dev

Sie begann mit 59 Jahren in Aktien zu investieren. Heute – mehr als 20 Jahre später – hat sie ein Millionen-Depot.

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92 posts in this topic

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Macht sie doch und kriegt noch Geld dafür.

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Posted · Edited by morini

Am 23.5.2019 um 09:47 von dev:

Vom 1.1.2009 - heute, bin ich dabei, ist aber auch vom Tief zum aktuellen Stand.

Vom 1.1.2003 - heute, bin ich immerhin bei 17% p.a.

Vom 1.1.2000 - heute, sind es "nur" 11% p.a.

 

Wer also 2003 im Tief gut zufassen konnte und 2009 auch noch mal, der konnte es locker schaffen.

 

Wirklich starke Leistung, mein Respekt!

Dieser gilt auch Frau Sander für ihren Erfolg!

 

Viele Anleger haben sich nach dem Neuer-Markt-Crash sowie nach der Finanzkrise von Aktien komplett verabschiedet, während du ordentlich investiert hat....

 

 

Am 24.5.2019 um 20:33 von monopolyspieler:

Es sei denn, Du vertraust darauf, das Du eine gute Rente bekommen wirst. Dazu müsstest Du aber zum Beispiel in Österreich eingezahlt haben.

 

Die Österreicher haben halt einiges anders gemacht als die Deutschen. Beispielsweise hat es in Österreich keine Wiedervereinigung gegeben, die Rentenkassen sind nicht geplündert worden, und auch in Bezug auf die Asylkrise hat Österreich eine andere Vorgehensweise.

 

Leider fallen in Deutschland nur die Beamtenpensionen üppig aus, während die nicht verbeamteten Arbeitnehmer im Rentenalter in die Röhre gucken werden.

 

Die deutschen Politiker denken offenbar bzw. haben gedacht, dass sie sich alles erlauben können und bekommen jetzt vom Wähler verdienterweise die Quittung für ihre Fehlentscheidungen.

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Am 21.5.2019 um 16:04 von stummlfumml:

Ist die gute Frau verwirrt oder ist das das Geheimnis ihrer Strategie?

Eine Aktie von Amazon zum Preis einer Alphabet Aktie zu kaufen, dass ist einfach geniale Arbitrage, die die Frau drauf hat. Nur die Funktionsweise leider nicht erklärt, vlt steht das in ihrem Buch? 

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Am 30.5.2019 um 12:23 von morini:

Die Österreicher haben halt einiges anders gemacht als die Deutschen. Beispielsweise hat es in Österreich keine Wiedervereinigung gegeben, die Rentenkassen sind nicht geplündert worden, und auch in Bezug auf die Asylkrise hat Österreich eine andere Vorgehensweise.

Das liegt aber nicht nur daran, sondern insbesondere ist das Rentenniveau in D im Gegensatz zum 50%igen Anstieg in AU seit (geschätzt) 2000? bis 2014/5/6 wegen der AMD und Co. finanzierenden Riesterrente usw. stagniert. Gab dazu mal einen guten Artikel in der FAZ vor paar Jahren. Kosten gleich für Einzahler und Staat, Rente in AU 50% höher als die im großen Nachbarland

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Posted · Edited by Toni

 

Ich bewundere die Frau. Jemand, der verstanden hat, dass es nichts kompliziertes

ist, mit Aktien ein großes Vermögen aufzubauen. Dazu braucht man keinerlei

akademische Ausbildung (sie hat kein Abitur...) sondern einen Sinn für gute Geschäfte,

genau so wie Buffett es immer sagt. :thumbsup:

 

Und jetzt - bekannt geworden durch das TV - macht sie noch ein zweites Vermögen

mit dem Verkauf ihrer Bücher... 

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Posted · Edited by kuki

Wollen wir hoffen, dass die Presse/TV mit solchen Sendungen nicht den nächsten Abschwung/Rezession ankündigt. ;)

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Posted · Edited by Toni

vor 6 Minuten von kuki:

Wollen wir hoffen, dass die Presse/TV mit solchen Sendungen nicht den nächsten Abschwung/Rezession ankündigt. ;)

Das kann durchaus als sog. Kontraindikator gesehen werden...aber solange die Bildzeitung

nicht titelt „Werden Sie reich mit Aktien!“ sehe ich da noch keine Gefahr...

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Sie hat ihren Kindern weder Geburtstagsgeschenke, noch Weihnachtsgeschenke gekauft. Könnt ihr euch vorstellen, was das für die Kinder bedeutet hat ?

 

Jetzt im Alter versucht sie ihre Kindern mit Geld zuzuschütten, um ihr Gewissen zu beruhigen.  Ich hoffe sehr, das Geld mich niemals so herzlos werden lässt wie es bei Frau Sander der Fall war. 

