Von Einzelaktien auf ETFs umsteigen. Hat das jemand schon gemacht?

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Hallo zusammen,

 

man liest ja - vor allem hier - viel, dass viele erstmal mit ETFs anfangen oder sie komplett nur ETFs als Investitionsmöglichkeit benutzen. Dann gibt es welche wie mich, die zu den ETFs noch ein paar Einzelaktien kaufen bzw. gekauft haben und es gibt sicher auch welche (wie mich) die teilweise mit Einzelaktien auf den Bauch gefallen sind :)
Dann gibt es wieder welche, die komplett von ETFs auf Einzelaktien umgestiegen sind. Aus Spaß an der Freud oder wegen der Dividenden und so weiter.

Aber gibt es auch welche hier, die komplett von Einzelaktien auf ETFs umgestiegen sind? Wenn ja warum? Was hat Euch dazu bewegt?


Ich frage, weil ich wie oben schon gesagt, mit Einzelaktien teilweise nicht so ein Glück hatte und diese mein Depot arg in der Performance runterreißen. Meine ETFs laufen deutlich (!) besser und im Nachhinein hätte ich wohl lieber das Geld eben doch nur in die ETFs stecken sollen. Oder eben lieber in die Einzelaktien, die solider sind und entsprechend auch besser laufen.
 

 

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vor 16 Minuten von Gurki:

Oder eben lieber in die Einzelaktien, die solider sind und entsprechend auch besser laufen.

Und die findest du in Zukunft wie? Du sagst ja selber, dass du bisher nicht so glücklich in der Auswahl deiner Aktien warst. Warum meinst du dann, dass sich das in der Zukunft zu deinen Gunsten verändern wird?

Ich selbst setze mittlerweile ausschließlich auf marktbreite ETFs, keine Branchen, keine Länder, keine Themen!

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Hallo Gurki,

 

leider hast Du nichts zu Deinem Anlagehorizont geschrieben und auch nicht, ob Deine Bauchlandung bereits vollzogen ist, oder es sich "nur" um Buchwerte handelt.

Wenn es nur Buchwerte sind und ETFs für Dich attraktiver erscheinen - auch wenn aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft zu schließen ist - würde ich an Deiner Stelle nur noch in ETFs investieren und die Aktien einfach liegen lassen. Insbesondere wenn es um eine langfristige Anlage > 10 Jahre geht.

 

Beste Grüße

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Posted · Edited by Gurki

vor 9 Minuten von jogo08:

Und die findest du in Zukunft wie? Du sagst ja selber, dass du bisher nicht so glücklich in der Auswahl deiner Aktien warst. Warum meinst du dann, dass sich das in der Zukunft zu deinen Gunsten verändern wir?


Gutes Argument! Kurz: ich weiß es nicht.
Darum stelle ich mir ja auch die Frage, ob es so sinnvoll war Einzelaktien zu kaufen. Ehrlicher Weise muss ich sagen, dass ich wirklich gedacht habe bei einigen Aktien doch mal einen schönen Gewinn zu machen. Wer träumt nicht vom schnellen Reichtum? Aber dem war ja leider doch nicht so. 
Ich bin auch gar nicht traurig oder verärgert darüber. So macht jeder seine Erfahrungen und lernt davon. Nur in Zukunft will ich es dann doch besser machen und da sind die "einfacheren" ETFs für mich wohl doch besser. 

 

EDIT:

 

vor 2 Minuten von Neospin:

Hallo Gurki,

 

leider hast Du nichts zu Deinem Anlagehorizont geschrieben und auch nicht, ob Deine Bauchlandung bereits vollzogen ist, oder es sich "nur" um Buchwerte handelt.

Wenn es nur Buchwerte sind und ETFs für Dich attraktiver erscheinen - auch wenn aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft zu schließen ist - würde ich an Deiner Stelle nur noch in ETFs investieren und die Aktien einfach liegen lassen. Insbesondere wenn es um eine langfristige Anlage > 10 Jahre geht.

