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rincewind83

850.000 € in ETF Depot investieren - Anlagevorschlag

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rincewind83
Posted · Edited by rincewind83

Guten Tag liebe Forumteilnehmer,

 

bin schon seit längerer Zeit hier ein passiver Mitleser und habe viele Tipps für meine eigene Finanzanlage abgreifen können.

 

Hier schreiben tue ich aber stellvertretend für meine Mutter, die durch ein Erbe ein größeren Betrag Geld geerbt hat und mich um Ratschläge für die Geldanlage gebeten hat. In Summe geht es um ca. 850.000€. Dabei ist mir das Risiko bewusst, dass wenn die Geldanlage nicht gut läuft, das "Schwarze Peter" Risiko besteht. Möchte dieses Risiko hier bewusst erstmal ausklammern. Das Geld möchte meine Mutter grob in 3 Töpfe anlegen

a) Notgroschen

b) Eigene Altersvorsorge

c) Erbe für ihre Kinder

 

Ich selbst lege mit passiven Fonds (Arero, MSCI world, EM) seit ca. 10 Jahren an. Bisher ging es aber nie um so viel Geld, weshalb ich für eure Ratschläge sehr dankbar wäre.

 

Nun aber erst mal zu den Pflichtangaben:

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Eher gering bei meiner Mutter. Einige Aktienkäufe und Festgeldanlagen, aber nichts langfristig geplantes. Ich wie oben beschrieben mit passiven Fonds, Forum lesen. 

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

Meine Mutter hat die Corona Krise genutzt und ziemlich nahe beim Tiefpunkt bereits für ca. 250k ETFs gekauft. Genau ISIN weiß ich leider gerade nicht

- 50k Dax

- 150k MSCI World

- 50k MSCI ACWI

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Interesse ist gering bei meiner Mutter. Genug für Rebalancing und Geldneuanlage, aber keine aktive Verfolgung des Marktgeschehens und entsprechender Anpassung der Anlage. Vielleicht 10-20h im Jahr

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Meine Mutter ist ein risikoaverser Mensch. Für die Töpfe a) Notgroschen und b) Eigene Altersvorsorge daher niedriger, während für c) Topf Erbe meine Geschwister und ich weitgehend entscheiden dürfen. Wegen dem hoffentlich noch langen Zeithorizont ist hier die Risikobereitschaft hoch

 

5. Alter:

Meine Mutter 65, meine Brüder und ich Ende 20 bis Mitte 30 

6. Berufliche Situation

Meine Mutter ist Rentnerin

7. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

ja

8. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht

passiv

 

 

9. Anlagehorizont

ca. 30 Jahre

 

2. Zweck der Anlage

a) Notgroschen ~ 10k

b) Eigene Altersvorsorge ~ Haben das Delta aus aktuellem Einkommen aus ihrer Rente und Versicherungen inkl. bereits einem großzügigen Puffer ihrem Zieleinkommen gegenübergestellt. Delta ist 800€ im Monat. Über 30 Jahre macht das einen Bedarf von 288.000€

c) Erbe für ihre Kinder

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Einmalanlage

 

4. Anlagekapital:

a) Notgroschen ~ 10k

b) Eigene Altersvorsorge ~ 288.000€: Haben das Delta aus aktuellem Einkommen aus ihrer Rente und Versicherungen inkl. bereits einem großzügigen Puffer ihrem Zieleinkommen gegenübergestellt. Delta ist 800€ im Monat. Über 30 Jahre macht das einen Bedarf von 288.000€

c) Erbe für ihre Kinder ~ 580.000€

d) Abgezahltes Haus in dem Sie mit ihrem Lebensgefährten wohnt. In der Einliegerwohnung wohnt mein einer Bruder 

 

Bisherige Ideen:

