Kai_Eric 27. Januar vor einer Stunde von Schwachzocker: Also der Kiosk bei mir um die Ecke ist keine Aktiengesellschaft, wo es Anteile gibt. Sollte er das werden müssen? Nein, denn natürlich kannst du auch bei anderen Gesellschaftsformen Unternehmensanteile ausgeben. Eine AG brauchts dafür nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 28. Januar vor 14 Stunden von sedativ: • Firmenvermögen wird fifty-fifty zwischen Erben und Mitarbeitern geteilt (Mindesthaltedauer der Anteile 15 Jahre) • edit: Die Größe der Anteile aktueller und ehemaliger Mitarbeiter errechnet sich aus der Dauer der Betriebszugehörigkeit Was für irre sozialistische bzw. gar kommunistische Phantasien. Und das hier im Wertpapierforum. Eine solche Enteignung führt in der Konsequenz zu Misswirtschaft und Armut. Derartige gesellschaftliche Massenexperimente gab es in der Geschichte schon Mehrfach. Sie sind allesamt und überall krachend gescheitert. Die gigantischen Hungersnöte in Sowjetunion und China haben so viele Menschenleben gekostet, wie der zweite Weltkrieg. Wenn du dein Gedankenmodell auch noch auf Mietwohnungen ausdehnst (Nach dem Tod der Vermieters kriegen die Mieter das hälftige Eigentum an der Wohnung), wird es in kürzester Zeit auch keine Wohnungen mehr geben. Dann können wir wieder zu Erdlöchern zurückkehren. vor 14 Stunden von sedativ: So werden immer stärkere leistungslose Kapitalkonzentrationen eingebremst Was ist schlecht an Kapitalkonzentrationen? Die Weltwirtschaft ist doch kein Nullsummenspiel. Was der eine Mehr hat, hat er doch nicht zwingend einem anderen weggenommen. Seit Einführung des Kapitalismus steigt der allgemeine Wohlstand. Das schließt auch die Ärmeren mit ein. vor 14 Stunden von sedativ: und die Altersvorsorge der Arbeitnehmer, die dieses Vermögen mitgeschaffen haben, gestärkt. Die Wertschöpfung wurde überhaupt nicht von den Arbeitnehmern "mitgeschaffen". Nur der Unternehmer schafft neue Wert. Er kombiniert dazu die Produktionsfaktoren Arbeit, natürliche Ressourcen und Kapital. Die Arbeitnehmer stellen lediglich ihr Humankapital im Tausch gegen den Lohn zur Verfügung. Das wars. Bei deinem Gedankenmodell der Enteignung würde der Produktionsfaktor Kapital übrigens nicht mehr zur Verfügung gestellt. Der Unternehmer könnte nicht mehr investieren, nicht mehr produzieren und es gäbe auch keine Löhne mehr. PS: ich empfinde deine Überlegungen gerade in einem Wertpapier-Forum für erschreckend. Du sägst damit an dem Ast auf dem du sitzt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von CorMaguire vor 43 Minuten von t.klebi: .... PS: ich empfinde deine Überlegungen gerade in einem Wertpapier-Forum für erschreckend. Du sägst damit an dem Ast auf dem du sitzt. Ich denke an dem Ast sägen andere ... und die sitzen am Stamm und denen ist egal wer weiter draußen drauf sitzt Gibt ja welche die phantasieren von einem Bevölkerungsaustausch Einheimische gegen Migranten ... meine Dystopie ist der Bevölkerungsaustausch 99% gegen Roboter/KI. Die inzwischen feudalistische Kapitalverteilung passt da gut rein. Bis dahin gilt allerdings: "Ohne Besatzung ist weder der Turm noch das Schiff etwas wert" (Sophokles?) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar vor 35 Minuten von t.klebi: Was der eine Mehr hat, hat er doch nicht zwingend einem anderen weggenommen. Da bin ich ganz klar VÖLLIG anderer Meinung. Jeder EUR, der in Wertschöpfung erarbeitet wird, kann nur einmal verteilt werden. Und unser Zinssystem führt dazu, dass der Bürger sowohl für seine eigenen aufgenommen Schulden (logisch), für die von Firmen (über umgelegte Produktpreise) und die des Staates gerade stehen muss. Diese ganze Funktion von Geld-(Schöpfung) über Kredit (jedem Guthaben steht Schuld gegenüber) landet immer die nötige Arbeitskraft, um das zu erarbeiten, beim Bürger. Wenn der geschöpfte EUR also bei den oberen 1% gelandet ist, ist er eben nicht bei den unteren 50% gelandet. Anders geht es gar nicht. Wir müllen jetzt den Thread aber wieder voll, was so nicht gewünscht ist! Lasst uns bei der Rente bleiben! