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Welt-ETF im Regionenansatz als Anfänger

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Hallo,

nach fleißigem Lesen bzgl. Aufbau eines ETF-Depots (Danke hier an alle, die Tipps in anderen Threads gegeben haben) habe ich für mich an einem ETF-Depot gebastelt, das einen Welt-ETF nachbauen soll, aber eine individuelle Gewichtung zulässt.


Konkreter Vorschlag:
Angaben: Anteil am Depot - Name - WKN - TER
4,00% Amundi Index MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF - A2DR4M TER 0,45%
8,00% iShares Nikkei 225 UCITS ETF (Acc) A0YEDQ TER 0,48%
15,00% Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C A12GVR TER 0,20%
43,00% iShares Core S&P 500 UCITS ETF (Acc) A0YEDG TER 0,07%
20,00% Xtrackers STOXX Europe 600 UCITS ETF 1C DBX1A7 TER 0,20%  
10,00% Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield A1T8FV TER 0,29%
Gesamt-TER wären hier 0,19%.


Grundlegende Gedanken:
- Ziel: Vermögensaufbau & Altersvorsorge
- Anlagehorizont: mind. 25 Jahre
- Beginn eines Verzehrs ab 25-30 Jahren von jetzt
- Sparrate 500-1000€/Monat. Alternativ: Einmalanlage 10kEuro jetzt, dann 500€ Sparrate.
- Depot bei Comdirect
- Sparerfreibetrag für Verheiratete ist aktuell nicht ausgenutzt
- Es wurde bewusst kein "einfaches" Modell von 2 ETFs gewählt z.B. im 70/30-Verhältnis, weil ich ggf. in Zukunft nur die Region und nur das besparen möchte, von der ich überzeugt bin. Aus diesem Grund habe ich auch den S&P500 statt einen ETF auf Nordamerika gewählt und auch den STOXX Europe 600.
- Die häufig zitierte Morningstar-Aussage "unter 50TsdEuro nur 2 ETFs" verstehe ich nicht: Es geht hier doch um Renditeoptimierung für die nächsten 30 Jahre. Wenn ich am Ende 20 ETFs hätte, aber eine optimierte Rendite, macht das nichts. In der nahen Verganenheit (letzten 20 Jahre) haben diversifizierte Portfolios doch die ganz einfachen Modelle schlagen können. Selbst wenn 0,2% TER-Unterschied etwa zu einem Welt-/EM-ETF-Kombi nicht viel sind, so ist der Unterschied bei sagen wir mal 300-500 TsdEuro Investitionsvolumen über lange Jahre doch etwas mehr. Streng genommen müsste ich doch als Renditeoptimierer sogar mehrere Depots eröffnen und dann jeweils ETFs ohne Ordergebühren (z.B. Aktions-ETFs der Comdirect) besparen. Bei 30 Jahren (wenn es noch 30 Jahre Aktions-ETFs gäbe) spart man sich auch ein staatliches Sümmchen.
- Bevorzugt wurden Thesaurierer.
- Der Vanguard FTSE All-Word High Dividend Yield ist eine stabilisierende Beimischung, weil ich Rohstoff-ETFs kein Vertrauen schenke (Gold lief in den letzten Jahren unverschämt gut, aber wird das so bleiben?). Konkrete Alternativvorschläge? Anleihen von wem? So richtig zufrieden bin ich nicht, da hier natürlich Überschneidungen entstehen.
 

Über ernsthafte Kritik freue ich mich.

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Posted · Edited by HummelPummel

Bin auch noch ein Anfänger, aber das Problem wird ja wohl deine AA und das damit verbundene Re-Balancing sein. Das ist schon ziemlich viel Aufwand für ein paar 0,00x% mehr Performance (wenn überhaupt - als Anfänger ist das doch pure Glaskugelleserei wie du deine AA gestaltest).

 

Außerdem sind die Order-gebühren ja eine Sache. Wenn du diese optimieren möchtest, dürftest du ja nur alle zwei Jahre den Amundi Index MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF besparen.

 

 

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Wenn Renditeoptimierung, warum dann keine Faktorprämien?

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es steht ja jedem frei, sein Depot so aufzubauen wie er es gerne hätte. und wenn es nach Regionen sein soll, bitte schön.

Aber, was soll dann der All World High Dividend darin?

 

raus damit und die mickrigen 10% auf die anderen aufgeteilt.

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38 minutes ago, spaniard said:

Aus diesem Grund habe ich auch den S&P500 statt einen ETF auf Nordamerika

Was spricht denn gegen den kanadischen Markt?

