ETF-Depot aufbauen - 3 ETFs - Aufteilung in Ordnung?

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30 posts in this topic

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Hallo zusammen,

Angaben zu mir:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Bisher wenig (3 Einzelwerte mit Spielgeld), jeodch hier diverse Fäden gelesen + erfolgreiche Geldanlage für Dummies + Börse für Dummies + Den Finanzmarkt verstehen (Klaus Schredelseker) + Kommer + Bisschen Finanzwesir

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Keine

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

durschnittlich mind. 5h / Monat

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Optionale Angaben:

Hohe Risikobereitschaft, da Buy-and-Hold. Riskominimierung sehe ich erst im Alter als notwendig. Ich denke, dass ich Buchverluste ertragen kann, da ich mir zumindest ein Grundverständnis über den Finanzmarkt angeeignet habe. Also 0% risikoarme Anlagen ( möchte ich hier aber nicht diskutieren). Liquiditätsreserve gibt es.

 

1. Alter

30 Jahre, unverheiratet, keine Kinder (und auch nicht unmittelbar geplant)

2. Berufliche Situation

Akademiker, unbefristete Festanstellung

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

ca. 20%

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

Geplant mind. 30 Jahre (maximal kleine Entnahmen bei Bedarf wenn es die Rendite erlaubt)

2. Zweck der Anlage

Altersvorsorge

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmal jetzt, dann in Zukunft Sparplan

4. Anlagekapital

Einmal: 40.000 €

Sparplan: ca. 800 €/Monat (ist noch nicht ganz fest der Betrag)

 

Der einfachste Ansatz für mich wäre der SPDR MSCI ACWI IMI, damit kauft man ja eig. direkt den Markt was mir von der Grundidee gefällt. Vergleichbare Produkte (ACWI IMI) gibt es nicht, also brauch ich nicht noch sonderlich vergleichen.

Mir gefallen aber 2 Punkte nicht:

- Großer Anteil USA, da MCap Gewichtung (auch wenn das natürlich der Grundidee den Markt zu kaufen entspricht)

- Nur ein ETF im Depot. Ich hätte lieber mehrere Produkte im Depot. Gründe dafür im Folgenden.

 

Was spricht für mich für mehrere ETFs:

- Sparer Pauschbetrag ausnutzen in dem ich z. B. einen ETF dazu wähle der ausschüttend ist (SPDR MSCI ACWI IMI ist thesaurierend). Alternativ könnte ich ggf. Jährlich einen Teil verkaufen und wieder direkt nach kaufen um den Gewinn geltend zu machen. Dafür muss aber ein ETF gewinn machen, die Wahrscheinlichkeit dass ich einen ETF mit Gewinn im Depot habe, steigt mit der Anzahl an ETFs.

- Wenn ich doch einmal etwas Geld brauche, habe ich die Möglichkeit aus dem ETF mit bester Rendite zu entnehmen, entpricht auch einer Art Rebalancing.

 

Damit ich nicht zu viele ETFs habe, habe  ich mich entschieden den ACWI IMI zu ergänzen. Ein zusätzlicher ETF für EUROPE (ggf. IMI), und ein ETF für EM (ggf. IMI).

Die Aufteilung sollte sein ACWI IMI 70 / EM 20 / Europe 10. Damit komme ich auf folgende Gewichtung:

NA: 41%

Europe: 23 %

EM: 28 %

Pazifik: 8 %

 

Das liegt zwischen BIP und MCAP. Nur für Pazifik liegt der Anteil etwas unter MCAP (12) und BIP (9).

Damit bin ich zufrieden, da das Thema ob BIP oder MCap sowieso ein Endlos-Thema ist und ich ganz einfach etwas mehr in Richtung BIP komme.

 

Die Feinplanung (konkrete ETF-Auswahl, Aufteilung Sparpläne...) kommt nocht.

Ich wollte vorab einmal Fragen, ob es prinzipiell etwas daran auszusetzen oder zwingend zu verbessern gibt.

 

 

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Also ich finde Deine Überlegungen hinsichtlich der Aufteilung und Steueroptimierung gut. Und empfehle: Mach das so und sammele Erfahrung (auch wenn der Aktienabteil eigentlich zu hoch ist)

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Posted · Edited by pillendreher

vor 45 Minuten von Peter23:

Also ich finde Deine Überlegungen hinsichtlich der Aufteilung und Steueroptimierung gut. Und empfehle: Mach das so und sammele Erfahrung (auch wenn der Aktienabteil eigentlich zu hoch ist)

 

Viel höher geht's eigentlich nicht mit dem Aktienanteil, oder wie gestern ein Dortmund Spieler nach der Niederlage sagte: wenn wir keine Punkte machen wird's sehr schwer noch Meister zu werden.

