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Bonny

Diskussion zum Klimawandel

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reko
Posted · Edited by reko

Birnbaum und EON sind Profiteure der Energiewende. EON ist der größte Betreiber von Energienetzen in Europa.

Jährlich investiert EON 8 Mrd € in den Netzausbau. Das geschied  weit überwiegend durch eine Nettokreditaufnahme.

EON zahlt 3,2 % und 4,0 %. Kreditzins und bekommt für Investitionen seit 2024 7,09 % Eigenkapitalrendite und alle Kosten vergütet.

Interview 2026/03/08: Klartext vom Eon-Chef über Fehler der Energiewende, Energie für KI-Boom und deutschen Reformbedarf

 

2025/08 E.ON mit mehr Gewinn – Chef fordert bessere Netzrenditen

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mmusterm
Posted

@reko: Interessantes Interview des (mir) sympathisch erscheinenden und bodenständigen CEOs Birnbaum.

 

Eines ist sicher bei den massiven Investionen in den Netzausbau: Die Abschreibungen, Fremdkapitalzinsen sowie EON-Kosten + Eigenkapitalrendite zahlt die Masse der Stromverbraucher. Deshalb sei es Birnbaum wichtig, dass die "Deutschen wohlhabend" bleiben ;-)

 

Ich bin seit heute investiert.

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reko
Posted · Edited by reko

Nichts neues aber eine gute Zusammenfassung. Gesprächsrunde zum Thema Energiewende.

Video 2026/04/03 :Die technischen Tücken der Energiewende | Prof. Dr. Heindl, Prof. Dr. Brasseur und Prof. Dr. Züttel

Einige Auszüge:

@4:04 "Warum ist eigentlich die erneuerbare Energie so teuer, wenn weder Sonne noch Wind eine Rechnung schicken? .. Weil wir Systemkosten immer heranziehen müssen und nicht die Herstellkosten".

@12:18 "Strom hat keine Energie, sondern Strom transportiert Energie von A nach B. .. Strom ist nicht wahnsinnig gut geeignet, um große Energiemengen zu transportieren".

@15:05 "Batterien, die sind ausgezeichnete, effiziente Kurzzeitspeicher, die braucht es um zu glätten und dann braucht es natürlich auch die die saisonalen Speicher, um die Energie vom Sommer in den Winter zu verschieben. Erneuerbare Energie ist ja sehr günstig, wenn wir sie genau dann verwenden, wenn sie anfällt und dort, wo sie anfällt."

@16:12 "wenn ich z.B. mit Photovoltaik eine Klimaanlage betreibe, dann ist das eine sehr günstige Art, die Klimaanlage mit Elektrizität zu versorgen, weil sie hauptsächlich dann laufen muss, wenn auch die Sonne auf die Fotovoltaik scheint. Wenn ich hingegen im Winter .. Energie brauche, dann ist das eine teure Art der Bereitstellung der erneuerbaren Energie. .. wir könnten weltweit 75% unseres Elektrizitätsbedarfes, wenn wir elektrifizieren, durch Photovoltaik und Batterien decken, die restlichen 25% das ist die große Herausforderung".

@19:55 "weil der Transport von Molekülen halt wesentlich effizienter erfolgt, auch von den Investitionsaufwendungen her, als wenn ich es mit Strom mach. ..  zum Transport großer Energiemengen ist Strom ungeeignet .. Da ist man stolz, wenn man 3, 4, 5 GWatt übertragen kann .. wir reden da wirklich über Grössenordnungen mehr".

@25:36 "Die Energiedichte dieser grünen Energie ist lausig. Das heißt, ich brauche unwahrscheinlich viel Fläche. Wenn man in der Nord oder Ostsee, Offshore ist meistens wesentlich mehr Wind, wenn ich da 100 Quadratkilometer zur Verfügung stelle, kriege ich ungefähr 1 GWatt Leistung raus. .. da muss ich bei einen LNG-Tanker dann ein dreiviertel Jahr warten bis der voll ist und bei Benzin und Diesel eineinhalb Jahre".

