John Silver

Rezensionen von Börsenbüchern

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39 posts in this topic

Posted · Edited by John Silver
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Inhaltsverzeichnis

 

zuletzt aktualisiert am 27.10.2019

 

Die Rezensionen sind im folgenden wie folgt sortiert aufgeführt, um die Suche zu erleichtern:

 

Liste der Rezensionen - Sortiert nach Autor

Liste der Rezensionen - Sortiert nach Sachgebiet

Liste der Rezensionen - nach #Beitragsnummer

 

Die Rezensionen sind ab Beitrag #2 zu lesen. Die Sortierung ist chaotisch, nach Lesedatum bzw. Datum wann die Rezension verfaßt wurde.

 

Liste der Rezensionen - Sortiert nach Autor

 

Anonym (vermutlich Bolko ‚Hoffmann); „Die Börsentaktik – Zusammenfassung von Beiträgen aus der Zeitschrift: Effecten Spiegel – Das Handbuch für den privaten Geldanleger in Aktien”, Effecten Spiegel AG, 1984, 143 Seiten, Beitrag #29

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Meinung – Der Aktienratgeber" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2015, 267 Seiten, Beitrag #11

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Strategie - Ihr Kompass für die langfristig sinnvolle Aktienanlage" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2019, 212 Seiten, Beitrag #28

 

Bürger, Cornelia; „Festverzinsliche Wertpapiere - Sichere Renditen Bonds Obligationen Auslandsanleihen", Falken Verlag, 2001, 192 Seiten, Beitrag #8

 

Esser, Werner; "Investmentfonds für Einsteiger - Alles, was Sie über Auswahl und Anlagestrategie wissen müssen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 3. Auflage, 1999, 206 Seiten, Beitrag #22

 

Esser, Werner; „Futures Optionen Anleihen – Erfolgreich spekulieren mit Börsenpapieren“, Walhalla Verlag, 1999, 128 Seiten, Beitrag #9

 

Fritsch, Ulrich; „Vor- und hinter den Kulissen der Börse - Tips für Investoren und solche, die es werden wollen“, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1988, 192 Seiten, Beitrag #25

 

Gallati, Reto R.; „Verzinsliche Wertpapiere - Bewertung und Strategien“, Gabler Verlag, Wiesbaden, 3. Auflage 2011, 300 Seiten, Beitrag #27

 

Gaulke, Jürgen; "Die Goldfinger - Die Investmentstrategien der erfolgreichsten Geldanleger", Hoffmann und Campe, 1. Auflage, 1997, 350 Seiten, Beitrag #17

 

Gelfarth, Volker; „Die besten Anlage-Strategien der Welt – Grundlagen der in Strategisches Investieren angewandten Anlage-Strategien“, Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Sonderausgabe, 2007, 176 Seiten, Beitrag #10

 

NEU

Gelfarth, Volker ; Otte, Max; „Investieren statt spekulieren – Mit Aktien von Top-Unternehmen zum Gewinn“, Econ Verlag. 1. Auflage, 2001, S. 218, Beitrag #31

 

Graham, Benjamin; „Intelligent Investieren – Der Bestseller üb die richtige Anlagestrategie", Capital Buch im FinanzBuch Verlag, 5. Auflage, 2011, 630 Seiten, Beitrag #4

 

Gravenkötter, Jens; „Gewinnen mit Übernahmen“, GeVestor Verlag, 2013, 80 Seiten, Beitrag #12

 

Kiyosaki, Robert T.; „Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, eBook, Beitrag #18

 

Klöckner, Bernd W.; "Gewinnen mit Aktien - Chancen für Einsteiger", Falken Verlag, 1999, 100 Seiten, Beitrag #20

 

Knapp, Dieter; Ulmer, Gisela; "1000 Tipps für erfolgreiche Börsengeschäfte - Gewinnen mit Aktien", Knauer Verlag, 2000, 383 Seiten, Beitrag #21

 

Knapp, Reinhart; „Festverzinsliche Wertpapiere als Kapitalanlage“, Econ Taschenbuch Verlag, 1991, 160 Seiten, Beitrag #7

 

NEU

Knop, Sönke ; Mühlhaus, Axel; „Invstieren in Small Caps – Auswahlmethoden und Anlagestrategien“, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2002, 264 Seiten, Beitrag #33

 

Koch, Markus; "Erfolgsrezepte vom Börsenkoch - Die Chancen der Märkte nutzen" FinanzBuchVerlag, München, 2000, 229 Seiten, Beitrag #26

 

Kommer, Gerd; "Kaufen oder Mieten? - Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 2010, 248 Seiten, Beitrag #5

 

Kostolany, Andre'; "...und was macht der Dollar? - Im Irrgarten der Währungsspekulationen", Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1987, 256 Seiten, Beitrag #23

 

Kostolany, Andre‘, "Kostolanys Bilanz der Zukunft", Econ Verlag, 7. Auflage, 2000, 256 Seiten, Beitrag #14

 

NEU

Kostolany, Andre; „Kostolany’s Notizbuch“, Seewald Verlag, Stuttgart Herford, Vierte Auflage 1985, 199 Seiten, Beitrag #36

 

Lewis, Michael, „Wall Street Poker – Die authentische Story eines Salomon-Brokers”, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1990, 343 Seiten, Beitrag #2

 

Lewis, Michael; „The Big Short – Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte“, Campus Verlag, Fankfurt, New York, 2010, 317 Seiten, Beitrag #3

 

Möller, Hans-Werner, „Das Börsen-Seminar – Ein Wegweiser durch den Anlage-Dschungel – Minimaler Einsatz – maximaler Gewinn“, Wilhelm Heyne Verlag, München, 3. Auflage, 2000, 174 Seiten, Beitrag #19

 

Pinner, Wolfgang; „Die verrückte Börse - Eine Einführung in die Börsenpsychologie", Econ Verlag, 2. Auflage, 1997, 320 Seiten, Beitrag #24

 

Rapf, Franz; „Aktien: Wann kaufen, wann verkaufen? - Strategie und Taktik erfolgreicher Anleger“, Wahalla Verlag, 6. aktualisierte Auflage, 2008, 128 Seiten, Beitrag #15

 

Schmidlin, Nicolas; Profitlich, Marc; Daniels, Malte; Rubisch, Matthias; Steinhauer, Philipp, Renffo, Alfred T.; „Renditeperlen aus dem Scherbenhaufen: Bankhybridkapital in der Finanzkrise: Wie Investoren von Sondersituationen profitieren konnten“, 1. Auflage, 2013, 2016 Seiten, Beitrag #6

 

Thompson, Venetia; „Börsen Babe - Mein Jahr im Rausch“, Fischer Taschenbuch Verlag, 2010,. 331 Seiten, Beitrag #16

 

Weisensee, Ulrich; „Festverzinsliche Wertpapiere - Geld verdienen mit Renten”, Haufe Verlag, Freiburg, Berlin, München, 3. Aktualisierte Auflage, 1997, 290 Seiten, Beitrag #2

 

Winkler, Dennis; „Schnellkurs Aktien - Die Erfolgsgeheimnisse für Einsteiger - Gewinnen mit den neuen Boom-Branchen“, Walhalla Verlag, 2000, 160 Seiten, Beitrag #13

 

Liste der Rezensionen - Sortiert nach Sachgebiet

 

Anleihen – Rentenpapiere - Obligationen

Lewis, Michael, „Wall Street Poker – Die authentische Story eines Salomon-Brokers”, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1990, 343 Seiten, Beitrag #2

 

Weisensee, Ulrich; „Festverzinsliche Wertpapiere - Geld verdienen mit Renten”, Haufe Verlag, Freiburg, Berlin, München, 3. Aktualisierte Auflage, 1997, 290 Seiten, Beitrag #2

 

Lewis, Michael; „The Big Short – Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte“, Campus Verlag, Fankfurt, New York, 2010, 317 Seiten, Beitrag #3

 

Schmidlin, Nicolas; Profitlich, Marc; Daniels, Malte; Rubisch, Matthias; Steinhauer, Philipp, Renffo, Alfred T.; „Renditeperlen aus dem Scherbenhaufen: Bankhybridkapital in der Finanzkrise: Wie Investoren von Sondersituationen profitieren konnten“, 1.

Auflage, 2013, 2016 Seiten, Beitrag #6

 

Knapp, Reinhart; „Festverzinsliche Wertpapiere als Kapitalanlage“, Econ Taschenbuch Verlag, 1991, 160 Seiten, Beitrag #7

 

Bürger, Cornelia; „Festverzinsliche Wertpapiere - Sichere Renditen Bonds Obligationen Auslandsanleihen", Falken Verlag, 2001, 192 Seiten, Beitrag #8

 

Gallati, Reto R.; „Verzinsliche Wertpapiere - Bewertung und Strategien“, Gabler Verlag, Wiesbaden, 3. Auflage 2011, 300 Seiten, Beitrag #27

 

Strategie

Graham, Benjamin; „Intelligent Investieren – Der Bestseller üb die richtige Anlagestrategie", Capital Buch im FinanzBuch Verlag, 5. Auflage, 2011, 630 Seiten, Beitrag #4

 

Kommer, Gerd; "Kaufen oder Mieten? - Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 2010, 248 Seiten, Beitrag #5

 

Gelfarth, Volker; „Die besten Anlage-Strategien der Welt – Grundlagen der in Strategisches Investieren angewandten Anlage-Strategien“, Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Sonderausgabe, 2007, 176 Seiten, Beitrag #10

 

NEU

Gelfarth, Volker ; Otte, Max; „Investieren statt spekulieren – Mit Aktien von Top-Unternehmen zum Gewinn“, Econ Verlag. 1. Auflage, 2001, S. 218, Beitrag #31

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Meinung – Der Aktienratgeber" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2015, 267 Seiten, Beitrag #11

 

Gravenkötter, Jens; „Gewinnen mit Übernahmen“, GeVestor Verlag, 2013, 80 Seiten, Beitrag #12

 

Gaulke, Jürgen; "Die Goldfinger - Die Investmentstrategien der erfolgreichsten Geldanleger", Hoffmann und Campe, 1. Auflage, 1997, 350 Seiten, Beitrag #17

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Strategie - Ihr Kompass für die langfristig sinnvolle Aktienanlage" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2019, 212 Seiten, Beitrag #28

 

