Nordwest Handel AG

  • DE0006775505
28 Beiträge in diesem Thema

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hat jemand zufällig Infos zu Nordwest?

Die Aktie ist seit Januar in Bewegung, Wechsel im Aufsichtsrat und Zukäufe durch denselben.

Mich würde interessieren ob da eventuell Potential schlummert oder warum sugsessive Aufkäufe stattfinden...

ok Handel ist nicht spannend aber bei 5,10 und der Beegung vielleicht kurzfristige Mitnahmen machbar :-)

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Geschrieben

Ich bin jetzt in Nordwest beteiligt.

 

Seit Jahresbeginn 2014 steckt der Kurs im Korrekturmodus, auch vom allgemeinen Marktcrash im Oktober hat sich die Aktie im Gegensatz zum Gesamtmarkt noch nicht ganz erholt - oder anders gesagt: sie erscheint noch recht günstig zu sein. Dies könnte damit zu tun haben, dass die Aktie für institutionelle Investoren schwierig bis unattraktiv ist, da es sich um vinkulierte Namensaktien handelt.

 

Was steckt dahinter? Das Stahlgeschäft erlebt marktweit eine gewisse Krise, durch die Norwest aber vergleichsweise (Vergleich mit anderen Stahlherstellern) unbeschadet kommt. Das Geschäft mit Haustechnik stagnierte (hier haben vermutlich einige auf neue Fördermöglichkeiten durch die Bundesregierung gewartet, die jetzt abgelehnt worden sind. Möglicherweise werden hier nun seitens der Kunden aufgeschobene Käufe nachgeholt.

 

Hervorragend laufen aktuell die Geschäfte in den Bereichen Bau, Werkzeuge, Lagerhaltung und Factoring (Factoring +25% Umsatz zum Vj.).

 

Der bevorstehende Umzug von Hagen nach Dortmund spart Gewerbesteuer, könnte aber auch strukturelle Chancen bringen.

 

Entscheidend ist aber natürlich unterm Strich: Nach 9 Monaten blieben 99 Cent EPS, für das Gesamtjahr wird also demnach ein KGV von 10-12 entstehen, die Dividende wird voraussichtlich wieder mindestens 50 Cent betragen (ca. 3,3% Rendite). Mit Nordwest ist es mir möglich, von einem künftigen Stahlaufschwung zu profitieren, ohne bis es soweit ist auf Gewinne verzichten zu müssen.

 

Was meint Ihr? Gibt es weitere Investoren?

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Ich bin noch nicht investiert, habe aber vor zwei Tagen begonnen mir die Gesellschaft näher anzuschauen. Ich habe noch nicht ganz den Durchblick, wer die Kunden von Nordwest sind (an wen die Verkaufen).

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Geschrieben · bearbeitet von lalin1972

Ich bin jetzt in Nordwest beteiligt.

 

Gibt es weitere Investoren?

 

Ich bin im November 2012 eingestiegen. Die Aktie eignet sich gut, um "Ruhe in's Depot" zu bringen. Große Sprünge sind nicht zu erwarten, stattdessen eine akzeptable Dividendenrendite. Ich hätte keine Bedenken, hier weiter aufzustocken.

 

Auf der letztjährigen Hauptversammlung konnte man gut einen Eindruck von den Aktionären gewinnen und es zeigte sich die Herkunft der Gesellschaft. Sie war früher eine Einkaufsgenossenschaft der Mittelständler, die dann die Genossenschaftsanteile in Aktien umwandelte und an die Börse ging. Entsprechend war auch das Publikum: Gehobenes Niveau, bodenständig.

 

Als "Hauptproblem" der Gesellschaft wurde das cash-management bzw. das Kreditrisiko bezeichnet. Da habe man jetzt eine neue Software, um es noch besser zu einzuschätzen. Der Umzug nach DO wurde vor allem mit fehlenden Expansionsmöglichkeiten in Hagen begründet.

 

Ich habe meine Entscheidung dort zu investieren nicht bereut und rechne für 2014 mit einer höheren Dividende als die 0,50 € des letzten Jahres. Soweit ich mich entsinne, wurde die Dividendenkürzung von 0,65 € auf 0,50 € auf der HV auch als vorübergehend bezeichnet und da das Geschäft besser laufen soll, wäre eigentlich eine höhere Dividende angesagt.

