in den letzten Jahren? Mich würde einfach interessieren wie diese Strategie längerfristig abschneidet, da ich es mir nicht aus den reinen Prozenten zusammenreimen kann.

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GuyInborito
vor 36 Minuten von supertobs:

Das sollte nicht unwidersprochen bleiben. Absolut grundfalsch. Im Extremum wäre das ja Einzelaktie.

Modern Portfolio Theorie ist da Stichwort zum einlesen, "diversification is the only free lunch" etc pp

Doch doch. Das ist schon richtig so. Mehr Diversifikation also zB auf noch kleiner Unternehmen würde mehr kosten als nützen und eine Beimischung jedweder Art wäre eine Wette auf eben diese Beimischung. Der Bereich ACWI bis ACWI IMI ist ideal. Bezogen auf den Aktienteil eines Portfolios geht es weder besser durch noch mehr Diversifizierung noch durch Wetten auf irgendwas. Es ist optimal.

 

Zugegeben gibt es ein paar Faktoren die sehr lange gut laufen aber deren Zeit kommt auch irgendwann. Oder wer investiert hier zB ausschließlich in momentum. Wahrscheinlich niemand. 

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supertobs

Na, wenn Du meinst.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 16 Stunden von Richie_Rich:


Darf man fragen, wie die war in den letzten Jahren? Mich würde einfach interessieren wie diese Strategie längerfristig abschneidet, da ich es mir nicht aus den reinen Prozenten zusammenreimen kann.

Gerne. Allerdings ist die Performance (Interner Zinsfuß) die des gesamten Portfolios, nicht nur für den Aktienanteil. ... Und wie gesagt ... das ist meine persönliche Aufstellung .... für jemand anderes mag eine andere Struktur besser geeignet sein.

 

 

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Bt_1234
· bearbeitet von Bt_1234
Am 22.5.2026 um 17:12 von supertobs:

Wollte eigentlich deinen Beitrag #42 zitieren.

Er meint vermutlich das Marktportfolio (dass hier ne Beimischung das Risiko nicht reduziert). Da das Marktportfolio per Definition alles enthält, gibt es theoretisch nichts zum Beimischen. ;)
 

Mit ner anderen Gewichtung kann man das Risiko natürlich trotzdem verringern, weil selbst im Standard capm das Marktportfolio nicht das min-variance-Portfolio ist.

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