Versicherungsstrategie (UV, BU, RLV) überarbeiten und an komplett geänderte Lebenssituation anpassen

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Posted · Edited by Landazar

Hallo zusammen,

 

als Allererstes schon einmal vielen Dank für jeden einzelnen hilfreichen Kommentar von euch und all die Zeit und Mühe, die manche hier in dieses Forum investieren!

Desweiteren bin ich gerade dabei, wie ihr im weiteren Verlauf meines Beitrages noch sehen werdet und der Titel ja auch schon sagt, eine "komplette" Absicherungs- / Versicherungsstrategie aufzustellen und lese dafür natürlich viele Themen, Ratgeber, Vertragsbedingungen usw. durch. Daher entschuldigt bitte, wenn ich manche Angaben jetzt zu Beginn der Themenerstellung vergessen sollte oder auch manche Sachen durcheinander werfe; Ich werde die Angaben laufend aktualisieren und ergänzen und auch daran Arbeiten, meine Fragen zu präzisieren, je tiefer ich in die Materie jedes einzelnen Bausteins eintauche.

 

Zu Beginn gebe ich am Besten erst einmal einen Überblick über die derzeitige Situation, was sich im letzten Jahr so alles geändert hat und warum ich gerade intensiv in die verschiedensten Versicherungen schaue(n muss):

Bis letzten September habe ich als Chemiker im Ausland (Schweden & Österreich) gearbeitet, zuerst als Doktorand und später dann als "Postdoctoral researcher", beides Zusammen für ca 8 Jahre. Durch die lange Zeit im Ausland ohne deutschen Wohnsitz, wechselnde Wohnsitze und dadurch auch gesetzliche Rahmenbedingungen habe ich in Deutschland ansich vornehmlich eine private Haftpflicht laufen gehabt, die auf das europäische Ausland ausgeweitet war und mir dort damit auch Schutz geboten hat. Daneben habe ich momentan noch eine (sehr teure) Unfallversicherung mit eingebautem Rentenbaustein, Krankenhaustagegeld, Verletzungsgeld, Todesfallleistung etc. (GS 63.000€, 600% Progression). Diese möchte ich für meine neue Strategie kündigen (zumindest ändern), weitere Details zur Strategie im übernächsten Absatz.

 

Jetzige Situation:

- Alter: 35 Jahre, männlich

- Ausbildung / Beruf: Doktor der Chemie; mittlerweile arbeite ich in Festanstellung als Produktexperte für (natur)wissenschaftliche Software (Arbeitstitel: Field Application Scientist) für ein großes multinationales Unternehmen. Im Detail heißt das, dass ich nichtmehr im Labor stehe, sondern entweder von zuhause (=Homeoffice, 2/3 der Zeit) oder direkt beim Kunden vor Ort (1/3 der Zeit) als Produktexperte die Funktionsweise von Softwarelösungen vorstelle.

- Bruttojahreseinkommen: 60-65.000€ 

- Risikobereitschaft: Generell eher hoch, jetzt mit Nachwuchs und Haus überdenke ich Alles momentan. Generell möchte ich aber v.a. die finanziellen Extremsituationen (Todesfall, schwere / komplette Invalidität, Arbeitskraft-Ausfall) mit meiner Kombination absichern

 

Partnerin (nicht verheiratet):

- 31 Jahre

- Sachbearbeiterin, Jahresbrutto ~37.000€ (momentan für 1 Jahr in Elternzeit mit Elterngeld)

 

Kind:

- Tochter, gerade geboren

 

Wohnsituation:

- Eigenheim / Haus, gerade gekauft

 

Versicherungssituation:

- private Haftpflicht: Signal Iduna Premium, vorhanden als Familienversicherung, Haftpflicht für die selbst genutzte Immobilie mit enthalten

- Wohngebäudeversicherung: Wird  vom vorherigen Eigentümer für ein Jahr übernommen, um in diesem Zeitraum eine unseren Vorstellungen entsprechende Versicherung zu finden, falls wir dies nicht in den kommenden 6 Wochen noch schaffen. Die Suche und Wahl hier hat momentan höchste Priorität, möchte ich aber separat behandeln (in einem eigenen Thema), da hier sonst vmtl. zuviel durcheinander gehen würde.