  • Möglichst einfach halten
  • nicht mehr als die Einlagensicherungsgrenze bei einer Bank anlegen, und nicht alle Aktien ETFs vom selben Anbieter zur Risikostreuung.
  • a) die 10k sollen auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden
  • b) Ziel ist Werterhalt mit geringer Rendite nach Inflation. Hier wollten wir das Pantoffel Portfolio der Stiftung Finanztest nehmen. 50% Bargeld angelegt mittels Festgeldleiter und 50% Aktien. Die Aktien wiederum aufgeteilt in 70% MSCI World und 30% MSCI EM. Rebalancing 1x im Jahr. Wenn alles gut läuft, ist dieser Topf am Ende der 30 Jahre nicht aufgebraucht. Wenn doch auch nicht schlimm, weil er ja dafür gedacht war.
  • c)  Wie bei b) nur mit einer höheren Aktienquote. 30% Bargeld angelegt mittels Festgeldleiter und 70% Aktien. Die Aktien wiederum aufgeteilt in 50% MSCI World und 30% MSCI EM und 15% Eurostoxx. Rebalancing 1x im Jahr ==> entspricht meinem aktuellen Portfolio. Mein einer Bruder fährt diesen Ansatz auch sehr ähnlich. Finale Aufteilung unter einbezug eures Feedback muss natürlich mit meinen Geschwistern abgestimmt werden.
  • Investition über 12 Monate verteilen, um Extreme rauszunehmen, insbesondere in so stark volatilen Zeiten wie aktuell. Psychologische Wirkung für risikoaversion

 

Fragen:

  • Mich interessiert natürlich eure Meinung zu dem Gesamtportfolio
  • Auch interessiert mich, ob ihre eine Investition über 12 Monate verteilt als sinnvoll erachtet oder sogar die Investition in solche volatilen Zeiten verschieben würdet 
  • Reicht die recht pauschale Aufteilung in 50 MSCI World/30EM/15 Stoxx bei den ETF oder besser genauer steuern? Hatte das mal nach BIP Qouten festgelegt.
  • Wie findet ihr die Aufteilung zwischen Bargeld und Aktien bei b) und c) ?

 

Vielen Dank im Voraus

 

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NewGuy
Posted
10 minutes ago, rincewind83 said:

a) Notgroschen ~ 10k

10k erscheinen mir hier sehr niedrig. Im Rentenalter sollte der meines Erachtens auch neues KFZ und Eigenheimsanierungen enthalten.

13 minutes ago, rincewind83 said:

b) Eigene Altersvorsorge ~ 288.000€: Haben das Delta aus aktuellem Einkommen aus ihrer Rente und Versicherungen inkl. bereits einem großzügigen Puffer ihrem Zieleinkommen gegenübergestellt. Delta ist 800€ im Monat. Über 30 Jahre macht das einen Bedarf von 288.000€

Hier hast du dich um ca. 100k verrechnet. Du möchtest ja nicht 30 Jahre 800 Euro, sondern x Euro mit der Kaufkraft der heutigen 800 Euro ausbezahlen. 

 

Aus meiner Sicht sollte sie das Haus überschreiben. Die anderen Kinder bekommen 400k aufgeteilt und können investierten wie jeder meint ohne das es am Ende Ärger gibt.  Die Mutter legt sich die übrigen 400 k in Tagesgeld, Festgeld und einen kleinen ETF Anteil. 

 

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ghost_69
Posted

Hallo und Willkommen hier im Forum

 

schön das Du den Weg zu uns gefunden hast.

Zitat

 

- 50k Dax

- 150k MSCI World

- 50k MSCI ACWI

 

Der DAX ist nichts, wenn dann auf einen breiteren ETF gehen

Zitat

10k sollen auf einem Tagesgeldkonto angelegt werden

das ist viel zu wenig, besonder bei der Summe, sollten eher so 60k sein

 

bei der Summer von 850K würde ich in Einzelaktien gehen die stabil sind

und eine gute Dividende abwerfen, damit kommt immer wieder Geld zurück

 

Ghost_69 :-*

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Leeloo Dallas
Posted
vor 5 Minuten von ghost_69:

bei der Summer von 850K würde ich in Einzelaktien gehen die stabil sind

und eine gute Dividende abwerfen, damit kommt immer wieder Geld zurück

 

Dann schreib doch bitte hin welche das sein sollen. Das mag dir vielleicht einfach fallen, aber einer Person die 0 Erfahrung hat in Einzelaktien zu sein und plötzlich 850k anlegen soll, ist einfach grob fahrlässig. 

Rätst du einer Person die im Heimwerkerforum anmerkt, dass öfter mal der Strom Zuhause ausfällt, auch dementsprechend sich einen Atomreaktor im Garten zu bauen?

