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Nino1982

Erbschaft

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Nino1982
Posted

Hallo zusammen,

ich bin 24 Jahre alt und Student. Ein bekannter von mir, um den ich mich gekümmert hatte, ist dieses Jahr verstorben und hat mich als Alleinerben in seinem Testament erwähnt.
Da wir nicht verwandt sind gehen wohl 30% des Vermögens an den Staat. Ich habe versucht mir das Vermögen so weit wie möglich anzuschauen und bereits einiges in Erfahrung bringen können.


1. Erfahrungen mit Geldanlagen
Ich habe Erfahrungen mit Kryptowährungen sammeln können. Ansonsten habe ich den Vanguard FTSE All-World ACC mit 41.500€.

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Vermögen des Bekannten:
60.000€ Festgeld - In einem Monat sind 26k fällig und nächstes Jahr der Rest. Werden mit 3% verzinst.
Ein Grundstück 10km von Berlin. Grundstücksfläche 19000qm aktuell noch keine Bebauung möglich. Wert noch nicht bekannt.
Eine Lebensversicherung und eine Rentenversicherung die ich beide aufgelöst habe. Die Lebensversicherung mit 40.000€ und die Rentenversicherung mit 20.000€
Hinzu kommen nun die beiden Depots Stand 31.12.19 :

aasfasf.png.af24bdcf532342bc87882cd72f5defb8.png

Depotwert: ~360000€

Gesamtwert: 480000€
nach Steuern ~342.000€


3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage
Soweit möglich sollte das ganze nicht zu viel zeitlichen Aufwand in Anspruch nehmen, hätte allerdings auch nichts dagegen, wenn es nötig wäre. Aktuell interessiert mich das Thema sehr. Ich nehme mir einige Stunden täglich die Zeit, um den Wissensstand erst einmal auf ein gewisses Level zu bringen.

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten Optionale

Meine Risikobereitschaft ist denke ich nicht wahnsinnig ausgeprägt. Die Investition in Kryptowährungen war überschaubar und eher Spielgeld. Kurzzeitige Schwankungen von 10% würden mir in gut Diversifizierten ETFs allerdings nichts ausmachen.


Angaben:
1. Alter
Ich bin 24 Jahr alt.
2. Berufliche Situation
Aktuell Student und nebenbei Selbstständig.
3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?
Ist bereits ausgeschöpft

Über meine Fondsanlage
1. Anlagehorizont
Da ich noch jung bin, habe ich noch die Möglichkeit das Geld lange anzulegen
und mir erstmal keine Gedanken um Rente usw. machen zu müssen. 
2. Zweck der Anlage
Hohe Rendite durch Zinseszins um später einmal früher in Rente gehen zu können.
3. Einmalanlage und/oder Sparplan?
Einmalanlage
4. Anlagekapital
Dieses Geld soll vollständig angelegt werden. Es ist genügend risikofreies Geld auf dem Tagesgeld vorhanden, zudem besitze ich etwa 50.000€ in physischem Gold.


Überlegungen / Fragen:

 

So wie ich es gesehen habe, sind die Fonds allesamt Aktiv gemanagte Fonds. Ich bin mir unsicher welchen man davon behalten könnte. Am liebsten wäre mir alles rauszuschmeißen und neu anzulegen. Weiß aber nicht, ob das die klügste Entscheidung wäre.
Die Gebühren sind nach kurzer Recherche alle sehr hoch. Teilweise TERs von 3,5%.
Das Problem das ich habe ist, dass ich nicht weiß wie ich ein Gesamtvermögen von 400.000€ diversifizieren soll. Bei meinen 40.000€ war es für mich relativ einfach. So wenig Arbeit wie möglich, so viel wie nötig. Daher der Vanguard.
Welche Vorschläge hättet ihr da? Macht es Sinn auch hier alles in den Vanguard zu stecken? Sollte man bei einem solchen Vermögen nicht einmalig investieren, sondern regelmäßig kleinere Beträge?


Ich hoffe das reicht erstmal und ich habe nicht allzuviel vergessen bei meinem ersten Post.

Danke im Voraus!

 

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Allesverwerter
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Sind von den Aktienfonds welche vor 2009 gekauft worden?

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Seabushy
Posted

Hallo Nino,

 

also erstmal muss ich sagen, dass es sich hierbei wohl um ein sogenanntes "Luxusproblem" handelt. Das bringt viele Chancen, aber natürlich auch Verantwortung. Das Wichtigste: Nimm dir Zeit!

 

Wenn du dich mit der Entscheidung "alles auf Vanguard" wohlfühlst und dir die Diversifizierung reicht, könnte man diese Lösung wählen.

Ggfs. Steuerfreiheiten für Altbestände vor 2009 könnte man erhalten, wenn man von den Produkten trotz hoher Kosten eine entsprechende Rendite erwarten kann.

 

Andernfalls macht es denke ich Sinn, erst eine Entscheidung bzgl. der Asset Allokation zu treffen und dann zu schauen, welche der Positionen man hierfür erhalten kann und will.

