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Prozentzahl der Kursentwicklung für Gewinn/Verlust am Ende entscheidend?

66 posts in this topic

Posted · Edited by ebody

Hallo,

 

Man legt 10.000€ in einen ETF an und nach 3 Jahren hat sich der Kurs wie folgt entwickelt (verschiedene Szenarien):

 

  • +10% = aus 10.000€ sind jetzt 11.000€ geworden
  • -10% = aus 10.000€ sind jetzt 9.000€ geworden

 

Oder nach 20 Jahren

 

  • +100% = aus 10.000€ sind jetzt 20.000€ geworden
  • +10% = aus 10.000€ sind jetzt 11.000€ geworden

 

Egal welche Kursschwankungen in der Zwischenzeit (den 20 Jahren) statt fanden, ob sie bei +1000% oder +5000% waren, wenn der Unterschied zwischen Anlagezeitpunkt und Ende, dann aber "nur" 10% oder 100% beträgt, ist das entscheidend? 

 

Hinzu kommen noch Steuern, Gebühren, die man abziehen müsste.

 

Gruß

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das nennt man Buchgewinne und Buchverluste.

So lange Du nicht verkaufst, fallen auch keine Steuern für die aufgelaufenden Gewinne an. (ausgenommen die Vorabpauschale).

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Verstehe ich nicht.

-10% sind aus 9000 dann 11000 geworden

 

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Gerade eben von Tenno:

Verstehe ich nicht.

-10% sind aus 9000 dann 11000 geworden

 

Wahrscheinlich ein Fehler, und gemeint ist „aus 10000 sind 9000 geworden“.

 

Ansonsten, ja, alle zwischenzeitlichen Kurse sind völlig egal.

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Posted · Edited by ebody

vor 4 Minuten von Tenno:

Verstehe ich nicht.

-10% sind aus 9000 dann 11000 geworden

Oh sorry, danke für den Hinweis. Ich habe den Beitrag angepasst.

 

vor 2 Minuten von chirlu:

Wahrscheinlich ein Fehler, und gemeint ist „aus 10000 sind 9000 geworden“.

Genau, so sollte es heißen :D

 

vor 2 Minuten von chirlu:

Ansonsten, ja, alle zwischenzeitlichen Kurse sind völlig egal.

Ok, danke.

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Das ist grundsätzlich richtig und daher spielt der Zeitpunkt bei diesem idealtypischen Szenario von Einmalzahlungen natürlich eine Rolle. Aber: Die wenigsten Anleger legen nur einmal 10.000 Eur an und schauen dann 30 Jahre später nach, was daraus geworden ist. Der Vorteil bei ETF ist, dass man über die Jahre mal niedrig, mal hoch (leider) dazukauft und am Ende eine solide, hoffentlich positive Durchschnittsrendite bekommt und gleichzeitig das Risiko durch die Diversifizierung geringer hält.

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vor 2 Minuten von penga:

... Aber: Die wenigsten Anleger legen nur einmal 10.000 Eur an und schauen dann 30 Jahre später nach, was daraus geworden ist. 

Doch, das machen viele Anleger, aber wahrscheinlich mehrmals.

 

vor 3 Minuten von penga:

... Der Vorteil bei ETF ist, dass man über die Jahre mal niedrig, mal hoch (leider) dazukauft und am Ende eine solide, hoffentlich positive Durchschnittsrendite bekommt...

Nein, das kein Vorteil, und schon gar keiner von ETFs. Das ist allenfalls ein Placeboeffekt.

 

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vor 38 Minuten von penga:

Der Vorteil bei ETF ist, dass man über die Jahre mal niedrig, mal hoch (leider) dazukauft und am Ende eine solide, hoffentlich positive Durchschnittsrendite bekommt und gleichzeitig das Risiko durch die Diversifizierung geringer hält.

Manche nennen es Vorteil, andere Nachteil. Würde Zweiteres behaupten. Dummes Geld ist schlechtes Geld.

 

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vor 1 Minute von JosefSpa:

Manche nennen es Vorteil, andere Nachteil. Würde Zweiteres behaupten....

Was genau ist Deiner Meinung nach ein Nachteil von ETFs? Dass man mal niedrig und mal hoch kauft?

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Posted · Edited by Cai Shen

vor 3 Stunden von ebody:

Egal welche Kursschwankungen in der Zwischenzeit (den 20 Jahren) statt fanden, ob sie bei +1000% oder +5000% waren, wenn der Unterschied zwischen Anlagezeitpunkt und Ende, dann aber "nur" 10% oder 100% beträgt, ist das entscheidend? 