Börsenpsychologie

Pinner, Wolfgang; „Die verrückte Börse - Eine Einführung in die Börsenpsychologie", Econ Verlag, 2. Auflage, 1997, 320 Seiten, Beitrag #24

 

Sonstige – allgemeines zur Börse

Esser, Werner; „Futures Optionen Anleihen – Erfolgreich spekulieren mit Börsenpapieren“, Walhalla Verlag, 1999, 128 Seiten, Beitrag #9

 

Winkler, Dennis; „Schnellkurs Aktien - Die Erfolgsgeheimnisse für Einsteiger - Gewinnen mit den neuen Boom-Branchen“, Walhalla Verlag, 2000, 160 Seiten, Beitrag #13

 

Kostolany, Andre‘, "Kostolanys Bilanz der Zukunft", Econ Verlag, 7. Auflage, 2000, 256 Seiten, Beitrag #14

 

Rapf, Franz; „Aktien: Wann kaufen, wann verkaufen? - Strategie und Taktik erfolgreicher Anleger“, Wahalla Verlag, 6. aktualisierte Auflage, 2008, 128 Seiten, Beitrag #15

 

Thompson, Venetia; „Börsen Babe - Mein Jahr im Rausch“, Fischer Taschenbuch Verlag, 2010,. 331 Seiten, Beitrag #16

 

Kiyosaki, Robert T.; „Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, eBook, Beitrag #18

 

Möller, Hans-Werner, „Das Börsen-Seminar – Ein Wegweiser durch den Anlage-Dschungel – Minimaler Einsatz – maximaler Gewinn“, Wilhelm Heyne Verlag, München, 3. Auflage, 2000, 174 Seiten, Beitrag #19

 

Klöckner, Bernd W.; "Gewinnen mit Aktien - Chancen für Einsteiger", Falken Verlag, 1999, 100 Seiten, Beitrag #20

 

Knapp, Dieter; Ulmer, Gisela; "1000 Tipps für erfolgreiche Börsengeschäfte - Gewinnen mit Aktien", Knauer Verlag, 2000, 383 Seiten, Beitrag #21

 

Esser, Werner; "Investmentfonds für Einsteiger - Alles, was Sie über Auswahl und Anlagestrategie wissen müssen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 3. Auflage, 1999, 206 Seiten, Beitrag #22

 

Kostolany, Andre'; "...und was macht der Dollar? - Im Irrgarten der Währungsspekulationen", Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1987, 256 Seiten, Beitrag #23

 

Fritsch, Ulrich; „Vor- und hinter den Kulissen der Börse - Tips für Investoren und solche, die es werden wollen“, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1988, 192 Seiten, Beitrag #25

 

Koch, Markus; "Erfolgsrezepte vom Börsenkoch - Die Chancen der Märkte nutzen" FinanzBuchVerlag, München, 2000, 229 Seiten, Beitrag #26

 

Anonym (vermutlich Bolko ‚Hoffmann); „Die Börsentaktik – Zusammenfassung von Beiträgen aus der Zeitschrift: Effecten Spiegel – Das Handbuch für den privaten Geldanleger in Aktien”, Effecten Spiegel AG, 1984, 143 Seiten, Beitrag #29

 

NEU

Knop, Sönke ; Mühlhaus, Axel; „Invstieren in Small Caps – Auswahlmethoden und Anlagestrategien“, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2002, 264 Seiten, Beitrag #33

 

NEU

Kostolany, Andre; „Kostolany’s Notizbuch“, Seewald Verlag, Stuttgart Herford, Vierte Auflage 1985, 199 Seiten, Beitrag #36

 

Liste der Rezensionen - Sortiert nach Beitragsnummer

 

Lewis, Michael, „Wall Street Poker – Die authentische Story eines Salomon-Brokers”, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1990, 343 Seiten, Beitrag #2

 

Weisensee, Ulrich; „Festverzinsliche Wertpapiere - Geld verdienen mit Renten”, Haufe Verlag, Freiburg, Berlin, München, 3. Aktualisierte Auflage, 1997, 290 Seiten, Beitrag #2

 

Lewis, Michael; „The Big Short – Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte“, Campus Verlag, Fankfurt, New York, 2010, 317 Seiten, Beitrag #3

 

Graham, Benjamin; „Intelligent Investieren – Der Bestseller üb die richtige Anlagestrategie", Capital Buch im FinanzBuch Verlag, 5. Auflage, 2011, 630 Seiten, Beitrag #4

 

Kommer, Gerd; "Kaufen oder Mieten? - Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 2010, 248 Seiten, Beitrag #5

 

Schmidlin, Nicolas; Profitlich, Marc; Daniels, Malte; Rubisch, Matthias; Steinhauer, Philipp, Renffo, Alfred T.; „Renditeperlen aus dem Scherbenhaufen: Bankhybridkapital in der Finanzkrise: Wie Investoren von Sondersituationen profitieren konnten“, 1. Auflage, 2013, 2016 Seiten, Beitrag #6

 

Knapp, Reinhart; „Festverzinsliche Wertpapiere als Kapitalanlage“, Econ Taschenbuch Verlag, 1991, 160 Seiten, Beitrag #7

 

Bürger, Cornelia; „Festverzinsliche Wertpapiere - Sichere Renditen Bonds Obligationen Auslandsanleihen", Falken Verlag, 2001, 192 Seiten, Beitrag #8

 

Esser, Werner; „Futures Optionen Anleihen – Erfolgreich spekulieren mit Börsenpapieren“, Walhalla Verlag, 1999, 128 Seiten, Beitrag #9

 

Gelfarth, Volker; „Die besten Anlage-Strategien der Welt – Grundlagen der in Strategisches Investieren angewandten Anlage-Strategien“, Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Sonderausgabe, 2007, 176 Seiten, Beitrag #10

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Meinung – Der Aktienratgeber" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2015, 267 Seiten, Beitrag #11

 

Gravenkötter, Jens; „Gewinnen mit Übernahmen“, GeVestor Verlag, 2013, 80 Seiten, Beitrag #12

 

Winkler, Dennis; „Schnellkurs Aktien - Die Erfolgsgeheimnisse für Einsteiger - Gewinnen mit den neuen Boom-Branchen“, Walhalla Verlag, 2000, 160 Seiten, Beitrag #13

 

Kostolany, Andre‘, "Kostolanys Bilanz der Zukunft", Econ Verlag, 7. Auflage, 2000, 256 Seiten, Beitrag #14

 

Rapf, Franz; „Aktien: Wann kaufen, wann verkaufen? - Strategie und Taktik erfolgreicher Anleger“, Wahalla Verlag, 6. aktualisierte Auflage, 2008, 128 Seiten, Beitrag #15

 

Thompson, Venetia; „Börsen Babe - Mein Jahr im Rausch“, Fischer Taschenbuch Verlag, 2010,. 331 Seiten, Beitrag #16

 

Gaulke, Jürgen; "Die Goldfinger - Die Investmentstrategien der erfolgreichsten Geldanleger", Hoffmann und Campe, 1. Auflage, 1997, 350 Seiten, Beitrag #17

 

Kiyosaki, Robert T.; „Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen“, eBook, Beitrag #18

 

Möller, Hans-Werner, „Das Börsen-Seminar – Ein Wegweiser durch den Anlage-Dschungel – Minimaler Einsatz – maximaler Gewinn“, Wilhelm Heyne Verlag, München, 3. Auflage, 2000, 174 Seiten, Beitrag #19

 

Klöckner, Bernd W.; "Gewinnen mit Aktien - Chancen für Einsteiger", Falken Verlag, 1999, 100 Seiten, Beitrag #20

 

Knapp, Dieter; Ulmer, Gisela; "1000 Tipps für erfolgreiche Börsengeschäfte - Gewinnen mit Aktien", Knauer Verlag, 2000, 383 Seiten, Beitrag #21

 

Esser, Werner; "Investmentfonds für Einsteiger - Alles, was Sie über Auswahl und Anlagestrategie wissen müssen", Campus Verlag, Frankfurt, New York, 3. Auflage, 1999, 206 Seiten, Beitrag #22

 

Kostolany, Andre'; "...und was macht der Dollar? - Im Irrgarten der Währungsspekulationen", Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1987, 256 Seiten, Beitrag #23

 

Pinner, Wolfgang; „Die verrückte Börse - Eine Einführung in die Börsenpsychologie", Econ Verlag, 2. Auflage, 1997, 320 Seiten, Beitrag #24

 

Fritsch, Ulrich; „Vor- und hinter den Kulissen der Börse - Tips für Investoren und solche, die es werden wollen“, Econ Verlag, Düsseldorf, Wien, New York, 1988, 192 Seiten, Beitrag #25

 

Koch, Markus; "Erfolgsrezepte vom Börsenkoch - Die Chancen der Märkte nutzen" FinanzBuchVerlag, München, 2000, 229 Seiten, Beitrag #26

 

Gallati, Reto R.; „Verzinsliche Wertpapiere - Bewertung und Strategien“, Gabler Verlag, Wiesbaden, 3. Auflage 2011, 300 Seiten, Beitrag #27

 

Brandmaier, Joachim; "Meine Strategie - Ihr Kompass für die langfristig sinnvolle Aktienanlage" Börse Aktuell Verlag, Stuttgart, 2019, 212 Seiten, Beitrag #28

 

Anonym (vermutlich Bolko ‚Hoffmann); „Die Börsentaktik – Zusammenfassung von Beiträgen aus der Zeitschrift: Effecten Spiegel – Das Handbuch für den privaten Geldanleger in Aktien”, Effecten Spiegel AG, 1984, 143 Seiten, Beitrag #29

 

NEU

Gelfarth, Volker ; Otte, Max; „Investieren statt spekulieren – Mit Aktien von Top-Unternehmen zum Gewinn“, Econ Verlag. 1. Auflage, 2001, S. 218, Beitrag #31

 

NEU

Knop, Sönke ; Mühlhaus, Axel; „Invstieren in Small Caps – Auswahlmethoden und Anlagestrategien“, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2002, 264 Seiten, Beitrag #33

 

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Kostolany, Andre; „Kostolany’s Notizbuch“, Seewald Verlag, Stuttgart Herford, Vierte Auflage 1985, 199 Seiten, Beitrag #36

 

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Am 2.11.2010 um 00:58 von John Silver:

...

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"Wallstreet Poker" von Michael Lewis

"Ein Spiel, eine Million Dollar, keine Tränen." Mit diesem Satz ist glaube ich fast alles zu diesem Buch gesagt.

