hugolee

Was versteht man unter SHORT / LONG gehen ?

Geschrieben

Hallo, hab mal ne Frage was die Begriffe SHORT und LONG bedeuten!

 

Was versteht man unter SHORT gehen?

Welche Zertifikate, OS ... werden dann gekauft und welche verkauft.

 

das gleiche gilt für das LONG gehen.

 

Kann mir das jemand mal "verständlich" erklären?

 

Danke

hugolee

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Geschrieben

Ich hab auch ne Frage : Warum fragst du nicht google ?

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Geschrieben

Anleger die LONG gehen, spekulieren auf steigende Kurse. Sie investieren also direkt in Aktien, Call Optionen oder Hebelzertifikaten die bei steigendem Basiswert an Wert gewinnen.

 

Anleger die SHORT gehen, spekulieren auf sinkende Kurse. Sie kaufen entweder Put Optionen, Hebelzertifikate, die bei sinkendem Basiswert an Wert gewinnen oder verkaufen sogar Aktien die sie noch gar nicht haben (Leerverkäufe).

 

Das ganze ist einfach nur Börsianer-Slang. Man kann z.B. auch alternativ "bullish" und "bearish" dazu sagen.

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Geschrieben (bearbeitet)

Am verständlichsten erklärt man dies wohl mit Warentermingeschäften, sogenannten Futures:

 

short gehen heisst heute eine Ware verkaufen mit Verpflichtung, sie später zu liefern oder zurückzukaufen.

 

long gehen heisst eine Ware zu kaufen mit dem Recht auf Lieferung.

 

Ein Bauer kann also z.B. seine Ernte vom nächsten Jahr heute schon verkaufen, wenn er denkt dass der Preis gerade hoch ist. Er ist dann short irgendein Agrarfuture.

 

Ein Müller hingegen kann sich sein Korn kaufen und selber lagern oder er kann sich die Ware später liefern lassen, aber heute schon bezahlen (abzgl. Zins und zuzüglich Lagerkosten). Er ist long.

 

Bei Aktien wird die Aktie zum shorten vom Clearinghaus ausgeliehen. Der short-seller muss jederzeit auf Verlangen liefern. Da Aktien ja nicht auf Feldern oder Bäumen wachsen wie Agrarprodukte kann der shortseller nur liefern, indem er die Aktie wieder kauft.

 

Wenn ich also Aktien short gehe so leihe ich mir die Aktie und verkaufe diese, natürlich in der Hoffnung sie später billiger zurückkaufen zu können.

 

Die Möglichkeit Aktien zu shorten sorgt für Liquidität und verhindert allzu schlimme Uebertreibungen nach oben. Vor allem in der Technoblase Ende der 90-er Jahre war das Leerverkaufen (ein anderes Wort für short gehen) für viele Tech-Aktien fast nicht möglich, was zusätzlich Oel ins Feuer gegossen hat.

 

In den USA sind short-Geschäfte üblich und ganz normal, im deutschsprachigen Raum hingegen wollen die Finanzhäuser lieber short-Zertifikate verkaufen, vor allem weil sie daran mehr verdienen.

bearbeitet von cubanpete

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Geschrieben

@ nussdorf, weil es da nicht so erklärt ist, wie im letzten Beitrag von CUBANPETE.

 

@ sperber Das mit LONG und steigende Kurse bzw. SHORT und fallende Kurse wußte ich. Ich wußte nur nicht wie das in der PRAXIS umgesetz wird.

 

@ cubanpete DANKE!

 

 

Ich weiß jetzt trotzdem noch nicht wie ich zB im Falle des Daxes (um mal was "einfaches" zu nehmen) SHORT gehen könnte.

Was muss ich da für ein OS bzw. Zerti kaufen um Short zu gehen.

Könnt Ihr mir das an einem REALEN Bsp. mal erklären?

 

DANKE für Eure Hilfe und Geduld

hugolee

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Geschrieben (bearbeitet)

@ cubanpete DANKE!

