Blackb

Finanziell sinnvollste Lösung, u.a. Altersvorsorge

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33 posts in this topic

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Hallo Community,

 

ich bin seit kurzem hier und habe folgende Finanzielle Situation:

Eigenkapital (Bausparverträge, Sparbuch) ca. 65000.- Immobilienkredit ca. 90000.- (2,1% Eff.J.Z.) monatl. 650€ Rate Laufzeit noch bis 2022, jedes Jahr 20000.-Sondertilgung möglich. Monatlich spare ich ca 400.- auf mein Sparbuch, welches ich nun endlich mal Sinnvoller investieren möchte. Derzeit handle ich nur mit Kryptowährung, habe sonst noch keine aktive Erfahrung mit Wertpapieren. Gerne möchte ich aber in meine Altersvorsorge als Einmalanlage und/oder Sparplan investieren (ETF oder Fonds auf mind 15,20 Jahre) Auch der direkte Handel mit Aktien würde mich interessieren.

Ich bin Risikobereit und habe recht viel Zeit mich mit dem Thema zu beschäftigen. Einige Bücher habe ich bereits gelesen und ein Depot bei Flatex (hoffe es war die richtige Wahl) eröffnet.

 

Meine Fragen nun:

Was würdet ihr empfehlen oder wie würdet ihr strategisch am sinnvollsten vorgehen? Den Immobilien Kredit zb so schnell wie möglich abzahlen, mit Sondertilgung? Oder das Eigenkapital nutzen um in Aktien zu investieren um so zb mehr Rendite zu bekommen, als der Hauskredit im Monat (ca.135€ Zinsen) abverlangt?

 

Auch möchte ich die 400 .- besser investieren, welchen ETF oder Fond würdet ihr als Sparplan von 15-20 Jahren bevorzugen? Allles in einem ETF,Fond oder verschiedene? Oder gibt es eurer Meinung nach etwas sinnvolleres?

 

Ich danke schon mal!

 

Beste Grüße

 

Blackb

 

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Hallo und Willkommen hier im Forum Blackb

 

Bitte lese Dir mal dieses durch:

 

einfach oben auf die Überschrift klicken.

 

Ghost_69 :-*

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Ich würde:

1) Das Kryptoinvest sein lassen. Höchstens mit ein bisschen Spielgeld.

2) Kredit tilgen soviel wie möglich. 2,1% Rendite mit einer wirklich sicheren Anlage und das nach Steuern würde ich mir nicht entgehen lassen.

3) Die Themen lesen, die unter meinem Beitrag verlinkt sind (geht nicht vom Handy aus)

4) Die richtigen Bücher lesen. Welche hast du denn gelesen und was hast du daraus gelernt?

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vor 2 Stunden von odensee:

Ich würde:

2) Kredit tilgen soviel wie möglich. 2,1% Rendite mit einer wirklich sicheren Anlage und das nach Steuern würde ich mir nicht entgehen lassen.

 

Rein Interesse halber. Bei welchem Baufinanzierungszinssatz würdest du ein ETF Depot der sicheren Anlage in Form von Sondertilgung den Vorzug geben?

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Posted · Edited by jim.

Erstmal alle Kredite abbezahlen!

Nebenbei als Vorbereitung ein virtuelles Depot anlegen, das dann nach Kredittilgung mit echtem "Spargeld" real weitergeführt wird.

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Posted · Edited by odensee

vor 1 Stunde von Musketier78:

Rein Interesse halber. Bei welchem Baufinanzierungszinssatz würdest du ein ETF Depot der sicheren Anlage in Form von Sondertilgung den Vorzug geben?

Hängt z.B. von der Höhe und der Sicherheit des Einkommens ab. Um eine Nachsteuerrendite von 2,1% zu erzielen benötigt man vor Steuern ca 2,8% (wenn ich mich verrechnet habe: heute ist nicht mein Tag ;)). In meinem privaten Umfeld gibt es eine Finanzierung zu 0,9x %. Angesichts der mir bekannten sonstigen finanziellen Situation würde ich da nicht mehr (edit:) sondertilgen.