Das Buch ist kurzweilig und unterhaltsam. Leider wird es an den wirklich interesanten Stellen ungenau und oberflächlich. Man ist sich dann nicht sicher, ob Lewis selber ganz geblickt hat, wie das alles funktioniert und geschehen ist, oder ob er für den Leser vereinfacht. Amüsant ist auch der Versuch sich selber und einige auserwählte Bekannte von ihm in einem besonders guten Licht darzustellen. Als Beispiel sei nur genannt wie er sich rechtfertigt, warum er in den Jungtraderkursen immer in der ersten Reihe sass. Wer mal selber an der Uni oder an einschlägigen größeren Kursen teilgenommen hat weiss das dann schon einzuordnen. :lol:

 

Fazit: Ein Buch, € 14,95 (Taschenbuch), keine Tränen. :thumbsup:

 

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"Festverzinsliche Wertpapiere - Geld verdienen mit Renten" von Ulrich Weisensee

Die dritte Auflage von 1997 wurde immerhin noch für 68 DM verkauft. Ich habe das Buch gebraucht bei Ebay für eine handvoll Euro geschossen.

Es handelt sich um eine klassische Einführung für angehende Anleihenkäufer. Dabei ist immer das Problem, dass manches zu sehr vereinfacht wird, und manches sicherlich den Anfänger trotzdem überfordert.

Leider ist das Buch, dass ist jetzt kein Vorwurf sondern eine Tatsache wenn man ein Buch von 1997 kauft, in weiten Teilen veraltet. Das betrifft z.B. die Steuertipps, die Kapitel über Rentenfonds und ein ganzes Kapitel über Anleihenverwaltungsprogramme (Das Programm ist so simpel gestrickt, sowas ähnliches mussten wir in EDV 12.Klasse auch mal machen, fast schon rührend das sowas mal verkauft wurde).

 

Fazit: Viele Anfängerbücher für Anleihen habe ich noch nicht gesehen, deshalb macht ein Anfänger der dieses Buch gebraucht für kleines Geld kauft sicher keinen grossen Fehler. :)

Noch ein Bonmot:

Kapitel 7. Erfolgreiche Anlagestrategien mit Renten, Unterkapitel: "Genußscheine - die Reue kommt of zu spät"

 

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Am 17.9.2011 um 20:32 von John Silver:

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"The Big Short" von Michael Lewis.

Sehr interessant und kurzweilig, auch wenn mir die Art von Michael Lewis gehörig auf die Nerven geht. Der ist nämlich ein ganz schlauer, wie er schon in seinem Buch "Wallstreet Poker" gezeigt hat.

Das Buch selber stellt die Hypotheken-Krise in den USA sehr gut nachvollziehbar dar. Dabei stellt er besonders Leute in seinem Buch vor, die die Blase im System erkannt haben und sich auf die "Big Short" -Position gestellt haben.

Die Erklärungen von Lewis zu den einzelnen Finanztransaktionen und Modellen sind durchwachsen. Einige Beispiele von Lewis sind sehr plastisch und gut nachvollziehbar gewählt. Bei anderen Gelegenheiten wird aber mal ganz schnell "drüber gewischt", so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass Leser mit etwas weniger Finanzwissen dann noch Folgen können.

Der Gesamteindruck ist aber überwiegend gut. Ein interessantes und kurzweiliges Buch zum Thema USA Hypothekenkrise-Krise.

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Am 19.9.2011 um 01:12 von John Silver:

...

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"Intelligent Investieren" von Benjamin Graham , 5. Auflage 2011

 

Das Buch ist ein Klassiker und für jeden der sich für Stockpicking interessiert ein "Muss".

Aber ein Problem dieses Buches ist, dass sich der Inhalt weitestgehend auf die Zeit bis 1973 beschränkt. Dieses Manko wurde dadurch versucht zu beheben, dass Kommentare von Jason Zweig zu jedem Kapitel eingefügt wurden um es an die aktuelle Zeit anzupassen. Diese besteht hauptsächlich in der Internetblase von Anfang 2000. Leider handelt es sich nicht um eine kritische Auseinandersetzung, sondern um den Versuch, die heutige Zeit mit den Aussagen Grahams zu erklären. Das ist natürlich sehr kritisch zu betrachten. Im nachherein findet man nämlich immer genug Beispiele um etwas zu beweisen.

 

Das Buch kann insgesamt meiner Meinung nach zusammengefaßt werden unter den folgenden Stichworten:

-Privatanleger sollten Index-ETFs kaufen, denn auch Fondsmanager schlagen selten den Markt.

-Sollten sie genügend Kapital haben dürfen sie Einzelaktien kaufen.

- Wenn sie Einzelaktien kaufen, sollten sie zusehen das sie unterbewertete Aktien kaufen, d.h. sie sollten möglichst 50 Cent für den Dollar Wert ausgeben.

Das ist jetzt stark vereinfacht. Das Buch hat natürlich schon einwenig mehr zu bieten, schließlich handelt es sich nicht um ca. 600 Seiten Luft. Trotzdem denke ich das dies die Kernaussagen sind.

 

Blöderweise habe ich die ersten knapp 300 Seiten einfach nur gelesen und hin mir dann meinen Teil dazu gedacht. Erst ab S. 343 habe ich angefangen mir Notizen zu machen, weil es mir dann doch zuviel wurde. Manche Anmerkungen von mir erscheinen vielleicht kleinlich, man darf aber auch nicht vergessen, dass dieses Buch ein Bestseller in der 5. Auflage ist. Da kann man schon erwarten, dass Fehler mal ausgemerzt werden.

Hier ein paar konkrete Anmerkungen (Die Seitenzahlen und Kapitel beziehen sich auf die o.g. Ausgabe):

 

S. 343 ff. Kommentar zu Kapitel 12

Hier habe ich das Gefühl das Jason Zweig sich nicht wirklich mit Buchhaltung auskennt und nicht den Unterschied zwischen Spielraum bei der Bewertung und betrügerischen Machenschaften kennt. Das ist sehr sehr unschön.

 

S. 380 oben auf der Seite in Klammern gesetzt

Hier steht, es handelt sich wohlgemerkt um die Ausgabe von 2011(!) , dass die Steuern auf Kapitalerträge bei einer Haltezeit von 12 Monaten entfallen. Das ist schlichtweg falsch. Wahrscheinlich kommt dieser Hinweis vom Übersetzer, der sich auf S. 625 dafür bedankt (!) das er dieses Buch übersetzen durfte. Hier wäre einwenig mehr Sorgfalt angebracht gewesen.

 

S. 403 Fußnote

Die Schlussfolgerung dieser Fußnote, das die Verlierer von gestern die Gewinner von morgen sind teile ich nicht.

Ich meine es steht irgendwo im Buch sogar, dass Graham meint, dass diese Schlussfolgerung schlichtweg falsch sei, das kann ich hier jetzt aber nicht belegen.

 

S. 443 und S.444 Kommentar zu Kapitel 16, grauer Kasten.

Die Schlussfolgerung aus diesem Kasten halte ich für schlichtweg falsch und dumm. Verkürzt: Depotabsicherungen lohnen sich für Privatpersonen nicht und der Verkauf von Calls auf eigene Aktien macht nur den Broker reich. Natürlich ist der Verkauf von Optionen nicht etwas für jedermann, aber Zeig versteht meiner Meinung nach nicht den Sinn von Instrumenten die man in einem seitlich verlaufenden Markt anwenden kann und die Abwägung zwischen sicheren und möglichen Gewinnen.

 

S. 451 unten auf der Seite

Hier handelt es sich wohl um 17,4 statt 117,4 Millionen.

Gut, ein schlichter Setzfehler, lustig wird es aber wenn man weiss, dass es in diesem Kapitel um Bilanztricks geht.

 

S. 455 oberes Drittel der Seite

Hier wird auf den Anhang 6 verwiesen. Den gibt es aber nicht in diesem Buch.

 

S. 467

Hier steht die Zahl von 4,261 %. Es soll sich wohl um 4.261% handeln. Das ewige Problem von Punkt- und Kommaverwendung in Zahlen zwischen dem Angloraum und Europa.

 

S. 470 / S. 471/ S. 472

Auf der S. 470 oben wird geschrieben, dass die eine Gesellschaft seit 1889 ununterbrochen Dividenden ausschüttet (!) und auf den Seiten S. 471 und S. 472 fehlen diese in den Tabellen.

 

S. 473

Es gibt die Firma Real Estate und die Firma Real Equities. Diese beiden Firmen werden miteinander verglichen. Es gibt aber nicht die hier genannte Firma Real Estate Equities.

 

S. 587-591 Anhang 2 Wichtige Regeln zur Besteuerung von Einkommen.

Das Buch ist von 2011 und der Anhang ist von 2004 (!). Das ist schlicht fahrlässig. Den Inhalt muss man komplett ignorieren.

 

S. 624

Jasan Zweig bedankt sich bei einer vielzahl von Leuten. U.a. auch bei Vanguard. Wenn man bedenkt wie oft die Fonds von Vanguard in diesem Buch empfohlen werden hat das schon einen gewissen Beigeschmack.

 

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Am 22.1.2013 um 19:17 von John Silver:

Gerade zu Ende gelesen:

 

Gerd Kommer "Kaufen oder Mieten? - Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen"

 

 

Viel ist zu dem Buch nicht zu sagen, dürfte ja eigentlich weitesgehend bekannt sein.

Wertung:

Das Buch hat mich wegen einiger Ungereimtheiten nicht völlig überzeugt, trotzdem ist es insgesamt mit "GUT" zu bewerten.

 

Am 22.1.2013 um 20:41 von Emilian:

@John Silver: Nun lass uns aber nicht einfach so im Regen stehen: Würdest Du nun eher kaufen oder mieten?

 

Am 22.1.2013 um 21:00 von Prospektständer:

und ob du das Buch dann mindestens auch gemietet hast oder etwa gekauft?

 

Am 22.1.2013 um 21:15 von bluechip3000:

 

Ich kenne das Buch nicht, beschäftige mich aber (wenn auch nicht konsequent) mit dieser Frage. Woran hapert es denn Deiner Meinung nach?

