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Bonny

Diskussion zum Klimawandel

Empfohlene Beiträge

reko
· bearbeitet von reko
vor 10 Minuten von S.i.mon:

Natürlich, dadurch ist das Ursprungsproblem überhaupt erst entstanden. 

Ursache war nicht der Kapitalismus sonden die Konsumwünsche der Bevölkerung. In der DDR waren die Umweltverschmutzung und der CO2-Ausstoss pro Einwohner sehr viel höher als in der BRD trotz viel geringeren Wohlstands und Konsums.

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Schwachzocker

 

 

vor einer Stunde von S.i.mon:
vor 2 Stunden von CorMaguire:
vor 2 Stunden von S.i.mon:

Dann wäre es ja viel besser gewesen, hätte China nur Kohle und kein Solar ausgebaut! Dann wäre die CO2 - Konzentration bestimmt gesunken, oder?

Vielleicht denkst Du noch mal über die Argumentation nach.

Sorry, dachte die Ironie ist offensichtlich!

Ist sie auch!:rolleyes:

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S.i.mon
vor 10 Stunden von reko:

Ursache war nicht der Kapitalismus sonden die Konsumwünsche der Bevölkerung. In der DDR waren die Umweltverschmutzung und der CO2-Ausstoss pro Einwohner sehr viel höher als in der BRD trotz viel geringeren Wohlstands und Konsums.

Die Konsumwünsche der Bevölkerung entstehen doch teilweise erst durch den Kapitalismus.Ich denke auch nicht, das irgendwer die DDR der Umweltzuliebe wieder beleben will. 

 

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magicw

https://www.newscientist.com/article/2463397-melting-ice-reveals-millennia-old-forest-buried-in-the-rocky-mountains/

Zitat

A 5900-year-old whitebark pine forest has been discovered due to the melting of alpine ice in the Rocky mountains. Scientists found more than 30 trees approximately 3100 metres above sea level – 180 metres higher than the present tree line – while carrying out an archaeological survey on the Beartooth plateau in Wyoming.

This “offers us a window into past conditions at high elevations”, says Cathy Whitlock at Montana State University. Whitebark pine (Pinus albicaulis) don’t grow at this elevation now, so these ones had to grow at a time when the climate was warmer, she says.

:o

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815

Ich war heute am Briefkasten und da ist eine Biene um meine Nase geflogen und wenn es keine Biene war, dann sowas ähnliches - bin kein Naturwissenschaftler, normal ist das nicht bei 12 Grad Mitte Januar aber wer sagt, dass der Mensch daran Schuld ist und ob es nicht von der Sonne kommt oder was weiß ich? Und überhaupt, warum sollen diese Wetterveränderungen grundsätzlich schlecht sein, mir ist 12 Grad lieber als 5 Grad Minus und Bienen haben mir bisher nichts getan, man darf halt nicht wie ein Irrer rumfuchteln.

 

Normal sind Bienen im Januar nicht, aber warum sollte es schlimm sein? Vieles was nicht normal ist wird heute für gut befunden, warum dann beim Wetter diese Panik?

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Joker_19
vor 25 Minuten von BWL0815:

Normal sind Bienen im Januar nicht, aber warum sollte es schlimm sein? Vieles was nicht normal ist wird heute für gut befunden, warum dann beim Wetter diese Panik?

 

Die Biene fliegt da nicht, weil das Wetter so warm ist, sondern weil sie im Winterschlaf gestört wurde. Sie wird es vermutlich nicht überleben.

 

Berechtigte Besorgnis ist was anderes als "Panik". Ich wohne 1000 m vom Deich entfernt. Ich bin mir sicher, in 50 Jahren wird da niemand mehr leben. Glücklicherweise ist meine Restlebensdauer deutlich geringer. Meine Erben tun mir leid.

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BWL0815

Es ist nicht der erste Winter mit diesen Temperaturen, aber das erste Mal das mich eine Biene belästigt hat, ich glaube zwar nicht an das politisch-mediale Narrativ vom angeblich menschengemachten Klimawandel aber solche Dinge fallen mir dann schon auf. 

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vanity
vor 31 Minuten von BWL0815:

... wenn es keine Biene war, dann sowas ähnliches ...