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 28. Januar vor 7 Minuten von satgar: Wenn der geschöpfte EUR also bei den oberen 1% gelandet ist, ist er eben nicht bei den unteren 50% gelandet. Anders geht es gar nicht. Und wo wurde jetzt etwas weggenommen? vor 8 Minuten von satgar: Wir müllen jetzt den Thread aber wieder voll... Manchmal kannst Du echt lustig sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 28. Januar vor 3 Minuten von satgar: Da bin ich ganz klar VÖLLIG anderer Meinung. Das ist dein gutes Recht. Nur deckt sich deine völlig andere Meinung halt nicht mit der Realität. Der Wohlstand der Weltbevölkerung wächst obwohl (!) die Ungleichverteilung zunimmt. Wirkliche Armut beschränkt sich heute auf einige Länder von Zentralafrika. Der HDI (Human Development Index) steigt und steigt. Dieser Index spiegelt Lebenserwartung, Bildung und Kaufkraft wieder. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cando 28. Januar vor 12 Minuten von satgar: Wir müllen jetzt den Thread aber wieder voll, was so nicht gewünscht ist! Lasst uns bei der Rente bleiben! Dann bleiben wir doch mal bei der Rente: derzeit fließt etwa ein Viertel des Bundeshaushalts in die Rente, Tendenz steigend. Deine These ist, wenn ich Dich richtig verstanden habe, dass bereits genug Wohlstand erwirtschaftet wird und es nur an der Umverteilung scheitert. Wie hoch sollte der Anteil Deiner Meinung nach denn sein, dass es gerecht wäre? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von satgar vor 16 Minuten von Cando: Wie hoch sollte der Anteil Deiner Meinung nach denn sein, dass es gerecht wäre? Wir hatten in diesem Thread ja schon mal besprochen, dass der Anteil vom BIP, der an die Rentner umverteilt wird, über die Jahre und Jahrzehnte so ziemlich konstant geblieben ist. Rein aus der Sicht des Kollektivs "Rentner" ist für die Rentner vom Kuchen "BIP" also genauso viel zu verteilen, wie noch vor Jaaaaahren. Es gibt jetzt nur mehr von Ihnen, die sich das Stück teilen müssen. Für jeden einzelnen Rentner, bleibt also immer weniger vom BIP hängen. Daher stellt sich bei der Rente die Frage: lassen wir das so, oder muss das Kuchenstück größer werden, was die bekommen, weil es mehr sind? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 28. Januar vor 18 Minuten von satgar: vor 31 Minuten von Cando: Wie hoch sollte der Anteil Deiner Meinung nach denn sein, dass es gerecht wäre? Wir hatten in diesem Thread ja schon mal besprochen, dass der Anteil vom BIP, der an die Rentner umverteilt wird, über die Jahre und Jahrzehnte so ziemlich konstant geblieben ist. Rein aus der Sicht des Kollektivs "Rentner" ist für die Rentner vom Kuchen "BIP" also genauso viel zu verteilen, wie noch vor Jaaaaahren. Es gibt jetzt nur mehr von Ihnen, die sich das Stück teilen müssen. Für jeden einzelnen Rentner, bleibt also immer weniger vom BIP hängen. Daher stellt sich bei der Rente die Frage: lassen wir das so, oder muss das Kuchenstück größer werden, was die bekommen, weil es mehr sind? @Cando Weißt Du jetzt Bescheid? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 28. Januar vor einer Stunde von t.klebi: ...Nur deckt sich deine völlig andere Meinung halt nicht mit der Realität.... Ich bin so froh, dass wir hier im Forum gleich mehrere Teilnehmer haben, die die Realität erkennen wie sie zweifelsfrei ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 28. Januar vor 42 Minuten von CorMaguire: Ich bin so froh, dass wir hier im Forum gleich mehrere Teilnehmer haben, die die Realität erkennen wie sie zweifelsfrei ist. Wer spricht von zweifelsfrei? Aber ich habe meine Meinung auf tatsächliche Untersuchungen gestützt. Der