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Geschrieben · bearbeitet von ImperatoM

Ich habe noch nicht ganz den Durchblick, wer die Kunden von Nordwest sind (an wen die Verkaufen).

 

Zur Stahlproduktion muss man vermutlich nicht viel sagen, aber was das Produktionsverbindungsgeschäft angeht, das richtet sich vor allem an sehr, sehr viele Klein- und Kleinstbetriebe, sicher aber auch einige Mittelständler. Nordwest importiert regelmäßig eine große Auswahl an Produktionsmitteln, Spezialwerkzeugen, Vorprodukten etc., die regelmäßig in verschiedenen Betrieben benötigt werden, wenn dort gewisse Aufträge ankommen, in ihr Zentrallager. Zudem sind auch Einzelbestellungen asu dem Ausland über Nordwest möglich. In beiden Fällen entstehen Mengenrabatte für den Endabnehmer, wovon sich Nordwest ein Stück abzweigt.

 

Besonders gut läuft aber anscheinend das Lagergeschäft, hier hat der mit Nordwest zusammenarbeitende Betrieb den zusätzlichen Vorteil, dass er gar nicht erst importieren muss, sondern die Güter bereits vor Ort hat. Das spart Bürokratie, Auslandskommunikation, Zollabwicklungen und vor allem eine ganze Menge Lieferzeit.

 

Sttell Dir vor, Du bekommst einen neuen Auftrag für Dein Unternehmen und benötigst dafür einen Spezialklebstoff, der nur in China produziert wird. Wie praktisch ist es da, wenn Du einfach Deine Standard-Software von Nordwest benutzen kannst, er dort katalogisiert ist und innerhalb von einem Tag bürokratielos beschaffbar ist? Die Alternative wäre, mit dem chinesischen Hersteller in Kontakt zu treten, 3 Wochen Lieferzeit zu haben, mit gewisser Wahrscheinlichkeit dann das falsche Produkt zu bekommen, Ärger mit dem Zoll zu haben, und einen hohen Preis zu zahlen...

 

Meiner Einschätzung nach ist Nordwest ein großer Gewinn für die angeschlossenen Unternehmen. Und davon profitiert am Ende natürlich auch Nordwest selbst.

 

.

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Entscheidend ist aber natürlich unterm Strich: Nach 9 Monaten blieben 99 Cent EPS, für das Gesamtjahr wird also demnach ein KGV von 10-12 entstehen, die Dividende wird voraussichtlich wieder mindestens 50 Cent betragen (ca. 3,3% Rendite).

 

Heute wurden Zahlen veröffentlicht: 1,31 EPS!

Der Kurs steigt trotz fallendem Gesamtmarkt um 6,5 %. Das KGV ist mit rund 11 genau im Bereich meiner Prognose. Die Dividende wird auf 55 Cent erhöht. Auch das Stahl-Geschäft soll zuletzt wieder richtig rundgelaufen sein.

 

Als wäre das nicht gut genug folgt aber noch ein Top-Ausblick:

"NORDWEST ist für das Geschäftsjahr 2015 ebenfalls positiv gestimmt und stellt eine weitere Verbesserung der Geschäftsentwicklung in Aussicht. [...] Der Vorstand bestätigt die Vision DRIVE NORDWEST und geht davon aus, dass sich der Erfolg der Wachstumsstrategie in 2015 und in den kommenden Jahren vermehrt in den Ergebnissen des Unternehmens widerspiegeln wird." (!) Zudem: EPS 2015e: 1,40 - 1,72.

 

Persönliches Rating: strong buy!

 

Quelle: http://www.investor-relations.nordwest.com/websites/nordwest/German/4410/investor-news.html?newsID=1460345

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Dies könnte damit zu tun haben, dass die Aktie für institutionelle Investoren schwierig bis unattraktiv ist, da es sich um vinkulierte Namensaktien handelt.

 

Das sind laut Homepage ganz normale Inhaberaktien. Vinkulierte Namensaktien waren das mal im letzten Jahrtausend.:rolleyes:. Sie wurden dann entvinkuliert.