Eine Biene von einer Hummel unterscheiden kannst du aber schon?

vor 32 Minuten von BWL0815:

... ob es nicht von der Sonne kommt ...

Da bist bist du etwas ganz Großem auf der Spur! :vintage: Ja klar, die Sonne ist für das Klima verantwortlich - wieso sind wir da nicht früher drauf gekommen? Die ganze Aufregung umsonst! :(

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BWL0815

Eine Hummel war es nicht, die sind größer. Es war eher schlanker wie eine normale Biene, ich glaube auch ohne Stachel, wie gesagt, ich bin kein Naturwissentschaftler und weiß nicht wie diese Viecher heißen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 42 Minuten von BWL0815:

Und überhaupt, warum sollen diese Wetterveränderungen grundsätzlich schlecht sein, mir ist 12 Grad lieber als 5 Grad Minus und Bienen haben mir bisher nichts getan, man darf halt nicht wie ein Irrer rumfuchteln.

Interessant ist ja immer, dass das viele aus ihrer rein deutschen Brille sehen. Verändert sich Klima und München bekommt das Klima/Wetter vom heutigen Nizza, scheint das ja interessant und angenehm zu sein.

 

Die Frage ist doch aber viel krasser: die Gegenden der Welt, die heute schon schwerlich bewohnbar sind, viel auf dem afrikanischen Kontinent, die werden noch unwirklichere Lebensbedingungen vorfinden. Und dazu fällt mir dann Volker Pispers ein: https://www.facebook.com/share/r/1ARXxYiNzg/?mibextid=wwXIfr

 

Wenn sich das also so ändert, wie vorhergesagt, werden wir noch Menschen auf uns zukommen sehen, wegen Ressourcen und Wasserknappheit, dass kannst du dir noch gar nicht vorstellen. Aber es ist dir vielleicht auch egal. Mir aber nicht.

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BWL0815

Dafür können dann massenhaft Menschen in Kanada, Alaska und Sibirien leben, wenn Europa zur selber Wüste wird, werden die Afrikaner dann auch dorthin gehen und nicht zu uns.

 

Trotzdem würde mich interessieren, wie die dürren "Bienen" ohne Stachel heißen?

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satgar
vor 4 Minuten von BWL0815:

Dafür können dann massenhaft Menschen in Kanada, Alaska und Sibirien leben, wenn Europa zur selber Wüste wird, werden die Afrikaner dann auch dorthin gehen und nicht zu uns.

Wo hast du her, dass Europa selbst zur Wüste werden soll? Und die Leute suchen immer erst mal das nächstgelegene Ziel mit Lebensstandard vor Ort. Das wird also ziemlich sicher wieder der europäische Kontinent sein. So leicht kommst du da aus der Nummer nicht raus.

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Cepha
Am 6.1.2026 um 09:32 von reko:

Wenn ich den durchschnittlichen Stromertrag mit 10% ansetze, dann ist das auch in etwa der Strom der aus in 2025 neu gebauten Kohlekraftwerken  erzeugt wird. Man spart kein CO2 durch mehr Solar sondern durch weniger Kohle.

Es hat seinen Grund, dass man  an der CO2-Konzentration noch nicht mal einen Knick erkennen kann. Alles was bisher getan wurde hatte keinerlei Wirkung.

keelingcurve.ucsd.edu

1767688254652382049852191961722.thumb.png.686366677cc71fea264cb3ffaf98a047.png

Du wählst ja auch - sicher bewusst- eine in vilerlei Hinsicht für diese These ungeeignete Grafik.

 

Was hälst Du stattdessen davon, eine Grafik anzuschauen, wo es tatsächlich um das geht, was Du diskutieren willst, nämlich die Entwicklung des CO2 Ausstoßes? Hier nach Regionen aufgeteilt

 

Kannst Du da auch keinen Knick erkennen?

 

Ich kann die nämlich sehr gut erkennen.

 

image.thumb.png.d34bc4333f1ad79c6cba4cc833ed3b01.png

 

 

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Shonsu
· bearbeitet von Shonsu

Bezüglich der Erderwärmung empfehle hierzu immer mal ein Zoom im zeitlichen Horizont und etwas Gelasenheit. Der Blick in Wikipedia sagt:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit

 

Demnach stellen eisfreie Polkappen erdgeschichtlich den Normalzustand dar und wir befinden uns gerade in einer Eiszeit. Das wir evtl. gerade dabei sind Regionen, die bisher gut zum leben geignet waren schlechter bewohnbar zu machen andere Regionen evtl. besser bewohnbar werden und damit Kriege und "Völkerwanderungen" verursacht werden steht auf einem anderen Blatt. Und das wir Menschen zu hoher CO2 Konzentration schlecht Vertragen auch. 

