DaveD

Fragen zu BU (Beratung, Psychotherapie, ...)

  • BU
  • Psychotherapie
  • Beratung

Posted · Edited by DaveD

Hallo zusammen,

 

ich beschäftige mich die letzte Zeit mit meiner BU. Dabei haben sich einige initiale Fragen ergeben, zu denen ich gerne eure Meinung erfahren möchte.

 

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Infos zu mir:

 

2.1 Alter, Familienstand, Kinder, geplanter Renteneintritt

      24, ledig, keine, 2061 (in 42 Jahren)

2.2 Berufliche Situation / Bruttojahreseinkommen

     seit ca. 9 Monaten festangest. Ingenieur (M.Sc.) / ca. 60.000€

2.5 bisherige Risikovorsorge

      Haftpflichtvers., BU noch ausstehend/ in Prüfung

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Frage 1)

Wie gehe ich am besten vor, um herauszufinden, ob sich in meiner Situation (mit aktueller Krankheitshistorie) eine BU lohnt/ sinnvoll ist?

Wie finde ich einen geeigneten BU Versicherungsmakler/-berater? Welche Kosten muss ich einrechnen? 

Ist eine derartige Beratung beim Makler in Summe teurer als Provisionsprodukte von der Stange?

 

Frage 2)

Ich spiele mit dem Gedanken, eine psychotherapeutische Behandlung zu starten. (auf Empfehlung)

Ist es in diesem Fall sinnvoll, die BU noch davor abzuschliessen? Bisher habe ich nichts Derartiges in meinen Krankenakten.

 

Frage 3)

Was haltet ihr im Allgemeinen von BU Angeboten seitens des AG im Rahmen eines Gruppenvertrages (in meinem Fall AXA), welche pauschal keine Gesundheitsprüfung fordern?

Weiter wird der Beitrag vom Bruttolohn abgezogen.

 

 

Vielen Dank für eure Hilfe,

DaveD

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vor 5 Minuten von DaveD:

Ist eine derartige Beratung beim Makler in Summe teurer als Provisionsprodukte von der Stange?

Falsche Frage.

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Posted · Edited by DaveD

vor 5 Minuten von odensee:

Falsche Frage.

 

Danke für deine schnelle Antwort. Allerdings bringt mich diese in meiner aktuellen Situation nicht wirklich weiter. Vielleicht verursacht die zitierte Frage erneute Grundsatzdiskussionen im Forum oder manche Leute fühlen sich dadurch auf den Schlips getreten.

Mir selbst geht es lediglich darum, dass ich ein Gespür für die Maklerkosten im Vergleich zum "traditionellen" Weg bekomme. 

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Was ist denn der traditionelle Weg?

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vor 16 Minuten von Xeronas:

Was ist denn der traditionelle Weg?

 

Provisionsberatungen bzw. Beratungen, bei denen man pauschal für den Abschluss zahlt. Ich denke jeder hier versteht, worum es mir geht.

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Posted · Edited by Thomas_384

Lies das, da steht alles drin:

 

 


 

Frage 2)

Ich spiele mit dem Gedanken, eine psychotherapeutische Behandlung zu starten. (auf Empfehlung)

Ist es in diesem Fall sinnvoll, die BU noch davor abzuschliessen? Bisher habe ich nichts Derartiges in meinen Krankenakten.

 

Das wirst du vermutlich dann jetzt schon angeben müssen (je nach Gesundheitsfragen, egal ob begonnen oder nicht), da oft auch nach "wurde angeraten" gefragt wird, was in dem Fall ja dann zutrifft.

 

Generelle Überlegung noch: Wenn du deine Krankenakten zusammen hast würde ich das ganze Thema biometrische Risiken in einem Rutsch machen und dir Gedanken machen was du willst/brauchst und abschließen. Das Fass dann später wieder aufmachen kreiert nur Aufwand.

