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DerMimendrache

Geldanlage ab 60

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DerMimendrache

Hallo zusammen!

 

Vorab: Ich weiß natürlich, dass ihr euch zurecht eine möglichst genau Darstellung der vorhandenen Positionen wünscht. Leider kann ich nicht mit so genauen Angaben dienen, wie ich gerne würde, weil es mir um die Geldanlage meiner Eltern geht und die nicht bereit sind, viel über das Thema zu sprechen. Paradoxerweise erkennen sie aber durchaus die grundsätzliche Notwendigkeit, sich damit auseinanderzusetzen.

Wenn ihr eine oder zwei meiner Fragen trotzdem grob beantworten könntet, wäre das echt super - ansonsten könnt ihr mir gerne den Arsch versohlen und ich komme zerknirscht hierher zurück, wenn ich wider Erwarten mehr Informationen bekommen konnte ;)

 

Hier aber die Informationen, die ich habe. Über Versicherungen weiß ich leider nichts.

 

  • Eltern sind Angestellte und gehen beide auf die 60 zu, Mutter arbeitet Teilzeit bei einer schlecht laufenden Zeitung, Vater ist Abteilungsleiter im öffentlichen Dienst (aber nicht verbeamtet).
  • Haus ist etwa 10 Jahre alt und abbezahlt
  • Vermögen beträgt ca. 380.000€, davon 65k in (leider aktiv verwalteten) Fonds und 16k vermögenswirksame Leistungen
  • Rest ist auf Tages- und Festgeldkonten

 

Meine Fragen:

 

1. Ratet ihr zu einer völlig anderen asset allocation? ceekay74's "naiver" Vorschlag kommt mir sehr riskant vor, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

 

2. Soll ich meinen Eltern raten, zumindest einen gewissen Teil (z.B. 20k) in ETF zu investieren? Klar sieht die Zukunft auf dem Aktienmarkt im Moment nicht so rosig aus, aber jetzt ist jedenfalls ein besserer Zeitpunkt als vor ein paar Monaten, und man muss ja nicht alles auf einmal investieren.

 

3. Ratet ihr zu einer Vorbereitung auf Den Untergang™ (etwa eine Weltwirtschaftskrise wie Ende der 1920er), oder ist das unrealistisch? Wenn ihr gerade gute Laune habt, könnt ihr ja vielleicht sogar beschreiben, wie so eine Vorbereitung für euch aussähe.

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r

Die Frage ist, warum du überhaupt eine Notwendigkeit verspürst deinen Eltern zu irgendetwas zu raten bzw. sich um deren Geldanlage Sorgen zu machen?

 

Auch wenn du das jetzt nicht hören möchtest, wäre mein erster Instinkt einfach nur Finger weg davon. Da gibt es für dich doch gar nichts zu gewinnen. Entweder es läuft super (oder zumindest durchschnittlich) mit deinen Tipps, dann wird es so hingenommen, aber sobald auf deine Empfehlung hin etwas umgeschichtet wird und dann in der Folge nur 500€ Verlust eingefahren werden (egal was der Markt zu diesem Zeitpunkt macht) hast du einfach nur verloren.

 

Deine Eltern stehen finanziell doch super da. Meiner Meinung nach auch ausreichend defensiv für ihr Alter mit abbezahlter Immobilie und hohem Festgeld-Anteil. Die Fonds umzuschichten wäre wahrscheinlich auch zweifelhaft (ggf. noch steuerliche Bestandsregelung?).

 

Wenn sich deine Eltern für diese Vermögensaufteilung entschieden haben, warum sollte es dann gerade an dir sein, für sie zu entscheiden bzw. ihnen nahe zu legen, dass das nicht "richtig" ist?