Aber die Aktienquote soll ja nicht diskutiert werden.

Ich zitiere mich trotzdem, weil keiner weiß ob 2020 + 35 Jahre nicht wie 1960 + 35 Jahre sein wird.

 

Zitat

 

Und noch so ein blöder Vergleich, der zeigt, dass 100% Aktienquote sehr viele Jahre (Üblicher Anlagezeitraum hier im Forum - Start mit Mitte 30 bis zum Rentenbeginn, ich nehme mal 1960 -1995: Rendite pro Jahr?) nicht das Gelbe vom Ei sein muss.

In Ermangelung an ETF oder einem MSCI World Chart nehme ich den Uniglobal, weil der die letzten Jahrzehnte sehr ähnlich zum MSCI World läuft

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/DE0008491051

 

 

Ich würde es nicht so machen.

Wenn 100% Aktienquote,  dann einfachst und nur den SPDR MSCI ACWI IMI, kannst ja auf diverse Banken (es gibt auch Zweitdepots) aufteilen zur Steueroptimierung.

Warum Emerging-Anteil im Vergleich zur Marktkapitalisierung übergewichten, dasselbe gilt für den Europa Anteil?

 

Ansonsten, wie sagen die Leute in Asien immer: If you're happy, I'm happy too.

 

PS Rechner hinzugefügt zum Ausprobieren, was hätte sein können

https://www.union-investment.de/startseite/unsere-services/rechner-uebersichtsseite/vermoegensplaner

 

 

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Posted · Edited by ER EL

Am 28.4.2019 um 20:38 von Peter23:

Also ich finde Deine Überlegungen hinsichtlich der Aufteilung und Steueroptimierung gut. Und empfehle: Mach das so und sammele Erfahrung (auch wenn der Aktienabteil eigentlich zu hoch ist)

 

vor 23 Stunden von pillendreher:

 

Viel höher geht's eigentlich nicht mit dem Aktienanteil, oder wie gestern ein Dortmund Spieler nach der Niederlage sagte: wenn wir keine Punkte machen wird's sehr schwer noch Meister zu werden.

Aber die Aktienquote soll ja nicht diskutiert werden.

Ich zitiere mich trotzdem, weil keiner weiß ob 2020 + 35 Jahre nicht wie 1960 + 35 Jahre sein wird.

 

 

Ich würde es nicht so machen.

Wenn 100% Aktienquote,  dann einfachst und nur den SPDR MSCI ACWI IMI, kannst ja auf diverse Banken (es gibt auch Zweitdepots) aufteilen zur Steueroptimierung.

Warum Emerging-Anteil im Vergleich zur Marktkapitalisierung übergewichten, dasselbe gilt für den Europa Anteil?

 

Ansonsten, wie sagen die Leute in Asien immer: If you're happy, I'm happy too.

 

PS Rechner hinzugefügt zum Ausprobieren, was hätte sein können

https://www.union-investment.de/startseite/unsere-services/rechner-uebersichtsseite/vermoegensplaner

 

 

Danke erst mal für die Antworten. 

Die 100% sind ja nicht in Stein gemeißelt. Nur Aktuell bringt mir eine Risikoreduktion nichts. Ich sehe eine andere Asset-Allokation für die Zukunft sicherlich sinnvoll, aber noch nicht jetzt. 

Ich schau mir aber natürlich mal den Rechner an. Danke 

 

Wieso würdest du nur den ACWI IMI wählen bei 100%?

Für mich steht die Aktienquote erstmal in keinem Zusammenhang mit der Aufteilung der Aktienanteile. 

 

Meine Übergewichtung EM und Europe kommt daher, dass ich nicht nach MCap gehen möchte. Mit der Übergewichtung geht es in Richtung BIP. Pazifik kommt da nicht ganz mit, aber BIP und MCap sind für Pazifik ähnlich. Und die Abweichung ist für mich in Ordnung und so bleibt es bei 3 ETFs was für den Anfang genug sein sollte. 