HDI misst Lebenserwartung, Bildungsniveau und Reales Pro-Kopf-Einkommen (PPP). Der globale Wohlstand steigt seit Jahrzehnten. Vor allem Länder mit ehemals extrem niedrigen Werten (z. B. China, Indien, Vietnam, Bangladesch) haben massive Fortschritte erzielt. Anteil der Weltbevölkerung in extremer Armut sank von ~90 % (1800) auf unter 10 % (vor Covid). Dies geschah parallel zu Industrialisierung, Globalisierung und Kapitalakkumulation bei Unternehmern Eine Nullsummenahme ist nachgewiesenermaßen ökonomisch falsch. Die berühmte aufgehende Schere zwischen Arm und Reich verhindert nicht, dass der zuvor Arme immer mehr vom Wohlstand partizipiert. Es sagt nur, dass der Reiche schneller reich wird, als der Arme weniger arm. Real gewinnen aber beide Gruppen. Der Kapitalismus mit seiner real existierenden Ungleichheit hat historisch gesehen, den größten Massenwohlstand der Menschheitsgeschichte erzeugt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 28. Januar vor 11 Minuten von t.klebi: Wer spricht von zweifelsfrei?... Ach so .... Du meintest also statt vor 2 Stunden von t.klebi: ...Nur deckt sich deine völlig andere Meinung halt nicht mit der Realität.... eher: Nur deckt sich deine völlig andere Meinung womöglich nicht mit der Realität. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar vor 30 Minuten von t.klebi: Es sagt nur, dass der Reiche schneller reich wird, als der Arme weniger arm. Real gewinnen aber beide Gruppen. Der Kapitalismus mit seiner real existierenden Ungleichheit hat historisch gesehen, den größten Massenwohlstand der Menschheitsgeschichte erzeugt. Stimmt. Und trotzdem ist es am Staat, durch progressive Besteuerung und Umverteilung, die Ungleichgewichte im Auge zu behalten und notfalls korrigierend einzugreifen, sofern die Mehrheit der Wähler dies wünscht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 28. Januar vor 2 Stunden von satgar: Wenn der geschöpfte EUR also bei den oberen 1% gelandet ist, ist er eben nicht bei den unteren 50% gelandet. Anders geht es gar nicht. Das Ausmaß der hier verbreiteten Falschinformationen ist einfach gesundheitsgefährdend. Es treibt meinen Blutdruck in Höhen, die mein Hausarzt bedenklich findet. Natürlich ist es richtig, daß der Euro, der bei den oberen 1% landet, nicht gleichzeitig bei den unteren 5 % sein kann. Jede gute Propaganda enthält ja einen wahren Kern, verbreitet aber eine falsche Botschaft, die vom unkundigen Leser aber gern verinnerlicht wird, weil sie so entlastend klingt. Der Anteil der Wertschöpfung, der bei dem oberen 1% landet, ist nämlich keinesfalls übermäßig hoch (wobei übermäßig ein unbestimmter Begriff ist, der der eigenen Wertung unterliegt). Die Lohnquote (Arbeitnehmerentgelt in % des Volkseinkommens) in Deutschland lag 2023 bei 70,9%, 2024 bei 73,7% und 2025 sogar bei 75,4%. [Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/inlandsprodukt-gesamtwirtschaft.html#fussnote-7-133070 und ich halte diese Quelle für ideologisch neutral.] Der Wohlstand im Land wird geschaffen durch die Kombination von Arbeit, bereitgestelltem Kapitalstock und unternehmerischer Leistung (Management und Organisation). Welchen Wohlstand man erreichen kann, wenn reichlich Arbeitskraft zur Verfügung steht, es aber an Kapital und unternehmerischer Leistung fehlt, kann man sich in Somalia und Tunesien anschauen ... und in vielen anderen Ländern wie zum Beispiel Nordkorea, Argentinien, Kuba und Venezuela. Und nein, Kuba ist nicht arm, weil die USA Kuba blockieren (nicht in erster Linie), sondern weil der ökonomische Ansatz nicht funktioniert. Und nein: Kapitalerträge sind keine leistungslosen Einkommen! Die Leistung besteht in der Bereitstellung von Kapital! Nur von marxistischem Denken durchseuchte Gehirne glauben, daß nur die Arbeitsleistung der "Proletarier" (oder der Lohnabhängigen) wirkliche Leistung