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor einer Stunde von rincewind83:

 

 

Ich selbst lege mit passiven Fonds (Arero, MSCI world, EM) seit ca. 10 Jahren an. Bisher ging es aber nie um so viel Geld,

 

Was spricht gegen diese Einfach-Aufteilung?

- 1/3 Bankeinlagen (Tagesgeldkonto und Festgeldleiter)

- 1/3 ARERO

- 1/3 All-World ETF

Weiters das Restleben genießen, d.h. Geld auch großzüg ausgeben und einmal pro Jahr die Asset-Verteilung wieder herstellen.

 

(Man könnte natürlich auch noch offene Immobilienfonds, ein wenig Gold im Bankschließfach und Hochzinsanleihen reinpacken, aber in dem Alter würde ich nicht mehr damit anfangen.  Da gilt: weniger ist mehr.)

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ghost_69
Posted
vor 1 Minute von Leeloo Dallas:

Dann schreib doch bitte hin welche das sein sollen. Das mag dir vielleicht einfach fallen, aber einer Person die 0 Erfahrung hat in Einzelaktien zu sein und plötzlich 850k anlegen soll, ist einfach grob fahrlässig. 

Rätst du einer Person die im Heimwerkerforum anmerkt, dass öfter mal der Strom Zuhause ausfällt, auch dementsprechend sich einen Atomreaktor im Garten zu bauen?

Ich sagte doch, ich würde es so machen.

für Anfänger eher ein paar ETFs die Quartalsweise ausschütten.

 

für ein Atomkraftwerk habe ich gerade kein Platz.

 

Ghost_69 :-*

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Schwachzocker
Posted
vor 2 Stunden von rincewind83:

... Das Geld möchte meine Mutter grob in 3 Töpfe anlegen

a) Notgroschen

b) Eigene Altersvorsorge

c) Erbe für ihre Kinder

...

Bitte keine mentale Buchführung betreiben. Das führt zu nichts, kann aber zu dramatischen Fehlentscheidungen führen.

Deine Mutter hat lediglich ein einziges Vermögen und das soll sie so anlegen, wie es ihrer Risikotragfähigkeit entspricht.

Und entweder gehört das Geld Deiner Mutter, dann ist ihre Risikotragfähigkeit entscheidend, oder es gehört Dir, dann ist Deine Risikotragfähigkeit entscheidend.

 

vor 2 Stunden von rincewind83:

Auch interessiert mich, ob ihre eine Investition über 12 Monate verteilt als sinnvoll erachtet oder sogar die Investition in solche volatilen Zeiten verschieben würdet 

Alles das, was ohnehin investiert werden soll, gehört sofort investiert. Von Markttiming ist abzuraten.

 

vor 2 Stunden von rincewind83:

Reicht die recht pauschale Aufteilung in 50 MSCI World/30EM/15 Stoxx bei den ETF ...

Ja!

 

vor 2 Stunden von rincewind83:

Wie findet ihr die Aufteilung zwischen Bargeld und Aktien bei b) und c) ?

Ich finde sie toll.

Das nützt aber weder Dir noch Deiner Mutter etwas.

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Bast
Posted
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Bitte keine mentale Buchführung betreiben. Das führt zu nichts, kann aber zu dramatischen Fehlentscheidungen führen.

Deine Mutter hat lediglich ein einziges Vermögen und das soll sie so anlegen, wie es ihrer Risikotragfähigkeit entspricht.

Und entweder gehört das Geld Deiner Mutter, dann ist ihre Risikotragfähigkeit entscheidend, oder es gehört Dir, dann ist Deine Risikotragfähigkeit entscheidend.

:thumbsup:

vor 3 Stunden von rincewind83:

Das Geld möchte meine Mutter grob in 3 Töpfe anlegen

...

c) Erbe für ihre Kinder

Prüfen, ob evtl. durch eine Schenkung Erschaftssteuer gespart werden kann. Dann könnte außerdem jedes Kind das Geld selbstständig anlegen/ausgeben. Evtl. kann damit viel Streit und Ärger vermieden werden. 

