1500 monatlich - In ETFs investieren

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Posted · Edited by Börsenneuling2

Hallo liebe Experten

 

Nachdem ich die letzten Jahre konservativ gespart habe möchte ich nun mit 30 meine ersten Erfahrungen an der Börse sammeln. Aufgrund meiner bisherigen Recherchen tendiere ich momentan zu einem laufenden ETF-Investment und würde mir hierzu gerne noch die ein oder andere Expertenmeinung abholen. Nachfolgend findet ihr wie gewünscht alle notwendigen Informationen:

 

1. Erfahrungen mit Geldanlagen - keine praktischen (einfach über die Zeit oberflächlich eingelesen)

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben) - keine

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage - So wenig wie möglich, so viel wie notwendig. 

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten - Da langfristiges Investment, würde ich negative Kursverläufe aussitzen und bei besonders günstigen Gelegenheiten evtl.  sogar mit einem höheren Einmalbetrag nachkaufen. Ich werde die investierten Beträge in keinem Fall kurzfristig benötigen und kann daher sehr gut auf Zeit spielen. 

 

Optionale Angaben:

1. Alter 30

2. Berufliche Situation 100% Berufstätig

 

Weitere Angaben:

 

- Keine Schulden

- ca.halbes Jahresgehalt an liquiden Reserven 

 

Über meine Fondsanlage

 

1. Anlagehorizont - Lang und Mittelfristig

2. Zweck der Anlage - keine bestimmte, möchte das Geld einfach möglichst sinnvoll anlegen. Es stehen auch keine grösseren Investitionen an. Evtl. irgendwann ein Immobilienkauf aber dann auch eher zur Fremdvermietung. 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan? - aufgrund der momentanen Börsenstände tendiere ich eher zu einem manuell ausgeführten Sparplan (evtl. quartalsweiser Kauf)

4. Anlagekapital - möchte erste Erfahrungen sammeln und aus meinem laufenden Einkommen ca. 1500 CHF pro Monat in ETFs investieren. 

 

Ich tendiere im Moment zu einer klassischen Kombination aus MSCI World (70%) und Emerging Markets (30%). Meine Frage ist, ob bei einem monatlichen Betrag von CHF 1500 sich evtl. auch ein dritter ETF anbieten würde? Persönlich würde ich mich für US.Tech interessieren aber das würde dann zusammen mit dem MSCI Wolrd ein noch stärkeres US Übergewicht ergeben. 

 

Ich habe im Vorfeld auch lange gerungen, ob es nicht evtl. doch ein Dividenden ETF sein soll, habe mich am Ende aber für die klassische Lösung entschieden (World und EM thesaurierend). 

 

Ich stehe jetzt im Moment vor der Auswahl der korrekten ETFs und möchte diese im folgenden gerne vorstellen:

 

World:

 

IShares MSCI-World CHF Hedged —> IE00B8BVCK12

 

EM:

 

XTrackers MSCI Emerging Markets —> IE00BTJRMP35

 

Wären das eine solide ETF-Kombination oder welche Anmerkungen hättet ihr? Ich verwende einen Schweizer Onlinebroker und habe dort nur auf die Schweizer Börse halbwegs gute Konditionen, daher möchte ich mich auch auf die dort angebotenen ETFs beschränken. Ist dies ein grosser Nachteil? Weiterhin würde ich auch gerne in CHF kaufen, damit ich die WEchselkursgebühren umgehen kann. Entsteht aus diesem Vorgehen irgendein Nachteil? Zb. dass ich die Anteile später schwieriger verkaufen kann, da die Schweiz ein kleinerer Börsenplatz ist?

 

Ich freue mich auf eure Inputs!

 

Beste Grüsse

 

 

 

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vor 14 Minuten von Börsenneuling2:

IShares MSCI-World CHF Hedged

 

Warum denn währungsgesichert?

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Zitat

IShares MSCI-World CHF Hedged —> IE00B8BVCK12

 

Ist dir bewusst was CHF Hedged bedeutet?

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Hallo chirlu

 

Vielen Dank für deine Frage. Das ist eigentlich eine Notlösung da mir an der SIX nur folgende World ETFs zur Verfügung stehen:

 

https://www.six-group.com/exchanges/funds/explorer_de.html#qs=&FundLongName=World&ProductLine=ET&IssuerLongNameCode=&TradingBaseCurrency=CHF&ManagementStyleCode=&AssetClassCode=&LegalStructureCountryCode=&UnderlyingGeographicalCode=&UnderlyingProviderCode=&ReplicationMethodCode=Physical&srtBy=FundLongName&chunk=20&customColumns=TradingBaseCurrency%2CFundCurrency%2CClosingPrice%2CClosingPerformance%2COnMarketVolume%2CAll&savedHash=true

 

Die Währungsabsicherung brauche ich eigentlich nicht und verursacht höhere Kosten aber gleichzeitig ist das Handelsvolumen mit Abstand am höchsten und auch die Fondkapitalisierung ist sehr ordentlich. 