sei. Leistungsloses Einkommen ist nicht der Zins, den der Anleger auf ausgeliehenes Kapital erhält und nicht die Eigenkapitalrendite des Eigentümers (auch des Aktionärs), den er hat mit der Bereitstellung des Kapitals eine essentielle Leistung erbracht. Leistungsloses Einkommen ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Bürgergeld und die Grundsicherung, das Kindergeld und ähnliche Sozialleistungen. Ich plädiere nicht dafür, diese leistungslosen Einkommen abzuschaffen oder zu kürzen; ich plädiere dafür, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und zu erkennen, wer wirklich von leistungslosen Leistungen profitiert. Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben! Und ständige Wiederholung des Unsinns macht den Unsinn nicht wahrer. In unserem Land wird von oben nach unten umverteilt - und das ist in einem gewissen Ausmaß auch in Ordnung. Über das Ausmaß kann man sicher diskutieren. Aber zu behaupten, in unserem Land würde von unten nach oben umverteilt, ist einfach eine demagogische Falschbehauptung. Und es bleibt eine demagogische Falschbehauptung, unabhängig davon, ob sie von Oxfam, einer politischen Partei, einer Arbeitsministerin, den Gewerkschaften oder von Pispers oder @satgar wiederholt wird. So, das hier Geschriebene ist alles off-topic und ich beantrage, den gesamten ideologischen Müll zu entsorgen. Aber dann bitte wirklich allen. Sollte hier weiterhin davon geschrieben werden, daß wir eine Umverteilung von unten nach oben hätten und das Kapitaleinkünfte leistungsloses Einkommen seien .... usw, so sähe ich mich gezwungen, diesen Falschaussagen weiterhin zu widersprechen und mich weiter an der Müllverseuchung zu beteiligen. Solcher Unsinn darf einfach nicht unwidersprochen stehen bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 28. Januar vor 46 Minuten von CorMaguire: Ach so .... Du meintest also statt eher: Nur deckt sich deine völlig andere Meinung womöglich nicht mit der Realität. Nein. Ich meinte, das was ich auch geschrieben habe, denn ich habe lediglich den m.M.n wissenschaftlichen Konsens zu diesem Thema wiedergegeben. Aber nur weil etwas der aktuelle wissenschaftliche Konsens ist, stellt das noch lange keine absolute und unfehlbare Wahrheit dar, sondern es handelt sich einfach um den besten verfügbaren Wissenstand. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 28. Januar vor 3 Stunden von satgar: vor 4 Stunden von t.klebi: Was der eine Mehr hat, hat er doch nicht zwingend einem anderen weggenommen. Da bin ich ganz klar VÖLLIG anderer Meinung. Jeder EUR, der in Wertschöpfung erarbeitet wird, kann nur einmal verteilt werden. Ich möchte auf den Logikfehler hinweisen, den du hier machst. Du unterstellst einfach, dass der Euro Wertschöpfung in jedem Fall erarbeitet wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass das einfach nicht passiert und die Gesamtwertschöpfung entsprechend geringer ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar vor 3 Minuten von chirlu: Ich möchte auf den Logikfehler hinweisen, den du hier machst. Du unterstellst einfach, dass der Euro Wertschöpfung in jedem Fall erarbeitet wird. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass das einfach nicht passiert und die Gesamtwertschöpfung entsprechend geringer ist. Es geht natürlich immer nur um den wirklich stattgefundenen Wertschöpfungsprozess des besagten einen EUR. Das es den auch gar nicht hätte geben können: klar. Ich hab’s ja auch schon mal betont: hier geht es ja nicht mal um Ideologie von irgendwas. Rente ist Umverteilung von dem, was unsere Volkswirtschaft erwirtschaftet und wir den Rentner zusprechen. Es ist Umlage dieses wirtschaftlichen Erfolgs. Und deswegen geht die Frage nach einem umlagefinanzierten System nur so, dass man die Frage aufwirft, ob man zu viel, genau richtig, oder zu wenig umverteilt. Und das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern ist einfach eine Frage, bei deren Beantwortung man zu unterschiedlichen Antworten kommen kann. Und darüber diskutiert und streitet man dann (im positiven wortsinne). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