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Ich hab mir jetzt verschieden ETF angesehen.

MSCI ACWI IMI ist alternativlos: WKN A1JJTD SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF

EM hab ich mich für einen MSCI EM IMI entschieden, weil ich SC mit dabei haben möchte. Um den Freibetrag besser ausnutzen zu können hab ich den ausschüttenden gewählt: WKN A2JDYF iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF

Europa, hier hab ich mich für den Stoxx Europe 600 gewählt, da auch hier SC enthalten sind und auch einen ausschüttenden gewählt: WKN 263530 iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF

Ich hätte zwar lieber einen Index ohne UK gewählt, weil mir UK so zu stark gewichtet ist, aber dann hätte ich auf SC oder Schweiz verzichten müssen. Daher hab ich mich doch für diesen entschieden.

 

Gewichtung wie bereits gesagt ACWI IMI 70 / EM IMI 70 / Europe 10.

 

Ich würde mich freuen noch etwas Feedback zu bekommen.

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vor 11 Minuten von ER EL:

WKN A1JJTD SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF

 

Ist das Fondsvolumen für Dich ein Auswahlkriterium? Zumindest bei dem Haupt-ETF würde ich keinen wählen, bei dem das Fondsvolumen unter 1 G€ liegt.

 

 

vor 11 Minuten von ER EL:

 hier hab ich mich für den Stoxx Europe 600 gewählt, da auch hier SC enthalten sind

 

Welche Small Caps sind im Euro Stoxx 600 enthalten?

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vor 2 Minuten von stagflation:

 

Ist das Fondsvolumen für Dich ein Auswahlkriterium? Zumindest bei dem Haupt-ETF würde ich keinen wählen, bei dem das Fondsvolumen unter 1 G€ liegt.

Ja ist ein Kriterium, aber über 100 Mio finde ich eig. in Ordnung. Außerdem ist der Fonds bereits 8 Jahre alt. Durchschnittliche TD (https://www.wertpapier-forum.de/topic/45254-trackingdifferenzen-von-aktien-etfs-auf-standardindizes/) ist auch gut.

 

vor 5 Minuten von stagflation:

 

Welche Small Caps sind im Euro Stoxx 600 enthalten?

Leider tu ich mir noch etwas schwer mich in den Dokumenten zu recht zu finden, richtig schlau aus der Methodology von Stoxx bin ich nicht geworden. Aber bei Stoxx und bei iShares ist der Index mit LC, MC und SC beschrieben.

Hier ein Ausschnitt der Unternehmen mit geringster MCap.

SC.PNG

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Das sind per Definition größtenteils keine Small Caps. Siehe auch unter @Ramsteins "Nervige Fragen" im seinem Grundlagenthread zu ETFs.

 

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Naja, weniger USA, mehr Asien, nicht mein Ding. Kennst du das Morningstar xray Tool? Da kannst du dein Depot bis ins kleinste Detail zerpflücken und analysieren, Überschneidungen gibt es genug bei deinem Vorhaben. Alles in allem würde ich noch mal 2 Schritte zurück gehen und die Stickys lesen.

 

http://tools.morningstar.de/de/xray/editholdings.aspx?LanguageId=de-DE&values=

 

 

 

Rollierende Renditen %

 

Dein Depot                    Benchmark

3 Monate      6,60              13,36

6 Monate      3,56             -0,43

1 Jahr           1,94              8,80

3 Jahre p.a.   5,21             8,51

5 Jahre p.a.   4,44             8,66

lfdJ.              6,60            13,36

 

 

Ansonsten noch mal lesen:

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/

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vor 6 Minuten von ineedadollar:

Das sind per Definition größtenteils keine Small Caps. Siehe auch unter @Ramsteins "Nervige Fragen" im seinem Grundlagenthread zu ETFs.

 

Im SDax sind auch einige Unternehmen mit MCap über 1.000 Mio (https://de.wikipedia.org/wiki/SDAX). CTS Eventim hat eine MCap von 2.000 Mio. Wenn man die Unternehmen im SToxx Europe 600 bis 2.000 Mio betrachtet sind das immerhin mehr als 100. Klar ist das keine herte Definition, aber ich würde sagen, dass man hier zumindest von ein Paar SC reden kann. Mangels Auswahl bleibt aber sowieso ichts anderes als damit zufrieden zu sein.