 

Ein bischen Ironischer Zynismus: Wahrscheinlich will Donald Trump jetzt Grönland haben, und  viel Öl aus Venezuela verbrennen, um den Übergang zur nächsten Warmzeit zu beschleunigen, damit die Eiszeit endlich endet, das grönländische Eis schmilzt und die Farmer aus Amerika, die über Trockenheit jammern nach Grönland (dann Grünland) umsiedeln können ;)

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von Cepha:

Was hälst Du stattdessen davon, eine Grafik anzuschauen, wo es tatsächlich um das geht, was Du diskutieren willst, nämlich die Entwicklung des CO2 Ausstoßes? Hier nach Regionen aufgeteilt

Relevant und jederzeit überprüfbar ist nur die CO2-Konzentration. Wenn die nicht mit den geschätzten globalen Emissionen übereinstimmt, dann kann nur letzteres falsch sein oder irgend wer entfernt das CO2 wieder.

Abgesehen von einen kurzen Corona-Einbruch (der nicht von den Messwerten bestätigt wird) kann ich keinen Knick erkennen. Alles was die EU einspart wird andernorts mehr emittiert. Wir verlagern die CO2-intensive Produktion und importieren die Produkte. 

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CorMaguire
vor 3 Stunden von Shonsu:

Bezüglich der Erderwärmung empfehle hierzu immer mal ein Zoom im zeitlichen Horizont und etwas Gelasenheit. Der Blick in Wikipedia sagt:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit....

Gelassenheit ist immer gut. :thumbsup: Trotzdem empfehle ich

a) einen Blick auf die Zeitskala der Warmzeitgrafik und der Mauna Loa Grafik

b) einen zweiten Blick auf die CO2 ppm Skala der beiden Grafiken.

 

Und dann noch einen Blick auf Temperaturmesswerte z. B. bei --> https://climatereanalyzer.org/clim/t2_daily/?dm_id=world

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Cepha
vor 13 Stunden von reko:

Relevant und jederzeit überprüfbar ist nur die CO2-Konzentration. Wenn die nicht mit den geschätzten globalen Emissionen übereinstimmt, dann kann nur letzteres falsch sein oder irgend wer entfernt das CO2 wieder.

Abgesehen von einen kurzen Corona-Einbruch (der nicht von den Messwerten bestätigt wird) kann ich keinen Knick erkennen. Alles was die EU einspart wird andernorts mehr emittiert. Wir verlagern die CO2-intensive Produktion und importieren die Produkte. 

Nein. Deine Grafik ist schon richtig, aber nun mal schlichtweg ungeeignet, die Veränderungen in der Emission von anthropogenem CO2 in den letzten Jahrzehnten daran erkennen zu können.

 

Ich gehe aber davon aus, dass Du das schon auch weißt und (mal wieder) bewusst in die Irre führen wolltest.

 

Ob das , was die EU einspart DESWEGEN anderswo emittiert wird ist eine ziemlich steile These, die ich für falsch halte. Wenn wir unsere Häuser besser dämmen reißen nicht die Chinesen Dämmstoff von den Wänden weg. Aber das lässt sich aus den Grafiken so oder so nicht ablesen, da muss man mehr ins Detail rein.

 

meine These ist, dass z.B. der CO2 Ausstoß in China und Indien ohne Solar und Windkraft noch weit schneller gestiegen wäre als tatsächlich passiert.

 

 

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Cepha:

Ob das , was die EU einspart DESWEGEN anderswo emittiert wird ist eine ziemlich steile These, die ich für falsch halte. Wenn wir unsere Häuser besser dämmen reißen nicht die Chinesen Dämmstoff von den Wänden weg. ...

Das nicht! Es wird deshalb aber keinen Deut weniger Öl und Gas aus der Erde geholt und verfeuert.