- oben angesprochene Unfallversicherung, die ich zum nächsten Termin plane zu kündigen: ERGO inkl Rentenbaustein bei Inv., 63k GS, 600% Progression, Verletzungsgeld, KTG usw, also in Summe zuviel Schnickschnack bei dementsprechend hoher jährlicher Gebühr

- Auslandsreiseversicherung über meinen Arbeitgeber, auch privat nutzbar.

- KFZ: auch abgedeckt inkl. privater Nutzung über den Arbeitgeber

 

Seit meiner Rückkehr Deutschland im September 2018 hat sich in Summe meine Situation also komplett verändert: Von dem einen "Extrem" ohne große materielle Habseligkeiten (möblierte Wohnung im Ausland usw) mit nur 2 unverheirateten Erwachsenen mit gutem Einkommen und einem dadurch (und auch durch die Umzüge gegebenen) geringen persönlichen Bedarf an extra Absicherung hin zu einer jungen Familie mit Baby und Eigenheim, wodurch natürlich ganz klar ein anderer Bedarf an Absicherung besteht als sich auch das persönliche Empfinden zusätzlich nochmal ändert, wenn es darum geht, welche Versicherungen man als nötig erachtet.

 

Damit nun zu meiner derzeitigen Vorstellung, wie ich diese neue Lebenssituation abzusichern gedenke (finale Entscheidung dann natürlich auch beruhend auf Gesamtkosten pro Jahr):

 

Baustein 1: BU, in einem ersten Schritt für mich, da ich mittelfristig der Hauptverdiener sein werde. Hier hatte ich vor einigen Jahren aus dem Ausland schon einmal detaillierter mit polydeikes gesprochen (besten Dank nochmals!!) und versuche an die Informationen wieder anzuknüpfen, jetzt wo ich sowohl wieder in Deutschland wohne als sich auch mein Umgang mit Chemikalien komplett erledigt hat im derzeitigen Job (beides damals komplette Ausschlusskriterien). Eine der Favoriten damals war die AlteLeipziger, hier werde ich mir in der kommenden Zeit mal das aktuelle Regelwerk genauer anschauen.

Meine Vorstellung liegen bei 2000€+ BU, aber um hier eine genauere Aussage zu tätigen muss ich mich erst wieder konkreter einlesen und auch ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Änderungen auf die Gebühr / Jahr dann auswirken.

 

Baustein 2: UV. Hiermit möchte ich in erster Linie das Risiko hohe (teils einmalige) Kosten abfedern, die durch eine schwere / 100% Invalidität auf einen zukommen können. Für mich als Laie heißt das verhältnismäßig niedrige GS und eine hohe Progression von 500% zB (300?), sowohl für mein Kind, meine Partnerin und mich. Beispielhaft könnte ich mir nach jetzigem Wissensstand grob folgende Aufteilung vorstellen (wiederum: bitte nicht an den absoluten Zahlen im Detail aufhängen, sind mehr erste Vorstellungen denn final festgelegte Zahlen!):

Erwachsene:  je 50k GS, 500% Progression

Kind: 75k und mehr GS, 300-500% Progression (oder evtl lieber stattdessen / dazu? Invaliditätsabsicherung über mtl Rente? --> genauer vergleichen)

Da dies v.a. die Kosten schwerer Invalidität absicher soll denke ich, dass ich hier keine weiteren Bausteine brauche. Falls ich hier etwas sehr wichtiges bisher auf meinen Recherchen hier im Forum vergessen haben sollte freue ich mich über jeden Ergänzung!

EDIT: Dynamik ist bisher nicht vorgesehen, aber vornehmlich daher, weill ich mir darüber noch zu wenig Gedanken gemacht habe.

 

Hier gefällt mir bisher die HKD Komfort gut vom Vertragswerk und der Gliedertaxe, aber ich schaue parallel natürlich nach weiteren Alternativen. Preis gibt mir die HFD Homepage mit ~200€ / Jahr für alle 3 Personen aus, ohne Dynamik, bei mir momentan noch Gefahrengruppe B1 als Chemiker gewählt (würde hier aber natürlich Rücksprache mit der Versicherung halten, ob ich nicht eher zB als Außendienstler kategorisiert werde). Unfalltod und andere Punkte bisher nicht mit einbegriffen.