 

Selbst wenn, wäre das nicht schlimm. Ich gehe mal davon aus, das andere Unternehmen mit vinkulierten Namensaktien wie Allianz, Deutsche Lufthansa und die Münchener Rück genügend institutionelle Investoren finden.

Das Problem ist eher, das es ein nicht so liquider Nebenwert ist. Hab mir zum Glück schon letzten Herbst knapp unter 13 Euro ein paar gegönnt.

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Das sind laut Homepage ganz normale Inhaberaktien. Vinkulierte Namensaktien waren das mal im letzten Jahrtausend. Sie wurden dann entvinkuliert.

 

Danke, da bin ich offenbar einer Fehlinformation aufgesessen. Aber umso besser für das Potential der Aktie.

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Seit Montag sind die Q1-Zahlen da: Der Umsatz ging wegen der geringen Stahlnachfrage zurück, das Lagergeschäft boomt (wenn auch auf deutlich geringerem Niveau) weiter. Den Gewinnen schaden die geringeren Stahlumsätze nicht, für das Gesamtjahr erwartet man Gewinne, die zu einem aktuellen KGV von 10 führen würden. Für mich gibt es kaum mehr irgendwo in Deutschland vergleichbar attraktive Einstiegschancen wie bei Nordwest.

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-04/33446044-nordwest-handel-ag-vorlaeufiges-q1-konzerngeschaeftsvolumen-rekordentwicklung-im-lagergeschaeft-ausblick-bestaetigt-016.htm

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Mist, heute eine verunsichernde Meldung bei Nordwest, die Aktie verliert über 10%:

 

NORDWEST Handel AG: Durchführung einer Complianceuntersuchung beschlossen

 

Hagen, 05.05.2015

 

Der NORDWEST Handel Aktiengesellschaft sind Verdachtsmomente bezüglich unzulässiger Wettbewerbsaktivitäten bekannt geworden. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat daher die Durchführung einer Complianceuntersuchung beschlossen. Mit Unterstützung externer Berater soll den Hinweisen nachgegangen und der Sachverhalt vollständig aufgeklärt werden. Mit Beschluss vom heutigen Tage hat der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats konkrete Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet.

 

Mir fällt eine Einschätzung sehr schwer: Wie ist der Verdacht entstanden (intern, Kartellamt, Polizei, Wettbewerber, Kunden...?) - und welcher Art und Reichweite sind die Verdachtsmomente? Leider sehr wage... :huh:

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So, die Compliance-Geschichte hatte anscheinend keine negativen Auswirkungen. Die unterstellte Untreue der alten Vorstände bestanden in Anwerbeversuchen von fähigen Mitarbeitern für Fremdfirmen.

Auch die tierschutzbedingte Bauverzögerung der neuen Zentrale ( http://www.107.7radiohagen.de/hagen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2015/06/09/article/-df6e566987.html ) soll mittlerweile erledigt sein.

 

Wenn Griechenland nicht zum Total-Crash führt, sollte es mit der Nordwest daher bald wieder auf zu neuen Hochs gehen können, denke ich.

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Mh, heute ein Kurzsturz infolge einer Adhoc. Das Geschäft läuft unrund, die Prognose für 2015 musste um rund 30% reduziert werden. Dadurch verringert sich leider die kurzfristige Chance auf Kurserholungen. Vermutlich wird auch der HJ-Bericht dann nicht besonders gut werden. Das ist ärgerlich, mittelfristig stimmen die Chancen aber weiterhin. Je mehr die Anleger auf 2016 blicken werden, desto eher gehts wieder bergauf.

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Die Umsatzzahlen für Q3 sind raus:

http://www.investor-relations.nordwest.com/websites/nordwest/German/4410/investor-news.html?newsID=1514987

 

Ganz rund läuft das Geschäft weiterhin nicht in allen Bereichen (vor allem Stahl wegen der global geringen Baunachfrage und Zentralregulierung aufgrund geringerer China-Importe), wohl aber in Haustechnik und Lager. In allen Teilbereichen liegen die Veränderungen aber besser als im (schwachen) Halbjahresbericht. Im Gegensatz zu Q2 sollten also wieder kleine, aber schwarze Zahlen geschrieben werden können, denke ich. Die erscheinen dann am 12.11..

