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Onkel Baldrian

Wasserstoff

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 2 Stunden von reko:

Laut Hopperdietzel wollen alle Wasserstoffprojekte in Namibia Ammoniak als Träger nutzen. Er plant als einziges nicht chinesisches Projekt in Namibia in Phase 1:

 

Wollen, plant, soll, werden, soll, soll. ;) 

 

Damit ist alles gesagt. Zeithorizont? Reden wir nicht drüber!

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

@Holgerli

Du bist wohl der Einzige an der Börse, der ohne Zukunftsprognosen mit Konjunktiv auskommt. Wäre alles sicher vorbestimmt, dann gäbe es keine Börse.

Die Aussage ist, es gibt jemanden der seine Zeit und sein Geld in solch ein Projekt steckt. Er nennt auch einige Zahlen die man mit anderen Aussagen in Beziehung setzen kann.

 

Ein Zeithorizont wird genannt.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 13 Minuten von reko:

Du bist wohl der Einzige an der Börse, der ohne Zukunftsprognosen mit Konjunktiv auskommt. Wäre alles sicher vorbestimmt, dann gäbe es keine Börse.

Ja, aber an der Börse werden realistische Zeithorizonte gehandelt. Nicht: 2035, 2040 oder 2045. (Das alte "2030" verschwindet ja gerade sehr schnell bei den Waserstoff-Projektankündigungen aus der Timeline, weil man sich sonst schon in 3,5 Jahren an seinen Aussagen messen lassen müsste. 

 

vor 13 Minuten von reko:

Die Aussage ist, es gibt jemanden der seine Zeit und sein Geld in solch ein Projekt steckt.

Naja, ein paar YT-Videos und die Hoffnung Investoren zu finden. Das macht jeder der versucht mit Versprechen Geld einzusammeln. 

 

vor 13 Minuten von reko:

Er nennt auch einige Zahlen die man mit anderen Aussagen in Beziehung setzen kann.

Und wenn es zu solchen Aussagen kommt, dann kann ich mich nur fragen: Geht es auch konkreter oder soll es auf dem Niveau bleiben?

 

BTW: 6 Euro/kg Ex-Habour in Deutschland. Was ist aus dem Fiebertraum geworden, dass grüner Wasserstoff deutlich preiswerter als grauer Wasserstoff wird?

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reko
· bearbeitet von reko

Es ist wie bei Schach. Wer einen Schritt weiter denkt ist erfolgreicher.

 

Zu empfehlen ist auch die Diskussion ab Minute 47:50.

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Holgerli
vor 45 Minuten von reko:

Es ist wie bei Schach. Wer einen Schritt weiter denkt ist erfolgreicher.

Nur sollte man auch Schach spielen können. 

Und außerdem sollte man rechtzeitig zum Schach-Tournier kommen: 2035 bis 2045 ist das Spiel schon lange gespielt.  

Und bei 6 Euro/kg habe ich meine Zweifel ob er Schach/das Wasserstoff-Spiel spielen kann. 

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reko
· bearbeitet von reko

Hopperdietzel stellt Strom in bestehenden Anlagen für 2 ct /kWh her und sucht eine Verwendung (sein Projekt würde 3 mal mehr Strom produzieren als ganz Namibia heute verbraucht). Daraus in Namibia Ammoniak und dann in Deutschland wieder Wasserstoff zu machen ist seine schlechteste Option. Er hat auch bessere Möglichkeiten seinen Wasserstoff zu verwerten.

In erster Linie will er Ammoniak verkaufen. Langfristig am liebsten direkt in Namibia z.B. an eine Düngerfabrik - so wie er den Wasserstoff an das benachbarte Stahlwerk verkaufen will (mit Kosten von 2-3€/kg Wasserstoff). Die Frage an Deutschland ist, ob es billigeren grünen Wasserstoff als 6 €/kg bekommt oder weiter Erdgas/LNG dafür reformieren und Kohle verbrennen will.

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Hopperdietzel stellt Strom in bestehenden Anlagen für 2 ct /kWh her und sucht eine Verwendung (sein Projekt würde 3 mal mehr Strom produzieren als ganz Namibia heute verbraucht)

2ct für Strom ist gut. Nur ist Strom halt kein Wasserstoff...

 

vor 1 Stunde von reko:

Daraus in Namibia Ammoniak und dann in Deutschland wieder Wasserstoff zu machen ist seine schlechteste Option. Er hat auch bessere Möglichkeiten seinen Wasserstoff zu verwerten.

Wenn das seine schlechteste Option ist, warum stellt Du dann dieses nicht konkurrenzfähige Unterfangen hier vor?

 

vor 1 Stunde von reko:

In erster Linie will er Ammoniak verkaufen. Langfristig am liebsten direkt in Namibia z.B. an eine Düngerfabrik 

Ja, das ist doch eine Ansage: Dünger aus Afrika, anstatt aus Arabien, wo jetzt durch die Hormus-Blockade nichts geht.  Aber halt ist Dünger auch kein Wasserstoff.

 

vor 1 Stunde von reko:

so wie er den Wasserstoff an das benachbarte Stahlwerk verkaufen will (mit Kosten von 2-3€/kg Wasserstoff).

... Grüner Stahl aus dem südlichen Afrika. Auch eine Ansage. Dazu noch eine hochwertige Entwicklung der Wirtschaft von Namibia. Warum will er dann nach Deutschland verkaufen?

 

 

Was mir noch auffällt:

vor 1 Stunde von reko:

und sucht eine Verwendung (sein Projekt würde 3 mal mehr Strom produzieren als ganz Namibia heute verbraucht).

vs.

vor 5 Stunden von reko:

Laut Hopperdietzel wollen alle Wasserstoffprojekte in Namibia Ammoniak als Träger nutzen. Er plant als einziges nicht chinesisches Projekt in Namibia in Phase 1:

  • erweiterbar um Faktor 4.

Einerseits kriegt er seinen Strom heute schon nicht los, und hat noch keine Wasserstoffinfrastruktor gebaut andererseits sagt er, dass sein Projekt um den Faktor 4 erweiterbar sei.

Wie wäre es damit realistische Brötchen zu backen?

 

 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Ob dies nicht konkurrenzfähig zu in Deutschland hergestellten Wasserstoff ist, ist eine offene Frage. Deutschland braucht Wasserstoff und Wasserstoffderivate. Auch Stickstoffdünger ist ein Wasserstoffderivat. Für die Düngerherstellung in Namibia fehlen noch die Fabriken. Da Entwicklungsländer sich nicht zur CO2-Einsparung verpflichtet haben bekommt man für grünen Dünger / grünen Wasserstoff in Afrika keinen höheren Preis.

Hopperdietzel will auch etwas Wasserstoff in Namibia rückverstromen und Grundlast verkaufen. Für Solarstrom ist der Markt in Namibia gesättigt.

Interessant ist auch, dass alle anderen Wasserstoffprojekte in Namibia Ammoniak nach China liefern - vermutlich nicht zum Rückverstromen.

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reko
· bearbeitet von reko

Bei der Wasserstoff-Elektrolyse sind beständige Katalysatoren teuer und billigere Multi-Metall-Legierungen sind als Katalysator nur kurze Zeit verwendbar. Durch Zugabe von 0,3% Palladium mit nanostrukturierten Aufbau konnte die Haltbarkeit auf eine praktisch nutzbare Dauer verlängert werden. 

2026/04/24 Atomic Design for Green Hydrogen

 

Es geht auch anders: wiki/Copper–chlorine_cycle

Development of four-step copper-chlorine thermochemical cycle for sustainable hydrogen production, IAEA 2023

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