Entweder in Eigenleistung oder z.B. mit einem Honorarberater eine allgemeine Aufteilung Aktien/Immobilien/Cash und Reserve festlegen.

Vielleicht kommt ja auch eine kleine Eigentumswohnung oder etwas zum Vermieten in Frage. 

 

Du schreibst auch nichts über dein Studium, deine Verdienstmöglichkeiten und andere Lebenspläne - auch das sollte man berücksichtigen. Da du aber in jungen Jahren schon selbst viel zur Seite gelegt hast, scheinst du finanziell schon viele richtige Entscheidungen zu treffen. Ich würde auch die Altersvorsorge mit in deine Überlegungen aufnehmen, schließlich hast du jetzt alle Möglichkeiten.

 

PS: Und, nur meine Meinung, sich jetzt oder nach dem Studium auch mal eine Kleinigkeit gönnen und z.B. einen größeren Urlaub machen.

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Bavarese
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Da kann ich meinem Vorschreiber nur zustimmen: Zeit nehmen

Es ist völlig egal ob du das geerbte Depot jetzt oder erst in einem halben Jahr umbaust. Nimm dir Zeit und überlege in Ruhe. Les dich in der Zwischenzeit ein und finde die für dich richtige AA.

 

Da du recht wenig über dich/ die Art des Studiums/ der Selbständigkeit schreibst, hier ein paar Anregungen.

vor 40 Minuten von Seabushy:

PS: Und, nur meine Meinung, sich jetzt oder nach dem Studium auch mal eine Kleinigkeit gönnen und z.B. einen größeren Urlaub machen.

Vielleicht wäre auch ein Auslandssemester möglich? Bedenke immer: Jede Investition in dich, ergibt die größte "Rendite". Und Belohnungen für dich sollten bei dem Wert auch drin sein. :D

 

vor 8 Stunden von Nino1982:

2. Berufliche Situation
Aktuell Student und nebenbei Selbstständig.

Evtl. kannst du einen Teil (nicht alles!) des Geldes nach dem Studium für deine Selbständigkeit verwenden.

 

vor einer Stunde von Seabushy:

Vielleicht kommt ja auch eine kleine Eigentumswohnung oder etwas zum Vermieten in Frage.

vor 9 Stunden von Nino1982:

Ein Grundstück 10km von Berlin. Grundstücksfläche 19000qm aktuell noch keine Bebauung möglich. Wert noch nicht bekannt.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du aus Berlin oder der Nähe kommst.

Kläre für dich auch mal wohin dich dein beruflicher Weg verschlagen könnte. Wenn du aus beruflichen oder privaten Gründen (Frau) umziehen musst, dann hast du u.U. eine Immo, die hunderte km entfernt ist und um die du dich dann nicht so leicht kümmern kannst. Aus diesem Grund würde ich den Punkt mit den Immobillien noch ein bisschen nach hinten schieben. Wenn du dann seßhaft :D geworden bist, ist eine Immo eine Option.

 

Gruß

Bavarese

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alsuna
Posted · Edited by alsuna

Hallo und willkommen im Forum.

 

Mein wichtigster Beitrag zuerst: Lass dir Zeit. Das Depot läuft dir nicht davon.

 

Wenn ich mir Zwecks Bestandaufnahme deine Liste mal anschaue, dann hast du:

einzelne Anleihen

-- von denen eine in vier Wochen zurückgezahlt wird

offene Immobilienfonds (Vergleich)

-- WestInvest InterSelect, Immobilienfonds Europa, 0,9% TER

-- hausInvest, Immobilienfonds Europa, 1,04% TER

Aktienfonds weltweit (Vergleich)

-- Vanguard FTSE All-World UCITS ETF USD Acc, Aktienfonds All Cap Welt, 0,22% TER

-- Deka-GlobalChampions CF, Aktienfonds All Cap Welt, 1,49% TER

-- Naspa-Aktienfonds Global CF, Aktienfonds All Cap Welt, 1,59% TER

-- DWS Top Dividende LD, Aktienfonds All Cap Welt, 1,45% TER

Aktienfonds Europa (Vergleich)

-- Fidelity Funds - European Growth Fund A (EUR), Aktienfonds All Cap Europa, 1,89% TER

Mischfonds (Vergleich)

-- DekaStruktur: Wachstum, Mischfonds ausgewogen Welt, 1,35% TER

-- VermögensManagement Wachstum - A - EUR, Mischfonds ausgewogen Welt, 2,74% TER

-- VermögensManagement Wachstumsländer Balance A (EUR), Mischfonds ausgewogen Emerging Markets, 3,35% TER

-- VermögensManagement RenditeStars - P - EUR, Mischfonds flexibel Welt, 2,27% TER

Gold

-- physisch

ein Grundstück

-- wird dessen Wert im Rahmen der Erbschaft noch ermittelt? Da könnte auch noch einiges an weiteren Steuern auf dich zukommen.

Festgeld

Liquides Geld (ich tippe auf Tagesgeld?)

Krypto

 

Das sind schon ein paar verschiedene Asset-Klassen. Ich wollte dir gerne ein Morningstar X-Ray machen, aber die scheinen leider die VermögensManagement Fonds nicht in der Datenbank zu haben...