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Cepha
vor 13 Stunden von Shonsu:

Bezüglich der Erderwärmung empfehle hierzu immer mal ein Zoom im zeitlichen Horizont und etwas Gelasenheit. Der Blick in Wikipedia sagt:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit

 

Demnach stellen eisfreie Polkappen erdgeschichtlich den Normalzustand dar und wir befinden uns gerade in einer Eiszeit.

 

Die ist aber schon aufgefallen, dass die Grafik dort bei 310ppm abgeschnitten ist?

 

Homo sapiens schafft gerade in kürzester Zeit eine Atmosphäre, die es im Zeitalter der Säugetiere so noch nicht gab

 

Auf ein neues Perm-Trias-Ereignis hab ich keinen Bock. Dann lieber einen großen Atomkrieg mit allen Kernwaffen dieser Welt. Der wäre für die Ökosysteme deutlich weniger schlimm.

Gerade eben von Schwachzocker:

Das nicht! Es wird deshalb aber keinen Deut weniger Öl und Gas aus der Erde geholt und verfeuert.

Also die deutsche Braun- und Steinkohle verfeuert schon mal keiner.

 

Das Interesse an Ölsanden, Kerogenen, Methanknollen und maritimem Gasschiefer ist ganz erheblich zurück gegangen im Vergleich zu vor 20-30 Jahren

 

Ich bin also sehr überzeugt davon, dass sogar erheblich weniger fossile Brennstoffe aus dem Boden geholt werden als in einer alternativen Welt ohne Solar und Windkraft.

 

Wir werden nicht umhin kommen, einen Großteil davon schlussendlich im Boden zu lassen. Wenn man dorthin will, muss man eine Alternative anbieten können. Solar+Wind sind hier im globalen Maßstab extrem viel attraktiver und realistischer als alles, was es sonst noch gab wie z.B. Fission, Fusion, Wasserkraft, Geothermie, Biomasse oder zurück ins 18. Jahrhundert. Die Elektrifizierung großer Verbraucher über Wärmepumpen und batterieelektrische e-Antriebe ist dabei sehr hilfreich.

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Schwachzocker
vor 17 Minuten von Cepha:

Also die deutsche Braun- und Steinkohle verfeuert schon mal keiner.

Zur Zeit ist das so.

 

vor 17 Minuten von Cepha:

Das Interesse an Ölsanden, Kerogenen, Methanknollen und maritimem Gasschiefer ist ganz erheblich zurück gegangen im Vergleich zu vor 20-30 Jahren

Das wird schon wieder ganz erheblich steigen, wenn es nichts anderes mehr gibt.

 

vor 18 Minuten von Cepha:

Ich bin also sehr überzeugt davon, dass sogar erheblich weniger fossile Brennstoffe aus dem Boden geholt werden als in einer alternativen Welt ohne Solar und Windkraft.

Aber wozu ist das von Bedeutung?

Die Förderung fossiler Brennstoffe steigt. Und die staatlichen Subventionen dafür steigen auch.

 

vor 21 Minuten von Cepha:

Wir werden nicht umhin kommen, einen Großteil davon schlussendlich im Boden zu lassen. Wenn man dorthin will, muss man eine Alternative anbieten können...

Wir wollen aber nicht dorthin. Das sehe ich ja nun einmal. 

Du willst das vielleicht.

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Shonsu
· bearbeitet von Shonsu
Am 15.1.2026 um 05:06 von CorMaguire:

Gelassenheit ist immer gut. :thumbsup: Trotzdem empfehle ich

a) einen Blick auf die Zeitskala der Warmzeitgrafik und der Mauna Loa Grafik

b) einen zweiten Blick auf die CO2 ppm Skala der beiden Grafiken.

 

Und dann noch einen Blick auf Temperaturmesswerte z. B. bei --> https://climatereanalyzer.org/clim/t2_daily/?dm_id=world

 

Es ist eine Frage des zeitlichen Horizonts. 

 

Worauf ich hinaus wollte: 

 Wir befinden uns erdgeschichtlich derzeit in einem Eiszeitalter, das vor 2,4 /3,4 Mio Jahren begonnen hat https://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeitalter

In diesem Zeitalter ist mindestens eine Polarregion vereist. 

Innerhalb des Eiszeitalters gibt es Kaltzeiten und Warmzeiten https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit die mit schwankender Co2 Konzentration einhergeht.