Aber Danke für den Hinweis, ich hab mir schon fast gedacht, dass es nicht all zu viele SC sind.

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Posted · Edited by stagflation

1) Der Euro STOXX 600 ist ein Aktienindex der 600 größten europäischen Unternehmen. Unter Small Caps stelle ich mir etwas anderes vor - aber es hängt natürlich davon ab, wo man die Grenzen zwischen LC, MC und SC zieht...

 

2) An Deiner Tabelle stimmt irgendetwas nicht. Für 1&1 Drillisch zeigt Comdirect eine Marktkapitalisierung von 5,9 G€ an - das ist sehr weit von den Zahlen in Deiner Tabelle entfernt.

 

3) Ich habe den iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (WKN 263530) übrigens auch in meinem Depot - als 15% Beimischung :)

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vor 4 Minuten von Walter White:

Naja, weniger USA, mehr Asien, nicht mein Ding. Kennst du das Morningstar xray Tool? Da kannst du dein Depot bis ins kleinste Detail zerpflücken und analysieren, Überschneidungen gibt es genug bei deinem Vorhaben. Alles in allem würde ich noch mal 2 Schritte zurück gehen und die Stickys lesen.

 

http://tools.morningstar.de/de/xray/editholdings.aspx?LanguageId=de-DE&values=

 

 

 

Rollierende Renditen %

 

Dein Depot                    Benchmark

3 Monate      6,60              13,36

6 Monate      3,56             -0,43

1 Jahr           1,94              8,80

3 Jahre p.a.   5,21             8,51

5 Jahre p.a.   4,44             8,66

lfdJ.              6,60            13,36

 

 

Ansonsten noch mal lesen:

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/43810-etf-depot-aufbauen/

Welche Benchmark hast du verwendet?

 

Wieso meinst du, dass ich mehr Asien gewichte? Wegen EM?

 

Stickys hab ich gelesen. Ich würde mich freuen wenn du mir konkret erklären könntest wo meine Überlegungen nicht stimmig sind. Mein Vorhaben habe ich zwar kurz, aber schon relativ klar erklärt, daher wäre mir am meisten geholfen wenn du Bezug zu meiner Argumentation nehmen könntest.

Danke

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vor 34 Minuten von ER EL:

Hier ein Ausschnitt der Unternehmen mit geringster MCap.

Wo siehst Du da die Marktkapitalisierung? Falls Du die Spalte "Marktwert" meinst: das ist der aktuelle Kurswert der Fondspositionen (Kurs * Nominale = Marktwert).

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Ich verstehe nicht, weshalb die Befürworter von 1ETF-Varianten immer gleich von Übergewichtung sprechen, wenn doch jemand für eine Zusammensetzung nach BIP entscheidet.

BIP ist keine Übergewichtung einzelner Länder oder Regionen sondern ein von MCap abweichender Ansatz. Das ist anscheinend nicht allen bewusst.

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vor 14 Minuten von stagflation:

An Deiner Tabelle stimmt irgendetwas nicht. Für 1&1 Drillisch zeigt Comdirect eine Marktkapitalisierung von 5,9 G€ an - das ist sehr weit von den Zahlen in Deiner Tabelle entfernt.

 

Wo steht denn in der Tabelle eine Marktkapitalisierung?

 

(Ansonsten zu beachten, ein Index berücksichtigt meistens nur den Freefloat, was in diesem Fall etwa ein Viertel der Gesamt-Marktkapitalisierung wäre.)

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vor 28 Minuten von stagflation:

1) Der Euro STOXX 600 ist ein Aktienindex der 600 größten europäischen Unternehmen. Unter Small Caps stelle ich mir etwas anderes vor - aber es hängt natürlich davon ab, wo man die Grenzen zwischen LC, MC und SC zieht...

 

2) An Deiner Tabelle stimmt irgendetwas nicht. Für 1&1 Drillisch zeigt Comdirect eine Marktkapitalisierung von 5,9 G€ an - das ist sehr weit von den Zahlen in Deiner Tabelle entfernt.

 

vor 14 Minuten von Peter Grimes:

Wo siehst Du da die Marktkapitalisierung? Falls Du die Spalte "Marktwert" meinst: das ist der aktuelle Kurswert der Fondspositionen (Kurs * Nominale = Marktwert).