 

vor 9 Stunden von Nino1982:

Das Problem das ich habe ist, dass ich nicht weiß wie ich ein Gesamtvermögen von 400.000€ diversifizieren soll. Bei meinen 40.000€ war es für mich relativ einfach.

Ich denke, da hast du dir Crux gut herausgearbeitet. Es gibt darauf jedoch leider keine einfachen Antworten. Die Schritte, die du durchlaufen musst, sind dieselben wie die, die auch jeder Anfänger mit kleinem Sparplan durchlaufen muss: Riskiotragfähigkeit und Risikotoleranz bestimmen (das sind zwei unterschiedliche Dinge), dann die Verteilung des Vermögens auf verschiedene Asset-Klassen. Dabei solltest du alles miteinbeziehen, also auch deine Liquidität und dein Gold. Das Problem ist: über das hinaus, was hier im Forum in den Stickys steht, kann dir dabei keiner helfen. Das musst du selber herausarbeiten. Zu konkreten Fragen kannst du aber natürlich dir hier Input holen.

Eine Investition in dein Studium / deine "Ausbildung" bzw deine selbstständige Tätigkeit ist auch ein i.d.R. sehr lohnenswertes Unterfangen.

 

vor 9 Stunden von Nino1982:

Macht es Sinn auch hier alles in den Vanguard zu stecken?

Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du nur Aktien haben willst, dann kannst du das machen.

 

vor 9 Stunden von Nino1982:

Sollte man bei einem solchen Vermögen nicht einmalig investieren, sondern regelmäßig kleinere Beträge?

Der größte Teil ist ja schon auf die eine oder andere Art investiert. Da sehe ich nicht, warum du es bei einer Umschichtung nicht auf einmal machen solltest. Wenn du dich allerdings damit wohler fühlst (Stichwort Risikotoleranz), dann ist das eine Option.

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Aktie
Posted
vor 17 Minuten von alsuna:

ein Grundstück

-- wird dessen Wert im Rahmen der Erbschaft noch ermittelt? Da könnte auch noch einiges an weiteren Steuern auf dich zukommen.

Das Grundstück ist für mich bisher auch viel zu stiefmütterlich behandelt. Je nach grobem Wert (Naturschutzgebiet oder Bauerwartungsland) könnte das größere Teile des Depots an Erbschaftsteuer kosten. Bevor die Steuerbelastung nicht zumindest überschlägig geklärt ist, würde ich mir noch gar keine Gedanken über die genaue Depotaufteilung machen. Je wertvoller das Grundstück ist, umso mehr dürfte sich eine individuelle Beratung beim Steuerberater lohnen. Der sollte sich mit der Bewertung üblicherweise auskennen und hier vielleicht noch den ein oder anderen Tipp auf Lager haben (Gutachten etc.).

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Actionic
Posted
vor 2 Stunden von Allesverwerter:

Sind von den Aktienfonds welche vor 2009 gekauft worden?

Diese Frage sollte sich mWn nicht mehr stellen. Seit Steuerreform Investemendfonds vor 2 Jahren unerheblich, oder?

 

Ansonsten wäre auch mein Vorschlag:

1) AssetAllocation für dich persönlich festlegen.

2) Ist Zustand mit Soll Zustand vergleichen und entsprechend angleichen

 

Was ich etwas anders sehe ist, dass 2) langsam passieren sollte.

Wenn du für dich sagst du willst 50% Aktien und diese Aktien auschließlich über 3 ETFs abbilden, dann kannst du das auch kurzfristig umsetzen.

Erst recht, wenn Vermögen bewegt wird, dass bereits in Aktien steckt. Steuern kannst du mit dem halten vorhandener Positionen ja nicht mehr stunden(!?)

vor 8 Minuten von Aktie:

Das Grundstück ist für mich bisher auch viel zu stiefmütterlich behandelt. Je nach grobem Wert (Naturschutzgebiet oder Bauerwartungsland) könnte das größere Teile des Depots an Erbschaftsteuer kosten. Bevor die Steuerbelastung nicht zumindest überschlägig geklärt ist, würde ich mir noch gar keine Gedanken über die genaue Depotaufteilung machen. Je wertvoller das Grundstück ist, umso mehr dürfte sich eine individuelle Beratung beim Steuerberater lohnen. Der sollte sich mit der Bewertung üblicherweise auskennen und hier vielleicht noch den ein oder anderen Tipp auf Lager haben (Gutachten etc.).

Der Wert des Grundstücks dürfte auch dem Finanzamt unbekannt sein.

Der wird dem FA vom Erben mitgeteilt (...)

 

Wenn man den Wert mit 1€ angibt kommen sicherlich Rückfragen. Aber ob das Grundstück 30k oder 150k wert ist weiß niemand.

Es sei denn es wird verkauft.

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vanity
Posted
vor 14 Minuten von Actionic:

Der wird dem FA vom Erben mitgeteilt

Der wird dem Erben vom FA mitgeteilt. :P

 

vor 14 Minuten von Actionic:

Seit Steuerreform Investemendfonds vor 2 Jahren unerheblich, oder?

