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Sharp

ETF-Kauf bei comdirect - Wahl der Börse

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Sharp
Posted

Wenn ich bei comdirect ETF-Anteile kaufe, kann ich zwischen verschiedenen Börsen wählen.

 

Die Preise weichen nur geringfügig voneinander ab.

 

Sollte man einfach die Börse wählen, die den günstigsten Preis anbietet, oder gibt es sinnigere Kriterien?

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slekcin
Posted · Edited by slekcin

Dabei musst du aber die Gebühren der einzelnen Börsen berücksichtigen. Aber ja, es macht Sinn für den günstigsten Preis zu kaufen. 

 

Die Gebühren für die Börsenplätze stehen im P/L Verzeichnis. 

https://www.comdirect.de/pbl/member/formcenter/DownloadPdfDocumentRH.do?&redirected=326090&ePdfInstance=917816&ePageId=&pdf=&name=preis-leistungsverzeichnis&combined=true

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Sharp
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Herzlichen Dank!

 

Das ging ja schnell und ist sehr aufschlussreich.

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slekcin
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Du musst dabei aber auch auf den Spread achten und bitte nicht vergessen ein Limit zu setzten. Das "live trading" könnte sich in deinem Fall auch anbieten. Ich bin leider nicht bei der Comdirect und kann dir bei der Ausführung leider nicht helfen. 

 

https://www.comdirect.de/wertpapierhandel/livetrading.html#Vorteile

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Sharp
Posted

Wie genau läuft das mit den Limits? Also ich setze damit eine höchstgrenze fest, zu der gekauft wird, damit der zunächst angezeigte Preis nicht im vollkommenen Missverhältnis zu dem tatsächlichen steht.

 

Kann ich auch ein Limit festlegen, das unter dem aktuellen Preis steht, so dass erst gekauft wird, wenn die Kurse geringfügig fallen?

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The Statistician
Posted
vor 14 Minuten von Sharp:

Wie genau läuft das mit den Limits? Also ich setze damit eine höchstgrenze fest, zu der gekauft wird, damit der zunächst angezeigte Preis nicht im vollkommenen Missverhältnis zu dem tatsächlichen steht.

Richtig.

vor 14 Minuten von Sharp:

Kann ich auch ein Limit festlegen, das unter dem aktuellen Preis steht, so dass erst gekauft wird, wenn die Kurse geringfügig fallen?

Ja, das geht. Diese Limit-Order kannst du auch zeitlich begrenzen (z.B. bis Ende März o.Ä.). Kosten fallen dabei nur an, wenn es zu einer Ausführung kommt. 

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Sharp
Posted
vor 11 Minuten von The Statistician:

Richtig.

Ja, das geht. Diese Limit-Order kannst du auch zeitlich begrenzen (z.B. bis Ende März o.Ä.). Kosten fallen dabei nur an, wenn es zu einer Ausführung kommt. 

 

Das klingt ja gut. Vielen Dank für dir schnelle Antwort.

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Ramstein
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vor 53 Minuten von slekcin:

Du musst dabei aber auch auf den Spread achten


Das ist natürlich hanebüchener Unsinn. Man kauft da, wo es am billigsten ist und verkauft da, wo es am teuersten ist. Der Spread an den einzelnen Handelsplätzen ist dabei vollkommen irrelevant.

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Sharp
Posted
vor 8 Minuten von Ramstein:


...Man kauft da, wo es am billigsten ist und verkauft da, wo es am teuersten ist....

 

Das kling für mich vollkommen logisch. Ich hatte mich nur gefragt, warum comdirect einem überhaupt die Auswahl lässt bzw nicht die Börsen in der Anzeige beim Kauf nach Preisen aufsteigend sortiert.

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Wuppi
Posted · Edited by Wuppi
vor einer Stunde von Sharp:

Wie genau läuft das mit den Limits? Also ich setze damit eine höchstgrenze fest, zu der gekauft wird, damit der zunächst angezeigte Preis nicht im vollkommenen Missverhältnis zu dem tatsächlichen steht.

 

Kann ich auch ein Limit festlegen, das unter dem aktuellen Preis steht, so dass erst gekauft wird, wenn die Kurse geringfügig fallen?

Du kannst/solltest zusätzlich noch auf das gehandelte Volumen dieses ETFs achten. Es mag sein, dass der Kauf bei einem Handelsplatz günstiger ist als bei einem anderen aber wenn dort beispielsweise bloß 10Stk am Tag gehandelt werden, du aber 100Stk kaufen willst und eine Order mit Tagesende wählst wird deine Kauforder dort nicht durchgeführt werden. Bei gängigen ETFs und gängigen Börsen (Xetra, Tradegate, LSE etc) solltest du damit aber kein Problem haben.


Das werden hier jetzt vlt einige auch nicht so sehen aber wenn du langfristig investieren willst, zB. 10J und länger, dann ist es auch nicht so wichtig ob du jetzt für 0,1% günstiger oder teurer einkaufst. Bei Daytrading sähe das natürlich anders aus.

 

Es kommt auch drauf an ob du zu Börsenzeiten oder außerbörslich kaufen/verkaufen willst aber das ist nochmal ein anderes Kapitel ;)

 

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Ramstein
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Gerade eben von Wuppi:

Du kannst/solltest zusätzlich noch auf das gehandelte Volumen dieses ETFs achten.

 

Das ist richtig. Bei gängigen ETFs aber i. d. R. kein Problem.

Problem: Der TO hat nicht gesagt, welchen ETF er kaufen will. Daher sind wir hier am freien Fabulieren.

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slekcin
Posted
vor einer Stunde von Ramstein:


Das ist natürlich hanebüchener Unsinn. Man kauft da, wo es am billigsten ist und verkauft da, wo es am teuersten ist. Der Spread an den einzelnen Handelsplätzen ist dabei vollkommen irrelevant.