@38:46 "wenn man mit den großen Anhängern der Energiewende redet, dann sagen die, das Tolle ist ja, wir können jetzt in jeden Haushalt oder zumindest in jedem Dorf unseren Strom und seine Energie selbst erzeugen und müssen sie überhaupt nicht transportieren .. durchaus ein schönes Hobby. Aber wenn man sich einmal ausrechnet, was man wirklich braucht in der und wir reden jetzt von der industrialisierten wohlhabenden Welt, dann ist das unmöglich, dass wir uns da alle einfach selber versorgen, sondern es braucht große zentrale Kraftwerke. .. so eine Infrastruktur muss global aufgebaut werden und wird auch global aufgebaut, nur hier bei uns nicht, weil bei uns, also bei uns, ich rede jetzt von ganz Europa, man immer noch nicht verstanden hat, wie wichtig das ist, diese zentralene Einheiten aufzubauen"

 

Leider stimmt der Satz mit 75% Solarstrom nur im Mittel, so dass wir trotzdem nahezu 100% Backupkapazität brauchen. D.h. mindestens 100% der bisherigen Investitionskosten zusätzlich. Mindestens, weil das Backup CO2-frei sein sollte.

 

Lt. Brasseur hat der Netzbetreiber Tokio Gas seit 15 Jahren Brennstoffstellen in Haushalten installiert die er auch zur Netzstabilisierung benutzt.

Zitat

AI Overview

Ja, diese Aussage stimmt mit den Ausführungen von Prof. Georg Brasseur (TU Graz) überein, der die japanische Strategie als Vorbild für die Energiewende nennt.

  • Ene-Farm Projekt: Der japanische Netzbetreiber Tokyo Gas installiert seit Jahren (verstärkt seit ca. 2009/2010, also seit über 15 Jahren) hocheffiziente Brennstoffzellen ("Ene-Farm"-Systeme) in Privathaushalten.
  • Netzstabilisierung: Diese Brennstoffzellen erzeugen Strom und Wärme direkt im Haushalt. Die vernetzten Brennstoffzellen können zur Entlastung der Strom-Verteilernetze beitragen (Netzstabilisierung) und fungieren zudem als Notstromversorgung.
  • Technologie: Die Systeme wandeln Erdgas in Wasserstoff um, um Strom und Warmwasser zu erzeugen, was den Energieverbrauch der Haushalte signifikant senkt.
  • Skalierung: Tokyo Gas ist ein Vorreiter bei der Ene-Farm-Technologie und hat einen Großteil der bisher zehntausenden installierten Einheiten in Japan vertrieben. 

 

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reko
Posted · Edited by reko

"In der neuen Version der Zukunftsszenarien der Klimaforschung kommt das Extremszenario SSP5-8.5 nicht mehr vor. Die Autoren der entscheidenden Publikation geben zu, dass das Extremszenario nun nicht mehr plausibel erscheint. Das alte Extremszenario war die Grundlage der Horrormeldungen der Klimabewegung."

Video 2026/05/03: Klimaforschung gibt zu, übertrieben zu haben? | Grenzen des Wissens

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CorMaguire
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vor 4 Minuten von reko:

"In der neuen Version der Zukunftsszenarien der Klimaforschung kommt das Extremszenario SSP5-8.5 nicht mehr vor. Die Autoren der entscheidenden Publikation geben zu, dass das Extremszenario nun nicht mehr plausibel erscheint. Das alte Extremszenario war die Grundlage der Horrormeldungen der Klimabewegung."

Video 2026/05/03: Klimaforschung gibt zu, übertrieben zu haben? | Grenzen des Wissens...

YT-Fragen sind üblicheweise mit "Nein" zu beantworten :lol:

Ganteför halt :)

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reko
Posted · Edited by reko

Explizit zugeben wird das niemand. Der Fakt, dass es das Szenario SSP5-8.5 nun nicht mehr gibt spricht aber für sich. Und das liegt nicht an unseren marginalen, global nicht sichtbaren Erfolgen. Ganteför hat schon früher gesagt, dass dieses Szenario nur zum kalibrieren der Modelle gedacht waren. In den Medien wurde aber überwiegend dieses Extrenszenario veröffentlicht.

