Depot (Altbestand) im Nachlass

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Hallo allerseits,

ich hatte im Jahr 2008 Fondsanteile geerbt und nun aus einem anderen Teil desselben Erbes noch einmal Anteile (also alles Altbestand).
Auf Anfrage, ob die jetzt geerbten Anteile auf mein bestehendes Depot übertragen werden können, hat man mir gesagt, es müsse ein neues Depot eingerichtet werden.
Es hat mich allerdings stutzig gemacht, dass im Anschreiben, mit dem mir die erforderlichen Formulare zugeschickt wurden, erwähnt wurde, ich hätte eine angebotene Beratung abgelehnt, obwohl das nicht der Fall war, weil gar keine Beratung angeboten wurde.

Könnte es sein, dass es doch möglich ist, das Erbe als Altbestand weiterzuführen?

Da ich absolut keine Ahnung von solchen Dingen habe, brauche ich eigentlich nur eine Einschätzung, ob es sich lohnt, den Sachbearbeiter nochmal anzurufen und "zur Rede zu stellen". Vielleicht ist ja alles rechtens, und diese vorwurfsvolle Formulierung sollte im Prinzip für mich keine Bedeutung haben.

Danke schonmal an alle, die mich etwas schlauer machen können.

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vor 45 Minuten von marting:

Auf Anfrage, ob die jetzt geerbten Anteile auf mein bestehendes Depot übertragen werden können, hat man mir gesagt, es müsse ein neues Depot eingerichtet werden.

Das ist grundsätzlich Unsinn und könnte Gebührenschinderei sein. Einzige Ausnahme: Du bist nicht Alleinerbe bzw. das ist noch nicht zu 100% geklärt. Dann müssten natürlich Deine eigenen Wertpapiere von den geerbten getrennt bleiben.

 

vor 48 Minuten von marting:

Es hat mich allerdings stutzig gemacht, dass im Anschreiben, mit dem mir die erforderlichen Formulare zugeschickt wurden, erwähnt wurde, ich hätte eine angebotene Beratung abgelehnt, obwohl das nicht der Fall war, weil gar keine Beratung angeboten wurde.

Da würde ich mal nachfragen.

 

vor 48 Minuten von marting:

Könnte es sein, dass es doch möglich ist, das Erbe als Altbestand weiterzuführen?

In Deinen Ausführungen steht nichts davon, dass das irgendjemand bestreiten würde?

Davon abgesehen sind die geerbten Papiere natürlich weiterhin Altbestand. Wenn Du Dich weiter über die steuerliche Behandlung von geerbten Wertpapieren informieren willst, gugl mal nach "Fußstapfentheorie".

Falls Deine "Bank" das tatsächlich nicht weiß plus die schon erwähnten Ungereimtheiten, solltest Du ernsthaft erwägen, die Bank zu wechseln.

Klingt entweder wie eine kleine hinterwäldlerische Volksbank oder wie eines der größeren auf Kundenausbeutung spezialisierte Institute.

 

Wichtig: Nach (je)dem Depotübertrag bei der Bank nach den übertragenen Anschaffungsdaten fragen, denn diese bestimmen letztlich die steuerliche Behandlung beim Verkauf.

 

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vor einer Stunde von kleinerfisch:

Klingt entweder wie eine kleine hinterwäldlerische Volksbank oder wie eines der größeren auf Kundenausbeutung spezialisierte Institute.

Letzteres.

 

Vielen Dank für deine Antwort! Jetzt weiß ich, was zu tun ist. Je nachdem, wie die Entschuldigung ausfällt, werden dann auch Vorgesetzte informiert.

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Ich kann dir nur empfehlen, dir selbst soviel Wissen wie möglich anzueignen. Ich "tingle" immer mal wieder gerne verschiedene Banken ab um zu sehen, was die so bieten. Letztlich gibt es ja auch häufig eine Prämie mitzunehmen - da ziehe ich dann schonmal mein Depot um, um z.B. eine Flat für 1 Jahr zu haben, die mich auf Grund der Prämie nichts kostet - auch die reine "Drohung" dies zu tuen führt häufig zu geringeren Gebühren. Je sicherer und wissender du Auftrittst umso schneller trennt sich die "Spreu vom Weizen" und du kannst dich für eine Bank entscheiden. 

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vor 20 Stunden von HobbyBörse:

Ich kann dir nur empfehlen, dir selbst soviel Wissen wie möglich anzueignen.

Danke, es scheint sich nicht vermeiden zu lassen. Der ganze Kram ist gar nicht mein Thema, aber wenn Mitarbeiter seltsame Briefe schreiben, packt mich der Ehrgeiz.

 

Das Briefing hier hat mir übrigens sehr geholfen. Die Sache ließ sich tatsächlich relativ zügig am Telefon klären.

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