 

Nicht böse gemeint, aber optimiere doch lieber erst einmal deinen eigenen Vermögensaufbau und warte mit deiner Energie und deinen Ideen für das Geld deiner Eltern doch einfach, bis du das Geld geerbt hast, oder deine Eltern sich wirklich nicht mehr um ihre eigenen Finanzen kümmern können und du diese Aufgabe als ihr gesetzlicher Betreuer hast.

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hattifnatt
vor 33 Minuten von DerMimendrache:

und die nicht bereit sind, viel über das Thema zu sprechen

Schließe mich dem Vorredner an - das Zitat ist dabei für mich der Knackpunkt: Wenn sie schon nicht offen darüber reden wollen, ist das Vorhaben einer solchen "Beratung" von vornherein zum Scheitern verurteilt.

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DAX43
vor 47 Minuten von s1lv3r:

Die Frage ist, warum du überhaupt eine Notwendigkeit verspürst deinen Eltern zu irgendetwas zu raten bzw. sich um deren Geldanlage Sorgen zu machen?

 

Auch wenn du das jetzt nicht hören möchtest, wäre mein erster Instinkt einfach nur Finger weg davon. Da gibt es für dich doch gar nichts zu gewinnen. Entweder es läuft super (oder zumindest durchschnittlich) mit deinen Tipps, dann wird es so hingenommen, aber sobald auf deine Empfehlung hin etwas umgeschichtet wird und dann in der Folge nur 500€ Verlust eingefahren werden (egal was der Markt zu diesem Zeitpunkt macht) hast du einfach nur verloren.

 

Deine Eltern stehen finanziell doch super da. Meiner Meinung nach auch ausreichend defensiv für ihr Alter mit abbezahlter Immobilie und hohem Festgeld-Anteil. Die Fonds umzuschichten wäre wahrscheinlich auch zweifelhaft (ggf. noch steuerliche Bestandsregelung?).

 

Wenn sich deine Eltern für diese Vermögensaufteilung entschieden haben, warum sollte es dann gerade an dir sein, für sie zu entscheiden bzw. ihnen nahe zu legen, dass das nicht "richtig" ist?

 

Nicht böse gemeint, aber optimiere doch lieber erst einmal deinen eigenen Vermögensaufbau und warte mit deiner Energie und deinen Ideen für das Geld deiner Eltern doch einfach, bis du das Geld geerbt hast, oder deine Eltern sich wirklich nicht mehr um ihre eigenen Finanzen kümmern können und du diese Aufgabe als ihr gesetzlicher Betreuer hast.

 

Das ist so ziemlich die beste Beratung , die ich hier in den letzten Jahren gelesen habe. :thumbsup:

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odensee
vor einer Stunde von DerMimendrache:

 

  • Eltern sind Angestellte und gehen beide auf die 60 zu, Mutter arbeitet Teilzeit bei einer schlecht laufenden Zeitung, Vater ist Abteilungsleiter im öffentlichen Dienst (aber nicht verbeamtet).
  • Haus ist etwa 10 Jahre alt und abbezahlt
  • Vermögen beträgt ca. 380.000€, davon 65k in (leider aktiv verwalteten) Fonds und 16k vermögenswirksame Leistungen
  • Rest ist auf Tages- und Festgeldkonten

 

Das ist doch prima, dann haben sie vieles richtig gemacht im Leben. Thema kann geschlossen werden. :rolleyes:

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DerMimendrache
vor 37 Minuten von s1lv3r:

Nicht böse gemeint

Empfinde ich auch garnicht so, vielen Dank für deinen Rat!

 

Anders, als mein Beitrag wahrscheinlich vermuten lässt, bin ich nicht wahnsinnig scharf darauf, meine Eltern zu einer Änderung ihrer Geldanlage zu überreden. Wenn ich sie also guten Gewissens so weitermachen lassen kann, dann werde ich das auch tun.

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odensee
vor einer Stunde von DerMimendrache:

Leider kann ich nicht mit so genauen Angaben dienen, wie ich gerne würde, weil es mir um die Geldanlage meiner Eltern geht und die nicht bereit sind, viel über das Thema zu sprechen.