Ok, dann hab ich das wohl falsch verstanden. Ich war der Meinung, dass es sich hier um die MCap handelt. Danke für die Info. Letztendlich bleibt mir aber kein Alternativprodukt bei dem ich Europe bzw. Euro mit SC habe, daher ist es wohl letztendlich egal ob Europe oder Euro.

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vor 1 Minute von ER EL:

Ok, dann hab ich das wohl falsch verstanden. Ich war der Meinung, dass es sich hier um die MCap handelt. Danke für die Info. Letztendlich bleibt mir aber kein Alternativprodukt bei dem ich Europe bzw. Euro mit SC habe, daher ist es wohl letztendlich egal ob Europe oder Euro.

Gehe z.B. zu justETF. Wähle die Filter "Aktien", "Europa" und "Small Cap". Beschäftige Dich mit den Ergebnissen.

 

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&groupField=index&region=Europe&equityStrategy=Small%2BCap

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vor 1 Minute von Peter Grimes:

Gehe z.B. zu justETF. Wähle die Filter "Aktien", "Europa" und "Small Cap". Beschäftige Dich mit den Ergebnissen.

 

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?assetClass=class-equity&groupField=index&region=Europe&equityStrategy=Small%2BCap

Danke für den Link. Ich hab schon genau durch justetf durchgesehen. Grundannahem war, dass Stoxx Europe 600 LC, MC, SC beinhaltet (wobei ja hier wie jetzt festegesellt nicht wirklich SC drin ist). Daher wäre dann ein Alternnativprodukt Europe oder Euro mit LC, MC, SC. War vielleicht ein Verständnisproblem und von mir nicht ganz klar ausgedrückt.

Wenn ich einen extra SC wähle habe ich 4 ETFs im Depot. Vielleicht schon zu viel für den Anfang.

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Gerade eben von Peter Grimes:

So langsam verstehe ich auch  nicht mehr, was Du eigentlich möchtest. ;-)

Nimm doch einen "normalen" MSCI World + MSCI EM, und als drittes MSCI World Small Cap (https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=index&assetClass=class-equity&region=World&equityStrategy=Small%2BCap).

Meine Anforderung ist eig. verhältnismäßig einfach.

1. Bedingung: ACWI IMI aber nicht nach MCap sondern eher BIP. (Da die Diskussion aber sowie endlos ist ob BIP oder MCap, reicht es mir von MCap in Richtung BIP zu kommen, ganz genau muss es nicht sein, und richtig oder flasch ist sowieso keines von beidem).

2. Bedingung: Nicht zu viele ETFs (daher auch nicht NA, Europe, Pacfic, EM und SC).

 

Mit meiner Auswahl komme ich in Richtung BIP.

BIP.PNG

Arero= BIP

 

Das Problem, dass sich jetzt gerade aufgetan hat, ist dass ich die SC im Stoxx Europe 600 wohl falsch gedeutet habe. Da ich aber keinen Europe IMI oder Euro IMI zur Auswahl habe, muss ich halt den STOXX nehmen, bzw ist es eig. egal ob EURO Stoxx, Stoxx Europe, MSCI EMU, MSCI Europe o.ä.

Vielleicht ist der Stoxx Europe 600 noch am nähsten an meinem Konzept, da darin vieleicht doch noch eine Hand voll SC versteckt ist (weiß ich aber nicht, ich hab heute Abend keinen Durchblick durch die Methodology von Stoxx bekommen).

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Posted · Edited by stagflation

Am 4/28/2019 um 18:20 von ER EL:

Ich wollte vorab einmal Fragen, ob es prinzipiell etwas daran auszusetzen oder zwingend zu verbessern gibt.

 

Du kannst es so machen, wie von Dir vorgeschlagen - es ist nicht falsch. Aber da Du fragst, will ich Dir meine Meinung sagen: Dein Plan klingt merkwürdig.

 

Die Standardempfehlung für eine 40 k€ Einmal- und 1 k€ monatlich-Anlage ist ein 50/50 (risikoreich/sicher) Portfolio - und für den risikoreichen Anteil ein MSCI World oder ein MSCI All World ETF. Manche Leute wählen auch 75/25 oder 25/75 oder sie nehmen noch einen weiteren ETF als Beimischung hinzu - um beispielsweise Europa ODER Small Caps (SC) ODER Emerging Markets (EM) stärker zu gewichten.

 

Abweichungen von dieser Standardempfehlung sind völlig in Ordnung. Aber Du solltest genau erklären können, was sie bedeuten und warum Du abweichen willst.