 

Beste Grüße

 

Noch handelt es sich erstmal nur um Buchwerte. Waren bei 3 Aktien auch eher nur Spielereien, die mir aber doch zu denken geben, ob diese Spielereien so nötig waren.
Mein Anlagehorizont ist so lang wie möglich. Also da ich noch relativ jung bin, min noch 30 Jahre. Aber festlegen will ich mich da natürlich auch nicht. Wer weiß was in der Zukunft passiert.

 

 

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Was war die Idee hinter jeder deiner Einzelaktien? 

Irgendetwas musst Du dir ja davon versprochen haben, diese zusätzlich zu den ETF in das Depot zu holen. Wenn sie dieses jetzt nicht bringen oder vielleicht dann doch sogar zu spekulativ sind, muss Du dir überlegen, ob es die richtigen Aktien sind.

 

PS. ca 10% meines Depot sind 4 Einzelaktien. Ich hatte im letzten Jahr mal mehr. Dieses habe ich aber auf, ein für mich, gesundes Maß wieder reduziert.

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vor 1 Stunde von Neospin:

Wenn es nur Buchwerte sind und ETFs für Dich attraktiver erscheinen - auch wenn aus der Vergangenheit nicht auf die Zukunft zu schließen ist - würde ich an Deiner Stelle nur noch in ETFs investieren und die Aktien einfach liegen lassen.

So ein Schmarrn; völlig egal, ob die Aktien im Plus oder Minus liegen. Entweder man glaubt an sie oder nicht. Das Wort "Buchwert" (oder noch besser: "Buchverlust") gehört in diesem Zusammenhang wirklich auf den Index.

 

vor 1 Stunde von Gurki:

Ehrlicher Weise muss ich sagen, dass ich wirklich gedacht habe bei einigen Aktien doch mal einen schönen Gewinn zu machen. Wer träumt nicht vom schnellen Reichtum? Aber dem war ja leider doch nicht so.

Ich habe eine Ahnung, welche Art von Aktien du gekauft hast. Einzelaktien sind nicht schlecht, ich setze selbst auf Einzelaktien, aber die Aussicht auf schnellen Reichtum sollte nicht das Hauptmotiv bei der Aktienauswahl sein.

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Gurki, in welche Aktien hattest du investiert? Hört sich spekulativ an, dann ist es klar, dass es sehr wahrscheinlich schief geht.

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Posted · Edited by Gurki

Es ist die Deutsche Bank, BYD und Geely. 
Damals dachte ich zumindest bei der Deutschen Bank, dass es zu einem Tournaround durch den damals neuen Vorstandsvorsitzenden kommt. Sah ja auch kurz danach aus (da hätte ich mit Plus verkaufen sollen, aber wie es so ist, die Gier: schön noch etwas warten und schon war es vorbei mit dem Plus). Die anderen beiden hatte ich "einfach so gekauft" und gedacht, könnte ein schöner Gewinn werden. Natürlich auch im Allzeithoch mit auf den Zug gesprungen. :)
Zumal Elektroautomobilität ja gar nichts schlechtes ist.
Also: Gier frisst Hirn passt definitiv.
Dann denke ich mir, sollte man nochmal was jetzt nachschießen und somit den Kurs drücken und wenn er wieder steigt verkaufen oder lieber kein frisches Geld in etwas stecken was mittlerweile arg tief gefallen ist.
Oder eben doch einfach liegen lassen und weiterhin alles Geld in die vorhandenen ETFs stecken, mit denen ich wie gesagt bisher deutlich besser fahre. 

Wie gesagt, Magenschmerzen bereiten sie mir jetzt nicht unbedingt. Aber es war halt ein Investment, was ich mir hätte sparen können, zumal es eben jetzt auch nicht ganz so wenig Geld war / ist.