 

vor 3 Stunden von rincewind83:

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Eher gering bei meiner Mutter. Einige Aktienkäufe und Festgeldanlagen, aber nichts langfristig geplantes. Ich wie oben beschrieben mit passiven Fonds, Forum lesen. 

 

2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

Meine Mutter hat die Corona Krise genutzt und ziemlich nahe beim Tiefpunkt bereits für ca. 250k ETFs gekauft.

1. und 2. widersprechen sich irgendwie, oder? 

 

vor 3 Stunden von rincewind83:

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Meine Mutter ist ein risikoaverser Mensch.

Und dann ist sie in der Krise mal schnell für 250k ETFs shoppen gegangen? :narr:

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Aktie
Posted · Edited by Aktie
vor 46 Minuten von Bast:

Prüfen, ob evtl. durch eine Schenkung Erschaftssteuer gespart werden kann. Dann könnte außerdem jedes Kind das Geld selbstständig anlegen/ausgeben. Evtl. kann damit viel Streit und Ärger vermieden werden. 

Würde ich auch als erstes machen bzw. das muss man einfach mal durchrechnen. Pro Kind gibt es 400 TEUR Freibetrag und ihr seid 3? Dann wären zwar später 1,2 Mio. steuerfrei übertragbar, aber mit 250 TEUR eigenem Vermögen und 850 TEUR Erbe kommt sie da schon gut ran. Vermutlich sind ja die 250 TEUR auch nur das investierte Vermögen von deiner Mutter und es gibt noch zusätzliches Vermögen oder vielleicht sogar eine Immobilie. Also wäre mein Vorschlag, dass von dem Erbe jedes Kind seinen Teil direkt geschenkt bekommt, wenn deine Mutter an das Geld eh nicht mehr ran möchte. Dann wünschen wir ihr ein langes Leben und nach 10 Jahren könnten die Freibeträge wieder neu ausgeschöpft werden. Und wir hätten das ganze Problem hier nicht mehr - sie kann ihren Teil risikoavers anlegen und ihr mit der Kohle machen was ihr wollt.

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Leeloo Dallas
Posted · Edited by Leeloo Dallas
vor 4 Stunden von ghost_69:

für ein Atomkraftwerk habe ich gerade kein Platz.

Da muss das Investment in den Garten steigen :D

 

Du bist doch lange genug hier, dass "ich"-Botschaften oft  als die #1 Handlungsempfehlung wahrgenommen werden.

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Der Horst
Posted
7 hours ago, rincewind83 said:

 

2. Zweck der Anlage

a) Notgroschen ~ 10k

b) Eigene Altersvorsorge ~ Haben das Delta aus aktuellem Einkommen aus ihrer Rente und Versicherungen inkl. bereits einem großzügigen Puffer ihrem Zieleinkommen gegenübergestellt. Delta ist 800€ im Monat. Über 30 Jahre macht das einen Bedarf von 288.000€

c) Erbe für ihre Kinder

Drei Anmerkungen:

 

(1) b) und c) kann man gut zusammenlegen. Über Entnahmestrategien informieren, um effizient das Depot zu entsparen.

 

(2) Steuerliche Belange besser durchleuchten. Schenkungen können bei der Anlagesumme sinnvoll sein.

 

(3) Grundsätzlich sollte sich die Auswahl an Finanzprodukten (passives ETF Portfolio) nicht groß unterscheiden, ob nun 100 tsd. oder knapp 1000 tsd. Euro. investiert werden. Einzig ein feiner-granulares aufteilen /kann/ mehr Sinn machen, da die Transaktionskosten für Rebalancing im Verhältnis zur Anlagesumme geringer ausfallen. Aber grundsätzlich: Ein einzelner ACWI/All-World-ETF tut es auch bei einer Millionen. Das Rad muss hier nicht neu erfunden werden.

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Thomas.Sesam
Posted
Am 17.5.2020 um 13:37 von rincewind83:
  • nicht mehr als die Einlagensicherungsgrenze bei einer Bank anlegen

Das bezieht sich natürlich nur auf Fest- und Tagesgeld, korrekt? Nicht, dass du sechs Depots eröffnest :D

 

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Nostradamus
Posted
Am 17.5.2020 um 13:37 von rincewind83:

Hier schreiben tue ich aber stellvertretend für meine Mutter, die durch ein Erbe ein größeren Betrag Geld geerbt hat und mich um Ratschläge für die Geldanlage gebeten hat. In Summe geht es um ca. 850.000€. Dabei ist mir das Risiko bewusst, dass wenn die Geldanlage nicht gut läuft, das "Schwarze Peter" Risiko besteht. Möchte dieses Risiko hier bewusst erstmal ausklammern.