Nein.

vor 14 Minuten von Actionic:

Steuern kannst du mit dem halten vorhandener Positionen ja nicht mehr stunden(!?)

Doch. ("werden dir gestundet")

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Actionic
Posted

Ok. Gut dass wir drüber geschrieben haben :-D

 

vor 3 Minuten von vanity:

Der wird dem Erben vom FA mitgeteilt. 

Bzgl. Punkt 1) habe ich kürzlich anders erlebt.

Ging um ein Grundstück mit Haus in dem weiter gewohnt wurde.
Wert wurde im Bogen vom Erben eingetragen und ist später auch so besteuert worden.

-> Wie ermittelt das FA denn den Wert?

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beamter97
Posted
vor 16 Minuten von Actionic:

Wenn man den Wert mit 1€ angibt kommen sicherlich Rückfragen. Aber ob das Grundstück 30k oder 150k wert ist weiß niemand.

Einfach mal den Bodenrichtwert überprüfen

https://www.boris-brandenburg.de/boris-bb/

 

Ich sehe für Landwirtschaftliche Flächen rund um Berlin Werte zwischen 0,2 und 1,5 €/mtr²

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Actionic
Posted
vor 2 Minuten von beamter97:

Ich sehe für Landwirtschaftliche Flächen rund um Berlin Werte zwischen 0,2 und 1,5 €/mtr²

Spannweite 7,5fach, in meinem Beispiel war es 5fach.

 

Naja, wenn die Bewertung tatsächlich vom FA kommt ist es ja unerheblich.

Wollte lediglich den Tipp geben den unteren Wert der realistischen Spanne anzugeben, wenn man den Wert selbst mitteilt.

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Nachdenklich
Posted
vor 10 Stunden von Nino1982:

ich bin 24 Jahre alt und Student. Ein Bekannter von mir, um den ich mich gekümmert hatte, ist dieses Jahr verstorben und hat mich als Alleinerben in seinem Testament erwähnt.
Da wir nicht verwandt sind gehen wohl 30% des Vermögens an den Staat. Ich habe versucht mir das Vermögen so weit wie möglich anzuschauen und bereits einiges in Erfahrung bringen können.

Guten Tag Nino und willkommen hier im Forum.

 

Für einen jungen Mann von 24 Jahren bist Du durch diese Erbschaft an und für sich in einer komfortablen, im Moment aber erst mal herausfordernden Lage.

Aber sei Dir sicher, man kann von schlimmeren Schicksalsschlägen getroffen werden.

 

Meine erste Überlegung wäre, wann die Erbschaftssteuer in welcher Höhe zu bezahlen ist und wovon sie bezahlt werden soll.

Alles andere hat eigentlich Zeit.

Die liquiden Mittel dürften nicht ganz ausreichen?

 

Die nächste Überlegung wäre grundsätzlicher Art. Was soll mit dem Grundstück geschehen? Ich persönlich würde ein Grundstück in der Nähe von Berlin nicht aus der Hand geben - aber das ist meine persönliche Einstellung dazu, das kann man auch ganz anders sehen.

 

vor 10 Stunden von Nino1982:

Das Problem das ich habe ist, dass ich nicht weiß wie ich ein Gesamtvermögen von 400.000€ diversifizieren soll. Bei meinen 40.000€ war es für mich relativ einfach. So wenig Arbeit wie möglich, so viel wie nötig. Daher der Vanguard.
Welche Vorschläge hättet ihr da? Macht es Sinn auch hier alles in den Vanguard zu stecken? Sollte man bei einem solchen Vermögen nicht einmalig investieren, sondern regelmäßig kleinere Beträge?

Natürlich ist es auch für große Vermögen möglich und gar nicht so verkehrt, das gesamte Geld in den Vanguard zu stecken. 

Ich würde das aber nicht überstürzen.

Bevor Du über einzelne Fonds nachdenkst, solltest Du Dir einige Fragen stellen:

 

Wieviel Liquidität willst Du (nach Zahlung der Erbschaftssteuer) noch vorhalten?

Wie stehst Du zu Immobilien? Und dabei geht es einerseits um das Grundstück, das ich behalten würde und andererseits um die Immobilienfonds, die ich auflösen würde.

Schließlich solltest Du über die Mischfonds nachdenken. Ich schaue mir Kosten und Ertrag an und würde mich dann sicher auch irgendwann zum Verkauf entschließen. 

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/LU0098472516,LU0321021312,LU0654786689,LU1479445352

Als erstes flöge bei mir der DEKA-Fonds heraus.

 

Mit dem Verkauf der Aktienfonds würde ich mir Zeit lassen.

Die sind gar nicht so schlecht. Man muß das nicht überstürzen.

 

Laß Dir Zeit!

 

Und dann viel Erfolg bei Deinen Überlegungen.

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beamter97
Posted · Edited by beamter97
vor 30 Minuten von Actionic:

Naja, wenn die Bewertung tatsächlich vom FA kommt ist es ja unerheblich.

Wollte lediglich den Tipp geben den unteren Wert der realistischen Spanne anzugeben, wenn man den Wert selbst mitteilt.