EDIT:

Walt Disney, AT & T, Qualcomm, Cola, Nestle laufen alle gut soweit :)
 

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vor 5 Minuten von Gurki:

BYD und Geely

wenn Du nicht endgültig davon überzeugt bist, das BYD den Weg mit Elektromobilität weltweit schafft, würde ich auf gar keinen Fall weiteres Geld nachschießen. und Geely, die machen doch gar nicht so viel mit Elektro. Zu dem gehört doch Volvo, ok die steigen um auf rein Elektrisch um und seine 10% vom Daimler. Trump und sein Handel Gezerre mit China und allen anderen Staaten hat auch was damit zu tun, das die 2 chin. Autowerte da stehen wo sie stehen. Das sind halt 2 spekulative Werte.

Da sie dir keine Magenschmerzen verursachen, kannst Du es ja als Lehrgeld sehen und sie weiter laufen lassen. Vielleicht erreichen sie die alten Höhen ja wieder. Allerdings Vorsicht, habe ich auch schon hinter mir, das ich gewartet habe und dann bei Insolvenzeröffnung habe ich mit ca. 99% Verlust verkauft. Einen kleinen Restverlust habe ich beim Finanzamt noch offen.

 

Ich habe mich Anfang April 18 von BYD und BAIC getrennt. War nicht der schlechteste Zeitpunkt, rückblickend :).

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vor 3 Stunden von Gurki:

...  bei 3 Aktien auch eher nur Spielereien, die mir aber doch zu denken geben, ob diese Spielereien so nötig waren.

Und was wenn die ETF so tief gestanden wären und die Aktien gut positiv? 

 

Ich glaub du kannst das Experiment aus zwei Perspektiven sehen:

1. Was ist mein persönlicher Risikofaktor? Wenn ich jetzt schon hinterfrage, was mache ich in Zukunft? 

2. Will ich passiv sein oder doch rumspielen? Wenn ich spiele (mache ich übrigens auch bis 5% meines Depots) muss ich aber hinsichtlich meinem eigentlichen Investplan absolut überzeugt sein und nicht Kreuzschlüsse ziehen aus meinem Mix. 

 

Viel Erfolg 

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vor 27 Minuten von Bassinus:

Und was wenn die ETF so tief gestanden wären und die Aktien gut positiv? 

Dann wäre ich trotzdem weiterhin überzeugt von den ETFs. Das ist für mich das Basisinvestment. Denn auch die standen schon deutlich im roten :)

 

 

vor 27 Minuten von Bassinus:

1. Was ist mein persönlicher Risikofaktor? Wenn ich jetzt schon hinterfrage, was mache ich in Zukunft? 

2. Will ich passiv sein oder doch rumspielen? Wenn ich spiele (mache ich übrigens auch bis 5% meines Depots) muss ich aber hinsichtlich meinem eigentlichen Investplan absolut überzeugt sein und nicht Kreuzschlüsse ziehen aus meinem Mix. 


Eigentlich hinterfrage ich nicht meine Strategie, sondern meine Frage war: Ob es hier auch Menschen gibt, die aus welchen Gründen auch immer von Einzelaktien auf ETFs (eventuell der Bequemlichkeit wegen) umgestiegen sind und warum sie es getan haben. Andersherum gibt es ja zig Menschen ;)

Weil man das eben bisher nicht so gelesen hat.

 

 

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Posted · Edited by Systemrelevant

Das kommt ganz darauf an wie groß dein Vermögen bzw. die Sparrate ist würde ich sagen. Wenn du Börse und Aktien als Hobby sehen willst und das Vermögen ausreichend groß ist kannst du 10% oder so benutzen um dir einzelne Aktien auszusuchen und zu kaufen. 

 

Das Hauptaugenmerk sollte aber wohl auf ETF gelegt werden, weil du dann sicher die Marktrendite schaffen wirst und den Vermögensaufbau auch wirklich in Angriff nimmst. Bei Investments in einzelne Aktien muss viel Arbeit gesteckt werden und selbst dann ist der Erfolg nicht sicher weil das von sehr vielen Faktoren abhängt, unter anderem von dir selber. ;) Ist dein Vermögen bzw. Sparrate  jedoch zu klein macht das wohl überhaupt keinen Sinn. 