 

Gruß

 

Stephan

 

Am 22.1.2013 um 23:04 von John Silver:

Kaufen - ein eigenes Haus (und damit Eigentum) ist aber für mich keine reine Investition sondern eine "Einstellung". Außerdem liebe ich es auf der Terasse zu sitzen und mit Freunden Bier- und Gin-Tonic zu trinken und und zu grillen - und nur eine Terasse ohne Haus sieht ziemlich blöd aus.

 

Weder noch, ich habe es zu Weihnachten geschenkt bekommen.

 

Einiges muss ich vorweg stellen:

Das Buch ist gut. Es hat mir zwar nicht bei der Entscheidung geholfen - die stand schon vorher fest. Womit das Buch aber aufgeräumt hat sind einige falsche Informationen/Meinungen/Ansichten die auch ich hatte.

Und das macht das Buch gut. Wenn man dann seine Entscheidung trifft, wie auch immer die dann ausfällt, tut man das wenigstens sehenden Auges.

 

Kritikpunkte:

-Ich hasse es wenn Autoren in der Wir-Form schreiben und die Ich-Form meinen.

-Kommer wiederholt fast dauernd seine Punkte, innerhalb von Kapiteln, am Ende von Kapiteln, am Ende des Buches. Da kommt man sich wie ein Schüler mit Lern-/Konzentrationsschwäche vor.

-Kommer schreibt, das ein Haushalt der sich für eine Immobilie entschieden hat/erwirbt, solle 3 Nettogehälter zur Seite legen und das restliche vorhandene Geld als Eigenkapital in die Immobilie einbringen. Das ist soweit richtig. Wie zum Henker kommt er aber auf drei Nettogehälter? Warum nicht zwei? oder vier? usw. Diese Zahl habe ich nie verstanden. Sie wird auch nirgendwo von Kommer erläutert. Das ist auch eine von diesen "Weisheiten" vor denen Kommer selber eigentlich immer warnt.

-Bei seinem Immobilie vs Wertpapierdepot unterschlägt er den Steuerfaktor (jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern davon gelesen zu haben und habe eben beim Blättern auch nichts dazu gefunden). Steuern können sich schneller ändern als man denkt, aber die derzeitige Situation darf man auch nicht völlig ausblenden (Und da hilft auch nicht Kapital 3.4).

-Er schreib vom "Lage-Mythos". Das halte ich für Quatsch - ich wohne ja dort, gerade deshalb ist ja die Lage entscheidend.

-Er schreibt unzureichend über nichtfinanzielle Gründe für einen Kauf. Diese sind schwer zu fassen, dürften aber gerade die Hauptmotivation sein. Dafür bewertet er andere Gründe meiner Meinung nach über.

-Ich kann nicht nachvollziehen, warum man einen variablen Kredit in der von ihm vorgeschlagenen Höhe aufnehmen soll. Die Gründe kann ich nachvollziehen (Sondertilgung, Zinschance). Ich verstehe aber nicht warum es gerade diese Höhe sein sollte.

-Der Punkt ab dem man sich eine Risikolebensversicherung sparen kann ist lustig - dann braucht man sie auch gar nicht (Hier geht es u.a. um die Absicherung des Kredites). (Weitere Anmerkung: Schön das Herr Kommer im Beispiel "Katarina" als Ernäherin wählt und "Peter" der Hausmann ist. Wirkt aber auf mich einwenig "bemüht").

 

Hauptkritikpunkt

-Kommer bezieht sich ständig auf die Daten aus der Vergangenheit. Er wertet diese aber sehr selektiv aus. Ein Umstand den er anderen gerade dauernd vorwirft. So schreibt er, dass man bestimmte

Werte nicht in die Zukunft fortschreiben kann und tut das dann mit vielen von ihm angenommenen Prognosen.

 

Ich hoffe das gibt einen kleinen Einblick, wobei ich aber nochmal daraufhinweisen möchte, dass das Buch nicht schlecht ist. Das Buch ist zwar groß gedruckt und damit mit knapp 25 kein Schnäppchen,

aber im Verhältnis zu der möglichen Investition ist das nichts.

Zusätzlich hat er noch ein Rechentool auf einer CD mitgeliefert, das habe ich mir aber noch nicht angesehen.

 

Grüße

John Silver

 

PS: Damit Ihr seht das ich das Buch wirklich gelesen habe: Im Glossar auf Seite 232 ist in Zeile 2 ein Fehler. Die Zahlen gehören anders herum.

 

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Am 30.3.2013 um 01:23 von John Silver:

Erstklassiges Buch über Bank-Hybridkapital in der Finanzkrise

 

Renditeperlen aus dem Scherbenhaufen: Bankhybridkapital in der Finanzkrise: Wie Investoren von Sondersituationen profitieren konnten

von Nicolas Schmidlin, Marc Profitlich, Malte Daniels, Matthias Rubisch, Philipp Steinhauer, Alfred T. Renffo

 

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Die Autoren des Buches "Renditeperlenaus dem Scherbenhaufen" haben mit sehr viel Sachkunde ein erstklassiges Buch über Bank-Hybridkapital in der Finanzkrise geschrieben.

Das Buch ist zudem so brandaktuell, dass man bei einigen besprochenen Anleihen sogar noch zugreifen kann (wenn man sich des Risikos bewußt ist). Es ist also kein Buch nach dem Motto "Wer in den 1960ern 10.000 Euro in den Dax investiert hätte wäre heute Millionär". Das hilft einem heute auch nicht unbedint weiter.

 

Das Buch selber glieder sich in drei Teile und führt über Lower Tier 2 Anleihen zu den Bank-Genussrechten und schließt mit Tier 1 Anleihen.

Jeder Teil beginnt mit einer kurzen Einführung über die jeweiligen Anleihenränge. Diese Einführung ist vielleicht nicht erschöpfend, aber bei weitem ausreichend genug, um den interessierten und vielleicht nicht voll informierten Anleihen-Anleger in das jeweilige Thema einzuführen.

Hier liegt vielleicht einer der ganz wenigen Mankos des Buches. Es ist nicht für den absoluten Anleihen-Neuling geschrieben. Man braucht zwar kein tiefergehendes Fachwissen, aber die Grundbegriffe und die Grundlagen von Anleihen, diese sollten aber schon vorhanden sein. Das kann man aber einem so speziellen Nischensachbuch auch nicht vorwerfen (Wenn ich mich nicht täusche wird der Begriff "Tier" ansch nicht einmal definiert, alle anderen Fachbegriffe und Abkürzungen sind dagegen fast immer kurz erläutert).

 

Das Buch zeigt in den jeweiligen Anleihenrängen exemplarisch einige Anleihen auf, mit denen in der Finanzkrise viel Geld zu gewinnen und zum Teil auch zu verlieren war.

Dabei wird der Leser nicht nur mit einer WKN / ISIN abgespeist. Er wird auch nie mit Infobrocken ködert um dann doch mit einem Halbwissen allein stehen gelassen zu werden unter dem Hinweis "Ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse" oder "Hier war eine Kursrakete klar zu erkennen". Im Gegenteil wird in jedem Kapitel relativ klar aufgezeigt, wo die einzelnen Gründe lagen, weshalb diese speziellen Anleihen sich so und so entwickelt hat bzw. vermutlich wird.

 

Sehr schön ist im ersten Teil auch der Bericht zur Anglo-Irish gelungen. Jeder Interessierte kennt eigentlich die grobe Rahmengeschichte, aber so konzentriert habe ich sie noch nirgendwo gelesen.

Und diejenigen Investoren, die selber in den Anglo-Anleihen investiert waren, werden sich an die einzelnen Phasen zurück erinnern. Leider hatte diese Geschichte kein gutes Ende.

Dafür zeigt sie, dass es eben nicht so einfach ist, wie manche hinterher immer meinen.

 

Der zweite Teil behandelt wie oben schon geschrieben die Bank-Genüsse. Viele werden die WPF/BB-Forenlieblinge der letzten Jahre wiedererkennen. wie z.B. 804290, 804293 und 804294.

Malte Daniels hat als echter Kenner im zweiten Teil des Buches ein sehr schönes Kapitel über die "bösen" Genüsse geschrieben (Persönlich denke ich, dass er hier wohl der Experte Nr. 1 in Deutschland sein dürfte). In diesem Kapitel findet sich die einzige Sache, wo ich etwas zum Buch ergänzen könnte, wobei es sich aber ausdrücklich nicht um einen Fehler handelt (Malte Daniels hätte vielleicht noch etwas zum Genussschein 804212 schreiben können und der daraus resultierenden zweiten Chance. Das ändert aber überhaupt nichts an der Güte des Kapitels!)

 

Der dritte Teil bespricht dann die einschlägigen Tier 1 Bank-Anleihen, die ebenfalls weitesgehend hier im Forum besprochen wurden und daher auch z.T. bekannt sein dürften (z.B. WKN A0KAAA).

 

Das Buch schließt mit einem Ausblick auf die Entwicklung der Banknachränge in den nächsten Jahren.

 

Das Buch ist absolut sachlich geschrieben, liest sich aber sehr flüssig. Hier hatte ich schnell das Gefühl, dass hier echte Investoren für Interessierte und andere Investoren schreiben. Bei keinem Kapitel hatte ich auch nur im Ansatz das Gefühl mich durchzuquälen, im Gegenteil habe ich mich während der Lektüre die ganze Zeit glänzend unterhalten gefühlt.

Ich kann zudem für mich selber nur sagen, dass ich einige Wissenslücken ausfüllen konnte und bei bestimmten Anleihen jetzt sogar noch ein "runderes" Gesamtbild bekommen habe.

 

Das Buch hat meines Meinung nach in dieser Form im Anleihenbereich, der sowieso buchtechnisch nicht gerade überfüllt ist, eine absolute Ausnahmestellung. So etwas gab es meiner Meinung bisher nicht. Von daher ist der Preis mit € 12,95 für knapp 220 Seiten wirklich nicht zu teuer, sondern eher billig, muss man doch oft für solche Bücher/Auswertungen in so einem speziellen Bereich ein vielfaches bezahlen. Mit diesem Buch mit einem Preis im unteren Bereich einer Anleihenorder macht man alles - aber hier nichts falsch - wenn man das Buch kauft. Hier sollte sich das Wissen schnellstens amortisieren, und wenn man am Ende nur gelernt hat in Zukunft die Anleihen-Prospekte intensiver zu studieren.