Vor ihrer Leistung an der Börse ziehe ich den Hut. Vor ihrer Leistung als Mutter...… ich sag's lieber nicht. Damit muss Frau Sander alleine klarkommen. 

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vor 14 Minuten von DAX43:

Sie hat ihren Kindern weder Geburtstagsgeschenke, noch Weihnachtsgeschenke gekauft. Könnt ihr euch vorstellen, was das für die Kinder bedeutet hat ?

Sie ist eben eine echte Raubtierkapitalistin...:P

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vor 40 Minuten von DAX43:

Sie hat ihren Kindern weder Geburtstagsgeschenke, noch Weihnachtsgeschenke gekauft. Könnt ihr euch vorstellen, was das für die Kinder bedeutet hat ?

Hast Du bei Beitrag gesehen? Es ging nur um das Jahr 2008, als alle Aktien unten waren. Da fielen die Weihnachtsgeschenke halt etwas magerer aus. Dass es sonst keine Geschenke gab, wurde nicht gesagt.

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Posted · Edited by pillendreher

Hoch - Tief - Mut     und dann wird alles jut ( aber nur wenn Frau um 4 Uhr morgens aufsteht, auch Samstags und Sonntags, und 7 Tage die Woche 10 Stunden Minimum arbeitet. :lol:).

 

 

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Aber über ihre Strategie hat sie recht wenig gesagt...

 

Was mich allerdings mehr verwundert ist das viele in der Runde (wahrscheinlich alles keine armen Leute) ihr Geld "nicht" an der Börse anlegen und eher ängstlich zu dem Thema stehen?! 

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Posted · Edited by Schildkröte

Frau Sander im Interview mit €uro am Sonntag.

 

Sie erläutert recht plausibel ihre Strategie. Auch wenn sie womöglich Glück hatte, dass sie 2008/2009 zu Tiefstkursen groß eingestiegen ist - den Mumm muss manch eine/r erstmal aufbringen. Ansonsten scheint es sich eher um eine gut informierte Privatanlegerin zu halten, welche in "normalen" Börsenjahren wohl auch eher "normale" Renditen einfährt (entsprechende Angaben von ihr hierzu wären interessant). Sie scheint sich sehr intensiv mit ihren Werten zu beschäftigen, so dass ich ihr bei Nebenwerten durchaus eine overperformance zutraue. Allerdings frage ich mich, warum sie dann allen Ernstes eine höhere zweistellige Anzahl an Depotwerten hat (zumindest empfiehlt sie das). Auch als Rentnerin kann sie doch kaum so viel Zeit haben, dass sie sämtliche Papiere derartig intensiv analysieren kann, um überdurchschnittlich zu performen. Eventuell sind viele Papiere aber auch bloß Beimischungen. Denn einerseits betont sie, dass sie Millionärin ist. Andererseits kauft sie keine Aktienpositionen unter 1.000€, weil diese sich nach Gebühren kaum rechnen. Letzteres ist sicher richtig. Bei einem Depotvolumen im siebenstelligen Bereich sollte man jedoch nicht mehr von vier-, sondern von fünfstelligen Größenordnungen der einzelnen Depotpositionen sprechen.

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Oh, in dem Interview sind tatsächlich noch einmal neue Aspekte zu ihr drin. Bisher dachte ich immer sie geht da rein mathematisch ran und beschäftigt sich im Endeffekt nur äußerst oberflächlich mit den Unternehmen. Aber selbst wenn man ihr unterstellt, dass sie das fast den ganzen Tag macht und extrem schnell liest: Bei so einem großen Depot geht die Rechnung nicht auf, das kann zeitlich nicht funktionieren.

 

Wenn ich jetzt mal superzynisch rangehe: Gäbe es die Dame nicht, man müsste sie erfinden. Rüstige Rentnerin kauft sich reich. Endlich eine neue Zielgruppe für Focus Money und die Kreissparkassen. Ich bin nicht so zynisch zu behaupten sie ist wirklich erfunden. Mittlerweile dürfte das aber keine one-woman-show mehr sein und zudem sollte sie nun auch ein sehr gutes Netzwerk haben. Einen Teil ihres Depots hat sie also wohl auf Empfehlungen oder Vorarbeiten basierend gekauft. 

 

Die Zersplitterung des Depots dürfte sich genau aus ihrer Entwicklung heraus erklären. Sie hat halt immer wenn sie Geld hatte neue Werte nachgekauft und da immer auch ein bisschen dem Thrill des Neuen und der Hoffnung auf einen Outperformer nachgegeben. So ist es nach und nach zu der Gesamtsumme und der Zahl an verschiedenen Positionen gekommen. Das ist nachvollziehbarerweise anders, wenn man 1 Mio erbt und diese dann wohlüberlegt auf "einen Schlag" investiert.