 

39 minutes ago, spaniard said:

Renditeoptimierung für die nächsten 30 Jahre

 

39 minutes ago, spaniard said:

In der nahen Verganenheit (letzten 20 Jahre) haben diversifizierte Portfolios doch die ganz einfachen Modelle schlagen können

In welchem Sinn wird durch das komplexere Depot aus deiner Sicht die Rendite optimiert? Wie verwendest du den Begriff Diversifikation? Du bist mit deinem komplexen Depot vermutlich in weniger Titel investiert als der FTSE All World Index enthält. Natürlich gab es einige spezielle Gewichtungen, die rückblickend besser waren als der Durchschnitt und einige die schlechter waren, das haben Durchschnitte so an sich. Warum sollte deine Gewichtung für die nächsten 30 Jahre besser sein und hast du eine Quelle, dass sie in den letzten 20 Jahren tatsächlich besser war?

 

43 minutes ago, spaniard said:

Selbst wenn 0,2% TER-Unterschied etwa zu einem Welt-/EM-ETF-Kombi nicht viel sind, so ist der Unterschied bei sagen wir mal 300-500 TsdEuro Investitionsvolumen über lange Jahre doch etwas mehr.

Für einen Gebührenvergleich sollten die Trackingdifferenzen statt der TER herangezogen werden. Bist du dir sicher, dass da dein komplexes Depot besser abschneidet?

 

46 minutes ago, spaniard said:

Bevorzugt wurden Thesaurierer.

 

46 minutes ago, spaniard said:

Sparerfreibetrag für Verheiratete ist aktuell nicht ausgenutzt

Was war hierbei der Gedanke?

 

48 minutes ago, spaniard said:

Vanguard FTSE All-Word High Dividend Yield ist eine stabilisierende Beimischung

Üblicherweise erreicht man eine geringere Volatilität durch Verringerung der Aktienquote. Wieso denkst du, dass es ist sinnvoller, High Dividend Yield überzugewichten?

 

 

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vor 48 Minuten von spaniard:

- Sparerfreibetrag für Verheiratete ist aktuell nicht ausgenutzt
....

- Bevorzugt wurden Thesaurierer.

Wenn du schon soviel optimierst, warum dann nicht die steuerliche Seite?

 

vor 50 Minuten von spaniard:

In der nahen Verganenheit (letzten 20 Jahre) haben diversifizierte Portfolios doch die ganz einfachen Modelle schlagen können.

Quelle?

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vor 47 Minuten von spaniard:

weil ich ggf. in Zukunft nur die Region und nur das besparen möchte, von der ich überzeugt bin. Aus diesem Grund habe ich auch den S&P500 statt einen ETF auf Nordamerika gewählt und auch den STOXX Europe 600.

- Die häufig zitierte Morningstar-Aussage "unter 50TsdEuro nur 2 ETFs" verstehe ich nicht: Es geht hier doch um Renditeoptimierung für die nächsten 30 Jahre. Wenn ich am Ende 20 ETFs hätte, aber eine optimierte Rendite, macht das nichts. 

Über ernsthafte Kritik freue ich mich.

Also erstmal positive Kritik: Ausführlicher Themenstart mit allen wichtigen Bestandteilen, WKN und Begründung warum man dies so macht. Klasse. Schaffen 8/10 hier leider nicht. 

 

Wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre... Ja, Rendite kannst du aber nicht voraussagen. Kosten einsparen und planen aber schon. Wenn du in Italien essen geht bezahlst du eine Coperto von 2€ und isst Vorspeise, Hauptspeise und Dessert = du bist Satt. An nem anderen Tag gehst du in Restaurant 1 Vorspeise, im zweiten Hauptspeise und im letzten das Dessert essen. Damit hast du 6€ Coperto bezahlt. Dein Ergebnis? Auch satt aber 4€ ärmer als am Vortag. 

Der erste Satz mit den Regionen den ich von dir zitiert habe, versteh ich das richtig. Du wechselst dann immer deine Strategie je nachdem was in dem Moment für dich gerade überzeugend ist? Das ist doch... Also... Da bist du mit Einzeltitel glaub ich besser aufgehoben. Das grenzt an Kaffeesatzleserei und hat mit passiven Investieren doch nichts zu tun wenn ich nach Gutdünken mein Plan alle Nase lang umstelle? Und was machst du dann mit dennen die nicht mehr deiner Überzeugung nahe stehen? Ein Plan hinterfragen ist wichtig. Backtest ob mein gestecktes Ziel und die Idee dahinter funktionieren - natürlich! Etwas verändern weil man neue Erkenntnisse hat und der Backtest Probleme oder andere Dinge aufgezeigt hat - keine Frage. Aber ständig neu Varieren mit der Region die ich gerade "toll" finde ist reiner Quatsch und wird dir in 9/10 Fällen die Rendite zum Markt vermiesen. 