 

Eine der größten Erkenntnis nach dem Lesen sollte außerdem sein, soweit man nicht ohnehin Anhänger dieser Theorie ist:

Der Anleihenmarkt ist nicht effektiv. Damit ergeben sich in jeder Marktsituation immer wieder Situationen, in denen auch der Privatanleger seine Chanche unter einem vernünftigen Risikoprofil ergreifen kann. Passives investieren ist in Ordnung, aber der aktive (Privat-/Klein-) Anleger hat auch im Konzert der Großanleger seine Möglichkeiten. Und gerade hier bietet der Anleihebereich eine Vielzahl an Gelegenheiten.

 

Bewertung: 14 von 15 Punkten meiner eigenen Skala oder echte Fünf Amazon-Sterne! Bitte kaufen!

 

John Silver

 

PS: Ich kenne die Autoren z.T. persönlich oder per PN (was beides hier im Forum nicht weiter verwundern dürfte). Mein Buch habe ich aber selber voll bezahlt!

Des Weiteren bilde ich mir ein, ein gewisses Wissen in diesen Nachrängen zu haben. So habe ich sehr viele der in den einzelnen Kapiteln genannten Anleihen gehabt bzw. besitze sie z.T. noch (Anleihen der Kapitel 4, 7, 8, 9, 10 und 15) und/oder habe mich ausführlich mit vielen der weiter im Buch genannten Anleihen beschäftigt (Kann man auch weitestgehend hier alles nachlesen). Allerdings reicht man Wissen bei weitem nicht an das der o.g. Autoren heran!

 

PS 2: Persönlich hasse ich bei Büchern kaum etwas mehr, als wenn Fußnoten in den Anhang eines Buches verbannt werden. Was soll sowas? Entweder hat in einer Fußnote etwas zu sagen oder man läßt das bitte ganz weg. Aber dieses abgeschiebe in den Anhang und dadurch das Geblätter von vorne nach hinten und zurück und das springen zwischen den Seiten stört jeden Lesefluss. Warum stehen Fußnoten nicht generell immer unten auf der Buchseite? Wer sie nicht lesen will kann sie ja ignorieren. Und für das Buch macht es von der Seitenzahl auch keinen Unterschied ob sie unter den Text oder im Anhang stehen.

Ich möchte den Autoren ausdrücklich dafür danken, dass die Fußnoten unten im Text stehen!

 

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Am 20.9.2016 um 22:20 von John Silver:

Reinhart Knapp "Festverzinsliche Wertpapiere als Kapitalanlage", Econ Taschenbuch Verlag, 1991

 

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Ich habe das o.g. Buch bei Ebay günstig erstanden, weil ich prinzipiell alles zum Thema Anleihen lese.

Manchmal finden sich in solchen Titeln trotz des alters neue Erkenntnisse und Tipps.

 

Diese Buch hat aber leider nur noch einen Wert für Historiker. Wer sich noch "in der guten alten Zeit" auskennt, wird sich ohne Wehmut durch das Buch daran erinnern.

 

S. 32: "... Eine exakte Renditeberechnung ist nur mit einem hohen mathematischen Aufwand möglich. Wenn Sie Vergleiche auf hundertstel und zehntel Prozent anstellen möchten, wenden Sie sich am besten an Ihren Wertpapierberater. Der Kauf eines entsprechenden Programms für den eigenen Personalcomputer dürfte sich kaum lohnen. ...".

S. 86: "... Diese werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen, weil die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung immer mehr abnimmt. ..." (Der Satz ist ein Klassiker und wird wohl noch mindestens die nächsten 20 Jahre zitierfähig bleiben.)

S. 111: "Alternativen zur Girosammelverwahrung von Wertpapieren", "...Streifbandverwahrung..." (Wer kennt diesen Ausdruck überhaupt noch!).

 

Natürlich stehen in dem Buch auch ganz viele richtige und immer noch gültige Sachen. Es ist durchaus keine reine Sammlung von Kuriositäten.

...

 

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Am 12.10.2016 um 23:24 von John Silver:

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Cornelia Bürger "Festverzinsliche Wertpapiere - Sichere Renditen Bonds Obligationen Auslandsanleihen"

 

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Ich zitiere mich selber, siehe Beitrag weiter oben.

"Ich habe das o.g. Buch bei Ebay günstig erstanden, weil ich prinzipiell alles zum Thema Anleihen lese.

Manchmal finden sich in solchen Titeln trotz des Alters neue Erkenntnisse und Tipps."

 

Das Buch ist von 2001 und enthält dementsprechend einige Kapitel die nicht mehr dem Stand der Zeit entsprechen.

Insbesondere Teile(!) des Kapitels 9 zu Geldanlage und Steuern sind natürlich veraltet (hochaktuell ist aber z.B. immer noch die fiktive Quellensteuer!), sowie Teile des Kapitels 2 zu Bundesanleihen (Stichwort Bundesschatzbriefe) usw.

Hier muss man selektiv lesen, aber das sollte selbst dem Anfänger nicht schwerfallen.

Trotz des Alters hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und kann es für Anfänger empfehlen, wenn sie die o.g. Kapitel "achtsam" lesen.

Gut waren z.B. Kapitel 3 Pfandbriefe und Kommunalobligationen, das habe ich selten so gut und umfangreich gelesen, und das Kapitel 6 Anleihe Sonderformen, schön einfach erklärt.

 

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Am 30.10.2016 um 23:26 von John Silver:

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WernerEsserFutures.jpg  0   27 kB

 

Laser12 hat beim letzten WPF-Treffen in Oldenburg (S E L B E R S C H U L D wer das verpaßt hat)

uns einen Blick auf seine Bücherschatztruhe werfen lassen. U.a. war da auch dieses Buch dabei, so dass ich aufgrund des Titels "....Anleihen" bei Ebay bei 1-2 Euro nicht nein sagen konnte (@Laser12: Ja, auch mein Bücherstapel wächst leider weiterhin schneller als ich lesen kann. :blushing: ).

 

Das Buch ist von 1999 was aber ja inhaltlich nicht immer unbedingt ein Problem sein sollte. Auf Amazon gibt es zu dem Buch eine Rezension, die das Buch gut wiedergibt.

Es ist praktisch eine schlechte, einfachste Zusammenstellung der Inhalte der Broschüren die Banken austeilen zu "Optionsscheinen".

Der Teil "Anleihen" im Buch beschränkt sich auf 5-6 Seiten wo Option- und Wandelanleihen genannt werden, ergänzt um einfachste simple Rechenbeispiele.

Da Buch ist nicht kaufenswert. Wenn es unbedingt ein Buch zum kleinen Preis sein soll, dann lieber bei Ebay den o.g. Titel von Cornelia Bürger oder andere bessere hier vorgestellte Titel nehmen.

 

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Am 14.11.2016 um 23:36 von John Silver:

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Anlagestrategien.jpg  0   4 MB

 

Und noch ein Buch aus der Reihe "Gesehen bei Laser12 beim Oldenburg-Treffen, gekauft auf Ebay" für € 3(?).

Das o.g. Buch hat mir als eine "Einstiegslektüre" wirklich gut gefallen. Kurz und prägnant werden auf 176 Seiten die Value-, Small-Cap-, Dividenden-, Cornerstone-Growth sowie weitere Strategien vorgestellt.

Natürlich kann das bei einem Buch mit nur 176 Seiten nicht abschließend sein, sondern ist nur ein Einstieg. Ich denke aber, man bekommt einen guten Einblick in die o.g. Strategien.

Die wichtigsten Kennzahlen und Vorgehensweisen werden auch zumindest soweit erläutert, dass man auch gleich "loslegen" kann.

Danach kann man sich ja, falls gewollt, intensiver mit "Der intelligente Investor" usw. beschäftigen.

Warum dann nicht gleich an die Quelle(n)? Weil man so schnell einen ersten Überblick bekommt was es überhaupt an Strategien gibt. Außerdem ist es leicht verständlich geschrieben.

 

Ergänzt wird das Buch mit einem Anhang "Kurzportraits werthaltiger Unternehmen".

Der Anhang liest sich aus zwei Gesichtspunkten gut. Zum einen stellt er die o.g. Unternehmen in 6-7 Zeilen vor. Zum anderen zeigt dieser Anhang, wie schnell auch werthaltige Unternehmen quasi "weg sind" oder auch in ganz schweres Fahrwasser geraten können.

Beispiele? Bijou Brigitte, Bombadier, Esprit, Nokia

 

Natürlich sind auch in diesem Buch eine Reihe von Fehlern und Unrichtigkeiten (Wieso liest eigentlich keiner mehr Korrektur?)

So findet man in der Tabelle auf S. 121 eine Prozentangabe von "26 von 45 Peridoen = 8%" (muss natürlich 58% sein).

Zudem widerspricht sich das Buch mehrmals wenn es Diversifikation und Streuung predigt und gleichzeitig Warren Buffett und Peter Lynch zitiert, wo darauf gedrängt wird seine Investitionen auf 10, vielleicht 20 Werte zu konzentrieren. Hier muss ich aber auch sagen, dass mir im Buch die Heiligenverehrung von Buffett und (etwas geringer) Lynch auf die Nerven geht.

Steuern spielen in dem Buch praktisch keine Rolle, deswegen ist auch nur ein aus heutiger(!) Sicht veralteter Steuerhinweis enthalten.

Traurig ist aber natürlich wenn man hin und wieder auf Phrasen trifft wie "Sie machen aber mit Immobilien nur dann einen Verlust, wenn Sie Ihre Immobilien verkaufen müssen". (Seite 134).

Und im Anhang findet man zu Campbell Soup "In Deutschland ist die Marke (sic!, nicht Firma!) vor allem unter dem Namen Erasco bekannt." (Klammer von mir).

 

Trotzdem lautet mein Fazit: Eine gute kurzweilige Einstiegslektüre zum Thema "Börsen-Strategien" für "Anfänger und Interessenten" zum kleinen Preis.

 

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Am 10.1.2017 um 01:11 von John Silver:

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Joachim Brandmaier "Meine Meinung" , Auflage 2015

 

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Über das Buch bin ich bei Ebay gestolpert und hatte mich gefragt wer "Brandmaier" überhaupt ist und wen seine Meinung wohl interessiert?

Brandmaier gibt den "Stuttgarter Aktienbrief" heraus und hat laut eigenen Aussagen 30 Jahre Börsenerfahrung.