"Junge, ich hab hier so ne knappe Million, kannst du die nicht mal irgendwie anlegen?" (ist jetzt so meine Vorstellung)

 

Wäre es eine Möglichkeit, deine Mutter soweit fit zu machen, dass sie zumindest versteht, was mit dem Geld passieren soll, welche Risiken damit verbunden sind etc.? Optimal würde ich es finden, wenn sie das Geld dann sogar selbst anlegen würde. Ist halt die Frage, inwiefern das realistisch ist. Damit der schwarze Peter aber nicht völlig bei dir liegt, würde ich jemanden mit dazu holen, der den Beratungs-Part übernimmt. KA, wer da die beste Person ist. Der Finanzwesir gibt auch Einzelcoachings, ansonsten könnte Mr. Gerd Kommer himself in Frage kommen. Wobei ich nicht weiß, ob der sich schon mit so "kleinen Beträgen" beschäftigt. Vermögensverwaltung macht er erst ab 1 Mio. laut seiner Seite. Das sind diejenigen, die mir hier erst einmal einfallen.

 

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pillendreher
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Wobei ich mich frage: Wurde der ehrenwerte Themenstarter vom Winde verweht? :-*

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PiusAugustus
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Vincewind :lol:

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No.Skill
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vor 40 Minuten von Nostradamus:

"Der Finanzwesir gibt auch Einzelcoachings, ansonsten könnte Mr. Gerd Kommer himself in Frage kommen. Wobei ich nicht weiß, ob der sich schon mit so "kleinen Beträgen" beschäftigt. Vermögensverwaltung macht er erst ab 1 Mio. laut seiner Seite. Das sind diejenigen, die mir hier erst einmal einfallen.

 

http://www.ypos-fp.de finde ich ganz gut, könnte man sich mal anschauen.

 

Grüße No.Skill

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Bast
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vor 9 Minuten von PiusAugustus:

Vincewind :lol:

Olaf-Orkan :D

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Ramstein
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vor 8 Minuten von No.Skill:

http://www.ypos-fp.de finde ich ganz gut, könnte man sich mal anschauen.

 

Grüße No.Skill

Gute Güte nein. No.Skill ist wohl Programm.

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Klunter
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DFTT! Nicknames mit Jahreszahl hinten sind zu 98,9% Trolle...

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Bast
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vor einer Stunde von Klunter:

DFTT! Nicknames mit Jahreszahl hinten sind zu 98,9% Trolle...

@ghost_69 ist sicher kein Troll. Höchstens ein Schlossgespenst :-*

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No.Skill
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vor 1 Stunde von Ramstein:

Gute Güte nein. No.Skill ist wohl Programm.

Warum? Ist da was schlimm dran an meiner Empfehlung?

 

Nicht böse gemeint. Bitte sachlich bleiben.

 

Danke 

 

 

Grüße No.Skill 

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Klunter
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vor 18 Minuten von Bast:

@ghost_69 ist sicher kein Troll. Höchstens ein Schlossgespenst :-*

Ausnahmen bestätigen die Regel. ;-)

 

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rincewind83
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Hallo zusammen,

 

erstmal vorneweg vielen Dank für die ganzen Antworten und bitte entschuldigt die längere Antwortpause, hatte einfach viel um die Ohren die Woche. Finde die Zitierfunktion in Foren nicht so übersichtlich, da es die Beiträge extrem lange macht, daher versuche ich es mal ohne. 