Ist das jetzt eine so bahnbrechende Erkenntnis der Prozentrechnung, dass es keinen Platz in deinem anderen Faden oder dem allgemeinen Anfängerthread gehabt hätte?

 

10% sind 10% über beliebige Zeiträume, allenfalls zur Berechnung von 10% p.a. über Zeiträume ungleich 1 Jahr ist ein Master in Mathematik angebracht. 

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2 hours ago, Schwachzocker said:

Nein, das kein Vorteil, und schon gar keiner von ETFs. Das ist allenfalls ein Placeboeffekt.

 

Was meinst du genau mit Placeboeffekt?

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vor 1 Stunde von Schwachzocker:

Was genau ist Deiner Meinung nach ein Nachteil von ETFs? Dass man mal niedrig und mal hoch kauft?

Dass ständig gekauft wird.

Eine Einmalanlage war immer überlegen. 

 

Die ETF Anhänger glauben ja bekanntermaßen an die Effizienzmarkthypothese. Dann sollten sie auch den historischen Daten glauben schenken, die obere These beweisen.

 

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vor 18 Minuten von JosefSpa:

 

Eine Einmalanlage war immer überlegen.

 

Wie kommst Du denn darauf?

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Posted · Edited by Der Horst

10 minutes ago, Moneycruncher said:

Wie kommst Du denn darauf?

Die erwartete Rendite ist höher, da das geometrische Mittel stets kleiner Ist als das arithmetische Mittel (bestenfalls gleich). Hinzu kommt, dass man schlicht nicht investiert ist, falls man die Anlage hinauszögert.

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vor 14 Minuten von Moneycruncher:

Wie kommst Du denn darauf?

Wie kommst du darauf, dass etwas anderes der Fall sei?

Du kannst sehr viele x beliebige Indizies nehmen. Die Einmalanlage war überlegen.

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Gerade eben von JosefSpa:

Du kannst sehr viele x beliebige Indizies nehmen. Die Einmalanlage war überlegen.

In Anlagezeiträumen von >10 Jahren hätte man in den letzten Dekaden keine Verluste gemacht.

Trotzdem gilt auch an den Finanzmärkten die alte Kaufmannsweisheit: im Einkauf liegt der Gewinn.

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vor 23 Minuten von Cai Shen:

In Anlagezeiträumen von >10 Jahren hätte man in den letzten Dekaden keine Verluste gemacht.

Trotzdem gilt auch an den Finanzmärkten die alte Kaufmannsweisheit: im Einkauf liegt der Gewinn.

Absolut. Deswegen heißt es auch nicht in den Einkäufen liegen die Gewinne...

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vor einer Stunde von JosefSpa:

Dass ständig gekauft wird.

Eine Einmalanlage war immer überlegen. 

Vorsicht. Eine Einmalanlage ist statistisch einer gestaffelten Anlage überlegen. So weit so einfach.

Das "ständig kaufen" ist in der Regel eine Art Sparplan, also investieren von Geld, das vorher noch nicht zur Verfügung stand. Da man Geld nicht investieren kann, bevor man es hat (außer man spekuliert auf Kredit) ist eine Einmalanlage der gesamten Summe i.A. gar nicht möglich, kann also auch nicht überlegen sein. 

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vor 2 Stunden von Cai Shen:

Ist das jetzt eine so bahnbrechende Erkenntnis der Prozentrechnung, dass es keinen Platz in deinem anderen Faden oder dem allgemeinen Anfängerthread gehabt hätte?

 

10% sind 10% über beliebige Zeiträume, allenfalls zur Berechnung von 10% p.a. über Zeiträume ungleich 1 Jahr ist ein Master in Mathematik angebracht. 

Es ist natürlich nicht jeder so ALLWISSEND UND WEISE wie du, auch wenn deine Art zu antworten eher an einen pubertierenden, frustrierten 12 jährigen erinnert und weniger an einen reifen, ausgeglichenen, Erwachsenen.

 

Für Laien wie mich, können sich aber tatsächlich Fragen ergeben. Ja da staunst du was, IN EINEM FORUM stellen Nutzer Fragen, weil sie etwas klären möchten, auch wenn sie für andere völlig klar sind. UNFASSBAR oder? Ist natürlich völlig fehl am Platz in einem Forum.

Zudem könnte es ja einen Zusammenhang und Hintergrund für die Frage geben, schon mal daran gedacht? Nicht? Aber so ist es.

 

Wenn man oft hört, dass bei ETF´s die Anlagedauer und Zinseszins eine große Rolle spielen, man aber denkt, aber die Kursentwicklung ist doch am Ende entscheidend, ergibt sich z.B. eine solche Frage wie ich sie hier gestellt habe. 