 

Der Xtrackers wäre eine Alternative aber da schreckt mich das Handelsvolumen ein wenig ab (IE00BK1PV551). 

 

Aber ich kann die Wichtigkeit dieser Kennzahl noch nicht richtig einschätzen. Es muss keineswegs die hedged Variante sein. 

 

 

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vor 39 Minuten von Börsenneuling2:

Der Xtrackers wäre eine Alternative aber da schreckt mich das Handelsvolumen ein wenig ab (IE00BK1PV551). 

Nun wenn jeder so denkt kann das Volumen nicht größer werden. Ich kaufe ihn aktuell da bei der ING Diba zur Zeit kostenlos zu handeln ist. Das Handelsvolumen vernachlässigte ich einfach.

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vor 10 Stunden von Walter White:

Nun wenn jeder so denkt kann das Volumen nicht größer werden. Ich kaufe ihn aktuell da bei der ING Diba zur Zeit kostenlos zu handeln ist. Das Handelsvolumen vernachlässigte ich einfach.

vor 10 Stunden von Walter White:

Nun wenn jeder so denkt kann das Volumen nicht größer werden. Ich kaufe ihn aktuell da bei der ING Diba zur Zeit kostenlos zu handeln ist. Das Handelsvolumen vernachlässigte ich einfach.

Hi Walter, das stimmt natürlich auch. An welchem Börsenplatz kaufst du? An der Six hatte der ETF gestern ein on volumen von 720 während die hedged Variante über 65k hatte. Bezieht sich das Volumen jeweils auf einen Handelstag und stellt die Summe aller verkauften Anteile Anteile dar? Ich tue mir eben noch schwer diese Zahl richtig einzuschätzen. 

 

 

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Meine ETFs kaufe ich gewöhnlich im Direkthandel. Wie gesagt, wenn du den IE00BK1PV551 an der SIX bekommst, ich habe das jetzt nicht geprüft, würde ich danach greifen. Oder alternativ einen ACWI, falls es da was gibt.

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Hi Walter, habe mir das nochmals angesehen und werd dies nun so machen. Zwei letzte abschliessende Fragen:

 

1.) Beide ETFs vom gleichen Anbieter ist i.O. oder sollte man auch hier das Risiko ein wenig streuen? 

 

2.) Aufgrund der Gebührensituation würde ich jetzt direkt 4500 investieren (die monatlichen 1500 quasi als Quartalsbetrag im Verhältnis 70/30). Würdest du sagen es ist momentan ein "guter Zeitpunkt" oder soll ich noch den ein oder anderen Tag abwarten. Momentan bewegt sich gerade der EM ja doch deutlich nach unten was ich als Käufer als positiv ansehe. Gibt es dort Tendenzen in welche Richtung es weitergeht (wissen kann es ja niemand und eigentlich heisst es ja es ist wichtig mit dem investieren anzufangen und es gibt nicht "den" perfekten Zeitpunkt).

 

Lieber Gruss

 

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vor 6 Stunden von Börsenneuling2:

1.) Beide ETFs vom gleichen Anbieter ist i.O. oder sollte man auch hier das Risiko ein wenig streuen? 

 

Das ist i.O. so, kannst du machen, musst du nicht m.M.

 

vor 6 Stunden von Börsenneuling2:

Gibt es dort Tendenzen in welche Richtung es weitergeht

 

Geld investierst du an der Börse das du lange nicht benötigst, daher sollte dich eine momentane Tendenz wenig interessieren, oder was in drei, fünf, zehn Jahren passiert. Glaubst du langfristig an steigende Märkte, kaufe diese oder eben nicht wenn du nicht daran glaubst. Das ist das Risiko was du eingehst, aber du kannst es minimieren. Wie das geht steht in den Stickys, du solltest die alle aufmerksam lesen, bevor du loslegst.

 

https://www.wertpapier-forum.de/topic/37453-informationen-für-neue-nutzer/

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Posted · Edited by WertpapierNewbie

Hallo an die Runde,

 

da ich keinen eigenen Thread (extra) eröffnen möchte, poste ich mal mein Anliegen hier dazu.