Ich weiß jetzt trotzdem noch nicht wie ich zB im Falle des Daxes (um mal was "einfaches" zu nehmen) SHORT gehen könnte.

Was muss ich da für ein OS bzw. Zerti kaufen um Short zu gehen.

Könnt Ihr mir das an einem REALEN Bsp. mal erklären?

 

z.B. mit - mal wahllos herausgepickt - sowas: DE000CM09975

 

Der Wert eines solchen Short Turbos errechnet sich ganz simpel aus (Strike - Basiswert) * Bezugsverhältnis. In diesem Falle also (7000 - DAX) * 0,01

bearbeitet von Sperber

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Geschrieben

Ist schon ein bisschen spät und zu dieser Uhrzeit interessieren mich Fragen wie: "hast du die Frage nach SHORT/LONG gehen von der ständigen CFDs-Werbung bei ntv?" :D

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Geschrieben

hi,

wenn Du am Aktienmarkt bei steigenden und bei fallenden Kursen (also long oder short) dabeisein willst,

brauchst Du eine Handelsplattform mit welcher Du in Echtzeit und an den weltweit wichtigsten Börsen direkt(also ohne Deinen Banker oder Wertpapierhaus) handeln kannst. Dazu musst Du ersteinmal ein Konto zur Durchführung von offenen Differenzgeschäften eröffnen.

Dann benötigst Du eine sehr gute Filtersoftware, denn Du kannst nicht den ganzen Markt weltweit nach Kauf-oder Verkaufssignalen durchforsten. Mit den Besten erfolgt diese Entscheidungsroutine innerhalb von wenigen Minuten. Wenn dann so ca. 5 Werte übrig bleiben, suchst Du Dir Deinen Favoriten aus und gehst dann nach Empfehlung der Software Long oder Short. Dabei sollte diese SW selbstverständlich Stopps, Hebel u.s.w. automatisch berechnen.

Das wäre ersteinmal der rein technische Ablauf.

Dann must Du nur noch entscheiden welche Produkte Du handeln willst.

Also Futures, Optionen, Devisen oder CFD´S.

Am einfachsten sind meiner meinung nach CFD´S zu handeln. Ganz ehrlich alles andere ist wirklich zu kompliziert.

Da außer dem Spread keine Ordergebühren anfallen, gibt es auch nicht das bei Zertifikaten und Optionsscheinen weit verbreitete Problem, dass das Trading erst ab bestimmten Mindestmengen profitabel wird.

Ein CFD ist, wie der Name impliziert, ein Vertrag über einen Trade auf der Basis des Unterschiedes zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs einer Position.

Aber der wohl größte Vorteil ist bei CFD´S das mann nur ca. 10 % Kapital gegenüber anderen Produkten ins Rennen schickt, bei gleichen Chancen.

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Geschrieben

Oh mein Gott, du empfiehlst ihm jetzt wirklich mit CFDs anzufangen?? :huh: Du arbeitest nicht zufällig für einen CFD Broker? :-"

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Geschrieben

Oh mein Gott, du empfiehlst ihm jetzt wirklich mit CFDs anzufangen?? :huh: Du arbeitest nicht zufällig für einen CFD Broker? :-"

 

hi,

nein ich arbeite nicht für einen CFD Broker und ich empfehle auch keinem damit einfach so anzufangen.

Aber warum sagst Du Oh mein gott, hast Du schlechte Erfahrungen gemacht?

Ich bin an einem Erfahrungsaustausch interessiert.

Möchte nur sagen, seitdem ich mit CFD´S handle, habe ich seit 15 Jahren das erste Mal kontinuierliche Gewinne bei steigenden und fallenden Märkten. und das beste dabei ist der absolute Schutz vor einem Crash.

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Geschrieben

Hehe und wer schützt dich vorm Broker? :D

 

Wird zu sehr off-topic, es gibt hier ein paar nette Threads darüber und nein ich würde niemals auch nur einen Cent in CFDs stecken.

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Geschrieben

Also Futures, Optionen, Devisen oder CFD´S.

Am einfachsten sind meiner meinung nach CFD´S zu handeln. Ganz ehrlich alles andere ist wirklich zu kompliziert.