 

 

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vor 44 Minuten von DaveD:

 

Provisionsberatungen bzw. Beratungen, bei denen man pauschal für den Abschluss zahlt. Ich denke jeder hier versteht, worum es mir geht.

Ein Makler vermittelt in der Regel auch nach Provision, gehört demnach also auch zu deinem 'klassischen Weg'.

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Posted · Edited by DeusX

vor 5 Stunden von Thomas_384:

das ganze Thema biometrische Risiken in einem Rutsch machen und dir Gedanken machen was du willst/brauchst und abschließen

Welche Bereiche bzw. Versicherungen würde das umfassen? Mir fallen da z.B. die Lebensversicherung, Risikolebensversicherung und die Private Krankenversicherung ein ... Gibt es weitere, an die man da denken sollte?

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Risikoleben, private Pflegeversicherungen, Krankenzusatz (wenn du in der GKV bleiben willst) und ggf. PKV (wenn du das machen willst).

 

Bei vielen "guten" Unfallversicherungen werden auch Gesundheitsfragen gestellt.

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Machen wir es kurz, mit angeratener / empfohlener Psychotherapie geht nix. Auch über den AG dürfte nichts sauber gehen, da zumindest die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in irgendeiner Form zusätzlich erfragt wird. Im Falle von eher harmlosen Zwangsstörungen oä. am freien Markt mit Ausschluss bis Ende der Behandlung und über AG ggf. glatt möglich. Heiße Kiste.

 

Insofern, nicht nötig sich da groß weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Je nach Story ab 2 Jahre bis maximal 10 Jahre nach inhaltlichem Abschluss der Story wieder ...

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vor 9 Stunden von DaveD:

Ich spiele mit dem Gedanken, eine psychotherapeutische Behandlung zu starten. (auf Empfehlung)

Wer hat das denn empfohlen?

Ist das dokumentiert?

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Und da sind sie wieder, die Ansätze zum Versicherungsbetrug ... hat ja lange gedauert.

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Danke für eure Antworten, jetzt reden wir wenigstens über das Wesentliche meiner Unsicherheit.

Konkret geht es um somatoformen Schwindel. Dokumentiert ist: Die Sache kann von alleine wieder vergehen (also quasi Selbstbehandlung). Falls in absehbarer Zeit keine Besserung eintritt, wird laut Arztbericht eine psychotherapeutische Betreuung empfohlen.

 

Was ist dazu eure Meinung? Besteht aktuell die Chance auf eine sinnvolle BU vor einer Behandlung?

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Posted · Edited by Nachdenklich

vor 16 Minuten von polydeikes:

Und da sind sie wieder, die Ansätze zum Versicherungsbetrug ... hat ja lange gedauert.

Ganz sachliche Frage?

Ist es Versicherungsbetrug, wenn ihm seine Frau gesagt hat: "Du solltest mal zum Psychotherapeuten gehen!"

 

vor 3 Minuten von DaveD:

wird laut Arztbericht eine psychotherapeutische Betreuung empfohlen.

Damit ist es klar. Nicht einfach eine Empfehlung einer genervten Ehefrau .... oder eines Stammtischbekannten.

 

Hör auf polydeikes!

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Posted · Edited by polydeikes

Womit soll ich aufhören? Mit der Wahrheit? Es ändert gar nix. Spätestens mit begonnener Therapie wird es Teil der Anamnese. Spätestens dann ist die Story sauber dokumentiert. 

 

Wird er losgelöst davon im Kontext BU, gilt es als mitgebrachte Berufsunfähigkeit / gedehnte Berufsunfähigkeit, VR mit einem Schreiben sauber leistungsfrei. 

 

Dieses sinnlose Gemauschel kann man sich sparen, fliegt sowieso auf. 

 

---

 

@TO

 

Somatoform heißt zunächst einfach nur, dass keine körperliche Ursache gefunden wurde. 

 

Für eine Therapieempfehlung muss es wiederum wenigstens Anhaltspunkte geben. Bspw. eine Überbelastung im Beruf. 