Das Buch ist eine Sammlung von Leitartikeln(?) aus seinem Börsenbrief. Nun muss man wissen, dass Brandmaier ein "Blue Chip - Stockpicker - Buy&Hold Fan" ist.

Somit wiederholen sich die Motivationsartikel "Jeder Tag ist ein Kauftag" und "Buy & Hold mit Blue Chips ist die Siegerstrategie".

Von daher bietet das Buch keine neuen Erkenntnisse über die Börse oder den Kapitalmarkt.

Das Buch ist für mich daher nur ein netter Zeitvertreib gewesen.

Aber das Buch eignet sich durchaus für Investoren, die den o.g. Ansatz folgen (das meine ich jetzt nicht negativ).

Die können täglich/wöchentlich ein Kapitel lesen und werden in Ihrer Haltung durchaus bestärkt und fühlen sich vielleicht auch gut unterhalten (Das ist wieder weder ironisch noch negativ gemeint. Jeder muss seinem eigenen Ansatz folgen mit dem er zurecht kommt und damit glücklich werden).

 

Fazit: Als Anhänger dieses Investmentstils vielleicht kurzweilig, für andere Anleger weniger interessant. Ich würde das Buch nach dem Preis/Leistungsverhältnis nur gebraucht für kleines Geld kaufen. (Habe ich ja auch gemacht. ;) )

 

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Am 22.1.2017 um 14:27 von John Silver:

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Gewinnen mit Übernahmen von Jens Gravenkötter

 

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Im Zuge der ganzen Übernahmen in letzter Zeit bin ich im Herbst über das o.g. Buch gestolpert.

Es wird quasi die "Übernahme von Aktiengesellschaften" als Strategie vorgestellt.

Angeblich soll das 80 Seiten Büchlein 39,90? 49,90? Euro kosten. Oder man bezieht es "gratis" über "die Webseite".

(Einfach mal googlen, ich habe es über Ebay erstanden).

Und warum gibt es so eine große Diskrepanz beim Kaufpreis?

Gravenkötter vertreibt einen Finanzbrief der sich vornehmlich mit dem Thema Übernahmen beschäftigt.

Dementsprechend ist das o.g. Buch auch mehr eine Werbung für seinen Börsendienst, garniert mit einbischen Börsenwissen.

Wobei das Buch nicht schlechter geschrieben ist, als manch andere Aktien-Anfängerbücher (aber auf keinen Fall vollumfänglich).

 

Fazit: Kann man lesen. Die Strategie ist ein netter Ansatz, hat mich aber auch nicht so vom Hocker gehauen.

Schlechter als andere Ansätze ist sie vielleicht aber auch nicht. (Das kann ja jemand der Lust und Zeit hat sonst mal Back-Testen).

Wer meint er verpaßt hier aber eine Strategie, sollte das Buch nicht zum Vollpreis sondern gebraucht oder "gratis" sich besorgen.

 

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Am 20.2.2017 um 23:28 von John Silver:

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Schnellkurs Aktien - Die Erfolgsgeheimnisse für Einsteiger - Gewinnen mit den neuen Boom-Branchen - von Dennis Winkler

 

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Hinweis: Das Bild zeigt die 11. Auflage, ich habe die Ausgabe von 2000 (!) gelesen (Ich glaube das ist die erste Auflage).

 

Ich habe das Buch gelesen und jede Menge Binsenweisheiten und Larifari-Erklärungen gefunden. Ich erspare mir jetzt Beispiele zu nennen.

Ich bin auch einfach mal guter Hoffnung, dass in der mittlerweile 11. Auflage vielleicht auch eine inhaltliche Entwicklung des Buches stattgefunden hat.

 

Was aber immer wirklich interessant zu lesen ist, ist der Rückblick von heute auf den Ausblick von damals.

Hinterher ist man immer schlauer, aber darum geht es gar nicht. Es ist einfach interessant die Überlegungen von damals nachzuvollziehen und zu gucken, welches Unternehmen und welche Branchen sich in den letzten 16 Jahren wie entwickelt haben. 

Denn im Grunde stehen wir heute wieder wie damals vor den gleichen Entscheidungen, Stichwort E-Mobilität, 3D-Drucker usw. usw. und versuchen abzuschätzen wo welches Unternehmen und wo welche Branche in 15 Jahren steht. 

Von daher haben sich die 1-2 Euro bei Ebay für mich(!) für das Kapitel 7 durchaus gelohnt.

 

John Silver

 

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Am 24.4.2017 um 00:15 von John Silver:

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Andre Kostolany "Kostolanys Bilanz der Zukunft", Econ, 7. Auflage 2000

 

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Kostolany ist ein netter Börsen-Plauderer.

Auch in diesem Buch liefert er eine Reihe von kleinen Anekdoten rund um das Thema Börse, insbesondere aus der früheren Zeit als man noch selber zur Börse ging und alles mit der Bank per Telefon abgewickelt wurde.

Tipps zu Aktien oder gar eine Anleitung für Anfänger sucht man vergebens.

Er selber predigt, obwohl Spekulant, einen Buy & Hold Ansatz.

Und für diese Leser ist das Buch auch gemacht. Was macht denn mit der ganzen Zeit nach dem Kauf während man wartet?

Das Buch ist kurzweilig und amüsant, insbesondere gerade(!) weil es etwas älter ist.

Kostolany stellt einige Prognosen für die Zukunft auf (siehe Titel) und es macht natürlich Spaß diese jetzt mit dem "Ist" abzugleichen.

Selbstverständlich kann man ihm bei Prognoseirrtümern im nach herein keinen Vorwurf machen, interessant ist es aber schon zu sehen wo er richtig und wo er falsch lag.

 

Fazit: Leichte Börsenkost für Jedermann, speziell für Buy&Hold Anleger geeignet.  

 

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Am 6.5.2017 um 00:57 von John Silver:

Franz Rapf Aktien: Wann kaufen, wann verkaufen? - Strategie und Taktik erfolgreicher Anleger, 6. aktualisierte Auflage

 

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"Vorwort

Der Zeitpunkt beim Aktienkauf und -verkauf bestimmt den Erfolg.

Noch wichtiger als die Auswahl der Papiere ist das Timing.

...

Viele Einsteiger fallen deshalb auf die Nase, weil sie Aktien zu Höchstkursen erwerben.

...

Fazit: Wer sich an die Regeln des vorliegenden Buches hält wird Gewinne erzielen, die weit über dem Durchschnitt liegen.

..."

Das Buch ist leider eine Ansammlung von zweifelhaften Schlussfolgerungen, Banalitäten und sogar einigen echten Tipps, die aber auch eher allgemeiner Natur sind.

Beispiele

-Seite 26-27: Merkwürdige Tipps zum Kauf von Neuemissionen ("Bei guter Marktlage zeichnet man jede Neuemission...", wahrscheinlich geleitet aus der Neuen Markt Zeit. Heutzutage ist dieses undifferenzierte Vorgehen absolut NICHT zu empfehlen.

-Seite 38: "Der Jahreszeitenrhythmus ist vorgegeben, und tatsächlich hat der Stand der Sonne unbewußt einen Einfluss auf die Kursentwicklung. ... So wie Höchstkurse im Frühjahr festzustellen sind, gibt es Tiefstkurse im Herbst. ..." 

 

Dafür ist es mit knapp 128 Seiten auch Ruck-Zuck durchgelesen.

Das Buch schließt mit dem Kapitel"Erkenntnisse eines Spekulanten"  (was vom Kapiteltitel wohl an Kostolany erinnern soll) eine fast metaphysische Betrachtung der Börse.

 

Fazit: Das Buch hat mich nicht beeindruckt. Man muss es nicht lesen. Da es dünn ist, ist der Zeitaufwand/-verlust aber auch nicht so groß.

Mit etwas guten Willen vielleicht 6 oder 7 Punkte von 15.

 

 

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Am 11.5.2017 um 00:58 von John Silver:

Venetia Thompson "Börsen Babe - Mein Jahr im Rausch"

 

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Venetia Thompson (die Frau auf dem Cover ist sie selber) beschreibt in diesem Buch ihre etwa einjährige Tätigkeit für einen Broker in der Londoner City.

Das Buch ist aus der Vergangenheitsperspektive geschrieben und blöderweise bezieht sich das ganze Buch daher auf einen

ominösen Zeitungsartikel den sie am Ende ihrer Tätigkeit geschrieben hat, ohne den Artikel aber im Anhang aufzuführen oder eine Quelle zu nennen.

Aber hier ist er (Was für ein Service!) :

https://www.spectator.co.uk/2008/02/essex-and-the-city-my-life-as-a-posh-bird-broker/

 

Genauso wie "The Wolf of Wall Street" eigentlich nicht von der Börse sondern von Sex und Drogen handelt, geht es in diesem Buch auch mehr um Alkohol,

ihre Probleme bei der Arbeit, andere Drogen und etwas Sex.

Von daher verwundert es wenig, dass das Buch etwas wirr geschrieben scheint.

Ich habe jedenfalls mehrfach nicht verstanden, wer welche Personen sind und warum sie jetzt oder vorher so schlimm sein sollen oder waren.

Wie gesagt liegt das vielleicht am Schreibstil?, am Alkohol? oder einfach daran, dass die gute Venetia "Airbags" (sie bezeichnet sich selber so)

versucht den Spagat zwischen einer am skandalösen Leben Beteiligter, aber gleichzeitig auch noch moralisch akzeptabler Person zu schaffen.

Hat bei mir nicht funktioniert, ich finde sie unsympatisch, aber nicht wegen der im Buch beschriebenen Ausschweifungen. 

 

Trotz aller o.g. Kritik hat sich das Buch aber schnell und zügig lesen lassen, so dass ich es Leuten die "Börsengeschichten" mögen durchaus empfehlen kann.

Da das Buch aber gleichzeitig nur bedingt von der Börse handelt, ist es praktisch für jeden lesbar, auch vollkommen ohne Ahnung vom Kapitalmarkt.

Vielleicht fördert das sogar das Verständnis für die gute Venetia.

 

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Am 19.6.2017 um 00:34 von John Silver:

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Jürgen Gaulke "Die Goldfinger - Die Investmentstrategien der erfolgreichsten Geldanleger"

 

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Und wieder ein Buch welches ich im letzten Jahr in Laser12 Sammlung sah und mir gekauft habe.