 

warum?

 

gruß

horeb

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Geschrieben

warum?

 

gruß

horeb

 

weil:

- CFDs sind kein verschachteltes Konstrukt, die Kurse orientieren sich direkt am zugrunde liegenden Underlying

- die Ausführung einer Order ist jederzeit innerhalb der Handelszeiten in Sekundenschnelle möglich

- da auch außer bei Einzelaktien keine Kosten außer dem Spread anfallen, kann man mit 1 CFD genauso effektiv handeln wie mit 1000 Stück. Man hat so einen sehr leichten Überblick über den effektiven Hebel eines Instrumentes und kann diesen nach Belieben einsetzen

- große Produktpalette, die angebotenen Instrumente reichen von Aktien über Indizes, Treasuries, Commodities und Forex, decken also jedes mögliche Einsatzgebiet ab

- Handelszeiten, viele Underlyings sind rund um die Uhr handelbar

- Mindesthandelsvolumen, ab nur einem einzigen CFD ist profitabler Handel möglich

- Ausführung, zu dem Preis den man sieht bekommt man auch innerhalb von Sekunden seine Order ausgeführt

- zudem gibt es weder einen Ablauftermin noch einen Zeitwertverfall wie bei Optionen, Futures oder Zertifikaten.

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Geschrieben

Oh, oh...

 

Hier ist einiges aufgelaufen, das gelinde gesagt gefährlich ist.

 

CFD's sind Vertrauenskontrakte. Ursprünglich von Banken, Rohstoffherstellern etc. benutzt, um die Börsenregeln, die ja vor allem für Kleinanleger geschaffen wurden, zu umgehen. Mit CFD's bist Du auf Gedeih und Verderben Deinem Broker ausgeliefert. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, und diese fehlt nun mal bei CFD's.

 

Das mit dem Sekundenhandel ist natürlich Unsinn, wie kann man so etwas einem Anfänger empfehlen! Die Richtung in die man spekuliert hat mit der Zeitdauer die man investiert sein will nicht viel zu tun.

 

Natürlich fallen Preise normalerweise schneller als sie steigen, das heisst aber nicht dass man zum daytrader werden muss um auf fallende Preise zu spekulieren. Wenn Du einen vernünftigen Broker hast, so wirst Du sogar für längerfristige Short-Engagements bezahlt: Du bekommst Zinsen auf das Geld für den Leerverkauf. Mit Zertifikaten oder CFD's hingegen wirst Du nur ausgenommen!

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Geschrieben (bearbeitet)

- CFDs sind kein verschachteltes Konstrukt, die Kurse orientieren sich direkt am zugrunde liegenden Underlying

 

wenn ich das underlying direkt handle, habe ich das doch auch?

 

- die Ausführung einer Order ist jederzeit innerhalb der Handelszeiten in Sekundenschnelle möglich

 

das macht ein guter (futures/aktien) broker auch. die meisten cfd-broker garantieren die ausführungen doch nur, wenn das orderbuch des referenzmarktes das hergibt - da kann ich doch gleich direkt an der quelle handeln?

 

- da auch außer bei Einzelaktien keine Kosten außer dem Spread anfallen, kann man mit 1 CFD genauso effektiv handeln wie mit 1000 Stück. Man hat so einen sehr leichten Überblick über den effektiven Hebel eines Instrumentes und kann diesen nach Belieben einsetzen

 

wie die kosten nun genannt werdemn (spread, kommission, finanzierung... ist mir egal. auf meine gesamtkosten kommt es mir an!

auf margin handeln, kann ich so auch; allerdings verleiten die sehr großen hebel anfänger zum (total)-verlust; ein schelm, wer dabei böses denkt :P

 

- große Produktpalette, die angebotenen Instrumente reichen von Aktien über Indizes, Treasuries, Commodities und Forex, decken also jedes mögliche Einsatzgebiet ab

 

hier wirft sich die frage auf, inwiefern es sinnvoll ist, auf allen hochzeiten mitztanzen...

