Wohneigentum + Offener Immobilienfonds = Klumpenrisiko?

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Ich lese hier öfter, dass bei vorhandenem Wohneigentum davon abgeraten wird in (offene) Immobilienfonds zu investieren, weil dann ein Klumpenrisiko entstehen würde.

 

Mich würde interessieren was genau damit gemeint ist und ob man das wirklich so pauschal sagen kann?

 

Als Finanzlaie sehe ich z.B. nicht so wirklich Überschneidungen zwischen (m)einem "Häuschen im Grünen" und einem millionenschweren Fonds der global in Gewerbeimmobilien investiert, während ich bei einem Fonds wie dem Wertgrund Wohnselect durchaus eine gewisse Überschneidung sehe.

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Der Klumpen hängt auch davon ab, wie man ihn betrachtet.

 

Wenn man sagt, Immobilien sind im Grunde alle gleich, dann mag man das als Klumpenrisiko sehen.

 

Ich würde es aber etwas differenzierter sehen, nämlich ganz besonders von Deiner persönlichen Situation.

 

Nutzt Du Dein Wohneigentum selbst und hast einen recht sicheren Job, ist es also mit anderen Worten recht unwahrscheinlich, dass Du Dein Wohneigentum plötzlich schnell veräußern musst ? Rendite hast Du bei der selbstgenutzten Immobilie IMMER, denn Wohnen musst Du ja auch immer. Ist noch ein Spargroschen für nicht geplante Reparaturen vorhanden ?

 

Wenn Du dies alles mit "Ja" beantworten kannst, dann spricht eigentlich nichts gegen eine Beteiligung an einem Immobilienfonds. Geht der Immobilienmarkt einmal in den Keller, werden zwar beide Investitionen wahrscheinlich leiden, aber es trifft Dich nur auf dem Papier.

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vor 18 Stunden von Lindoro:

Rendite hast Du bei der selbstgenutzten Immobilie IMMER, denn Wohnen musst Du ja auch immer.

Ich verstehe nicht warum dieses Märchen immer wieder verbreitet wird. Eine korrekte Performance-Berechnung einer selbstgenutzten Immobilie berücksichtigt nicht nur die ersparte Miete sondern auch Instandhaltungskosten, sonstige Eigentümerkosten, Abnutzung, technologischer Rückstand gegenüber Neubau, Kapitalkosten & Wertveränderung. Nach Berücksichtigung aller Faktoren kann eine selbstgenutzten Immobilie eine (gute) Rendite abwerfen - sie tut es jedoch nicht immer und nicht garantiert. Davon abgesehen wurde danach nicht gefragt.

 

Am 9/25/2019 um 09:22 von Deven:

Ich lese hier öfter, dass bei vorhandenem Wohneigentum davon abgeraten wird in (offene) Immobilienfonds zu investieren, weil dann ein Klumpenrisiko entstehen würde.

 

Mich würde interessieren was genau damit gemeint ist und ob man das wirklich so pauschal sagen kann?

Dein größtes Klumpenrisiko ist dein Wohneigentum - auch ohne Immobilienfonds. Fügst du einen Immobilienfonds hinzu sinkt das Klumpenrisiko eher. Ich würde jedoch das gesamte Vermögen betrachten und auch erst andere Assetklassen abdecken - nicht nur Immobilien. Das senkt dein Gesamtrisiko möglicherweise stärker als die Hinzunahme eines Immobilienfonds.

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