 

Ich sehe zwei Abweichungen:

  1. Du sagst, dass Du nicht 50/50 sondern 100/0 anlegen möchtest. Das bedeutet volles Risiko. Du wirst die Höhen und Tiefen der Börsen voll abbekommen und Du wirst nicht in den Genuss der positiven Rebalancing-Effekte kommen. Das ist völlig OK - wir sollten nur festhalten, dass es eben "volles Risiko" ist - und dass Du das genau so willst. 
     
  2. Die zweite Abweichung ist wesentlich erklärungsbedürftiger: die Auswahl der ETFs. Du möchtest zu dem Standard-MSCI World ETF noch EM, SC, und Europa hinzunehmen. Das ist eine erhebliche Verbreiterung. Und es verkompliziert Dein Portfolio. Warum willst Du das???
  • Kann es sein, dass Du auf allen Hochzeiten tanzen möchtest und überall Gewinne einsammeln möchtest? Das hat noch nie funktioniert - und es passt auch nicht zu Deiner "volles Risiko" Entscheidung in (1)
     
  • Möchtest Du diversifizieren, weil Dir das Risiko irgendwie doch zu hoch ist? Dann solltest Du aber besser Deine 100/0 Entscheidung ändern und hier auf 75/25 oder 50/50 gehen. Wie sich eine Änderung des risikoreich/sicher-Verhältnisses auswirkt, lässt sich ganz einfach nachrechnen. Wie sich hingegen das Hinzunehmen von EM, SC, und Europa auswirkt, wissen vermutlich selbst die Experten nicht so genau...

Also für mich passen (1) und (2) nicht zusammen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Mein Tipp: vereinfache Dein ETF-Portfolio. Nimm einen MSCI (All) World ETF als Hauptfonds und mische noch EINEN Aspekt hinzu: entweder Europa oder SC oder EM. Sonst verlierst Du den Überblick.

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Posted · Edited by ER EL

vor 8 Stunden von stagflation:

 

Du kannst es so machen, wie von Dir vorgeschlagen - es ist nicht falsch. Aber da Du fragst, will ich Dir meine Meinung sagen: Dein Plan klingt merkwürdig.

 

Die Standardempfehlung für eine 40 k€ Einmal- und 1 k€ monatlich-Anlage ist ein 50/50 (risikoreich/sicher) Portfolio - und für den risikoreichen Anteil ein MSCI World oder ein MSCI All World ETF. Manche Leute wählen auch 75/25 oder 25/75 oder sie nehmen noch einen weiteren ETF als Beimischung hinzu - um beispielsweise Europa ODER Small Caps (SC) ODER Emerging Markets (EM) stärker zu gewichten.

 

Abweichungen von dieser Standardempfehlung sind völlig in Ordnung. Aber Du solltest genau erklären können, was sie bedeuten und warum Du abweichen willst.

 

Ich sehe zwei Abweichungen:

  1. Du sagst, dass Du nicht 50/50 sondern 100/0 anlegen möchtest. Das bedeutet volles Risiko. Du wirst die Höhen und Tiefen der Börsen voll abbekommen und Du wirst nicht in den Genuss der positiven Rebalancing-Effekte kommen. Das ist völlig OK - wir sollten nur festhalten, dass es eben "volles Risiko" ist - und dass Du das genau so willst. 
     
  2. Die zweite Abweichung ist wesentlich erklärungsbedürftiger: die Auswahl der ETFs. Du möchtest zu dem Standard-MSCI World ETF noch EM, SC, und Europa hinzunehmen. Das ist eine erhebliche Verbreiterung. Und es verkompliziert Dein Portfolio. Warum willst Du das???
  • Kann es sein, dass Du auf allen Hochzeiten tanzen möchtest und überall Gewinne einsammeln möchtest? Das hat noch nie funktioniert - und es passt auch nicht zu Deiner "volles Risiko" Entscheidung in (1)
     
  • Möchtest Du diversifizieren, weil Dir das Risiko irgendwie doch zu hoch ist? Dann solltest Du aber besser Deine 100/0 Entscheidung ändern und hier auf 75/25 oder 50/50 gehen. Wie sich eine Änderung des risikoreich/sicher-Verhältnisses auswirkt, lässt sich ganz einfach nachrechnen. Wie sich hingegen das Hinzunehmen von EM, SC, und Europa auswirkt, wissen vermutlich selbst die Experten nicht so genau...