Das ist schon richtig. Wir hatten aber vor nicht allzu langer Zeit einen Thread in dem ein User über 3% Verlust geklagt hat, weil er nicht auf den Spread geschaut und kein Limit gesetzt hat. 

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Sharp
Posted
vor einer Stunde von Ramstein:

 

...Der TO hat nicht gesagt, welchen ETF er kaufen will...

 

Ich taste mich gerade ans Investieren heran und investiere in € 1.000- bis € 2.000-Schritten um ein Gespür zu bekommen. Nach ersten Gehversuchen würde ich fünfstellige Beträge nachlegen.

 

Als nächstes plane ich den Kauf von einem Food & Beverages-ETF und einem Health Care Sector-ETF für jeweils € 2.000.

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Bast
Posted
vor 48 Minuten von slekcin:

Das ist schon richtig. Wir hatten aber vor nicht allzu langer Zeit einen Thread in dem ein User über 3% Verlust geklagt hat, weil er nicht auf den Spread geschaut und kein Limit gesetzt hat.

In dem Fall ist der User vor allem über den falschen Handelsplatz mit zu geringem Volumen und daraus resultierendem schlechtem Spread gestolpert. 

 

vor 1 Stunde von Wuppi:

Du kannst/solltest zusätzlich noch auf das gehandelte Volumen dieses ETFs achten. Es mag sein, dass der Kauf bei einem Handelsplatz günstiger ist als bei einem anderen aber wenn dort beispielsweise bloß 10Stk am Tag gehandelt werden, du aber 100Stk kaufen willst und eine Order mit Tagesende wählst wird deine Kauforder dort nicht durchgeführt werden. Bei gängigen ETFs und gängigen Börsen (Xetra, Tradegate, LSE etc) solltest du damit aber kein Problem haben.


Das werden hier jetzt vlt einige auch nicht so sehen aber wenn du langfristig investieren willst, zB. 10J und länger, dann ist es auch nicht so wichtig ob du jetzt für 0,1% günstiger oder teurer einkaufst. Bei Daytrading sähe das natürlich anders aus.

Ohne Limit kann die Order bei geringem Volumen auch zu einem ungünstigen Kaufpreis ausgeführt werden.

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Wuppi
Posted
vor 28 Minuten von Sharp:

 

Ich taste mich gerade ans Investieren heran und investiere in € 1.000- bis € 2.000-Schritten um ein Gespür zu bekommen. Nach ersten Gehversuchen würde ich fünfstellige Beträge nachlegen.

 

Als nächstes plane ich den Kauf von einem Food & Beverages-ETF und einem Health Care Sector-ETF für jeweils € 2.000.

Das ist sicherlich keine schlechte Idee wenn du dich noch etwas unsicher fühlst.

 

Du kannst bei comdirect in der Ordermaske die gehandelten Stück pro Börsenplatz mit real-time Daten einsehen. Das geht selbstverständlich auch allen Onlineportalen wie Onvista, Finanzen.net & Co. Einfach mal deinen ETFs suchen, bei Onvista (beispielhaft) auf Handelsplätze gehen und dort siehst du dann die Auflistung inkl. das gehandelte Volumen. Bei gängigen ETFs wie z.B. ISIN: DE000A0H08H3 wirst du dort bei XETRA 15.660 Stk, bei Tradegate 1.003 Stk, bei der Börse Stuttgart 1.363 Stk und bei Lange & Schwarz 300 Stk sehen (Stand 11.02. 18:00)
 

Nur mal so um ein Gefühl zu bekommen wie stark gehandelt der ETF ist den du dir ausgesucht hast.

 

PS: Das Thema Börsenplatzentgeld wurde ja bereits angesprochen und sollte unbedingt beachtet wurden! (Zusätzliche Kosten die nicht bei der comdirect sondern beim Handelsplatz direkt anfallen)

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stagflation
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vor 59 Minuten von Wuppi:

PS: Das Thema Börsenplatzentgeld wurde ja bereits angesprochen und sollte unbedingt beachtet wurden! (Zusätzliche Kosten die nicht bei der comdirect sondern beim Handelsplatz direkt anfallen)

 

Äh, nö. Das dachte ich früher auch mal, aber das stimmt nicht. Im Preis- und Leistungsverzeichnis heißt es bewusst "Börsenplatzabhängiges Entgelt". Dieses Entgelt bekommt nicht der Handelsplatz, sondern die Comdirect.

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chirlu
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Die Börsenplätze stellen schon unterschiedliche Gebühren in Rechnung. Manche Banken leiten das dann 1:1 als „fremde Spesen“ durch; andere verlangen Pauschalen, die dann nicht selten großzügig aufgerundet sind.

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stagflation
Posted · Edited by stagflation

Es gibt offenbar auch Handelsplätze, bei denen die Comdirect für Aufträge nicht bezahlt, sondern Geld bekommt.

 

Die Comdirect hat dann folgende Einnahmen:

  1. Die Orderprovision
  2. Das "börsenplatzabhängige Entgelt"
  3. Eine Zahlung vom Handelsplatz

Ein Beispiel gibt's hier: https://www.finanzwesir.com/blog/wertpapier-total-cost-ownership

 

Das läuft also anders, als man es erwarten würde.

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chirlu
Posted
vor 12 Minuten von stagflation:

Es gibt offenbar auch Handelsplätze, bei denen die Comdirect für Aufträge nicht bezahlt, sondern Geld bekommt.

 

Ja, so finanzieren sich ja auch die neueren Kostenlos-Anbieter. Solche Zahlungen von Dritten müssen in der Kosteninformation ausgewiesen sein.

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