 

Ich bin ebenfalls knapp 30 und habe 50 % meines Gehalts zur freien Verfügung zum Sparen, sprich 1250-1500 € monatlich.

Anders als der Threadersteller habe ich bereits Money, Poor Dad Rich Dad, Finanzwesir und Kommer Sourverän investieren gelesen.

 

Bedingt durch die "Vorbildung" und "Beeinflussung" dieser Autoren würde ich gerne einen ähnlichen Ansatz fahren,

jedoch fehlt mir etwas die Diversifizierung über mehrere Asset-Klassen.

 

Die DKB und Onvista haben mit der 1,50 € und 1 € Sparplanausführung so geringe Kosten, dass mehr als 2 ETFs erschwinglich sind, oder?

Bei consorsbank etc. gibt es etliche Angebote, bei denen entweder dem Invest mit 1,5 % abgezogen werden oder hintenrum bei kostenlosen Sparplänen 1 % bei der Auszahlung vom Gesamtvermögen abgezogen werden. Viel wichtiger ist aber die TER, da gibt es Angebote bei fast allen Anbietern mit 0,2 %. Da fallen die Sparplanausführungen garnicht ins Gewicht.

 

Was haltet Ihr davon, dass man auch noch Anleihen (EURO Bonds) und REITs als ETF hinzufügt. Laut diverser Internetblogs unterscheidet sich die Performance kaum.

Wenn ich aber (phychologisch betrachtet) davon ausgehen muss, dass alle 10 Jahre ein Crash stattfindet und ich bei 70 % ETF Anteil mehr als 10 Jahre brauche um den "Schaden" wieder aufzuholen, bin ich doch etwas verunsichert. Mir ist klar, dass ein "Allwetter-Portfolio" von Tony Robbins eher was für Anleger mit 100.000 € ++ ist, jedoch fand ich die Idee gut, dass man den Verlauf der Vermögensentwicklung "glätten" kann und weniger stark abhängig ist von Depressionen. Leider klappt das wohl aktuell eher weniger mit den schlechten Renditen bei Anleihen.

 

Ist es eurer Meinung nach empfehlenswert, z. B. solch eine Asset-Allocation (alles ETFs) vorzunehmen:

MSCI World + MSCI EM (70:30) mit 50 %

Euro Bond Anleihen Investment Grade 20 %

REITs Europa in Equity mit 10 %

Tagesgeld mit 0,5 % Zinsen mit 20 %

 

Im dümmsten Fall kosten mich die Anleihen und REITs ETFs 3 € mehr im Monat, wenn ich z. B. bei der DKB mein Depot eröffne. Diesen "free-lunch" kann man doch mitnehmen, oder? Aktuell gibt es sonst keine alternativen Assets für Kleinanleger, die weniger positiv mit MSCI ETFs korrelieren, ausgenommen dubioser Angebote und Tagesgeld im Osten, oder? Selbst bei der consorsbank mit 1,5 % pro Sparplanausführung und 0,2 % TER sind die Unterschied nach 20 Jahren wohl eher sehr gering...

Problem ist nur, Anleihen und REITs sind theoretisch nicht kompliziert, aber praktisch gibt es dort mehr zu beachten. Steuerlich sind diese auch ungünstiger, oder? Gibt es hierzu schon einen Thread hier? Ich habe nichts direkt gefunden.

 

 

Zum Threadersteller: achte bitte mehr auf eine sehr niedrige TER, 0,2 % und 0,7 % Gebühren machen nach 20-30 Jahren gerne mal 100.000 € mehr oder weniger aus!

Zudem, Währungssicherung ist eine Art von Stock-Picking, das widerspricht buy-and-hold. Die Gebühren holt kein Manager rein...

 

 

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vor 7 Stunden von WertpapierNewbie:

Die DKB und Onvista haben mit der 1,50 € und 1 € Sparplanausführung so geringe Kosten, dass mehr als 2 ETFs erschwinglich sind, oder?

Bei der DKB kann man bei 3 ETFs auch je einen ETF quartalsweise kaufen und hat damit pro Monat nur 1,5€ Kosten.

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10 hours ago, WertpapierNewbie said:

Diesen "free-lunch" kann man doch mitnehmen, oder?