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Die Umsatzzahlen für Q3 sind raus:

http://www.investor-relations.nordwest.com/websites/nordwest/German/4410/investor-news.html?newsID=1514987

 

Ganz rund läuft das Geschäft weiterhin nicht in allen Bereichen (vor allem Stahl wegen der global geringen Baunachfrage und Zentralregulierung aufgrund geringerer China-Importe), wohl aber in Haustechnik und Lager. In allen Teilbereichen liegen die Veränderungen aber besser als im (schwachen) Halbjahresbericht. Im Gegensatz zu Q2 sollten also wieder kleine, aber schwarze Zahlen geschrieben werden können, denke ich. Die erscheinen dann am 12.11..

 

Na, das läuft ja viel besser als erwartet! Laut Eigendarstellung ist Nordwest zwar immer noch nicht zufrieden, aber die Q3-Gewinne haben ungefähr die Höhe der Gewinne im Q1 und würden hochgerechnet ein KGV von rund 8 ergeben - das hätte ich eigentlich erst 2016 wieder für möglich gehalten. Umso besser, wenn sich jetzt schon die Schwäche des Q2 als einmalig erweisen sollte (es fielen dort ja auch durchaus einige Sonderkosten an, z.B. für die Compliance-Geschichte). Läuft Q4 wie Q1 und Q3 (und das entspricht tatsächlich der gerade abgegebenen Prognose), wird sich ein EPS von ziemlich genau einem Euro für 2015 ergeben, von ca. 1,50 für 2016.

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Gibt es mittlerweile andere Foristi, die bei Nordwest dabei sind? Nach 9 Monaten 2016 haben sich schon 87 Cent EPS angesammelt, am Jahresende werden es voraussichtlich 1,20-1,30 werden. Nicht schlecht bei einem Kurs von unter 14 Euro, finde ich. Die Kostensenkungen haben gegriffen. Die Dividende könnte nach dem schwächeren Vorjahr wieder angehoben werden.

 

Mittelfristig entscheiden dann vor allem die Stahlpreise: Stagnieren sie, wird es mit Nordwest weiterlaufen wie bisher, was nach den Kostensenkungen nicht das schlechteste ist. Sollten sie weiter fallen, hätte Nordwest ein weiteres "Übergangsjahr" vor sich. Wenn die Stahlpreise aber mal steigen, werden die Gewinne richtig anfangen zu sprudeln.

 

Bewegung gibt es am unteren Ende der Geschäftsfeldtabelle. Das bisher kleinste der vier Felder "Services" ist nach einem Umsatzwachstum um + 146 % (!) auf Platz 3 gewachsen. +146 Prozent wird es nicht jedes Jahr geben können, aber auch bei etwas moderaterem Wachstum liegen hier Chancen. Bisher machen Services jeweils ca. 30 Prozent der beiden größten Geschäftsfelder Stahl und Bau aus.

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Geschrieben · bearbeitet von ImperatoM

Am 15.11.2016 um 11:21 schrieb ImperatoM:

Gibt es mittlerweile andere Foristi, die bei Nordwest dabei sind? Nach 9 Monaten 2016 haben sich schon 87 Cent EPS angesammelt, am Jahresende werden es voraussichtlich 1,20-1,30 werden. Nicht schlecht bei einem Kurs von unter 14 Euro, finde ich. Die Kostensenkungen haben gegriffen. Die Dividende könnte nach dem schwächeren Vorjahr wieder angehoben werden.

 

Es ist sogar etwas besser geworden als prognostiziert: Das EPS lag bei 1,47. Und die Dividende wurde tatsächlich angehoben auf 0,43 Euro. Mit steigenden Stahlpreisen ist hier noch einiges drin, das KGV liegt bei unter 11, die DivR. bei 2,7%.

 

Das KBV liegt übrigens auch noch bei unter 1.

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Heute erschien der Q1-Bericht mit einer Überschusssteigerung um 33 Prozent auf nun 0,39 Euro. Das dürfte für die kommenden Monate steigende Kurse versprechen.

