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deda

ETFs auf S&P500

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deda
Posted · Edited by deda

Hi,

 

ich habe seit geraumer Zeit zwei USA ETFs in meiner Watchlist und bin mir nicht ganz sicher in welchen von beiden ich langfristig investieren würde.

Neben dem MSCI World will ich noch mehr USA als einen ETF im Portfolio haben.

 

1) iShares Core S&P 500 Min Volatility UCITS ETF USD (Acc), WKN A1J784

2) iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Dist), WKN: 622391

 

1) thesaurierend, 116 Positionen, TER 0,20, TD -0,20 (laut trackingdifferences.com vom 31.12.19)

2) ausschüttend, 505 Positionen, TER 0,07, TD -0,02 (laut trackingdifferences.com vom 31.12.19), höhere Volatilität

 

Das wären die ersten Daten die ich mir bei meinen Überlegungen anschauen würde und dann zu Nr. 2) tendieren, da breiter gestreut und deutlich niedrigere TER. Ob ausschüttend oder thesaurierend soll seit Januar 2018 steuerlich egal sein, wenn ich richtig nachgelesen habe.

 

Was mein ihr?

 

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The Statistician
Posted

Ich sehe hier keine richtige Frage. Ausschüttung scheint für dich egal zu sein und die Volatilität scheint ebenso für dich kein wirkliches Kriterium darzustellen. Wenn du unsicher bist, bei was genau? Ich gehe auch mal davon aus, dass die gewollte Übergewichtung der USA von dir halbwegs durchdacht wurde.

vor 24 Minuten von deda:

Ob ausschüttend oder thesaurierend soll seit Januar 2018 steuerlich egal sein, wenn ich richtig nachgelesen habe.

Sofern der Sparerpauschbetrag noch nicht voll ausgenutzt wurde, kannst du von Ausschüttungen langfristig ein wenig profitieren. Ist dir dieser Punkt bekannt? @intInvest hat in seiner Signatur diesbezüglich eine Excel-Tabelle.

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Nachdenklich
Posted · Edited by Nachdenklich
vor 32 Minuten von deda:

Was mein[t] ihr?

Du solltest Dir über Deine Auswahlkriterien Gedanken machen.

vor 32 Minuten von deda:

und dann zu Nr. 2) tendieren, da breiter gestreut und deutlich niedrigere TER.

Das ist meines Erachtens die falsche Überlegung.

Bei den von Dir zur Auswahl gestellten Fonds solltest Du dir die Frage stellen, ob Du das Konzept "Min Volatility" für erfolgversprechend hältst und warum.

Wenn Du den Gedanken "Min Volatility" für gut hältst, dann spielt die breitere oder geringere Streuung keine Rolle.

 

Außerdem solltest Du Dich nochmal mit dem Verhältnis von TER und TD befassen!

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Mkoll
Posted

Ich hab auch USA neben MSCI World nochmal mit nem S&P 500 ETF dazu übergewichtet. 

 

Europa wird sich wegen Umwelt/Digitalisierung und Co langfristig einfach einfach nicht zusammenraufen und gegen die Wirtschaft in USA und China immer weiter in das Hintertreffen geraten. ( in 30 Jahren mal sehen obs so kommt ^^)

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Ramstein
Posted · Edited by Ramstein
vor 6 Stunden von deda:

Was mein ihr?

 

Die Frage ist, ob du an dem Religionskrieg "replizierend gut, swap böse" teilnehmen willst. Hier mal ein Morningstar-Artikel zum Thema:

 

Zitat

S&P 500 ETFs: Stern verloren, Welt untergegangen?

 

Einige Anleger werden sich in den vergangenen Tagen erstaunt die Augen gerieben haben: Einige ETFs, die den S&P 500 abbilden, weisen im Februar „nur“ noch ein Vier-Sterne-Rating auf. Das betrifft auch die beiden größten ETFs in Europa: Der iShares Core S&P 500 ETF USD Acc hat ein Vermögen von gut 35 Milliarden Euro, der Vanguard S&P 500 UCITS ETF kommt auf ein Volumen von gut 23 Milliarden Euro.

 

Swap-ETFs sind bei US-Aktien eine feine Sache 
Und es wird jetzt noch technischer, bleibt aber höchst relevant für Anleger. Haben Sie also etwas Geduld und lesen Sie weiter! Ein weiterer Grund für den Verlust des Fünf-Sterne-Ratings bei den beiden Giga-ETFs von iShares und Vanguard liegt in der Art, wie sie die Performance des Index abbilden. Sie replizieren den Index physisch und investieren somit in die im Index enthaltenen Aktien. Das hat bei US-Aktien handfeste Nachteile, da Steuern auf ausgeschüttete Dividenden fällig werden. 
Hier haben Swap-basierte ETFs, welche die Index-Performance indirekt abbilden, Vorteile. Swap-basierte ETFs bilden den Index nur indirekt über einen Performance-Tauschgeschäft ab. Es werden keine Quellensteuern auf Dividenden fällig, da die ETFs keine Dividenden vereinnahmen, sondern ihre Performance nur aus Kursgewinnen zustande kommt. Das Ergebnis sind keinesfalls sprichwörtliche Peanuts: Bei USA-Fonds, die in Luxemburg domiziliert sind, fallen 30 Prozent Quellensteuer an, 15 Prozent sind es bei in Irland domizilierten Produkten (dank des günstigeren Doppelbesteuerungsabkommens). Das kann auch bei Ratings einen Unterschied machen: Auch aufgrund von Performance-Vorteilen behalten etwa der Xtrackers S&P 500 Swap ETF, der Lyxor S&P 500 ETF und der Invesco S&P 500 ETF auch im Februar 2020 ihre Fünf-Sterne-Ratings. 

 

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