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Zuerst alles tilgen!

 

Dann kannst du dir - je nach finanzieller Situation - ein ETF-Portfolio oder ein diversifiziertes Portfolio aus Einzelaktien aufbauen. Beispiele findest du hier genug.

 

Finger weg von Aktienhandel & Kryptos!

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@Blackb

 

Das ist die Frage nach der persönlichen Risikobereitschaft bzw. Tragfähigkeit, die eigentlich nur Du selbst beantworten kannst. Was andere User machen würden, hilft Dir da nicht viel weiter. Manche neigen eben zur Vorsicht und andere setzen alles auf eine Karte.

Dir sollten nur folgende Dinge klar sein:

 

1.) Schulden tilgen ist nichts anderes als Sparen und Altersvorsorge.

2.) Du kannst 2,1% steuerfrei und risikofrei erhalten.

3.) Aktiengewinne sind nicht sicher, und wenn sie denn vorhanden sind, sind sie steuerpflichtig.

4.) Du trägst mit Deinem Kredit auch das Risiko der Zinserhöhung.

5.) Du hast unter dem Strich ein negatives Vermögen.

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vor 33 Minuten von odensee:

...Angesichts der mir bekannten sonstigen finanziellen Situation würde ich da nicht mehr tilgen.

Ja, einfach nicht tilgen. Das ist sicherlich eine schöne Sache. Du wirst aber doch tilgen. Die Frage ist nur, wie lange.

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Gerade eben von Schwachzocker:

Ja, einfach nicht tilgen. Das ist sicherlich eine schöne Sache. Du wirst aber doch tilgen. Die Frage ist nur, wie lange.

Sorry: gemeint war: "sondertilgen".

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vor 6 Stunden von Blackb:

 Immobilienkredit ca. 90000.- (2,1% Eff.J.Z.) monatl. 650€ Rate Laufzeit noch bis 2022, jedes Jahr 20000.-Sondertilgung möglich.

 

Wenn ichs richtig lese resultiert die Laufzeit bis 2022 aus der maximalen Sondertilgung.

Wann sind 10 Jahre bei dem Kredit um?

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Posted · Edited by SimpleSwing

Einfache Übung:

Stell dir vor, du hättest dein Haus heute völlig abbezahlt.
Würdest du auf das abbezahlte Haus einen Kredit von 90.000 Euro aufnehmen, um mit dem Geld in Cryptos/Aktien zu spekulieren?

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vor 2 Stunden von SimpleSwing:


Würdest du auf das abbezahlte Haus einen Kredit von 90.000 Euro aufnehmen, um mit dem Geld in Cryptos/Aktien zu spekulieren?

 

Letztendlich macht das jeder Unternehmer oder Vermieter, der einen Kredit aufnimmt. Solange Gesamtzins>FK-Zins ist, kannst du das EK hebeln und die EK-Rendite verbessern.

Zusätzlich erhöht man die Diversifikation und ist gleichzeitig noch liquide.

Es muß jeder selbst wissen, welches Risiko er eingehen möchte.

 

Ich selbst zahle meinen Kredit mit fast 3% schnellstmöglich mit maximaler Sondertilgungen zurück. Im Gegensatz dazu fliesst der übersteigende Betrag nicht in die Sondertilgung für das kleine KFW Darlehen mit 1,4% sondern in einen ETF.

 

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29 minutes ago, Musketier78 said:

Letztendlich macht das jeder Unternehmer oder Vermieter, der einen Kredit aufnimmt. Solange Gesamtzins>FK-Zins ist, kannst du das EK hebeln und die EK-Rendite verbessern.

Zusätzlich erhöht man die Diversifikation und ist gleichzeitig noch liquide.

Es muß jeder selbst wissen, welches Risiko er eingehen möchte.