 

Baustein 3: RLV. Dies soll den Todesfall von meiner Partnerin oder mir abdecken und solange laufen, bis der Nachwuchs aus dem Haus ist und der Großteil des Kredits für das Haus abbezahlt ist. Aus dieser Vorstellung ergibt sich eine Laufzeit von gut 20 bis eher 25 Jahren bei einer Deckungssumme von je 200.000€. Bisher habe ich hier noch nicht nach einzelnen Anbietern geschaut, kommt noch!

EDIT: Ich kann mir gut vorstellen, hier eine Staffelung aus zB 2 Verträgen mit unterschiedlicher Laufzeit zu machen, da in den ersten 10-15 Jahren natürlich eine deutlich höhere Absicherung mit gerade frisch gekauftem Haus und Kleinkind nötig ist als in 20-25 Jahren, muss das aber noch durchrechnen.

 

Generell würde mich momentan, da ich mich gerade mit der BU und RLV noch nicht im Detail mit den verschiedenen Anbietern und Anforderungen auseinandergesetzt habe, v.a. interessieren, ob meine Überlegungen zu dem "Gesamtkonzept"  soweit eurer Meinung nach stimmig sind, als dass ich damit (nach Ausarbeitung der Details der einzelnen Bausteine) die Risiken gut abdecken kann, die finanziell das Potenzial haben eine Familie zu ruinieren, ohne mich dabei mit kleinen Zusatzbausteinen zu versichern und unnötig hohe Jahresbeiträge zu zahlen.

 

Natürlich gibt es neben den geplanten Versicherungen (die hier besprochenen und natürlich auch Wohneigentum (vmtl mit Elementar)) auch noch finanzielle Polster, um größere Reparaturen am Haus wie Dach sofort durchzuführen.

 

In einem zweiten Schritt würde ich mit euch dann gerne die Bausteine im einzelnen besprechen, sobald ich selber eine zumindest etwas detaillierte Vorstellung der Anbieter, Fallstricke und "Must-Have´s" habe.

 

Besten Dank schon einmal für eure Hilfe,
Landa

 

 

 

 

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Posted · Edited by Thomas_384

Rein persönliche Meinung von mir:

- Die BU und die RLV wäre mir in der Situation der wichtigste

- Danach dann die UV

 

Vom zeitlichen Aufwand zur Antragstellung dürfte die UV schneller "durch" sein als die anderen beiden.

 

BU und RLV:

Für die BU musst du eh deine Gesundheitsdaten aufbereiten (die Briefe kannst ja schonmal rausschicken an die Ärzte). Wenn das zusammengeschrieben ist würde ich das ganze Thema "Biometrische Risiken" in einem Aufwasch machen wegen den Gesundheitsfragen. Also dann BU und RLV und ggf. Pflegezusatz (wenn du denkst du brauchst das auch) bzw. Krankenzusatz (Krankentagegeld, Stationär).

Denke bei den beiden Themen wird dich dein alter Kontakt zum Thema ja gut beraten können. RLV war bei mir bei der Delta Direkt bzw. bei der DLVAG (Allianz) am "günstigsten" und die Gesundheitsfragen waren fair (im Ggs. zu dem ein oder anderen Direktversicherer). Kannst dir ja mal die beiden Online Durchrechnen, dann kannst mit den Laufzeiten und Höhen spielen.

Würde persönlich keine "verbundenen" Verträge machen sondern 2 seperate für dich und deine Frau und die dann "über Kreuz". Die Höhe: Habt Ihr noch Schulden? Wenn der Hauptverdiener verstirbt, muessten die Hinterbliebenen die Schulden für das Haus alleine zahlen und dann eben noch die Kindererziehung sozusagen.... Könnte mir vorstellen, dass die Höhe etwas zu gering ist. Evtl. machen ja 2 Verträge Sinn einer für die Schulden und einer für den Nachwuchs. Oder halt einer mit einer fallenden Summe.