 

Wie du mit deinen schon gekauften Aktien umgehen solltest würde ich eben auch davon abhängig machen. Wenn deine anfängliche Investition in die Dt. Bank und Co. mit einer Monatssparrate drin ist würde ich die Aktien einfach laufen lassen und schauen was irgendwann passiert. Handelt es sich aber um eine Jahressparrate oder so sollte man schon überlegen wie man da weiter vorgeht. Weiteres gutes Geld dem "schlechten" Geld hinterherzuwerfen kann ich dir nicht empfehlen. Das führt unter Umständen nur zu einem riesigen Fiasko. 

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vor 3 Stunden von Gurki:

Oder eben doch einfach liegen lassen und weiterhin alles Geld in die vorhandenen ETFs stecken, mit denen ich wie gesagt bisher deutlich besser fahre.

 

Meine Rechnung dazu ist:

Mit Aktien erreicht man eine ausreichende Diversifikation je nach Meinung mit 20, 30 oder auch 60 Positionen wobei sich aufgrund der Transaktionskosten Einzelpositionen erst bei (je nach Schmerzgrenze) 1.000€ lohnen; dann aber weisen Aktien geringere laufende Kosten auf. Daraus ergibt sich für mich, dass ich grob bis 100.000€ Anlagesumme mich auf die ETFs beschränken würde und bei größerer Summe die Aktien verfolgen würde.

 

Zu deiner grundsätzlichen Frage: Ich hab bisher auch Aktien und werde erstmal nur ETFs neu holen, was aber auch daran liegt, dass ich ausländische Aktien relativ nervig finde.

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vor 20 Stunden von Wasserfall:

So ein Schmarrn; völlig egal, ob die Aktien im Plus oder Minus liegen. Entweder man glaubt an sie oder nicht. Das Wort "Buchwert" (oder noch besser: "Buchverlust") gehört in diesem Zusammenhang wirklich auf den Index.

 

Ich habe eine Ahnung, welche Art von Aktien du gekauft hast. Einzelaktien sind nicht schlecht, ich setze selbst auf Einzelaktien, aber die Aussicht auf schnellen Reichtum sollte nicht das Hauptmotiv bei der Aktienauswahl sein.

Danke, dass Du meine Aussage so schön aus dem Zusammenhang reißt um sie dann unqualifiziert zu kommentieren.

 

Nochmal für Dich: Insbesondere wenn es um eine langfristige Anlage > 10 Jahre geht.

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vor 20 Stunden von Wasserfall:

So ein Schmarrn; völlig egal, ob die Aktien im Plus oder Minus liegen. Entweder man glaubt an sie oder nicht. Das Wort "Buchwert" (oder noch besser: "Buchverlust") gehört in diesem Zusammenhang wirklich auf den Index.

 

Ich habe eine Ahnung, welche Art von Aktien du gekauft hast. Einzelaktien sind nicht schlecht, ich setze selbst auf Einzelaktien, aber die Aussicht auf schnellen Reichtum sollte nicht das Hauptmotiv bei der Aktienauswahl sein.

vor 11 Minuten von Neospin:

Danke, dass Du meine Aussage so schön aus dem Zusammenhang reißt um sie dann unqualifiziert zu kommentieren.

 

Nochmal für Dich: Insbesondere wenn es um eine langfristige Anlage > 10 Jahre geht.

 

Und wenn es 100 Jahre sind, ist es auch Schmarrn.

 

Die Bauchlandung (Kursverluste) ist bereits vollzogen. Es ist völlig egal, ob man verkauft oder nicht. Entscheidungsrelevant ist allein die Erwartung für die Zukunft. Was in der Vergangenheit gewesen ist, ist egal.

 

vor 19 Stunden von hund555:

Gurki, in welche Aktien hattest du investiert? Hört sich spekulativ an, dann ist es klar, dass es sehr wahrscheinlich schief geht.

Es ist überhaupt nicht klar, dass etwas sehr wahrscheinlich schief geht, nur weil es spekulativ ist. Es kann genauso wahrscheinlich auch gut gehen.

Ebenfalls Schmarrn!