Jürgen Gauland hat sich intensiv mit den Goldfingern / erfolgreichsten Investoren beschäftigt und hat die meisten selber direkt gesprochen und/oder interviewt.

Sich mit den Strategien anderer erfolgreicher Marktteilnehmer (18 werden vorgestellt) zu befassen hat mich glänzend unterhalten und mich zu der einen oder anderen Überlegung geführt.

Das Buch ist gebunden mit 350 Seiten gebraucht für eine Handvoll Euro nach meiner Meinung ein "Schnapper" bei ebay. Ich kann das Buch nur empfehlen. 

 

 

 

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Am 1.11.2017 um 00:24 von John Silver:

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Rich Dad Poor Dad:

Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

von Robert T. Kiyosaki

 

Ich habe das Buch jetzt auch gelesen. Einerseits ist es sehr kurzweilig, insbesondere wenn er schreibt wo er wie wieviel Dollar gemacht hat, andererseits ist es unfaßbar banal und einfach geschrieben. Zudem wiederholen sich die Kernaussagen inhaltlich wirklich alle mindestens 5 mal, so dass das Buch auch mit einem Drittel der Seiten locker ausgekommen wäre, aber das ist wohl so typisch amerikanisch. Vielleicht kennt Ihr die amerikanischen Serien, wo von 40 Minuten Folge immer 10 Minuten erzählt wird was war und am Ende 10 Minuten erzählt wird was kommt. Da bleibt pro Folge / Kapitel nicht viel Raum für Neues. So ist das auch hier in den einzelnen Kapiteln.

Die Immobiliendeals die beschrieben werden halte ich selber für etwas unglaubwürdig, aber hier geht es wohl eher um das Prinzip.

Genervt hat mich zudem das herumreiten auf Kiyosaki mystischem "finanziellen Genie" das uns allen innewohnt.

Aus meiner Erfahrung gibt es so einen Quatsch nicht, sondern unternehmerischer Erfolg und Kapitalanlageerfolg ist i.d.R., von Glückstreffern abgesehen, dass Ergebnis von sehr viel sehr harter Arbeit, die dann und wann auch mal mit Glück belohnt wird.

Abschreckend finde ich auch das Menschenbild des Autors und die spürbare Verachtung gegenüber seinem leiblichen Vater, aber da darf jeder gerne seine eigene Meinung zu haben.

 

Fazit:

Kaufen muss man das Buch wahrlich nicht, und wenn dann bitte gebraucht bei Ebay. 

Wenn man ein Buch für einer längere Bahnfahrt oder einen Flug braucht, kann man das Buch sich irgendwo leihen. Ich würde dann aber eher zu irgendeinem "Kostolany" greifen, die sind zumindest besser geschrieben und bringen einem auch die Börsengeschichte etwas näher.

Für ein Buch zum ähnlichen Thema würde ich dann eher zu Bodo S. "Der Weg zur finanziellen Freiheit" greifen. Das Buch hat auch seine Schwächen, ist aber nicht so fürchterlich banal. Oder man greift gleich zu "Denke nach und werde Reich" von Napoleon Hill. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, ist dieser Titel praktisch die Zusammenfassung vom "Rich Dad", denn mehr steht da auch nicht wirklich drinnen.

 

JS

 

PS: Vielleicht verkläre ich das Buch von Napoleon Hill auch einwenig in der Retrospektive, ist aber auch Ewigkeiten her das ich das Buch gelesen habe. Der Titel ist aber auch einfach DER KNALLER!

 

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Am 28.1.2018 um 21:14 von John Silver:

 

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Leider ein schwaches durchschnittliches Anfänger Börsenbuch wie es hunderte am Markt gibt, zudem natürlich veraltet (Ich habe die 3. Auflage von 2000 gelesen).

Der Unter-Titel "Minimaler Einsatz - maximaler Gewinn", die Kapitelüberschriften "2. Kapitel - Strategie und Timing" oder der Satz aus dem Vorwort "Der Leser, der sich Das Börsenseminar erarbeitet hat, weiß, wie man's macht." versprechen viel und im Buch wird davon wenig gehalten.

Fazit:

Muss man nicht haben und muss man auch nicht lesen.

 

 

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Am 18.4.2018 um 01:23 von John Silver:

Bernd W. Klöckner

"Gewinnen mit Aktien - Chancen für Einsteiger"

 

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Vorweg: Das Buch ist von 1999

Das Buch ist gerade einmal 98 Seiten "dick". Dementsprechend schreibt der Autor auch dauernd(!), daß das Buch nicht ausführlicher sein kann.

Das ist ein Fehler des Autors. Dann MUSS das Buch einfach ausführlicher sein.

 

Hier ein Punkte zum Buch im Detail:

-S. 23: "Sich ausschließlich nach der Indexentwicklung zu richten, bringt nur wenig."

Der Absatz zusammen gefaßt: Indice sind unwichtig.

Da muss ich allen Passiven mal zustimmen, diese Aussage ist Quatsch.

-S. 27/28 Hier warnt der Autor vor dem Neuen Markt. Das war damals sehr richtig, und muss in der ex-post Schau auch unbedingt gewürdigt werden.

-S. 37: Ab Seite 35 erklärt der Autor den Zinseszins und spricht über Sparpläne mit 60j. Laufzeit und davon mit 15 Jahren mit dem Sparen zu beginnen. 

Der durchschnittskäufer dürfte schon damals deutlich Älter als 15 gewesen sein und das dürfte für den Durchschnittsleser im Endeffekt so hilfreich sein, wie jetzt seinem Großvater zu erklären, wie er mit 15 hätte richtig Vermögen bilden hätte können. 

-S.38: Hier macht der Autor zum o.g. Punkt eine Beispielrechnung, wann man mit dem Sparen beginnen sollte und was allein ein Monat später auf 40 Jahre bedeutet.

Der Autor ist hier von seiner Mickey-Maus-Rechnung so begeistert, daß er an dieser Stelle ein extra Copyright setzt!

S. 60: Zudem ist das Buch eine einzige Zitatensammlung. Das hilft natürlich die 98 Seiten schnell vollzukriegen. Hier wird Manfred Gburek mit einer Beispielrechnung zitiert, die aber leider absolut abenteuerlich ist. 

S. 62: Gut! Hier weist der Autor ausdrücklich daraufhin, dass man am Ende aller Theorie auch die Praxis wagen muss. Börsenspiele sind gut, aber richtig lernen tut man nur etwas, wenn man "Skin in the Game" hat! Da stimme ich voll zu!

S. 69: Hier wird "Der Königsweg" als Strategie erläutert. Leider ist die hier dargestellte Strategie falsch - oder einfach nur Quatsch.

 

S. 74: Hinweis auf Vermeidung von Anfängerfehlern - gut!

"Selbst, dann, wenn Sie aus diesem Buch nichts anderes mitnehmen als den Rat, sorgfältig zu beobachten, sich einen Plan zu erstellen und diszipliniert nach diesem Plan zu handeln, dann hat sich der Kauf bereits für Sie gelohnt".

Dieses Statement kann ich nur unterstreichen und unterschreiben!

 

S. 78-79 Hinweis auf Skepsis gegenüber Empfehlungen jeglicher Art - gut!

S. 82: Börsenspiele: kein Ersatz für die Praxis. Gut!, siehe oben.

Man bekommt den Eindruck, als ob der Autor das Buch zum Ende noch retten wollte!

S. 91: Hier fand ich den Zeitbezug zu Toys "R" us gut. Das Unternehmen stammte aus der Insolvenz einer Unternehmenseinheit - und jetzt (2018) hat es Toys auch erwischt. Was für eine Ironie.

 

Fazit: Ein kurzweiliger Zeitvertreib auf der Bahnfahrt nach Würzburg zum WPF-Treffen. Mehr leider nicht und auch für Anfänger gibt es bessere Bücher. 

 

 

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Am 20.4.2018 um 00:31 von John Silver:

Dieter Knapp / Gisela Ulmer "1000 Tipps für erfolgreiche Börsengeschäfte - Gewinnen mit Aktien"

 

1000-Tipps.gif

 

Das Buch ist von Juli 2000 und damit natürlich in wesentlichen Teilen veraltet.

Trotzdem hat man immer die Hoffnung, dass irgendetwas noch brauchbar ist, schließlich steht auf dem Cover "DER Weg zum Aktienmillionär".

Inhaltlich sind wie gesagt einige Kapitel veraltet aber grundsätzlich vom Inhalt selten in dieser Form bei einem Anfängerbuch zu finden, insbesondere was die Vorsicht vor der Beratungsleistung der Banken betrifft. Aber davor schützt uns ja jetzt MIFID II - oder auch nicht.

Die 1.000 Tipps sind zudem keine echten Tipps, sondern jeder Absatz wird "als Tipp" durchnummeriert, so dass man mit dem "Begriffe-Lexikon" letztendlich auf die 1.000 "Tipps" kommt. 

 

Fazit: War um 2000 vermutlich für Anfänger hilfreich, heute nicht mehr unbedingt lesenswert, es sei denn man ist sowieso auf der Rückfahrt vom WPF-Treffen in Würzburg und möchte sich die Zeit kurzweilig vertreiben.

 

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Am 7.8.2018 um 00:27 von John Silver:

Esser, Werner "Investmentfonds für Einsteiger - Alles, was Sie über Auswahl und Anlagestrategie wissen müssen"

 

Esser-Investmentfonds.jpg

 

Ich habe das Buch vor kurzem im Urlaub gelesen.

Das Buch ist von 1999 (3.Auflage) und damit selbstverständlich völlig veraltet. Das merkt man insbesondere daran, dass laufend von "Telefonkonten" gesprochen wird und das Adressverzeichnis, das 1999 vielleicht noch einen gewissen Wert hatte, 40 von 200 Seiten Buch umfaßt. Das Buch handelt quasi nur von Fonds, man darf aber nicht vergessen, dass 1999 ETFs noch nicht so im Fokus standen wie heute.

Leider hält das Buch auch nicht ganz was der Untertitel verspricht. Im Endeffekt wird gesagt, nimm Aktienfonds, die sind auf die Dauer besser als andere Fonds (Renten-, Mischfonds usw.). 

Das Buch ansich ist soweit ich es sehen konnte dafür zumindest vom Inhalt fehlerfrei. Auf Seite 69 wurden allerdings, das dürfte aber heute nur noch Nostalgiker und Historiker interessieren, die 10.000 DM Monats-Verkaufs-Grenze für Bundesschatzbriefe unterschlagen.