 

Diversifikation wird gerne als das einzige Free Lunch bezeichnet, aber das meint üblicherweise bei gleichem Risiko-Rendite-Profil der Assets, weil man so das unsystematische Risiko vermeiden kann, ohne auf erwartete Rendite zu verzichten. REITs könnten hier  qualifizieren, Anleihen holt man sich typischerweise um das systematische Risiko vom Portfolio zu senken, aber dafür weniger Rendite zu kriegen (also kein Free Lunch). Bedenken bei REITs, dass diese immer noch sehr stark korreliert sind mit Aktien, also eher ein paar Snacks als Lunch. Das Free Lunch ist in erster Linie wenige Einzelaktie vs ein breiter ETF.

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Ja, mit free-lunch meinte ich natürlich nur die REITs, Anleihen sind eher was für die risiko"freie" Seite.

 

Wenn man sich an Kommers Tabelle anlehnt, eignen sich jedoch nur Rohstoffe und Gold als wirkliche Diversifikation.

Im selben Buch belegt er aber, dass Rohstoffe über einen sehr langen Zeitraum genau eine Rendite von 0 % gemittelt erwirtschaftet haben und Gold deutlich risikoreicher ist, bei gleicher Rendite, als ein simpler MSCI World oder EM.

 

Gibt es überhaupt eine sinnvolle Alternative für einen Kleinanleger, oder sollte man einfach bei dem 0815 Portfolio mit 70% World und 30 % EM + Tagesgeld bleiben und nichts tun?

Zum Zeitpunkt der Anfertigung der Bücher (Finanzwesir und Souverän investieren) gab es vermutlich noch nicht so "tolle" und "kostengünstige" Sparpläne, wie aktuell.

 

Wenn ich nur 2 ETFs haben möchte, wäre das relativ einfach, z. B.:

iShares Core MSCI Emerging Markets IMI UCITS ETF ISIN IE00BKM4GZ66, WKN A111X9

 

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?groupField=index&spc=4&distributionPolicy=distributionPolicy-accumulating&fsg=more100&replicationType=replicationType-full&replicationType=replicationType-sampling&assetClass=class-equity&index=MSCI%2BEmerging%2BMarkets%2BInvestable%2BMarket%2B%28IMI%29&from=search&isin=IE00BKM4GZ66

 

https://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00BKM4GZ66

 

 

iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) ISIN IE00B4L5Y983, WKN A0RPWH

 

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?groupField=index&spc=4&distributionPolicy=distributionPolicy-accumulating&fsg=more100&replicationType=replicationType-full&replicationType=replicationType-sampling&assetClass=class-equity&index=MSCI%2BWorld&from=search&isin=IE00B4L5Y983

 

https://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00B4L5Y983

 

 

Beide wären bei der Onvista für 1 € Sparplangebühr und sehr, sehr niedriger TER und TD zu haben. Die Auszahlungsgebühr ist mit 7 € auch sehr niedrig.

 

Wenn ich dann in die Rohstoffe bei Onvista reinschaue, sehe ich relativ wenig, was ich für gut empfinde:

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=index&spc=4&assetClass=class-commodities

 

Sehr kleine Fondsvolumina und relativ hohe TER. Und betrachtet man sich die Entwicklung, schwankt das einfach nur um eine sehr hohe Standardabweichung:

https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?groupField=none&assetClass=class-commodities&spc=4&sortField=fundSize&sortOrder=desc&from=search&isin=LU0419741177

 

Rentiert es sich dennoch, Rohstoffe beizumischen? Ehrlich gesagt fühle ich mich bei Rohstoffen und REITs weniger gut informiert, als bei ETFs, Aktien oder Anleihen. Auch aus steuerlicher Sicht sind ETFs sicher besser, oder? Hat hier jemand Erfahrung in Sachen weiterer Diversifizierung?

 

Korrelation Asset-Klassen.PNG

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Hallo ich bins nochmals:

 

Ich habe gestern nun mal in den besprochenen Xtrackers EM investiert und werde am Montag die restlichen 70% in einen World ETF investieren. 

 

Seht ihr es als wichtig an, dass die Handelswährung der Landeswährung entspricht oder kann man das vernachlässigen? Bzw. wäre es aus Diversifikationsgründen im allgemeinen nicht auch gut verschiedene Währungen zu halten? (CHF, USD, EUR?) 

 

Wie hoch ist die Umrechnungsdifferenz ca.?

 

Lieber Gruss

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Posted · Edited by Der Horst

12 minutes ago, Börsenneuling2 said:

 

Seht ihr es als wichtig an, dass die Handelswährung der Landeswährung entspricht oder kann man das vernachlässigen? Bzw. wäre es aus Diversifikationsgründen im allgemeinen nicht auch gut verschiedene Währungen zu halten? (CHF, USD, EUR?) 