 

UV:

UV würde ich entweder bei Interrisk XXL Maxi oder den neuen UV Tarif von der Haftpflichtkasse mit der höchsten Gliedertaxe dort abschließen. Die Grundsumme erscheint mir etwas mager. Würde persönlich eher mehr Grundsumme machen und weniger Progression, aber das ist wie alles hier nur meine Meinung. Falls du deine Haftpflicht oder Hausrat und papierlos da machst, kannst du 10%-15% Rabatt darauf bekommen und gibt glaube ich auch etwas für Familien. Die Bedingungen der neuen UV bei der HKD mit der höchsten Gliedertaxe erscheinen mir nun sehr viel näher zur Interisk XXL Maxi und die hat den Vorteil, dass ab Mitte 40 der Beitrag nicht jährlich erhöht wird wie bei der Interisk. 

Hier gibts auch Gesundheitsfragen aber sehr viel einfacher als bei BU. Kann man ggf. ohne ärztliche Unterlagen schon abschließen (je nach History die du hast) - wäre als simple jetzt schon zu machen.

 

Wieviel Budget hast du dir für dein Vorhaben gegeben? Also Versicherungskosten pro Monat für BU / RLV und UV? Wenn wir die Kosten für die circa 2.000 BU abziehen, kann man dann vieleicht mit dem restlichen Budget etwas "spielen".

Denke wichtig wäre tatsächlich zu verstehen ob Ihr Schulden habt, wie hoch die Rate ist, wie lange die läuft und wieviel noch pro Monat übrig bleibt vom Gehalt.

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Hallo Thomas, 

besten Dank schon einmal für deine Meinung dazu.

 

vor einer Stunde von Thomas_384:

Rein persönliche Meinung von mir:

- Die BU und die RLV wäre mir in der Situation der wichtigste

- Danach dann die UV

 

Vom zeitlichen Aufwand zur Antragstellung dürfte die UV schneller "durch" sein als die anderen beiden.

Das sehe ich ansich auch so, kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz den gesamten finanziellen Bedarf für die oben beschriebenen Wunschbausteine abschätzen und weiß daher nicht 100%, ob alles drin ist, was ich mir vorstelle. Da werde ich diesen Thread aber regelmäßig updaten, sobald ich einen Schritt weiter gekommen bin (gerade kommt mit Geburt, Hauskauf, Umzug etc doch sehr viel auf einmal ^^).

 

vor einer Stunde von Thomas_384:

BU und RLV:

Für die BU musst du eh deine Gesundheitsdaten aufbereiten (die Briefe kannst ja schonmal rausschicken an die Ärzte). Wenn das zusammengeschrieben ist würde ich das ganze Thema "Biometrische Risiken" in einem Aufwasch machen wegen den Gesundheitsfragen. Also dann BU und RLV und ggf. Pflegezusatz (wenn du denkst du brauchst das auch) bzw. Krankenzusatz (Krankentagegeld, Stationär).

Denke bei den beiden Themen wird dich dein alter Kontakt zum Thema ja gut beraten können. RLV war bei mir bei der Delta Direkt bzw. bei der DLVAG (Allianz) am "günstigsten" und die Gesundheitsfragen waren fair (im Ggs. zu dem ein oder anderen Direktversicherer). Kannst dir ja mal die beiden Online Durchrechnen, dann kannst mit den Laufzeiten und Höhen spielen.

Würde persönlich keine "verbundenen" Verträge machen sondern 2 seperate für dich und deine Frau und die dann "über Kreuz". Die Höhe: Habt Ihr noch Schulden? Wenn der Hauptverdiener verstirbt, muessten die Hinterbliebenen die Schulden für das Haus alleine zahlen und dann eben noch die Kindererziehung sozusagen.... Könnte mir vorstellen, dass die Höhe etwas zu gering ist. Evtl. machen ja 2 Verträge Sinn einer für die Schulden und einer für den Nachwuchs. Oder halt einer mit einer fallenden Summe.

Mit den Gesundheitsdaten habe ich schonmal grob angefangen, dort selber Listen aufzustellen aus dem Gedächtnis. Schwierig wird das Ganze durch die verschiedenen Auslandsstationen der letzten Jahre. Ich gehe mal davon aus, dass falls der Versicherungsfall eintritt die dt. Versicherer auch an Daten aus dem Ausland dran kommen, oder? Pflegezusatz, Krankenzusatz etc habe ich erstmal hinten angestellt, erst einmal Fokus auf die mMn elementareren Absicherungen für meine Familie.