Privatinsolvenz ist bei vielen  Unternehmensformen kein Thema. Bei Aktienzocken auf Immo-Kredit sieht das anders aus.

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vor einer Stunde von Der Horst:

Privatinsolvenz ist bei vielen  Unternehmensformen kein Thema. Bei Aktienzocken auf Immo-Kredit sieht das anders aus.

Ich glaube es gibt mit Abstand mehr Insolvenzen von Firmen, als Insolvente Aktienzocker mit Immokredit ;) Was da jetzt der Unterschied in der Insolvenzform (Firmen oder Privatinsolvenz) sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Beide haben sich verkalkuliert. Insgesamt also ein schwaches Argument.

 

Wenn ein Vermieter 100T€ hat und hat die Option 1 Wohnung voll abgezahlt oder ein MFH mit 5 Wohnungen mit 80% Finanzierung würde vermutlich der Großteil aufgrund des Leverageeffektes zum MFH tendieren.

Auch da kann ein Mietnomade einziehen und so die Bude verunstalten, so dass ein großer Wertverlust stattfindet.

Bei ETFs ist es dann plötzlich ein Tabubruch?

 

Zumal ich glaube, dass das Haus beim TE schon zum Großteil abgezahlt ist und die Restschuld überschaubar ist, selbst wenn die Börse um 50% einbrechen würde. Es darf nur in dem Rahmen stattfinden, wo es "Spielgeld" und nicht exitenzbedrohend ist.

 

 

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vor 1 Minute von Musketier78:

Ich glaube es gibt mit Abstand mehr Insolvenzen von Firmen, als Insolvente Aktienzocker mit Immokredit ;) Was da jetzt der Unterschied in der Insolvenzform (Firmen oder Privatinsolvenz) sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Beide haben sich verkalkuliert. Insgesamt also ein schwaches Argument.

Der Unterschied besteht darin, dass in einem Fall nur die Firma pleite ist, im anderen Fall DU. Für manche ein starkes Argument...

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vor 19 Minuten von sedativ:

Der Unterschied besteht darin, dass in einem Fall nur die Firma pleite ist, im anderen Fall DU. Für manche ein starkes Argument...

Und du glaubst eine Bank gibt einer kleinen GmbH einen Kredit ohne Privatbürgschaft? Nach der Firmeninsolvenz kannst du die Privatinsolvenz gleich mitanmelden. Bei Einzelunternehmen sowieso.

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Also ich muss jetzt mal die "Hosen runter lassen" :D

 

Sondertilgung wird nur teilweise ausgeschöpft und zeitgleich in Aktien/ETFs investiert. Geht beides mann muss eben selbst gut schlafen können - und das kann ich. Weniger gut würde ich schlafen wenn ich mit Aktien/ETFs erst in 15-20 Jahren anfangen würde.

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vor 21 Stunden von odensee:

Ich würde:

1) Das Kryptoinvest sein lassen. Höchstens mit ein bisschen Spielgeld.

2) Kredit tilgen soviel wie möglich. 2,1% Rendite mit einer wirklich sicheren Anlage und das nach Steuern würde ich mir nicht entgehen lassen.

3) Die Themen lesen, die unter meinem Beitrag verlinkt sind (geht nicht vom Handy aus)

4) Die richtigen Bücher lesen. Welche hast du denn gelesen und was hast du daraus gelernt?

Danke für die Antworten. Also ich habe von Michael Voigt „Das große Buch der Markttechnik“, von Bodo S. jeweils zwei und Blackbox gelesen. Dadurch bin erstmal auf das Thema gestoßen. Ich schau mir die Themen mal an, danke. 

vor 15 Stunden von Musketier78:

 

Wenn ichs richtig lese resultiert die Laufzeit bis 2022 aus der maximalen Sondertilgung.

Wann sind 10 Jahre bei dem Kredit um?

Der ganze Kredit läuft noch bis 2022. Dann werden die Karten neu gemischt. Der Kredit ist dann zehn Jahre gelaufen. 