 

Ansonsten Standard: Investionsgröße zur gering für ordentliche Verfolgung dieses Ansatzes ggü. keiner nachgewiesen höheren Rendite oder minderer Volatilität. Am Ende höhere Eingangsgebühren, mehr Aufwand, höhere Verkaufsgebühren und fast nicht händelbarer Balancing-Aufwand in Kleinstposition. Dem gegenüber steht eventueller steuerlicher Vorteil mit gesteuerten Einzelverkäufen falls Cash benötigt wird und das Gefühl ja eventuell doch der 1/10 zu sein. 

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vor 3 Stunden von Bassinus:

Dem gegenüber steht eventueller steuerlicher Vorteil mit gesteuerten Einzelverkäufen falls Cash benötigt wird und das Gefühl ja eventuell doch der 1/10 zu sein. 

Steueroptimiert verkaufen kann man einfacher und zielgerichteter mittels eines Zweitdepots beim gleichen Broker.

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vor 5 Stunden von spaniard:

8,00% iShares Nikkei 225 UCITS ETF (Acc) A0YEDQ TER 0,48%

 

Für Japan gibt es bessere Lösungen. Der Nikkei 225 ist zwar sehr bekannt, aber kein anständiger Index.

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vor 2 Stunden von odensee:

Steueroptimiert verkaufen kann man einfacher und zielgerichteter mittels eines Zweitdepots beim gleichen Broker.

Das wusste ich gar nicht das jeder Broker das anbietet. Dachte nur Verrechnungskonten und Tagesgeldkonten ginge mehrere. Danke! Dann fällt der "Vorteil" auch noch weg. 

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vor 6 Minuten von Bassinus:

Das wusste ich gar nicht das jeder Broker das anbietet.

Ich weiß es von comdirect und ING, ob es jeder bietet, weiß ich nicht.

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Am 6.6.2019 um 13:47 von spaniard:

 

- Es wurde bewusst kein "einfaches" Modell von 2 ETFs gewählt z.B. im 70/30-Verhältnis, weil ich ggf. in Zukunft nur die Region und nur das besparen möchte, von der ich überzeugt bin. Aus diesem Grund habe ich auch den S&P500 statt einen ETF auf Nordamerika gewählt und auch den STOXX Europe 600.
- Die häufig zitierte Morningstar-Aussage "unter 50TsdEuro nur 2 ETFs" verstehe ich nicht: Es geht hier doch um Renditeoptimierung für die nächsten 30 Jahre. Wenn ich am Ende 20 ETFs hätte, aber eine optimierte Rendite, macht das nichts. In der nahen Verganenheit (letzten 20 Jahre) haben diversifizierte Portfolios doch die ganz einfachen Modelle schlagen können. 

Das musst du mir Mal erklären. Bist du ernsthaft davon überzeugt, dass diese Gewichtung der ganzen ETFs nach Gebühren und Steuern besser performen als ein ETF auf einen Weltindex? Wie hast du dir das in der Praxis genau vorgestellt bei einer 500€ Sparrate? Mal hier 200€ in den und Mal da 300€ in einen anderen ETF? Dir sollte denk ich Mal klar sein, dass jede Sparrate Gebühren kostet. Je geringer die Gebühren desto höher ist schon Mal deine Rendite. Bei meinem Broker bezahle ich 1€ Gebühr bei 500€ Sparrate, das sind 0,2%.

Bei deiner Zusammenstellung wirst du mit Sicherheit nicht auf 0,2% Gebühren kommen, erst Recht nicht, wenn du nur bei einem oder zwei Broker angemeldet bist. 

 

Also wenn du mich fragst, ist das nur eine künstliche Aufblähung des Depots und macht bei deiner Sparrate die ganze Geschichte nur unnötig kompliziert. Ich würde dir einfach Mal vorgeschlagen auszurechnen, wie viel welcher etf bei welchem Broker kostet(Gebühren) und dann jeweils die günstigsten Broker zu ermitteln. Wahrscheinlich kommen dann am Ende 8 verschiedene Broker raus und die Gebühren sind immernoch höher als meine 0,2%

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