Verständlich. Ich bin älter als deine Eltern und meine Kinder sind wahrscheinlich älter als du. Die kommen aber nicht auf die Idee, mich "beraten" zu wollen. Umgekehrt berate ich sie auch nicht, beantworte aber Fragen in finanziellen Dingen.

 

vor einer Stunde von DerMimendrache:

Paradoxerweise erkennen sie aber durchaus die grundsätzliche Notwendigkeit, sich damit auseinanderzusetzen.

Schenk ihnen den Kommer. Meine ich ernst.

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DerMimendrache
vor 2 Minuten von odensee:

Verständlich. Ich bin älter als deine Eltern und meine Kinder sind wahrscheinlich älter als du. Die kommen aber nicht auf die Idee, mich "beraten" zu wollen. Umgekehrt berate ich sie auch nicht, beantworte aber Fragen in finanziellen Dingen.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Eltern selbst einmal mit dem Thema angefangen und zugegeben haben, dass sie davon überhaupt keine Ahnung haben. Was, wie du zugeben musst, ein ziemlicher Unterschied zu dir ist.

 

vor 8 Minuten von odensee:

Schenk ihnen den Kommer. Meine ich ernst.

Gute Idee, werde ich!

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r

 

vor 43 Minuten von DerMimendrache:

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass meine Eltern selbst einmal mit dem Thema angefangen und zugegeben haben, dass sie davon überhaupt keine Ahnung haben.

 

Bei mir persönlich ist es halt so, dass mein Vater (über 60) die Finanzen meiner Oma (über 80) verwaltet und mich von Zeit zu Zeit auch nach Rat fragt, da er weiß, dass ich mich mit dem Thema beschäftige. Auch wenn es von ihm ausgeht, bin ich da immer vorsichtig irgendetwas konkretes zu empfehlen und antworte in die Richtung von "Ich behalte meine Aktien." (halt Buy&Hold) oder "Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich vermutlich alles so lassen wie es ist.".

 

Wenn man sich länger als 2 Minuten mit ihm über das Thema unterhält, merkt man aber auch, dass die Grundstimmung eh schon ist "Der kleine Mann wird an der Börse eh nur abgezockt" und "Aktien sind Teufelszeug". Hätte ich Anfang des Jahres also dazu geraten die aktiven Fonds in einen World ETF umzuschichten, wäre ich Stand heute in der Familie mit Sicherheit derjenige, der das Geld von Omi verzockt hat. (Und das unabhängig davon, wie sich die aktiven Fonds in der Krise entwickelt haben - denn die "gibt" es ja dann quasi schon nicht mehr.)

 

Wenn das bei denen Eltern anders ist und sie wirklich interessiert scheinen, halte ich das mit dem Kommer aber auch für eine wirklich gute Idee. :)

 

Erfolg im Vermögensaufbau ist übrigens m.M.n zu 90% in langweiliger aber langfristiger Spardisziplin begründet und nur zu 10% in der Produktauswahl. In diesem wichtigen Gebiet scheinen deine Eltern sehr viel Ahnung zu haben. :thumbsup: (Zumindest wenn man davon ausgeht, dass sie das Geld nicht nur im Lotto gewonnen haben. :lol:)

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DerMimendrache
vor 18 Stunden von s1lv3r:

Wenn man sich länger als 2 Minuten mit ihm über das Thema unterhält, merkt man aber auch, dass die Grundstimmung eh schon ist "Der kleine Mann wird an der Börse eh nur abgezockt" und "Aktien sind Teufelszeug".