 

Wenn diese Gründe nicht nachweisbar rein privater Natur sind, bewertet es der Risikoprüfer genau wie eine psychisch manifestierte Krankheit. (auch wenn medizinisch betrachtet eben nicht zwangsläufig vorliegend) 

 

Angapflichtig ist der gesamte Gefahrumstand, der Schwindel mit vorgenommener Behandlung und auch die ärztliche Empfehlung. 

 

 

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Posted · Edited by etherial

vor 15 Minuten von Nachdenklich:

Hör auf polydeikes!

:D Polydeikes hat es verstanden als "Hör auf, polydeikes". Was ein Komma doch für Stress erzeugen kann.

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Posted · Edited by odensee

vor 5 Minuten von polydeikes:

Womit soll ich aufhören?

Lies den Satz von @Nachdenklich nochmal. Achte insbesondere auf die Kommasetzung. :lol:

 

edit: etherial war schneller

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Posted · Edited by polydeikes

5 Zoll Display :unsure: (und nebenbei TV). Reicht das als Ausrede? 

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Posted · Edited by DaveD

vor 8 Minuten von polydeikes:

 

@TO

 

Somatoform heißt zunächst einfach nur, dass keine körperliche Ursache gefunden wurde. 

 

Für eine Therapieempfehlung muss es wiederum wenigstens Anhaltspunkte geben. Bspw. eine Überbelastung im Beruf. 

 

Wenn diese Gründe nicht nachweisbar rein privater Natur sind, bewertet es der Risikoprüfer genau wie eine psychisch manifestierte Krankheit. (auch wenn medizinisch betrachtet eben nicht zwangsläufig vorliegend) 

 

Angapflichtig ist der gesamte Gefahrumstand, der Schwindel mit vorgenommener Behandlung und auch die ärztliche Empfehlung. 

 

 

 

Schlussfolgere ich dann richtig, dass es in meinem Fall sinnvoller ist, die Behandlung aufzunehmen? Eine BU wäre möglicherweise erst sinnvoll, falls das Problem "geheilt" ist, richtig?

Auch über den AG nicht machbar?

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vor 20 Minuten von DaveD:

Danke für eure Antworten, jetzt reden wir wenigstens über das Wesentliche meiner Unsicherheit.

Weiter oben sah es noch ein ganz kleines bisschen anders aus, was für dich wesentlich ist....

 

vor 9 Stunden von DaveD:

Danke für deine schnelle Antwort. Allerdings bringt mich diese in meiner aktuellen Situation nicht wirklich weiter. Vielleicht verursacht die zitierte Frage erneute Grundsatzdiskussionen im Forum oder manche Leute fühlen sich dadurch auf den Schlips getreten.

Mir selbst geht es lediglich darum, dass ich ein Gespür für die Maklerkosten im Vergleich zum "traditionellen" Weg bekomme. 

 

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Das Forum wird dir nicht beantworten können, ob eine medizinische Behandlung sinnvoll ist. 

 

Um es aus BU Sicht zu bewerten, müsste man es genauer wissen. 

 

Ist es zweifelsfrei nicht berufsbezogen oder nach bspw. 5 Gesprächen sauber abgeschlossen, wird die AG Variante relativ schnell wieder funktionieren. Der freie Markt frühestens 12, eher 24 Monate auf Abschluss folgend. 

 

Ist mehr an der Sache dran, ergeben sich ganz erheblich höhere zeitl. Abstände. 

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Posted · Edited by Nachdenklich

vor 1 Stunde von polydeikes:

Womit soll ich aufhören?

Unsinn!

Er soll auf Dich hören!

 

Edit: Ich sehe, daß anderen das Mißverständnis auch schon aufgefallen ist. Ihr wart schneller.

Aber nochmal @polydeikes:

vor 2 Stunden von Nachdenklich:

Ganz sachliche Frage?

Ist es Versicherungsbetrug, wenn ihm seine Frau gesagt hat: "Du solltest mal zum Psychotherapeuten gehen!"

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