Delta Direkt hatte ich in einem anderen Thema von polydeikes auch entdeckt und vorhin angefangen, etwas mit den verschiedenen Höhen herumzuspielen. Werde das morgen noch mehr im Detail machen. Schulden haben wir auf durch den gerade laufenden Hauskauf auf jeden Fall, die Tilgung ist auf einen Zeitraum für 25(-35) Jahre geplant. Die Staffelung von 2 Verträgen ist auch definitiv noch ein Punkt auf meiner Agenda zum Durchrechnen. Bei Verträgen über Kreuz meinst du es so, dass der Begünstigte selber die Raten zahlt und der jeweile Partner als versicherte Person eingetragen ist, oder?

 

vor einer Stunde von Thomas_384:

UV:

UV würde ich entweder bei Interrisk XXL Maxi oder den neuen UV Tarif von der Haftpflichtkasse mit der höchsten Gliedertaxe dort abschließen. Die Grundsumme erscheint mir etwas mager. Würde persönlich eher mehr Grundsumme machen und weniger Progression, aber das ist wie alles hier nur meine Meinung. Falls du deine Haftpflicht oder Hausrat und papierlos da machst, kannst du 10%-15% Rabatt darauf bekommen und gibt glaube ich auch etwas für Familien. Die Bedingungen der neuen UV bei der HKD mit der höchsten Gliedertaxe erscheinen mir nun sehr viel näher zur Interisk XXL Maxi und die hat den Vorteil, dass ab Mitte 40 der Beitrag nicht jährlich erhöht wird wie bei der Interisk. 

Hier gibts auch Gesundheitsfragen aber sehr viel einfacher als bei BU. Kann man ggf. ohne ärztliche Unterlagen schon abschließen (je nach History die du hast) - wäre als simple jetzt schon zu machen.

Bei dem Thema der Grundsumme bin ich noch sehr unentschlossen, da die UV meiner jetzigen Meinung nach v.a. die schweren Fälle abdecken soll, bei denen ich dann ja durch eine höhere Progression wieder zu ähnlichen SUmmen komme wie mit höherer GS und niedrigerer Progression. Oder vergesse ich hier elementare Bestandteile in meiner Denkweise? Ich werde mir auf jeden Fall die Bedingungen der Interrisk und der HKD im Vergleich anschauen und danach hier nochmal nachfragen, ob ich die wichtigsten Faktoren entdeckt und abgedeckt habe.

 

vor einer Stunde von Thomas_384:

Wieviel Budget hast du dir für dein Vorhaben gegeben? Also Versicherungskosten pro Monat für BU / RLV und UV? Wenn wir die Kosten für die circa 2.000 BU abziehen, kann man dann vieleicht mit dem restlichen Budget etwas "spielen".

Denke wichtig wäre tatsächlich zu verstehen ob Ihr Schulden habt, wie hoch die Rate ist, wie lange die läuft und wieviel noch pro Monat übrig bleibt vom Gehalt.

Das Budget lässt sich noch garnicht so genau betiteln, da ich momentan noch auf der Stufe stehe mir erst einmal nach den vielen Änderungen meiner Lebenssituation und auch den langen Auslandsaufenthalten einen Überblick zu verschaffen und zu lernen / verstehen, was es gibt, was sinnvoll und nötig ist und was für jeden Baustein die zu erwartenden Kosten sind. Meine Erwartungen hier sind bei ca 200€ für die Familien-UV, 350-400 für die RLV, aber natürlich geht eine gute Leistung und Abdeckung vor und ich kann gut mit den Zahlen am Ende voll daneben. 

Bzgl Hauskauf: Laufzeit würde ich mit 25-35 Jahren angeben (ohne unerwartete Erbschaften etc.), Rate bei grob 1750. Was am Ende übrig bleibt ist auch schwierig zu betiteln, da Teile des Einkommens bei mir variabel sind, meine Partnerin momentan Elterngeld bekommt etc.

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Meine Erinnerungen an die Story aus 11/2015 gestalten sich abweichend. 

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vor 12 Stunden von polydeikes:

Meine Erinnerungen an die Story aus 11/2015 gestalten sich abweichend. 