Ist im allgemeinen egal. Du hältst bei Aktien-ETFs die entsprechenden Währungen auch nicht, sondern die Unternehmen in den jeweiligen Ländern (die ggf. selbst Liquiditätsreserven in verschiedenen Währungen halten, ganz unabhängig von der Handelswährung einzelner ETFs die sie wiederum anteilig halten). Es geht bei Handelswährung nur um die Währung, mit der Du den ETF erstehst und in der Dividenden ausgeschüttet werden. Gebühren für Umrechnung von/in Heimatwährungen hängen von Deinem Broker ab.

 

Siehe auch: https://www.test.de/Waehrung-von-Fonds-Wo-das-Waehrungsrisiko-wirklich-liegt-5166292-0/

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Am 16.5.2019 um 10:06 von WertpapierNewbie:

Rentiert es sich dennoch, Rohstoffe beizumischen? Ehrlich gesagt fühle ich mich bei Rohstoffen und REITs weniger gut informiert, als bei ETFs, Aktien oder Anleihen.

Historisch, nein. Zukünftig, wahrscheinlich nicht aber das kann keiner mit Gewissheit sagen. 

 

Börsenweisheit: Investiere nur in Dinge die du verstehst.

Also mach dich entweder schlau oder hak das Thema ab.

 

Versuch aber nicht durch deine Frage hier eine Absolution für dein Vorhaben zu bekommen um eventuelle Entscheidungen innerlich auf andere abwälzen zu können. 

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Posted · Edited by Börsenneuling2

Hallo liebe Experten

 

Ich habe mich kürzlich gefragt wie genau der "Zinseszinseffekt" bzw. die Wiederanlage bei meinen thesaurierern funktioniert. 

 

Habe hierzu auch bereits im Internet recherchiert aber keine Erklärung gefunden die ich nachvollziehen kann. Soweit ich das verstanden habe werden die ETF-Anteile nicht mehr, sondern der ETF gewinnt durch die Vergrösserung der entsprechenden Dividendenpositionen langsam an Wert (zB. wenn von Firma A eine Dividende fällig wird mit ebendieser die Position von Firma A vergrössert). 

 

Wenn man davon ausgeht, dass ich regelmässig nachkaufe dann müsste sich dieser effekt ja egalisieren da ich die gewonnen Kursgewinne beim Kauf jeweils ja mitbezahlen muss. Unter diesem Gesichtspunkt wäre es dann theoretisch nur von Vorteil wenn man einmalig eine größere Summe investiert. 

 

Wahrscheinlich habe ich irgendwo einen Denkfehler aber würde das Thema wirklich gerne besser verstehen.

 

Ausgangspunkt meiner Überlegung war, welche Vorteile ich habe wenn man in erfolgreichen Börsenzeiten (so wie jetzt) bereits mit einer grösseren Summe investiert ist.

 

Danke im Vorraus. 

 

LG

 

 

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Bei einem Thesaurier werden die Dividenden innerhalb des Fondsvermögens wieder angelegt. Du bekommst kein Geld auf Dein Verrechnungskonto.

Bei einem Ausschütter werden die Dividenden in regelmäßigen Abständen ausgeschüttet und auf Dein Verrechnungskonto überwiesen. Dadurch sinkt der Kurs im Moment der Ausschüttung um den Betrag der Ausschüttung.

 

Wenn Du die Ausschüttungen wieder anlegst, läuft es in der Theorie auf das Gleiche hinaus. Durch die regelmäßigen Ausschüttungen wird die Kursentwicklung bei einem Ausschütter hinter dem Thesaurier zurückbleiben. Dafür hat man dann beim Ausschütter entsprechend mehr Anteile.

 

Unterschiede können sich ergeben durch:

 

1.) Steuerrechtliche Gegebenheiten

2.) Handelskosten

3.) eventueller zeitlicher Verzug bei der Wiedererlange von Ausschüttungen 

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vor 31 Minuten von Börsenneuling2:

Soweit ich das verstanden habe werden die ETF-Anteile nicht mehr, sondern der ETF gewinnt durch die Vergrösserung der entsprechenden Dividendenpositionen langsam an Wert (zB. wenn von Firma A eine Dividende fällig wird mit ebendieser die Position von Firma A vergrössert). 

 

Fast. Aber es ist nicht der ETF, sondern der ETF-Anteilwert, der steigt. Und die Dividenden müssen nicht zwingend in die ausschüttende Aktie investiert werden, sondern werden so investiert, dass der ETF möglichst nahe am Index ist.

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