Warum?

Der TO kennt ja die exakte Lage des Grundstücks und kann den richtigen Wert selber finden. Das FInanzamt hat auch keine andere Datenbasis als die Kaufpreissammlung, auf der die  Gutachterausschüsse die Bodenrichtwerte jährlich ermitteln.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das Grundstück - im Gegensatz zu städtischen Lagen - nicht immens viel zum Gesamterbe beiträgt.

Auf der anderen Seite kann der TO auf BORIS die Wertentwicklung der vergangenen Jahre erkennen und dies in seine Überlegungen für oder gegen den weiteren Besitz des Grundstücks einfließen lassen.

Im übrigen wird das Grundstück ja sicher derzeit von irgendjemandem genutzt. Solange die Pachteinnahmen oder sonstigen Erträge die laufenden Kosten (Grundsteuer) decken, kann das auch noch einige Jahre so weitergehen.

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Aktie
Posted

Ihr ratet hier vielleicht rum. Wir wissen wie gesagt nichts zum Wert. 10km vor Berlin kann sowohl mitten im Nirgendwo an der Müggelspree sein oder das Feld, das bis an die Stadtvillen von Kleinmachnow heranreicht. Allein bei den beiden Extremen würde der Wert zwischen nichts oder negativ (weil Verpflichtungen) und 1,5-2 Mio schwanken. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole:

vor einer Stunde von Aktie:

Das Grundstück ist für mich bisher auch viel zu stiefmütterlich behandelt. Je nach grobem Wert (Naturschutzgebiet oder Bauerwartungsland) könnte das größere Teile des Depots an Erbschaftsteuer kosten. Bevor die Steuerbelastung nicht zumindest überschlägig geklärt ist, würde ich mir noch gar keine Gedanken über die genaue Depotaufteilung machen. Je wertvoller das Grundstück ist, umso mehr dürfte sich eine individuelle Beratung beim Steuerberater lohnen. Der sollte sich mit der Bewertung üblicherweise auskennen und hier vielleicht noch den ein oder anderen Tipp auf Lager haben (Gutachten etc.).

Das Grundstück wird mit dem Verkehrswert bewertet, der bei unbebauten Grundstücken üblicherweise anhand der Bodenrichtwerte ermittelt wird. Man kann aber durchaus auch ein eigenes Gutachten in Auftrag geben und muss dann eben zwischen Gutachterkosten und Steuerersparnis abwägen. Ein Steuerberater kann das wie gesagt durchrechnen und kennt meist auch noch ein paar Feinheiten. Einen Überblick zur Immobilienbewertung im Erbfall gibts hier: https://www.finanztip.de/erbschaftsteuer-immobilienbewertung/

 

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Nino1982
Posted

Hallo zusammen,

vielen Dank erst einmal für eure netten und informativen Antworten.

Um mal auf einige Punkte einzugehen:

Wann die Fonds gekauft wurden, kann ich leider nicht sagen. Wie sollte ich denn vorgehen, sollten einige der Fonds vor 2009 gekauft worden sein? Ich habe zwar eine Depotübersicht aus seinen Unterlagen und hatte auch schon einen Termin mit jeweils beiden Bankenberatern,
aber eben noch nicht den vollständigen Zugriff, da die Nachlassabteilung wohl noch nicht fertig ist. Am Dienstag habe ich erneut einen Termin mit einem der Berater. Er hatte sich, wenn man mich fragt gefreut, dass ein 24-Jähriger naiver Junge vor ihm sitzt, der sich nicht auskennt und zu allem Ja und Amen sagt. Da musste ich ihn leider enttäuschen und der Blick war Goldwert, als ich ihm erklärte, dass einiges umstrukturiert und übertragen werden muss.

Zu mir:
Ich studiere Wirtschaftsingenieurswesen und betreibe nebenbei einen Onlineshop, der aktuell zwar nicht viel abwirft aber als Nebenbeschäftigung ganz okay ist. Etwa 700€/Monat.

Zum Grundstück:

Das Grundstück ist etwa 500km von mir entfernt in 14621, daher für mich irrelevant. Ich werde es solange halten, bis das Grundstück eine Bebauungsgenehmigung erhält und dann verkaufen. Solange die Preise in Berlin weiterhin steigen, werden viele sich vermutlich um Berlin ansiedeln.
Entweder habe ich das Glück oder dann eben meine zukünftigen Kinder. Die Umschreibung ist im Moment in Bearbeitung. Für dieses Jahr habe ich vom dort ansässigen Finanzamt einen Grundsteuerbescheid erhalten. Bodenwert wird dort mit 1500DM (Warum in DM?) beziffert. Was die Steuer angeht, sollte das also zu meinem Vorteil sein. Verkehrswert ist erst einmal unbekannt.

Die Steuer des Finanzamtes wird durch die beiden Versicherungen die ich aufgelöst habe und ein Teil meines Eigenkapitals getilgt. Auch trotz der Tilgung habe ich noch genügend Reserven etwa ~60k auf dem Tagesgeld.