 

Die wissenschaftliche Publikation dazu: 

The Scenario Model Intercomparison Project for CMIP7 (ScenarioMIP-CMIP7), GMD, 19, 2627–2656, 2026 .. This paper describes the scenario framework for ScenarioMIP as part of CMIP7. The design process has involved various rounds of interaction with the research community and user groups at large.

 

Dort steht: die Bandbreite wird kleiner sein als bisher angenommen. 

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Maikel
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vor 7 Stunden von reko:

"In der neuen Version der Zukunftsszenarien der Klimaforschung kommt das Extremszenario SSP5-8.5 nicht mehr vor. Die Autoren der entscheidenden Publikation geben zu, dass das Extremszenario nun nicht mehr plausibel erscheint. Das alte Extremszenario war die Grundlage der Horrormeldungen der Klimabewegung."

Video 2026/05/03: Klimaforschung gibt zu, übertrieben zu haben? | Grenzen des Wissens

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Wenn die das schon zugeben, ist wohl die Frage berechtigt, was in der Klimaforschung noch alles "frei erfunden" ist

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magicw
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vor einer Stunde von Maikel:

Wenn die das schon zugeben, ist wohl die Frage berechtigt, was in der Klimaforschung noch alles "frei erfunden" ist

"frei erfunden" vielleicht nicht aber offenbar wird der Klima-Alarmismus nicht mehr ohne weiteres von jedem IPCC-Wissenschaftler mitgetragen: 
 

https://x.com/anika_climate/status/2050144535510954454

Zitat

Forty-six scientists tied to the IPCC have stepped away or spoken out because their evidence-based views clashed with the official alarmist script. They weren’t “listened to.” Their data didn’t fit the doom-and-gloom story pushed in the Summaries for Policymakers. Don’t trust me, read their own words here!

 

 

 

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CorMaguire
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Mal als "Gegenpol" zu Ganteför: "Kriminal-Biologe Dr. Mark Benecke stellt bei Dekarldent und naitan (Twitch / Discord) die neuesten weltweiten Messungen zu Wärme, Dürre, Kohlenstoff-Dioxid und einer interessanten Veröffentlichung aus der Vergangenheit vor."

--> 

 

Wichtig: Man sollte nicht nur an "Klima-Alarmismus" sondern auch an "Artensterben-Alarmismus" und "Böden-Alarmismus" denken. 

 

Wie siehts aus:

image.thumb.png.ac3382821fad09000ce5279f41e869e3.png

--> https://showyourstripes.info/c/europe/germany/all

image.thumb.png.f7f02c050c736e53fb05bdd76147ba5a.png

--> https://climatereanalyzer.org/clim/t2_daily/?dm_id=nh

 

Afaik kommen jetzt wieder El Niño Jahre.

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reko
Posted · Edited by reko
vor 45 Minuten von CorMaguire:

"Kriminal-Biologe Dr. Mark Benecke 

"Gewinnmaximierung führt zu den ganzen Problemen die wir haben"

 

Mark_Benecke .. Spezialist für forensische Entomologie, Autor, Kolumnist, Politiker (Die PARTEI) und Schauspieler.

Negativ fällt mir auf, dass er im Gegensatz zu Ganteför weder fachliche Kompetenz beim Thema Klimawandel hat noch seine Thesen mit Quellen belegt. Seine Argumentation ist manipulativ und nicht wissenschaftlich.

 

Auch Insekten und Würmer sind wichtig, das ist keine Frage. Der Flächen- und Ressourcenverbrauch durch Solar und Windenergie ist da auch keine Hilfe.