Gruss 

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vor 14 Minuten von Blackb:

Der ganze Kredit läuft noch bis 2022. Dann werden die Karten neu gemischt. Der Kredit ist dann zehn Jahre gelaufen. 

 

Theoretisch könntest du also in der nächsten Zeit auch ein Forwarddarlehen abschließen und dir somit ab 2022 für 10 weitere Jahre vermutlich zu niedrigen 1,x% die Zinsen sichern.

Damit wäre auch der Anlagezeitraum >10 Jahre. Die Raten sollten durch laufenden Einnahmen abgedeckt sein, dann sehe ich in dem Fall eher ein geringes Risiko, wenn die anderen Randbedingungen passen.

 

 

 

 

 

 

 

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vor 16 Stunden von SimpleSwing:

Einfache Übung:

Stell dir vor, du hättest dein Haus heute völlig abbezahlt.
Würdest du auf das abbezahlte Haus einen Kredit von 90.000 Euro aufnehmen, um mit dem Geld in Cryptos/Aktien zu spekulieren?

Einfache Übung, stell dir vor du bist 30 Jahre halt, zahlst 1.000 Euro Kaltmiete im Monat und erwartest 2 Prozent Inflation sowie eine Lebenserwartung von 90 Jahren.

 

Würdest du die 1,37 Mio. Euro künftigen Mietzahlungen auf 14 verschiedenen Tagesgeldkonten ansparen, bevor du einen ETF ansparst? Damit du zu 100 Prozent sicher deine Miete zahlen kannst. Oder würdest du in ETFs investieren, bevor du das Thema Wohnen abgearbeitet hast? 

 

Nichts anderes ist die Kreditrate, eine andere Art der Kaltmiete. Eine kapitalbildende Kaltmiete, aber eben auch nicht mehr. 

Statt von 18 bis 90 Jahren Miete zu zahlen, verlagert der Eigentümer die Mietzahlungen nach vorne. Von 18 bis 45 zum Beispiel oder von 18 bis 50. Damit ist man eh schon risikoaverser als ein durchschnittlicher Mieter. Jetzt noch zusätzlich Runden um den Mieter zu rennen, kann man machen, wenn man nicht mehr weiß wohin mit dem Geld. 

 

Aber finanziell sinnvoller ist es, die Kreditzahlung bei heutigen Zinsen zu strecken, falls der Marktzins im Erwartungswert weit über dem Kreditzins liegt und falls künftige Zahlungsströme hinreichend sicher die Miete bedienen können. Wenb zweiteres nicht eintrifft, ist die Immobilie eh weg bzw. der Mieter im H4. Falls künftige Zahlungsströme vorhanden sind, dann ist niedriger tilgen und mehr investieren besser. 

 

Jetzt zum Insolvenzrisiko. Die Kreditrate/Miete ändert sich durch Tilgung/Zahlung nicht. Solange monatlich Zahlungsströme zur Verfügung stehen um Kreditrate/Miete zu zahlen, alles gut. Sollte etwa durch Arbeitslosigkeit der notwendige Zahlungsstrom entfallen, dann ändert sich Kreditrate/Miete immer noch nicht und will bedient werden. Wenn ich das aus angespartem Aktienvermögen machen kann, gut. Wenn ich alles in Sondertilgung geballert habe, dann verlangt die Bank bzw. der Vermieter trotzdem die Rate. Wenn kein liquides Vermögen vorhanden ist, dann war es das. Zwangsversteigerung bzw. Kündigung des Mietvertrags und ab auf die Straße. 

 

Liquides Vermögen, zB ETFs puffern also beim Immobilieneigentümer bzw. Mieter bei vorübergehendem Ausfall der Zahlungsströme das Risiko der Nichtbedienung von Rate/Miete ab. 