 

Schaut man sich die "Klimageschichte auf Wikipedia an: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte findet man eine interessante Grafik, die die historischen Temperaturen mit dem Durchschnitt von 1960-1990 vergleicht: 

 

image.thumb.png.b593cc98801adabbf5dad3725bde8909.png

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jura_(Geologie)

 

D.h. was wir Menschen mit unserem Co2 Ausstoß derzeit machen, ist das wir uns ggf. rasant in Richtung einer Warmzeit katapultieren mit allen folgen die daraus entstehen:

- Schmelzen der Polkappen, Veränderung des Meeresspiegels, Völkerwanderung, Verteilungskämpfe... 

Diese Temperaturerhöhung sehe ich aber für das überleben der Menschheit eher etwas unkritischer, da der Mensch Anpassungsfähig ist und mit moderner Maschienentechnik quasi überall überleben könnte (Heizung / Kühlung).

 

Wo ich eher bedenken habe ist eher die Co2 Konzentration: 

Historisch hatten wir (je nach Modellrechnung) schon Co2 Konzentrationen von über 2000 ppm): 

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Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosphäre

(In diesem Artikel sind noch andere interessante Grafiken zu Temperaturen und Co2 Konzentrationen)

 

Unser Problem als Menschheit ist eher, dass die Co2 Konzentration ansteigt und wir als Menschen mit hoher Co2 Konzentration nicht  sonderlich kompatibel sind. Gestern habe ich irgendwo gelesen (Quelle finde ich leider nicht mehr), dass die Co2 Konzentration auf über 2000ppm anteigt, wenn wir alle fossilen Brennstoffe verbrennen. 

 

Da ich ein pessimistischer Realist bin, gehe ich aber davon aus, dass die Menschheit es nicht schafft dieses Problem zu umschiffen und wir damit leben müssen. Ggf. sind wir dann eben auch eine der vielen Arten, die auf der Erde gelebt haben, die kurz aufgetaucht ist und dann wieder verschwindet. 

 

 

 

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Schwachzocker
vor 33 Minuten von Shonsu:

Diese Temperaturerhöhung sehe ich aber für das überleben der Menschheit eher etwas unkritischer...

Für andere Lebewesen ist sie aber deutlich kritischer, z.B. Insekten und Pflanzen. Dummerweise lebt der Menschen direkt oder indirekt davon.

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Bolanger

Gibt es eigentlich eine Informationsquelle zu den Kosten verschiedener CO2-Einsparuns- oder Kompensationsmaßnahmen? Sowas wie eine Börse nach dem Motto: "Ich biete die Kompensation von 1 to CO2 an und mächte dafür XY EUR"? Nach meinem derzeitigen Wissen werden wir den CO2-Ausstoß zwar drastisch reduzieren, aber nicht völlig eliminieren können. Für den rest benötigt man also andere Wege zum Ausgleich. Da müsste dann irgendwann mal ein möglichst transparenter Markt entstehen.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 1 Stunde von Shonsu:

Unser Problem als Menschheit ist eher, dass die Co2 Konzentration ansteigt und wir als Menschen mit hoher Co2 Konzentration nicht  sonderlich kompatibel sind.

Dann dürften wir uns nicht in geschlossenen Räumen aufhalten und schon gar nicht in großen Gruppen. Wir dürften auch keine Kohlensäure haltigen Getränke konsumieren. CO2 ist inert und die 0,04% in der Atmosphäre sind abgesehen vom Klimaeinfluss für Menschen nicht schädlicher als die 78% Stickstoff. Menschen emittieren beim Ausatmen Luft mit etwa 4% CO2. Trotzdem soll man bei Hyperventilation diese Luft zurückatmen.

 

@Schwachzocker

Andere Lebewesen kommen mit mehr CO2 und höheren Temperaturen besser zurecht, weil CO2 entweder Nahrung für Pflanzen ist oder Insekten sich schneller evolutionär anpassen können.

 

Das RCP-Szenario 8.5 ist unrealistisch und wird zur Kalibrierung der Klimamodelle und zur Panikmache genutzt.

Inside IPCC: Zwischen Politik, Ideologie und Wahrheitssuche | Grenzen des Wissens

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Cepha
vor 1 Stunde von Shonsu:

 

 

 

D.h. was wir Menschen mit unserem Co2 Ausstoß derzeit machen, ist das wir uns ggf. rasant in Richtung einer Warmzeit katapultieren mit allen folgen die daraus entstehen:

- Schmelzen der Polkappen, Veränderung des Meeresspiegels, Völkerwanderung, Verteilungskämpfe... 

Diese Temperaturerhöhung sehe ich aber für das überleben der Menschheit eher etwas unkritischer, da der Mensch Anpassungsfähig ist und mit moderner Maschienentechnik quasi überall überleben könnte (Heizung / Kühlung).

 

Klar. In einer +10K Erde mit massiven Anstieg des Meeresspiegels und extremem Artensterben und Schwefelwasserstoff in der Luft lebt es sich immer noch wesentlich einfacher als auf dem Mars oder Mond.

 

Ob der  "es ist unerträglich, bei 19°C zu wohnen und zwei Ladestopps bei meiner jährlichen Urlaubsfahrt machen zu müssen ist mir ja wohl unzumutbar" es dann geil findet, auf 3m² Wohnfläche unter einer Kuppel zu leben und Algensuppe zu löffeln bezweifle ich. Da würde ich ja lieber auf den Dieselmotor im SUV und die Ölheizung verzichten und hätte unseren Planeten dafür so, dass da Säugetiere nicht vor Hitzschlag tot umfallen.

 

Neu Delhi z.B. ist schon jetzt nicht mehr weit davon entfernt, wegen Hitze temporär für Homo sapiens ohne Klimaanlagen unbewohnbar zu werden. Heute sind wir aber erst in einer +1,5K Welt. Eine +3K Zukunft ist heute nur noch für krasse Optimisten, +2K eine reine Märchenerzählung.

 

https://www.dw.com/de/indien-lebensbedrohliche-rekordhitze-in-delhi/a-69234383

 

vor 1 Stunde von Shonsu:

Wo ich eher bedenken habe ist eher die Co2 Konzentration: 

Historisch hatten wir (je nach Modellrechnung) schon Co2 Konzentrationen von über 2000 ppm): 

image.png.0a1924e126be19d6c3ab8b8587ab4b48.png

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosphäre

(In diesem Artikel sind noch andere interessante Grafiken zu Temperaturen und Co2 Konzentrationen)

 

Unser Problem als Menschheit ist eher, dass die Co2 Konzentration ansteigt und wir als Menschen mit hoher Co2 Konzentration nicht  sonderlich kompatibel sind. Gestern habe ich irgendwo gelesen (Quelle finde ich leider nicht mehr), dass die Co2 Konzentration auf über 2000ppm anteigt, wenn wir alle fossilen Brennstoffe verbrennen. 

 

Wenn man eh unter der Kuppel leben muss, kann man auch die Luft entsprechen aufbereiten. Ins Frei geht's dann halt mit Atemmaske. 

 

Die 2000ppm werden halt die Weltmeere versauern.

 

Muss man schauen, wohin das führen würde.

 

An der Perm Trias Grenze sind die Weltmeere halt gekippt, wurden sauerstofffrei und gasten Schwefelwasserstoff aus. Das war das größte Artenstreben auf den Planeten ever.  Da war der Dinosaurierkiller eher Kleinkram dagegen.

Das Perm-Trias Ereignis wurde wahrscheinlich vom CO2 Ausstoß der Supervulkane des sibirischen Trapp getriggert. Was die an CO2 in die Atmosphäre geblasen hatte bekommen wir  als Homo sapiens möglicherweise im Laufe von rund 200 Jahren hin, wenn wir uns etwas anstrengen. Die ersten 100 Jahre haben wir schon erfolgreich geschafft.

 

MfG

vor 42 Minuten von reko:

Dann dürften wir uns nicht in geschlossenen Räumen aufhalten und schon gar nicht in großen Gruppen. Wir dürften auch keine Kohlensäure haltigen Getränke konsumieren. CO2 ist inert und die 0,04% in der Athmosphäre sind abgesehen vom Klimaeinfluss für Menschen nicht schädlicher als die 78% Stickstoff.

 

8-10% CO2 sind in kurzer Zeit tödlich. 2000ppm verschlechtern bereits ganz enorm Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit.

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