 

Netter Aspekt ihrer privaten All-World-Variante: Fast keine Gebühren (einzelne ETF sowie Edelmetalle hat sie ja). Auf lange Sicht macht das auch ein bisschen was aus. Würde ich heute eine Million erben (sieht momentan eher nicht so aus), dann würde ich mir auch einen eigenen "ETF" aus Einzelaktien basteln. 

 

 

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Posted · Edited by John Silver

Zitat

...
Wann verkaufen Sie?
Wenn es sich um einen Schrotthaufen handelt wie Steinhoff und früher Intershop, aber auch enttäuschende Werte wie Solarworld, Mologen und Paion. Dann trenne ich mich komplett von dem Titel. Und sobald etwas sehr Negatives aufkommt wie Betrug, erfundene Umsätze, Bilanzfälschung, geschönte Berichterstattung mit Luftschlössern, Überschuldung oder totales Scheitern in der klinischen Phase 3 bei Biotechwerten. Ich achte aber auf den richtigen Ausstiegszeitpunkt.
Wann ist der?
Habe ich zuvor hohe steuerpflichtige Erträge eingeheimst, bekomme ich vom Finanzamt in prozentual gleicher Höhe den Steuerausgleich für Aktienverluste. Beides beträgt einschließlich der Kirchensteuer und des Solidaritätszuschlags rund 28 Prozent. Ein Verlust von 35 oder 40 Prozent schlägt bei meiner breiten Streuung dann kaum mehr ins Gewicht, zumal ich vorher ja oft sogar noch Dividenden erhalten habe. Nach Abzug des Steuerausgleichs betragen die Verluste dann vielleicht noch fünf bis zehn Prozent oder auch gar nichts. Es lohnt sich, Verkäufe auch steuerlich zu prüfen.
...

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-interview-boersen-oma-sander-34-ich-halte-es-wie-warren-buffett-34-7998492

 

Unterstreichung durch mich.

Das Problem ist, dass ein Wert i.d.R. wie ein Stein fällt, sobald Sachen bekannt werden wie "Betrug, erfundene Umsätze, Bilanzfälschung, geschönte Berichterstattung mit Luftschlössern, Überschuldung oder totales Scheitern in der klinischen Phase 3 bei Biotechwerten". Also ist das eigentlich leeres Gerede.

Und auch der zweite Teil ist eigentlich Quatsch. 

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Bei der ersten von Dir unterstrichenen Aussage musste ich spontan an ein ganz bestimmtes Unternehmen denken, welches kürzlich im WPF heiß diskutiert wurde. ^_^ 

 

Bei der zweiten von Dir unterstrichenen Aussage bin ich etwas anderer Meinung als Du. Bei einem (zu) breit diversifizierten Depot macht ein einzelner Griff ins Klo bezogen aufs gesamte Depot tatsächlich nicht so viel aus - umgekehrt verhält es sich allerdings genauso. Deshalb würde ich an ihrer Stelle, sofern sie denn tatsächlich (wiederholt) outperformer ausfindig macht, ein konzentrierte(re)s Wachstumsdepot bestehend aus ca. 20 bis 30, maximal 40 Werten (ggf. mit ein paar defensiven Ankerwerten - meinetwegen auch noch ein paar Zocks/Spielereien dazu, welche sie anscheinend ebenfalls noch hat) anstreben.

Des Weiteren hat sie sich eventuell nicht präzise genug ausgedrückt und meinte womöglich, dass sie wash trades betreibt.

 

Möglicherweise könnten einige Medien, Banken, Finanzberater etc. sie für sich instrumentalisieren. Aber auch wenn so allgemein Interesse an der Geldanlage geweckt wird. Ich glaube nicht, dass es ihr im Detail viele nachmachen werden. Stattdessen dürften sie sich mit Produkten von der Stange begnügen.

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Am 29.9.2019 um 13:00 von John Silver:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-interview-boersen-oma-sander-34-ich-halte-es-wie-warren-buffett-34-7998492

 

Unterstreichung durch mich.

Das Problem ist, dass ein Wert i.d.R. wie ein Stein fällt, sobald Sachen bekannt werden wie "Betrug, erfundene Umsätze, Bilanzfälschung, geschönte Berichterstattung mit Luftschlössern, Überschuldung oder totales Scheitern in der klinischen Phase 3 bei Biotechwerten". Also ist das eigentlich leeres Gerede.

Und auch der zweite Teil ist eigentlich Quatsch. 

 

Ich kann der zweiten unterstrichenen Aussage von Frau Sander zustimmen. Man kauft ja meistens nicht direkt vor Betrug, Bilanzfälschung, etc. sondern hält sie paar Jahre - da hat die Aktie Kursplus hingelegt oder/und paar Jahre wurde Dividende bezahlt, wenn die jetzt 35-40% fällt und man verkauft, hat man in der Tat nach Steuererstattung vielleicht nur 5-10% oder gar kein Minus gemacht.

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