Werde dich, wenn du nichts dagegen hast, per PN die Tage anschreiben, um mich nochmals zu bedanken und zu entschuldigen, lief einiges durcheinander und falsch aus dem Ausland! Nichtsdestotrotz sind allein schon deine fundierten Kommentare in diesem Forum immer eine große Hilfe und gute Denkanstöße.

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Am 8.6.2019 um 16:06 von Landazar:

Baustein 3: RLV. Dies soll den Todesfall von meiner Partnerin oder mir abdecken und solange laufen, bis der Nachwuchs aus dem Haus ist und der Großteil des Kredits für das Haus abbezahlt ist. Aus dieser Vorstellung ergibt sich eine Laufzeit von gut 20 bis eher 25 Jahren bei einer Deckungssumme von je 200.000€. Bisher habe ich hier noch nicht nach einzelnen Anbietern geschaut, kommt noch!

EDIT: Ich kann mir gut vorstellen, hier eine Staffelung aus zB 2 Verträgen mit unterschiedlicher Laufzeit zu machen, da in den ersten 10-15 Jahren natürlich eine deutlich höhere Absicherung mit gerade frisch gekauftem Haus und Kleinkind nötig ist als in 20-25 Jahren, muss das aber noch durchrechnen.

 

Nach weiteren Überlegungen und Besprechungen tendiere ich mittlerweile dazu, neben einer über-Kreuz Absicherung mit meiner Partnerin (200k je, Laufzeit 20-25J = bis der Nachwuchs aus dem Haus ist) auch meinen Ausfall als Hauptverdiener für meine Partnerin mit einer weiteren RLV über 200k€ abzusichern, vmtl. zu einer Laufzeit von 15(-20)J. Nach Ablauf der 15 Jahre ist der Kredit schon teilweise abbezahlt und im Notfall nach Verkauf des Hauses eine gute Menge an Geld übrig bleiben würde.

 

Meine Favoriten sind momentan die Delta-Direkt und die Interrisk. Hierbei bin ich mir noch unsicher, welches Tarif- / Leistungsmodell ich bevorzuge, sprich welche "Zusatzbausteine" ich definitiv dabei haben sollte. Ich Tendiere momentan entweder ur Delta mit Sofortleistung als Extra oder der Interrisk XXL. Falls jemand mir hierzu Ratschläge geben kann, auf welche Details ich bei diesen beiden achten müsste, welche wichtigen Leistungen hier vllt fehlen, etc, freue ich mich über jede Hilfestellung. 

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Servus, 

 

UV ist für mich die letzte Luxusversicherung, dort kannste dich bei Janitos im Best Selection Bereich austoben mit 1000 er Progression. Sonst kenne ich mich aber da nicht so gut aus. 

 

Ich würd an deiner Stelle die BU und RiLV in den Vordergrund stellen. 

Mit der AL bist du bei einem gescheiten Anbieter. Alternativen sind Allianz und AXA. Mehr würde ich nicht ins Boot nehmen. 

In der Situation würde ich dir keine Schicht 1 ans Herz legen. 

Sofern Prämie ein Thema ist, verkürz lieber auf 65 und geh auf 2500 hoch - du bist doch der Hauptverdiener. 

Reine SBV hält das ganze schlank - hast aber im schlimmsten Fall erstmal keine Weiterbesparung deiner Altersvorsorge im Leistungsfall. 

 

Mit Überkreuz bei der RiLV machste alles richtig - die Ergo ist zudem recht günstig in dem Bereich. Ieh selbst hab meine bei der Europa.

 

mfg

CrocoD

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Bei der Risiko LV würde ich eine nehmen, wo die Gesundheitsfragen klar sind. 

Schau dir doch mal die Delta Direkt und die DLVAG (Allianz Tochter) an. Fand z.b. bei der zweiteren die Gesundheitsfragen sehr klar.

 

BU -> Geh zum Spezialmakler, wie du es ja schonmal angetriggert hast. Da kannst dann vermutlich das Risiko LV Thema gleich mit machen.

 

UV: Schau dir mal den neuen Tarif von der Haftpflichtkasse an - der ist ähnlich wie der Interrisk XXL Maxi soweit ich das sehe in der höchsten Tarifstufe. Hat auch die Erhöhung ab 45 nicht wie die Interrisk. Gibt Gesundheitsfragen.

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