Naja, ganz so extrem ist es nicht. Die Grundstimmung ist eher, dass sie sich generell nicht so gern mit dem Thema Geld beschäftigen. Trotzdem wird immer wieder mal eine Bemerkung in der Richtung "Die Zinsen sind ja so niedrig, vielleicht sollte man doch mal eine Immobile kaufen" gemacht und dann doch nie was getan :D

vor 18 Stunden von s1lv3r:

Erfolg im Vermögensaufbau ist übrigens m.M.n zu 90% in langweiliger aber langfristiger Spardisziplin begründet und nur zu 10% in der Produktauswahl. In diesem wichtigen Gebiet scheinen deine Eltern sehr viel Ahnung zu haben. :thumbsup: (Zumindest wenn man davon ausgeht, dass sie das Geld nicht nur im Lotto gewonnen haben. :lol:)

Naja, ob jetzt jährlich ein paar Prozent dazukommen anstatt von der Inflation weggeknabbert zu werden, macht auf Dauer schon einen Unterschied. Aber man muss freilich zugeben, dass die Anschaffung von Sportwägen und Champagner wohl mehr ins Gewicht fallen würde ;)

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 35 Minuten von DerMimendrache:

Naja, ganz so extrem ist es nicht. Die Grundstimmung ist eher, dass sie sich generell nicht so gern mit dem Thema Geld beschäftigen. Trotzdem wird immer wieder mal eine Bemerkung in der Richtung "Die Zinsen sind ja so niedrig, vielleicht sollte man doch mal eine Immobile kaufen" gemacht und dann doch nie was getan :D

Hier im Forum wird immer mal wieder "Finanzcoach für den Ruhestand: Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50" empfohlen. Ich habe es nicht (obwohl ich zur Zielgruppe gehöre), aber bei Amazon kann man in die Vorschau hineinschnuppern und 25 Euro (gebraucht) sind angesichts des vorhandenen Vermögens auch nicht der Ruin.

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DerMimendrache
vor 1 Stunde von odensee:

Hier im Forum wird immer mal wieder "Finanzcoach für den Ruhestand: Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50" empfohlen. Ich habe es nicht (obwohl ich zur Zielgruppe gehöre), aber bei Amazon kann man in die Vorschau hineinschnuppern und 25 Euro (gebraucht) sind angesichts des vorhandenen Vermögens auch nicht der Ruin.

Auch für die zweite Buchempfehlung bedanke ich mich!

Die Vorschau sieht ganz gut aus, aber ich denke, ich fange mal mit dem Kommer an.

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Nostradamus
vor 23 Stunden von DerMimendrache:

2. Soll ich meinen Eltern raten, zumindest einen gewissen Teil (z.B. 20k) in ETF zu investieren? Klar sieht die Zukunft auf dem Aktienmarkt im Moment nicht so rosig aus, aber jetzt ist jedenfalls ein besserer Zeitpunkt als vor ein paar Monaten, und man muss ja nicht alles auf einmal investieren.

Tipps zur Geldanlage im Familien- und Freundeskreis sind schwierig - man empfiehlt eine Vorgehensweise, die wird umgesetzt, die Kurse sinken und man selbst steht dumm da: "Aber du hast doch gesagt...". Im schlimmsten Fall wird noch alles am Tiefpunkt verkauft, das Thema Aktien nie mehr angefasst und zu Hause blicken lassen kannst du dich dann auch für eine ganze Weile nicht mehr. ;-)

Ich finde, wenn man hier schon gut gemeinte Empfehlungen aussprechen will, kann das nur in Richtung Empfehlung zur Selbstinformation gehen. Es darf am Ende nicht so sein, dass dein Vater sagt: "Aber du hattest mir doch empfohlen, das so umzusetzen.", sondern er muss sagen: "Ich selbst habe mich nach ausführlicher Information für diese Vorgehensweise entschieden."

Insofern würde ich an deiner Stelle davon berichten, wie du es machst (in ETFs investieren) und wie unkompliziert das ist und das man sich ja heutzutage viel leichter darüber informieren kann usw. Je nachdem ist dann Interesse da oder auch nicht. Wenn nicht, dann nicht. Wenn doch, dann kann man mit dem Kommer anfangen, oder auch noch leichter mit dem Buch vom Finanzwesir oder mit dem Finanztip-Artikel über ETFs bzw. deren youtube-Videos.