Also für mich passen (1) und (2) nicht zusammen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Mein Tipp: vereinfache Dein ETF-Portfolio. Nimm einen MSCI (All) World ETF als Hauptfonds und mische noch EINEN Aspekt hinzu: entweder Europa oder SC oder EM. Sonst verlierst Du den Überblick.

Danke für deine ausführliche Antwort. 

Zu 1) ist mir bewusst. 

Zu 2) die Begründung steht auch schon im Eingangspost: a) Mehrere ETFs erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein ETF im Depot positive Rendite hat

b) ich kann thesaurierende ETFs mit dazu nehmen.

 

Zu b) damit werde ich den Sparer-Pauschbetrag weiter ausschöpfen (aber nicht vollständig) 

Zu a) positive Rendite brauche ich, damit ich gewinnbringend verkaufen (und wieder nachkaufen) um

-den Pauschbetrag voll auszuschöpfen.

- und die Diversifizierung besser zu nutzen. Dass man seinen Aktien-Anteil diversifiziert und nicht auf Einzelinvests gehen sollte ist klar. Das was ein Titel gut macht, macht ein anderer wieder Verlust (ganz vereinfacht gesagt). Die volle Diversifizierung habe ich im ACWI IMI bereits. Sie ist mir aber nicht ganz verfügbar, da ich eben den Durchschnitt erhalte (EM gut, Europa schlecht). Ich kann nur den Durchschnitt realisieren, nicht aber Europa laufen lassen und etwas aus EM entnehmen. Sollte ich aber doch einmal entgegen meiner Erwartungen etwas mehr Geld als meine Liquiditätsreserve brauchen (und auch entgegen meines Buy and Hold Ansatzes) ist die Möglichkeit gegeben einen kleineren Teil zu entnehmen. Und auch wenn die Auszahlphase weit weg ist, ist es ggf. besser mehr Titel zu haben, aus dem gleichen Grund. 

Du hast schon recht, das hat etwas mit Risikoreduktion zu tun, aber die Diversifizierung in Aktienanteil besteht so oder so, also warum nicht besser nutzbar machen. Ich will damit nicht das Risiko das ich über 100/0 kaufe wieder runter bügeln weil ich es doch nicht vertrage. 

 

Letztendlich möchte ich aber nicht MCap. Also brauche ich mehrere ETFs. 

Nur 70/30 ist für mich ein unvollständiges Konzept, weil es nicht alle Regionen berücksichtigt. Mit meiner 3 Variante komm ich für alle Regionen zufriedenstellend in Richtung BIP. Bessere Varianten wären nur mit mehr ETFs möglich. 

 

Um von MCap weg zu kommen bleibt nichts außer mehrere ETFs zu nehmen. Auf allen Hochzeiten tanzen und überall Gewinne machen will ich nicht. Wie man weiter oben sieht, ist die historische Rendite schlechter als die Benchmark (ich weiß nicht welche gewählt wurde, aber auch für MSCI world würde es hinkommen für den betrachteten Zeitraum). Ich bleibe beim Buy and Hold Gedanken. Die Entnahme ist nicht geplant, jedoch ist das Durchspielen einer Entnahme Teil des Risikomanagement und hat nun mal zu meiner Betrachtung dazu gehört. Dabei wurde die Auswahl mehrerer ETFs unterstützt, weshalb ich die Entnahme hier als Argument mit aufgeführt habe. Ist aber das schwächste meiner Argumente. 

 

 

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Ein All-World, der nach BIP gewichtet wäre mal was. Warum gibt es das nicht schon längst?

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vor 37 Minuten von roller123:

Ein All-World, der nach BIP gewichtet wäre mal was. Warum gibt es das nicht schon längst?

Weil er in den letzten Jahren in der Rendite hinter dem ACWI nach MCap liegen würde und sich wahrscheinlich schlecht verkaufen würde. 

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vor 7 Minuten von ER EL:

Weil er in den letzten Jahren in der Rendite hinter dem ACWI nach MCap liegen würde

 

Gar nicht so sehr (MSCI ACWI GDP weighted); die Transaktionskosten wären aber deutlich höher (siehe „Turnover“ im Datenblatt).

 

Bei dem Index erfolgt die Gewichtung übrigens nach einzelnen Ländern, nicht nach Regionen.

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