dev

Sie begann mit 59 Jahren in Aktien zu investieren. Heute – mehr als 20 Jahre später – hat sie ein Millionen-Depot.

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92 posts in this topic

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Zitat

Wenn sie drei- oder vierstellig gestiegen sind, mache ich einen Teilverkauf und kaufe von dem Geld – ohne einen Euro neues Geld zu nehmen – davon übertrieben abgestürzte, gute Aktien.

 

Boooaah, so einfach ist das?

Warum hat mir das noch niemand gesagt?

:yahoo:

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vor 12 Minuten von Cef:

Boooaah, so einfach ist das?

Warum hat mir das noch niemand gesagt?

Dann biste jetzt erleutet :yahoo:

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Einfach behaupten, dass man mit seiner geilen Strategie Milliinär geworden ist und dann es per Bücherverkauf und Medienauftritten tatsächlich werden.

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... davon übertrieben abgestürzte, gute Aktien.

 

Bei mir ist es immer anders rum. Übertriebene gute Aktien die dann abstürzen. 

 

Das Video von ihr bei so ner Podiumsdiskussion auf Youtube ist echt witzig. Was mir bitter aufstößt: "Mein ganzes Geld investiert. 30.000€ mit 59 als Lehrer." Da hat se wirklich nie sparsam gelebt! 

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Jaja, die gute alte Telekom...

 

damals gabs doch den Spruch: Wie macht man ein kleines Vermögen?

Man nimmt ein Großes und kauft Telekom-Aktien.

 

Gruß

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vor 48 Minuten von Bassinus:

Was mir bitter aufstößt: "Mein ganzes Geld investiert. 30.000€ mit 59 als Lehrer." Da hat se wirklich nie sparsam gelebt! 

Davon, dass sie ihre Immobilien verkauft hat, war nie die Rede, nur von "Geld" :rolleyes:

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Posted · Edited by monopolyspieler

Wenn 300 Aktien von Nemtschek von 4 auf 168 Euro steigen, dann ist das mit dem reißerischen Titel nicht weit her.

Sie hat zufällig eine (oder mehrere) Aktie gekauft, die erst in den letzten 5 Jahren richtig zugelegt hat.

Die ist aber auch mal von 16 Euro auf 30 cent gefallen, nachdem der Neuer Markt Hype verflogen war.
Das nenne ich dann eher zocken.

Zitat

Wenn sie drei- oder vierstellig gestiegen sind, mache ich einen Teilverkauf und kaufe von dem Geld – ohne einen Euro neues Geld zu nehmen – davon übertrieben abgestürzte, gute Aktien.

Yepp- Gewinner auf Grund einer Prozentzahl verkaufen und die Moneten für Turnaround-Spekulationen verwenden.

 

Ich habe ähnliches mit Standard-Investments geschafft, mache da aber nicht so einen Wirbel drum.

So ein Buch a la- ich habe 1995 30.000 in Danaher investiert und bin jetzt Millionär hätte ja auch nur eine Seite. :lol:

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Interessant, wie jeder hier etwas anderes findet das nicht gefällt.

 

Was mich angesprochen hat:

- mit 59 angefangen zu investieren ( da würden die meisten Berater von abraten )

- reine Aktienanlage, am liebsten langfristig halten, auch bei 4stelligen Kursgewinnen

- ist inzwischen so überzeugt von ihrer Strategie, das sie ihre Aktienquote nicht reduzieren möchte

- ein Crash ist eine Chance kein Risiko

- rechnet auch die aktuelle Dividende zum Einstandspreis aus ( bin auch so einer )

 

Bei so vielen Büchern war sicher auch eine Sparquote dabei, nicht nur die 30k Startkapital.

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vor 1 Minute von dev:

 

- mit 59 angefangen zu investieren ( da würden die meisten Berater von abraten )

- reine Aktienanlage, am liebsten langfristig halten, auch bei 4stelligen Kursgewinnen

- ist inzwischen so überzeugt von ihrer Strategie, das sie ihre Aktienquote nicht reduzieren möchte

 

 

Und das glaubst Du wirklich alles?

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Posted · Edited by hund555

vor 10 Minuten von Cef:

Und das glaubst Du wirklich alles?

Warum soll man nicht mit Beamtenpension in 20 Jahren auf 1 Mio. Aktienvermögen kommen? (Vor allem wenn man keine Miete zu zahlen hat)

Hast du sie auf Youtube gehört? Die Dame hat schon Ahnung wovon sie redet, finde schon Klasse, dass jemand mit über 80 so begeistert da rein geht.

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Posted · Edited by Nachdenklich

vor 20 Minuten von Cef:

 

Und das glaubst Du wirklich alles?