 

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DerMimendrache
vor 23 Minuten von Nostradamus:

Ich finde, wenn man hier schon gut gemeinte Empfehlungen aussprechen will, kann das nur in Richtung Empfehlung zur Selbstinformation gehen. Es darf am Ende nicht so sein, dass dein Vater sagt: "Aber du hattest mir doch empfohlen, das so umzusetzen.", sondern er muss sagen: "Ich selbst habe mich nach ausführlicher Information für diese Vorgehensweise entschieden."

Gut gesagt. Den Finanztip-Artikel habe ich ihnen schon vor einer Weile geschickt, und er hat definitiv geholfen. Ein Buch ist den Versuch also sicher wert und verhindert natürlich auch, wie du richtig festgestellt hast, dass ich mich in die Nesseln setze.

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Maury

Das Pantoffel-Portfolio der Stiftung Warentest ist auch lesenswert. Gibt es als immer wieder aktualisierte Artikelsammlung für ein paar Euro auf der Homepage. Grundlegende Begriffe wie antizyklisches Investieren sind gut erklärt und die Stiftung Warentest hat ein gutes Ansehen bei der Zielgruppe.

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monopolyspieler

Oder man gibt mal 6 Euro für ein Finanz-Test Heft am Kiosk aus.

Da gibt es in Sachen Tages/Festgeld und ETFs immer eine Übersicht der Empfehlungen samt Performance/Kosten...

Oder man greift etwas tiefer in die Geldbörse und schenkt ihnen die Spezialausgabe "Anlegen mit ETF für 12,90 und für 19,90 den Finanzplaner 60+

Wäre doch ein nettes Geschenk zum Mutter-bzw. Vatertag. ;-)

https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/

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odensee
vor 3 Stunden von Bast:

Danke für den Hinweis! :thumbsup:

 

Ich kam auf das andere Buch, weil ja auch ggf. die Anschaffung einer Immobilie im Raum steht und Kommer "lediglich" Aktien und Anleihen-ETF behandelt.

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DerMimendrache
vor 8 Stunden von Maury:

Grundlegende Begriffe wie antizyklisches Investieren sind gut erklärt und die Stiftung Warentest hat ein gutes Ansehen bei der Zielgruppe.

vor 6 Stunden von monopolyspieler:

Oder man greift etwas tiefer in die Geldbörse und schenkt ihnen die Spezialausgabe "Anlegen mit ETF für 12,90 und für 19,90 den Finanzplaner 60+

vor 6 Stunden von Bast:

Alles sehr gute Hinweise! Ich denke, einfach den Finanzplaner 60+ zu schenken ist tatsächlich die beste Option. Nicht so einschüchternd, dafür wahrscheinlich vertrauenerweckender, und genau auf das gewünschte Thema zugeschnitten. Aus letzterem Grund ist es sicher auch eine gute Idee, Kommers neues Buch zu schenken, falls noch Interesse bestehen sollte - woran ich aber ein wenig zweifle ;)

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SumSum

1. Rente: Als Abteilungsleiter im ÖV hat Dein Vater sicher auch eine Zusatzversorgung. Deine Mutter wird auch noch was Rente bekommen.

2. Eigentum: lastenfrei

3. ca. 400.000 Euro an liquidem Vermögen

 

Glückwunsch an Deine Eltern!

Die haben (wie Du sagst) zwar wohl recht ahnungslos aber doch viel richtig gemacht. Vermögen breit gestreut, vermutlich einfach nur stur einen Plan eingezahlt und jahrelang nicht drauf geschaut (frei nach Kostolany…." Kaufen und dann Schlaftablette nehmen"). 