Was mich interessieren würde, wäre welche Fonds ihr auf jeden Fall rausschmeißen würdet. Den Deka und die Immofonds habe ich mir angeschaut und da stimme ich dir zu.
Außerdem frage ich mich eben, ob es sinnvoller ist eine 70/30, All-World oder welche Strategien es noch so gibt zu fahren. Ist ein All-World für solche Summen ausreichend diversifiziert? Ich habe das Gefühl das einige auf Teufel komm raus, versuchen ihr Depot mit 5% Positionen zu diversifizieren. Ich bin der Freund von einfachen Lösungen. Wobei für mich 2-3 ETFs natürlich auch noch zu der Kategorie einfach gehören. Das Rebalancing nimmt ja keine Zeit in Anspruch.


Danke für die vielen Antworten!

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alsuna
Posted · Edited by alsuna
vor einer Stunde von Nino1982:

Wann die Fonds gekauft wurden, kann ich leider nicht sagen.

Die Bank muss das wissen. Wenn du Termine mit den Beratern Verkäufern (!) der Bank hast, dann lass dir die Einstandszeitpunkte schriftlich geben.

Bei Fonds, die vor 2009 gekauft wurden, sind alle Kurserträge bis Ende 2018 steuerfrei. Für alle Kurserträge ab 2018 gilt ein Freibetrag von 100.000 € (den man sich über die Steuererklärung holt). Deswegen könnte man bei alten Fondspositionen darüber nachdenken, sie länger zu halten, damit man weiterhin von der Steuerfreiheit profitiert.

 

vor einer Stunde von Nino1982:

Er hatte sich, wenn man mich fragt gefreut, dass ein 24-Jähriger naiver Junge vor ihm sitzt, der sich nicht auskennt und zu allem Ja und Amen sagt. Da musste ich ihn leider enttäuschen und der Blick war Goldwert, als ich ihm erklärte, dass einiges umstrukturiert und übertragen werden muss.

:thumbsup: Sehr gut, lass dich nicht bequatschen.

 

vor einer Stunde von Nino1982:

Was mich interessieren würde, wäre welche Fonds ihr auf jeden Fall rausschmeißen würdet. Den Deka und die Immofonds habe ich mir angeschaut und da stimme ich dir zu.

Du versuchst den dritten Schritt vor dem ersten. Ich würde so vorgehen:

1. Warten, bis die Erbschaft vollständig umgesetzt wurde und du insbesondere sicher sein kannst, dass das Finanzamt deine Angabe zum Grundstückswert so akzeptiert.

2. Überlegen, was du mit dem Geld machen möchtest (Was ausgeben? Wie viel liquide halten? Welche Asset-Klassen berücksichtigen?)

3. Überlegen, mit welchen Instrumenten du das umsetzen kannst.

 

Konkret zur Frage:

Wenn du keine Immobilien im Depot haben willst, dann schmeiß die Dinger raus. Wenn nicht: so schlecht sind die nicht.

Mischfonds generell sind teuer, oft eine Wundertüte (ich weiß gerne, was ich in welchen Asset Klassen halte) und daher würde ich sie meiden.

Aber natürlich dabei auch die steuerliche Situation (Thema "2009") berücksichtigen und dann mal rechnen.

 

vor einer Stunde von Nino1982:

Ist ein All-World für solche Summen ausreichend diversifiziert?

Wie viel mehr Aktien hättest du denn gerne? Die Frage ist, ob es außer Aktien noch was anderes sein soll.

 

vor einer Stunde von Nino1982:

Ich habe das Gefühl das einige auf Teufel komm raus, versuchen ihr Depot mit 5% Positionen zu diversifizieren. Ich bin der Freund von einfachen Lösungen. Wobei für mich 2-3 ETFs natürlich auch noch zu der Kategorie einfach gehören.

Das ist für den Aktienteil des Vermögens ein sehr gut gangbarer Weg. Die vielen kleinen Positionen sind eher was für Menschen, die sich gerne mit ihrer Geldanlage tagelang beschäftigen und es als Hobby ansehen.

 

Um es nochmal in den Worten von @Nachdenklich zu sagen:

vor 4 Stunden von Nachdenklich:

Und dann viel Erfolg bei Deinen Überlegungen.

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ledzeppelin
Posted

Der BRW in der Gegend liegt um 80 €/qm für Bauland. Das Grundstück dürfte also mindestens 1 Mio. wert sein.

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Nachdenklich
Posted · Edited by Nachdenklich
vor 2 Stunden von Nino1982:

Ist ein All-World für solche Summen ausreichend diversifiziert?

Ja (außer Du willst neben Aktien auch ganz andere Anlagen halten).

 

Wenn Du glaubst zu wissen, daß sich bestimmte Marktsegmente besser als der Markt entwickeln, dann kannst Du die Gewichtung Deiner Anlage verändern, indem Du andere Aktienfonds wählst. Damit verbesserst Du aber nicht die Diversifikation Deines Depots, Du gewichtest dann bestimmte Sektoren über. Das kann man machen. Aber es macht nur Sinn, wenn man eine klare Vorstellung davon hat, welche Sektoren sich langfristig besser entwickeln könnten als der Markt. Wenn Du nur die größtmögliche Diversifikation willst, dann ist ein All-World das richtige Instrument.