 

Gibt es einen Grund es nicht zu glauben?

 

Ich glaube schließlich auch @dev, daß er mit Sixt erfolgreich war.

 

vor 9 Minuten von hund555:

Warum soll man nicht mit Beamtenpension in 20 Jahren auf 1 Mio. Aktienvermögen kommen?

 

Das hat weniger mit der Beamtenpension zu tun (viele derjenigen, die hier um Rat fragen, haben höhere Sparraten als die ganze Pension sein wird) als mit dem glücklichen Zufall, zum richtigen Zeitpunkt gekauft zu haben.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 26 Minuten von Nachdenklich:

Ich glaube schließlich auch @dev, daß er mit Sixt erfolgreich war.

 

Ohne Ironie: Ersetze war durch ist - rückblickend alles richtig gemacht :thumbsup:.

 

vor 26 Minuten von Nachdenklich:

Das hat weniger mit der Beamtenpension zu tun (viele derjenigen, die hier um Rat fragen, haben höhere Sparraten als die ganze Pension sein wird) als mit dem glücklichen Zufall, zum richtigen Zeitpunkt gekauft zu haben.

Ersetze viele durch einige wenige. 

 

Ansonsten

Das Ende der Börsenkarriere der alten Dame ist absehbar, wie auch bei Buffet (statistisch sollten beide schon nicht mehr Aktien kaufen können).

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vor 1 Stunde von Cef:

Und das glaubst Du wirklich alles?

Es ist doch realistisch, denn sie wird sicherlich auch aus den vielen Büchern und Vorträgen noch einiges an Gewinnen hinzugepackt haben.

Die Lehrerpension dürfte zum Leben reichen.

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Sie ist eine liebenswürdige Person und ich bewundere ihre Aktivität und ihren Enthusiasmus. Aber ihre Strategie ist dermaßen dünn: Aktienauswahl über kurzes Checken auf boerse.ard.de, umgekehrte Momentumstrategie ohne definieren zu können was "hoch" und "tief" wirklich meint, vermutlich nur Differenz zu ihrem Einstiegskurs. In ihrem Aktien-mit-Kopf-Beitrag zu REITs fällt ihre geringe fachliche Tiefe auf, da sie mit keiner der Sektor-spezifischen Kennzahlen arbeitet. Im Endeffekt hat sie mit über 100 Aktien ein global breit gestreutes ETF-ähnliches Portfolio aufgebaut, allerdings mit Home Bias Deutschland. Sie kokettiert mit der Millionärin, aber wieviel sie eingezahlt hat, wissen wir nicht. Viele nehmen fälschlicherweise an, dass sie die 30k in eine Million getradet hat.

 

 

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Posted · Edited by Sascha.

vor 29 Minuten von Stefaaan:

Aber ihre Strategie ist dermaßen dünn: Aktienauswahl über kurzes Checken auf boerse.ard.de, umgekehrte Momentumstrategie ohne definieren zu können was "hoch" und "tief" wirklich meint, vermutlich nur Differenz zu ihrem Einstiegskurs.

In ihrem Aktien-mit-Kopf-Beitrag zu REITs fällt ihre geringe fachliche Tiefe auf, da sie mit keiner der Sektor-spezifischen Kennzahlen arbeitet.

Welchen Mehrwert hätte ein größeres Wissen oder eine andere Strategie gehabt?

Selbst wenn sie Tagelang die Geschäftsberichte und andere Berichte durchgearbeitet hätte, währe sie hinterher doch kaum schlauer gewesen.

Geschäftsberichte sind Daten aus der Vergangenheit, verfasst, um den Eindruck zu erwecken, es handele sich um ein solides, gesundes Unternehmen. Zu oft sind die Daten falsch. Oder fast komplett frei erfunden (siehe Steinhoff).

 

Der Grund für ihren Erfolg ist warscheinlich, dass sie in der Krise Aktien von Unternehmen gekauft hat, welche extrem stark gefallen sind, sich dann aber erholen konnten.

Evtl. reicht es bei dieser Strategie, zwei oder drei Glückstreffer dabeizuhaben. Solche Glückstreffer kann man bei Turnaroundwerten ja in 20 Jahren durchaus haben.

 

 

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Ich hatte mir gestern den erwähnten Podcast gut halb angehört, sie schaut sich schon mehr an, auch Geschäftsberichte und geht wohl oft zu HVs.

 

Sie gibt wohl min 1000, aber max 2000 aus und hält die Aktien so lange wie sie überzeugt ist bzw. halt eine teilweise Gewinnmitname macht, um dieses Kapital in eine Neuentdeckung zu stecken.

Nach ihrer Aussage hat sie mehrere 4stellige Prozent-Gewinne. Verkauft also nich tgleich bei wenigen Prozentpunkten im Plus.