CorMaguire 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von CorMaguire vor 46 Minuten von Nachdenklich: ... Sollte hier weiterhin davon geschrieben werden, daß wir eine Umverteilung von unten nach oben hätten... ... Aber zu behaupten, in unserem Land würde von unten nach oben umverteilt, ist einfach eine demagogische Falschbehauptung. ... Solcher Unsinn darf einfach nicht unwidersprochen stehen bleiben. Das ist kein Unsinn sondern Fakt und dazu muss man nur auf die Entwicklung der Vermögensverteilung schauen. vor 46 Minuten von Nachdenklich: ... das Kapitaleinkünfte leistungsloses Einkommen seien .... Aha ... mir fällt also Kapital in den Schoss und in dem ich es verleihe erbringe ich ein Leistung. Das kannst Du gerne glauben oder meinen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 28. Januar vor 8 Minuten von satgar: Es geht natürlich immer nur um den wirklich stattgefundenen Wertschöpfungsprozess des besagten einen EUR. Das es den auch gar nicht hätte geben können: klar. Nja, so klar wirkte das nicht. Wenn ich die Wahl habe, a. eine Stunde zu arbeiten und dadurch einen Euro zusätzlich an Wert zu schöpfen, den ich behalte; oder b. die Stunde in der Sonne zu liegen – wem habe ich dann im Fall a verglichen mit Fall b den Euro weggenommen? Denn das war ja deine Aussage: Was ich mehr habe, muss ich jemandem weggenommen haben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi 28. Januar vor 3 Minuten von CorMaguire: Das ist kein Unsinn sondern Fakt und dazu muss man nur auf die Entwicklung der Vermögensverteilung schauen. Die Entwicklung der Vermögensverteilung sagt NULLKOMMAGARNIX über die Verteilrichtung. Schon allein weil unserer Wirtschaft eben gerade kein Nullsummenspiel ist. Was wirklich ein offenbarer Fakt ist: die Geschwindigkeit der Vermögensmehrung ist bei den Reichen deutlich schneller, als bei den Armen. vor 12 Minuten von CorMaguire: Aha ... mir fällt also Kapital in den Schoss und in dem ich es verleihe erbringe ich ein Leistung. Das kannst Du gerne glauben oder meinen. Und du kannst gern versuchen den Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaftslehre (z.B. den Gutenbergschen Produktionsfaktoren) zu widerlegen, das wird deshalb aber noch lange nicht richtig. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von satgar vor 3 Minuten von t.klebi: Volks- und Betriebswirtschaftslehre Vielleicht halten wir aber auch fest, dass es die „reine Lehre“ auch gar nicht gibt. Dies wird deutlich, wenn man die verschiedenen „Schulen“ betrachtet wie die der österreichischen Schule. Oder Theorien wie die Modern Monetary Theory. Zu glauben, es gibt nur die eine wahre reine Lehre, und die sei unumstößlich, ist halt auch nicht korrekt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Caveman8 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von Caveman8 vor 20 Minuten von CorMaguire: Das ist kein Unsinn sondern Fakt und dazu muss man nur auf die Entwicklung der Vermögensverteilung schauen. Und auch @t.klebi: Ich denke dazu lohnt es „Das Kapital“ von Thomas Piketty zu lesen. Dann weiß man das ihr beide Recht habt. Nominal wird von oben nach unten umverteilt (z.B. über Transferzahlungen). Real wird aber von unten nach oben umverteilt (Nur großes Kapital kann die Inflation auf Dauer schlagen). Daher kann man die Diskussion nicht einfach mit selbst gewählte Quellen oder „Fakten“ zerschlagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich 28. Januar vor 5 Minuten von CorMaguire: Das ist kein Unsinn sondern Fakt und dazu muss man nur auf die Entwicklung der Vermögensverteilung schauen. Die