Auf den Seiten 90-92 äußert sich Esser kritisch zu Fondsgebundenen Lebensversicherungen. Ich muss sagen, dass mir dieser kurze Abschnitt dazu wirklich gut gefallen hat. Ähnlich habe ich das so soweit ich mich erinnere noch nirgends gelesen (Es ist nichts bahnbrechendes, aber zumindest mal kurz und vernünftig aufgeschrieben).

"Das wichtigste bei der Fondsinvestition ist, das man überhaupt investiert. Und nicht, wann man interessiert". (S. 94) Schon 1999 ein schöner Satz!

Auf den Seiten 133-134 wird die Berechnungsmethode der Wertsteigerung von Investmentfonds nach dem BVI einfach und verständlich dargestellt. Gut!

Kurz vor Ende hält Esser noch ein Plädoyer für "Buy & Hold". Verständlich und stetig, wenn man fast das ganze Buch auf Aktienfonds setzt.

FAZIT:

Kurzweilig für mich, ich denke aber das Buch muss man heute wirklich nicht mehr lesen. Neue Erkenntnisse konnte ich keine Gewinnen.

Da sollte man als interessierter Leser besser zu aktuellen Titeln greifen.

 

 

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Am 9.8.2018 um 23:59 von John Silver:

Kostolany, Andre' "...und was macht der Dollar? - Im Irrgarten der Währungsspekulationen"

 

André-Kostolany+Und-was-macht-der-Dollar.jpg

 

Das o.g. Buch (Hardcover von 1987, 255 Seiten) habe ich ebenfalls im Urlaub gelesen, und zu Andre Kostolany muss ich glaube ich nicht viel zu sagen. Er ist ein amüsanter Börsenplauderer. Da ich einige Bücher von Kostolany habe und gelesen habe, war mir ziemlich klar, was mich erwartet. Eine kurzweilige Unterhaltung über die Börse und vielleicht bekomme ich noch ein paar Parallelen zum heutigen geschehen aufgezeigt. Denn das ist Kostolanys Stärke. Er kennt die gute und die schlechte alte Zeit und kann da einwenig aus dem Nähkästchen plaudern. Und wenn

man so ins plaudern kommt, erzählt man ja gerne auch mal Geschichten, die man schon mal erzählt hat. Bei Kostolany ist das nicht anders.

Mindestens 20% seiner Bücher bestehen immer aus Anekdoten, die er schon einmal in einem anderen Buch erzählt hat. Aber man hört ja auch

gute Geschichte gerne ein zweites oder drittes mal.

 

Inhaltlich bildet der Dollar absolut den Schwerpunkt des Buches. Was natürlich nicht überraschen sollte, beim Titel, aber man ist ja auch einiges gewohnt. Daneben werden noch die DM und der Franc (alter und neuer) ausreichend gewürdigt. Gleich zu Anfang (S. 19) zieht Kostolany über die ahnungslosen Devisenhändler in den Banken her (übrigens stringent das ganze Buch hindurch). Eine Einschätzung die ich teile. Auf den Seiten 22-23 stellt er die Frage, in wie weit sein Buch mit alten Geschichten heute noch Bedeutung hätte und meint, dass die massenpsychiologischen Effekte heute immer noch die gleichen sind, wie vor 30 oder 70 Jahren. Auch diese Einschätzung teile ich und insofern hat das Lesen dieses Buches aus meiner Sicht durchaus einen Sinn.

Interessant ist ja auch immer ein Blick auf alte Prognosen, auch wenn man der Bewertung denke ich milde sein muss. Wenn man vom Rathaus kommt ist man immer schlauer. Die Aussagen Kostolanys zur Emigration (S. 135) würden hier im "verboten Thread" heiß diskutiert werden. Mit einer Aussage zu der Zukunft des ECU (s. 142-145) lag er aber ziemlich daneben, wenn man bedenkt, dass dieser schon ca. 10 Jahre später Realität wurde. Und auch seine Wette (S. 187), in 20 Jahren gäbe es nur noch Dollar, Yen für Asien und Rubel für den Osten (falls dort nichts passiert), hat er deutlich verloren. Aber wohl wenige hätten gedacht, wie war dafür sein Satz auf S. 197 mal sein würde:

"Seit Jahren predige ich, daß nur die Gewinne der Banken in privater Hand verbleiben, die Verluste jedoch schon längst verstaatlicht sind." 

Wer hätte gedacht, dass etwa 20 Jahre später dieser Satz wirklich bittere Wahrheit wird.

 

Das Buch schließt mit einem großen Interview, was aus der Rubrik "Zwei Stühle, eine Meinung" kommen könnte, falls jemand noch "Samstag Nacht" hier kennt. Dieses Interview bietet für lesefaule oder unaufmerksame Leser den großen Vorteil, dass praktisch das ganze Buch von ca. 220 Seiten auf den letzten 30 Seiten zusammengefaßt wird.

 

FAZIT:

Ein typischer Kostolany, bahnbrechende praktische Erkenntnisse darf man nicht erwarten, dafür ist er kurzweilig und unterhaltend. 

Ich habe das Buch gerne gelesen und würde es, wenn man Kostolanys Art mag, empfehlen. Vielleicht 3,5 von 5 Amazon Sternen oder 

Wer ein Börsenfachbuch erwartet, um sich gezielt am Kapitalmarkt fortzubilden, sollte zu anderer Lektüre greifen.

 

 

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Posted · Edited by John Silver

Am 24.9.2018 um 23:40 von John Silver:

Wolfgang Pinner, "Die verrückte Börse - Eine Einführung in die Börsenpsychologie", Econ Verlag 2. Auflage 1997, 320 Seiten

 

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Bücher zur Börsenpsychologie sind ja immer etwas schwierig, weil sie kein direktes Börsenwissen vermitteln sondern dem Leser seine Unzulänglichkeiten aufzeigen.

Das hat natürlich nicht jeder so richtig gern und schon gar nicht über hunderte von Seiten. Trotzdem sind diese Bücher meistens ihr Geld mehr als Wert (siehe z.B. meine andere Besprechung des Buches von Buskamp).

Mit dem o.g. Buch habe ich mich aus einem anderen Grund schwer getan, weil ich irgendwie die ersten 100 Seiten keinen echten Zugang zum Buch gefunden habe, was am Schreibstil von Pinner oder meiner mangelhaften Aufnahmefähigkeit liegt. 

Pinner zählt in jedem Kapitel immer zuerst eine Reihe von Studien auf und arbeitet dann diese ab. Nach (fast) jeder aufgezählten Studie kommen dann seine beiden Protagonisten - Felix Bulle und Ernst Bär - ins Spiel, die das erzählte "am praktischen Beispiel der Börse" nachvollziehbar machen. Leider gelingt das trotzdem nicht immer, wobei ich sagen muss, dass ich ohne diesen "Kunstgriff" wahrscheinlich noch 1-2 qualvolle Jahre für das Buch gebraucht hätte.

Auf dem Buchrücken steht: "Lernen Sie die psychologische Seite der Börse kennen - und Tricks, die Erfolge bringen." Dazu muss ich sagen, dass ich keinen Trick gesehen habe. Vielleicht habe ich die Tricks auch schlicht nicht verstanden oder überlesen.

 

Das liest sich jetzt alles sehr furchtbar, aber insgesamt war es ein Gewinn das Buch zu lesen, wenn auch ein schwerfälliger als gedacht.

Beispielsweise verweise ich auf Seite 128-129, wo die selektive Informationsaufnahme betrachtet wird. Ein Phänomen, was man auch hier im Forum sehr oft beobachten kann.

Auf Seite 241 kommt Pinner auf "Soziale Vergleichsprozesse" zu sprechen, wo einem "Markt-" oder "Meinungsführer" gefolgt wird. Ebenfalls ein Phänomen das hier und

im WPF auftritt, wenn die Empfehlungen von "Experten" blind nachgetradet werden. Oder wenn er von konformen Verhalten (Seite 245-246) spricht, welches um

so größer ist, je inkompetenter sich ein Person fühlt und je kompetenter die Gruppenmitglieder eingeschätzt werden. 

Oder der "Falsche Konsensus-Effekt" (Seite 261), wenn das eigene Handeln als normal und das Handeln anderer als außergewöhnlich betrachtet wird.

 

Zum Ende des Buches zählt Pinner noch einige Börsenregeln auf, die ich nicht alle teile, aber Regel Nr. 5 fand ich bemerkenswert:

"Langfristigkeit ist die Ausrede des Erfolglosen". Es geht darum, dass es kein Argument gegen das Streben nach kurzfristigem Erfolg gibt und somit z.B. eine Empfehlung

für einen "langfristigen Kauf" schon eine Entschuldigung für Erfolglosigkeit vom Startzeitpunkt ist. 

Diese Einstellung muss man nicht teilen, finde ich aber schon interessant und erwähnenswert.

 

FAZIT: Schwerere Kost als sonst, hat sich aber gelohnt. Es war halt wie an der Börse, wo man auch mal leichte und mal schwierige Deals hat (Was für eine Phrase!).

Bekommen tut man das Buch aktuell z.B. bei Ebay für wirklich kleines Geld für € 2,40 oder € 1,04+€ 2,49 Porto.

 

 

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Am 5.5.2019 um 13:43 von John Silver:

Fritsch, Ulrich
Vor- und hinter den Kulissen der Börse - Tips für Investoren und solche, die es werden wollen
Econ Verlag 1988

 

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Ich habe das Buch bei Ebay gekauft, weil ich davon ausging, siehe Buchtitel und Buchbild, dass es sich um ein Buch zum Börsenhandel (Front- und Backoffice) handelt.

Da habe ich mich total geirrt. 

Das Buch ist eine Sammlung von allgemeinen Aussagen zu allen möglichen Themen, garniert mit diversen Interviews mit mir weitestgehend unbekannten Leuten.

Tips konnte ich dem Buch keine entnehmen, auch nicht auf die damalige Situation bezogen.

Leider hat das ganze Buch insgesamt weder einen historischen Wert (Wie waren die Prognosen?), weil es allgemeines Geplauder ist, noch hilft es für Rückschlüsse für

Vergleiche mit der  aktuellen Situation. 

 

Fazit:

Muss man nicht Kaufen und Lesen, auch nicht für 1, 2 oder 3 Euro.

 

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