 

Auch auf Dividenden legt sie teilweise Wert und freut sich gegenüber dem Kaufpreis hohe zweistellige Prozente zu bekommen und das die Dividenden weiter steigen.

 

Ich vermute das ihr großes Plus ist, einen Crash auszusitzen und nachzulegen.

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Posted · Edited by stummlfumml

Zitat

Wenn ich Geld brauche, um mir eine Alphabet-Aktie zu leisten, sage ich: Okay, ich muss zehn Stück von dem Nemetschek-Titel verkaufen und bekomme, da bei mir Altbestand und steuerfrei, 1.680 Euro raus. Davon kaufe ich, ohne auch nur einen einzigen Euro neues Geld in die Hand zu nehmen, eine Aktie von Amazon.

Ist die gute Frau verwirrt oder ist das das Geheimnis ihrer Strategie?

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vor 11 Minuten von stummlfumml:

Ist die gute Frau verwirrt oder ist das das Geheimnis ihrer Strategie?

 

Vielleicht will sie einfach nur zeigen, daß gar keine ausgefeilte Strategie nötig ist ....

:P

 

Gönnt der Frau doch den Erfolg!

 

Ständig wird hier gepredigt, daß man den Markt auch mit einer noch so gut überlegten Strategie nicht schlagen könne.

Sie hat halt ein paar mal die richtigen Entscheidungen getroffen. Schön für sie.

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Kannte die Frau vorher gar nicht und bin nur durch den Podcast von Aktien-mit-Kopf auf sie aufmerksam geworden.

Sie hat an mehreren Podcasts mitgewirkt und ich finde, dass man relativ gut sehen konnte, dass sie nicht sehr viel Wissen auf dem Gebiet der (fundamentalen) Analyse hat. Muss sie ja aber auch nicht zwangsweise haben um erfolgreich zu sein. Allerdings wirkt es für mich, als würde sie ziemlich viel dem Zufall überlassen und sehr viel kurzfristig Traden. Ob sie tatsächlich damit Erfolg hat, weiß ich nicht. Doch wirkt es schon etwas konstruiert und vor allem für den Zuschauer vereinfacht dargestellt. Damit sollen alle den Eindruck gewinnen, dass selbst eine ältere Dame, die kein Wort Englisch kann und auch sonst auf dem Gebiet der Finanzanalyse nicht sehr fit ist, dennoch reich werden kann.

 

Dazu empfehle ich euch vor allem den Podcast von Aktien-mit-Kopf zu russischen Aktien.

Dort gibt sie zu jeder (!) Aktie aus dem russischen Aktienindex (RTS) eine Einschätzung ab und es wird deutlich, dass sie sich teilweise nicht mal mit dem Geschäftsmodell des Unternehmens auseinander gesetzt hat sondern nur auf 1-2 Kennzahlen guckt und ihre Entscheidung damit begründet.  

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Wenn man keine Ahnung hat, gibt's immer zwei Möglichkeiten. Entweder man hat Glück oder man hat Pech. Und sie hatte wohl Glück. Aber hey, was soll's, hierzulande sollte man über jede Person froh sein, die für Aktien wirbt.

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vor 43 Minuten von Wasserfall:

Wenn man keine Ahnung hat, gibt's immer zwei Möglichkeiten. Entweder man hat Glück oder man hat Pech....

Genau! Und da niemand "Ahnung" von der Zukunft hat, wird es wohl auch dabei bleiben.

 

vor 45 Minuten von Wasserfall:

...Und sie hatte wohl Glück....

Dir ist aber schon aufgefallen, dass die Wertentwicklung nicht dargelegt wird (wie immer) und wir nicht beurteilen können, ob sie Glück oder Pech hatte?

 

 

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Posted · Edited by pillendreher

vor einer Stunde von Wasserfall:

 

Wenn man keine Ahnung hat, gibt's immer zwei Möglichkeiten. Entweder man hat Glück oder man hat Pech.

 

 

Des gilt genauso  (und besonders) für Leute mit Ahnung.

 

Hiob 1, 21: https://www.bibleserver.com/text/LUT/Hiob1%2C21

Zitat

 

21    und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt! –

 

 

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Ich glaube ihr durchaus, dass sie durch Aktien reich geworden ist. Es gibt überall Leute, die einfach mal machen, ohne großartig nachzudenken, und dann erfolgreich sind. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt, insofern ziehe ich durchaus meinen Hut vor der alten Dame. Auf der anderen Seite zeigt sie doch enorme Wissenslücken. Ich habe nicht viele Interviews von ihr gelesen, aber das Wenige genügt für mich schon, um sie in die entsprechende Schublade zu stecken.

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