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beamter97
Posted
vor 2 Stunden von Nino1982:

Für dieses Jahr habe ich vom dort ansässigen Finanzamt einen Grundsteuerbescheid erhalten. Bodenwert wird dort mit 1500DM (Warum in DM?) beziffert.

Für das Grundstück bekommst du mehrere Bescheide:

  1. vom Amtsgericht - Grundbuchabteilung - eine Mitteilung, dass Du als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen bist
  2. vom Finanzamt einen Einheitswertbescheid. In deinem Fall wird der bereits festgesetzte Einheitswert von jetzt an Dir zugerechnet.
    Dieser Wert ist eine rein rechnerische Größe, vom BVerfGericht als nicht mehr anwendbar qualifiziert worden und wirs in den nächsten 5 Jahren neu berechnet. Höchstwahrscheinlich ist es das, was du vorliegen hast.
  3. Ebenfalls vom Finanzamt bekommst Du einen Grundsteuermessbescheid. Eigentlich nur die Multiplikation des Einheitswertes mit einem Faktor.
  4. Von der Gemeinde/Stadt bekommst Du dann einen Grundsteuerbescheid. Wiederum  nur die Multiplikation des Grundsteuermessbetrages mit dem für das jeweilige Jahr festgesetzten Hebesatz der Gemeinde. Und da ist auch eine Zahlungsaufforderung dabei:angry:.
vor 16 Stunden von Nino1982:

Ein Grundstück 10km von Berlin. Grundstücksfläche 19000qm aktuell noch keine Bebauung möglich.

 

vor 6 Minuten von ledzeppelin:

Der BRW in der Gegend liegt um 80 €/qm für Bauland. Das Grundstück dürfte also mindestens 1 Mio. wert sein.

Warum weckst du schlafende Hunde? Der TO sagt eindeutig: kein Bauland!

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ledzeppelin
Posted
vor 15 Minuten von beamter97:

Warum weckst du schlafende Hunde? Der TO sagt eindeutig: kein Bauland!

Er schrieb doch, dass die Umwidmung in Bauland derzeit in Bearbeitung sei!

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beamter97
Posted
vor 2 Stunden von Nino1982:

Die Umschreibung ist im Moment in Bearbeitung.

Falls du diese Aussage meinst: Für die Erbschaftssteuer ist aber der Wert zum Todeszeitpunkt massgeblich, also entweder

  • landwirtschaftlich genutzt also 0,7 €/m² bei Grünland/Forst oder 1,2 €/m² bei Ackerland

oder

  • Bauerwartungsland. Da hab ich einen Wert von 25€/m² in einem der Ortsteile gefunden

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Sapine
Posted
vor 9 Stunden von Nino1982:

Was mich interessieren würde, wäre welche Fonds ihr auf jeden Fall rausschmeißen würdet. Den Deka und die Immofonds habe ich mir angeschaut und da stimme ich dir zu.

Die Allianz Dachfonds (Vermögensmanagement) sehe ich am kritischsten. Die würde ich vermutlich sogar verkaufen wenn es Altfälle sind. 

 

Zeit lassen und ins Thema vertiefen. Steuerliche Freibeträge nutzen sofern Altanlagen bei den Aktienfonds dabei sind. 

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Nino1982
Posted
vor 21 Stunden von alsuna:

Sehr gut, lass dich nicht bequatschen.

Keine Sorge, mache ich nicht! :D

vor 21 Stunden von alsuna:

1. Warten, bis die Erbschaft vollständig umgesetzt wurde und du insbesondere sicher sein kannst, dass das Finanzamt deine Angabe zum Grundstückswert so akzeptiert.

Über den Grundstückswert mache ich mir nicht allzu viele Sorgen. Da es aktuell keine Baugenehmigung besitzt, wird der Wert überschaubar sein und sollte durch mein Privatvermögen gedeckt werden können.

 

vor 20 Stunden von beamter97:

Die Umschreibung ist im Moment in Bearbeitung.

Aktuell wird das Grundstück wohl Landwirtschaftlich genutzt und verpachtet. Mit der Umschreibung war die Umschreibung beim Grundbuchamt gemeint. 

vor 21 Stunden von alsuna:

2. Überlegen, was du mit dem Geld machen möchtest (Was ausgeben? Wie viel liquide halten? Welche Asset-Klassen berücksichtigen?)

Das Geld soll wieder vollständig angelegt werden. Ich habe mir selbst etwas angespart und bin daher nicht ganz darauf angewiesen. Ich bin für dieses Glück sehr dankbar und mir ist es wichtig mit dem Geld nicht verschwenderisch umzugehen, sondern es so anzulegen, dass es mir später einmal hilft nicht mehr arbeiten zu müssen und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen oder eben öfters Reisen zu können. 

vor 21 Stunden von alsuna:

Wenn du keine Immobilien im Depot haben willst, dann schmeiß die Dinger raus.