 

- Handelszeiten, viele Underlyings sind rund um die Uhr handelbar

 

das ist ja nun ein nachteil! wenn der referenzmarkt (zB dax nicht mehr gehande3lt wird, ein cfd auf den dax aber schoin noch - dann kann sich der kurs ja schonmal nicht wie der referenzmarkt entwickeln. aber es lassen sich prima sl abfischen ^^

 

- Mindesthandelsvolumen, ab nur einem einzigen CFD ist profitabler Handel möglich

 

na gut, mag sein. wer aber mit hebel handelt, sollte sich schon mehr als eine einheit leisten können, sonst ist er dramatisch unterkapitalisiert!

 

- Ausführung, zu dem Preis den man sieht bekommt man auch innerhalb von Sekunden seine Order ausgeführt

 

aber nur, wenn der refernzmarkt das hergibt

 

- zudem gibt es weder einen Ablauftermin noch einen Zeitwertverfall wie bei Optionen, Futures oder Zertifikaten.

 

man muss soviel können und wissen, wenn man termingeschäfte handelt - da kommt es darauf auch nicht an.

 

cfd´sa können zwar bequjemer sein, aber das kostet nunmal - und besonders durchsichtig sind sie nicht - imo

 

gruß

horeb

bearbeitet von mr.horeb

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Geschrieben (bearbeitet)

Oh, oh...

 

Hier ist einiges aufgelaufen, das gelinde gesagt gefährlich ist.

 

CFD's sind Vertrauenskontrakte. Ursprünglich von Banken, Rohstoffherstellern etc. benutzt, um die Börsenregeln, die ja vor allem für Kleinanleger geschaffen wurden, zu umgehen. Mit CFD's bist Du auf Gedeih und Verderben Deinem Broker ausgeliefert. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, und diese fehlt nun mal bei CFD's.

 

Das mit dem Sekundenhandel ist natürlich Unsinn, wie kann man so etwas einem Anfänger empfehlen! Die Richtung in die man spekuliert hat mit der Zeitdauer die man investiert sein will nicht viel zu tun.

 

Natürlich fallen Preise normalerweise schneller als sie steigen, das heisst aber nicht dass man zum daytrader werden muss um auf fallende Preise zu spekulieren. Wenn Du einen vernünftigen Broker hast, so wirst Du sogar für längerfristige Short-Engagements bezahlt: Du bekommst Zinsen auf das Geld für den Leerverkauf. Mit Zertifikaten oder CFD's hingegen wirst Du nur ausgenommen!

 

Hallo,

der Handel mit CFDs ist natürlich nichts für sogenannten Börsenneulinge.

Man sollte an diese Sache erst nach gründlichen Studium der Materie und auch erst dann Beginnen, wenn man den dafür richtigen Broker hat.

Eine Frage: handelt noch jemand, außer mir mit CFDS?

Yogitrader

bearbeitet von yogitrader

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Hallo,

 

short gehen bedeutet:

verkaufen sogar Aktien die sie noch gar nicht haben

 

Das hab ich soweit verstanden.

 

Nun frage ich mich, ob man "Lieferfristen" einhalten muss, oder kann man heute short gehen und dann nach x Tagen die Futures, Optionen, Devisen oder CFD´S (ist das mit Aktien auch möglich?) kaufen und erst nach diesen x Tagen Geld zahlen.

 

Anders formuliert kann man beliebig lange warten, bis der Kurs einen Wert erreicht, mit dem man zufrieden ist, ohne sonstige Ausgaben zu haben?

 

mfg

Mace

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Geschrieben

Anleger die SHORT gehen, spekulieren auf sinkende Kurse. Sie kaufen entweder Put Optionen, Hebelzertifikate, die bei sinkendem Basiswert an Wert gewinnen oder verkaufen sogar Aktien die sie noch gar nicht haben (Leerverkäufe).

 

Das ist so nicht ganz richtig. Wenn ich SHORT PUT bin, spekuliere ich auf seitwärts und leicht steigende Märkte. Fallende wären fatal...

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