 

Und wenn das Einkommen dauerhaft wegfällt? Dann ist eh in jedem Fall die Immobilie weg, ebenso das ETF-Depot, ob vom Eigentümer oder Mieter. Dauerhafter Einkommensausfall führt zu H4, vorher zu zwingendem Vermögensverbrauch. Dieses Risiko spielt keine Rolle, da nicht umgehbar (wenn KI/Maachinen deinen Job dauerhaft ersetzen und Umschulung bzw. anderer Jon nicht möglich, als Beispiel). 

 

Das Risiko welches eine Rolle spielt ist temporärer Einkommensausfall und hier gilt je weniger getilgt und je mehr liquide, desto besser. 

 

Für die Rendite gilt, auf den Zeitraum von 30, 40, 50 Rest-Lebensjahren ist der Erwartungswert ETF höher als schnelle Tilgung. 

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vor 16 Minuten von FI40:

...Für die Rendite gilt, auf den Zeitraum von 30, 40, 50 Rest-Lebensjahren ist der Erwartungswert ETF höher als schnelle Tilgung. 

Das streitet ja auch niemand ab. Und um den Vergleich Mieter-Eigentümer ging es nicht.

Würdest Du nun Dein abbezahltest Haus beleihen, um das Geld in Aktien-ETFs investieren zu können oder nicht?

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Ich würde es nicht beleihen, da ich dann folgend ein sehr hohes Einmalinvestment in ETFs machen müsste. Ob die aktuellen Kurse hoch oder niedrig sind im Vergleich zu den Kursen der nächsten 10-15 Jahre, kann ich nicht wissen. Und das wäre dann auch der hauptsächliche Hinderungsgrund. Zweitens hat man in diesem Fall nicht mehr das Risiko, dass eine Rate oder Miete fällig wird und man diese nicht zahlen kann. Daher fällt auch ein Grund für das ETF-Investment neben dem Kredit weg.

 

Aber jeden Monat meine Sparrate in 70 Prozent ETF und 30 Prozent Tilgung (ohne Zins) zu stecken, damit habe ich kein Problem, da jedes monatliche Einzelinvestment eine andere Rendite bringt und der Erwartungswert weit höher als die Tilgung liegt. Ich habe noch mal einen deutlich niedrigeren Zins, allerdings. Wahrscheinlich real negativ.

 

Der wichtigste Vorteil ist aber die Liquidität. Wenn mir morgen gekündigt wird, passiert erstmal nicht viel. Kreditraten werden weiter bedient. Ich bin auch nicht auf einen renditelosen Puffer von 3-6 Monaten beschränkt, sondern kann wirklich ohne Druck nach einer neuen Arbeit suchen.

 

Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr riskant, alles in illiquide Sondertilgung zu buttern. Auch mit 3-6 Gehältern Puffer.

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vor 4 Stunden von FI40:

Für die Rendite gilt, auf den Zeitraum von 30, 40, 50 Rest-Lebensjahren ist der Erwartungswert ETF höher als schnelle Tilgung. 

Interessante Überlegung! Ich denke, ich werde einen weiteren großen Teil sondertilgen, so das noch genügend Eigenkapital übrig ist, den ich dann (teilweise) in einem TTF investieren kann. Zudem ein Sparplan als Altersvorsorge. So habe ich immer noch einen Puffer, falls es arbeitstechnisch mal brenzlig wird. 2022 ist die Restrate zu zahlen, dann werde ich (höchstwahrscheinlich) einen besseren Zins bekommen als 2,3 % und nach Möglichkeit max weitere 5-10 Jahre festlegen. 

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vor 4 Stunden von FI40:

Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr riskant, alles in illiquide Sondertilgung zu buttern. Auch mit 3-6 Gehältern Puffer.

Und wo wäre das Problem, ein neuen Kredit dann abzuschließen, weil du doch noch ein halbes Jahr länger nach einer neuen Arbeit schaust? 

Ob du jetzt im Kredit 1 10.000€ Sondertilgung leistest und später bei Bedarf Kredit 2 mit 10.000€ aufnimmst, spielt doch keine Rolle. Die Liquidität ist die gleiche. 

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