Vermögensverteilung ist wie sie ist, weil manche Leute ihr Einkommen ausgeben und andere ihr Einkommen investieren. Und beim Investieren hilft dann der exponentiell wirkende Zinseszinseffekt. Der praktische Blick: Wenn ich aus dem Fenster schaue und das Nachbarhaus betrachte, dann wohnt da ein Paar, das als Paar ungefähr das Einkommen hat wie ich. Ich wohne im abgezahlten Haus und habe ein Depot im unteren sechsstelligen Bereich. Die Nachbarn wohnen zur Miete und haben ihren Aussagen nach keine Rücklagen. Ich fahre einen 13 Jahre alten Astra, die beiden fahren zwei große, neuwertige, geleaste Autos. Ich fahre auch ab und an in Urlaub, aber die machen mehrmals im Jahr eine Fernreise (derzeit gerade Mexiko). Meine Mülltonne ist meistens nur zu einem Fünftel gefüllt, die haben ständig Säcke daneben stehen. Bei ihnen fährt auch dreimal in der Woche Hermes oder Amazon vor. Und laufend muß der Sperrmüll zu den Nachbarn kommen. Bei mir liegt der letzte Kauf von Möbeln 30 Jahre zurück. Manche Möbel stammen noch von meinen Großeltern aus der Zeit vor dem I. Weltkrieg. Wenn Du die Hälfte meines Vermögens meinen Nachbarn überschreiben würdest, dann führen sie noch öfter in Urlaub und würden bei der Größe ihrer Autos nach oben gehen. Nach 10 Jahren hätten sie wieder keine Rücklagen (und ich hätte wieder welche). Der theoretische (logische) Blick: Eine Umverteilung von unten nach oben ist nur möglich, wenn es unten etwas gäbe, was man nach oben umverteilen könnte. Diejenigen, die von Umverteilung von unten nach oben schwadronieren, behaupten aber gleichzeitig, daß es unten ja nichts gäbe. Dann kann man doch logischerweise auch nichts von unten nach oben umverteilen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 28. Januar · bearbeitet 28. Januar von satgar vor 3 Minuten von Nachdenklich: Eine Umverteilung von unten nach oben ist nur möglich, wenn es unten etwas gäbe, was man nach oben umverteilen könnte. Diejenigen, die von Umverteilung von unten nach oben schwadronieren, behaupten aber gleichzeitig, daß es unten ja nichts gäbe. Dann kann man doch logischerweise auch nichts von unten nach oben umverteilen? Das ist doch aber gar nicht korrekt, weil deine Ausführungen davon ausgehen, dass bereits alles umverteilt worden sei. Das also nun abgeschlossen sei, und nun nichts mehr von unten nach oben gehen könne. doch ist das ein fortschreitender Prozess, der jeden Tag, jede Woche, jeden Monat oder Jahr fortlaufend der Fall ist. Deswegen entwickelt sich unten nichts. Da es immer Geldleistungen gibt, jeden Monat aufs Neue, endet das auch nie und kommt gar nicht an den Punkt „jetzt gibt es unten nichts mehr“ Wir können ja mal ein einfaches Beispiel nehmen: die geplante Senkung der Körperschaftsteuer laut Koalitionsvertrag. Selbst die OECD kritisiert dieses Mittel als nicht geeignet. Die Politik erhofft sich dadurch Investitionen in DE, weil diese durch weniger Steuern auf Unternehmensebene attraktiver würden. Es führt aber logischerweise zu steuerausfällen. Ökonomen haben schon ausgerechnet, was das kosten wird. Und was es für einen positiven Effekt auf die Einnahmen (durch gesteigerte Attraktivität und Inventionen) haben dürfte. Das Ergebnis ist negativ und bedeutet netto Verluste. Der Staat muss das dann ausgleichen: Schulden, höhere Steuern/gebühren anderswo oder wie Lars Klingbeil ankündigte „striktes Sparen“. Das betrifft dann aber alle Bürger gleichermaßen. Wenn es also weniger bringt, als man denkt, landet dieser Verlust an Steuern aber trotzdem ja woanders. Zb in Form höherer Aktienkurse bei den Eigentümern der Unternehmen. Dies stellt dann die beschriebene Umverteilung von unten nach oben dar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 28. Januar @Nachdenklich Welche Leistung hat denn der Empfänger einer Schenkung erbracht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag