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Bonny

Diskussion zum Klimawandel

Empfohlene Beiträge

Bobbycar192
· bearbeitet von Bobbycar192

Weil Schuster stets die schlechtesten Schuhe haben?

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1+1=10

Naja, der Punkt ist doch, dass es nicht darum geht völlig perfekt zu leben, sondern darum, dass Handlung und Haltung zusammenpassen und man die richtigen Schlüsse zieht. 

Und hier ist meiner Auffassung oft zu beobachten, dass sehr viele laut moralisieren und andere belehren, selbst aber keinerlei Veränderung zeigen - also ein reines Fordern ohne Opferbereitschaft. 

 

Ich gehe davon aus, dass das die eigentliche Kritik von BWL ist?

 

Kompletter Verzicht auf Leben ist sicherlich keine Voraussetzung, um über Klimaprobleme zu sprechen.

Man sollte aber Verantwortung übernehmen und zeigen, dass man selbst in die richtige Richtung geht.

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CorMaguire
vor 18 Minuten von 1+1=10:

Naja, der Punkt ist doch, dass es nicht darum geht völlig perfekt zu leben, sondern darum, dass Handlung und Haltung zusammenpassen und man die richtigen Schlüsse zieht. 

Und hier ist meiner Auffassung oft zu beobachten, dass sehr viele laut moralisieren und andere belehren, selbst aber keinerlei Veränderung zeigen - also ein reines Fordern ohne Opferbereitschaft. 

 

Ich gehe davon aus, dass das die eigentliche Kritik von BWL ist?...

 

vor 18 Stunden von BWL0815:

.. deswegen wage ich mich so weit aus dem Fenster zu lehnen um zu sagen, dass 99% der Leute hier die den "Klimawandel" beklagen verlogene Heuchler sind, weil sie selbst einen überproportionalen Co2 Ausstoß im Verhältnis zu einem Geringverdiener haben, ....

Das ist die These ... Belege Fehlanzeige .. wenn Du welche für Deine These hast ... gerne einstellen.

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1+1=10
vor 10 Minuten von CorMaguire:

Das ist die These ... Belege Fehlanzeige .. wenn Du welche für Deine These hast ... gerne einstellen.

Ergänzung durch mit fett markiert:

Zitat

.. deswegen wage ich mich so weit aus dem Fenster zu lehnen um zu sagen, dass 99% sehr viele der Leute hier die den "Klimawandel" beklagen verlogene Heuchler sind, weil sie selbst einen überproportionalen Co2 Ausstoß im Verhältnis zu einem Geringverdiener haben und auch weiterhin haben werden, ....

So könnte ich der Kernthese schon zustimmen, wobei der Vergleich zum hypothetischen Geringverdiener natürlich weder objektiv noch sinnvoll ist.

Wie bereits geschrieben ist das Problem mit der CO2-Ausstoß per se, sondern das Delta zwischen Ausstoß und Kompensation. Wo genau der nachhaltige Austoß/Kopf langfristig liegt ist (mir zumindest) unklar.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 18 Minuten von 1+1=10:

Ergänzung durch mit fett markiert:

So könnte ich der Kernthese schon zustimmen, wobei der Vergleich zum hypothetischen Geringverdiener natürlich weder objektiv noch sinnvoll ist.

Wie bereits geschrieben ist das Problem mit der CO2-Ausstoß per se, sondern das Delta zwischen Ausstoß und Kompensation. Wo genau der nachhaltige Austoß/Kopf langfristig liegt ist (mir zumindest) unklar.

Foristen

Zitat

die den "Klimawandel" beklagen

werden als

Zitat

verlogene Heuchler

abgekanzelt, ob jetzt 99% oder "sehr viele". Da sollte man doch wenigstens ein paar Beispiele haben, oder?

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1+1=10
vor 2 Minuten von CorMaguire:

Foristen werden als "verlogene Heuchler" abgekanzelt, ob jetzt 99% oder "sehr viele". Da sollte man doch wenigstens ein paar Beispiele haben, oder?

Kann nur für mich sprechen: Meine Einschätzung basiert auf Beobachtungen im eigenen Umfeld.

Das ist natürlich keine wissenschaftliche Stichprobe, aber Überschneidungen mit der hier vertretenen Klientel sind schon da, so dass ich den Eindruck für übertragbar halte.

Ich will hier niemanden persönlich angreifen, sondern nur ein strukturelles Problem beschreiben.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 2 Minuten von 1+1=10:

...sondern nur ein strukturelles Problem beschreiben.

Für das Du keinen Beleg zeigen kannst.

 

Nachtrag:

Oder anders gesagt: Stammtisch-Gewäsch.

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1+1=10
vor 3 Minuten von CorMaguire:

Für das Du keinen Beleg zeigen kannst.

Für persönliche Eindrücke gibt es naturgemäß keine Belege im wissenschaftlichen Sinn. Sie bleiben trotzdem gültige Beiträge zu einer Diskussion.

Eine Diskussion lebt nicht nur von wissenschaftlichen Quellen, sondern auch von persönlichen Beobachtungen.

 

Nur auf Messbares zu bestehen ist eine unvollständige Sicht auf Wirklichkeit.

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CorMaguire
vor 2 Minuten von 1+1=10:

... Eine Diskussion lebt nicht nur von wissenschaftlichen Quellen, sondern auch von persönlichen Beobachtungen. ...

Na wenn Du persönlich beobachtet hast, kannst Du Deine Beobachtungen doch aufführen.

 

Würde man vermutlich Empirie nennen.

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reko
· bearbeitet von reko

Klima ist ein Geschäft

 

Axel_Bojanowski:

"Deutschland ist ja das beste Beispiel dafür, dass man die teuerste Varianten immer wählt, um CO2 zu sparen"

"die Aufforstung nützt letztlich eben externen Kräften und deswegen gibt es da sozusagen keine wirkliche starke Lobby dafür"

 "die Fossil Lobby hat sehr unfair gespielt in den 90er Jahren, hatte recht viel Geld, aber es ist eben so, dass jetzt in den 2010er Jahren die erneuerbare Lobby aufkam und die haben noch mehr Geld - erstaunlicherweise"

Axel Bojanowski: Erneuerbare Lobby, Kernenergie, Energiewende | Eduard Heindl Energiegespräch #106

 

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Anja Terchova
Am 21.1.2026 um 11:28 von BWL0815:

gleichzeitig wird die Co2 Bepreisung Ärmere überproportional härter treffen, auch wenn sie weniger Co2 ausstoßen

Das sehe ich leider genauso.
 

Am 21.1.2026 um 11:28 von BWL0815:

Worum es mir geht, in der Tendenz werden Wohlhabendere vermutlich tatsächlich mehr Co2 ausstoßen als Arme

Ich glaub darauf kommt es oft garnicht an, der grösste Anteil des CO2 Ausstosses entsteht oft nicht durch Luxus, sondern durch äussere Umstände.

Wenn man sich im Jahr ein, zwei Interkontinentalreisen und im Supermarkt öfters mal ein bisschen Flugobst gönnt, dann hat das auf das persönliche CO2 Fussabdruck gakeinen so grossen Impact

wie

Wenn jemand jeden Arbeitstag mit dem Auto (weil der ÖPNV nicht zumutbar ist) ca. 40km einfache Strecke also 80km pro Arbeitstag pendeln muss, und irgendwo in der Alpenregion wohn so es im Winter oft unter -15°C kalt aber im Sommer oft über 35°C heiss wird

Aber das ist eben ein Faktor den man kaum beeinflussen kann.

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Bolanger

Diverse Rechner zum CO2-Ausstoß bemessen den Fernreisen aber einen signifikanten Beitrag bei, gerade zwei Stück davon vgl. Zum Arbeitsweg von 40 km. 

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HalloAktie
vor 8 Stunden von Anja Terchova:

Ich glaub darauf kommt es oft garnicht an, 
[...]
Wenn man sich im Jahr ein, zwei Interkontinentalreisen und im Supermarkt öfters mal ein bisschen Flugobst gönnt
[...] [vs.]
Wenn jemand jeden Arbeitstag mit dem Auto (weil der ÖPNV nicht zumutbar ist) ca. 40km einfache Strecke also 80km pro Arbeitstag pendeln muss.

Das muss man nicht glauben, das kann man für den Betrieb der Verkehrsmittel näherungsweise ausrechnen. Bei 250 Arbeitstagen und 80 Km erzeugt das Durchschnittsauto pro Jahr 2,6 Tonnen CO2/Jahr. Hin- und Rückflug Fernziel liegen bei zusammen mindestens 2 Tonnen pro Urlaub/Person. Da wird die Bilanz selbst mit Herstellung/Lebensdauer/Wartung/Ersatzteilen nicht umgekehrt sein. 

 

Also da haben die Leute schon eine Verantwortung. 

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BWL0815

Wohnen und teilweise Essgewohnheiten spielen auch eine Rolle, wobei der Wohlhabende eher regieren kann, als der weniger Wohlhabende, der Hausbesitzer kann Wärmepumpe und PV anschaffen, ein E-Auto, Home-Office ist eher auch ein Goodie für Besserverdiener, jedenfalls in der Tendenz, der Lagerist kann jedenfalls kein Home-Office machen und auch nicht mit dem Bus zur Nachtschicht fahren. Weite Pendelstrecken dürften auch eher bei Geringverdienern anfallen, oder lässt sich das so pauschal nicht sagen?

 

Worauf ich hinaus will, Wohlhabende mögen mehr Co2 ausstoßen (ein Automatismus ist das zwar nicht, aber in der Masse wird es wohl so sein), aber sie können einfacher auf eine Co2 Bepreisung reagieren, deswegen wird eine Co2 Bepreiserung immer zuerst die weniger Wohlhabenden treffen. Einem Gutverdiener tun 2€ Liter Benzin auch weniger mehr als einem Geringverdiener, selbst wenn er mehr fährt und ein größeres Auto hat, aber gerade ältere Autos sind in Relation Spritschlucker, nicht der neue Mercedes, Firmenwagenfahrern müssen ihr Benzin oft nicht mal selbst zahlen.

 

Ob es einen Klimawandel gibt oder nicht ist realpolitisch im Grunde egal, denn man muss die (un)nötigen Maßnahmen auch politisch durchsetzen können. Ist auch interessant welchen familiären Background bekannte Klima-Aktivisten haben und wer teilweise die Geldgeber sind, die Mittelschicht und die Armen sind es nicht, die diesen Protest orchestrieren.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 39 Minuten von BWL0815:

...Worauf ich hinaus will, Wohlhabende mögen mehr Co2 ausstoßen (ein Automatismus ist das zwar nicht, aber in der Masse wird es wohl so sein), aber sie können einfacher auf eine Co2 Bepreisung reagieren, deswegen wird eine Co2 Bepreiserung immer zuerst die weniger Wohlhabenden treffen. ...

 

...Ist auch interessant welchen familiären Background bekannte Klima-Aktivisten haben und wer teilweise die Geldgeber sind, die Mittelschicht und die Armen sind es nicht, die diesen Protest orchestrieren.

Man könnte ein "CO2-Existenzminimum" einführen, welches vom CO2-Preis freigestellt ist oder entsprechende Gutschriften verteilen.

 

Einerseits könnte es sein, dass es in der Oberschicht/Elite doch noch Verständige gibt und diese nicht nur bei den Armen und in der Mittelschicht zu finden sind.

Andererseits fällt es natürlich leichter sich für etwas zu engagieren, wenn die Erwirtschaftung des Lebensunterhalts nicht im Vordergrund steht. :)

 

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Bobbycar192
vor 6 Minuten von CorMaguire:

entsprechende Gutschriften verteilen

Gab mal ne Idee, für die bereits Geld eingenommen wurde: Klimageld.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von BWL0815:

die Mittelschicht und die Armen sind es nicht, die diesen Protest orchestrieren.

Das spricht Axel_Bojanowski im obigen Interview an. Hinter der Klimabewegung stecken große reiche Geldgeber die damit auch einen Eigennutzen verbinden.

@15:31 "Es gibt keine Verschwörung, es gibt ein klares Ziel. Man möchte die globale Erwärmung bremsen, man möchte selber Geschäfte machen. Und das ist eben auch etwas, was vielleicht nicht oft angesprochen wird. Man möchte eben auch globale Netzwerke spinnen. Also das ist eben was Politikwissenschaftler kritisieren.".

@49:33 "deswegen ist auch kein Wunder, dass die Umweltbewegung wesentlich von der alten Elite gegründet wurde, also von Adligen, von großindustriellen, von schwerreichen, die eben aus der alten Elite kamen und eben über das Vehikel der Umweltpolitik eben sozusagen den prosperierenden Kapitalismus sozusagen bekämpfen konnte. .. dass da eigentlich ein gesellschaftlicher Statuskampf dahinter steckt, ist eigentlich offensichtlich. .. das ist genau das Milieu, was auch schon von Anfang an die Trägerbewegung der Umweltbewegung in 70er Jahren war, nämlich das sehr gehobene Bürgertum, das sich keine Sorgen machen musste, um ihr finanzielles Fortkommen."

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CorMaguire
vor 10 Minuten von reko:

.. Hinter der Klimabewegung stecken große reiche Geldgeber die damit auch einen Eigennutzen verbinden.....

Früher oder später stecken die hinter jeder Bewegung :lol:

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815
50 minutes ago, reko said:

Das spricht Axel_Bojanowski im obigen Interview an. Hinter der Klimabewegung stecken große reiche Geldgeber die damit auch einen Eigennutzen verbinden.

@15:31 "Es gibt keine Verschwörung, es gibt ein klares Ziel. Man möchte die globale Erwärmung bremsen, man möchte selber Geschäfte machen. Und das ist eben auch etwas, was vielleicht nicht oft angesprochen wird. Man möchte eben auch globale Netzwerke spinnen. Also das ist eben was Politikwissenschaftler kritisieren.".

@49:33 "deswegen ist auch kein Wunder, dass die Umweltbewegung wesentlich von der alten Elite gegründet wurde, also von Adligen, von großindustriellen, von schwerreichen, die eben aus der alten Elite kamen und eben über das Vehikel der Umweltpolitik eben sozusagen den prosperierenden Kapitalismus sozusagen bekämpfen konnte. .. dass da eigentlich ein gesellschaftlicher Statuskampf dahinter steckt, ist eigentlich offensichtlich. .. das ist genau das Milieu, was auch schon von Anfang an die Trägerbewegung der Umweltbewegung in 70er Jahren war, nämlich das sehr gehobene Bürgertum, das sich keine Sorgen machen musste, um ihr finanzielles Fortkommen."

 

Einiges Geld kommt auch von amerikanischen Öl-Erben, wohl um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, teilweise auch vom Kennedy Clan, kann man sich nicht ausdenken.

 

https://www.20min.ch/story/stoeraktionen-diese-superreichen-finanzieren-die-klimaproteste-103157538

 

Käme Thunberg aus einem Gelsenkirchener Plattenbau, hätte sie auch nie diese Aufmerksamkeit erfahren. Eigentlich alle bekannten Gesichter der Klima-Bewegung kommen aus elitären Verhältnissen.

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reko
vor 1 Minute von BWL0815:

Einiges Geld kommt auch von amerikanischen Öl-Erben, wohl um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen

Es ist nicht das schlechte Gewissen sondern der Wunsch den eigenen Status zu erhalten. Sie müssen dafür sorgen, dass keine neuen Aufsteiger hochkommen.

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815
5 minutes ago, reko said:

Es ist nicht das schlechte Gewissen sondern der Wunsch den eigenen Status zu erhalten. Sie müssen dafür sorgen, dass keine neuen Aufsteiger hochkommen.

 

Halte ich für weit her geholt, vll. ist es weder das eine noch das andere. Diese Leute sind ja so reich, dass sie selbst nicht mehr vom Ölgeschäft leben müssen. Neue Aufsteiger wie Bill Gates, Bezos, Zuckerberg oder Musk sind ja in ganz anderen Branchen unterwegs und nehmen sich gegenseitig ja nicht die Butter vom Brot, außerdem haben sie in erster Linie in Europa Unfrieden gestiftet, eher liegt da der Hase im Pfeffer.

 

Hier leider ein Bezahlartikel, aber die SZ dürfte unverdächtig sein, die Namen werden bestätigt:

 

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutschland-klimaaktivisten-geldgeber-usa-rockefeller-kennedy-1.5726636?reduced=true

 

Al Gore hatte sich eine Insel gekauft, wer kauft sich eine Insel wenn er denkt der Meerespiegel steigt im biblischem Ausmaß.

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reko

@BWL0815

Sie bräuchten ja nur das schlechte Gewissen bereitende Geld ohne Vorbedingung an die Gesellschaft zurückgeben. Sie investieren aber nur einen kleinen Teil ihres Vermögens um ihre Ziele zu verfolgen.

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BWL0815
· bearbeitet von BWL0815

Es hat für mich vor allem ein Geschmäckle, dass sie diese Proteste in Europa und nicht bei sich zu Hause forciert haben, aber wir können nicht in die Köpfe dieser Leute schauen. Menschlich wäre es nachvollziehbar, dass diese Leute eine Art Ablasshandel tun wollen, ohne aber ihr Leben zu ändern, diese Praxis hat ja eine lange Geschichte. Wobei sie für das Geld auch Krankenhäuser und Suppenküchen hätten bauen können.

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PapaPecunia
vor 4 Stunden von CorMaguire:

Man könnte ein "CO2-Existenzminimum" einführen, welches vom CO2-Preis freigestellt ist oder entsprechende Gutschriften verteilen.

Geht es darum den Co2-Ausstoß zu senken oder um eine (wie auch immer definierte) soziale Gerechtigkeit?

Es ist natürlich unpopulär, aber die Mallorca-Wochenendtrips und die täglichen Shein-Käufe der Supermarktkassiererin sind halt in Sachen Umweltzerstörung gerade nicht irrelevant. 

Ebenso Lebensmittelverschwendung in Form von überschüssigen Kalorien, die dann auf dem Müll oder noch schlimmer auf den Hüften landen.

Es ist einfach sich über die Yachten eines Mark Zuckerberg zu echauffieren (und ich tue das auch), aber dieser hat sich nicht an die Macht geputscht sondern sein Vermögen durch das Konsumverhalten eben jener Supermarktkassiererin erhalten.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 20 Minuten von PapaPecunia:

Es ist einfach sich über die Yachten eines Mark Zuckerberg zu echauffieren

Das hat wenig mit Klimawandel zu tun - das ist der Verteilungskampf. Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder der Staat / die Gesellschaft scheibt vor was und wieviel konsumiert werden darf (Kommunismus) oder man bepreist CO2 und überläßt die Entscheidung jeden Einzelnen (Kapitalismus). Mischformen davon sind die schlechteste Wahl. Leider machen wir genau das. Wenn es durch die CO2-Vermeidung soziale Probleme gibt dann muß man die separat über Sozialhilfe/Bürgergeld lösen (soziale Marktwirtschaft). Ohne solch ein System kommen wir sowieso nicht aus.

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