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vor 7 Minuten von Schwachzocker:

Es ist überhaupt nicht klar, dass etwas sehr wahrscheinlich schief geht, nur weil es spekulativ ist. Es kann genauso wahrscheinlich auch gut gehen.

Ebenfalls Schmarrn!

Oje... ist klar, dass du bei der Aussage nicht in Einzelaktien investierst, denn dann würdest du so ein Schmarrn nicht labern.

Nach deiner Logik sollte man dann nur Pennystocks kaufen, denn es ist überhaupt nicht klar, dass es sehr wahrscheinlich schief geht, besser als stabile Dickschiffe welche 8-9% liefern, wenn es überhaupt nicht klar ist, ob bei Pennystock schief geht? Denn da wirken gleich 500-10000% ! Den es kann genauso wahrscheinlich auch gut gehen.

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vor 15 Minuten von hund555:

...  nicht klar ist, ob bei Pennystock schief geht? Denn da wirken gleich 500-10000% ! Den es kann genauso wahrscheinlich auch gut gehen.

Da hast du absolut Recht. Wenn dein Pennystock von 0,98€ent die Aktie auf 0,15€ent abrutscht hast du wahrscheinlich eine gut gehende fallende Kurve.

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Zitat

Einen Gewinn von 7500 Prozent hätte das perfekte Portfolio in den vergangenen zehn Jahren gemacht. Aber selbst wer die richtige Aktien im Jahr 2009 ausgesucht hätte, wäre damit wohl nicht reich geworden.

Der Grund ist ein typischer Anlegerfehler.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/kein-fondsmanager-haette-es-geschafft-ein-typischer-fehler-bringt-selbst-die-besten-anleger-um-bis-zu-7500-prozent-rendite_id_10719198.html

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vor 21 Stunden von Gurki:

Es ist die Deutsche Bank, BYD und Geely. 

Ich habe zwar die nicht alle gut analysiert, aber ich hätte auch in diese Aktien nicht investiert. Sie entsprechen nicht meinem Beuteschema. Stabile Dickschiffe mit krisensicheren Produkten welche über Jahrzehnte gezeigt haben, dass sie es können, dazu paar Prozent Wachstumsaktien, das Ganze gut diversifiziert - so sieht's in meinem Depot aus.

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Also ich habe die letzten Jahre den gegenteiligen Schwenk gemacht, sprich von Einzelwerten und ETFs auf jetzt nur noch Einzelaktien (Ausnahme ETF091 auf den Goldminensektor). Einer der Gründe: ich trade nicht mehr so viel hin und her. Mit ETFs hab ich da öfters im Quartal fünfstellige Summen hin und her geschoben zwischen Cash und AktienETFs. Mit dem gut 16-24 Einzelwerten passiert das so gar nicht. Da kaufe ich nur hier und da mal nach.

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Posted · Edited by wodorne
Ergänzung

Am 16.5.2019 um 16:59 von Gurki:

gibt es auch welche hier, die komplett von Einzelaktien auf ETFs umgestiegen sind? Wenn ja warum? Was hat Euch dazu bewegt?

Ich hatte Mitte der Achziger Software-Aktien angeschafft. Damals war die Bedeutung von Software für Computer noch nicht allgemein bekannt Die Aktien sind dann später explodiert und dann wieder implodiert. Danach hat jeder gewusst, was Software ist und mein Informationsvorsprung war weg. Heute habe ich nur noch ETFs.

Lektion: Einzelaktien würde ich nur noch kaufen, wenn ich wirklich etwas ganz besonderes wüsste.  Zumindest ich kann die Profis mit einem diversifizierten Depot aber nicht schlagen. Um dazu eine Chance zu haben, müsste ich selbst zum Profi werden. Das will ich aber nicht. Im Übrigen schlagen selbst  die Profis  den Index ja gar nicht ...

Außerdem hat sich natürlich auch die Lebenslage verändert. Aus der Spekulation wurde Strategie und Altersversorgung.

 

Zu Deinen Altbeständen: Schmeiß raus, was Du heute nicht mehr kaufen würdest. Allenfalls noch steuerliche Überlegungen berücksichtigen.

 

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