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Das KBV < 1 und die steigenden Gewinne ziehen nun auch richtig große Fische an: Herr OETKER hält mittlerweile mehr als 10% der Anteile und hat bekanntgegeben, dass er weiter aufstocken will. Eine bessere Kursabsicherung kann es kaum geben:

http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/nordwest-handel-veroeffentlichung-gemaess-abs-wphg-ivm-abs-wphg-mit-dem-ziel-der-europaweiten-verbreitung/?newsID=1023371

 

Eine kleine positive Reaktion gab es bereits an der Börse, in einem halben Jahr könnte der Kurs aber durchaus über 25 stehen, denke ich.

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Ausbruch: Die Aktie springt nach tollen Jahreszahlen zum Geschäftsvolumen auf rund 21 Euro!

 

Ich hab mir die Entwicklung mal aller Ruhe angeschaut, spannend ist nicht zuletzt die Dynamik (2. Ableitung) des Geschäftsvolumens:

Noch für das 3. Quartal wurde ein Anstieg des Volumens um 15,6% vermeldet, nach dem 4. Quartal sind es schon 17%. Das mag erstmal gar nicht anch viel Differenz klingen, aber man muss berücksichtigen,d ass es sich ja um eine Zahl für das Gesamtjahr handelt. Rechnet man mal für das 4. Quartal seperat, stellt man fest, dass es 2016 noch 540 Mio Euro Volumen im Q4 gab, im Q4 2017 aber 700 Mio., so dass das Q4-to-Q4-Wachstum bei 29,6% liegt. Das lässt für 2018 noch einiges an weiterem Wachstum erwarten!

 

Die Zahlen zum Gewinn im abgelaufenen Jahr und zum Ausblick 2018 werden im März zu erwarten sein, spätestens dann könnte der Kurs nochmal ordentlich anziehen.

 

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Geschrieben

Nordwest veröffentlicht Rekordwerte fürs Q1:

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-04/43518019-dgap-news-nordwest-handel-ag-guter-start-in-2018-mit-schwung-ins-neue-geschaeftsjahr-deutsch-016.htm

 

Ich frage mich, wieso hier im Thread eigentlich immer noch tote Hose ist. Wie gut muss es dem Unternehmen denn noch gehen - oder lest Ihr einfach nur still mit? ;)

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Nur stiller (dafür aber immer wieder beeindruckter) Mitleser :thumbsup:

 

Bin nicht investiert, obwohl es im Nachinein keine schlechte Idee gewesen wäre.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Ich lese Deine Beiträge ebenfalls gerne. In der Vergangenheit hatten wir ja beispielsweise die Sektkellerei Schloss Wachenheim sehr intensiv beschnackt. Grundsätzlich bin ich Nebenwerten gegenüber jedoch sehr vorsichtig eingestellt. Neben Dir fällt mir unter den Powerusern spontan lediglich markymark ein, der sich ebenfalls in diesem Bereich herumtummelt. Würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Du auch weiterhin über Nebenwerte schreibst. 

 

Charttechnisch scheint ein Aufwärtstrend intakt zu sein. Die Umsätze sind seit Jahren leicht rückläufig, die Gewinne schwanken in einer gewissen Bandbreite. Während der Krise rutschte man in die roten Zahlen. Vom KGV und dem KGV her scheint die Aktie fair bewertet zu sein, auch für einen Nebenwert. Die Dividendenrendite ist in Ordnung, allerdings nicht überragend. Aufgrund der moderaten Ausschüttungsquote wäre noch etwas mehr drin. Die Eigenkapitalquote könnte vielleicht etwas höher sein, die nächste Krise kommt bestimmt.

 

Die Aktie könnte man meines Erachtens unter Value-Gesichtspunkten bei einer Unterbewertung kaufen, müsste sie dann aber bei einer fairen Bewertung konsequent wieder verkaufen, da ich kein Wachstum sehe, sondern eher schrumpfende Ergebnisse. Das Geschäftsmodell ähnelt ein wenig dem von Fastenal. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sehr diese spezialisierten Händler unter einem möglichen Markteintritt von Amazon leiden werden. 

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