 

---> Ich würde Sie lassen und mir da auch nicht groß die Finger verbrennen, also das Pferd einfach nicht mehr groß umsatteln … .  Den Tipp mit dem Buch halte ich für die eleganteste Lösung, ggf. kommen Sie dann auf neue Ideen … und wenn nicht ist, egal, passieren sollte Ihnen da nicht mehr so viel.

 

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HansK
· bearbeitet von HansK

Dafür, dass sie noch nicht einmal 60 sind, die Frau nur in Teilzeit tätig ist und im Wesentlichen keine Aktien verwendet wurden, ist das Vermögen aber sehr ordentlich, zumal das Haus in maximal zehn Jahren abbezahlt wurde. Darf ich fragen, ob hier noch anderes Vermögen einging, z.B. ein größeres Erbe?

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DerMimendrache

Vorab: Ich freue mich sehr über die Hilfsbereitschaft hier! Damit, jetzt noch Antworten zu bekommen, habe ich nicht gerechnet.

vor 6 Stunden von SumSum:

Als Abteilungsleiter im ÖV hat Dein Vater sicher auch eine Zusatzversorgung.

Ist das so üblich? Ich bin nicht davon ausgegangen, dass er eine hat, weil er als Quereinsteiger dazukam und wie erwähnt nicht verbeamtet ist. Aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wie das normalerweise ist.

vor 4 Stunden von HansK:

Darf ich fragen, ob hier noch anderes Vermögen einging, z.B. ein größeres Erbe?

Den Verdacht, dass ein Erbe größer ausgefallen ist als angedeutet, habe ich auch - zumal ihr jetziges Vermögen auch ziemlich schlecht damit zusammenpasst, dass sie noch vor ca. 10 Jahren einen Kredit für den Hausbau aufgenommen haben. Aber wie erwähnt reden sie über das Thema Geld nicht so gerne (nachvollziehbarerweise erst recht nicht das Thema Erbschaft), deswegen habe ich nie genauer nachgefragt. Und bevor ich jetzt wieder gefragt werde, warum ich mich dann überhaupt erdreiste, mich einzumischen: Ich hätte es sicher nicht getan, wenn sie nicht dann doch immer wieder mal davon angefangen hätten, dass das Geld ja auf der Bank nur dahinschmilzt und man vielleicht mehr investieren sollte. Ein bisschen meckern ist eben einfacher, als konkrete Informationen preiszugeben oder feste Pläne zu schmieden. ;)

 

So oder so habe ich es fürs erste dabei belassen, ihnen den Finanzplaner 60+ zu schenken, dann können sie selbst entscheiden (an dieser Stelle nochmal danke für den Tipp, das Geschenk kam tatsächlich gut an). Was ich wohl früher hätte erwähnen sollen, aber zu dem Zeitpunkt nicht für relevant gehalten habe, ist, dass die beiden mal meinten, die Rente würde eben nicht so hoch ausfallen. Gerade bei solchen Bedenken würde ich an ihrer Stelle schon mehr in Aktien investieren, aber es wurde hier ja recht überzeugend dargelegt, warum ich mich mit solchen Empfehlungen nicht aufdrängen sollte.

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klingklang

Deine Eltern verschweigen dir eine Erbschaft von mehreren 100k€...?

 

Denk mal drüber nach.

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Moneycruncher
Am 19.6.2020 um 21:30 von DerMimendrache:

So oder so habe ich es fürs erste dabei belassen, ihnen den Finanzplaner 60+ zu schenken, dann können sie selbst entscheiden (an dieser Stelle nochmal danke für den Tipp, das Geschenk kam tatsächlich gut an)

Generell gilt in diesem Fall: Hilfe zur Selbsthilfe! Deine Eltern sind erwerbstätig, bei klarem Verstand und voll geschäftsfähig. Es geht hier nicht um demente Senioren. Sie sollen sich gefälligst selbst eine Meinung bilden. Mit Informationsquellen kannst Du dabei gerne dienen.

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