  1. Notgroschen wird erhöht 
  2. Mir ist bewusst, dass Topf 2 ohne nicht die Inflation mit einberechnet haben. Dachte, da das Depot auch eine gewisse Wertsteigerung enthält durch den Aktienanteil, dass ich das in der Berechnung einfach vernachlässige
  3. Vielen Dank auch für die ganzen Anregungen zur steuerlichen Gestaltung mit Schenkung / Erbe. Das hatten wir bisher noch nicht  auf dem Schirm und bietet zugegeben viel Potential, erst recht wenn es beim Topf 3 noch zu Wertsteigerungen kommen sollte in den nächsten Jahren. Reduziert natürlich auch das "Schwarze Peter" Problem enorm. Glaube hier liegt die Herausforderung dann in der Umsetzung. Werde ich mit meiner Familie auf jeden Fall ansprechen.
  4. Vom DAX möchte ich ihr auch vorschlagen wegzugehen. Ist aber für mich erstmal Prio 2, nachdem das Anlagekonzept (wie auch immer es dann aussieht) in Summe umgesetzt ist.
  5. Anlageaufteilung der Aktien
    1. Mir würde die Arero, MSCI, Bargeld Aufteilung auch taugen. Stiftung Finanztest hatte die MSCI und MSCI EM + Bargeld vorgeschlagen, da war meine Mutter drauf gekommmen. Da werde ich meine Mutter entscheiden lassen, wie sie es am liebsten Anlegen möchte
    2. Danke für die Rückmeldungen Quote von MSCI / EM / Euro. Beruhigt mich, dass ihr da egal ob 10k oder 500k eine pauschale Aufteilung als ausreichend anseht.
    3. Nehme mit, dass es keinen Grund gibt, das Geld jeweils über mehrere Fonds der gleichen Kategorie (z.b. 3 MSCI fonds) zu streuen
  6. Verständnis meiner Mutter über die Anlageentscheidung: Meiner Mutter ist bewusst was Sie macht und daher auch die Entscheidung während der Krise zu kaufen (die generelle Entscheidung ETFs zu kaufen war schon länger gereift). Habe ihr Erfahrungslevel in Bezug hier zum Forum gesetzt und da haben Sie und ich definitiv weniger Wissen.

@ Schwachzocker: was meinst du mit mentaler Buchführung in diesem Fall? 

 

 

Und für alle die Rincewind nicht kennen, kann ich nur empfehlen, mal Terry Pratchett zu suchen. Einer meiner Lieblingsautoren der tolle, humorvolle Fantasy  Bücher geschrieben hat.

 

Bis bald und viel Dank

 

Euer Schlossgespenst Rincewind :)

 

 

 

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Schwachzocker
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vor 10 Minuten von rincewind83:

@ Schwachzocker: was meinst du mit mentaler Buchführung in diesem Fall? 

Bei finanziellen Entscheidungen muss das gesamte Vermögen einer Person ganzheitlich betrachtet werden. Das kann durch die Aufteilung in mentale Konten verhindert werden, was dann zu haarsträubenden Fehlentscheidungen führen kann. 

 

Das kann zum Beispiel dazu führen, dass der Anleger gern einen Kredit mit einer Verzinsung von 2% bedient, denn das ist ja günstig, zeitgleich aber Geld auf dem Tagesgeldkonto zu 0,1% Verzinsung anspart. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung würde man ziemlich schnell darauf kommen, dass es das Beste ist, den Kredit zu tilgen. Mit mentaler Buchführung geht das aber nicht.

 

Eine weitere Erscheinungsform von mentaler Buchführung ist es, wenn Zahlungsverpflichtungen aus einer ganz bestimmten Geldquelle bezahlt werden sollen. So finden es viele Anleger z.B. erstrebenswert, die monatliche Miete unbedingt von Dividenden bezahlen zu wollen. Eine andere Geldquelle, wie z.B. das monatliche Gehalt soll nicht verwendet werden. Das führt dazu, dass Geld aus Aktienanlagen abgezogen wird, obwohl es dort gute Renditechancen hätte.

 

Du betreibst diese mentale Buchführung, indem Du Geld in verschiedene Töpfe aufteilst, jedem Topf einen Namen gibst, um das Geld dann unterschiedlich zu behandeln (Geld für die Altersvorsorge, Geld zum Vererben, Geld für den eigenen Konsum..).

Das macht keinen Sinn. Wenn Deine Mutter das Geld benötigt, soll sie es eben verbrauchen. In dem Fall bleibt zum Vererben eben nichts mehr übrig. Es wäre ja absurd, wenn man hungern würde, nur um etwas vererben zu können. 

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