 

Berneckes These die Landwirtschaft ist an allem Schuld und verursacht auch die Erderwärmung verwechselt Ursache und Wirkung. Eine industrielle Landwirtschaft ist Voraussetzung um 8 Milliarden Menschen am Leben zu halten. Seine Lösung "die Landwirtschaft ist die Stellschraube" würde sogar funktionieren, würde aber zu sehr viel mehr Hungertoten führen als Klimatote zu erwarten sind. Um Insekten und Würmer würde ich mir keine Sorgen machen. Die werden die Menschheit überleben.

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CorMaguire
Posted · Edited by CorMaguire
vor 18 Minuten von reko:

...  im Gegensatz zu Ganteför weder fachliche Kompetenz beim Thema Klimawandel ...

Afaik hat Ganteför weder zum Klimawandel geforscht noch wissenschaftlich publiziert .... habe ich was übersehen?

 

vor 18 Minuten von reko:

...   noch seine Thesen mit Quellen belegt. Seine Argumentation ist manipulativ und nicht wissenschaftlich....

Im wesentlichen stellt er (Benecke) Messdaten, Beobachtungen und seine Schlüsse vor ... ich würde mal sagen sehr enthusiastisch :)

Quellen gibts doch jede Menge?

 

Und nein seine YT-Videos aus der Reihe "Time is up" sind keine wissenschaftlichen Gutachten. 

 

Ganteförs YT-Videos auch nicht :)

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reko
Posted · Edited by reko

Ganteför hat Physik studiert und zu Klimawandel relevanten Themen an der Universität Konstanz Vorlesungen abgehalten. Ich schätze an ihn, dass er alle Aussagen mit Quellen nachvollziehbar macht. Im wesentlichen stützt er sich auf den wissenschaftlichen Teil der IPCC Reports. Auch der IPCC forscht nicht selbst, sondern fasst zehntausende bereits veröffentlichte Fachstudien nach wissenschaftlichen Standards neutral zusammen.

Die "Summary for Policymakers" muss man dabei allerdings ausnehmen. Die versuchen Politiker und die Öffentlichkeit zielgerichtet zu beeinflussen. Auch die sollten sich auf den IPCC-Teil-Report "The Physical Science Basis" (Arbeitsgruppe I) halten.

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dev
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Letztens in Radio1 wurde darüber berichtet, das Wälder kühlen und sogar für Regen in der Region sorgen.
Eventuell sind die stark wachsenden versiegelten Flächen der stark gewachsenen Weltbevölkerung eine weitere Ursache.

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reko
Posted · Edited by reko
vor 23 Minuten von dev:

Letztens in Radio1 wurde darüber berichtet, das Wälder kühlen und sogar für Regen in der Region sorgen.
Eventuell sind die stark wachsenden versiegelten Flächen der stark gewachsenen Weltbevölkerung eine weitere Ursache.

Mit Sicherheit. Wälder sind auch eine CO2-Senke. 

 

Allerdings Wasserdampf ist ein weit stärkeres Klimagas als CO2 und die Verdunstungskälte verändert die Energiebilanz nur lokal. Die im Wasserdampf gespeicherte Energie, wird beim Regnen wieder freigesetzt und ist längerfristig und global vernachlässigbar. Insgesamt ist nur die Radioaktivität im Erdkern, die Sonneneinstrahlung und Abstrahlung der Erde relevant.

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dev
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Vermutlich dürfte es ein Unterschied machen, ob die Sonnenenergie per Photosynthese verarbeitet wird oder von versiegelten Flächen zum heizen genutzt wird. 

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reko
Posted · Edited by reko
vor 3 Stunden von dev:

Vermutlich dürfte es ein Unterschied machen, ob die Sonnenenergie per Photosynthese verarbeitet wird oder von versiegelten Flächen zum heizen genutzt wird. 

Die Photosynthese macht einen Unterschied. Langfristig darf der Kohlenstoff nicht wieder freigesetzt werden z.B. durch Brandrodung, bakterielle Zersetzung, oder Verbrennung von Kohle, Erdgas, Erdöl, Hackschnitzel, Biogas. Den ursprünglich in den Ozeanen  als Carbonat gebunden Kohlenstoff  setzen wir bei der Zementherstellung wieder frei.

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