 

Und dann habe ich es gewagt dafür auch noch einen neuen Beitrag erstellt, damit es übersichtlicher bleibt und nicht in einem langen Beitrag verschwindet, weil es evtl. zukünftig auch Nutzer geben könnte, die sich ebenfalls diese Frage stellen.

 

 

 

 

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vor 4 Minuten von ebody:

Es ist natürlich nicht jeder so ALLWISSEND UND WEISE wie du, auch wenn deine Art zu antworten eher an einen pubertierenden, frustrierten 12 jährigen erinnert und weniger an einen reifen, ausgeglichenen, Erwachsenen

Wow, warum gleich so persönlich? 

 

Meine Meinung: wer sich für die Börse interessiert aber die Prozentrechnung nicht beherrscht, sollte ganz dringend seine Hausaufgaben (aus der Mittelstufe) machen.

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vor 19 Minuten von alsuna:

Vorsicht. Eine Einmalanlage ist statistisch einer gestaffelten Anlage überlegen. So weit so einfach.

Das "ständig kaufen" ist in der Regel eine Art Sparplan, also investieren von Geld, das vorher noch nicht zur Verfügung stand. Da man Geld nicht investieren kann, bevor man es hat (außer man spekuliert auf Kredit) ist eine Einmalanlage der gesamten Summe i.A. gar nicht möglich, kann also auch nicht überlegen sein. 

Jaja, das ist das übliche Gesäusel. Im Endeffekt ist ein "Sparplan" nichts anderes als eine ausgedehnte Einmalanlage. Nach z. B. 10 Jahren der Einzahlung hat der neue Betrag kaum noch Relevanz und es kommt einer Einmalanlage gleich, die sehr spät getätigt wurde. 

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vor 1 Minute von JosefSpa:

Jaja, das ist das übliche Gesäusel.

????

 

vor 1 Minute von JosefSpa:

Nach z. B. 10 Jahren der Einzahlung hat der neue Betrag kaum noch Relevanz und es kommt einer Einmalanlage gleich, die sehr spät getätigt wurde. 

Ja.

 

Und? Wie soll jemand, der nur 10.000 zum Anlegen auf dem Tagesgeld hat, bitte die 100.000 direkt als Einmalzahlung anlegen. Woher nimmt er die 90.000, die im Laufe der Jahre noch dazu kommen? Genau dazu gibt es Sparpläne. Übrigens auch auf Aktien. Ist nicht wirklich schwierig zu verstehen, oder?

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Gerade eben von JosefSpa:

Jaja, das ist das übliche Gesäusel. Im Endeffekt ist ein "Sparplan" nichts anderes als eine ausgedehnte Einmalanlage. Nach z. B. 10 Jahren der Einzahlung hat der neue Betrag kaum noch Relevanz und es kommt einer Einmalanlage gleich, die sehr spät getätigt wurde. 

Dann würde ich jetzt gerne deinen ungesäuselten Tipp hören, wo ich jetzt ohne auf Kredit zu spekulieren die mehreren 100k herbekomme, die ich gedenke im Laufe meines Lebens zu investieren...

 

Geld, dass ich noch nicht erwirtschaftet habe, kann ich nicht investieren. Und damit ist das ein Äpfel mit Birnen Vergleich, eine Investition der regelmäßigen Überschüsse mit einer vorab Investition der ganzen Summe zu vergleichen. 

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vor 19 Minuten von ebody:

Es ist natürlich nicht jeder so ALLWISSEND UND WEISE wie du

Ich weiß, auch das ist keine neue Erkenntnis. 

 

vor 19 Minuten von ebody:

IN EINEM FORUM stellen Nutzer Fragen,

In diesem Forum werden die unfassbaren 5 Minuten Eigenrecherche vorausgesetzt. 

 

vor 21 Minuten von ebody:

Wenn man oft hört, dass bei ETF´s die Anlagedauer und Zinseszins eine große Rolle spielen, man aber denkt, aber die Kursentwicklung ist doch am Ende entscheidend, ergibt sich z.B. eine solche Frage wie ich sie hier gestellt habe. 

Eher nicht. 

vor 7 Minuten von JosefSpa:

Jaja, das ist das übliche Gesäusel. Im Endeffekt ist ein "Sparplan" nichts anderes als eine ausgedehnte Einmalanlage.

Nö, ein Sparplan ist pfadabhängig. 

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@alsuna es geht hauptsächlich ums ETF-bashing...:rolleyes:

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