Viele reden ja aktuell über Reits, die ja etwas anderes sind als die Immobilienfonds(richtig?). Macht es Sinn einen Teil des Geldes in Reits zu investieren(10%) oder in einzelne Aktien wie Vonovia oder Deutsche Wohnen?
Wobei solche Immobiliengesellschaften oder auch Reits vermutlich schon zu einem bestimmten prozentualen Teil(~5%?) in dem Vanguard stecken?
Was die Mischfonds betrifft bin ich deine Meinung. Ich finde TERs von 3% einfach nur Wucher, zumal die Performance dieser Fonds die Kosten nicht rechtfertigt.
 

vor 21 Stunden von alsuna:

Wie viel mehr Aktien hättest du denn gerne? Die Frage ist, ob es außer Aktien noch was anderes sein soll.

Genau. Ich glaube ich habe mich vorher etwas falsch ausgedrückt. Es geht mir nicht um die ausreichende Diversifikation der Aktien-ETFs, sondern ob Aktien-ETFs als solche ausreichende Diversifikation bieten. Vermutlich eher nicht?
Ich wüsste aber auch nicht, was man da zusätzlich in ein Portfolio aufnehmen könnte. Bei Anleihen liegen die Renditen unter der Inflationsrate. Versicherungen sind aktuell für mich auch nichts. Gold besitze ich ebenfalls. Hatte ich vor einigen Jahren für 930€ pro Unze gekauft. Ansonsten noch Reits?

vor 13 Stunden von Sapine:

Die Allianz Dachfonds (Vermögensmanagement) sehe ich am kritischsten. Die würde ich vermutlich sogar verkaufen wenn es Altfälle sind.

Ich denke ich werde die Mischfonds verkaufen. Da werde ich mir aber erst alle nötigen Informationen einholen, die nötig sind.

vor 20 Stunden von beamter97:

Für das Grundstück bekommst du mehrere Bescheide:

Vielen Dank für die Infos! 


Danke noch einmal für die vielen hilfreichen und netten Antworten!
 

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alsuna
Posted · Edited by alsuna
vor 10 Stunden von Nino1982:

Viele reden ja aktuell über Reits, die ja etwas anderes sind als die Immobilienfonds(richtig?). Macht es Sinn einen Teil des Geldes in Reits zu investieren(10%) oder in einzelne Aktien wie Vonovia oder Deutsche Wohnen?
Wobei solche Immobiliengesellschaften oder auch Reits vermutlich schon zu einem bestimmten prozentualen Teil(~5%?) in dem Vanguard stecken?

Richtig, REITs sind etwas anderes als offene Immobilienfonds. Sozusagen ein deutscher Sonderweg. Ich investiere nicht einzeln im Bereich der Immobilien, deswegen kann ich dazu im Detail nicht viel sagen. Hier im Fonds-Unterforum würde aber kürzlich über genau diese Frage diskutiert. Schau dir denn Faden mal an, ich denke, du wirst nicht besonders weit scrollen müssen, den zu finden. Vom User @DST gibt es immer wieder gut fundierte Beiträge zu dem Thema. 

Da Immobilengesellschaften und REITs auch einfach Aktien sind, sind sie in den gängigen Indizes auch enthalten, ja. 

 

vor 10 Stunden von Nino1982:

Das Geld soll wieder vollständig angelegt werden.

Sicher, dass das deiner Risikotragfähigkeit und -toleranz entspricht? Wenn ja, dann nur zu. Aber bitte übergehe nicht leichtfertig diese Frage, denn wenn du dich jetzt ernsthaft damit beschäftigst, vermeidest du sündhaft teure Anlegerfehler wenn es mal turbulent zugeht an den Märkten. 

Durch die ganzen Mischfonds ist das Geld jetzt auch nicht nur in Aktien investiert. 

 

vor 10 Stunden von Nino1982:

Es geht mir nicht um die ausreichende Diversifikation der Aktien-ETFs, sondern ob Aktien-ETFs als solche ausreichende Diversifikation bieten. Vermutlich eher nicht?

Worüber möchtest du denn diversifizieren? Man kann die Entscheidung treffen, nur im Aktienmarkt unterwegs zu sein. Das tun einige hier und sind glücklich damit. Da du aber eine größere Summe anzulegen hast, kannst du auch mehr anschauen. 

 

vor 10 Stunden von Nino1982:

Ich wüsste aber auch nicht, was man da zusätzlich in ein Portfolio aufnehmen könnte.

Da gibt es einige Dinge. Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, ... Für Ideen könntest du mal in die Musterdepots schauen, z.b. in das von xfklu. 

Ich sage nicht, dass du das brauchst. Ich möchte aber vorschlagen, nicht vorschnell nur die Klasse der Aktien zu berücksichtigen.

 

vor 10 Stunden von Nino1982:

Bei Anleihen liegen die Renditen unter der Inflationsrate.

Nur Staatsanleihen höchster Bonität haben aktuell negative Renditen. Mit einem aktienähnlichen Risiko gibt es auch am Anleihenmarkt interessante Sachen. Z.B. Staatsanleihen der Schwellenländer oder s.g. Junk Bonds / High Yield. 

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